Hallo zusammen,
ich bastel für die Schwester meiner Freundin für die Schule gerade ein
kleines Modellwindrad. Meine Idee war, ein Windrad an einem kleinen
Modellbaumotor zu befestigen und damit eine LED zum Leuchten zu bringen.
Der Motor liefert bei voller Drehzahl des Windrads 0,5V.
Damit möchte ich nun eine LED zum Leuchten bringen. Allerdings habe ich
nur Standardbauteile zur Verfügung. Dass die 0,5V auch die Flussspannung
einer roten LED nicht erreichen, ist mir bewusst.
Ich habe gerade eine Mogelvariante ausgetestet, indem ich die LED mit
einem 9V Block betrieben und über einen NPN geschalten habe. Allerdings
beträgt auch hier die Mindestspannung BE 0,6 - 0,7 V.
Hat jemand einen einfachen Vorschlag, dass die LED bei "Wind" leuchtet,
ohne allzu großen Aufwand?
Liebe Grüße
Steffen
Eventuell hilft der "Joule Thief". Allerdings ist 500mV recht sportlich.
Mit 700mV geht es bestimmt. Notfalls mal mit einem Germanium Transistor
ausprobieren (sofern du noch einen findest)
@ Steffen (Gast)
>Hat jemand einen einfachen Vorschlag, dass die LED bei "Wind" leuchtet,>ohne allzu großen Aufwand?
Komparator LM393, der schaltet auch bei 10mV wenn es sein muss.
Hallo,
wenn noch am Bau, entweder kleinen Schrittmotor und Gleichrichtung mit
Puffer C nehmen oder geeigneten Motor nutzen, der die Mindestspannung
bringt.
Mit den Teilen im PDF kann man auch fast leere R6 Batterien noch
einsetzen.
Aber 0,5 V wird wohl nicht gehen.
Motoren von Kasettengeräten können ausreichen, wenn die Drehzahlregelung
extern mit Platine gelöst war, lange Zeit üblich.
Gruß
MURKEL
Nimm halt einen anderen Motor, vielleicht ein 24V Modell. Denn
Spannungwandler von 0.5V aus sind trickreich, es geht mit einem
sbstleitenden :JFET wie BF245 und einen kleinen in Sättigung getriebenen
Ferritkerntrafo mit mehreren Wicklungen. Aber du weisst nicht wie.
Liebe alle,
vielen Dank für eure zahlreichen Antworten, die mir sehr weitergeholfen
haben. Insbesondere bedanke ich mich bei Falk, der mit seinem Komparator
für Arme sehr weitergeholfen hat. Diese Schaltung habe ich zur Grundlage
genommen. Jetzt funktioniert das Windrad zumindest von außen, wie es
sollte.
Anbei ein Bild - meine Freundin hat sich um die "Dekoration" gekümmert.
Liebe Grüße und einen schönen Abend
Steffen
Schön das es funktioniert.
Nebenbei: Das Ding solltest du ausstellen: alles so schön grün und
ökologisch nachhaltig, in Wahrheit steckt aber doch nur eine
Mogelschaltung dahinter ;-0
JAAAA, ich weiß, keine politischen Diskussionen hier.
Da vom Motor eine pulsierende Gleichspannung kommt, ginge da
grundsätzlich gesehen mit 0.5V in, I<30mA out eine Villard-Kaskade mit
BAT54 o.ä. aufgebaut noch? Auf jeden Fall bräuchte man echt viele Dioden
um den Spannungsabfall wieder zu kompensieren?
Frage schrieb:> Da vom Motor eine pulsierende Gleichspannung kommt, ginge da> grundsätzlich gesehen mit 0.5V in, I<30mA out eine Villard-Kaskade mit> BAT54 o.ä. aufgebaut noch? Auf jeden Fall bräuchte man echt viele Dioden> um den Spannungsabfall wieder zu kompensieren?
Da wäre es sicherlich einfacher, gleich einen Motor für eine
höhere Spannung als Generator zu benutzen. :-)
Gruss
Harald
Alexander Schmidt schrieb:> Und so lernen die Kinder in der Schule Werbelügen statt Physik.
Umgekehrt würde die "Energiewende" auch kaum funktionieren.
Um was geht es denn bei der Aufgabe überhaupt?
Soll das nur ein "Kunstobjekt" sein, oder soll es wirklich ein Abbild
des Originals sein? Ob de Lehrer dann nicht blöde gucken wird, wenn er
die Stromsubvention sieht?