Ich habe eine relativ große Fundamentplatte, die ich gerne beseitigen möchte.
Bei ebay gibt es für rund 1000€ Hydraulikhämmer für Minibagger - ich habe einen älteren Kubota. Zu dem Hydraulikhammer gehört eine Stickstoffflasche, deren Funktion mir völlig unklar ist.
Hat jemand mit sowas schon mal gearbeitet und kann mir erklären was das soll? Ich will natürlich nicht ständig Stickstoff zukaufen müssen - der Hammer müsste auch ohne Stickstoff funktionieren?
Statt so ein Noname zu kaufen, das auch noch 1000€ kostet und ggf. nach wenigen Stunden arbeiten schon undicht wird, könnte für dich auch Mieten eines Hydraulikhammers eine Option sein.
Hat jemand mit sowas schon mal gearbeitet und kann mir erklären was das
soll? Ich will natürlich nicht ständig Stickstoff zukaufen müssen - der
Hammer müsste auch ohne Stickstoff funktionieren?
Die Schlagenergie wird im Gas (hier N2) gespeichert, und dann schlagartig auf den Meißel übertragen. Das Aufladen des Speichers erfolgt hydraulisch.
Je nach genauer Konstruktion muss man mehr oder weniger häufig Gas nachfüllen.
Wenn einen verschlissenen Bagger willst, dann kauf einen mit Hammer dran.
Die Vibrationen schlagen auf Dauer alle Lager kaputt und verdrängen das letzte bisschen Fett, was drinne war.
Bewegung ist gesund! Statt Fitnessstudio einen grossen Hammer besorgen, passende Meissel dazu und entsprechend regelmaessig manuell selbst kleinklopfen. Wie findest Du das?
Da finde ich Boels TKL und HKL bei Suche nach "Baumaschinen mieten Schwerin".
Boels ist ein großer deutschlandweiter Vermieter, ein Anruf schadet nicht, ob die passende kleine Hydraulikhämmer vermieten wieß ich auch nicht.
Ich hätte halt Bedenken evt. 1000€ für ein Noname Teil auszugeben, das dir vielleicht nach 3 Jahren verreckt und du es nicht mehr reklamieren kannst oder sogar nicht mal mehr Ersatzteile bekommst.
Dem Teil sieht man die Qualität halt nicht an. Da spielen viel Know How und die richtigen Werkstoffe / Bearbeitungsverfahren eine große Rolle.
Ich habe das bei einem billig Elektro-Abbruchhammer der 20 kg Klasse von Scheppach erlebt. Der kostet halt nur 10-15% eines Bosch oder Hitachi, Hilti oder Duss. Aber dafür ging er nach wenigen Stunden als garantiefall zurück weil er anfing zu ölen.
Jetzt habe ich einen neuen daheim aber seit knapp 2 Jahren nicht mehr gebraucht. Mal sehen wie lange der hält, war halt ein Versuch.
Genau. Nahm an, der TO hat noch nicht alle abgeklappert.
ob die passende kleine Hydraulikhämmer
vermieten wieß ich auch nicht.
Zur Not, halt kleinen Presslufthammer mieten. Wobei den einige Verleiher den nur an Leute abgeben, die Erfahrung nachweisen koennen. Fachkundenachweis.
Wie gross und wie dick ist denn das Fundament?
Evtl ist da ein Trennjäger/Trennschleifer die bessere Alternative, und den kann man ausleihen. Der schneidet durch Beton und gleich die Armierung mit.
Da kannst du dich auch im Vorfeld bei der örtlichen Feuerwehr informieren, wie das Teil ausschaut, und was es kann.
Vor Jahren hatte ein Bekannter fuer die Hilti Schlagbohrmaschine einen Aufsatz mit frei drehendem Innenteil um die Schlagschrauberschlaege auf den Meisselaufsatz zu bringen.
Zur Not, halt kleinen Presslufthammer mieten. Wobei den einige Verleiher
den nur an Leute abgeben, die Erfahrung nachweisen koennen.
Fachkundenachweis.
Ja, wegen solchen Empfehlungen wie die von dir.
Was ist denn ein relativ großes Fundament?
Das kann eine Betonplatte mit 30x30m und 30cm Stärke sein...
Die willst Du nicht wochenlang mit einem "kleinen Presslufthammer" kleinkloppen.
Welche war das denn? Ich wusste gar nicht dass Hilti Schlagbohrmaschinen baut. Ich kenne da eigentlich nur Bohrhämmer mit pneumatischem Schlagwerk.
Doch ich glaube es gibt Akkuschrauber von Hilti die auch ein Ratschenschlagwerk haben.
Glabt dir jeder sofort und auf Anhieb. Es gibt in Schwerin nicht mal Maßbänder um die Dimensionen des "relativ großen" (Vergleichsma0stab ist ein Blatt DIN A4?) anzugeben.
Evtl ist da ein Trennjäger/Trennschleifer die bessere Alternative, und
den kann man ausleihen.
Wie gross und wie dick ist denn das Fundament?
Guter Vorschlag. Das wäre die Alternative. Die Platte ist 20x270x270cm und wiegt 3,5t. Sie müsste mindestens 1mal in der Mitte durch damit ich sie transportieren kann.
Kleines, nebensächliches Problem ist, dass die die 20 cm nicht schneiden
können. Bei etwa 150 mm ist Schluß.
Wenn die Platte keine Armierung hat, ist draußen oft so (sofern draußen) , und die Mischung nicht glashart gewählt war/ist, dann bricht Beton relativ gut wenn er nur angeritzt und unterhöhlt und dann schlagartig belastet wird.
Beton ist extrem druckfest und fast gar nicht zugfest, das würde ich ausnutzen, sofern kein Stahlbeton.
Und wenn ein Minibagger greifbar ist, kann man allein mit dem wohl gut untergraben, dann anritzen und das Gewicht des Baggers gleich nutzen um die Platte zu zerbrechen...sofern Platz genug vorhanden etc...
Ist das draußen? Dann kannst du auch die gute alte Methode der Sauerstofflanze nehmen. Haben wir beim THW oft eingesetzt bis irgendwann die diamantbesetzen Sägeblätter kamen.
Stinkt und qualmt gewaltig!!
Funktioniert aber sensationell effektiv, Stahl ist wie Butter....
Nachdem ich das versehentlich im Parabolspiegel-Thread gepostet hab ...
Solange man keine präzisen Schnitte braucht, spricht nichts für einen Trennschleifer/Fugenschneider/Mauersäge. Deren Einsatz hab ich bei einem Abbruch noch nie gesehen. Scheint wohl nicht sonderlich effektiv zu sein.
Bei Kleinigkeiten aber vertretbar. "Ich muss nur diese eine Randeinfassung schneiden".
Das sieht der TO wohl auch so. Minibagger hat er sogar schon! Nur, für die nicht mal 10 m^2 Betonplatte eigens einen Abbruchhammer zu kaufen ... der Schritt fehlt noch. Also mieten, ausser er hat noch mehr abzubrechen oder will ein Nebengeschäft draus machen.
"Rock drilling and blasting works for the the building and construction industry, for earth movers and anybody else that needs the ultimate power tool. The aim of this channel is to promote the safe use of explosives as an early choice option for solving difficult excavation problems.
Hat jemand mit sowas schon mal gearbeitet und kann mir erklären was das
soll? Ich will natürlich nicht ständig Stickstoff zukaufen müssen - der
Hammer müsste auch ohne Stickstoff funktionieren?
Die Druckspeicher mit CO2 hatten wir in den 80érn in den Spritzgießmaschinen verbaut.
(Stübbe)
Der Druck wurde dadurch konstant gehalten und Druckschwankungen weitgehend eliminiert.
Der verschleiß im System ist dadurch geringer.
Von den ganzen traditionellen Bearbeitungsmethoden von ganz harten Gesteinen könnte man auch noch das "Feuersetzen" in Betracht ziehen. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Feuersetzen Die Bewehrungen könntest Du mit einem Bolzenschneider kappen, sobald sie frei liegen.
Ja, als "Holzkeilspaltung" ganz traditionelle Steinbruchmethode seit
tausenden von Jahren.
Und dann haste da unten Stahlbeton drin...
Und wenn die Bewehrung freigelegt ist, weil der Beton drumherum weggeplatzt ist, hilft ein Bolzenschneider. Schneidet bis 12mm. Darüber halt Eisensäge oder Flex.
Schaut euch doch mal Videos vom Einsatz einer Sauerstofflanze an. Dann erübrigen sich weitere Spekulationen. Diese Flamme geht durch alles, Stahl, Beton alles wird zu „Butter“.
Wir haben noch gelernt wie man so eine Lanze aus Schrott baut der nach einer Katastrophe herumliegt (Wasserrohre etc)
Jetzt muss zunächst mal ein Metalldetektor her, um rauszufinden ob er sich auch noch einen Bolzenschneider kaufen soll. Da lässt sich noch vorzüglich drüber diskutieren welcher Bolzenschneider für die Arbeit der Richtige ist. Dazu müsste man aber erst mal den exakten Durchmesser der Armierungseisen kennen. Was aber, wenn da verschiedene verbaut wurden oder gar ein altes Bettgestell mit entsorgt wurde?
Die Aufgabe ist unheimlich komplex! Daher gehts wohl ohne ausführliches Gutachten nicht weiter. Gutachter gibts aber nicht in Schwerin.
Wir haben noch gelernt wie man so eine Lanze aus Schrott baut der nach
einer Katastrophe herumliegt (Wasserrohre etc)
Der TO auch? Man kann sich mit solchen Aktionen auch mal schnell in Krankenhaus oder in die Kiste bringen.
Ich habe schon ein paar Abbrucharbeiten gesehen. Darunter unser Hinterhaus. Da hat keiner mit Sauerstofflanzen rumgemacht. Warum wohl?
Irgendwie versuchen einige hier sich sich die aberwitzigsten Methoden auszudenken um ein paar Quadratmeter Betonplatte zu zerlegen. Je nach Härte des Betons würde auch ein 25 kg Elektrostemmhammer gehen, aber Spaß macht das mit dem schweren Teil nicht unbedingt.
Die sinnvollen Methoden wurden schon alle genannt. Mal sehen welche abstrusen Ideen noch kommen. Ich vermisse noch Dieter, der hat ja auch immer wieder tolle Ideen.
Sauerstoff alleine reicht nicht. Er braucht auch noch Acetylen.
Ich habe gerade gelernt dass Sauerstofflanzen ihre Energie aus der Verbrennung des Stahls in der Lanzenspitze selbst gewinnen. Und man auch bei Stoffen wie Beton kein zusätzliches brennbares Gas wie beim Brennschneiden braucht um erst mal auf Temperatur zu kommen.
Und man auch bei Stoffen wie Beton kein zusätzliches brennbares Gas wie
beim Brennschneiden braucht um erst mal auf Temperatur zu kommen.
Aber zuerst muss mal die Lanze auf Temperatur kommen. Nur mit Sauerstoff wird das sehr schwierig.
Ist aber müßig, die Lanzen gibt es einfach nicht in Schwerin. Und das sind nicht einfach nur Stahlrohre. Persönliche Schutzausrüstung für die Arbeit ...
Ist aber müßig, die Lanzen gibt es einfach nicht in Schwerin.
Wie sieht es dort mit der übrigen Versorgungslage aus?
Nahrung, Trinkwasser, Energie?
Siehst Du eine Möglichkeit, das Gebiet zumindest aus der Luft zu erreichen?
Wegen Ausleihen könnte man auch mal bei Feuerwehr/THW anfragen. Die haben Hydraulikhämmer im Inventory für den Fall das man einen Zugang in beschädigte Gebäude schaffen muß. Die suchen auch mal Übungsplätze und Trainingsfälle ..
Und man auch bei Stoffen wie Beton kein zusätzliches brennbares Gas wie
beim Brennschneiden braucht um erst mal auf Temperatur zu kommen.
Aber zuerst muss mal die Lanze auf Temperatur kommen. Nur mit Sauerstoff
wird das sehr schwierig.
Ist aber müßig, die Lanzen gibt es einfach nicht in Schwerin. Und das
sind nicht einfach nur Stahlrohre. Persönliche Schutzausrüstung für die
Arbeit ...
Aber UPS, DPD, DHL gibt es? Die Dinger werden fertig auf ebay angeboten. Sogar die Luxusversionen mit Schnellwechselsystem.
Und als Schutz reicht eine Schweißerhaube sowie Lederkleidung (Schmiedeausrüstung). Das spritzt kaum weil der Beton flüssig wegläuft...
Kann man sich in diversen Videos anschauen. Selbstverständlich hatten wir beim THW die passende Schutzkleidung, aber das würde ich im Privatbereich anders sehen.
Übrigens könnte man den THW Ortsverband mal ansprechen ob die daran nicht eine Übung veranstalten wollen.
Und man auch bei Stoffen wie Beton kein zusätzliches brennbares Gas wie
beim Brennschneiden braucht um erst mal auf Temperatur zu kommen.
Aber zuerst muss mal die Lanze auf Temperatur kommen. Nur mit Sauerstoff
wird das sehr schwierig.
Es würde langen, die Spitze in einem Lagerfeuer und mit Hilfe eines Püsterichs auf Gelbglut zu bekommen. ;O)
Lagerfeuer habt ihr vermutlich in Schwerin......;O)
Ist aber müßig, die Lanzen gibt es einfach nicht in Schwerin. Und das
sind nicht einfach nur Stahlrohre. Persönliche Schutzausrüstung für die
Arbeit ...
Auf Schrottplätzen hängt man sich dazu eine in Wasser getränkte Baumwolldecke um, und benutzt einen Schweißspiegel. Hintergrund: Wenn man auf Schrottplätzen arbeitet und nach persönlicher Schutzausrüstung fragt, steht man schon dicht vor dem Rauswurf, auch im Westen. Darum selber beschaffen und improvisieren.
(Betonit oder Dynacem) muss ich bei Gelegenheit tatsächlich mal ausprobieren.
Zumindest dynacem kannst du dir sparen - das Zeug quillt auf wird aber nicht hart.
Das ist eine Betonplatte, die von einem DDR-Beton-Fahrbahnbelag übrig geblieben ist. Da ist allenfalls am Rand ein bisschen Bewehrung für den Transport drin. Meiner Ansicht nach unbewehrt.
Acetylen Schweißgerät - und jemanden der damit umgehen kann - hätte ich.
Das ist eine Betonplatte, die von einem DDR-Beton-Fahrbahnbelag übrig
geblieben ist. Da ist allenfalls am Rand ein bisschen Bewehrung für den
Transport drin. Meiner Ansicht nach unbewehrt.
und nach persönlicher Schutzausrüstung fragt, steht man schon dicht vor
dem Rauswurf,
Die BG ist da eindeutig anderer Meinung.
Das denke ich zwar auch, aber das hilft mir nichts, wenn ich meinen Job behalten will und nicht noch einen schlechten Ruf als "Meckerer" bekommen will. Der erschwert die Jobsuche ungemein.
Das denke ich zwar auch, aber das hilft mir nichts,
Das hilft dem Arbeitgeber, sobald die BG wegen eines Arbeitsunfalls mal den Betrieb genauer unter die Lupe genommen hat. Die kommt wohl sowieso alle 2 Jahre vorbei. Die Strafe wird so saftig, dass er mit geeigneter PSA günstiger wegkommt und er dem AN hinterherläuft, dass er die PSA auch verwendet.
Du lebst wohl noch in einer alten Welt, wo es so lustige Schrottis gab wie den den ich kenne. Der hat inzwischen so viele Watschen von irgendwelchen Ämtern/Behörden bekommen, dass den Laden jetzt seine Tochter weitermacht und die sich auf nichts mehr von der "guten alten Zeit" einlässt.
Nochmal zu deiner lustigen Aussage mit der feuchten Baumwollkleidung: Probier es mal selbst aus. Heißer Topf und einmal trockener Topflappen, dann feuchter. Hinweis: Wasser ist ein guter Wärmeleiter.
Das hilft dem Arbeitgeber, sobald die BG wegen eines Arbeitsunfalls mal
den Betrieb genauer unter die Lupe genommen hat. Die kommt wohl sowieso
alle 2 Jahre vorbei.
Bei kleineren Betrieben kommen FA, Gewerbeaufsicht und BG ggf. einmal pro Generation vorbei, öfter nur aus Zuafall oder bei konkreten Verdachtsmomenten/Hinweisen.
Nochmal zu deiner lustigen Aussage mit der feuchten Baumwollkleidung:
Probier es mal selbst aus. Heißer Topf und einmal trockener Topflappen,
dann feuchter. Hinweis: Wasser ist ein guter Wärmeleiter.
Da sind die Fachleuter aber einer ganz anderer Meinung...
öfter nur aus Zuafall oder bei konkreten Verdachtsmomenten/Hinweisen.
Du hast das mit dem Arbeitsunfall überlesen? Ein Schrottplatz ist eher kein amtlich geprüfter Kinderspielplatz. Arbeitsunfälle werden über die BG abgerechnet. Und der Arzt frägt, wie denn das passiert ist.
Bei einer Brandwunde durch flüssiges Metall lohnt es sich durchaus zum Arzt zu gehen, die heilen recht schlecht.
Da sind die Fachleuter aber einer ganz anderer Meinung...
Aha! Gießereien, bei denen auch massiv Strahlungshitze herrscht, geben ihren Leuten also Baumwoll-Klamotten und einen Eimer Wasser.
Sorry, aber du hast einen an der Klatsche.
Aha! Gießereien, bei denen auch massiv Strahlungshitze herrscht, geben
ihren Leuten also Baumwoll-Klamotten und einen Eimer Wasser.
Nein, die geben ihren MA feuerfeste Kleidung.
Aber ein Laie ohne Schutzkleidung ist mit nasser Baumwollkleidung immer noch besser gegen Funkenflug geschützt, als mit trockener.
Der Wärmeleitkoeffizient von Wasser gilt im technischen Bereich als schlecht, auch wenn Du das Gegenteil behauptest.
Das Wärmespeichervermögen von Wasser ist dagegen aber gut, so dass es einem Funken seine Energie entsprechend entziehen und einen Brand der Baumwolle auf der Haut verhindern kann.
Aber ein Laie ohne Schutzkleidung ist mit nasser Baumwollkleidung immer
noch besser gegen Funkenflug geschützt, als mit trockener.
STRAHLUNGSHITZE! Für Funkenflug (oder dagegen) muss nichts nass sein. Drillich ist z.B. sehr gut geeignet. Siehe z.B. Schweißer-Schutzkleidung. In deiner Welt tauchen aber die Schweißer ihre Handschuhe vorher in Wasser, ist ja besser.
Schau dir doch mal so eine Sauerstoff-Lanze im Einsatz an. Selbst die schmerzbefreiten Russen aufm Schrottplatz haben Schutzkleidung an. https://www.youtube.com/watch?v=2frFOJrG8Ls
Das hilft dem Arbeitgeber, sobald die BG wegen eines Arbeitsunfalls mal
den Betrieb genauer unter die Lupe genommen hat. Die kommt wohl sowieso
alle 2 Jahre vorbei. Die Strafe wird so saftig, dass er mit geeigneter
PSA günstiger wegkommt und er dem AN hinterherläuft, dass er die PSA
auch verwendet.
Du lebst wohl noch in einer alten Welt, wo es so lustige Schrottis gab
wie den den ich kenne. Der hat inzwischen so viele Watschen von
irgendwelchen Ämtern/Behörden bekommen, dass den Laden jetzt seine
Tochter weitermacht und die sich auf nichts mehr von der "guten alten
Zeit" einlässt.
Drogenhandel und Schutzgelderpressung sind auch schon lange verboten und mit Strafe belegt. Trotzdem gibt es Drogenhandel und Schutzgelderpressung immer noch.
Nochmal zu deiner lustigen Aussage mit der feuchten Baumwollkleidung:
Probier es mal selbst aus. Heißer Topf und einmal trockener Topflappen,
dann feuchter. Hinweis: Wasser ist ein guter Wärmeleiter.
Mit der Wärmeleitung hast Du zwar recht, aber es gibt auch noch Verdunstungskühlung und Wärmekapazität. Damit hangelt man sich mit einer nassen Decke (nicht Bekleidung) relativ weit. Und wird die Decke zu heiß, wird sie wieder getunkt, für frisches, kälteres Wasser.
Dein Einwand ist aber korrekt, wenn es sich z.B. um die Einsatzkleidung der Feuerwehr handelt, die sollte aus Deinen genannten Gründen durchaus trocken bleiben. Weil die im Einsatz im Zweifel auch schlecht eine Überdecke in kaltes Wasser tunken können.
Eine Sauerstofflanze ist eine extrem intensive aber relativ punktförmige Wärmequelle, die auch noch stark Funken sprüht. Die Feuerwehr sieht sich im allgemeinen wenn es kritisch ist, einer flächig sehr ausgedehnten Wärmestrahlungsquelle gegenüber. Das ist ein erheblicher Unterschied.
Ausserdem besteht bei einer Sauerstofflanze bei Fehlbedienung eine erhebliche Gefahr durch eine lokale Sauerstoffanreicherung. Wenn der Sauerstoffgehalt der Luft auch nur leicht erhöht wird, brennen auf einmal Holzspäne oder Kleidung wie Magnesium. Darum bin ich froh, aktuell mit so Teilen nichts mehr zu tun zu haben.
Du hast das mit dem Arbeitsunfall überlesen? Ein Schrottplatz ist eher
kein amtlich geprüfter Kinderspielplatz. Arbeitsunfälle werden über die
BG abgerechnet. Und der Arzt frägt, wie denn das passiert ist.
Dabei sollte man aber solange es plausibel ist immer von einem Eigenunfall erzählen, und seinen Arbeitgeber nach Möglichkeit aus dem Spiel lassen.
Immerhin bezahlt er mich ja dafür.
Bei einer Brandwunde durch flüssiges Metall lohnt es sich durchaus zum
Arzt zu gehen, die heilen recht schlecht.
Ja. Weil die Unterhaut im allgemeinen mit betroffen ist.
Aha! Gießereien, bei denen auch massiv Strahlungshitze herrscht, geben
ihren Leuten
Lederschürzen, die auf der Aussenseite eine reflektierende Alu Schicht haben (gegen die Wärmestrahlung), und einen Helmzusatz aus Leder mit einem Sichtschirm der
die Strahlung stark abmildert. Der Helm darf für Heißbetriebe natürlich nicht aus thermoplastischem Material sein.
Statt Leder wird auch gerne eine Art Pressstoff oder Hartpappe verwendet.
Aber die Wärmeleitung von Wasser ist deutlich höher als die von Luft (Faktor mehr als 20?), und wenn jetzt die Zwischenräume des Gewebes mit Wasser statt Luft gefüllt sind, ist auch die Wärmeleitung des Gesamtsystems deutlich erhöt.
Wasser als Wärmeleiter alleine ist schlecht machbar, weil Du immer irgendeine Art der Konvektion und damit eine Strömung hast. Und dann ist der Wärmetransport deutlich besser.
Die Konvektion von flüssigem Wasser ist natürlich in getränkten Textilien sehr eingeschränkt.
Aber die Wärmeleitung von Wasser ist deutlich höher als die von Luft
(Faktor mehr als 20?), und wenn jetzt die Zwischenräume des Gewebes mit
Wasser statt Luft gefüllt sind, ist auch die Wärmeleitung des
Gesamtsystems deutlich erhöt.
Aber Dein Satz: "Die kommt wohl sowieso alle 2 Jahre vorbei." ist doch
davon völlig unabhängig und damit ausdrücklich falsch.
Weil er unabhängig ist, ist er falsch. Weil Sachen nicht zusammenhängen,
sind sie voneinander abhängig. Kaputte Logik.
Meine Güte, sobald der Tausendsassa mal kritisiert wird, dreht er durch.
Kapier einfach mal, dass die durchschnittliche Besuchsfrequenz durch die Behörden ö.ä. von Gewerbebetrieben bis in den Mittelstand Jahrzehnte beträgt.
Ralf X. schrieb:
Aber ein Laie ohne Schutzkleidung ist mit nasser Baumwollkleidung immer
noch besser gegen Funkenflug geschützt, als mit trockener.
STRAHLUNGSHITZE! Für Funkenflug (oder dagegen) muss nichts nass sein.
Ich schrieb ja: Bei Kritik dreht er durch.. *gg
Gegen Strahlungshitze erhöht der normale und noch autonome Mensch einfach seinen Abstand zur Wärmequelle, der gewerbliche Arbeiter hat je nach Gewerbe die passende Kleidung, um seine Aufgabe erfüllen zu können.
Gegen Funkenflug helfen diverse Stoffe.
Nass helfen die allermeisten allerdings bedeutend besser.
Drillich ist z.B. sehr gut geeignet. Siehe z.B.
Schweißer-Schutzkleidung. In deiner Welt tauchen aber die Schweißer ihre
Handschuhe vorher in Wasser, ist ja besser.
Was sagt Dein Verstand, wenn Du den Schwachsinn noch einmal nachliesst?
Schau dir doch mal so eine Sauerstoff-Lanze im Einsatz an. Selbst die
schmerzbefreiten Russen aufm Schrottplatz haben Schutzkleidung an.
https://www.youtube.com/watch?v=2frFOJrG8Ls
Natürlich. Sind ja nicht alle doof.
Ralf X. schrieb:
Der Wärmeleitkoeffizient von Wasser gilt im technischen Bereich als
schlecht, auch wenn Du das Gegenteil behauptest.
Verglichen mit Stoff ganz sicher.
Du weisst, was Stoff ist? *lol
Alleine wenn Du gerade Textilstoff meinst, stelle Dir einfach mal ein Nylonhemd trocken oder nass auf der Haut vor, wenn die Strahlungswärme richtig hoch geht und Du nicht ausweichen kannst.
Und dann noch einmal, wie das sein wird, wenn da ein Funke (hellglühendes Metall) einschlägt.
Du hast einige gute technische Kenntnisse.
Dreh nicht immer durch, wenn Du mal wieder als Tausendsassa Mist erzählt hast und deswegen kritisiert wirst.
Dabei sollte man aber solange es plausibel ist immer von einem
Eigenunfall erzählen, und seinen Arbeitgeber nach Möglichkeit aus dem
Spiel lassen.
Immerhin bezahlt er mich ja dafür.
Dann biste selber schuld. Einen Großteil der Unfallverhütung hat man durch simples Benutzen des Kopfes normalerweise selber in der Hand. Wenn doch einmal ein meldepflichtiger Unfall passiert gehört der auch gemeldet. Immerhin sind die Leistungen der BG um einiges umfangreicher als die der gesetzlichen Krankenkassen.
Davon abgesehen: wer die Gesundheit oder das Lebens einer Mitarbeiter bewusst gefährdet weil Schutzmaßnahmen zu teuer sind, dem gehört der Betrieb stillgelegt.
Kapier einfach mal, dass die durchschnittliche Besuchsfrequenz durch die
Behörden ö.ä. von Gewerbebetrieben bis in den Mittelstand Jahrzehnte
beträgt.
Vor langer Zeit hatte ich in den Ferien immer in einer Bauschlosserei gearbeitet, da hab ich keinen Besuch der BG beobachten können. Der Werkstattmeister hat aber drauf geachtet, dass die Schutzmittel verwendet werden und die Leute haben das auch aus reinem Selbstschutz gemacht. Ausser den üblichen Schnittverletzungen gabs nix. Für einen Schnitt musste ich mal zum Arzt. Das war also ein Arbeitsunfall und wurde über die Versicherungen des AG entsprechend abgerechnet.
Aktueller Betrieb, die Schlosserei gibts seit Jahrzehnten nicht mehr. Hier kommt die BG etwa alle zwei Jahre zu uns. Kleiner Betrieb mit unter 10 Leuten. Ausser den üblichen Schnittverletzungen nix passiert. Entweder Selbstversorgung oder Hilfe wenn Klammerpflaster angebracht sind. Wenn ich einen speziellen Arbeitsschutz brauch/will, wird der ohne Argumentieren einfach und gerne bestellt.
Vor Allem hab ich, im Gegensatz zu manchen hier, Erfahrungen was bei Hitze funktioniert. Ich hab eine eigene kleine Giesserei, nebst der zugehörigen PSA. Da kapiert man recht schnell, dass die branchenübliche Kleidung sinnvoll ist und funktioniert. Wasser gehört da garantiert nicht dazu.
Auch meine Schutzkleidung beim Schweißen ist nicht vorher zu befeuchten. Ein feuchter Handschuh fürs WIG ist danach einfach kaputt.
Aber egal, spring du vorher in den Pool und kapier es nachher.
Dabei sollte man aber solange es plausibel ist immer von einem
Eigenunfall erzählen, und seinen Arbeitgeber nach Möglichkeit aus dem
Spiel lassen.
Immerhin bezahlt er mich ja dafür.
Seltsame Einstellung! Der AG setzt mich bewusst einer unnötigen Gefahr aus und soll dafür noch belohnt werden? Und danach soll man weiterhin kuschen und seinen Scheiß unterstützen? Ich würde spätenstens danach die geeignete Schutzkleidung einfordern oder diese Arbeit verweigern. Ich bin Arbeitnehmer, kein Sklave. Mag bei dir anders sein.
Anderer AG. Nach einem Wegeunfall musste der Schaden Jahre später operiert werden. Über 3 Monate krank. Das zahlt die BG und nicht der AG. Da gibts keinen Grund das zu verheimlichen, ein ehrlicher Umgang von Anfang an zahlt sich für Alle aus. Bei mir waren es zusätzliche Sitzungen bei der Physiotherapie, die NUR die BG bezahlt.
Seltsame Einstellung! Der AG setzt mich bewusst einer unnötigen Gefahr
aus und soll dafür noch belohnt werden? Und danach soll man weiterhin
kuschen und seinen Scheiß unterstützen? Ich würde spätenstens danach die
geeignete Schutzkleidung einfordern oder diese Arbeit verweigern. Ich
bin Arbeitnehmer, kein Sklave.
Da bin ich mit dir komplett einer Meinung. Leider sind es aber oft genug die Arbeiter, die das Angebot gar nicht annehmen. Beispiel Gehörschutz. Ich hatte in den letzten Jahren mehrfach Handwerker im Haus. Weder bei Abriß eines Gebäudes, noch bei (umfangreichen) Stemmarbeiten oder Arbeiten mit dem Rüttler haben die Arbeiter Gehörschutz getragen. Ich habe ihnen dann Gehörschutz von mir hingelegt, mit dem ausdrücklichen Hinweis sie dürften den gerne benutzen.
Das Ergebnis: Der Gehörschutz lag unbenutzt rum.
Das Gleiche wenn ich Bauarbeiten im öffentlichen Raum sehe. Egal ob das Reparaturen von Versorgungsleitungen oder Sanierung ganzer STraßenzüge sind. Selbst bei Arbeiten mit FLex oder Motor-Trennschneider. Zu mindestens 50% wird kein Gehörschutz getragen und der Architekt/Bauleiter/Polier sah ich oft genug ein paar Meter daneben stehen.
Dabei sollte man aber solange es plausibel ist immer von einem
Eigenunfall erzählen, und seinen Arbeitgeber nach Möglichkeit aus dem
Spiel lassen.
Immerhin bezahlt er mich ja dafür.
vollkommene Zustimmung
Aber leider schafft es die BG und ihre dummen gläubigen Helferlein die Menschheit zu verunsichern
"Mach ja morgens auf dem Weg zur Arbeit keinen Umweg zum Bäcker, Du bist dann nicht versichert"
Wer versichert denn wenn man Sonntags Downhill-Mountainbike-Racing macht? oder Sonntags einfach nur Brötchen kauft?
Ob die gebrochenen Knochen dann auf Kosten der BG oder AOK geflickt werden - wo ist der Unterschied?
"Mach ja morgens auf dem Weg zur Arbeit keinen Umweg zum Bäcker, Du bist
dann nicht versichert"
Tanken ist dann auch riskant. Stürzt Du beim einhängen des Zapfhahnes ist es ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit. Stürzt Du auf dem Weg zum Bezahlen ist das kein Unfall auf dem Weg zur Arbeit. D.h. Deine Unfallversicherung für den Arbeitsweg verlangt von Dir immer ohne zu zahlen von der Tankstelle wegzufahren.
Diese Probleme hast Du aber an der E-Tanksäule nicht. Da musst Du Dich nicht auf den gefährlichen Weg zum Bezahlen zum Häuschen und darin zur Kasse laufen.
Bei ebay gibt es für rund 1000€ Hydraulikhämmer für Minibagger
Für einen Tausender gibt es für ein paar Stunden einen Bagger mit Fahrer schwarz. Guck mal wo die bei dir ein Baugebiet haben.
Wenn die Platte nicht einen Meter dick ist, dann braucht der keinen Hammer und reißt die womöglich in weniger als 3 Stunden weg.
Ob die gebrochenen Knochen dann auf Kosten der BG oder AOK geflickt
werden - wo ist der Unterschied?
Bei der ärztlichen Behandlung gibt es tatsächlich erstmal keine Unterschiede, das ist richtig. Spannend wird es, wenn es bei schwerwiegenderen Verletungen um Themen wie Reha, Berufsunfähigkeit / Erwerbsminderung und so geht. Da sind die Leistungen der Berufsgenossenschaften weitaus umfangreicher.
Für einen Tausender gibt es für ein paar Stunden einen Bagger mit Fahrer
schwarz
Das mag ja sein, aber erstens hat er einen Bagger und zweitens sind dann nach dem Tag die 1000 weg.
Insofern ist es schon zu verstehen, dass er versucht dafür dann wenigstens ein neues Werkzeug zu haben, mit dem er beim nächsten Mal einfach loslegen kann.
Aber wie gesagt, bei dem Preis hätte ich Bauchschmerzen mit einem chinesischen Noname.
Meinst Du darum, der TO sollte zusehen, ob er sich nicht besser unter der Betonplatte eine kleine Höhle zum Überwintern gräbt, statt sie kaputt zu mache? ;O)
Wenn einen verschlissenen Bagger willst, dann kauf einen mit Hammer
dran.
Hier im Dorf (Trürkei) kommt hin und wieder ein Bagger vorbei, um verschiede Arbeiten auszuführen. So ein Bagger mit Klimaanlage und allem Pipapo. Ab und zu rufe auch ich ihn an. Einmal hat er sich mit der Schaufel an einem Felsen recht lang abgearbeitet. Auf meine Frage, worum er nicht den Hammer eingesetzt habe, erhielt ich die Antwort, dass er gar keinen habe: diese würden über kurz oder lang die Hydraulik zerstören. Er ziehe es vor, bei Bedarf die Zähne der Schaufel nachzuschleifen.
Wenn unter der Betonplatte verbotene Dinge vermutet werden, bekommt er
diese vielleicht umsonst zerkleinert und teilweise abgeraeumt.
Da frag mal einen betroffenen Grundstückseigentümer.
So einen teuren Unternehmer hätte der gar nicht alleine finden können, wie die Rechnung, die er später vom Vater Staat erhält.
Hier im Dorf (Türkei) kommt hin und wieder ein Bagger vorbei, um
verschiede Arbeiten auszuführen. So ein Bagger mit Klimaanlage und allem
Pipapo. Ab und zu rufe auch ich ihn an.