msp430 ti launchpad serielle schnittstelle

Gast #2393364
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hallo ich habe folgendes Board:

http://processors.wiki.ti.com/index.php/MSP430_LaunchPad_%28MSP-EXP430G2%29

meine Frage ist wie man dort jetzt eine Verbindung mittels USART zum PC 
hinbekommt.
Es geht jetzt nicht um das Programmieren, sondern um die reine 
Verbindung.

http://www.youtube.com/watch?v=A7d2l06Z2KA

Dort ist zu erkennen, dass lediglich eine USB Verbindung zum Einsatz 
kommt.
Es gibt keine serielle Schnittstelle oder so..

Nun Frage ich mich wie das möglich ist.
Hat das was mit diesem Spy by Wire (TI´s JTAG) zu tun?

Ich danke für Aufklärung..

Grüße Benni
Gast #2393382
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Eine USART ist nicht möglich. Mit dem Launchpad ist nur eine UART 
Kommunikation möglich. Zur Frage mal eine Gegenfrage: Warum ist da wohl 
eine zweiter MSP auf dem Board? Und der USB Chip ist eigentlich ein 
programmierbarer 8051. Irgendwie  wirds zwischen denen ausgemacht. Wie 
verrät dir TI :-)
Gast #2393562
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Eine Uart hat zwei Leitungen, RXD und TXD, eine USART besitzt noch eine 
dritte Leitung, die Taktleitung. Diese dritte Leitung gibt es bei dem 
Board nicht. Prinzipiell könntest du auch über einer USART mit dem USB 
Chip kommunizieren, wenn dieser es unterstützen würde. Packetorientierte 
Kommunikation schließt keinen synchronen Bus aus. Es gibt ja z.b. eine 
SPI-USB Interfacechip.
#2412508
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Hallo Leute,

es gibt da diese schicken Pegelwandler, einen MAX232 zB. Der macht aus 
den Pegeln der RS232 Schnittstelle (serielle Schnittstelle) TTL Pegel. 
Also aus +/-15V Spannungen macht der MAX232 0V/5V Pegel.

Ich habe eine Frage zu dem MSP430 Launchpad und dem Prozessor 
MSP430G2231:
Welche Spannungen dürfen maximal angelegt werden?

Ich habe gelesen, dass Vcc + 0,6V maximal zugelassen sind. Auch habe ich 
von maximal 3,6V gelesen. Wenn Vcc = 3V ist, sind die beiden Aussagen 
identisch. Jedoch habe ich für Vcc 4,1V auf dem Board gemessen.

Ich möchte nicht die Richtigkeit anzweifeln, jedoch wären Quellen dazu 
interessant. Und mit Quellen meine ich nicht einen Satz wie "steht im 
Datenblatt"! Welches Datenblatt und welche Seite? Gerade zum Launchpad 
gibt es viele Datenblätter: UserGuide, Introduction Guide, Datasheet zum 
2231 usw.

Weiß jemand wieviel der MSP430G2231 als maximal Spannung reinbekommen 
darf? Was gibt er aus bei einem HIGH?

Im Datenblatt finde ich unter "Absolute Maximum Ratings":
Voltage applied at VCC to VSS –0.3 V to 4.1 V
die Frage ist was heißt das^^
Quelle: http://www.ti.com/lit/ds/symlink/msp430g2231.pdf; Seite 16

Ich würde mich freuen, wenn jemand eine fundierte Antwort auf die 
Pegelfrage weiß :)
Danke!

Grüße!
Walter
#2412631
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hm ja ich hab nochmal nachgemessen, das Messgerät zeigt 4,1V an
ist aber auch ein Billig-Messgerät^^ ich werd morgen in der Uni mal mit 
einem "richtigen" Messgerät nachmessen.. wäre ja schade, wenn die 
Spannungsregelung huinüber ist :(

wie groß sollte denn normalerweise die Spannung bei Vcc sein? Sind 3V 
korrekt?
und weißt du vielleicht wieviel der MSP maximal als Input bekommen darf?
Gast #2413160
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Walter W. schrieb:
> wie groß sollte denn normalerweise die Spannung bei Vcc sein? Sind 3V
> korrekt?

Laut Launchpad Users Guide sollen es 3,6 V sein.
Gemessen habe ich an Rev. 1.3 Boards 3,4 V und an Rev. 1.4 Boards 3,6 V.

Pegelanpassung auf +/-15V darf nicht gemacht werden wenn der USB UART 
des Launchpads genutzt wird. Es müssen nur die Jumper RXD und TXD 
gesetzt sein.

Hattest du bei der Spannungsmessung 5 V an einen Portpin angelegt? Das 
wäre zu viel und könnte zu den 4,1 V an den Versorgungsspannunspins 
führen, die du gemessen hast.
#2413178
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Stefan schrieb:
> Walter W. schrieb:
>> wie groß sollte denn normalerweise die Spannung bei Vcc sein? Sind 3V
>> korrekt?
>
> Laut Launchpad Users Guide sollen es 3,6 V sein.
> Gemessen habe ich an Rev. 1.3 Boards 3,4 V und an Rev. 1.4 Boards 3,6 V.
Okay, danke für die Info!


> Pegelanpassung auf +/-15V darf nicht gemacht werden wenn der USB UART
> des Launchpads genutzt wird. Es müssen nur die Jumper RXD und TXD
> gesetzt sein.
Achso, mir war nicht bewusst, dass man über die USB-Schnittstelle UART 
nutzen kann! Und klar, wenn USB UART, dann natürlich keine 
Pegelanpassung auf +/-15V, da USB ja nicht mit den RS232 Pegeln 
arbeitet.
Hast du eine Vorlage genutzt um USB UART zu verwenden?
Ich nehme an, dass eine Pegelanpassung für den USB-Pegel vom oberen 
Drittel des Boards gemacht wird, oder?


> Hattest du bei der Spannungsmessung 5 V an einen Portpin angelegt? Das
> wäre zu viel und könnte zu den 4,1 V an den Versorgungsspannunspins
> führen, die du gemessen hast.
Nein, bisher habe ich noch nix angelegt. Aber den komischen 4.1V Pegel 
werd ich heute in der Uni mit einem anderen Messgerät überprüfen..

Grüße
Walter
#2413759
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Update : Mein Messgerät hier zuhause ist wohl eher ein Schätzeisen^^ 
habe in der Uni mit einem anständigen Messgerät gemessen: Vcc = 3,61V

@Stefan: Hast du einen Besipiel Code, mit dem man über die USB 
Schnittstelle UART verwenden kann? Oder ein Tutorial oder ähnliches?
Gast #2507320
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Das TI MSP430 Launchpad erscheint dem PC gegenüber als zwei USB Geräte:

1) Ein "MSP430 Application UART" über einen sog. USB CDC Treiber für 
einen in TI Sprachgebrauch back-channel UART. Über diesen Kanal können 
serielle Daten zwischen der Anwendung im MSP430 µC auf dem Launchpad und 
dem PC ausgetauscht werden.

2) Ein USB HID (human input device) Gerät als Debuginterface. Hierfür 
sind auch entsprechende Treiber nötig. Natürlich gibt es TI Treiber, 
aber es gibt auch Open Source Device Treiber aus dem libUSB Projekt.

Windows

Unter werden den CCS oder IAR Toolchains beide USB Treiber installiert. 
Setzt man statt TI Toolchains auf die Open Source Toolchain mit mspgcc, 
will man möglicherweise den libUSB HID Treiber benutzen, damit MSPDebug 
(Open Source Ersatz für msp430-gdbproxy mit den proprietären DLLs 
MSP430.DLL und HID.DLL) funktioniert. Dann darf man nicht die Treiber 
aus den CCS oder IAR Toolchains installieren. Einen "Toolchain-freien" 
USB CDC Treiber bekommt man von TI selbst 
(Beitrag "Re: MSP430: Assembler mit GNU-Toolchain").

Linux

In modernen Linux-Distributionen sind beide Treiber wahrscheinlich schon 
vorhanden. LMDE (Linux Mint Debian Edition) ist beispielsweise eine 
solche Distribution.

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