Ich habe eine relativ große Fundamentplatte, die ich gerne beseitigen möchte.
Bei ebay gibt es für rund 1000€ Hydraulikhämmer für Minibagger - ich habe einen älteren Kubota. Zu dem Hydraulikhammer gehört eine Stickstoffflasche, deren Funktion mir völlig unklar ist.
Hat jemand mit sowas schon mal gearbeitet und kann mir erklären was das soll? Ich will natürlich nicht ständig Stickstoff zukaufen müssen - der Hammer müsste auch ohne Stickstoff funktionieren?
Statt so ein Noname zu kaufen, das auch noch 1000€ kostet und ggf. nach wenigen Stunden arbeiten schon undicht wird, könnte für dich auch Mieten eines Hydraulikhammers eine Option sein.
Hat jemand mit sowas schon mal gearbeitet und kann mir erklären was das
soll? Ich will natürlich nicht ständig Stickstoff zukaufen müssen - der
Hammer müsste auch ohne Stickstoff funktionieren?
Die Schlagenergie wird im Gas (hier N2) gespeichert, und dann schlagartig auf den Meißel übertragen. Das Aufladen des Speichers erfolgt hydraulisch.
Je nach genauer Konstruktion muss man mehr oder weniger häufig Gas nachfüllen.
Wenn einen verschlissenen Bagger willst, dann kauf einen mit Hammer dran.
Die Vibrationen schlagen auf Dauer alle Lager kaputt und verdrängen das letzte bisschen Fett, was drinne war.
Bewegung ist gesund! Statt Fitnessstudio einen grossen Hammer besorgen, passende Meissel dazu und entsprechend regelmaessig manuell selbst kleinklopfen. Wie findest Du das?
Da finde ich Boels TKL und HKL bei Suche nach "Baumaschinen mieten Schwerin".
Boels ist ein großer deutschlandweiter Vermieter, ein Anruf schadet nicht, ob die passende kleine Hydraulikhämmer vermieten wieß ich auch nicht.
Ich hätte halt Bedenken evt. 1000€ für ein Noname Teil auszugeben, das dir vielleicht nach 3 Jahren verreckt und du es nicht mehr reklamieren kannst oder sogar nicht mal mehr Ersatzteile bekommst.
Dem Teil sieht man die Qualität halt nicht an. Da spielen viel Know How und die richtigen Werkstoffe / Bearbeitungsverfahren eine große Rolle.
Ich habe das bei einem billig Elektro-Abbruchhammer der 20 kg Klasse von Scheppach erlebt. Der kostet halt nur 10-15% eines Bosch oder Hitachi, Hilti oder Duss. Aber dafür ging er nach wenigen Stunden als garantiefall zurück weil er anfing zu ölen.
Jetzt habe ich einen neuen daheim aber seit knapp 2 Jahren nicht mehr gebraucht. Mal sehen wie lange der hält, war halt ein Versuch.
Genau. Nahm an, der TO hat noch nicht alle abgeklappert.
ob die passende kleine Hydraulikhämmer
vermieten wieß ich auch nicht.
Zur Not, halt kleinen Presslufthammer mieten. Wobei den einige Verleiher den nur an Leute abgeben, die Erfahrung nachweisen koennen. Fachkundenachweis.
Wie gross und wie dick ist denn das Fundament?
Evtl ist da ein Trennjäger/Trennschleifer die bessere Alternative, und den kann man ausleihen. Der schneidet durch Beton und gleich die Armierung mit.
Da kannst du dich auch im Vorfeld bei der örtlichen Feuerwehr informieren, wie das Teil ausschaut, und was es kann.
Vor Jahren hatte ein Bekannter fuer die Hilti Schlagbohrmaschine einen Aufsatz mit frei drehendem Innenteil um die Schlagschrauberschlaege auf den Meisselaufsatz zu bringen.
Zur Not, halt kleinen Presslufthammer mieten. Wobei den einige Verleiher
den nur an Leute abgeben, die Erfahrung nachweisen koennen.
Fachkundenachweis.
Ja, wegen solchen Empfehlungen wie die von dir.
Was ist denn ein relativ großes Fundament?
Das kann eine Betonplatte mit 30x30m und 30cm Stärke sein...
Die willst Du nicht wochenlang mit einem "kleinen Presslufthammer" kleinkloppen.
Welche war das denn? Ich wusste gar nicht dass Hilti Schlagbohrmaschinen baut. Ich kenne da eigentlich nur Bohrhämmer mit pneumatischem Schlagwerk.
Doch ich glaube es gibt Akkuschrauber von Hilti die auch ein Ratschenschlagwerk haben.
Glabt dir jeder sofort und auf Anhieb. Es gibt in Schwerin nicht mal Maßbänder um die Dimensionen des "relativ großen" (Vergleichsma0stab ist ein Blatt DIN A4?) anzugeben.
Evtl ist da ein Trennjäger/Trennschleifer die bessere Alternative, und
den kann man ausleihen.
Wie gross und wie dick ist denn das Fundament?
Guter Vorschlag. Das wäre die Alternative. Die Platte ist 20x270x270cm und wiegt 3,5t. Sie müsste mindestens 1mal in der Mitte durch damit ich sie transportieren kann.
Kleines, nebensächliches Problem ist, dass die die 20 cm nicht schneiden
können. Bei etwa 150 mm ist Schluß.
Wenn die Platte keine Armierung hat, ist draußen oft so (sofern draußen) , und die Mischung nicht glashart gewählt war/ist, dann bricht Beton relativ gut wenn er nur angeritzt und unterhöhlt und dann schlagartig belastet wird.
Beton ist extrem druckfest und fast gar nicht zugfest, das würde ich ausnutzen, sofern kein Stahlbeton.
Und wenn ein Minibagger greifbar ist, kann man allein mit dem wohl gut untergraben, dann anritzen und das Gewicht des Baggers gleich nutzen um die Platte zu zerbrechen...sofern Platz genug vorhanden etc...
Ist das draußen? Dann kannst du auch die gute alte Methode der Sauerstofflanze nehmen. Haben wir beim THW oft eingesetzt bis irgendwann die diamantbesetzen Sägeblätter kamen.
Stinkt und qualmt gewaltig!!
Funktioniert aber sensationell effektiv, Stahl ist wie Butter....
Nachdem ich das versehentlich im Parabolspiegel-Thread gepostet hab ...
Solange man keine präzisen Schnitte braucht, spricht nichts für einen Trennschleifer/Fugenschneider/Mauersäge. Deren Einsatz hab ich bei einem Abbruch noch nie gesehen. Scheint wohl nicht sonderlich effektiv zu sein.
Bei Kleinigkeiten aber vertretbar. "Ich muss nur diese eine Randeinfassung schneiden".
Das sieht der TO wohl auch so. Minibagger hat er sogar schon! Nur, für die nicht mal 10 m^2 Betonplatte eigens einen Abbruchhammer zu kaufen ... der Schritt fehlt noch. Also mieten, ausser er hat noch mehr abzubrechen oder will ein Nebengeschäft draus machen.