Hallo miteinander,
ich möchte/muss ein Modul aufbauen, das folgende Spezifikation erfüllt:
Eingangsspannung: 9-12V (schwankend)
µController: xmega (vorgegeben)
SD/MMC-Anbindung
2 CAN-Interfaces
GPS-Sensor LS20031 (vorgegeben)
Funkmodul RFM12BP (vorgegeben)
Das ganze wird so eine Art Datalogger sein, der über CAN-Busse Daten
entgegennimmt und diese zum einen auf eine SD-Karte schreibt und zum
anderen per Funk wegstreamt.
Nun zu meinen Fragen:
1. Wie bekomme ich am besten/einfachsten die schwankende
Eingangsspannung auf 3V3 runter (die meisten Komponenten (µC, GPS,
SD-Card, Funk) arbeiten mit 3V3))? Mir wurde der NCP3063 empfohlen,
allerdings scheint der recht viel Peripherie zu benötigen. Gibt es
Alternativ-Vorschläge oder ist das schon eine gute Wahl?
2. Für das CAN-Interface würde ich nach einiger Recherche zum MCP2515
als Controller (auch 3V3-fähig) und ursprünglich zum MCP2551 als
CAN-Treiber greifen. Allerdings benötigt der wohl 5V, d.h. ich müsste
einzig für diesen Baustein die Spannung wieder hochregeln. Alternativ
gibt es von TI ja den SN65HVD230, der auch 3V3-fähig ist. Gibt es mit
dem denn (ähnlich positive) Erfahrungen wie mit dem MCP2551?
Ich danke euch für euere Vorschläge/Feedback! :) Achja, bin kein
E-Techniker sondern Informatiker, daher nicht ganz so vertraut mit den
Fallstricken. AVR-Erfahrung ist allerdings durchaus ein wenig vorhanden
:)
Gruß,
Jonas
Jonas schrieb:> 1. Wie bekomme ich am besten/einfachsten die schwankende> Eingangsspannung auf 3V3 runter (die meisten Komponenten (µC, GPS,> SD-Card, Funk) arbeiten mit 3V3))? Mir wurde der NCP3063 empfohlen,> allerdings scheint der recht viel Peripherie zu benötigen. Gibt es> Alternativ-Vorschläge oder ist das schon eine gute Wahl?
Irgendein Spannungsregler, der aus 9V noch 3,3V machen (falls das
wirklich die niedrigste Spannung ist.
Das kann man entwas mit einem Linearregler machen, was zu einer gewissen
Erwärmung führen kann, aber auch mit einem Schaltregler, der dann u.U.
noch gewisse EMV-Geschichten nach sich zieht.
Den NCP3036 kenne ich nicht.
> 2. Für das CAN-Interface würde ich nach einiger Recherche zum MCP2515> als Controller (auch 3V3-fähig) und ursprünglich zum MCP2551 als> CAN-Treiber greifen. Allerdings benötigt der wohl 5V, d.h. ich müsste> einzig für diesen Baustein die Spannung wieder hochregeln. Alternativ> gibt es von TI ja den SN65HVD230, der auch 3V3-fähig ist. Gibt es mit> dem denn (ähnlich positive) Erfahrungen wie mit dem MCP2551?
Der Alterativ-Transceiver sollte gehen.
Markus Müller schrieb:> Und überdenke nochmal die "vorgegeben".
Darauf wird er wohl keinen Einfluß haben.
Ansonsten hätte man sinnvoller Weise einen MC mit 2* CAN intern
genommen.
Peter
Hi,
vielen Dank für die Rückmeldungen.
@stk-500-besitzer:
hast du denn einen konkreten Baustein für den {Linear|Schalt}-Regler?
@zwitscherer:
ja, genau sowas meinte ich^^ allerdings ist der ja verdammt teuer (8
euro bei farnell), fällt also leider raus, da budget wie immer knapp
ist...
Hat denn niemand Erfahrung mit dem NCP3063 ?
Und hat irgendwer denn schonmal den SN65HVD230 mit einem MCP2515
verheiratet?
@Oliver K.:
ja, das liegt leider nicht so recht in meiner Hand, das kommt drauf an,
was für Sensoren die Sensoriker in die Hände bekommen. Im schlimmsten
Fall sind es 1Mbit.
Gruß,
Jonas
Ich nutze den SN65HVD234 mit dem STM32 und der Bus läuft gut, allerdings
betreibe ich den nur mit 20KBaud, ich brauche nicht mehr
Geschwindigkeit.
Farnell ist auch kein Preis-Maßstab. Schaue lieber beim Distri, z.B.
Mouser.
heinzhorst schrieb:> CAN-Tranceiver kann man nur an 5V wirklich zuverlässig betreiben. Egal> welchen. Hängt mit den Schaltschwellen zusammen.
Schaltregler für 5V und LF33CV für 500mA 3,3V Versorgung.
z.B. LM2596. Kann 3A ab, Layout ist nicht so extrem kritisch (läuft bei
mir klaglos auf einigen Lochrasterschaltungen und lustlos gerouteten
Platinen) und braucht nur 3 Kondensatoren, 2 Widerstände (oder Poti für
die Adjust Version), 1 Schottky Diode, 1 Spule.
Dadurch dass der LF33 dann nur 1,7V verbraten muss, hat man dann eine
Verlustleistung von max. 3,4W, was noch halbwegs wenig ist für lineare
Regler.