Guten Morgen,
wie eben beim Funkamateur [1] und DARC [2] zu lesen ist, wurde mit der
heute in Kraft tretenden Mitteilung 111/2020 in der Amtsblattverfügung
8/2020 [3] der Bundesnetzagentur der volle Frequenzbereich 50 bis 52 MHz
("6 Meter-Band") den Funkamateuren zur geduldeten (Mit-)Nutzung auf
sekundärer Basis bis 31.12. 2020 oder bis auf Widerruf zugeteilt.
Dies folgt der während der letzten World Radio Communication Conference
(WRC 2019) [4] beschlossenen Empfehlung, diesen Bereich von 50 bis 52
MHz in ITU-Region 1 [5] den Funkamateuren mitzuzuteilen.
Das ist sehr erfreulich!
Im Einzelnen ergeben sich folgende geringfügige
Einschränkungen/Verpflichtungen:
1. im Bereich 50,000 … 50,400 MHz
1.a Sendeleistung bis 750 W PEP für Klasse A
1.b Sendeleistung bis 100 W für Klasse E
2. im Bereich 50,400 … 52,000 MHz Sendeleistung bis 25 W PEP für Klassen
A und E
3. alle Sendearten mit ≤ 12 kHz maximaler Bandbreite
4. horizontale Antennenpolarisation
5. Contestbetrieb ausdrücklich erlaubt
6. Nutzung auf feste Amateurfunkstellen beschränkt
7. Abgabe einer Betriebsmeldung zur Nutzung des 50-MHz-Frequenzbereichs
und jederzeitige telefonische Erreichbarkeit der Amateurfunkstelle
während des Sendebetriebs nicht mehr erforderlich
8. Logbuchpflicht inkl. Unterschrift (!)
9. Andere Funkdienste und Telekommunikationsanlagen einschließlich der
leitergebundenen Rundfunkübertragungen dürfen nicht gestört werden. Im
Störungsfall ist die störende Aussendung durch den Funkamateur sofort
einzustellen. Störungen durch andere Funkdienste und
Telekommunikationsanlagen sind hinzunehmen.
Meine persönliche Meinung:
Die Regelung ist sehr zu begrüßen, insbesondere die weitestgehende
Deregulierung in den Punkten 3. und 5. So können auch Experimente mit
FM, AM und Digital Voice legal durchgeführt werden. D-ATV leider nicht,
dabei ist doch das "Band-I" die Kinderstube des Fernsehens ;-)
Auch die ausdrückliche Gestattung von Contestbetrieb erfreut mich
persönlich sehr, denn ich konnte nie nachvollziehen, was die bisherige -
praxisfremde - Regelung des Contestverbots sollte? Stundenlanges
CQ-Schreien in der verzweifelten Hoffnung auf eine Bandöffnung ist
legal, während das kurze Abgrasen von Multiplikatoren auf einem neuen
Band verboten war.
Punkt 6 lege ich so aus, dass auch Handfunkgeräte verwendet werden
dürfen an der in der Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst
("Lizenz") eingetragenen Adresse.
Leider ist Punkt 4 immer noch praxisfremd. Mal eben "Random Wire" ist
nicht. Ich besitze z.B. nur eine Sloper-Antenne vom Dachboden-Fenster
zum Zaunpfahl und dürfte de-jure also damit nicht auf 6 m funken :-(
Punkt 7 entbindet natürlich nicht von einer Selbstanzeige und der
Einhaltung der EMVU-Grenzwerte.
Ebenso praxisfremd der Punkt 8 bzgl. der Unterschrift. Wie soll ich das
bitteschön in einem digitalen Log unterschreiben!? - Der Prozess der
digitalen Signierung von Dokumenten ist selbst bei vielen
börsennotierten Unternehmen noch Neuland und in der Amateurfunkpraxis
völlig irrelevant. Aus eigner Erfahrung in einem großen
"Technologie-Unternehmen": Änderungsantrag im System ziehen, ausdrucken,
unterschreiben, zum "Change Analyst" tingeln, zweite Unterschrift holen,
wieder einscannen, in SAP ablegen. Völlig ballaballa! LoTW, eQSL und
digitale, unterschriftenlose Diplomanträge (UltimateAAC) sind seit über
einem Jahrzehnt etabliert.
Interessant an Punkt 9 ist der explizite Schutz auch von
"leitergebundenen Rundfunkübertragungen" wobei man hier vermutlich auf
Internet-Kabelnetzte abzielt, die ja bekanntlich ihren Uplink im Bereich
40 bis 60 MHz haben, dass diese nicht durch Ingress gestört werden
dürfen und andererseits Störungen des Amateurfunks durch Leakage
hingenommen werden müssen. Wobei ich mich in diesem Zusammenhang frage:
Ist DOCSIS wirklich "Rundfunk"?
Kleine Anekdote zum Schluss: Es begab sich zu einer Zeit vor rund zwei
Sonnenfleckenzyklen, da war das 6 m-Band noch magic und nur wenigen
Auserwählten vorbehalten, die sich per Losverfahren dem Joch des Amtes
für Zucht und Ordnu... ähm RegTP unterworfen haben (Hier jetzt folgendes
Ärzte-Video einspielen: https://www.youtube.com/watch?v=W6_I5_eSrvk). Es
gab einen regelrechten Hype darum. Viele wollten, nur wenige durften.
Doch dabei hätte jeder mit einem Minimalstaufwand gekonnt. Denn es war
nämlich die Zeit, in der hatten wir ein europaweit wohlkoordiniertes
Bakennetz an leistungsstarken Sendern im 6 m-Band und das Empfangsgerät
dafür war praktisch in jedem Haushalt vorhanden, so dass jeder hätte
umfangreiche Studien zur Ausbreitungsphysik von VHF-Wellen anstellen
können. -- Onkel, du spinnst! -- Gut, lassen wir das, daddel weiter mit
deinem 5G-Handy, Kleines ... ;-)
Wie dem auch sei! Erfreuen wir uns an einem neuen/erweiterten
Frequenzbereich und hoffen auf eine baldige Bandöffnung!
Zur Orientierung der bisherige Bandplan:
https://www.darc.de/fileadmin/filemounts/referate/vus/bandplaene/VHF_Bandplan_6_m_Januar_2018.pdf
Gut-DX
[1] https://www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/BNetzA-6mfa.html
[2] https://www.darc.de/home/ (Meldung verschwindet bald für
Nicht-Mitglieder , darum Screenshot)
[3]
https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/FAQs/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/AmtsblattVerfuegungenMitteilungen.html
[4]
https://www.itu.int/dms_pub/itu-r/opb/act/R-ACT-WRC.14-2019-PDF-E.pdf
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/ITU-Region
P.S. Skeds werden gerne angenommen
Wird das 6m Band überhaupt genutzt?
Wenn ich mit dem SDR darüber drehe dann ist da nie was los.
Egal zu welcher Tageszeit oder der Nacht.
Auch im Wasserfall ist keine Aktivität zu sehen, nur ein paar Störträger
die man da hin und wieder sieht.
Oh ich seh grade das auch die Klasse E da endlich mitmischen darf!
Dann scheint das ein reines DX Band zu sein wo nur bei entsprechenden
Bedingungen dort "gearbeitet" wird.
Das werde ich mal die nächste zeit beobachten.
Denn die ES Session beginnt ja auch bald.
Ich war im glauben das dieses Band so genutzt wird wie auch 2m und 70cm.
Fasse Dich kurz! schrieb:> [...]
Ja, ich war sehr euphorisch und wollte einfach ein paar Links und meine
persönliche Wertung da reinstreuen ;-)
Michael M. schrieb:> Wird das 6m Band überhaupt genutzt?
Dieses Jahr habe ich noch keine 6m-Öffnung mitbekommen (wohl aber schon
diverse auf 10m), aber letztes Jahr im Sommer ging USA Ostküste brüllend
laut auf 6 m.
Jetzt muss ich mir echt noch ne "horizontale" hinstellen.
Verschiedene Banner mit Ausbreitungsbedingungen für die eigene
Homepage/Intranet/Desktop finden sich bei N0NBH:
http://www.hamqsl.com/solar.html
Michael M. schrieb:> Wird das 6m Band überhaupt genutzt?
Ja, aber bedingt durch die Nutzungsbedingungen ist da natürlich kein
Dauergequatsche zu hören.
Interessant wird es eigentlich nur bei entsprechender Bandöffnung.
Im Juni 2019 habe ich z.B. mit einem Wurfdraht als Behelfsantenne im
Erdgeschoss plötzlich viele Baken gehört.
Darunter eine aus Griechenland mit S9+x mit 1W ERP.
Es sieht so aus, dass -wenn mal passende Ausbreitungsbedingungen
herrschen- dann aber auch richtig die Post abgeht.
Lokal, also per Bodenwelle ist nichts los.
Dazu kommt sicher auch noch, dass es ( noch ) nicht so viele FA in DL
gibt, die sich dafür die richtigen Antennen aufgebaut haben.
Marek N. schrieb:> Ebenso praxisfremd der Punkt 8 bzgl. der Unterschrift. Wie soll ich das> bitteschön in einem digitalen Log unterschreiben!? - Der Prozess der> digitalen Signierung von Dokumenten ist selbst bei vielen> börsennotierten Unternehmen noch Neuland und in der Amateurfunkpraxis> völlig irrelevant. Aus eigner Erfahrung in einem großen> "Technologie-Unternehmen": Änderungsantrag im System ziehen, ausdrucken,> unterschreiben, zum "Change Analyst" tingeln, zweite Unterschrift holen,> wieder einscannen, in SAP ablegen. Völlig ballaballa! LoTW, eQSL und> digitale, unterschriftenlose Diplomanträge (UltimateAAC) sind seit über> einem Jahrzehnt etabliert.
Dann lege eine Deckblatt mit Link auf dein Log deiner Wahl als PDF an,
signiere es digital und halte es dauerhaft vor.
Wäre eine Option, Log am Ende des Tages exportieren in PDF mit
Wasserzeichen und digitaler Signatur.
Ich denke, in spätestens zwei Iterationen wird auch hier die
Logbuchpflicht und die horizontale Polarisation entfallen.
Vielleicht wird dann auch Mobilbetrieb zugelassen.
Schade, dass es das OIRT-Band nicht mehr gibt.
Und falls eines Tages doch mal der "Gilb" vor der Türe steht und wissen
will, mit wem ich gefunkt hab, sag ich halt: "Och, da hätten Sie sich
aber doch gar nicht die Mühe machen brauchen, herzukommen, um zu sehen,
mit wem ich gefunkt hab. - Einfach bei PSK-Reporter reingucken" ^.^
was ist eigentlich an 50MHz so besonders? ich habe mich da schon immer
ein wenig drüber gewundert. In der Schweiz tanzt das Band auch aus der
Reihe: unter 50MHz darf man mit 1kW senden, darüber auch, aber von 50
bis 52MHz nur mit 100W.
In D war es sogar verboten? was ist denn das für eine heilige Kuh? kommt
man da besonders weit?
Hallo
50MHz ist (war) ein "Militärband" bzw. das "erste" TV Band.
Es ist schon ein "richtiges" UKW Band mit gut abschätzbarer Reichweite
und genug Platz für Breitbandige Betriebsarten und was in den Anfängen
der UKW Technik schon gut beherrschbar - auch wenn wir "heute" "alles"
in den GHz Bändern unterbringen und es so einfach erscheint (Module) so
sind "schon" 100MHz ein große Herausforderung wenn man genauer hinschaut
- vor allem wenn man nicht die Bauteile und Werkzeuge hat wie sie heute
zumindest für die Profis zur Verfügung stehen.
Obwohl TV auf 50MHz nun schon länger Geschichte ist (ganz seltene
Ausnahmen mal abgesehen - oder sind die auch schon Geschichte?) und das
Militär schon lange nicht mehr vorrangig auf 50MHz im Nahbereich
angewiesen ist, dauert es halt bis solch (ehemals) wichtige Bereiche
"zum Spielen" freigegeben werden - vor allem das Militär ist da sehr
zurückhaltend und extrem träge, weil "Es könnte ja" - "wir haben da noch
was" und in manchen Ländern wo das Militär sich nicht so verhält wie man
es in Demokratien erwartet (man sieht es nicht zu normalen Zeiten, es
hat wenig zu Melden, die Politik und die Bürger bestimmen was Sache
ist...-So muss es auch sein!-) macht es einfach einen auf Großkotz und
Machtarsc..och und will auch brach liegendes nicht freigeben.
Was technisch das "magische" an 50MHz ist kann man leicht im Netz
nachlesen : Kurz gesagt die manchmal mögliche Reichweiten und
ungewöhnliche Ausbreitungswege.
Ham
So ist es.
Bis vor kurzem nur Zuteilung für analoges TV (Band I) und Bundeswehr.
Ab 2000 etwa die ersten Sondergenehmigungen, ab 2004/5 Losverfahren, was
eigentlich Quatsch ist, weil "per Los" auch derjenige eine Zuteilung
hätte bekommen können, der direkt neben einer Kaserne oder im
Einzugsbereich eines (ehemaligen TV-Senders) wohnt, während jemand, der
JWD wohnt eine Niete ziehen könnte.
Gestern Abend in Bremen (JO43KB) eine Station aus Hamburg (ca. 100 km)
und eine aus JO32 (ca. 250 km) quasioptisch bzw. Troposcatter gehört.
Bislang kein Sporadic-E.
Am Wochenende wollen wir uns eine Halo-Antenne bauen. Hat jemand ne
Idee, wie man einen dicken Draht oder dünnes Rohr möglichs kreisförmig
biegen kann?
Ham schrieb:> 50MHz ist (war) ein "Militärband" bzw. das "erste" TV Band.> Es ist schon ein "richtiges" UKW Band mit gut abschätzbarer Reichweite
...
> Was technisch das "magische" an 50MHz ist kann man leicht im Netz> nachlesen : Kurz gesagt die manchmal mögliche Reichweiten und> ungewöhnliche Ausbreitungswege.
aha, danke, das erklärt einiges. In der Schweiz war wohl eher um die 70
MHz fürs Militär. Darum waren 50 MHz hier wohl schon früher benutzbar.
Marek N. schrieb:> Am Wochenende wollen wir uns eine Halo-Antenne bauen. Hat jemand ne> Idee, wie man einen dicken Draht oder dünnes Rohr möglichs kreisförmig> biegen kann?
muss ja nicht rund sein.
http://www.dl8lr.de/Antennen/HALO-Ant-6m-selbstbauen/mobile/
Könnte man mit baumarktteilen anfertigen. (Heizungs/Wasser-Rohr)
Kilo S. meinte:
> Könnte man mit baumarktteilen anfertigen. (Heizungs/Wasser-Rohr)
Genau!
Rohr mit feinem Sand füllen, beide Enden zubördeln,
Rohr über ein Faß biegen, Sand ablassen...
Hm.
Die Kommerziellen habe Vorrang... ;-P
mfg
~Mercedes~ . schrieb:> Rohr mit feinem Sand füllen, beide Enden zubördeln,> Rohr über ein Faß biegen, Sand ablassen...
Zb. Ich dachte aber eher an so eine eckige wie im Link.
Ein paar 90° Lötfittinge, bissl Rohr...
..wäre doch mal cool wenn die Amateure dann von 11m verschwinden und ihr
schuldigung sinnloses mehrere hundert Watt Gelaber woanders hin
verlagern.
Es ist wirklich anstrengend, wenn man mit CB etwas jemanden mitteilen
möchte -währed eine Station mit Richtantenne 400Km entfernt lauter ist
als die Station 400m weiter.
CB ist leider immer noch die günstigste Möglichkeit für den Normalbürger
mehrere Kilometer sicher zu überbrücken.
Aber als Amateur gleich alle 80 CB Kanäle zuscheissen, wo Otto Normalo
mit 4Watt etwas erreichen möchte ist schlicht asozial. Man könnte ja
auch auf Bereiche ausweichen wo die Normalos nicht senden können? 6m?
10m?
Kommt man da als Amateur nicht selber drauf? Oder bemerkt man die 4W
Station um die Ecke gar nicht, weil die Rauschsperre erst bei 100W+
aufgeht?
Vor allem was ist mit den Amateuren los? Es geht nur um technische Daten
und wer den längsten hat, ..äh die längste Antenne?
Obwohl ich beruflich eh alles rechnen musste was fürs Amateurfunkzeugnis
notwendig wäre, hab ich nie in Betracht gezogen dieses zu erwerben.
Nichts für ungut, aber von der Technik mal abgesehen, fehlt mir das
Verständnis für das Dasein eines Amateurfunkers.
Auch haben und hatten diejenigen mit denen ich Informationen austausche
keine Lizenz.
Wie kommst du da drauf, Funkamateure würden das 11m-CB-Band dicht
machen?
Vielleicht eher "Taxi-Olga"?
Auf der 27,555 hast du auch nix zu suchen ;-)
Michael K. schrieb:> -währed eine Station mit Richtantenne 400Km entfernt lauter ist> als die Station 400m weiter.
Du hast das Prinzip von Bodenwelle, Raumwelle und toter Zone nicht
verstanden.
Übrigens: 10m ist grad offen und 30m geht eh rund im die Uhr.
von Michael K. schrieb:
>Aber als Amateur gleich alle 80 CB Kanäle zuscheissen, wo Otto Normalo>mit 4Watt etwas erreichen möchte ist schlicht asozial.
Das ist Unsinn was du hier schreibst, erstens ist es gar nicht
erlaubt mit einem Amateurfunkgerät eine Verbindung zu einer
CB-Funkstation herzustellen, wenn Funkamateure das möchten,
müssen sie dafür auch ein echtes CB-Funkgerät benutzen wie
jeder andere auch. Was du vielleicht beobachtet hast, ist
eine Bandöffnung, es kommen dann über die Raumwelle Weltweite
Funksignale an. Es kommt dann zu einer überfüllung der
CB-Funkkanäle, weil die CB-Funker keine Funkdisziplin halten.
Eigentlich sollten sich die CB-Funker über eine solche
Bandöffnung freuen, sie könnten dann mal DX machen.
400m sind ganz schön kurz. :-(
Sind die in der Stadt gemeint, oder im Wald /über Felder?
Was ist eigendlich aus den 160 Mhz (?) Kisten geworden?
Gibt es die noch?
mfg
Du meinst Freenet bei 149 MHz?
Dazu wurde vor ziemlich genau einem Jahr die Leistungsgrenze auf 1 W
angehoben: Beitrag "Freenet (149 MHz) jetzt mit 1 Watt"
Bin mal gespannt, ob die Freenet demnächst auch ohne Kanalzwang machen?
Mir ist schon letztens aufgefallen beim Durchblättern des aktuellen
Frequenzplans [1] an vielen Stellen mit Berufung auf die europaweite
Harmonisierung das Kanalraster auch im Betriebsfunk teilweise schon Ende
2022 aus.
Macht in meinen Augen auch Sinn, wenn immer mehr Funkanwendungen auch im
Betriebsfunk auf digital umgestellt werden und es durch Spread Spectrum
und Frequenzhopping kein klassisches Kanalraster mehr gibt.
[1]
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Grundlagen/Frequenzplan/frequenzplan-node.html
Marek meinte:
> Du meinst Freenet bei 149 MHz?> Dazu wurde vor ziemlich genau einem Jahr die Leistungsgrenze auf 1 W> angehoben: Beitrag "Freenet (149 MHz) jetzt mit 1 Watt"
Ja!
Kan man da eigendlich Außenantennen benutzen?
mfg
Marek N. schrieb:> bis 31.12. 2020 oder bis auf Widerruf
Was nützt das ? Niemand, der bei Sinnen ist, stellt sich Technik hin,
die er in 6 Monaten auf den Schrott geben kann. Das ist ja noch weniger
als die Wegwerfhändys die es mit manchen Handyverträgen gibt.
Michael K. schrieb:> ihr schuldigung sinnloses mehrere hundert Watt Gelaber> Es geht nur um technische Daten und wer den längsten hat
Ja. Inhalte werden bei Amateurfunk nicht übertragen.
MaWin schrieb:> Was nützt das ? Niemand, der bei Sinnen ist, stellt sich Technik hin,> die er in 6 Monaten auf den Schrott geben kann. Das ist ja noch weniger> als die Wegwerfhändys die es mit manchen Handyverträgen gibt.
MaWin(?),
die meisten Kurzwellen-Funkgeräte seit den 90-er Jahren haben schon 6m
mit integriert. Da muss man sich nichts hinstellen. Da muss man nur was
anschließen, nämlich eine geeignete Antennen.
Diese ist aus ein paar Meter Litze und einem Bambusstab/Zeltstange etc.
aufgebaut:
https://www.hamspirit.de/11169/delta-loop-fuer-6m-mit-einfachsten-mitteln/
Empfangen darf man 6m eh schon immer. Darum meine Anekdote im
Eröffnungspost mit dem europaweiten Bakennetz. Un der Sende-Zugang wurde
seit den 2000-ern Schrittweise gelockert.
Michael K. schrieb:> Obwohl ich beruflich eh alles rechnen musste was fürs Amateurfunkzeugnis> notwendig wäre, hab ich nie in Betracht gezogen dieses zu erwerben.> Nichts für ungut, aber von der Technik mal abgesehen, fehlt mir das> Verständnis für das Dasein eines Amateurfunkers.> Auch haben und hatten diejenigen mit denen ich Informationen austausche> keine Lizenz.
<gähn>
Andreas S. schrieb:> Stimmt, Du hast Recht. Ich staune. Verwechsle ich das mit PMR,> oder darf> man da jetzt auch externe Antennen verwenden?
Also, ich habe heute Nacht mal geforscht.
Maßgeblich ist für Freenet die Verfügung 60/2019 [1].
Dort werden nur die Kanäle für digitale und analoge Sprachübertragung
definiert und die maximale abgestrahlte Leistung von 1 W ERP.
Das Wort "Antenne" taucht in dem Dokument gar nicht auf. Wohl aber das
Wort "Handsprechfunkgerät", was ja im Widerspruch zur beobachteten
Marktsituation (s.o.) steht.
Meine Vermutungen :
1. Das von mir zitierte Team LCmobile Freenet PR8123 kam früher auf den
Markt und wurde offensichtlich nach einer früheren Verfügung zugelassen
in der es die Einschränkung auf Handfunkgeräte noch nicht gab. Das Wort
"Handsprechfunkgerät" hat sich erst in späteren Verfügungen eingefunden.
und/oder
2. Die Verfügung 60/2019 (und vermutlich ihre Vorgänger ebenso) beruft
sich auf die Europäisch harmonisieren Normeb EN 300 296 [2], EN 300 113
[3] und EN 301 166 [4]:
* In [2] steht bereits auf dem Deckblatt "Radio equipment using integral
antennas intended primarily for analogue speech". Ferner in Kapitel 1 -
Scope: "The present document applies to equipment with integral
antennas, used in angle modulation systems in the land mobile
service[...]" sowie: "The present document may apply to PMR446
equipment[...]"
* In [3] hingegen steht "Radio equipment intended for the transmission
of data (and/or speech) using constant or non-constant envelope
modulation and having an antenna connector". Sie definiert sogar
explizit eine "mobile station" als "mobile equipment fitted with an
antenna connector, for use with an external antenna, normally used in a
vehicle or as a transportable station".
* Sowie in [4]: "Radio equipment for analogue and/or digital
communication
(speech and/or data) and operating on narrow band channels and having an
antenna connector".
So dass man hier die zugrundeliegenden EN-Normen in eine
BNetzA-Verfügung übernommen hat und fälschlicherweise(?) die Anwendung
auf "Handsprechfunkgeräte" beschränkt hat.
Meiner Meinung nach ist also ein PMR- oder Freenet-Handfunkgerät mit
fest angebauter Antenne der kleinste gemeinsame Nenner und der
einfachste und unkomplizierteste Weg, für einen Hersteller und
Inverkehrbringer die Konformität (CE) mit europäischem und nationalen
Recht zu erklären und es auf den europäischen Markt (Freenet: nur
deutschen Markt) zu bringen.
Also spätestens seit dem es digitale PMR/Freenet-Geräte gibt, werden sie
von [2] definitiv nicht mehr tangiert, sondern es gelten [3] und [4]
nach denen ein "mobile equipment fitted with an antenna connector, for
use with an external antenna, normally used in a vehicle or as a
transportable station" explizit erlaubt ist.
Rechtsverbindlich endgültige Auskunft erteilt die Bundesnetzagentur.
[1]
https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Allgemeinzuteilungen/2019_Vfg_60_Freenet.pdf?__blob=publicationFile&v=5
[2]
https://www.etsi.org/deliver/etsi_EN/300200_300299/300296/02.01.01_60/en_300296v020101p.pdf
[3]
https://www.etsi.org/deliver/etsi_en/300100_300199/300113/02.02.01_60/en_300113v020201p.pdf
[4]
https://www.etsi.org/deliver/etsi_en/301100_301199/301166/02.01.00_20/en_301166v020100a.pdf
Marek N. schrieb:> Du hast das Prinzip von Bodenwelle, Raumwelle und toter Zone nicht> verstanden.
Ja ne, ne Bodenwelle geschoben von über 700W an 3Elemente Jagi.
Und sich dann noch lustig machen als deutscher Amateur, -das der Mann
von der Behörde ja gar nichts zu der Kiste mit 2KW gesagt hat.
Ersthaft? Du weist wovon ich rede.
Und ich rede nicht von DX Stationen die dank geladener Atmosphäre mal
gut rüberkommen.
Das Nutzen oder sollte ich sagen "Entfremden" von CB durch Amateure mit
Richtantennen und hoher Leistung,.. nutzt der Amateur ja gerne damit man
mal ohne Rufzeichen rumlabern kann.
Natürlich haben wir auch andere Geräte mit Marke die zwar toll Strom
sparen aber eben keine Reichweite haben.
Günter Lenz (Gast)
>Es kommt dann zu einer überfüllung der>CB-Funkkanäle, weil die CB-Funker keine Funkdisziplin halten.
LOL..
von lächler (Gast)
><gähn>
mein reden..
Michael K. schrieb:> Du weist wovon ich rede.
Nein, das weiß hier keiner außer dir.
Warum zum Geier sollten sich Funkamateure auf 11 m breit machen, wenn
sie direkt nebenan das viel größere 10-m-Band haben, bei dem sie
zumindest eine Chance auf QSO-Partner haben? Großflächige Störungen
wiederum kann sowieso jeder produzieren. Gerade Funkamateure sind da
wohl sicher nicht die Störer, sondern eher die Gestörten.
Günter Lenz schrieb:> erstens ist es gar nicht> erlaubt mit einem Amateurfunkgerät eine Verbindung zu einer> CB-Funkstation herzustellen
Naja, es ist auch nicht erlaubt, bei "rot" über die Ampel zu gehen. :-)
Außerdem ist dieses vorgebliche Verbot ziemlich fraglich – egal, wie oft
das in den offiziellen Verlautbarungen der BNetzA immer wiederholt wird
(und in der Afu-Prüfung gefragt). Wenn du dir die Allgemeinzuteilungen
genau ansiehst, dann erfüllen letztlich auch kommerzielle
Amateurfunkgeräte die notwendigen Anforderungen an ein CB-Gerät, sofern
man sie in der Leistung passend limitieren kann. Ähnlich (nur in den
Leistungen viel stärker zueinander passend) sieht das mit PMR und
Freenet aus, auch da erfüllen die Afu-Händies normalerweise die
notwendigen Bedingungen.
Das ändert aber nichts daran, dass ich als Funkamateur doch nicht mehr
Motivation hätte als jeder beliebige andere Schwarzsender, irgendwo
großflächig das 11-m-Band zu stören. Wenn ich mich mit einem anderen
Funkamateur via Bodenwelle unterhalten will, geht das ganz offiziell
nebenan auf 10 m genauso – auch in FM, wenn gewünscht (in SSB sowieso).
Lohnt aber nicht, denn auf 2 m geht es dann auch noch, mit viel weniger
Materialaufwand auf der Antennenseite.
Wöllte ich dagegen mit einem CB-Funker telefonieren, dann hätte ich
andererseits ja auch keine Motivation, gleich mal das ganze Band zu
stören … irgendwie haben Michaels Behauptungen also keinen rechten Sinn.
Habe hier übrigens auch schon CB-Funker von der Wolga gehört. Raumwelle
und niedrige Dämpfung halt. Ich bin mir auch sehr sicher, dass das nicht
irgendwelche Funkamateure vom anderen Ende der Stadt waren, die sich nur
tarnen wollten unter Verwendung russischer Sprache. :-) Übliches
Phänomen bei Raumwellenausbreitung auf diesen Frequenzen: QSB über viele
S-Stufen. Damit haben wir sogar den Bogen zurück zum Thema gefunden: das
ist natürlich auf 6 m auch sehr typisch. Gerade noch prima Signal, eine
Minute später "tote Hose".
Jörg W. schrieb:> Warum zum Geier sollten sich Funkamateure auf 11 m breit machen, wenn> sie direkt nebenan das viel größere 10-m-Band haben, bei dem sie> zumindest eine Chance auf QSO-Partner haben?
Gute Frage, ..das war doch die Frage? ;-)
Michael K. schrieb:> Das Nutzen oder sollte ich sagen "Entfremden" von CB durch Amateure mit> Richtantennen und hoher Leistung,.. nutzt der Amateur ja gerne damit man> mal ohne Rufzeichen rumlabern kann.
Ohne Rufzeichen ... und wie kommst du dann darauf, dass es ein Amateur
war?
Es gibt genug CBler, die einen dicken PA rumstehen haben und 11m
unzulässig mit Leistung fluten. In den üblichen Foren wird sich auch
gerne damit gebrüstet.
Habe soeben mein erstes 6 m-Diplom gearbeitet, beantragt und erhalten.
Ich muss ehrlich gestehen, ich bin ein bisschen enttäuscht!
Dafür, dass da über all die Jahre so ein Hype drum gemacht wurde mit
Sondergenehmigung und haste nicht gesehen, ist das das Diplom doch sehr
eintönig und trostlos :-(
Hallo zusammen.
@ Marek
> Ich muss ehrlich gestehen, ich bin ein bisschen enttäuscht!
Was hattest du erwartet? Bells and Whistles und nette junge Damen in dem
entsprechenden Outfit, die dir das Diplom überreichen? Ein Küsschen
rechts und links? Früher gabs ja beizeiten einen Pokal o.ä.; es reichte
oft auch im Distrikt bei irgendwas 'nur' 2. oder 3. geworden zu sein.
Ich weiss, das ist jetzt böse, aber die Taubenpokale meines Vaters habe
ich nach seinem Tod dem Schrotthändler anheim gegeben. Für mich,
Brieftauben.., schrecklich. Jede Ehrung wird für einen selbst nur
dadurch wichtig, welche Bemühungen dahinter stehen und welche Bedeutung
ihr man zugesteht. So ein DXCC zu schaffen, in welcher Betriebsart auch
immer, ist schon eine gewaltige Sache. Das erledigt man nicht zwischen
Suppe und Kartoffeln, das dauert u.u. viele Jahre, um nicht zu sagen
Jahrzehnte. Jeder so, wie er möchte. Ich werde nie eine Vitrine
anschaffen. Ich krieg ja eh nichts ;-)
Interessiert mich. Was musstes du dafür tun, nachweisen?
73
Wilhelm
Also, mindestens ne Pyro-Show von Rammstein sollte es schon sein ;-)
Ne, im Ernst, ich hab schon viel coolere Diplome gearbeitet, so richtig
mit Sonnenkugel und Sonnenflecken, Polarlichter, Ritter, Blitze,
Totenköpfe und Aktphotographie. Ja sogar das Becks-Schiff hat es auf ein
Diplom geschafft und die ISS-Diplome sind sowieso unschlagbar!
Aber nein, eine Europakarte, die hab ich als Amateur ja noch nie
gesehen!</Ironie>
Marek N. schrieb:> Macht in meinen Augen auch Sinn, wenn immer mehr Funkanwendungen auch im> Betriebsfunk auf digital umgestellt werden
Geh Weg mit dem digitalen Scheiss...
Was is das ein Aufwand die Tunnel für Tetra auzurüsten... Der analoge
BOS Funk is einfacher auszurüsten.
Digitaler Scheiß da überall...
Im Augenblick kocht das 6m-Band über: Phonie-Stationen in 5 kHz-Abstand
und das FT8-Spektrum ist voll, dass man keinen eigenen Slot findet:
https://youtu.be/U9pwUkyyRNE
Ich habe 6 Stunden auf 2m über Sporadic-E gefunkt und neben reichlich
EA1-7, I, IS0, IT9 sogar CN und 7X erreicht. Die meisten Verbindungen
analog in SSB. CN in FT8 war Zufall? Der Rest war Arbeit!
Norbert G. schrieb:> Ich habe 6 Stunden auf 2m über Sporadic-E gefunkt und neben reichlich> EA1-7, I, IS0, IT9 sogar CN und 7X erreicht. Die meisten Verbindungen> analog in SSB. CN in FT8 war Zufall? Der Rest war Arbeit!
Hast du dir dazu eigentlich einen SDR Zu hilfe genommen um das Band zu
beobachten?
Oder hast du die ganze zeit "per hand" am TRX gearbeitet?
Kilo S. schrieb:> Hast du dir dazu eigentlich einen SDR Zu hilfe genommen um das Band zu> beobachten?
Ja! Transceiver OpenHPSDR mit s/w Thetis und Transverter mit 28 MHz ZF,
beide mit GPSDO.
Zwei Empfänger auf .300 (+\- 50-100kHz) und .174 mit gleichzeitiger
Audioaufzeichnung und jeweils eigener s/w für FT8 (wsjt-x und jtdx). Das
Logbuch zieht sich die dekodierten Rufzeichen automatisch in die Bandmap
und das fertige qso ebenfalls, wenn es in wsjt-x gespeichert wurde.
?
Jetzt nach dem das 6m Band erweitert wurde werden nach wie vor nur die
ersten 400KHz am Bandanfang genutzt.
Der Rest scheint Brach zu liegen.
Ich hatte ja gehofft da ein paar FM Signale zu finden.
Wo bei die Stärksten Signale FT8 bei 50,315MHz sind.
In den Letzten Tagen hab ich da immer Signale im SDR Wasserfall gesehen.
Norbert G. schrieb:> Ja! Transceiver OpenHPSDR mit s/w Thetis und Transverter mit 28 MHz ZF,> beide mit GPSDO.
Klasse ?
OT:
NesdrSMART+Ham it Up Upconverter für die Beobachtung des Band!
Super Hilfsmittel!
Michael M. schrieb:> Jetzt nach dem das 6m Band erweitert wurde werden nach wie vor nur die> ersten 400KHz am Bandanfang genutzt.
Das sind natürlich auch die mit der großzügigsten Leistungsbeschränkung.
> Ich hatte ja gehofft da ein paar FM Signale zu finden.
Wollen wir's mal probieren?
Ich hätte auf QSO-Partner für SSTV gehofft (50510), da war leider auch
Stille.
> Wo bei die Stärksten Signale FT8 bei 50,315MHz sind.
Heute nun auch mal ein großes Angebot an CW-Stationen. Allerdings
beschränkte sich der Datenaustausch eigentlich auf nicht mehr als bei
FT8. :)
Auf 20 m dafür sogar mal wieder einige PSK31-QSOs, mit deutlich mehr
Informationsaustausch als FT8. ;-) Allerdings merkte man den QSO-Partner
deutlich an, welche Texte aus Makros kamen – mit der Hand getippt,
erreichen die meisten die 31 Baud nicht mehr …
Naja, die 50 - 52 MHz sind ja nur in DL dem Amateurfunk voll zugeteilt.
Die Sovjetun... ähm Russland ist da deutlich eingeschränkter, z.B. nur
50,08 MHz - 50,28. Die können ja nicht mal regulär FT8 auf der '313
machen!
Och, zu besten Zeiten hab ich es schon mal geschafft, per PSK31 zu
chatten, d.h. einen Text in Echtzeit zu tippen. Lustig auch, wenn man
hier 'Backspace' gedrückt hat, dass dann auch drüben der Text wieder
gelöscht wurde.
Mal schauen, was das Jahr noch Tolles bringt.
Toastbrot schrieb:> Och, zu besten Zeiten hab ich es schon mal geschafft, per PSK31 zu> chatten, d.h. einen Text in Echtzeit zu tippen.
Bei PSK31 ist das überhaupt kein Problem, da schaffe ich es locker, eine
halbe Zeile oder so Vorlauf zu tippen.
Bei PSK63 (auf den höheren Bändern war das zumindest vor der FT8-Welle
recht üblich) ist es sportlich.
> Lustig auch, wenn man hier 'Backspace' gedrückt hat, dass dann auch> drüben der Text wieder gelöscht wurde.
Der wird einfach auch nur einen Backspace dort machen. Wenn du danach
was tippst, wird der alte Inhalt halt überschrieben. Ist ja durchaus
sinnvoll.
Toastbrot schrieb:> @Jörg: Welches PSK-Programm verwendest du?
fldigi
Danke!
fldigi hatte ich mal ausprobiert, die Windows-Oberfläche konnte mich
aber nicht überzeugen: Winzige Schaltflächen, die man pixelgenau treffen
muss.
Wie's unter Windows aussieht, weiß ich nicht.
Die winzigen Schaltflächen gibt es für ein paar unwichtige Dinge (Liste
der PSK-Frequenzen und sowas), die an sich auch verzichtbar sind.
Die wichtigen Schaltflächen sind die konfigurierbaren Makros, die sind
groß genug (und entsprechen außerdem den F-Tasten).
Schön ist auf jeden Fall, dass parallel das ganze (NF-)Band als Vorschau
decodiert wird und darin CQ-Rufe hervorgehoben werden.
Jörg W. schrieb:> Ich hätte auf QSO-Partner für SSTV gehofft (50510), da war leider auch> Stille.
SSTV auf 6m - das ist mal 'ne Idee. Probiere ich bei der nächsten
Öffnung!
Michael K. schrieb:> Aber als Amateur gleich alle 80 CB Kanäle zuscheissen, wo Otto Normalo> mit 4Watt etwas erreichen möchte ist schlicht asozial. Man könnte ja> auch auf Bereiche ausweichen wo die Normalos nicht senden können? 6m?> 10m?> Kommt man da als Amateur nicht selber drauf? Oder bemerkt man die 4W> Station um die Ecke gar nicht, weil die Rauschsperre erst bei 100W+> aufgeht?
Habe mich amüsiert - hi.
Nicht selten sehe ich an Flohmärkten, wie Nicht-Funk-Amateure grosse
Amateurfunkgeräte einkaufen. Ich möchte auch nicht abstreiten, noch nie,
ein nicht zugelassenes Gerät auf CB verwendet zu haben. Dann kenne ich
etliche Funkamateure, die CB auf ihren durchgehenden Kisten betreiben.
Aber ich kenne keinen Funkamateur, der die Leistungsgrenze im 11m nicht
einhält (OK-unter 5W, kann ich auf der Multibander gar nicht gehen -
hi). Dafür kenne ich etliche CB-Funker, die Brenner einsetzen, die
3Kanäle rauf und runter "pissen". Was nützen einem 400 Watt am Ofen,
wenn man unfähig ist zu verstehen, dass mann Leistung (auch im CB/SSB)
auf 2,8 kHz bündeln muss, um überhaupt weiterzukommen als mit sauber
modulierten 100 Watt am Ausgang eines nicht zugelassenen Funkgerätes.
Die Bandbreite auf FM könnten sich auch mal einige CB Funker beim
Fachhändler nachjustieren lassen, dann klappts auch mit der
Gegenstation. 73 de Fredy aus HB9
Michael M. schrieb:> Der Rest scheint Brach zu liegen.> Ich hatte ja gehofft da ein paar FM Signale zu finden.> Wo bei die Stärksten Signale FT8 bei 50,315MHz sind.
Das 6m ist in so ziemlich allen Ländern separat geregelt.
Dies macht es aus DL auch schwieriger FM Signale aufzuspüren. In HB ist
es nicht erlaubt (z.Z.), mit mehr als 2.6kHz Bandbreite zu fahren; somit
kein FM möglich. 73 de Fredy aus HB
Eben,
in Russland ist es z.B. immer noch sehr eingeschränkt von 50,080 bis
50,280 MHz [1], so dass man gar nicht in den Genuß kommt, diese auf der
'313 zu arbeiten.
Allerdings werd ich hieraus [2] nicht ganz schlau, wo denn nun das
russische FT8-Zentrum ist?
[1] http://www.iaru-r1.org/wiki/VHF
[2] https://www.qrz.com/db/RC3C