Beschleunigungssensor 3 Achsen, I2C aber Hand-LÖTBAR, bitte

OP #4825719
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Liebe Kollegen,

aus eurer Erfahrung her, könntet ihr mir bitte einen 
Beschleunigungssensor empfehlen, den ich per Hand löten kann?

Er soll höchstens ca. 100 µA verbrauchen, mit 3.0V laufen, I2C besitzen 
und in 3 Achsen messen. Messbereich bis +/- 3 oder 6 g. Genauigkeit ist 
egal. Man soll damit (zusammen mit einem ATMEGA) einen Raketenstart 
erkennen.

Zum Löten: Aus den Datasheets erkenne ich leider nicht, ob das LGA 
Gehäuse von außen lötbar sind. An QFN möchte ich mich nicht trauen. Zu 
meiner Lötkunst: Ich löte schon 0.8 mm Pitch, Mikroskop, scharfe 
Lötspitze und ruhige Hand kann ich anbieten, aber mit QFN habe ich keine 
Erfahrung. Dead-Bug will ich nicht, das Teil soll auf eine Platine 
kommen und ICH persönlich werde es löten müssen ;-)

Optimal wäre, wenn er bei Farnell, Distrelec, RS oder C zu kaufen ist 
(Firmenkaufhaus), sonst dauert die Bestellung wieder ewig lange.

Was mich bisher nicht gefallen hat: LIS3DSH, BMA020, LIS3LV02DL ...
Lässt sich der ADXL355 Handlöten? Nachteil: $105,-/Stk.

Vielen Dank für hilfreiche Tipps!

Grüße
Karel
Gast #4826126
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Schreiber schrieb:
> Thomas B. schrieb:
>> aus eurer Erfahrung her, könntet ihr mir bitte einen
>> Beschleunigungssensor empfehlen, den ich per Hand löten kann?
>
> Man kann eigentlich fast alle SMD-Bauteile per Hand löten. Die
> Zauberworte lauten "Lötpaste" "Stereomikroskop" und "Heißluftlötkolben"

Frage an Radio Eriwan: Kann man alle SMD Bauteile von Hand löten?

Antwort von Radio Eriwan: Im Grunde ja, aber...
Gast #4826147
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Thomas B. schrieb:

> Zum Löten: Aus den Datasheets erkenne ich leider nicht, ob das LGA
> Gehäuse von außen lötbar sind. An QFN möchte ich mich nicht trauen.

Der AIS328DQ hat ein QFN-Gehäuse mit benetzbaren Flanken. Beim Reflow 
steigt das Lot da etwas hoch und zieht einen Meniskus, den die 
AOI-Kamera sehen kann. So wie auf diesem Bild (von Allegro 
Microsystems): 
http://www.allegromicro.com/~/media/Images/Design/AN269119/figure9.ashx?la=en

Solche Gehäuse lassen sich notfalls auch von Hand löten. Dazu braucht 
man allerdings eine ziemlich spitze Spitze, sonst kommt man nicht tief 
genug in die Ecke.
Gast #4826205
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Wolfgang schrieb:
> Schreiber schrieb:
>> Die Zauberworte lauten "Lötpaste" "Stereomikroskop" und
>> "Heißluftlötkolben"
> Muss gar nicht.
> Flussmittelgel, passende Pad-Form und (oft) Drag-Solder verhelfen schon
> vielen ICs an ihren Platz.

Eine einfache Heißluft-Lötstation kostet etwa 40€. Da lohnt es sich 
nicht stundenlang mit Padformen und Flussmittel herumzuexperimentieren.
Geht mit Heißluft viel schneller:
1. Lötpaste auftragen
2. IC draufsetzen
3. Heißluft
OP #4826387
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Eine Heissluftstation hätte ich auch da. Welche Lötpaste könnt ihr mir 
empfehlen? Am Besten einen Link darauf :-)

Die Empfehlung von Wolfgang ADXL345 gefällt mir, da man auf den Fotos 
sieht, das auch auf den Flanken lötzinn steigt. Das kann ich am 
Breadboard selber löten, bei der Fertigung macht es jemand in Aarbergen 
(pcb-pool) :-) Also jetzt habe ich den ADXL345 schon auf dem Layout, 
sieht brauchbar aus. Danke für den Tipp!

Grüße
Karel
Gast #4826476
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Oder
MPU-9150
MPU-9250

Diese können noch zusätzlich das Erdmagnetfeld in 3D messen.

Damit könnte man sogar rollbewegungen der Rakete messen.
Aber ich glaube mit "100 µA" kommt man mit keinem Sensor klar.
Es gibt Sensoren, die haben eine Interrupt-OUT Leitung die bei 
Überschreitung einprogrammierter Parameter ein Signal ausgeben.

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