Konzept-Entscheidungshilfe

Gast #2435226
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Hallo miteinander,

ich möchte/muss ein Modul aufbauen, das folgende Spezifikation erfüllt:
Eingangsspannung: 9-12V (schwankend)
µController: xmega (vorgegeben)
SD/MMC-Anbindung
2 CAN-Interfaces
GPS-Sensor LS20031 (vorgegeben)
Funkmodul RFM12BP (vorgegeben)

Das ganze wird so eine Art Datalogger sein, der über CAN-Busse Daten 
entgegennimmt und diese zum einen auf eine SD-Karte schreibt und zum 
anderen per Funk wegstreamt.

Nun zu meinen Fragen:
1. Wie bekomme ich am besten/einfachsten die schwankende 
Eingangsspannung auf 3V3 runter (die meisten Komponenten (µC, GPS, 
SD-Card, Funk) arbeiten mit 3V3))? Mir wurde der NCP3063 empfohlen, 
allerdings scheint der recht viel Peripherie zu benötigen. Gibt es 
Alternativ-Vorschläge oder ist das schon eine gute Wahl?

2. Für das CAN-Interface würde ich nach einiger Recherche zum MCP2515 
als Controller (auch 3V3-fähig) und ursprünglich zum MCP2551 als 
CAN-Treiber greifen. Allerdings benötigt der wohl 5V, d.h. ich müsste 
einzig für diesen Baustein die Spannung wieder hochregeln. Alternativ 
gibt es von TI ja den SN65HVD230, der auch 3V3-fähig ist. Gibt es mit 
dem denn (ähnlich positive) Erfahrungen wie mit dem MCP2551?

Ich danke euch für euere Vorschläge/Feedback! :) Achja, bin kein 
E-Techniker sondern Informatiker, daher nicht ganz so vertraut mit den 
Fallstricken. AVR-Erfahrung ist allerdings durchaus ein wenig vorhanden 
:)

Gruß,
Jonas
Gast #2436046
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Jonas schrieb:
> 1. Wie bekomme ich am besten/einfachsten die schwankende
> Eingangsspannung auf 3V3 runter (die meisten Komponenten (µC, GPS,
> SD-Card, Funk) arbeiten mit 3V3))? Mir wurde der NCP3063 empfohlen,
> allerdings scheint der recht viel Peripherie zu benötigen. Gibt es
> Alternativ-Vorschläge oder ist das schon eine gute Wahl?

Irgendein Spannungsregler, der aus 9V noch 3,3V machen (falls das 
wirklich die niedrigste Spannung ist.
Das kann man entwas mit einem Linearregler machen, was zu einer gewissen 
Erwärmung führen kann, aber auch mit einem Schaltregler, der dann u.U. 
noch gewisse EMV-Geschichten nach sich zieht.
Den NCP3036 kenne ich nicht.

> 2. Für das CAN-Interface würde ich nach einiger Recherche zum MCP2515
> als Controller (auch 3V3-fähig) und ursprünglich zum MCP2551 als
> CAN-Treiber greifen. Allerdings benötigt der wohl 5V, d.h. ich müsste
> einzig für diesen Baustein die Spannung wieder hochregeln. Alternativ
> gibt es von TI ja den SN65HVD230, der auch 3V3-fähig ist. Gibt es mit
> dem denn (ähnlich positive) Erfahrungen wie mit dem MCP2551?

Der Alterativ-Transceiver sollte gehen.
Gast #2436068
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1) 3,3V: EINFACHER als mit einem R-783.3 dürfte es kaum gehen

2) 5,0V: EINFACHER als mit einen R-785.0 - eingangs- und masseseitig 
parallel zum 3,3er, "abgestützt" auf einem gemeinsamen C1 (siehe PDF), 
dürfte es kaum gehen.

http://www.recom-international.com/?id=48&no_cache=1&user_recom_pi2[xseries]=R-78xx-0.5+R-78HBxx-0.5%28L%29+R-78HB24-0.3%28L%29
Angehängte Dateien:
Gast #2436413
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Hi,
vielen Dank für die Rückmeldungen.
@stk-500-besitzer:
hast du denn einen konkreten Baustein für den {Linear|Schalt}-Regler?
@zwitscherer:
ja, genau sowas meinte ich^^ allerdings ist der ja verdammt teuer (8 
euro bei farnell), fällt also leider raus, da budget wie immer knapp 
ist...

Hat denn niemand Erfahrung mit dem NCP3063 ?

Und hat irgendwer denn schonmal den SN65HVD230 mit einem MCP2515 
verheiratet?

@Oliver K.:
ja, das liegt leider nicht so recht in meiner Hand, das kommt drauf an, 
was für Sensoren die Sensoriker in die Hände bekommen. Im schlimmsten 
Fall sind es 1Mbit.

Gruß,
Jonas
Persönliche Seite #2437225
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heinzhorst schrieb:
> CAN-Tranceiver kann man nur an 5V wirklich zuverlässig betreiben. Egal
> welchen. Hängt mit den Schaltschwellen zusammen.

Schaltregler für 5V und LF33CV für 500mA 3,3V Versorgung.

z.B. LM2596. Kann 3A ab, Layout ist nicht so extrem kritisch (läuft bei 
mir klaglos auf einigen Lochrasterschaltungen und lustlos gerouteten 
Platinen) und braucht nur 3 Kondensatoren, 2 Widerstände (oder Poti für 
die Adjust Version), 1 Schottky Diode, 1 Spule.

Dadurch dass der LF33 dann nur 1,7V verbraten muss, hat man dann eine 
Verlustleistung von max. 3,4W, was noch halbwegs wenig ist für lineare 
Regler.

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