Hydraulikhammer für Minibagger

OP #8101575
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Hallo,

Ich habe eine relativ große Fundamentplatte, die ich gerne beseitigen möchte.

Bei ebay gibt es für rund 1000€ Hydraulikhämmer für Minibagger - ich habe einen älteren Kubota. Zu dem Hydraulikhammer gehört eine Stickstoffflasche, deren Funktion mir völlig unklar ist.

Hat jemand mit sowas schon mal gearbeitet und kann mir erklären was das soll? Ich will natürlich nicht ständig Stickstoff zukaufen müssen - der Hammer müsste auch ohne Stickstoff funktionieren?

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#8101578
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Karl K. schrieb:

Hat jemand mit sowas schon mal gearbeitet und kann mir erklären was das soll? Ich will natürlich nicht ständig Stickstoff zukaufen müssen - der Hammer müsste auch ohne Stickstoff funktionieren?

Die Schlagenergie wird im Gas (hier N2) gespeichert, und dann schlagartig auf den Meißel übertragen. Das Aufladen des Speichers erfolgt hydraulisch.

Je nach genauer Konstruktion muss man mehr oder weniger häufig Gas nachfüllen.

#8101617
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Karl K. schrieb:

Würde ich - wenn es so etwas in Schwerin gäbe

Da finde ich Boels TKL und HKL bei Suche nach "Baumaschinen mieten Schwerin". Boels ist ein großer deutschlandweiter Vermieter, ein Anruf schadet nicht, ob die passende kleine Hydraulikhämmer vermieten wieß ich auch nicht.

Ich hätte halt Bedenken evt. 1000€ für ein Noname Teil auszugeben, das dir vielleicht nach 3 Jahren verreckt und du es nicht mehr reklamieren kannst oder sogar nicht mal mehr Ersatzteile bekommst. Dem Teil sieht man die Qualität halt nicht an. Da spielen viel Know How und die richtigen Werkstoffe / Bearbeitungsverfahren eine große Rolle.

Ich habe das bei einem billig Elektro-Abbruchhammer der 20 kg Klasse von Scheppach erlebt. Der kostet halt nur 10-15% eines Bosch oder Hitachi, Hilti oder Duss. Aber dafür ging er nach wenigen Stunden als garantiefall zurück weil er anfing zu ölen. Jetzt habe ich einen neuen daheim aber seit knapp 2 Jahren nicht mehr gebraucht. Mal sehen wie lange der hält, war halt ein Versuch.

Auf jeden Fall viel Erfolg.

#8101619
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Dieter D. schrieb:

Statt Fitnessstudio einen grossen Hammer besorgen, passende Meissel dazu und entsprechend regelmaessig manuell selbst kleinklopfen.

Dieter D. schrieb:

Nimm sowas: https://dubick-stehr-bauger%C3%A4te.de/mietpark/presslufthammer-20-kg-t-griff/

Manchmal denke ich, zur Strafe für so einen Blödsinn müsste man den Schreiber dazu verdonnern die empfohlene Tätigkeit mal 8h selbst zu tun.

Ja vor 300 Jahren haben sie mit Eisen und Schlägel ganze Bergwerke rausgehauen. Früher war halt alles besser :-O

#8101625
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Udo S. schrieb:

Dieter D. schrieb:

Statt Fitnessstudio einen grossen Hammer besorgen, passende Meissel dazu und entsprechend regelmaessig manuell selbst kleinklopfen.

Dieter D. schrieb:

Nimm sowas: https://dubick-stehr-bauger%C3%A4te.de/mietpark/presslufthammer-20-kg-t-griff/

Manchmal denke ich, zur Strafe für so einen Blödsinn müsste man den Schreiber dazu verdonnern die empfohlene Tätigkeit mal 8h selbst zu tun.

Zwangsarbeit ist in der Psychiatrie schon lange verboten.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8101650
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Karl K. schrieb:

Presslufthammer braucht aber einen entsprechenden Kompressor.

Der muesste dazu gemietet werden.

Aber zusammen macht das viel Laerm. Nicht dass es Dir geht wie ...

https://www.magnific.com/de/vektoren-premium/wuetender-mann-schreit-einen-arbeiter-an-der-mit-einem-presslufthammer-auf-der-strasse-laerm-macht_75950386.htm

... oder schlimmer.

#8101651
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Wie gross und wie dick ist denn das Fundament? Evtl ist da ein Trennjäger/Trennschleifer die bessere Alternative, und den kann man ausleihen. Der schneidet durch Beton und gleich die Armierung mit.

Da kannst du dich auch im Vorfeld bei der örtlichen Feuerwehr informieren, wie das Teil ausschaut, und was es kann.

#8101666
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Karl K. schrieb:

Ich habe eine relativ große Fundamentplatte, die ich gerne beseitigen möchte.

Dieter D. schrieb:

Zur Not, halt kleinen Presslufthammer mieten. Wobei den einige Verleiher den nur an Leute abgeben, die Erfahrung nachweisen koennen. Fachkundenachweis.

Ja, wegen solchen Empfehlungen wie die von dir.
Was ist denn ein relativ großes Fundament?
Das kann eine Betonplatte mit 30x30m und 30cm Stärke sein...

Die willst Du nicht wochenlang mit einem "kleinen Presslufthammer" kleinkloppen.

: Bearbeitet durch User
#8101736
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#8101761
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Karl K. schrieb:

Thomas S. schrieb:

Evtl ist da ein Trennjäger/Trennschleifer die bessere Alternative, und den kann man ausleihen.

Guter Vorschlag. Das wäre die Alternative. Die Platte ist 20x270x270cm

Kleines, nebensächliches Problem ist, dass die die 20 cm nicht schneiden können. Bei etwa 150 mm ist Schluß.

https://www.stihl.de/de/p/trennschleifer-benzin-trennschleifer-ts-910i-202729

Hydraulikhämmer kann man für etwa 100 € / Tag ausleihen.

#8101763
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Nick schrieb:

Karl K. schrieb:

Thomas S. schrieb:

Evtl ist da ein Trennjäger/Trennschleifer die bessere Alternative, und den kann man ausleihen.

Guter Vorschlag. Das wäre die Alternative. Die Platte ist 20x270x270cm

Kleines, nebensächliches Problem ist, dass die die 20 cm nicht schneiden können. Bei etwa 150 mm ist Schluß.

Nimmt man eben einen Fugenschneider mit 700mm Blatt.

#8102752
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...für 2,7m Platte?

Nick schrieb:

Kleines, nebensächliches Problem ist, dass die die 20 cm nicht schneiden können. Bei etwa 150 mm ist Schluß.

Wenn die Platte keine Armierung hat, ist draußen oft so (sofern draußen) , und die Mischung nicht glashart gewählt war/ist, dann bricht Beton relativ gut wenn er nur angeritzt und unterhöhlt und dann schlagartig belastet wird.

Beton ist extrem druckfest und fast gar nicht zugfest, das würde ich ausnutzen, sofern kein Stahlbeton.

Und wenn ein Minibagger greifbar ist, kann man allein mit dem wohl gut untergraben, dann anritzen und das Gewicht des Baggers gleich nutzen um die Platte zu zerbrechen...sofern Platz genug vorhanden etc...

: Bearbeitet durch User
#8102846
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Ist das draußen? Dann kannst du auch die gute alte Methode der Sauerstofflanze nehmen. Haben wir beim THW oft eingesetzt bis irgendwann die diamantbesetzen Sägeblätter kamen.

Stinkt und qualmt gewaltig!!

Funktioniert aber sensationell effektiv, Stahl ist wie Butter....

: Bearbeitet durch User
#8102890
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Nachdem ich das versehentlich im Parabolspiegel-Thread gepostet hab ...

Solange man keine präzisen Schnitte braucht, spricht nichts für einen Trennschleifer/Fugenschneider/Mauersäge. Deren Einsatz hab ich bei einem Abbruch noch nie gesehen. Scheint wohl nicht sonderlich effektiv zu sein. Bei Kleinigkeiten aber vertretbar. "Ich muss nur diese eine Randeinfassung schneiden".

Das sieht der TO wohl auch so. Minibagger hat er sogar schon! Nur, für die nicht mal 10 m^2 Betonplatte eigens einen Abbruchhammer zu kaufen ... der Schritt fehlt noch. Also mieten, ausser er hat noch mehr abzubrechen oder will ein Nebengeschäft draus machen.

#8103211
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Karl K. schrieb:

Hat jemand mit sowas schon mal gearbeitet und kann mir erklären was das soll? Ich will natürlich nicht ständig Stickstoff zukaufen müssen - der Hammer müsste auch ohne Stickstoff funktionieren?

Die Druckspeicher mit CO2 hatten wir in den 80érn in den Spritzgießmaschinen verbaut. (Stübbe) Der Druck wurde dadurch konstant gehalten und Druckschwankungen weitgehend eliminiert. Der verschleiß im System ist dadurch geringer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulikspeicher

Persönliche Seite #8103296
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Hallo Ralf X.

Ralf X. schrieb:

Und wenns regional noch richtigen Winter gibt, dann geht das ja sogar mit Wasser.

Mit passenden trockenen Rundhölzern in den Bohrungen und anschliessender Bewässerung klappt das auch ohne Frost.

Ja, als "Holzkeilspaltung" ganz traditionelle Steinbruchmethode seit tausenden von Jahren. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinspaltwerkzeuge#Spalten_mit_Handwerkzeugen

In moderner Form als "Sprengbeton" für jedermann ohne Sprengschein zu erwerben und zu nutzen. Beispiel siehe https://dynacem.com/de-de oder auch https://betonamit.com/de/

Von den ganzen traditionellen Bearbeitungsmethoden von ganz harten Gesteinen könnte man auch noch das "Feuersetzen" in Betracht ziehen. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Feuersetzen Die Bewehrungen könntest Du mit einem Bolzenschneider kappen, sobald sie frei liegen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

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Persönliche Seite #8103319
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Hallo Desintegrator.

●Des|ntegrator ●. schrieb:

Bernd W. schrieb:

Ja, als "Holzkeilspaltung" ganz traditionelle Steinbruchmethode seit tausenden von Jahren.

Und dann haste da unten Stahlbeton drin...

Und wenn die Bewehrung freigelegt ist, weil der Beton drumherum weggeplatzt ist, hilft ein Bolzenschneider. Schneidet bis 12mm. Darüber halt Eisensäge oder Flex.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

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#8103321
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Schaut euch doch mal Videos vom Einsatz einer Sauerstofflanze an. Dann erübrigen sich weitere Spekulationen. Diese Flamme geht durch alles, Stahl, Beton alles wird zu „Butter“.

Wir haben noch gelernt wie man so eine Lanze aus Schrott baut der nach einer Katastrophe herumliegt (Wasserrohre etc)

Man benötigt allerdings große Mengen Sauerstoff….

#8103324
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Jetzt muss zunächst mal ein Metalldetektor her, um rauszufinden ob er sich auch noch einen Bolzenschneider kaufen soll. Da lässt sich noch vorzüglich drüber diskutieren welcher Bolzenschneider für die Arbeit der Richtige ist. Dazu müsste man aber erst mal den exakten Durchmesser der Armierungseisen kennen. Was aber, wenn da verschiedene verbaut wurden oder gar ein altes Bettgestell mit entsorgt wurde?

Die Aufgabe ist unheimlich komplex! Daher gehts wohl ohne ausführliches Gutachten nicht weiter. Gutachter gibts aber nicht in Schwerin.

Ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto. https://www.youtube.com/watch?v=l2HI7GBeuXc&list=RDl2HI7GBeuXc&start_radio=1

#8103325
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Thomas R. schrieb:

Man benötigt allerdings große Mengen Sauerstoff….

Sauerstoff alleine reicht nicht. Er braucht auch noch Acetylen. Und der TO sollte gelernt haben damit umzugehen.

Thomas R. schrieb:

Wir haben noch gelernt wie man so eine Lanze aus Schrott baut der nach einer Katastrophe herumliegt (Wasserrohre etc)

Der TO auch? Man kann sich mit solchen Aktionen auch mal schnell in Krankenhaus oder in die Kiste bringen.

Ich habe schon ein paar Abbrucharbeiten gesehen. Darunter unser Hinterhaus. Da hat keiner mit Sauerstofflanzen rumgemacht. Warum wohl?

Irgendwie versuchen einige hier sich sich die aberwitzigsten Methoden auszudenken um ein paar Quadratmeter Betonplatte zu zerlegen. Je nach Härte des Betons würde auch ein 25 kg Elektrostemmhammer gehen, aber Spaß macht das mit dem schweren Teil nicht unbedingt.

Die sinnvollen Methoden wurden schon alle genannt. Mal sehen welche abstrusen Ideen noch kommen. Ich vermisse noch Dieter, der hat ja auch immer wieder tolle Ideen.

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#8103329
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Udo S. schrieb:

Sauerstoff alleine reicht nicht. Er braucht auch noch Acetylen.

Ich habe gerade gelernt dass Sauerstofflanzen ihre Energie aus der Verbrennung des Stahls in der Lanzenspitze selbst gewinnen. Und man auch bei Stoffen wie Beton kein zusätzliches brennbares Gas wie beim Brennschneiden braucht um erst mal auf Temperatur zu kommen.

Also ist meine Aussage oben wohl falsch, sorry!

#8103336
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Udo S. schrieb:

Und man auch bei Stoffen wie Beton kein zusätzliches brennbares Gas wie beim Brennschneiden braucht um erst mal auf Temperatur zu kommen.

Aber zuerst muss mal die Lanze auf Temperatur kommen. Nur mit Sauerstoff wird das sehr schwierig.

Ist aber müßig, die Lanzen gibt es einfach nicht in Schwerin. Und das sind nicht einfach nur Stahlrohre. Persönliche Schutzausrüstung für die Arbeit ...

(Firma: Starfleet) #8103339
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Wegen Ausleihen könnte man auch mal bei Feuerwehr/THW anfragen. Die haben Hydraulikhämmer im Inventory für den Fall das man einen Zugang in beschädigte Gebäude schaffen muß. Die suchen auch mal Übungsplätze und Trainingsfälle ..

#8103369
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Nick schrieb:

Udo S. schrieb:

Und man auch bei Stoffen wie Beton kein zusätzliches brennbares Gas wie beim Brennschneiden braucht um erst mal auf Temperatur zu kommen.

Aber zuerst muss mal die Lanze auf Temperatur kommen. Nur mit Sauerstoff wird das sehr schwierig. Ist aber müßig, die Lanzen gibt es einfach nicht in Schwerin. Und das sind nicht einfach nur Stahlrohre. Persönliche Schutzausrüstung für die Arbeit ...

Aber UPS, DPD, DHL gibt es? Die Dinger werden fertig auf ebay angeboten. Sogar die Luxusversionen mit Schnellwechselsystem.

Und als Schutz reicht eine Schweißerhaube sowie Lederkleidung (Schmiedeausrüstung). Das spritzt kaum weil der Beton flüssig wegläuft...

Kann man sich in diversen Videos anschauen. Selbstverständlich hatten wir beim THW die passende Schutzkleidung, aber das würde ich im Privatbereich anders sehen.

Übrigens könnte man den THW Ortsverband mal ansprechen ob die daran nicht eine Übung veranstalten wollen.

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Persönliche Seite #8103373
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Hallo Nick.

Nick schrieb:

Udo S. schrieb:

Und man auch bei Stoffen wie Beton kein zusätzliches brennbares Gas wie beim Brennschneiden braucht um erst mal auf Temperatur zu kommen.

Aber zuerst muss mal die Lanze auf Temperatur kommen. Nur mit Sauerstoff wird das sehr schwierig.

Es würde langen, die Spitze in einem Lagerfeuer und mit Hilfe eines Püsterichs auf Gelbglut zu bekommen. ;O)

Lagerfeuer habt ihr vermutlich in Schwerin......;O)

Ist aber müßig, die Lanzen gibt es einfach nicht in Schwerin. Und das sind nicht einfach nur Stahlrohre. Persönliche Schutzausrüstung für die Arbeit ...

Auf Schrottplätzen hängt man sich dazu eine in Wasser getränkte Baumwolldecke um, und benutzt einen Schweißspiegel. Hintergrund: Wenn man auf Schrottplätzen arbeitet und nach persönlicher Schutzausrüstung fragt, steht man schon dicht vor dem Rauswurf, auch im Westen. Darum selber beschaffen und improvisieren.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

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OP #8103460
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Udo S. schrieb:

(Betonit oder Dynacem) muss ich bei Gelegenheit tatsächlich mal ausprobieren.

Zumindest dynacem kannst du dir sparen - das Zeug quillt auf wird aber nicht hart.

Das ist eine Betonplatte, die von einem DDR-Beton-Fahrbahnbelag übrig geblieben ist. Da ist allenfalls am Rand ein bisschen Bewehrung für den Transport drin. Meiner Ansicht nach unbewehrt.

Acetylen Schweißgerät - und jemanden der damit umgehen kann - hätte ich.

Persönliche Seite #8103655
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Hallo Nick.

Nick schrieb:

Bernd W. schrieb:

und nach persönlicher Schutzausrüstung fragt, steht man schon dicht vor dem Rauswurf,

Die BG ist da eindeutig anderer Meinung.

Das denke ich zwar auch, aber das hilft mir nichts, wenn ich meinen Job behalten will und nicht noch einen schlechten Ruf als "Meckerer" bekommen will. Der erschwert die Jobsuche ungemein.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

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#8103737
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Bernd W. schrieb:

Die BG ist da eindeutig anderer Meinung.

Das denke ich zwar auch, aber das hilft mir nichts,

Das hilft dem Arbeitgeber, sobald die BG wegen eines Arbeitsunfalls mal den Betrieb genauer unter die Lupe genommen hat. Die kommt wohl sowieso alle 2 Jahre vorbei. Die Strafe wird so saftig, dass er mit geeigneter PSA günstiger wegkommt und er dem AN hinterherläuft, dass er die PSA auch verwendet.

Du lebst wohl noch in einer alten Welt, wo es so lustige Schrottis gab wie den den ich kenne. Der hat inzwischen so viele Watschen von irgendwelchen Ämtern/Behörden bekommen, dass den Laden jetzt seine Tochter weitermacht und die sich auf nichts mehr von der "guten alten Zeit" einlässt.

Nochmal zu deiner lustigen Aussage mit der feuchten Baumwollkleidung: Probier es mal selbst aus. Heißer Topf und einmal trockener Topflappen, dann feuchter. Hinweis: Wasser ist ein guter Wärmeleiter.

#8103747
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Nick schrieb:

Das hilft dem Arbeitgeber, sobald die BG wegen eines Arbeitsunfalls mal den Betrieb genauer unter die Lupe genommen hat. Die kommt wohl sowieso alle 2 Jahre vorbei.

Bei kleineren Betrieben kommen FA, Gewerbeaufsicht und BG ggf. einmal pro Generation vorbei, öfter nur aus Zuafall oder bei konkreten Verdachtsmomenten/Hinweisen.

Nick schrieb:

Nochmal zu deiner lustigen Aussage mit der feuchten Baumwollkleidung: Probier es mal selbst aus. Heißer Topf und einmal trockener Topflappen, dann feuchter. Hinweis: Wasser ist ein guter Wärmeleiter.

Da sind die Fachleuter aber einer ganz anderer Meinung...

#8103767
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Ralf X. schrieb:

öfter nur aus Zuafall oder bei konkreten Verdachtsmomenten/Hinweisen.

Du hast das mit dem Arbeitsunfall überlesen? Ein Schrottplatz ist eher kein amtlich geprüfter Kinderspielplatz. Arbeitsunfälle werden über die BG abgerechnet. Und der Arzt frägt, wie denn das passiert ist.
Bei einer Brandwunde durch flüssiges Metall lohnt es sich durchaus zum Arzt zu gehen, die heilen recht schlecht.

Ralf X. schrieb:

Da sind die Fachleuter aber einer ganz anderer Meinung...

Aha! Gießereien, bei denen auch massiv Strahlungshitze herrscht, geben ihren Leuten also Baumwoll-Klamotten und einen Eimer Wasser.
Sorry, aber du hast einen an der Klatsche.

#8103784
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Nick schrieb:

Du hast das mit dem Arbeitsunfall überlesen?

Natürlich nicht.
Aber Dein Satz: "Die kommt wohl sowieso alle 2 Jahre vorbei." ist doch davon völlig unabhängig und damit ausdrücklich falsch.

Nick schrieb:

Aha! Gießereien, bei denen auch massiv Strahlungshitze herrscht, geben ihren Leuten also Baumwoll-Klamotten und einen Eimer Wasser.

Nein, die geben ihren MA feuerfeste Kleidung.
Aber ein Laie ohne Schutzkleidung ist mit nasser Baumwollkleidung immer noch besser gegen Funkenflug geschützt, als mit trockener.

Der Wärmeleitkoeffizient von Wasser gilt im technischen Bereich als schlecht, auch wenn Du das Gegenteil behauptest.
Das Wärmespeichervermögen von Wasser ist dagegen aber gut, so dass es einem Funken seine Energie entsprechend entziehen und einen Brand der Baumwolle auf der Haut verhindern kann.

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