Hallo Forumisten!
Ich versuche eine batteriebetriebe Timerschaltung zu entwerfen, bei der
ein 3V Ventilator alle 15 Minuten für 15 Sekunden angeschalten wird. Der
Ventilator zieht ca 40 mA. Das ganze muss überhaupt nicht exakt sein.
Wenn es alle 17 Minuten für 16 Sekunden schaltet ist das auch egal. Im
Foto ist eine Schaltung abgebildet, aus einem Gerät, das genau das macht
was ich will. Ich kann den IC aber nicht identifizieren.
Wenn ich versuche dies mit dem NE555 zu berechnen, stosse ich an die
Beschränkung, dass High>Low sein muss. Ausserdem werden die Komponenten
mit dem NE555 ziemlich gross.
Habt Ihr einen Denkanstoss, in welche Richtung ich weitersuchen soll?
Steve D schrieb:> Wenn ich versuche dies mit dem NE555 zu berechnen, stosse ich an die> Beschränkung, dass High>Low sein muss. Ausserdem werden die Komponenten> mit dem NE555 ziemlich gross.
Das kann man mit einer Diode umgehen.
https://normei-weinheim.de/tech/NE555_Diode.jpg
Du kannst es aber auch so drehen, dass der Lüfter bei LOW an ist.
Steve D schrieb:> Wenn ich versuche dies mit dem NE555 zu berechnen, stosse ich an die> Beschränkung, dass High>Low sein muss. Ausserdem werden die Komponenten> mit dem NE555 ziemlich gross.
Für Zeiten über 1s sollte man besser was Digitales nehmen. Entweder
einen Digitalzähler oder gleich einen kleinen Mikrocontroller. Das wird
deutlich kleiner und genauer.
Mal die Lösungen in einer Übersicht:
a) µC, zB ATTiny13, PIC, PADAUK (IC ohne Typ und Branding ist letzteres)
b) Takterzeuger 15s, Teiler IC CD4060 (:64) oder ähnliches
c) Ringoszillator 15x7555 Zeitkonstante 1min und 1x7555 mit 15s
d) Dito, aber Ringoszillator mit Transistoren.
e) Bluetooth Modul, das Signal kommt von einer Smartphone-App, die Du
geschrieben hast.
Nun mußt Du Dich bloß noch entscheiden.
Steve D schrieb:> Habt Ihr einen Denkanstoss, in welche Richtung ich weitersuchen soll?
Einen kleinen achtpoligen Tiny (z.B. 13 oder 25), einen Logic-Level-FET,
einen 100nF Kondensator, etwas Programmierarbeit und fertig!
Steve D schrieb:> Wenn ich versuche dies mit dem NE555 zu berechnen, stosse ich an die> Beschränkung, dass High>Low sein muss. Ausserdem werden die Komponenten> mit dem NE555 ziemlich gross.
Wie klein soll es denn sein? Du brauchst doch nur den NE555, paar R und
C plus ein Transistor (der 555 treibt max. 20mA). High/Low über den
Transistor, oder wie oben geschrieben eine Diode parallel zum R.
Und: wie genau soll es sein? Reichen 10-20%, dann geht das mit dem 555.
Sonst eben siehe oben.
Ich bin ein großer Fan des NE555 weil der sehr viele Möglichkeiten
bietet.
Dieter D. schrieb:> Nun mußt Du Dich bloß noch entscheiden.
Mohandes H. schrieb:> Ich bin ein großer Fan des NE555 weil der sehr viele Möglichkeiten> bietet.
Mag sein, aber nicht mehr bei Zeiten im Bereich vieler Minuten.
Der eine Euro Preisvorteil wird eh durch die notwendigen großen
Kapazitäten wieder aufgefressen und mehr Platz braucht man auch:
Steve D schrieb:> Ausserdem werden die Komponenten> mit dem NE555 ziemlich gross.
HildeK schrieb:> Einen kleinen achtpoligen Tiny (z.B. 13 oder 25), einen Logic-Level-FET,> einen 100nF Kondensator, etwas Programmierarbeit und fertig!
Es geht noch kleiner: PIC10Fxxx mit 6 Pins im SOT-23-Gehäuse.
bingo schrieb:> Es geht noch kleiner: PIC10Fxxx mit 6 Pins im SOT-23-Gehäuse.
Ja, gilt auch mit den ATtiny4/5/9/10 - nur kann ich die nicht
programmieren.
Jedenfalls auch mit DIL8 oder SOIC8 kleiner als ein 555 mit dicken Elkos
für die 15 Minuten.
Und wenn einem dann auffällt, dass 30 min. Pause oder gar ein Tag noch
besser wären oder nur 5 Minuten notwendig werden, dann geht das immer
noch nur mit einer kleinen Programmänderung.
bingo schrieb:> HildeK schrieb:>> Einen kleinen achtpoligen Tiny (z.B. 13 oder 25), einen Logic-Level-FET,>> einen 100nF Kondensator, etwas Programmierarbeit und fertig!>> Es geht noch kleiner: PIC10Fxxx mit 6 Pins im SOT-23-Gehäuse.
ATTiny gibts auch in SOT-23/6.
Steve D schrieb:> Ich kann den IC aber nicht identifizieren.
Das ist ein CD4536, der macht genau, was du willst. Mit RC Oszillator
mit kleinem C, und minimaler Stromaufnahme. Schaltung steht im
Datenblatt.
MaWin schrieb:> Steve D schrieb:>> Ich kann den IC aber nicht identifizieren.>> Das ist ein CD4536, der macht genau, was du willst. Mit RC Oszillator> mit kleinem C, und minimaler Stromaufnahme. Schaltung steht im> Datenblatt.
Das ist kein CD4536, aber vielleicht ein NE556.
Jörg R. schrieb:> MaWin schrieb:>> Steve D schrieb:>>> Ich kann den IC aber nicht identifizieren.>>>> Das ist ein CD4536, der macht genau, was du willst. Mit RC Oszillator>> mit kleinem C, und minimaler Stromaufnahme. Schaltung steht im>> Datenblatt.>> Das ist kein CD4536,
Passt schon das Gehäuse nicht.
> aber vielleicht ein NE556.
Nö, es ist ein ganz billiger µC.
hinz schrieb:> Jörg R. schrieb:>> MaWin schrieb:>>> Steve D schrieb:>>>> Ich kann den IC aber nicht identifizieren.>>>>>> Das ist ein CD4536, der macht genau, was du willst. Mit RC Oszillator>>> mit kleinem C, und minimaler Stromaufnahme. Schaltung steht im>>> Datenblatt.>>>> Das ist kein CD4536,>> Passt schon das Gehäuse nicht.
Richtig, der CD4536 hat 16 Pins, der Chip der nicht zu deuten ist hat
14.
>> aber vielleicht ein NE556.>> Nö, es ist ein ganz billiger µC.NE556 bräuchte auch einen recht großen Kondensator. uC kann sein, obwohl
es da kleiner ginge.
Jörg R. schrieb:> NE556 bräuchte auch einen recht großen Kondensator. uC kann sein, obwohl> es da kleiner ginge.
PADAUK PMS152-S14 kostet in Stückzahlen keine 5ct, vorprogrammiert.
In kleinerem Gehäuse ist er ehr teurer...
>> Das ist kein CD4536,>Passt schon das Gehäuse nicht.>> aber vielleicht ein NE556.>Nö, es ist ein ganz billiger µC.
Vielleicht isses auch nur ein E355D ;-)
So, jetzt ist die Ratestunde vorbei ...
Hallo
HildeK schrieb:> Ja, gilt auch mit den ATtiny4/5/9/10 - nur kann ich die nicht> programmieren.
Das ist vom Prinzip her halt das generelle Hauptproblem beim Einsatz von
µC.
Selbst wenn man "nur" einen Arduino (Hardware) mit einen vorgefertigten
Sketch nutzt dauert es einige Tage bis ein totaler Anfänger (nie
Programmiert, nicht der Typ der groß in abstrakten Denken ist und
bestimmte Konzepte und Begrifflichkeiten z.B. schon ähnlich aus der
Mathematik kennt: Halt der typische und bestimmt nicht dumme "Normalo"
für den Klassen, Funktionen, Methoden usw. ganz anderes "Zeug" aus den
Alltag und den Medien ist) das Endprodukt wirklich mit seinen
gewünschten Werten am laufen hat.
Und leider wird oft dann auch ein großer Arduino Uno genutzt - bei
Anfängerkursen dummer weise auch oft das sehr teure Original.
Halt überhaupt kein guter Einstieg und Beispiel warum ein µC eigentlich
fast immer die geeignetste, preiswerteste und schnellste Lösung ist -
wenn man den wenigsten ein wenig programmieren kann bzw. wenigstens die
"Sprache" und das Denken des gesamten Umfeld beherrscht...
Wer ehrlich ist und nicht schon seid Kinderzeiten in der Materie ist
(als Kind lernt man eben anders - siehe Fremdsprachen) wird sich zum
Großteil sicherlich noch daran erinnern das es recht lange gedauert
hatte und viele verschiedene Quellen, Beispiele und Erklärungen
notwendig waren bis es wirklich "Klick" im Kopf gemacht hat.
Danach ist wie so oft alles ganz einfach und logisch...aber einen
Anfänger erklären können es trotzdem die wenigsten.
Daher sind (leider?) der 555, Logikgatter, RC Glieder, spezielle (oft
alte und nicht mehr produzierte) ICs oft noch für viele die einfachste,
empfehlenswerte und schnellste Lösung - halt leider oft eigentlich zu
teuer, mit längeren Lieferzeiten, relativ hohen Platzbedarf und recht
umständlicher Anpassung der gewünschten Werte die oft auch nicht "mal so
eben" verändert werden können - Erweiterungen (z.B. Blinkfunktionen)
sind richtig aufwendig aber eben auch einfach in der theoretischen
Auslegung und den Wissensvoraussetzungen -oft erklärt alles das
Datenblatt.
µC sind "geil" wenn man "Programmieren denken kann" und ein
unüberwindliches (na ja - zumindest sehr aufwendig) Hindernis wenn man
es eben (noch?) nicht kann.
Praktiker
Pratiker schrieb:> Das ist vom Prinzip her halt das generelle> Hauptproblem beim Einsatz von µC.
Nicht nur dort. Die Basis eines jeden Handwerksberufes ist, etwas zu
können, was andere erst lernen müssten.
Ich habe vor 2 Jahren damit begonnen, mein Brot selbst zu backen. Klingt
einfach, doch es dauerte mehr als ein Jahr, bis dabei gleichmäßig gute
Ergebnisse heraus kamen. Die allermeisten Leute kaufen lieber beim
Bäcker oder im Supermarkt.
Selbst so ein simples Handwerk braucht Übung. Daran ist nichts falsch.
Ich kann gar nicht alles erlernen, so lange lebe ich nicht. Je älter ich
werde, umso mehr schätze ich die Leistung von Fachleuten, weil ich
meiner eigenen Grenzen und Schwächen bewusster werde.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Selbst so ein simples Handwerk braucht Übung. Daran ist nichts falsch.> Ich kann gar nicht alles erlernen, so lange lebe ich nicht. Je älter ich> werde, umso mehr schätze ich die Leistung von Fachleuten, weil ich> meiner eigenen Grenzen und Schwächen bewusster werde
Na ja, du hast ja (wie ich bei Graubrot, Fladenbrot, Baguette, Naan) vor
allem anfangen müssen dein eigenes Brot zu backen, weil inzwischen das
Industriebrot aus dem Supermarkt und die aufgebackenen Teiglinge vom
Backshop eine körperverletzend mieserable Qualität haben, und jeder der
letzten verbliebenen echten Bäcker inzwischen kilometerweit entfernt ist
"mit dem SUV zum Brötchen-holen" gilt als unverantwortlich, und keiner
ist bereit, online bestellte frische Backwaten morgens an die Tür zu
hängen bzw. die Paketbox zu stecken, lieber bezahlen die einen eigenes
Ladengeschäft.
Es ist die Arbeitsverweigerung des Handwerks akzeptable (also zumindest
so, wie man es selbst als Ungelernter mit schlechter Geräteausstattung
hinbekommt) Qualität zu liefern, und Arbeitsteilung in der Gesellschaft
ist nicht mehr effektiv wenn die Preise der 'Fachleute' ein mehrfaches
von den eigenen Kosten betragen, mein 500g Fladenbrot kostet keine 50ct
und auch nicht mehr Arbeitszeit als extra zum Türken zu gehen (Graubrot
ist wegen Seitenbacher Sauerteig eher 1.50 EUR teuer, dafür mit Kümmel
gewürzt wie ich es mag aber nirgends bekomme).
MaWin schrieb:> Na ja, du hast ja (wie ich bei Graubrot, Fladenbrot, Baguette, Naan) vor> allem anfangen müssen dein eigenes Brot zu backen, weil inzwischen das> Industriebrot aus dem Supermarkt und die aufgebackenen Teiglinge vom> Backshop eine körperverletzend mieserable Qualität haben, und jeder der> letzten verbliebenen echten Bäcker inzwischen kilometerweit entfernt ist
Jein. Ich könnte mein Brot um die Ecke im Öko laden kaufen. Das ist aber
so teuer, dass ich es doch mal selbst versuchen wollte.
Jens G. schrieb:>>> Das ist kein CD4536,>>>Passt schon das Gehäuse nicht.>>>> aber vielleicht ein NE556.>>>Nö, es ist ein ganz billiger µC.>> Vielleicht isses auch nur ein E355D ;-)>> So, jetzt ist die Ratestunde vorbei ...
Das war keine Ratestunde. Du solltest schon so zitieren dass der Inhalt
nicht aus dem Zusammenhang gerissen wird.
Falls es interessiert. Ich brauchte auch vor ein paar Jahren in der
Firma eine einfache ähnliche einstellbare Timerfunktion. Da es schnell
gehen sollte nahm ich einfach einen vorhandenen China ProMini und zwei
Mehrgang-Poties an den ADC Eingängen. Ein paar Zeilen Code - und fertig
wars.
Damit konnte ich ganz bequem wie beim 555 die Ein- und Ausschaltzeiten
bequem wie beim 555 mit den Trimpoties einstellen, nur, daß eben keine
großen Elkos notwendig waren. Mit einem Achtbeiner im Dip-8 Gehäuse wäre
das auch recht klein geworden.
Die ungebrauchten Eingänge könnte man zweckmäßigerweise noch zur
Bereichsumschaltung einsetzen. Auch war die Genauigkeit vergleichsweise
sehr hoch. Auch ohne Quarz wäre im RC Takt-Betrieb die Genauigkeit um
Größenordnungen besser wie ein Reststrom-leckender großer Elko.
RC Timing ist wegen dem typischen Leckstrom von Elkos und dem niedrigen
in Frage kommenden Lade/Entladestrom doch nicht so ideal. Mir ist es
schon passiert, daß ein langsamer einminutiger Timer mit
Unijunction-Transistor und großen Elko nach Jahren Nichtgebrauch dann
wegen der schlechten Elkoeigenschaften dann überhaupt nicht mehr
funktioniert hat weil der uA Strom einfach nicht genug war gegen dem
Elkoreststrom anzukommen. Erst nach Neuformatierung mit einen LNG
bequemte sich die Schaltung wieder zu funktionieren.
Man merke: Elkos haben in langsamen und zuverlässigen Timerschaltungen
nichts zu suchen!
Gerhard O. schrieb:> Man merke: Elkos haben in langsamen und zuverlässigen Timerschaltungen> nichts zu suchen!
Ich habe in Erinnerung, dass an dieser Stelle Tantal-Kondensatoren
vorteilhaft sind.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Gerhard O. schrieb:>> Man merke: Elkos haben in langsamen und zuverlässigen Timerschaltungen>> nichts zu suchen!>> Ich habe in Erinnerung, dass an dieser Stelle Tantal-Kondensatoren> vorteilhaft sind.
Ja. Die sind besser. Habe ich auch schon dafür eingesetzt.
Wenn man das so hört wird es höchste Zeit für einen NE555 2.0. 8-Pin
Gehäuse, CMOS, +/-200mA Ausgangsstufe, aber mit Mikrocontrollerkern,
seriell programmierbar über einen Pin. Könnte wieder mal ein Renner
werden! Sollte man gleich mal als Gebrauchsmuster schützen lassen ;-)
Steve D schrieb:> Wenn ich versuche dies mit dem NE555 zu berechnen, stosse ich an die> Beschränkung, dass High>Low sein muss. Ausserdem werden die Komponenten> mit dem NE555 ziemlich gross.
High muss Low sein und mit dem NE555 wird es ziemlich groß.
Damit kann man etwas anfangen.
Außer dem Eröffnungsthread hat der TO scheinbar kein Interesse mehr.
Habe vor ein paar Jahren mal mit dem CSS555C gearbeitet.
Der müsste das können (1 Stück plus 1 08/15-555er für die Ein-Zeit).
Ist aber hier nicht ganz einfach zu beschaffen.
Allerdings ging es damals bei uns um low power.
Falk B. schrieb:> Wenn man das so hört wird es höchste Zeit für einen NE555 2.0.> 8-Pin Gehäuse, CMOS, +/-200mA Ausgangsstufe, aber mit> Mikrocontrollerkern, seriell programmierbar über einen Pin. Könnte> wieder mal ein Renner werden! Sollte man gleich mal als Gebrauchsmuster> schützen lassen ;-)https://www.nutsvolts.com/magazine/article/february2016_CSS555TimerICs
Falk B. schrieb:> enn man das so hört wird es höchste Zeit für einen NE555 2.0. 8-Pin> Gehäuse, CMOS, +/-200mA Ausgangsstufe, aber mit Mikrocontrollerkern,> seriell programmierbar über einen Pin.
ATtiny25
Wenn du bei dem alle Ausgänge parallel schaltest, hast du deine 200mA.
Und er ist über DebugWire programmierbar - macht zwar keiner, ist aber
möglich.
hinz schrieb:> Aber mit erheblichem Spannungsabfall.
Hast du beim NE555 auch. Im Datenblatt von TI steht, dass du bei 100mA
schon 2V Verluste hast. Wie viel es bei 200mA sind, trauen sie sich
schon gar nicht mehr, an die große Glocke zu hängen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> hinz schrieb:>> Aber mit erheblichem Spannungsabfall.>> Hast du beim NE555 auch.
Deshalb gönnt man denen für höhere Ströme einen Treiber.
Steve D schrieb:> Im> Foto ist eine Schaltung abgebildet, aus einem Gerät, das genau das macht> was ich will. Ich kann den IC aber nicht identifizieren.
Das wird ein 14-poliger MC sein, z.B. ein AVR oder PIC. Kannst ja mal
schauen, wo GND und VCC angeschlossen sind.
U1 ist der Spannungsregler (5V oder 3,3V), Q1 der Leistungstransistor.
Jörg R. (solar77)
>Jens G. schrieb:>>>> Das ist kein CD4536,>>>>>Passt schon das Gehäuse nicht.>>>>>> aber vielleicht ein NE556.>>>>>Nö, es ist ein ganz billiger µC.>>>> Vielleicht isses auch nur ein E355D ;-)>>>> So, jetzt ist die Ratestunde vorbei ...>>Das war keine Ratestunde. Du solltest schon so zitieren dass der Inhalt>nicht aus dem Zusammenhang gerissen wird.
Es ging hier auch gar nicht um den Zusammenhang, sondern nur um den
Fakt, daß hier jeder ins Blaue hinein rätselt ...
Falk B. schrieb:> Wenn man das so hört wird es höchste Zeit für einen NE555 2.0.
Die Zeit für Spezial-ICs ist schon lange vorbei. Und ein extra
Leistungs-MOSFET nimmt kaum Platz weg.
Peter D. schrieb:> Das wird ein 14-poliger MC sein, z.B. ein AVR oder PIC. Kannst ja mal> schauen, wo GND und VCC angeschlossen sind.
Die 14-poligen PICs haben + an Pin1 und - an Pin14
newbie schrieb:> Kann man denn den CMOS-555 auch mit Keramik-Kondensatoren betrieben, die> sind in SMD doch schon sehr klein.
Ja sicher. Nur wirst du keinen finden, der so groß ist, dass die 15
Minuten möglich sind.
Immerhin gibt es Tantal mit Kapazitäten > 1000µF, wenn auch zu horrenden
Preisen.
Peter D. schrieb:> Falk B. schrieb:>> Wenn man das so hört wird es höchste Zeit für einen NE555 2.0.>> Die Zeit für Spezial-ICs ist schon lange vorbei.
Quark. Schau dich mal um, die Elektronikwelt wimmelt nur so von
"Spezial-ICs" Die haben alle ihre Nische, wenn gleich sie in gewissen
Grenzen flexibel sind.
> Und ein extra> Leistungs-MOSFET nimmt kaum Platz weg.
Mag sein, geht aber am eigentlichen Punkt vorbei. Man kann auch 4 Dioden
als Brückengleichrichter verwenden, trotzdem werden Millionen echte
Brückengleichrichter benutzt. Warum wohl? Auch bei anderen, scheinbar
"trivialen" Kombinationen gibt es diverse ICs, die man aus Einzelteilen
auch bauen könnte, z.B. Optokoppler+MOSFET-Treiber. Warum wohl? Weil es
meist kleiner, billiger und leistungsfähiger ist und es einen größeren
Bedarf daran gibt.
HildeK schrieb:> newbie schrieb:>> Kann man denn den CMOS-555 auch mit Keramik-Kondensatoren betrieben, die>> sind in SMD doch schon sehr klein.>> Ja sicher. Nur wirst du keinen finden, der so groß ist, dass die 15> Minuten möglich sind.> Immerhin gibt es Tantal mit Kapazitäten > 1000µF, wenn auch zu horrenden> Preisen.
Wenn man nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.
Den NE555 in allen Ehren, aber auch der hat seine Grenzen und er hatte
seine Blütezeit! Wenn man nicht den ideologischen Tunnelblick hat, nimmt
man eine digitale Lösung, es wurden mehrere genannt, mit und ohne
Programmierung. 74HC4060 ist noch in heißer Kandidat!
Falk B. schrieb:> Weil es> meist kleiner, billiger und leistungsfähiger ist und es einen größeren> Bedarf daran gibt.
Z.B. ein 80V/10A FET im SO-8 ist kein Ding. Ihn in einen MC zu
integrieren, dürfte ein teurer Spaß werden.
Es ist für den Anwender wesentlich billiger und flexibler, wenn er den
Leistungsteil genau zu den Anforderungen passend außen dranpappt.
Peter D. schrieb:> Z.B. ein 80V/10A FET im SO-8 ist kein Ding. Ihn in einen MC zu> integrieren, dürfte ein teurer Spaß werden.> Es ist für den Anwender wesentlich billiger und flexibler, wenn er den> Leistungsteil genau zu den Anforderungen passend außen dranpappt.
Man kann jede gute Idee durch massive Übertreibung ad absurdum führen.
Ich bleibe dabei, eine Kombination aus kleinem Mikrocontroller ala
ATtiny13, Spannungsregler als TPS715 (IQ=3uA) sowie einem MOSFET-Treiber
mit vielleicht 500mA Dauerstrom klingt nach einer reizvollen Kombination
in einem DIL/SO8 Gehäuse.
Dieter D. schrieb:> Der CSS555 ist eine gute Idee.
Nein, der ist kaum zu bekommen.
Der TO will eine Timerschaltung bauen, die sich problemlos mit dem
CD4536 aufbauen lässt. Ohne Programmierung, mit weitem
Betriebsspannungsbereich.
Es ist dafür egal, welcher Chip auf der von ihm gezeigten Platine
montiert war.
Hier ein "dämlicher" NE555, der ca. 50min (30/20) läuft (der OP hat
damit nix zu tun!). 15min/15s ob das funst? Ich glaub nich. :)
Hab ich vor ca. 20J gebastelt, kein Plan, keine Werte, kein Zugang. Aber
wirklich dick sieht da kein Elko aus. :)
Wie das an der Raumtemperatur hängt? KA, interessiert da niemanden, hab
aber nichts auffälliges bemerkt.
Zum Glück muss man sich als Bastler, nicht immer stoisch ans Dabla
halten. ;)
PS: Innenbeleuchtung eines Rosenquarzes rot/grün, überblenddauer ~5min.
PPS: Die Elkos sind gebrauchte/wieder verwertete.....
2.2Meg und 2x220µF Tantal am NE555 mal porbieren?
Müssten ja so um die 15Minuten bei rumkommen. muss eben alles schön
sauber sein, damit die Kriechströme nicht zu sehr stören. Muss man eben
mal ausprobieren...