Hallo,
ich will aus der Blinklichtschaltung mit dem NE555 ein Blitzlicht
machen.
Jetzt hab ich mit einem 250k poti den Takt schon so langsam gemacht wie
ich es haben will (pause zwischen denn Blitzen ). Nur wenn die LED dann
blitzt ist sie noch zu lange an ( ca: 1 sec ). Wie kann ich es schneller
blinken ( blitzen ) lassen ohne denn poti zu verändern?
Kann ich am NE555 pin3 Ausgang vielleicht einen Kondensator (pin3 und
LED ) dran machen um eine schnellere Entladung zu bewirken so das es
dann blitzt?
Danke schon mal
Hi,
Danke. Ich hab jetzt nur einen 0,1µF dazwischen gesetzt und es
funktioniert. Nur ist der Spannungsabfall zu hoch, so das die LED nur
noch schwach Blitzt.
Yalu X. schrieb:> Schalte die LED (plus Vorwiderstand) statt von OUT nach GND von OUT nach> VCC.
Hab ich jetzt gemacht.
Und anstatt denn 470 Ohm Vorwiderstand hab ich einen 220 Ohm rein
gemacht.
Jetzt ist es heller und so wie es sein soll. Nur nach dem Blitz glimmt
die LED noch nach! ca: 1sec
Dominik H. schrieb:>> Schalte die LED (plus Vorwiderstand) statt von OUT nach GND von OUT nach>> VCC.>> Hab ich jetzt gemacht.
Hast du den Kondensator und die Diode an der LED wieder ausgebaut und R1
und R2 vertauscht? Die Schaltung sollte so aussehen wie im Anhang.
Für R2>>R1 bestimmt R2 im Wesentlichen die Periodendauer und R1 die
Blitzdauer.
Ne die genannten Bauteile von dir hab ich nicht da.
Ich bin Wiedereinsteiger in das schöne Hobby Elektronik. Und außer
0,1/3,3/10 µF, NE555, 470, 220, 430, 510 ohm hab ich nichts da. Muss mir
mein Bauteil Magazin erst wieder zusammen kaufen.
Dominik H. schrieb:> Ne die genannten Bauteile von dir hab ich nicht da.
Ich habe doch nur die Bauteile aus deinem Schaltplan anders zusammenge-
setzt. Deswegen dachte ich, es müsste alles vorrätig sein. Der 100k-
Widerstand soll dabei dein 250k-Poti in Mittelstellung repräsentieren.
Aber es müssen ja auch nicht exakt diese Bauteilwerte sein. Ich wollte
nur zeigen, wie man den NE555 beschalten kann, dass die Einschaltdauer
der LED deutlich kleiner als die Periodendauer ist. Da bei dieser Stan-
dardschaltung ohne eine zusätzliche Diode die High-Phase am Ausgang
immer länger als die Low-Phase ist, muss die LED eben so angeschlossen
werden, dass sie bei Low leuchtet. Und damit ein Blitz- und kein Blink-
licht entsteht, muss der untere der beiden Widerstände (R1 in meiner
Schaltung) relativ klein und der obere (R2) relativ groß sein. Falls du
keinen 6,8k-Widerstand hast, kannst du natürlich auch 510Ω versuchen.
Allerdings wird das Aufblitzen dann so kurz, dass de es evtl. kaum noch
wahrnimmst.
Yalu X. schrieb:> Ich habe doch nur die Bauteile aus deinem Schaltplan anders zusammenge-> setzt. Deswegen dachte ich, es müsste alles vorrätig sein. Der 100k-> Widerstand soll dabei dein 250k-Poti in Mittelstellung repräsentieren.
Ach so ja dann.
Ich muss noch viel Lehren.
Dann mach ich mich mal ans löten und schau mal.
Vielen Dank
Dirk J. schrieb:> Dominik H. schrieb:>> Ich muss noch viel Lehren.>> Lernen, nicht lehren!> Der Schüler lernt, der Lehrer lehrt und der Müllmann leert die> Mülleimer;)
Sorry. Ich schreib immer zu schnell.
Ich hab gestern die Schaltung ausgebaut, aber irgendwie funktionierte es
nicht. Vielleicht liegt daran das ich einen 10µ anstatt einen 100n
genommen habe da ich die Bauteile nicht hatte oder weil ich etwas falsch
zusammen gelötet habe. Auf jeden Fall ab ich mir jetzt die richtigen
Bauteile bestellt und auch Basismaterial so wie Natriumpersulfat damit
ich mir die Schaltung mal auf eine Platine aufbauen kann. Dann hab ich
nicht diese Verkabellei und bessere Übersicht wo was hin geht.
Yalu X. schrieb:> Dominik H. schrieb:>>> Schalte die LED (plus Vorwiderstand) statt von OUT nach GND von OUT nach>>> VCC.>>>> Hab ich jetzt gemacht.>> Hast du den Kondensator und die Diode an der LED wieder ausgebaut und R1> und R2 vertauscht? Die Schaltung sollte so aussehen wie im Anhang.>> Für R2>>R1 bestimmt R2 im Wesentlichen die Periodendauer und R1 die> Blitzdauer.
Hi,
ich hab jetzt eine Platine mit der Schaltung geätzt und bestückt. Aber
ich habe keinen Blitz sondern ein dauer Leuchten :(
Im Anhang hab ich die Platine und den Schaltplan.
Wo ist denn der Fehler?
Danke
Dominik
Du kannst eine Monostabile kippstufe mit einer A-stabilen kippstufe
triggern. Dann lassen sich Frequenz und Blitzdauer getrennt von einander
regeln. Auserdem kann man mit nem Transistor die Monostabiile Kippstufe
mit Musik triggern. Ich hab ein Eigenbau-LED Strobo, dass Blitzdauer,
Frequenz und Audiotriggermode regeln kann.
MFG
Thomas
Dominik H. schrieb:>> Hast du die nicht geroutete Verbindung von Pin 2 nach Pin 6 von Hand>> verdrahtet oder einfach weggelassen?>> Doch hab ich gemacht.
Was, weggelassen? ;-)
Scherz beiseite. Nach meinem Kopf und der Spice-Simulation sollte die
Schaltung funktionieren. Allerdings kann sich ersterer irren und
letztere ungenau sein ;-)
Wenn ich heute Abend etwas Zeit habe, werde ich die Schaltung mal auf
dem Steckbrett aufbauen. Damit ich genau die gleiche Schaltung habe wie
du, brauche ich aber noch folgende Informationen:
- Ist deine Dimensionierung der Widerstände genau so, wie in deinem
Schaltplan gezeigt? Wenn nicht: Was ist anders?
- Wie hoch ist die Versorgungsspannung?
- Was für einen 555er hast du, die klassische Bipolarversion namens
NE555 oder eine CMOS-Variante (TLC555, ICM7555 o.ä.)?
Es sollte doch nicht so schwierig sein, einen einfachen Rechteckgenera-
tor zum Laufen zu bringen :)
So, ich habe jetzt die Schaltung nach deinem letzten Schaltplan
(02.12.2010 05:18) zusammengesteckt und mit 5V versorgt. Sie hat auf
Anhieb wunderschön geblitzt :)
Das Timing (46ms an und 702ms aus) stimmt bis auf wenige Prozent (das
sind die Bauteiltoleranzen) mit der Simulation überein.
Wenn ich aber die Verbindung zwischen Pin 2 und Pin 6 weglasse, leuchtet
die LED wie bei dir ständig. Bist du sicher, dass der Verbindungsdraht
wirklich verbindet?
Ich hab jetzt die Schaltung nochmal auf einer Lochrasterplatine
aufgebaut.
Verwendete Bauteile:
NE555 (420)
6800 Ohm (6K8)
470 Ohm
100k Ohm (SMD)
100nF (SMD)
10µF (Elko)
LED (grün)
Aber es funktioniert noch immer nicht:(
8,6 V Versorgungsspannung.
Habe mal am Kondensator gemessen, bei 5,7 V entlädt er sich.
Ich weiß nicht was wo falsch sein soll.
Edit:
1. Hab ich + von LED an - gehabt ( ist aber nicht schlimm da sie jetzt
so leuchtet wie auf der Platine vorher schon )
2. Hab ich am Kondensator gemessen ( der entlädt sich schrittweise bis
er unter 3V ist und dann geht die LED kurz aus. Der Kondensator lädt
sich wieder auf 5,7 V und entlädt sich wieder bis unter 3 V )
Aber ich wollte es eigentlich anders herum!?
Soll die Schaltung das so machen oder hab ich noch was vertauscht?
Dominik H. schrieb:> 1. Hab ich + von LED an - gehabt ( ist aber nicht schlimm da sie jetzt> so leuchtet wie auf der Platine vorher schon )
Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden. Betreibst du die LED in
Sperrrichtung?
> 2. Hab ich am Kondensator gemessen ( der entlädt sich schrittweise bis> er unter 3V ist und dann geht die LED kurz aus. Der Kondensator lädt> sich wieder auf 5,7 V und entlädt sich wieder bis unter 3 V )
Die Schaltschwellen von etwa 2,8V und 5,7V sind richtig. Der Kondensator
sollte relativ schnell entladen und langsam wieder aufgeladen werden.
Während des Entladens sollte der Ausgang des NE555 Low, während des
Aufladens High liefern.
> Aber ich wollte es eigentlich anders herum!?
Wie in deinem Schaltplan richtig gezeichnet, muss die LED von Plus zum
Ausgang des NE555 geschaltet werden. Sie leuchtet dann bei Ausgang=Low,
also kurz mit langen Pausen. Schaltest du sie hingegen vom Ausgang nach
Masse, leuchtet sie bei Ausgang=High, also lang mit kurzen Pausen.
Yalu X. schrieb:> Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden. Betreibst du die LED in> Sperrrichtung?
Ich hab + von LED an - gehabt.
Also muss ich um den gegen Effekt zu bekommen nur die LED und denn
Anschluss umdrehen? schau ich gleich mal
Vielen Dank
400V blitzkondensator an pins 1-4 und 4-8, fertig ist dein
555-blitzlicht! können auch andere billige ICs eingesetzt werden, wie
LM741 oder so.
SCNR (scherz, NICHT NACHMACHEN ODER AUFBAUEN!!)