Audiosignal auf Mono konvertieren und über mehrere Meter übertragen

Gast #5001148
Hi!

Ich habe folgenden Aufbau hier:

Einen Lautsprecher mit integriertem Batteriepack und einem TDA7492 mit 
Bluetooth empfänger. Der Zweite Lautsprecher (für Stereo) kann über ein 
Kabel bei Bedarf an den zweiten Kanal des TDA gehängt werden. Der zweite 
LS ist komplett passiv, hat also weder Akku noch Verstärker.

Da die Lautsprecher recht wenig Tiefgang haben, möchte ich nun einen 
Subwoofer hinzufügen, dieser soll ebenfalls aus dem gleichen Audiosignal 
versorgt werden. Auch die Stromversorgung funktioniert aus dem ersten 
LS.

Ich brauche also folgende Kabel zwischen LS und Subwoofer, richtig?:
VCC
GND
Audio
Audio GND

Meine Frage ist jetzt, wie ich am besten das Audiosignal in Mono 
konvertiere und trotzdem den Stereosound an den zwei normalen 
Lautsprechern beibehalte. Meine Idee war jetzt zwei OPV als 
Impedanzwandler an die beiden Kanäle zu hängen (Um "Rückwirkungen" zu 
verhindern?!) und dann die Kanäle hinter den OPV zu verbinden?

Kann dabei die Übertragung neben dem Stromkabel zum Problem werden?
An welchem Ort die Frequenzweiche platzieren?

Grüße,
Mike
Gast
Mike Litoris schrieb:
> Meine Frage ist jetzt, wie ich am besten das Audiosignal in Mono
> konvertiere und trotzdem den Stereosound an den zwei normalen
> Lautsprechern beibehalte. Meine Idee war jetzt zwei OPV als
> Impedanzwandler an die beiden Kanäle zu hängen (Um "Rückwirkungen" zu
> verhindern?!) und dann die Kanäle hinter den OPV zu verbinden?

Es reicht ein OPA. Den als Summierverstärker schalten. 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Operationsverst%C3%A4rker-Grundschaltungen#Der_Addierer_.28Summierverst.C3.A4rker.29
R1 und R2 so 20k...50k wählen und an das Linesignal hängen.
Ich nehme mal an, der Subwoofer hat eine eigene Endstufe.
Gast
Schon mal folgendes in Betracht gezogen?

Da im "Normalfall" der Subwoofer sowohl größer, als auch zwischen den 
Satelliten ("statistische" Chance auf kürzere Kabel); und hier beide 
Kabel sowieso als "Power-Kabel" geplant:

Wieso nicht das Bat-Pack sowie beide Endstufen (Sub-Mono, Sat-Stereo) in 
den Woofer, und die Sat. nur noch mit zwei 2-adrigen Kabeln daran 
angeschlossen?
Gast
Da waren ja schon super Antworten dabei!

@David:
Die Lautsprecher wurden von mir so umgebaut. Dass der Tiefgang eher 
schwach ist liegt am verwendeten Lautsprechermodell, dieses wurde 
aufgrund von anderen Vorteilen ausgewählt.
Reduzierte Akkulaufzeit mit Subwoofer ist mir bewusst und nehme ich in 
Kauf.

@Araprick:
Gute Idee, verträgt sich aber mit meinem Konzept nicht.
Ich möchte das ganze möglichst flexibel gestalten, so dass folgende 
Konfigurationen möglich sind:
- ein Lautsprecher
- zwei Lautsprecher
Beide Konfigurationen jeweils mit oder ohne Subwoofer.
Deshalb Batterie und Endstufe für die beiden Lautsprecher in den ersten 
Lautsprecher und die Endstufe vom Subwoofer in selbigen.

@Martin:
Interessante Info, würde die Elektronik massiv vereinfachen!

@HildeK:
Perfekt, genau das habe ich gesucht!

Bleiben noch folgende Fragen:
- Welcher OpAmp? NE5534?
- Wie die negative Versorgungsspannung für den OP erzeugen? 7912? 
Rauscht das dann?
- Wie ist die Übertragung des Audiosignals im selben Kabel (parallele 
Adern) wie die Stromversorgung des Subwoofers zu bewerten?

Grüße!
Gast
Mike Litoris schrieb:
> @Martin:
> Interessante Info, würde die Elektronik massiv vereinfachen!

Hatte Martins Beitrag als "nicht ernst zu nehmen" verstanden.
Was genau wird/würde "d. E. ..."?

Mike Litoris schrieb:
> Deshalb Batterie und Endstufe für die beiden Lautsprecher in den ersten
> Lautsprecher und die Endstufe vom Subwoofer in selbigen.

Moment - Alle Akkus sowie auch den Stereo-Amp ... IM Speaker DRIN? Ja?

Außerdem, davon mal abgesehen, ob "drin" oder "draussen dran" (was 
klanglich etc. [eventuell sogar sehr viel] besser wäre):

Ich würde ja zumindest Für den Subwoofer die Möglichkeit vorsehen, dort 
je nach Bedarf auch noch ein [größeres?]Akkupack "B" zusätzlich [dann 
aber wg. Ausgleichs-strömen vom ersten Akku abgetrennt] anschließen zu 
können.

Zusätzlich also zur "Normalversorgung" über Kabel [und am besten über 
einen Umschalter am Woofer, der dann Akku "A" abtrennt]. Der Saft geht 
nämlich sehr viel schneller aus so, tiefe Töne ziehen um einiges mehr 
als höhere.

Wegen negativer Versorgung: Wie genau sieht Dein Akkupack aus?

Jetzt müde, bis später...
Gast
Jo Araprick schrieb:
> Mike Litoris schrieb:
>> Deshalb Batterie und Endstufe für die beiden Lautsprecher in den ersten
>> Lautsprecher und die Endstufe vom Subwoofer in selbigen.
>
> Moment - Alle Akkus sowie auch den Stereo-Amp ... IM Speaker DRIN? Ja?
>
> Außerdem, davon mal abgesehen, ob "drin" oder "draussen dran" (was
> klanglich etc. [eventuell sogar sehr viel] besser wäre):

Ja, Akku und die Endstufe der beiden "normalen" LS im Lautsprecher 1 
drin.
Klar, aussen wäre klanglich besser. Allerdings geht es darum ein 
kompaktes System für Unterwegs zu haben, das ohne große Hürden 
einsetzbar ist.

Die Endstufe für den Subwoofer ist im Subwoofer.

Jo Araprick schrieb:
> Ich würde ja zumindest Für den Subwoofer die Möglichkeit vorsehen, dort
> je nach Bedarf auch noch ein [größeres?]Akkupack "B" zusätzlich [dann
> aber wg. Ausgleichs-strömen vom ersten Akku abgetrennt] anschließen zu
> können.
>
> Zusätzlich also zur "Normalversorgung" über Kabel [und am besten über
> einen Umschalter am Woofer, der dann Akku "A" abtrennt]. Der Saft geht
> nämlich sehr viel schneller aus so, tiefe Töne ziehen um einiges mehr
> als höhere.

Muss ich mal überlegen. Aber sollte ja einfach gehen: Der Subwoofer 
bekommt ein eigenes Akkupack und lediglich GND der beiden Teilsysteme 
wird wegen dem Audiosignal verbunden. VCC jedes Systems bleibt getrennt.

Jo Araprick schrieb:
> Wegen negativer Versorgung: Wie genau sieht Dein Akkupack aus?

5S2P 18650 Lithium Zellen. Also 18,5V Nennspannung und 21V 
Ladeschlussspannung. Gut 100Wh.
GND vom OPV irgendwo "in die Mitte" zu hängen geht sicherlich. 
Allerdings gibts dann Probleme mit dem zusammenführen der Massen.
Unterschiedliche Entladung der Zellen ist bei dem geringen Energiebedarf 
des OPV wohl egal.

Grüße
Gast
> Welcher OpAmp?

Normalerweise gar keinen. Einfach 2 Widerständen zu je 1k vor den 
Eingang der Endstufe. Bzw. Vor des Poti für die Lautstärke. Hat den 
selben Effekt, wie ein Summierer mit OP.

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 9 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.