Hallo, ich möchte 4 Power-LEDs (je 2W) separat von einem uC ansteuern. Geplant sind einfache Blinkmuster, jedoch kein PWM, also nur "an" und "aus". Muss hier hierzu wirklich 4 KSQs bauen, oder gibts nen Trick sich das zu sparen. Wichtig ist natürlich das nicht immer alle LEDs gleichzeitig betrieben werden, sondern durchaus einzeln/gemischt aber auch gesamt.
Du kannst die alle in Reihe schalten und die, die nicht leuchten sollen kurzschließen.
Dann mach doch 3 Watt Widerstände davor.
Olli Z. schrieb: > ich möchte 4 Power-LEDs (je 2W) separat von einem uC ansteuern. Geplant > sind einfache Blinkmuster, jedoch kein PWM, also nur "an" und "aus". > > Muss hier hierzu wirklich 4 KSQs bauen Was ist dabei? Um eine einzelne LED anzuschalten, brauchst du einen Transistor oder MOSFET der den LED-Strom schafft. Um aus dem Transistor eine Konstantstromquelle zu machen, brauchst du lediglich noch einen extra Widerstand und einen zweiten (kleinen) Transistor. Schaltung wie im Beitrag "noch ein AVR Moodlight - Schaltplan"
Gast
#4433369
Won K. schrieb: > Du kannst die alle in Reihe schalten und die, die nicht leuchten sollen > kurzschließen. Das funktioniert durchaus, aber mind. eine muss immer an sein ;-) Allerding würde ich auch lieber je LED eine KSQ verbauen. Das können ja die einfachsten KSQ-Schaltungen sein. Old-Papa
Gast
#4433370
Old P. schrieb: > Das funktioniert durchaus, aber mind. eine muss immer an sein ;-) warum? Wenn alles aus sind, wird keine Leistung umgesetzt. Das ist bei einer KSQ normal.
Gast
#4433383
Peter II schrieb: > Wenn alles aus sind, Dann sind alle kurzgeschlossen, und er wird keine WIRKleistung umgesetzt. Aber uch das sollte eine KSQ abkönnen. Da er aber eh die Steuerung in Software machen will kann er genauso im Falle "alle aus" die KSQ abschalten.
Peter II schrieb: > Old P. schrieb: >> Das funktioniert durchaus, aber mind. eine muss immer an sein ;-) > > warum? Wenn alles aus sind, wird keine Leistung umgesetzt. Das ist bei > einer KSQ normal. Nur in der Theorie. Denn natürlich gibt es keinen Schalter an dem keine Restspannung abfällt; schon gar nicht, wenn der Schalter ein Transistor oder MOSFET ist. Aber viel wichtiger: diese Betrachtung klammert vollkommen aus, was in der Stromquelle passiert. Eine lineare Konstantstromquelle verheizt dann einfach die Leistung die anderenfalls an die LED abgegeben werden würde. Mit einem Stromschaltregler sieht die Sache etwas besser aus, aber ohne Verluste kommt man auch da nicht weg.
Was ich vergessen hab zu erwähnen: Die Betriebsspannung ist 12V= Wie ist denn sowas in größeren Installationen, z.b. Lichtbändern oder Matrix-Displays gelöst? Da wird doch nicht jede LED einzeln mit einer KSQ versorgt? Die richtigen Schaltregler, die nicht einfach alles verheizen, sind doch schon aufwendig, find ich...
@ Olli Z. (z80freak) >Was ich vergessen hab zu erwähnen: Die Betriebsspannung ist 12V= Also brauchst du einezelne Konstantstromquellen. >Wie ist denn sowas in größeren Installationen, z.b. Lichtbändern oder >Matrix-Displays gelöst? Da wird doch nicht jede LED einzeln mit einer >KSQ versorgt? Doch. > Die richtigen Schaltregler, die nicht einfach alles > verheizen, sind doch schon aufwendig, find ich... Nö.
Gast
#4434147
warum denn immer so kompliziert? du möchtest keine pwm, also kommen wahrscheinlich nur langsame, "seltene" schaltvorgänge in frage, da könntest du mit deinem µC doch (via transistoren) relais schalten, dann hast du garkeinen verbrauch, wenn keine ledleuchtet. oder du schaltest die led's direkt mit nem transistor aus dem µC heraus. 4 transistoren, 4 widerstände (oder 8 wenn die led's keinen intigrierten vorwiderstand haben) >>Du kannst die alle in Reihe schalten und die, die nicht leuchten sollen >>kurzschließen. und dann für jeden fall (1 led, 2 led's, 3led's,....) eine andere versorgungsspannung vorgeben?
oldschool schrieb: > und dann für jeden fall (1 led, 2 led's, 3led's,....) eine andere > versorgungsspannung vorgeben? [ ] Du weißt was eine Konststantstromquelle ist.
Gast
#4434214
Axel S. schrieb: > Nur in der Theorie. Denn natürlich gibt es keinen Schalter an dem keine > Restspannung abfällt; Restspannung ist völlig belanglos, weil eine LED auch bei etlichen 100mV nicht leuchtet. Guck dir mal die Kennlinie an.
Gast
#4434230
Olli Z. schrieb: > Die richtigen Schaltregler, die nicht einfach alles > verheizen, sind doch schon aufwendig, find ich... Du brauchst genau einen Schaltregler für vielleicht 70ct und FETs, mit denen du LEDs, die nicht leuchten sollen, überbrückst. Das hält sich doch in überschaubaren Grenzen. Voraussetzung ist allerdings, dass du eine genügend hohe Versorgungsspannung hast, um alle vier LEDs in Serie zu betreiben und noch ein bisschen für die KSQ übrig hast. oldschool schrieb: > du möchtest keine pwm, also kommen wahrscheinlich nur langsame, > "seltene" schaltvorgänge in frage, da könntest du mit deinem µC doch > (via transistoren) relais schalten, dann hast du garkeinen verbrauch, > wenn keine ledleuchtet. Dann hast du nicht nur Relaisgeklapper, sondern du hast auch das Problem mit der Stromregelung für die LED immer noch nicht gelöst.
Olli Z. schrieb: > Was ich vergessen hab zu erwähnen: Die Betriebsspannung ist 12V= Dann wirst du um einen oder mehrere Schaltregler nicht herumkommen. Eine 2W LED zieht nominal 700mA und braucht (je nach Farbe) zwischen 2.5 und 3.5V. Du kannst jetzt überlegen ob du 4 Konstantstromregler baust; z.B. mit dem MC34063 wie hier: Konstantstromquelle fuer Power LED Oder du nimmst einen dicken Schaltregler der dir 5V bei 3A erzeugt. Am einfachsten in Form eines China-Stepdownmoduls von ebay. Die LED bekommen dann die 2-Transistor Konstantstromquelle wie oben verlinkt. Wenn du ein bißchen Verlustleistung sparen willst, dann drehst du den Regler auf 4.5V runter. Dann bleiben ca. 1V Regel-Reserve für die Konstantstromquelle. Das reicht. > Wie ist denn sowas in größeren Installationen, z.b. Lichtbändern oder > Matrix-Displays gelöst? Da wird doch nicht jede LED einzeln mit einer > KSQ versorgt? Doch. Natürlich.
Wolfgang schrieb: > Axel S. schrieb: >> Nur in der Theorie. Denn natürlich gibt es keinen Schalter an dem keine >> Restspannung abfällt; > > Restspannung ist völlig belanglos, weil eine LED auch bei etlichen 100mV > nicht leuchtet. Das ist nicht der Punkt. Und wenn du mich nicht so selektiv zitiert hättest, dann wäre das auch klar: Axel S. schrieb: >> Wenn alles aus sind, wird keine Leistung umgesetzt. Das ist bei >> einer KSQ normal. > > Nur in der Theorie. Denn natürlich gibt es keinen Schalter an dem keine > Restspannung abfällt; schon gar nicht, wenn der Schalter ein Transistor > oder MOSFET ist. Es geht darum daß sehr wohl Leistung umgesetzt wird. Nämlich Nennstrom (700mA für 2W LEDs) mal Restspannung am Schalter. Bei einem Transistor können das schon mal 0.5V sein respektive 0.35W. Wenn alle 4 LED aus sein sollen, also 1.4W nur in den Transistoren. Die Verluste im Schaltregler kommen natürlich noch dazu. Wolfgang schrieb: > Du brauchst genau einen Schaltregler für vielleicht 70ct und FETs, mit > denen du LEDs, die nicht leuchten sollen, überbrückst. Das hält sich > doch in überschaubaren Grenzen. Voraussetzung ist allerdings, dass du > eine genügend hohe Versorgungsspannung hast, um alle vier LEDs in Serie > zu betreiben und noch ein bisschen für die KSQ übrig hast. Offensichtlich hat er nicht genug Spannung. Mit 12V Versorgung kann man mit Mühe und Not 3 LED in Reihe schalten. Hinter einem Stromschaltregler eher nur 2. Und überhaupt ist die Idee mit Konstantstromquelle und dem Überbrücken der ausgeschalteten LED eher von akademischem Wert. Das kann man machen, wenn man eine echte Stromquelle hat wie z.B. einen Fahrrad- Dynamo. Oder man macht es wenn man die LED sehr schnell (etliche MHz) modulieren will. Aber für normale Fälle, wo man ein paar LED nur an- und ausschalten will, ist es am Ende deutlich sinnvoller, den Strom zur LED zu unterbrechen.
Gast
#4434302
Axel S. schrieb: > Es geht darum daß sehr wohl Leistung umgesetzt wird. Nämlich Nennstrom > (700mA für 2W LEDs) mal Restspannung am Schalter. Bei einem Transistor > können das schon mal 0.5V sein respektive 0.35W. Wenn alle 4 LED aus > sein sollen, also 1.4W nur in den Transistoren. Die Verluste im > Schaltregler kommen natürlich noch dazu. aber warum sollte keinen Mosfet nehmen? > Offensichtlich hat er nicht genug Spannung. Mit 12V Versorgung kann man > mit Mühe und Not 3 LED in Reihe schalten. es soll auch andere Farben als Weis geben, Rot braucht nur 2,5V das reicht bequem für 3 LEDs.
Peter II schrieb: > Axel S. schrieb: >> Es geht darum daß sehr wohl Leistung umgesetzt wird. Nämlich Nennstrom >> (700mA für 2W LEDs) mal Restspannung am Schalter. Bei einem Transistor >> können das schon mal 0.5V sein respektive 0.35W. Wenn alle 4 LED aus >> sein sollen, also 1.4W nur in den Transistoren. Die Verluste im >> Schaltregler kommen natürlich noch dazu. > > aber warum sollte keinen Mosfet nehmen? Auch mit einem MOSFET wird Leistung umgesetzt. Man kann dann zwar einen MOSFET finden mit dem es weniger Leistung wird. Aber es ging ja nicht um viel oder wenig, sondern darum daß "keine Leistung" eben nicht stimmt. >> Offensichtlich hat er nicht genug Spannung. Mit 12V Versorgung kann man >> mit Mühe und Not 3 LED in Reihe schalten. > es soll auch andere Farben als Weis geben, Rot braucht nur 2,5V das > reicht bequem für 3 LEDs. Und das hilft dem TE mit seinen 4 LEDs weiter? Liest du manchmal auch die Threads in denen du schreibst?
Gast
#4434458
Axel S. schrieb: >> es soll auch andere Farben als Weis geben, Rot braucht nur 2,5V das >> reicht bequem für 3 LEDs. > > Und das hilft dem TE mit seinen 4 LEDs weiter? Liest du manchmal auch > die Threads in denen du schreibst? auch für 4 LEDs reicht es, wenn sie nur 2,5V brauchen. 2V für die KSQ sollte machbar sein.
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