Wie funktioniert ein Handdampfstrahler

OP #8014301

Hallo Leute, könnt ihr mir mal erklären, wie ein Handdampfstrahler funktioniert. Ist ein Kärcher SC 952, kommt kein Dampf, Heizelement ist ok, beim Drücken des Dampfknopfes hört man ein deutliches Brummgeräusch. Wasserlache bildet sich unter dem Gerät. Zwischen den beiden Pumpenanschlüssen liegen 1,3 kOhm, egal rum, wie ich messe. Die beiden Thermosicherungen zeigen Durchgang.

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Eingebaut ist die bei Kärcher nicht mehr erhältliche Schwingankerpumpe 6.473-506.0, eine CEME 15401 mit 230VAC 15W Spule, 2,5bar und 61cc/min: https://cleanshop.ru/catalog/cpsc/6473506.html Wenn sie brummt, ist die Spule in Ordnung. Bestimmt klebt nur ein Ventilgummi im Sitz. Wenn sie verpresst ist, kann man sie nicht zerlegen. Möglicherweise helfen >>5bar Wasser in Flussrichtung zu beaufschlagen. Nach Erfolg schadet eine Ladung Entkalker nicht.

Hier in Ungarn angeblich für 8590ft (23€) erhältlich: https://www.eurobeat.hu/szivattyuk-kavefozokhoz-presszogepekhez/27080-karcher-6473-5060-kavefozo-szivattyu.html

https://www.cemegroup.com/de/vibrationspumpen/e154-10 https://files.cemegroup.com/elettropompe/0/10/Technical%20specification%20E150.635899394617327450.pdf

Diese E151 für 25€ müsste gemäß Datenblatt auch gehen: https://de.aliexpress.com/i/10000234965965.html

H. H. schrieb:

Ansonsten Temperaturregler und Sicherheitstemperaturbegrenzer prüfen.

Geht einfach mittels Energiekostenmeter.

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Eine Schwingankerpumpe hat normal (zumindest die, die ich schon in den Fingern hatte) eine Diode, die die 2. Halbwelle sperrt, damit der Anker zurückschwingen kann. Die ist oft in einem Steckkontakt oder der Zuleitung "versteckt". Die Diode suchen und prüfen. Ist die Diode durchlegiert brummt die Pumpe, fördert aber nicht.

Nach dem Aufdruck auf der Pumpe zu urteilen ist die Diode IN der Pumpe verbaut. Da ist eine volle Sinusschwingung gezeigt. Bei den Typen mit externer Diode wurde da nur eine positive Halbwelle gezeigt (als Hinweis daß man die Diode extern vorschalten muß)

Wenn das Gerät länger herungelegen hat ist aber vermutlich der interne Ventilteil fest. Kommt in unseren RCs recht häufig vor. Dann hilft zerlegen und reinigen. Wenn sich die nicht zerlegen läßt....

OP

Das mit der Diode habe ich auch nicht gesehen und auch nicht weiterverfolgt, weil im Netz der Hinweis zu finden ist, das beim Testen dieser Pumpen zumindest EINE Messung zwischen den Anschlussklemmen Durchlass zeigen müsste. Beide Messungen zeigen bei mir aber 1,3 kOhm. Oder hat das damit nichts zu tun ??

Wenn die Pumpe in beide Richtungen 1,3k hat ist entweder die Diode extern (also die Beschriftung/Symbol irreführend) oder die interne Diode ist durchlegiert. Dann würde der Tip mit der 4007 helfen.

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OP

Also außen ist definitiv keine Diode, hab ich jetzt gecheckt. Wenn die Pumpe hinüber ist lohnt eine neue nicht mehr. Das Geld wird die alte Dame nicht mehr ausgeben, zumal ja die gebrauchten Kärcher so um die 20 Euro kosten.

Gast

Lars B. schrieb:

Also außen ist definitiv keine Diode, hab ich jetzt gecheckt. Wenn die Pumpe hinüber ist lohnt eine neue nicht mehr. Das Geld wird die alte Dame nicht mehr ausgeben, zumal ja die gebrauchten Kärcher so um die 20 Euro kosten.

Eine 1N4007 kostet keine 10ct.

In dem Tank ist sicherlich ein Saugrohr was vielleicht sogar mit der Schwerkraft nach unten fällt und so

Diese Pumpen kann man teilweise auch mit einer rohrpumpenzange öffnen selbst wenn sie zusammengepresst sind ich habe das mal bei einer Nebelmaschine gemacht da gammeln die Ventile auch immer fest dann brummt sie nur aber nebelt nicht mehr ist aber ein bisschen mechanisches Feingespür in Verbindung mit einer rohrpumpenzange nötig 🤪

Klaus.

OP
Gast

Lars B. schrieb:

Udo S. schrieb:

Lars B. schrieb:

.

Man könnte mal versuchen eine 1N4007 testweise in Reihe mit der Pumpe zu schalten, ob sie dann wieder pumpt.

Wie sieht das aus mit der Reihenschaltung ??

Na einfach in Reihe zur Wicklung.

Aber da müsste bereits eine vorhanden sein, siehe Datenblatt.

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Beitrag #8015151 wurde vom Autor gelöscht.

Lars B. schrieb:

Wie oben schon erwähnt, außen ist KEINE Diode auffindbar.

Wie oben erwähnt, wird die oft in irgendwelche Zuleitungen bzw. Steckverbinder in der Zuleitung integriert. Wenn du an der 230V Zuleitung misst (Gerät eingeschaltet) kannst du dann auch in beide Richtungen den Wicklungswiderstand messen, oder ist das in einer Richtung hochohmig?

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Beitrag #8015294 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP

Ich glaub, ich hab in diesem Forum noch NIE einen Post von H.Hinz gefunden, der mal einen Fehler hatte. So auch diesmal. Chapeau und wieder tonnenweise Asche auf mein Haupt. Die Diode war unter einem Kabelbinder versteckt. Ein geschultes Auge hätte das sicherlich sofort erkannt. Schade, dass die Diode in Ordnung ist. Also irgendwas an der Pumpe kapott oder verkalkt.

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Gast

Klaus R. schrieb:

...ja los dann die pumpe zerlegen - das sieht doch nach "springring" aus da auf dem bild?

Damit wird nur die Pumpe im Magnet fixiert. Die eigentliche Pumpe lässt sich bei dem Modell nicht so einfach zerlegen, und vor allem nicht so einfach wieder zusammenbauen.

Lars B. schrieb:

Die Diode war unter einem Kabelbinder versteckt.

Wie ich gesagt hatte. Irgendwo in der Zuleitung.

Lars B. schrieb:

Schade, dass die Diode in Ordnung ist. Also irgendwas an der Pumpe kapott oder verkalkt.

Kommt denn noch ein bischen Wasser durch (tröpfchenweise)? Dann könntest du versuchen Amidosulfonsäurelösung in die Pumpe zu bekommen, die löst vielleicht Verkalkungen oder Verklebungen auf.

Achtung: Zitronen oder Essigsäure geht auch, aber nur wenn in der Pumpe keine Aluminiumteile verbaut sind. Aluminium wird von den beiden stark angegriffen!

OP

noch ne Frage: Hab die Pumpe jetzt solo und bin sie am checken. Sie pumpt, aber nur sehr wenig Wasser, fast tröpfchenweise. Jetzt hab ich mal die Leistung überprüft. Diese Pumpe bringt laut Datenblatt lediglich 63 ml/min. Das ist ja extrem wenig. Kann aber dann durchaus stimmen.

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(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur)

Lars B. schrieb:

noch ne Frage: Hab die Pumpe jetzt solo und bin sie am checken. Sie pumpt, aber nur sehr wenig Wasser, fast tröpfchenweise. Jetzt hab ich mal die Leistung überprüft. Diese Pumpe bringt laut Datenblatt lediglich 63 ml/min. Das ist ja extrem wenig. Kann aber dann durchaus stimmen.

1 Liter Wasser ergibt grob ca. 1000 Liter Dampf. Rest ist Dreisatz.

OP

Die Pumpe schafft in der Minute ca. 60 ml, was ihrer Leistung nach Datenblatt in etwa entspricht. Heisst also, dass die Pumpe ok zu sein scheint. Mir ist aber jetzt aufgefallen, dass im Bereich des Entkalkungsknopf Wasser raus kommt.

  1. Wie bekomme ich das Teil raus, ohne was abzubrechen.
  2. Da hier sehr weiches Wasser bzw. destilliertes Wasser genutzt wird, könnte man diese Umleitung über den Entkalkungsknopf ja ganz weglassen, oder?
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OP

Ich denke, dass die Pumpe jetzt wieder in Ordnung ist. Fakt ist aber auch, dass am Plastikkolben der Entkalkungspumpe während des Betriebes massiv Wasser entrinnt. Ohne dieses Sifffen, lief das Gerät normal. Dampf kommt recht heftig aus dem vorderen Dampfrohr. Nochmal die Frage, ob ich diesen Umweg über den Entkalkungsknopf nicht umgehen kann. Vom Wassertank in die Pumpe und nach Durchleitung von dort direkt in das Heizelement. Kann mir nicht vorstellen, dass ich den kleinen Plastikkolben dicht bekomm.

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(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur)

von hier: https://www.ersatzteil-fee.de/KAeRCHER-Ersatzteile-Dampfreiniger-SC-952-EU-1-516-201-0-Geraet-Einzelteile::27754.html

Wo soll da die Entkalkungspumpe sein?

du schreibst etwas wirr, einmal willst du wissen wie sie funktioniert, Dann kommt kein Dampf, plötzlich scheint die Pumpe zu funktionieren, es läuft Wasser heraus, etwas ist undicht...

Also von vorn, was hast du alles gemacht?

P.S. die Fotos sind ziemlich unbrauchbar. Die Flußrichtung des Wassers bzw, Entkalkungsflüssigkeit bitte auch angeben. Wie hast du dieses Teil was undicht sein soll denn geöffnet? War diese Möglichkeit überhaupt vorgesehen? Ist das Gerät mal trocken eingeschaltet worden?

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Natürlich hat der Hersteller etwas völlig sinnloses in das Gerät verbaut, nur um dich zu ärgern?!

Denk mal nach.

Ich kann deinen Ausführungen zwar nicht ganz folgen aber das sieht für mich nach "Stilllegen von Sicherheitseinrichtungen" aus :o(

OP

Wieso Sicherheitseinrichtung. Andere Handdampfstrahler haben diesen Entkalkungsknopf auch nicht, genauso wie viele Bügeleisen oder sonstige "Dampfer". Ein Entkalken kann ich jederzeit über den Tank vornehmen. Also erklär mir mal den Sinn eines solchen Drückers?

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OP

Das ist doch wohl klar, dass das in der Bedienungsanleitung über den Entkalkungsknopf ablaufen muss. In einer Bedienungsanleitung bei Geräten ohne diesen Knopf steht, dass man in den Tank Entkalker (Zitronensäure oä) einfüllen soll.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur)

Lars B. schrieb:

Das ist doch wohl klar, dass das in der Bedienungsanleitung über den Entkalkungsknopf ablaufen muss. In einer Bedienungsanleitung bei Geräten ohne diesen Knopf steht, dass man in den Tank Entkalker (Zitronensäure oä) einfüllen soll.

Du hast die Bedienungsanleitung immer noch nicht vollständig gelesen.

Lieber Lars, hier der entscheidende Teil aus der Bedienungsanleitung:

"Die Entkalkerlösung in den Wassertank füllen. Wassertank mit Tankdeckel schliessen. Wassertank am Gehäuse befestigen. Die Entkalkungspumpe circa eine Minute in regelmäßigen Pumpbewegungen drücken, bis die Entkalkungslösung aus der offenen Dampfdüse austritt (am besten über einem Waschbecken). Den Wassertank lösen, leeren und mit klarem Wasser ausspülen. Die Entkalkerlösung 8 Stunden im Gerät einwirken lassen."

Nur mit der Handpumpe wird die Entkalkungsflüssigkeit auch wirklich durch alle Leitungen gespült. Ohne diese Pumpe ist das Gerät jetzt dem baldigen Kalktod geweiht....

OP

Lieber Thomas,

genau das, kann ich aber wirklich ohne jeden Entkalkungsknopf machen, wie bei den x anderen Dampfern, die einen solchen Knopf eben nicht besitzen, kann man das Entkalken mit der gleichen Wirkung machen, wie bei diesem Gerät.

Die Entkalkerlösung kommt in den Wassertank, es werden dann einige Dampfstöße gemacht und das Gerät abgeschaltet. Danach kann man die 8 Stunden warten und anschließend das Procedere wiederholen und alles ist wieder topp.

Bei jedem Bügeleisen ohne Entkalkungsvorrichtung wird das genauso gemacht. Du glaubst doch nicht im Erst, dass ohne die Entkalkung über den Knopf eine andere Entkalkungsweise für das Gerät den Kalktod bringen würde

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