Wo gibt es regionalen Ingenieurmangel?
Wir sind uns ja nun mittlerweile alle einig, dass es den generellen
Ingenieurmangel nicht gibt. Aber wie sieht es regional aus?
Interessant wäre, wenn hier einmal Regionen konkreter geografisch
eingeschränkt würden. Über das allgemeine "Süddeutschland" hinaus.
Mich interessiert vor allem, wo der Absolvent im Bereich Ingenieurwesen
(E-Technik oder Maschinenbau) gute Aussichten hat, etwas jenseits der
Leihbuden zu finden.
In Franken gibt es viele starke Unternehmen, die wegen laendlichen
Gegend oefter gute Leute suchen (ZF, Schaeffler, Conti, Siemens, Preh,
BMW, ...).
Ost-NRW hat die meisten hidden champions, aber weit weniger Bevoelkerung
(Raum Bielefeld und Paderborn).
Dann noch Braunschweig in NDS.
ich schrieb:> In Stuttgart wird gesucht wie blöde (Softis, Sys und PjM). Dort sucht> man eher nach bezahlbarem Wohnraum, als nach einer Anstellung.
Passend zum Thema:
Bezahlbarer Wohnraum?
Warum sollte der "heißbegehrte" Ing. mit Einstiegsgehältern >55k pa.
Probleme haben bezahlbaren Wohnraum zu ergattern. Wo doch für die
Propangandisten im Forum feststeht, das der "heißbegehrte" Mintler dann
nach spätestens 2 Jahren BE locker über den 75k p.a. sich bewegt. Aber
nur wenn er/sie BIO-Deutscher mit altgermanischen Stammbaum ist. Der hat
natürlich das Anrecht auf eine "artgerechte" Bezahlung!
Aktuelles Beispiel für den Großraum IN (Mega-Mangelzone für MINT`LER):
Ehepaar arbeitet als "Programmierer" bei einem ING.-DL als ZULI für
Audi. Die beiden ertzielen jeweils ein Netto Einkommen von 1300€ mtl..
Echt so sieht der Mangel heute aus!
1337ing schrieb:> In Franken gibt es viele starke Unternehmen, die wegen laendlichen> Gegend oefter gute Leute suchen (ZF, Schaeffler, Conti, Siemens, Preh,> BMW, ...).
Ja die Zuli`s suchen wie die Verrückten, Zahlen aber wie die letzten.
... da wo es viele, nicht aus der Region stammende angestellte
Ingenieure bspw. Leihkräfte gibt. In Gebieten mit Abwandérung wie
Billig-Wohn-Länder gibt es dagegen wenig Mangel.
Cha-woma M. schrieb:> Aktuelles Beispiel für den Großraum IN (Mega-Mangelzone für MINT`LER):> Ehepaar arbeitet als "Programmierer" bei einem ING.-DL als ZULI für> Audi. Die beiden ertzielen jeweils ein Netto Einkommen von 1300€ mtl..
Gehaltsabrechnung gesehen, oder hat Dir das Dein Friseur erzaehlt?
Cha-woma M. schrieb:> Aktuelles Beispiel für den Großraum IN (Mega-Mangelzone für MINT`LER):> Ehepaar arbeitet als "Programmierer" bei einem ING.-DL als ZULI für> Audi. Die beiden ertzielen jeweils ein Netto Einkommen von 1300€ mtl..
Was programmieren die beiden? Die Kaffeemaschine? Was haben die für
einen Bildubgsabschluss? Vielleicht keinen, vielleicht DA und sind noch
in der Rückzahlungsphase - dann ist ein geringes Netto "standesgemäss"
Glaubichnicht schrieb:> Cha-woma M. schrieb:>> Aktuelles Beispiel für den Großraum IN (Mega-Mangelzone für MINT`LER):>> Ehepaar arbeitet als "Programmierer" bei einem ING.-DL als ZULI für>> Audi. Die beiden ertzielen jeweils ein Netto Einkommen von 1300€ mtl..>> Gehaltsabrechnung gesehen, oder hat Dir das Dein Friseur erzaehlt?
Aktuelles Gespräch mit den Münzhändler meines Vertrauens!
Und der hat mit Leuten aus den Krisenländern der EU und aus dem
MOL-Gebieten einfach Kontakt.
Weiteres Beispiel aus dem Gespräch:
Projetktarbeit, ein Kunde (Osteuropäer) von dem (Stammt aus Hamburg und
arbeit bei einen Entwicklungsdienstleister als Freelancer), bekommt von
Audi das Lastenheft. Innerhalb von 3 oder 6 Monaten muß das oder jenes
Umgesetz werden. Ist das Projekt zu Ende muß der Freelancer schauen wie
er danach über die Runden kommt!
Wer den besten Schnitt macht, dass ist wohl klar!
Oder?
> Audi das Lastenheft. Innerhalb von 3 oder 6 Monaten muß das oder jenes> Umgesetz werden. Ist das Projekt zu Ende muß der Freelancer schauen wie> er danach über die Runden
Deshalb schreibt man ja als Freelancer das Angebot so, das die Gage für
6 Monate das Leben für 9 Monate mit allen Kosten finanziert.
>In Stuttgart wird gesucht wie blöde (Softis, Sys und PjM). Dort sucht>man eher nach bezahlbarem Wohnraum, als nach einer Anstellung.
War für mehr als ein Jahr in Stuttgart und Mietkosten sind der
springende Punkt. In Stuttgart wird gesucht, vor allem bei den kleineren
Zulieferern um den Autokonzernen herum. Diese zahlen paar Tausend mehr
oder sogar nur das gleiche wie im ländlichen Bereich. Miete in und um
Stuttgart für eine 70qm Wohnung mit 4 weißen normalen Wänden, warm etwa
1000€ im Monat. Selber komm ich aus dem Nürnberger Umland, die gleiche
Wohnung dort etwa für 600€. So, um nun 400€ als Single im Monat
aufzuholen, muss man Brutto fast 9000€ Euro im Jahr mehr verdienen ->
Erst dann ist man auf dem gleichen Niveau. Von mehr verdienst ist keine
Rede.
Nun müsste also ein Software Entwickler, der in Franken etwa 56000€
verdiente in Stuttgart 65000 verdienen für den gleichen Standard. Fast
nur Daimler wird dir aber mal mehr als die 70000€ zahlen, damit du auch
wirklich mehr verdienst als in deiner alten Stelle.
Meine Erfahrung: Die Kaufkraft ist in größeren Städten wie München und
Stuttgart geringer als auf dem Land als Ing, trotz des erstmal höheren
Einkommens.
Ja, in Stuttgart wird gerne auch mal für 50000€ Brutto ein Software
Entwickler gesucht. Dann kannst ja mal ausrechnen.
Hans schrieb:> Ja, in Stuttgart wird gerne auch mal für 50000€ Brutto ein Software> Entwickler gesucht. Dann kannst ja mal ausrechnen.
Das geht auch für weniger. Dafür bekommst du dann richtig tolle
Kollegen.
ludwig schrieb:> Wo gibt es regionalen Ingenieurmangel?
Grob:
Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg.
Genauer:
Celle, Braunschweig.
Für diese beiden Orte kann ich es halbwegs beurteilen.
Wobei Mangel ist subjektiv ist. In diesen Regionen gibt es allerdings
inzwischen recht viele Stellenausschreibungen.
Ob einem diese Regionen zusagen, ist wieder etwas ganz Anderes ;)
Finger Hakler schrieb:>> Audi das Lastenheft. Innerhalb von 3 oder 6 Monaten muß das oder jenes>> Umgesetz werden. Ist das Projekt zu Ende muß der Freelancer schauen wie>> er danach über die Runden> Deshalb schreibt man ja als Freelancer das Angebot so, das die Gage für> 6 Monate das Leben für 9 Monate mit allen Kosten finanziert.
Und der Kunde fragt dann, warum das so viel kostet, ein anderes Angebot
ist billiger. Dann ist die "ey ich bin voll schlau ey und rechne für 9
Monate ey" Taktik ganz schnell für den Popo.
Hans schrieb:> Ja, in Stuttgart wird gerne auch mal für 50000€ Brutto ein Software> Entwickler gesucht. Dann kannst ja mal ausrechnen.
50k in Stuttgart? Und da finden die echt Leute für? Das lohnt ja hinten
und vorne nicht.
Dirk K. schrieb:> ludwig schrieb:>> Wo gibt es regionalen Ingenieurmangel?>> Grob:> Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg.>> Genauer:> Celle, Braunschweig.>> Für diese beiden Orte kann ich es halbwegs beurteilen.> Wobei Mangel ist subjektiv ist. In diesen Regionen gibt es allerdings> inzwischen recht viele Stellenausschreibungen.>> Ob einem diese Regionen zusagen, ist wieder etwas ganz Anderes ;)
Was bieten die denn da so gehaltstechnisch. Müsste ja bei einem Mangel
und der Region so bei 70k für'n Bachelor zum einstieg sein. Oder ist da
auch ein Mangel an Leuten, die ihr Gehalt selber mitbringen?
Henry G. schrieb:>> 50k in Stuttgart? Und da finden die echt Leute für? Das lohnt ja hinten> und vorne nicht.
Wenn es keinen Entwicklerüberschuss gäbe, dann nicht. So bleibt aber ein
signifikanter Teil über, wo nicht jeder davon Bock hat, bis ans aller
Ende Tage mit HIV dahinzuvegetieren oder sich vom Amt (zwangs)umschulen
zu lassen und der nimmt dann diese Angebot leckend an.
Bimbeskanzler schrieb:> Henry G. schrieb:>>>> 50k in Stuttgart? Und da finden die echt Leute für? Das lohnt ja hinten>> und vorne nicht.>> Wenn es keinen Entwicklerüberschuss gäbe, dann nicht. So bleibt aber ein> signifikanter Teil über, wo nicht jeder davon Bock hat, bis ans aller> Ende Tage mit HIV dahinzuvegetieren oder sich vom Amt (zwangs)umschulen> zu lassen und der nimmt dann diese Angebot leckend an.
Das ist wohl war.
>Ja, in Stuttgart wird gerne auch mal für 50000€ Brutto ein Software>Entwickler gesucht. Dann kannst ja mal ausrechnen.
Aus meiner eigenen Erfahrung ist dieses Gehalt für Absolventen die
ersten Jahre ganz normales Endgeld in Stuttgart.
Neulich erfuhr ich die Höhe des Gehalts einer indischen Kollegin. Uni
Abschluss, hat in Indien schon gearbeitet. In Deutschland ist es ihre
2te Stelle. Sie hat mehr Berufsjahre als ich - eine SQL/Big Data
Expertin. Macht die Arbeit wirklich gut ... 44 000€ im Jahr ...
Das gleiche mit den spanischen Kollegen ...
Also diese 50000€ sind in Stuttgart oft sehr normal. Mein Weg wird
demnächst die freiberufliche Arbeit sein, nur so kann man noch einiger
Maßen durch Arbeit zu einem Haus usw. kommen.
Henry G. schrieb:> Hans schrieb:>>> Ja, in Stuttgart wird gerne auch mal für 50000€ Brutto ein Software>> Entwickler gesucht. Dann kannst ja mal ausrechnen.>> 50k in Stuttgart? Und da finden die echt Leute für? Das lohnt ja hinten> und vorne nicht.
Ja finden die!
Und wart`s ab, wenn du mal was suchen MUSST!
Dann kannste mal erleben wie die Realität in der DDR4.0 ausschaut, am
Arbeitsmarkt für Ing.&Co.!
Finger Hakler schrieb:>> Audi das Lastenheft. Innerhalb von 3 oder 6 Monaten muß das oder jenes>> Umgesetz werden. Ist das Projekt zu Ende muß der Freelancer schauen wie>> er danach über die Runden> Deshalb schreibt man ja als Freelancer das Angebot so, das die Gage für> 6 Monate das Leben für 9 Monate mit allen Kosten finanziert.
Nur blöd das es kein Anbietermarkt ist, sondern ein Nachfragermarkt.
Audi setz den Preis!
Und wer drüber ist, kann ganz schnell dauerhaft aus dem Rennen fliegen!
mandingo schrieb:> Hans schrieb:>>> Also diese 50000€ sind in Stuttgart oft sehr normal.>> Auf 12 Monate oder 13,3?
Von wegen es gibt keine dimmen Fragen.
Sonntagsaccount schrieb im Beitrag #5109945:
> genervt schrieb:> Immer die gleichen Jammerlappen...>> Chawumbo hat hier aber ausnahmsweise mal recht. Der Arbeitsmarkt ist> kein Kartoffelmarkt.
Wenn man sich aus Angst vor dem Bewerben oder Arbeitsamt in die Hose
macht, dann hat man eh schon aufgegeben.
> Ja, in Stuttgart wird gerne auch mal für 50000€ Brutto ein Software> Entwickler gesucht. Dann kannst ja mal ausrechnen.
Ich meinte damit nicht, dass jeder nur dieses Gehalt bekommt.
Aber klar ist auch, dass kaum eine Firma erstmal wegen den Mietpreisen
dir 9.000€ im Jahr mehr zahlt um die 400€ höheren Mieten zu bezahlen.
Und dann eben noch oben was drauf packt, um wirklich mehr als bei einer
vorherigen Stelle zu verdienen.
Und dann eine Stelle mit dem Gehalt von 70.000€ und aufwärts zu bekommen
ist zwar möglich, aber eben nicht mehr für die meisten ITler.
genervt schrieb im Beitrag #5109970:
> Unser Surströmming mal wieder...
Ja, aber ein saurer Hering, der sich nicht mehr dem Beuteschema
ergibt, sondern sich wehrt. Mal sehen wer eher aufgibt. ;-b
Henry G. schrieb:> mandingo schrieb:> Hans schrieb:>> Also diese 50000€ sind in Stuttgart oft sehr normal.>> Auf 12 Monate oder 13,3?>> Von wegen es gibt keine dimmen Fragen.
Was ist denn dumm an der Frage?
mandingo schrieb:> Henry G. schrieb:>> mandingo schrieb:>> Hans schrieb:>>>> Also diese 50000€ sind in Stuttgart oft sehr normal.>>>> Auf 12 Monate oder 13,3?>>>> Von wegen es gibt keine dimmen Fragen.>> Was ist denn dumm an der Frage?
Echt jetzt? Das ist ein Jahresgehalt. Ob dir das in 12, 13,3 oder 99,7
Teilen innerhalb eines Jahres ausgezahlt wird ist scheiß-egal.
Cerberus schrieb:> genervt schrieb:>> Unser Surströmming mal wieder...>> Ja, aber ein saurer Hering, der sich nicht mehr dem Beuteschema> ergibt, sondern sich wehrt. Mal sehen wer eher aufgibt. ;-b
Hering soll gefährlich sein?
Mann oh Mann, da will einer wohl den ganzen Nordseetourismus sabotieren!
> Echt jetzt? Das ist ein Jahresgehalt. Ob dir das in 12, 13,3 oder 99,7> Teilen innerhalb eines Jahres ausgezahlt wird ist scheiß-egal.
Nö, ist nicht egal da das 13. Gehalt aka Weihnachtsgehalt eine
freiwillige Zusatzzahlung ist auf die u.U. kein Anspruch des AN besteht:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsgeld
Finger Hakler schrieb:>> Echt jetzt? Das ist ein Jahresgehalt. Ob dir das in 12, 13,3> oder 99,7>> Teilen innerhalb eines Jahres ausgezahlt wird ist scheiß-egal.>> Nö, ist nicht egal da das 13. Gehalt aka Weihnachtsgehalt eine> freiwillige Zusatzzahlung ist auf die u.U. kein Anspruch des AN besteht:> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsgeld
Beim Jahresgehalt (fix) ist es egal, ob die Aufteilung in 12 oder 13
Gehälter geschieht, freiwilliges Weihnachtsgeld und Boni laufen extra...
Finger Hakler schrieb:>> Audi setz den Preis!>> Und wer drüber ist, kann ganz schnell dauerhaft aus dem Rennen fliegen!>> Auch Audi weiss: Pay peanuts - get monkeys.
Das gilt auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt. In DE heißt es eher: pay
peanuts - get the best anyway
Hannes J. schrieb:> mandingo schrieb:>> Henry G. schrieb:>>> mandingo schrieb:>>> Hans schrieb:>>>>>> Also diese 50000€ sind in Stuttgart oft sehr normal.>>>>>> Auf 12 Monate oder 13,3?>>>>>> Von wegen es gibt keine dimmen Fragen.>>>> Was ist denn dumm an der Frage?>> Echt jetzt? Das ist ein Jahresgehalt. Ob dir das in 12, 13,3 oder 99,7> Teilen innerhalb eines Jahres ausgezahlt wird ist scheiß-egal.
Ob es das Grundgehalt für 12 Monate ist oder Gehalt inklusive
Zusatzzahlungen, macht für Menschen mit I.Q. über Raumtemperatur schon
einen Unterschied.
> Nö, ist nicht egal da das 13. Gehalt aka Weihnachtsgehalt eine> freiwillige Zusatzzahlung ist auf die u.U. kein Anspruch des AN besteht:> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsgeld>> Beim Jahresgehalt (fix) ist es egal, ob die Aufteilung in 12 oder 13> Gehälter geschieht, freiwilliges Weihnachtsgeld und Boni laufen extra...
IMHO ist 13. Gehalt immer Weihnachtsgeld und das ist AG seitig uU.
freiwillig. Details stehen im jeweiligen Arbeitsvertrag.Mir sind in
letzter Zeit Arbeitsverträge bekannt geworden bei denen dem AN nicht
bewusst war das dieser Teil der vermeidlichen Gehaltszahlung vertraglich
unter Vorbehalt stand. Sollte man daher bei Neuverträgen checken oder
auf 12 Monatszahlung bestehen. http://karrierebibel.de/weihnachtsgeld/
Henry G. schrieb:> Finger Hakler schrieb:> Audi setz den Preis!> Und wer drüber ist, kann ganz schnell dauerhaft aus dem Rennen fliegen!>> Auch Audi weiss: Pay peanuts - get monkeys.>> Das gilt auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt. In DE heißt es eher: pay> peanuts - get the best anyway
DE ist regional sehr unterschiedlich. Wo Fachkräftemangel besreht wie in
Süddeutschland können Freiberufler Stundensätze um 100+ € verlangen.
Aber nicht jeder und nicht bei jedem Kunden.
Finger Hakler schrieb:>> Audi setz den Preis!>> Und wer drüber ist, kann ganz schnell dauerhaft aus dem Rennen fliegen!>> Auch Audi weiss: Pay peanuts - get monkeys.
Audi weis garnix!
Die wussten ja ned a moal das die a a Schummelsoftieware in ihren
megasupersauber Diesel drin hamm
Glaubichnicht schrieb:> Cha-woma M. schrieb:>> Aktuelles Beispiel für den Großraum IN (Mega-Mangelzone für MINT`LER):>> Ehepaar arbeitet als "Programmierer" bei einem ING.-DL als ZULI für>> Audi. Die beiden ertzielen jeweils ein Netto Einkommen von 1300€ mtl..>> Gehaltsabrechnung gesehen, oder hat Dir das Dein Friseur erzaehlt?
Was programmieren die?
mandingo schrieb:> Hans schrieb:>>> Also diese 50000€ sind in Stuttgart oft sehr normal.>> Auf 12 Monate oder 13,3?
Spiel das eine Rolle?
Kommt in die Region Freiburg & Co. Hier geht's bei 70k los für's Knöpfle
drücken. Also ich mit BofEng muss nicht hausieren gehen und weiß gar net
wie ich die Kohle wegbring'.(Achtung Ironie)
Lustig, dass sich nicht mal mehr die Mittelschicht deutsche Produkte
leisten kann, die sie selbst hervorbringt. Also, aufgeht's.
Sowieso schrieb:> Lustig, dass sich nicht mal mehr die Mittelschicht deutsche Produkte> leisten kann, die sie selbst hervorbringt. Also, aufgeht's.
Du meinst wohl Porsche?
Cha-woma M. schrieb:> Warum sollte der "heißbegehrte" Ing. mit Einstiegsgehältern >55k pa.> Probleme haben bezahlbaren Wohnraum zu ergattern.
Dafür wird sich ja wohl ein WG-Zimmer finden lassen.
1337ing schrieb:> In Franken gibt es viele starke Unternehmen, die wegen laendlichen> Gegend oefter gute Leute suchen (ZF, Schaeffler, Conti, Siemens, Preh,> BMW, ...).
Ich bin beruflich öfters in dieser Region und kann die Aussage nicht
bestätigen.
ZF BMW Siemens schreiben die Stellen zwar aus, haben aber eigentlich
Einstellungsstopp und gehen hier nur noch über Dienstleister
Conti verhält sich hier ähnlich, zieht es aber zunehmend vor günstigere
Kräfte aus den Auslandsstandorten zu verwenden
Schaeffler schreibt sehr viel aus, würde gerne mehr wachsen, hat aber
hinter der Fassade massive Probleme in der Org. weshalb Stellen
ausgeschrieben werden, die nach Ausschreibung doch wieder gestrichen
werden, weil Vorgesetzte Nichts davon wussten.
Zu Preh kann ich nichts sagen.
>Ost-NRW hat die meisten hidden champions, aber weit weniger Bevoelkerung>(Raum Bielefeld und Paderborn).
Kann ich bestätigen
Die Region um Idar-Oberstein und Koblenz wären noch anzuführen.
Es ist amüsant zu sehen, dass die hier angeblich anwesenden und
mitschreibenden Fachkräfte mit x Qualifikationen nicht in der Lage sind
die Frage des Themenstellers zu beantworten und sich ab der 2. Antwort
in Details zu verstricken, die nicht die gewünschten Antworten liefern.
Für euch gibt es einen geeigneten Begriff: Dummschwätzer !
As-I-Roved-Out schrieb:> Es ist amüsant zu sehen, dass die hier angeblich anwesenden und> mitschreibenden Fachkräfte mit x Qualifikationen nicht in der Lage sind> die Frage des Themenstellers zu beantworten
Wir sind keine Fragebeantwortnutten (s gibt Ausnahmen) die jedem
Fragesteller den Rücken genau so reiben wie er es gerne hätte.
Finger Hakler schrieb:>> Beim Jahresgehalt (fix) ist es egal, ob die Aufteilung in 12 oder 13>> Gehälter geschieht, freiwilliges Weihnachtsgeld und Boni laufen extra...> IMHO ist 13. Gehalt immer Weihnachtsgeld und das ist AG seitig uU.> freiwillig.
Wenn Jahresgehälter angegeben werden, dann sind das Fixgehälter, was ist
daran so schwierig?
Freiwillige Weihnachtsgelder laufen unter Boni und sind ohnehin
variabel.
Dirk K. schrieb:>> Grob:> Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg.>> Genauer:> Celle, Braunschweig.>> Für diese beiden Orte kann ich es halbwegs beurteilen.> Wobei Mangel ist subjektiv ist. In diesen Regionen gibt es allerdings> inzwischen recht viele Stellenausschreibungen.
Also ich lasse mir seit über 4 Jahren von stepstone.de jeden Tag einen
'Newsletter' mit offenen Stellen zuschicken, mit den Suchbegriffen
"+Elektrotechnik +Ingenieur +Hannover_und_75km_Umkreis".
Da kommt kaum etwas bei herum; es gibt ja auch nix hier in der Region:
In Celle Baker&Hughes, in Hannover Sennheiser, Wabco, in Hildesheim
Bosch und noch die Reste von Delphi und Fuba, in Braunschweig Intel.
Ansonsten herrscht hier für E-Techniker, insbesondere
Nachrichtentechniker, tote Hose.
Wenn ich mir vorstelle, daß zur Zeit "Vollbeschäftigung" herrscht,
möchte ich gar nicht wissen, wie übel es in Krisenzeiten aussähe :-(
Wenn hier Pflicht wäre, die Gehaltsangabe wie in Österreich in die
Stellenanzeige reinzustellen, dann würde man gleich als Bewerber
transparent sehen, wie ärmlich es bei vielen Unternehmen schon bestellt
ist. Gut, die Fakeangebote könnten dann die Sache immer noch recht
intransparent erscheinen lassen. Aber trotz oft recht niedriger
mittelständischer Löhne im Vergleich zu unseren direkten Nachbarländern,
sieht es relativ mau aus. Seit 2013 gibt es quasi keinen Stellenaufbau
mehr in der Industrie. Also bestenfalls die Verrenteten kompensieren.
Vollbeschäftigung und trotzdem Gesuche haben wir nur noch im DL-Sektor,
da wo harte Arbeit mit quasi unter ML wegen Arbeitszeitnichterfassung
vergütet werden soll. Also Dumme ohne Ahnung und Kenntnisse ihrer
Rechten und gültigen Gesetze.
Den regionalen Fachkräftemangel kann man hier oben im Forum in den
Stellenanzeigen ablesen!
1337ing schrieb:> Ost-NRW hat die meisten hidden champions, aber weit weniger Bevoelkerung> (Raum Bielefeld und Paderborn).
Hella in Lippstadt sucht immer wieder Leute.
Die Gegend ist auch günstiger als Stuttgart.
Das Kapital lässt in der BRD anschaffen gehen schrieb im Beitrag
#5110463:
> Wenn hier Pflicht wäre, die Gehaltsangabe wie in Österreich in die> Stellenanzeige reinzustellen, dann würde man gleich als Bewerber> transparent sehen, wie ärmlich es bei vielen Unternehmen schon bestellt> ist.
Nein das führt, genau wie es in Österreich auch ist, dazu dass eben
lächerlich niedrige Gehälter aufgeführt werden und jeder weiß dass am
Ende mehr drin sein muss. Was dann im Endeffekt die Gehaltsangabe
komplett sinnlos macht.
Henry G. schrieb:> Was bieten die denn da so gehaltstechnisch. Müsste ja bei einem Mangel> und der Region so bei 70k für'n Bachelor zum einstieg sein. Oder ist da> auch ein Mangel an Leuten, die ihr Gehalt selber mitbringen?
40-47k/anno zum Einstieg kenne ich. Bachelor Etechnik auf dem Dorf bis
Master Informatik mit VERDI Tarif. Beides keine Überflieger.
Darüber noch ein frischer Dr. der Informatik (mit top Noten und
zwischenmenschlich auch wirklich top), welcher bei einem Riesenkonzern
im reichsten Teil von Niedersachsen mit 80k eingestiegen ist.
Alles im Zeitraum 2013-2016.
Wie du auf 70k für einen Bachelor kommst ist mir schleierhaft. Wenn DU
das als Einstiegsgehalt für einen Bachelor in Niedersachsen als Maßstab
nimmst, erklärt sich mir einiges zu deiner Haltung. Subjektiv verzerrt
halt. Warum du und Michael S. dann jammern, ist mir klar.
Markus schrieb:> Also ich lasse mir seit über 4 Jahren von stepstone.de jeden Tag einen> 'Newsletter' mit offenen Stellen zuschicken, mit den Suchbegriffen> "+Elektrotechnik +Ingenieur +Hannover_und_75km_Umkreis".> Da kommt kaum etwas bei herum; es gibt ja auch nix hier in der Region:> In Celle Baker&Hughes, in Hannover Sennheiser, Wabco, in Hildesheim> Bosch und noch die Reste von Delphi und Fuba, in Braunschweig Intel.> Ansonsten herrscht hier für E-Techniker, insbesondere> Nachrichtentechniker, tote Hose.
Das sind nur die ganz Großen. KMUs kommen wohl nicht in Frage? Ich kann
aus dem Stehgreif zwei offene HW-Entwickler Stellen benennen ;)
Die eine bei uns im Haus (jaja alles nur FAKE, genau Cerberus aka
Michael S.) und die andere Richtung WOB. Dort war ich spaßeshalber zum
VG und habe überraschenderweise einen Vertrag angeboten bekommen. Gehalt
lag bei 65k, ich habe abgelehnt.
Wenn es für mich so einfach ist, dann kann es hier in der Region nicht
so schlecht aussehen ;) Ob jemand das jemand als Mangel bezeichnet, muss
jeder selber wissen.
Henry G. schrieb:> Hans schrieb:>>> Ja, in Stuttgart wird gerne auch mal für 50000€ Brutto ein Software>> Entwickler gesucht. Dann kannst ja mal ausrechnen.>> 50k in Stuttgart? Und da finden die echt Leute für? Das lohnt ja hinten> und vorne nicht.
Jaein, ich wohne und arbeite in Stuttgart und verdiene gerade ein
Einstiegsgehalt von fast 50k. Ich habe sehr viel Glück und kann meine
Lebenshaltungskosten niedrig halten, sodass ich Pro Monat min. 1500 €
zur Seite legen kann. Diesen Umstand verdanke ich aber auch nur der
Tatsache, dass ich noch in einer WG wohne und für mein 20 qm großes
Zimmer 330 € warm zahle. Natürlich ist eine WG nicht jedermanns
Geschmack, erst recht nicht, wenn man schon sein eigenes Geld verdienen
und sich eigentlich besseres leisten kann, jedoch wenn man die ersten
2-3 Jahre auf Komfort verzichten kann reichen 50k/a aus um sich in
Stuttgart durchzuschlagen und ein zusätzliches Polster anzusparen.
Dirk K. schrieb:> ...> Wie du auf 70k für einen Bachelor kommst ist mir schleierhaft. Wenn DU> das als Einstiegsgehalt für einen Bachelor in Niedersachsen als Maßstab> nimmst, erklärt sich mir einiges zu deiner Haltung. Subjektiv verzerrt> halt. Warum du und Michael S. dann jammern, ist mir klar.
Ach Knobikocher, du erkennst Sarkasmus nicht mal, wenn man dich damit
schlägt. Kommt da jetzt noch mehr als nur dein Jammer-Buzzword oder mich
mit einem Forentroll in Verbindung zu setzen? Wie kann man seine
Charakterschwäche nur so öffentlich zur Schau tragen?
mandingo schrieb:> Hans schrieb:>>> Also diese 50000€ sind in Stuttgart oft sehr normal.>> Auf 12 Monate oder 13,3?
12, kann da auch aus Erfahrung sprechen
Berufe, die vor 30 Jahren ausgereicht haben eine vierköpfige Familie zu
ernähren, genügen jetzt nicht für eine einzelne Person.
Die nächste Preiserhöhung wegen Ökostrom wurde bei mir schon
angekündigt.
Respekt.
Robert M. schrieb im Beitrag #5110586:
> Ich hätte nach dem Studium also direkt in H4 gehen bis ich ein Angebot> von > 55k bekomme? Das wäre für dich dann nicht schräg oder?> Weißt du eigentlich wie heutzutage der Arbeitsmarkt für Absolventen> aussieht? Nein? - dann gib Ruhe und breite hier nicht deine Ignoranz> aus!
Ich weiß, die Wahrheit hört niemand gerne. Ich weiß, wie beschissen es
aussieht und das nach unten noch viiiiel Luft ist. Aber Schmerz kommt
später und du wirst merken, dass dein "Akzeptieren" die später in
Teufels Küche bringen wird. Jetzt kannst du noch ausbrechen und was
ändern. Aber das musst du selber herausfinden.
Lutz H. schrieb:> Berufe, die vor 30 Jahren ausgereicht haben eine vierköpfige Familie zu> ernähren, genügen jetzt nicht für eine einzelne Person.> Die nächste Preiserhöhung wegen Ökostrom wurde bei mir schon> angekündigt.
Kann doch garnicht sein, die Inlation ist doch nahe 0!!11!
lalala schrieb im Beitrag #5110595:
> Henry G. schrieb im Beitrag #5110576:>> Du bist der perfekte Sklave. Sich selbst auspeitschen und Dankbarkeit>> huldigen.>> Was ist denn Dein Problem damit?
lalala lass gut sein! Der Typ braucht Aufmerksamkeit also gib sie ihm
nicht auch noch!
As-I-Roved-Out schrieb:> 1337ing schrieb:>> In Franken gibt es viele starke Unternehmen, die wegen laendlichen>> Gegend oefter gute Leute suchen (ZF, Schaeffler, Conti, Siemens, Preh,>> BMW, ...).>> Ich bin beruflich öfters in dieser Region und kann die Aussage nicht> bestätigen.> ZF BMW Siemens schreiben die Stellen zwar aus, haben aber eigentlich> Einstellungsstopp und gehen hier nur noch über Dienstleister> Conti verhält sich hier ähnlich, zieht es aber zunehmend vor günstigere> Kräfte aus den Auslandsstandorten zu verwenden> Schaeffler schreibt sehr viel aus, würde gerne mehr wachsen, hat aber> hinter der Fassade massive Probleme in der Org. weshalb Stellen> ausgeschrieben werden, die nach Ausschreibung doch wieder gestrichen> werden, weil Vorgesetzte Nichts davon wussten.> Zu Preh kann ich nichts sagen.
Das ist falsch! Diese Firmen suchen sehr wohl nach Leuten und haben
viele offene Stellen auf ihren Websites.
Und nein: Das sind nicht alles Fake-Stellen, um den armen Arbeitnehmer
zur Bewerbung zu animieren und sich seine Daten zu krallen. Die
schreiben Stellenanzeigen auch nicht zum Spaß.
Ich weiß das deshalb genau, weil ich bei mehreren der genannten Firmen
Telefoninterviews und Vorstellungsgespräche hatte. Zeitraum war Q3/2017.
Hört also auf, hier ständig negativ zu berichten, bloß weil ihr auf der
Durchfahrt keine "Wir stellen ein"-Schilder am Werkstor seht.
Aktuell geht es der Wirtschaft sehr gut und gute Leute werden gesucht.
Deshalb sind aktuell auch gute Konditionen drin. Wer natürlich unbedingt
in seinem Kaff im Bayrischen Wald bleiben will, der kann nix reißen.
genervt schrieb:> 0!!11!
genau bis aufs Komma.
Doch, eigentlich schon... schrieb:> Hört also auf, hier ständig negativ zu berichten, bloß weil ihr auf der> Durchfahrt keine "Wir stellen ein"-Schilder am Werkstor seht.
Es wird gesucht. Einstellen und suchen sind zwei Wörter mit
unterschiedlicher Bedeutung.
Cyblord -. schrieb:> Nein das führt, genau wie es in Österreich auch ist, dazu dass eben> lächerlich niedrige Gehälter aufgeführt werden und jeder weiß dass am> Ende mehr drin sein muss. Was dann im Endeffekt die Gehaltsangabe> komplett sinnlos macht.
Naja, auch wenn ein Offset draufgpepackt wird oder werden muss, wird es
wohl dennoch Unterschiede zwischen den Unternehmen geben? Oder geben die
erst nur mal alle den gesetzlichen Mindestlohn an?
Wenn es aber wie einer Verkaufsplattform ist, lässt sich zum angegebenen
Gehalt schon mal sagen, in welche Richtung man sich grob bewegt und
welche Mentalität und Vorstellungen der Anbieter hat.
Und wie es mit Angebot und Nachfrage wirklich aussieht.
In Deutschland weiß man gar nix, außer durch Googlen ggf. rausfinden, ob
die IGM dort vorstellig ist oder nicht. Wenn nicht, dann ist alles nach
unten offen und möglich.
Doch, eigentlich schon... schrieb:> Ich weiß das deshalb genau, weil ich bei mehreren der genannten Firmen> Telefoninterviews und Vorstellungsgespräche hatte. Zeitraum war Q3/2017.
Du bist halt so ein toller Hecht, das ist die naheliegende Erklärung.
> Aktuell geht es der Wirtschaft sehr gut und gute Leute werden gesucht.> Deshalb sind aktuell auch gute Konditionen drin.
Ich verstehe immer nur "gut". Guten Leuten muss man bekanntlich absagen.
Cyblord -. schrieb:> Das Kapital lässt in der BRD anschaffen gehen schrieb im Beitrag> #5110463:>> Wenn hier Pflicht wäre, die Gehaltsangabe wie in Österreich in die>> Stellenanzeige reinzustellen, dann würde man gleich als Bewerber>> transparent sehen, wie ärmlich es bei vielen Unternehmen schon bestellt>> ist.>> Nein das führt, genau wie es in Österreich auch ist, dazu dass eben> lächerlich niedrige Gehälter aufgeführt werden und jeder weiß dass am> Ende mehr drin sein muss. Was dann im Endeffekt die Gehaltsangabe> komplett sinnlos macht.
lol, haben das die Frauen erwirkt?
Ingenieur Stelle bei Bosch:
"Bruttogehalt je nach Ausbildung und beruflicher Erfahrung ab 31 000 EUR
p.a. (38,5 h/Woche, Metallgewerbe-Kollektivvertrag).Bereitschaft zur
Überzahlung gegeben."
Der grösste Ingenieurmangel herrscht in der Region unter 60.000 im Jahr.
DAs ist das , was die Talentbörsen und High-Tech-Kobbörsen als Topgehalt
ausgelobt haben. Nur bekommt man da für leider nur Anfänger und
Minderleister.
Das hat sich aber noch nicht überall herumgesprochen und so suchen immer
wieder viele Personalberater nach den wenigen Dummen, die dafür
arbeiten.
Momentan sind vielleicht 150 Jobs von der Sorte im Markt zugegen und
sicher 250 Berater posten alle Jobbörsen damit voll.
Für die 1500 wesentlich besser dotierten Jobs braucht es keine
Stellenanzeigen, weil es dafür genug Bewerber gibt.
Da du den vollen Marktüberblick zu haben scheinst, kannst du sicher
deine Zahlen erklären.
Oder hast bloss die Anzahl DAX Konzerne mit einer von dir willkürlich
festgelegten Zahl multipliziert?
Selbst Dienstleister wie IAV durchbrechen für Anfänger nach 2 Jahren
Berufserfahrung im Haustarif die 60k. Man darf nur nicht ewig beim
gleichen Arbeitgeber bleiben, wenn man unter 70k verdient. Viele
Arbeitgeber sehen nicht ein für den vor Jahren angelernten Anfänger
anstatt 45k nun 75k zu zahlen.
Ingenieurmangel herrscht auch in Aachen, trotz der RWTH und der FH vor
der Tür. Es mag daran liegen, dass die Bezahlung nur im Mittelfeld liegt
(dafür sind aber auch die Mieten und andere Kosten nicht so hoch). Oder
aber daran, dass vorrangig bestimmte Leute gesucht werden. Nämlich
Softwareentwickler, oder Absolventen die Inbetriebnahmen machen und
dabei hohe Reiseanteile in Kauf nehmen. E-Techniker mit anderen
Schwerpunkten oder hoher Spezialisierung müssen dann ggf. etwas
großräumiger suchen. Gleiches gilt für Maschinenbauer, die etwas anderes
machen als reine Konstruktion.
Und bei Leuten mit SPS-Programmierkentnissen scheint man dann der
Meinung zu sein, die könnten ja auch gleich den E-Plan zeichnen, die IBN
beim Kunden machen und neben bei auch noch die Gesamtprojektleitung
machen. Und das alles für vergleichsweise bescheidene Jahresgehälter. Da
darf man sich nicht wundern, wenn man lange suchen muss, bis sich ein
Dummer findet.
Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann
1337ing schrieb:> Selbst Dienstleister wie IAV durchbrechen für Anfänger nach 2 Jahren> Berufserfahrung im Haustarif die 60k. Man darf nur nicht ewig beim> gleichen Arbeitgeber bleiben, wenn man unter 70k verdient. Viele> Arbeitgeber sehen nicht ein für den vor Jahren angelernten Anfänger> anstatt 45k nun 75k zu zahlen.
Geht wohl eher um die berühmten Schnellmastdienstleister und einige
berüchtigten Firmen im Mittelstand. In Deutschland hat sich halt ne
Struktur über die Jahrzehnte entwickelt, wo sich Firmen im unteren
Drittel nur noch über Preisvorteile am Markt halten. Würde sich jetzt
der "Fachkräftemangel" auflösen, wäre deren Existenz innerhalb von 2
Jahren durch den Insolvenzverwalter beendet.
Je nach Ort in Deutschland sind diese Firmen sogar in der Mehrzahl.
Es wird Zeit, dass dort langsam die Bereinigung Einzug hält.
Es kann kein Geschäftsmodell sein, mit China im Preiskampf konkurrieren
zu wollen. Das geht hundertprozentig schief.
007 schrieb:> In Deutschland hat sich halt ne Struktur über die Jahrzehnte entwickelt,> wo sich Firmen im unteren Drittel nur noch über Preisvorteile am Markt> halten.
Das sind genau die Firmen, die Keiner braucht, hier werden nur
überflüssige Unternehmer durchgefüttert.
007 schrieb:> Es kann kein Geschäftsmodell sein, mit China im Preiskampf konkurrieren> zu wollen. Das geht hundertprozentig schief.
Lass die chinesischen Gehälter weiter wie bisher steigen. Die Effiezienz
des durchschnittlichen Arbeiters ist weit niedriger als in Osteuropa.
Thorsten O. schrieb:> Ingenieurmangel herrscht auch in Aachen,
Das hängt von der Definition von Mangel ab. Echten Mangel gibt es nicht.
Ich kann das für dich konkret festmachen. Konkreter als dir vielleicht
lieb ist.
Wenn ich es richtig sehe liegt deine Firma an der R...strasse, in
Sichtweite des T..s. Dort haben Firmen in den letzten Jahren über 500
bis 1000 Ingenieure entlassen. Sehr viele davon Softwerker. Fast alle
haben die Region verlassen.
Ein paar sind Lehrer geworden. Ein paar sind durch alte Kontakte mit
Zeitverträgen an der RWTH untergekrochen. Ein paar haben schlecht
bezahlte Jobs bei Krautern in der ...feldstrasse oder bei Werbeagenturen
gefunden. Die meisten sind nach Süddeutschland gegangen. Sie waren für
die lokalen Firmen zu alt, zu teuer, zu erfahren. Keiner wollte sie
ernsthaft haben.
NRW ist ein Exporteur von Ingenieuren, Aachen ist keine Ausnahme.
> trotz der RWTH und der FH vor der Tür.
Weil es keine Jobs gibt.
Der Neue Campus mag an der Flucht etwas ändern. Angeblich soll er 10000
Jobs bringen. Das wird die typische RWTH-Inzucht. Absolventen werden
dort befristet unterkriechen wenn sie aus welchen Gründen auch immer in
Aachen bleiben müssen.
> Es mag daran liegen, dass die Bezahlung nur im Mittelfeld liegt
Angebot und Nachfrage. Wer nicht zahlen will, soll nicht über
Ingenieurmangel klagen.
> Oder> aber daran, dass vorrangig bestimmte Leute gesucht werden. Nämlich> Softwareentwickler,
Wenn man hunderte von Softwareentwickler stillschweigend aus der Region
ziehen lässt dann gibt es keinen Mangel.
> oder Absolventen die Inbetriebnahmen machen und> dabei hohe Reiseanteile in Kauf nehmen.
Reisen kann man jungen Leuten schmackhaft machen. Man darf sie natürlich
nicht wie billigen Abfall behandeln und monatelang in Absteigen
unterbringen.
> machen. Und das alles für vergleichsweise bescheidene Jahresgehälter. Da> darf man sich nicht wundern, wenn man lange suchen muss, bis sich ein> Dummer findet.
Wenn der Versuch Dumme zu finden scheitert heißt es plötzlich es gibt
einen Mangel.
A. schrieb:> Wenn der Versuch Dumme zu finden scheitert heißt es plötzlich es gibt> einen Mangel.
Dumme?
Die Dummen sitzen zuhauf in den Hochschulen schon.
Die Glauben noch sie werden mit ihren Abschluß ratz fatz mit 55k+ auch
in Meck-V-Pomm genommen!
Trotz I-Net und freien Zugang zu Informationsquellen sind die
Absolventen und Studis genauso Mediengläubig wie ihre Oma oder Opa!
Wenn OMA und OPA von einer Medienfee was in den "Volks"-nachrichten aus
dem "Verkündungs"kasten vorgesummt bekommt, schlummern die gläubig vor
sich her.
Und die Enkel von denen sind gläubige "YOU_Tumber", da braucht nur ein
Schönling oder gestylte Zicke was per Videobotschaft absetzen schon
wird`s als Verkündung genommen und kritiklos nachgeplappert.
Deshalb funktioniert der Mythos "Fachkräftemangel" trotz handfester
Tatsachen weiter.
Es reicht halt wenn 90% das Glauben!
btw:
90% der Bevölkerung glauben sie seinen "Gebildet", und 90% der
Bevölkerung glauben der Rest sei ungebildet.
Fachfrage:
Wieviel % der Bevölkerung sind Gebildet und wissen das sie nicht
gebildet sind?
Jaja, früher war alles besser und die Jugend von heutzutage ist viel
schlechter, duemmer usw usw.... Diesen Bullshit behaupten Leute mit
verzerrter Wahrnehmung seit Jahrtausenden und trotzdem entwickelt sich
die Menschheit im Durchschnitt spürbar weiter, nur eben diese Leute
nicht.
A. schrieb:> Thorsten O. schrieb:>> Wenn der Versuch Dumme zu finden scheitert heißt es plötzlich es gibt> einen Mangel.
Zum Glück wirkt man dem jetzt entgegen und versucht Fachkräfte zu
importieren, ob's klappt sei mal dahin gestellt.
Wenn ich aber überlege, dass Fachkräfte aus dem MINT Bereich den blauen
Schein mit einer Zusage für eine Arbeitsstelle mit Brutto-JG ab 39t€
frei Haus bekommen, wird mir schlecht. Den Kollegen in Osteuropa/NICHT
EU mit einem Durchschnittslohn von vll. 500€ im Monat läuft da das
Wasser im Mund zusammen. Da geht die Politik Hand in Hand mit der
Wirtschaft. Vll. wird's Zeit das hier die Fachkräfte die Koffer packen.
http://www.bluecard-eu.de/blaue-karte-eu-deutschland/work-permit-check.html
Sowieso schrieb:> blauen Schein mit einer Zusage für eine Arbeitsstelle mit Brutto-JG ab> 39t€ frei Haus bekommen, wird mir schlecht. Den Kollegen in> Osteuropa/NICHT EU mit einem Durchschnittslohn von vll. 500€ im Monat> läuft da das Wasser im Mund zusammen.
Naja, die Bluecard gibt es in Deutschland seit 2012. So eingeschlafen
hat die auch nicht. Falls Du Dir darueber Sorgen machst, solltest Du Dir
eher Sorgen ueber die anderen EU-Laender machen. Da gibt es fuer Arbeit
in D kein Mindestjahresbrutto.
lalala schrieb:> Da gibt es fuer Arbeit> in D kein Mindestjahresbrutto.
Es gibt für die hier auch den Mindestlohn
Bluecard ist auch eher was für Studierte, u.a. für die, die hier in
Deutschland den Abschluss gemacht haben und bereits hier sind und auch
wohnen.
Sowieso schrieb:> Vll. wird's Zeit das hier die Fachkräfte die Koffer packen.
Wohin willst du gehen?
Ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten und derzeit auch Peinlichkeiten?
Ich schrieb:> Es gibt für die hier auch den Mindestlohn
Meinst Du das ernst? Es geht hier doch um die Erosion der
Ingenieursgehaelter von unten. Mindestlohn ist so 9€*2000h/a= 18 k€
Jahresbrutto. Das liegt so weit unter den 38k fuer die blue card, das
ich dem keine Schutzfunktion zuordnen wuerde.
Ich schrieb:> lalala schrieb:>> Da gibt es fuer Arbeit>> in D kein Mindestjahresbrutto.>> Es gibt für die hier auch den Mindestlohn>> Bluecard ist auch eher was für Studierte, u.a. für die, die hier in> Deutschland den Abschluss gemacht haben und bereits hier sind und auch> wohnen.>>....usw
Ist schon Freitag?
Sowieso schrieb:> Da geht die Politik Hand in Hand mit der> Wirtschaft. Vll. wird's Zeit das hier die Fachkräfte die Koffer packen.
Klar, der feuchte Traum der Studiumsversager und Bildungsfernen. Wenn
keine Fachkräfte mehr da sind stellt man die Idioten ein .. träum
weiter.
Ordner schrieb:> Studiumsversager
Wie definiert man die?
Heute gibt es zu wenig Jobs für Ingenieure, bei gleicher fachlicher
Eignung entscheidet dann Aussehen, Körperlänge und Stimmqualität. Wenn
jetzt das Überangebot abflauen würde, hätten auch die köperlich
Benachteiligten ne Chance.
lalala schrieb:> Ich schrieb:>> Es gibt für die hier auch den Mindestlohn>> Meinst Du das ernst? Es geht hier doch um die Erosion der> Ingenieursgehaelter von unten. Mindestlohn ist so 9€*2000h/a= 18 k€> Jahresbrutto. Das liegt so weit unter den 38k fuer die blue card, das> ich dem keine Schutzfunktion zuordnen wuerde.
Deshalb gibt`s ja auch die Positivliste zur Zuwanderung in
Ausbildungsberufe.
Und "hoppla" dort sind auch Batchelor von cross-over Studiengängen
dabei.
Und bei der Positivliste gilt die 38k Grenze nicht.
HILFE Fachkräftemangel!
Das höre ich seit 30 Jahren!
Was machen Firmen mit einem Fachkräftemangel, jetzt speziell aus dem
Bereich Elektrotechnik / Elektronik?
Sie suchen nach Fachkräften!
u.a. HIER! Kostet ein paar Euronen, aber im Vergleich zu einem
Jahresbrutto eines Elektrotechnikers - Peanuts.
Cha-woma M. schrieb:> Und bei der Positivliste gilt die 38k Grenze nicht.
aus wikipedia
Die sogenannte „Positivliste“ der Mangelberufe oder
„Fachkräfteengpassanalyse“ umfasst alle Berufsgruppen. Sie wird zweimal
im Jahr von der Bundesagentur für Arbeit erstellt.[5] Für alle dort
aufgeführten Berufe gilt die Regelung, dass bei Beschäftigung einer
ausländischen Arbeitskraft keine Vorrangprüfung erforderlich ist. Die
Liste wird zweimal monatlich überprüft, sich zweimal bestätigende
Änderungen werden entsprechend vermerkt. Im Anforderungsniveau wird
zwischen „Fachkräften“ und „Spezialisten“ unterschieden. Das
Anforderungsniveau einer „Fachkraft“ entspricht meist einer mindestens
zweijährigen Berufsausbildung oder einer vergleichbaren Qualifikation
mit den entsprechenden Abschlüssen. Das Anforderungsniveau sogenannter
„Spezialisten“ ist üblicherweise durch eine Meisterprüfung,
Technikerausbildung bzw. einen gleichwertigen Fachschul- oder
Hochschulabschluss gegeben.[6]
Was will Cha-woma M. damit sagen?
Wenn ich, als Unternehmen, keinen Bock habe fähige Leute selbst
heranzuziehen, muss die Regierung dafür sorgen , das ich (SUPER-)
Fachleute aus NICHT-EU-Staaten preiswert einstellen kann.
Und wenn die nicht wollen, muss denen Druck gemacht werden, indem man
die Mindestlöhne senkt ???????
Was interessiert mich 2007 2008?
Was ist regionaler Fachkräftemangel in einem internationalen
Arbeitsmarkt wert?
NIX!
Wenn ein KMU in der Provinz einen Ingenieur jetzt 2017 sucht, braucht es
ein paar Fähigkeiten!
Siemens in München, Daimler in Stuttgart, ... werden immer genug
Bewerber haben - IMMER!
Siemens und Daimler zahlen immer besser!
Der Rest ist Gehirnschmalz!
Rick M. schrieb:> Wenn ein KMU in der Provinz einen Ingenieur jetzt 2017 sucht, braucht es> ein paar Fähigkeiten!
Die KMUs zahlen einfach bescheiden und nehmen nur billige Arbeitnehmer,
wenn die anständig zahlen würden, dann hätten die auch keinen Mangel.
Aber das ist ja bei den KMUs ein Dogma, die werden in 1000 kalten
Wintern nicht an ihrer Gehaltspolitik für Ingenieure rütteln, nachdem
sie es erfolgreich geschafft haben, diese vorhandenen Angestellten kurz
zu halten.
genervt schrieb:> Aber das ist ja bei den KMUs ein Dogma, die werden in 1000 kalten> Wintern nicht an ihrer Gehaltspolitik für Ingenieure rütteln, nachdem> sie es erfolgreich geschafft haben, diese vorhandenen Angestellten kurz> zu halten.
Wer in einer so einer Klitsche arbeitet, ist auch irgendwie selbst
Schuld, dass er sich von einem KMU so ausbeuten lässt. Das ist maximal
als Übergangslösung vertretbar, aber wer da schon länger arbeitet, hat
kein Mitleid mehr verdient.
Je billiger ein Ingenieur gesucht wird, desto höher wird der
Ingenieurmangel.
Ist man bereit ein Ingenieur gut zu bezahlen, so gibt es faktisch keinen
Mangel, dann stehen die Bewerber Schlange.
Es gibt kaum Ingenieure die breit sind für ein Facharbeitergehalt zu
arbeiten. Und da kommt der Aufschrei dass es zu wenige Fachkräfte gibt.
Dann fangenommen die Arbeitgeber an zu schreien, die Politik reagiert,
es wird der Weg frei billige Fachkräfte nach D zu holen. Dies drücken
dann den Preis so dass dem gutbezahlten Ingenieur nix weiter übrig
bleibt einen billigen Job anzunehmen.
>>Re: Regionaler Ingenieurmangel: Wo?
Auf der Straße zwischen Cottbus und Lakoma. Da bin ich neulich in der
Nacht langgefahren -> kein Mensch, nicht mal ein Ingenieur.
1337ing schrieb:> In Franken gibt es viele starke Unternehmen, die wegen laendlichen> Gegend oefter gute Leute suchen (ZF, Schaeffler, Conti, Siemens, Preh,> BMW, ...).
Kann ich bestätigen. Neben den erwähnten Firmen gibt es eine ganze Menge
Mittelständler (z.B. EBM Papst, Kurtz Ersa, Warema), zahlreiche kleinere
Maschinenbauer und mehrere Bosch-Standorte (Bamberg, Nürnberg,
Schweinfurt, Lohr). Die alle haben mit der Schwierigkeit zu kämpfen,
hochqualifiziertes Personal in die "Pampa" zu bringen, wenn man doch
genauso leicht einen Job in München oder Stuttgart bekommt.
Die Mietpreise sind auf dem Land noch wirklich bezahlbar und 1000 qm
Bauland kosten auf dem Dorf selten mehr als 50k. 5 Minuten zur nächsten
Disse laufen ist dann aber nicht drin.
Frangge schrieb:> mehrere Bosch-Standorte (Bamberg, Nürnberg, Schweinfurt, Lohr). Die alle> haben mit der Schwierigkeit zu kämpfen, hochqualifiziertes Personal in> die "Pampa" zu bringen, wenn man doch genauso leicht einen Job in> München oder Stuttgart bekommt.
In Bamberg sind derzeit nur Praktikantenstellen ausgeschrieben.
Und hört bitte auf Blödsinn zu erzählen, die Großen haben keinerlei
Probleme ihre Stellen zu besetzten und zwar egal wo!
genervt schrieb:> In Bamberg sind derzeit nur Praktikantenstellen ausgeschrieben.
Das mag vielleicht jetzt gerade so sein. Wenn sei aber mal suchen, dann
wird es schwierig.
genervt schrieb:> Und hört bitte auf Blödsinn zu erzählen, die Großen haben keinerlei> Probleme ihre Stellen zu besetzten und zwar egal wo!
Wenn man die Stellen mit irgendwem besetzen würde, würde das vielleicht
gehen. Mit der Größe kommt aber auch ein höherer Anspruch dazu.
Angesichts des viel, viel höheren Gehaltes ist dieser Anspruch auch
völlig berechtigt. Aber damit wird es wieder sehr schwierig, die
passenden Leute zu finden.
Das Problem ist wie immer nur der, dass der Anspruch der Unternehmen und
das Selbstbild der Bewerber nicht zusammen passt.
A. schrieb:>> Es mag daran liegen, dass die Bezahlung nur im Mittelfeld liegt>> Angebot und Nachfrage. Wer nicht zahlen will, soll nicht über> Ingenieurmangel klagen.> Wenn der Versuch Dumme zu finden scheitert, heißt es plötzlich es gibt> einen Mangel.
THIS!
1337ing schrieb:> Jaja, früher war alles besser und die Jugend von heutzutage ist viel> schlechter, duemmer usw usw.... Diesen Bullshit behaupten Leute mit> verzerrter Wahrnehmung seit Jahrtausenden und trotzdem entwickelt sich> die Menschheit im Durchschnitt spürbar weiter, nur eben diese Leute> nicht.
Also im letzten Jahrhundert gab es nun mehrere Epochen und Krisen, wo es
sich massiv zurückentwickelt hat. Und dass es jetzt Roboter gibt, die
Menschen arbeitslos machen, und man ohne Arbeit gef ick t ist, ist nun
mal keine Weiterentwicklung. Höchstens in den Augen eines Dummkopfes.
Ich Frage mich manchmal was ihr für Vorstellungen habt. Glaubt ihr ein
frisch Studierter schafft irgendwie einen Mehrwert für die Firma im
Bereich 70k++? Jetzt von euch Mal abgesehen, ihr habt in den ersten 6
Monaten der Firma Mehreinnahmen im hohen 6stelligen Bereich gebracht.
Die ersten Monate muss man dem beibringen wie der Laptop auf und zu
geht, wann es Mittagessen gibt und ansonsten stellt er seinen Kollegen
viele Fragen und hält sie hoffentlich nicht zu sehr von der Arbeit ab.
Macht er das 3-4 Monate hat er schon die Differenz von 50k auf 70k
abgesessen.
Und natürlich wollen die Firmen vielen nicht mehr zahlen als einem
Facharbeiter, nachdem heute jeder studieren kann sind auch viele dabei
die geistig nicht über einem Facharbeiter stehen, und wirklich länger
dauert das Studium auch nicht mehr.
Man kann doch problemlos mit 22 seinen Bachelor oder mit 25 seinen
Master haben, dann mit 50k einsteigen, 10% Gehaltserhöhung pro Jahr
(oder 2 nach 2) und mit 30 ist man bei 90k. Da sind die Dipl Ings von
früher noch Berufseinsteiger gewesen und haben auch nicht mehr bekommen.
Vor dem 35. ist man dann bei 100k. Das 50, 90 oder 100k nicht mehr viel
Wert sind liegt an unseren Steuern. Wieso steigt die
Beitragsbemessungsgrenze jedes Jahr, aber die Höchststeuersatz Grenze
bleibt gleich....
Sebastian H. schrieb:> Ich Frage mich manchmal was ihr für Vorstellungen habt. Glaubt ihr ein> frisch Studierter schafft irgendwie einen Mehrwert für die Firma im> Bereich 70k++? Jetzt von euch Mal abgesehen, ihr habt in den ersten 6> Monaten der Firma Mehreinnahmen im hohen 6stelligen Bereich gebracht.> Die ersten Monate muss man dem beibringen wie der Laptop auf und zu> geht, wann es Mittagessen gibt und ansonsten stellt er seinen Kollegen> viele Fragen und hält sie hoffentlich nicht zu sehr von der Arbeit ab.> Macht er das 3-4 Monate hat er schon die Differenz von 50k auf 70k> abgesessen.>
Na und? Ein Fundament musst du auch voll bezahlen, und kannst trotzdem
noch nicht drin wohnen.
Henry G. schrieb:> Also im letzten Jahrhundert gab es nun mehrere Epochen und Krisen, wo es> sich massiv zurückentwickelt hat. Und dass es jetzt Roboter gibt, die> Menschen arbeitslos machen, und man ohne Arbeit gef ick t ist, ist nun> mal keine Weiterentwicklung. Höchstens in den Augen eines Dummkopfes.
Ach und die Jahrhunderte davor war der Mensch barmherzig? Die heutige
Jugend ist natuerlich auch am Unrecht des letzten Jahrhunderts
schuldig...
Nur weil du heutzutage jeden Scheiss ueber die Medien und Internet
mitbekommst, heisst es noch lange nicht, dass der Mensch schlimmer oder
duemmer geworden ist.
genervt schrieb:> Und hört bitte auf Blödsinn zu erzählen, die Großen haben keinerlei> Probleme ihre Stellen zu besetzten und zwar egal wo!
Wenn schon die Großen Schwierigkeiten hätten, dann wäre die Deutschland
AG dicht und Anschela könnte mit Kameln und Ziegenmilch handeln, anstatt
harte Euros zu verteilen.
Zyniker schrieb:> Wenn schon die Großen Schwierigkeiten hätten, dann wäre die Deutschland> AG dicht und Anschela könnte mit Kameln und Ziegenmilch handeln, anstatt> harte Euros zu verteilen.
Am Ende ist es besser Knowhow zu haben und ein paar harte Euros zu
verteilen, als mit einer nicht wettbewerbsfähigen Wirtschaft ein paar
Euros ohne Gegenleistung zu bekommen und Millionen arbeitslose mehr zu
haben. Währungen sind Mittel zum Zweck. Die Chinesen und Amerikaner
haben das begriffen, die hochgebildeten deutschen Ingenieure scheinbar
noch nicht.
Frangge schrieb:> Schweinfurt, Lohr). Die alle haben mit der Schwierigkeit zu kämpfen,> hochqualifiziertes Personal in die "Pampa" zu bringen, wenn man doch> genauso leicht einen Job in München oder Stuttgart bekommt.
Das liegt aber auch daran, dass sich die Firmen gerne darauf
herausreden, dass sie in eben dieser "Pampa" sitzen und deshalb glauben
nix bezahlen zu müssen. Die verkaufen aber auch deutschlandweit, haben
geringe Kosten weil die Mieten auf dem Land gering sind.
Eine Firma im besagten Lohr z.B. hier um die Ecke hat Kunden in aller
Welt, verdient sich dumm und dämlich, wundert sich aber, dass Ingenieure
dort genau so viel verdienen wollen, wie andere, die in Firmen sitzen,
denen es genau so gut geht.
Nja, dann geht man eben in die größere Firma. Da ist die
Elektronikabteilung zwar kleiner, aber es gibt trotzdem mehr Geld.
Jens U. schrieb:> Eine Firma im besagten Lohr z.B. hier um die Ecke hat Kunden in aller> Welt, verdient sich dumm und dämlich, wundert sich aber, dass Ingenieure> dort genau so viel verdienen wollen, wie andere, die in Firmen sitzen,> denen es genau so gut geht.
Bosch?
Markus schrieb:> Jens U. schrieb:>> Eine Firma im besagten Lohr z.B. hier um die Ecke hat Kunden in aller>> Welt, verdient sich dumm und dämlich, wundert sich aber, dass Ingenieure>> dort genau so viel verdienen wollen, wie andere, die in Firmen sitzen,>> denen es genau so gut geht.>> Bosch?
Bosch Rexroth sollte doch IGM haben oder nicht?
Außer es kommt die alte Leier, ja wir sind hier schließlich auf dem
Land, da gibt es nicht dieselbe Stufe wie in der Stadt.
ludwig schrieb:> Wir sind uns ja nun mittlerweile alle einig, dass es den generellen> Ingenieurmangel nicht gibt.
Manipulation am Morgen bringt Kummer und Sorgen,
Nein wir sind uns nicht einig darüber ob es genug für Ingenieure zu tun
gibt.
> Interessant wäre, wenn hier einmal Regionen konkreter geografisch> eingeschränkt würden. Über das allgemeine "Süddeutschland" hinaus.
Recherchier doch selbst, du traust doch eh keiner Meinung, die deine
eigene Frage stellt.
> Mich interessiert vor allem, wo der Absolvent im Bereich Ingenieurwesen> (E-Technik oder Maschinenbau) gute Aussichten hat, etwas jenseits der> Leihbuden zu finden.
Schau dir die Arbeitslosenrate für Akademiker an, die ist so niedrig wie
nie. Insbesonders die für Jüngere.
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/arbeitslosigkeit-bei-akademikern-erreicht-rekord-tief-15239500.html
Jens U. schrieb:> Das liegt aber auch daran, dass sich die Firmen gerne darauf> herausreden, dass sie in eben dieser "Pampa" sitzen und deshalb glauben> nix bezahlen zu müssen. Die verkaufen aber auch deutschlandweit, haben> geringe Kosten weil die Mieten auf dem Land gering sind.
Das ist der größte Schwachsinn dieser Buden. Die meinen tatsächlich nur
weil meine Lebenshaltungskosten geringer sind als in Bayern, weniger
zahlen zu müssen. Was geht die MEIN Privatleben an. Insbesondere
Unternehmen deren Umsatz eben NICHT vom lokalen Gehaltsniveau abhängt
wie z.B. beim Bäcker oder Monteur sollten doch endlich mal dazu
beitragen, dass die Ost-West-ungleichheit ausgeglichen wird. Aber nein,
man nutzt lieber die höheren Deckungsbeiträge.
> Eine Firma im besagten Lohr z.B. hier um die Ecke hat Kunden in aller> Welt, verdient sich dumm und dämlich, wundert sich aber, dass Ingenieure> dort genau so viel verdienen wollen, wie andere, die in Firmen sitzen,> denen es genau so gut geht.
Meine aktuelle Bude sieht das auch so. In ein par Wochen bin ich weg.
Hans schrieb:> Ja, in Stuttgart wird gerne auch mal für 50000€ Brutto ein Software> Entwickler gesucht. Dann kannst ja mal ausrechnen.
Anfang des Jahres in Böblingen: Bei 3700€/m sind sie schon am Jammern
was aber schon eh unter der Schemerzgrenze ist, Rattenlochwohnung in der
Gegend für 1200€/m, was anderes gibts nicht.
Qwertz schrieb:> Seltsam, wo doch wegen Corona-Krise überall Einstellungsstopp ist.
Haben wir ja schon diskutiert, dass deine Aussage so pauschal Blödsinn
ist.
Msd schrieb:> Qwertz schrieb:> Seltsam, wo doch wegen Corona-Krise überall Einstellungsstopp ist.>> Haben wir ja schon diskutiert, dass deine Aussage so pauschal Blödsinn> ist.
Seltsam, wo doch wegen Corona-Krise fast überall Einstellungsstopp ist.
Firma HCSOB stellt ein, aber nur sehr gute Ingenieure.
Damit fallen fast alle hier im Forum "arbeitenden" Ingenieure aus dem
Raster.
Es tut mir Leid für euch.
Cha-woma M. schrieb:> Dann kannste mal erleben wie die Realität in der DDR4.0 ausschaut, am> Arbeitsmarkt für Ing.&Co.!
Was hat das mit DDR zu tun?
In der DDR hatte jeder einen Job, aber längst nicht jeder hatte
Arbeit...
Jens U. schrieb:> Peter Pansen schrieb:>> Firma HCSOB stellt ein, aber nur sehr gute Ingenieure.> was soll denn das sein?
:-) Jetzt hast du dich aber entlarvt.
Qwertz schrieb:> Msd schrieb:>> Meine aktuelle Bude sieht das auch so. In ein par Wochen bin ich weg.>> Seltsam, wo doch wegen Corona-Krise überall Einstellungsstopp ist.
Stimmt definitiv nicht. Bewerbungsrunden finden nach wie vor statt, wenn
auch per Telefon und Videokonferenz.
Mark B. schrieb:> Stimmt definitiv nicht. Bewerbungsrunden finden nach wie vor statt, wenn> auch per Telefon und Videokonferenz.
Na dann ist ja alles wieder gut, und die Krise kann für beendet erklärt
werden. Hurra!
Qwertz schrieb:> Mark B. schrieb:>> Stimmt definitiv nicht. Bewerbungsrunden finden nach wie vor statt, wenn>> auch per Telefon und Videokonferenz.>> Na dann ist ja alles wieder gut, und die Krise kann für beendet erklärt> werden. Hurra!
Warum beenden was es nie gegeben hat?
Jedenfalls nicht im erweiterten Umwelt. Ja, für manche ist es eben
existentiell, die rein persönliche Krise zur Allgemeinen zu erklären.
Weil, wenn die Krise alle trifft und nicht nur einen, kann der eine alle
Zehne grade sein lassen, denn "wenn es alle trifft, macht es auch nichts
aus, das ich mich selbst verändere. Also pflege ich mein Phlegma und
sitz die Sache aus".
Horst Hoden schrieb:> Warum beenden was es nie gegeben hat?
Ach der neuartige Corona-Virus hat gar keine Krise ausgelöst? In
Deutschland gibt es gar keine sozialen oder wirtschaftlichen
Einschränkungen?
Na dann ist ja alles gut, und es muss auch keine Krise für beendet
erklärt werden, da es nie eine gab. Hurra!
Qwertz schrieb:> Ach der neuartige Corona-Virus hat gar keine Krise ausgelöst? In> Deutschland gibt es gar keine sozialen oder wirtschaftlichen> Einschränkungen?
Naja wir reden ja immer noch ums Ingenieursbusiness wie im Threadtitel
!?!
Und da ist wegen corona schlimmstenfalls Homeoffice zum Alltagsgeschäft
hinzugekommen. Nicht mal easy Kurzarbeit wie für die Produktion :-(
Sowas grämt natürlich die leidenschaftlichen Schwarzmaler.
Aber man kann wohl auch die mangelnden Möglichkeiten Geld in der Gastro
oder sonstwo zu versenken als Krise empfinden, ich nicht.
Erst mit Langzeitarbeitslosigkeit fängt ne Krise an, alles andere sind
saisonale Zipperlein.
Wohlsein,
Qwertz schrieb:> Mark B. schrieb:>> Stimmt definitiv nicht. Bewerbungsrunden finden nach wie vor statt, wenn>> auch per Telefon und Videokonferenz.>> Na dann ist ja alles wieder gut, und die Krise kann für beendet erklärt> werden. Hurra!
Niemand hat behauptet, dass die Krise keine Auswirkungen auf den
Arbeitsmarkt hat.
ist mir aber ein Rätsel, Wie man aber auf die Idee kommt pauschal
jemanden (den man nicht kennt), als Lügner zu deuten, der behauptet
aktuell seinen Job zu wechseln.
Wenn man wie du, in großen Buden arbeitet, ist das vielleicht klar, denn
die sind viel zu starr und unflexibel als das auf selektiv gute
Ingenieure eingegangen wird, die sich anbieten. Da gibt es von oben
einen Einstellungstopp und gut. Natürlich bezieht man das dann auf die
ganze Wirtschaft, weil man nix anderes kennt.
Ich habe das ja auch schon mal gesagt, wer ein Formularbewerber ist und
nicht zum Telefon greift, wird die guten Postionen sowieso nicht finden.
In Führungspositionen schreibt niemand eine E-Mail um den Erstkontakt
aufzunehmen.
Horst Hoden schrieb:> Aber man kann wohl auch die mangelnden Möglichkeiten Geld in der Gastro> oder sonstwo zu versenken als Krise empfinden, ich nicht. Erst mit> Langzeitarbeitslosigkeit fängt ne Krise an, alles andere sind saisonale> Zipperlein.
Naja, Ermessenssache. Für mich beginnt schon eine Krise, wenn ich keine
mit Zuschlag ausbezahlte Mehrarbeit mehr machen darf.
Qwertz schrieb:> Msd schrieb:>> Qwertz schrieb:>> Seltsam, wo doch wegen Corona-Krise überall Einstellungsstopp ist.>>>> Haben wir ja schon diskutiert, dass deine Aussage so pauschal Blödsinn>> ist.>> Seltsam, wo doch wegen Corona-Krise fast überall Einstellungsstopp ist.
So ist es schon besser. Ich falle eben in genau diese Ausnahmen. Als
außenstehender sollte das demnach nicht so "seltsam" sein wie du es
betitelst.
Qwertz schrieb:> Ach der neuartige Corona-Virus hat gar keine Krise ausgelöst? In> Deutschland gibt es gar keine sozialen oder wirtschaftlichen> Einschränkungen?
nicht überall ...
Qwertz schrieb:> Na dann ist ja alles gut, und es muss auch keine Krise für beendet> erklärt werden, da es nie eine gab. Hurra!
Naja, wird ne Krise fühlt sich das nicht wirklich an. Da muss man sich
nur mal an einen strengen Winter erinnern, um zu begreifen, was "harte
Zeiten" wirklich bedeudet:
https://youtu.be/qGdKKjhSJjg?t=2353
Im Freundeskreis würde ich sogar sagem, dass Ings im Vergleich Ärzten,
Lehrern, BWLern mit Abstand die höchste Arbeitslosenrate haben. Ist
allerdings auch NRW, hier herrscht eh ein Überangebot.
Wenn dann vielleicht irgendwo im Osten, in Eisenach oder sowas :)
Henning schrieb:> Im Freundeskreis würde ich sogar sagem, dass Ings im Vergleich Ärzten,> Lehrern, BWLern mit Abstand die höchste Arbeitslosenrate haben. Ist> allerdings auch NRW, hier herrscht eh ein Überangebot
Klar an Bergbauingenieuren, aber die sind durch den Staatlich geföderten
Kohleaussteig dick wie die Prinzessinn auf der Erbse sozial abgefedert
und zählen ohnehin nicht zum Arbeitskräfteangebot.
Und hinsichtlich der Arbeitslosenrate sieht es auch bei den Ingenieuren
deutlich besser aus als beim Durchschnitt:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Berufe/generische-Publikationen/Broschuere-Ingenieure.pdf
Und arbeitslos ist nicht gleich arbeitslos. Wo Ärzte und Lehrer wegen
Burnout für ein halbes Jahr in die Reha7Entgiftung wechseln, kündigt der
Ing. traditionell und macht als sabbatical sein Ding auf eigene
Rechnung.
Berufsrevolutionär schrieb:> Klar an Bergbauingenieuren, aber die sind durch den Staatlich geföderten> Kohleaussteig dick wie die Prinzessinn auf der Erbse sozial abgefedert> und zählen ohnehin nicht zum Arbeitskräfteangebot.
Bergbauingenieure sind eh weltweit unterwegs. Um die würde ich mir die
wenigsten Sorgen machen, du Flitzpiepe.
Berufsrevolutionär schrieb:> Wo Ärzte und Lehrer wegen> Burnout für ein halbes Jahr in die Reha7Entgiftung wechseln, kündigt der> Ing. traditionell und macht als sabbatical sein Ding auf eigene> Rechnung.
Kann ich nicht bestätigen. Ich konnte schon einige augebrannte
Ingenieure sehen. Die werden nach einem halben Jahr oder mehr
Klinikaufenthalt wieder schrittweise auf die Arbeit vorbereitet.
Meistens sind die aber danach nicht mehr die alten und werden bei der
nächsten Gelegenheit entsorgt. Manchmal greift der AG aber schon direkt
nach der Rückkehr ein und komplimentiert die aus der Firma mit einer
Summe X. Sabbatical können sich die Ingenieure in der Regel nicht
leisten wegen Haus, Kind und Frau. Wäre aber auch ungewöhlich, wenn
Ingenieure auf einmal die Freiheit der großen Welt erleben wollen.,
sonst hätten die auch was anderes studiert. Mann Du, hier schreiben aber
Leute einen Müll rein.
Berufskonformist schrieb:> Sabbatical können sich die Ingenieure in der Regel nicht leisten wegen> Haus, Kind und Frau. Wäre aber auch ungewöhlich, wenn Ingenieure auf> einmal die Freiheit der großen Welt erleben wollen., sonst hätten die> auch was anderes studiert.
So ein Unsinn. In der IGM gibt es fast 4 Mio Arbeitnehmer, ein nicht
unerheblicher Teil sind Ingenieure und immer mehr nutzen ein Sabbatical
fuer eine Weltreise oder sonstige Auszeit, z.B. Hausbau. Selbst mit
Kindern gehen manche auf Weltreise. Auch ohne solche Modelle, wo man
zuvor 1-2 Jahre schon zum halben Gehalt gearbeitet hat und waehrend dem
Sabbatical weiterhin bezahlt wird, sollte man von einem Ingenieur
erwarten koennen, dass er mit Geld umgehen kann und ein laecherliches
Jahr problemlos ueberbruecken kann.
1337ing schrieb:> In Franken gibt es viele starke Unternehmen, die wegen laendlichen> Gegend oefter gute Leute suchen (ZF, Schaeffler, Conti, Siemens, Preh,> BMW, ...).>> Ost-NRW hat die meisten hidden champions, aber weit weniger Bevoelkerung> (Raum Bielefeld und Paderborn).>> Dann noch Braunschweig in NDS.
Komme aus Ost-NRW oder OWL wie man hier sagt. Trotz Größen wie Phoenix
Contact, Weidmüller, Wago oder dSPACE bekommt man auch hier nicht gerade
einfach einen Job. Viele betreiben nur Rosinenpickerei. Die Firmen leben
von Leuten die alles für die Firma tun. dSPACE beispielsweise bezahlt
schlecht, kann sich aber dennoch über eine hohe Bewerberzahl sicher
sein.
Trauerspiel schrieb:>> Sabbatical können sich die Ingenieure in der Regel nicht leisten wegen>> Haus, Kind und Frau. Wäre aber auch ungewöhlich, wenn Ingenieure auf>> einmal die Freiheit der großen Welt erleben wollen., sonst hätten die>> auch was anderes studiert.>> So ein Unsinn. In der IGM gibt es fast 4 Mio Arbeitnehmer, ein nicht> unerheblicher Teil sind Ingenieure und immer mehr nutzen ein Sabbatical> fuer eine Weltreise oder sonstige Auszeit, z.B. Hausbau. Selbst mit> Kindern gehen manche auf Weltreise. Auch ohne solche Modelle, wo man> zuvor 1-2 Jahre schon zum halben Gehalt gearbeitet hat und waehrend dem> Sabbatical weiterhin bezahlt wird, sollte man von einem Ingenieur> erwarten koennen, dass er mit Geld umgehen kann und ein laecherliches> Jahr problemlos ueberbruecken kann.
Ja? Ist das so? Dann zeig doch mal, welche Firmen solche
Wellnesprogramme anbieten. Da kenne ich nur vom öffentlichen Dienst. Es
mag einige Ausnahmen geben, aber die Regel ist das ganz bestimmt nicht.
Sag mal, auf welchem Stern wohnst du gerade? Sobald der Ingenieur eine
verantwortungsvolle Position inne hat ist ein Pausenjahr so ziemlich das
Letzte, was ansteht. Und immer wieder IGM hier IGM dort. Die
allermeisten Ingenieure arbeiten eben nicht in einem organisierten
Betrieb, sondern im KMU oder beim Dienstleister! Und nicht weil sie
Minderleister sind, sondern weil es eben nicht so viele IGM-Firmen gibt!
Frag doch beim KMU, ob du ein Jahr pausieren kannst. Davon mal
abgesehen, dass es die meisten Ingenieure nicht so dicke haben und auf
das Geld angewiesen sind oder es gar nicht erst wollen.
"Vor allem die Zugpferde der Wirtschaft wie BMW, die Deutsche Bank oder
Siemens bieten ihren Mitarbeitern einen Anspruch auf ein Sabbatical und
damit gehören sie zu den etwa 15 Prozent der deutschen Unternehmen, die
ihren Mitarbeitern diese Möglichkeit in festen Modellen bieten."
Top20:
https://www.produktion.de/themen/gehalt-karriere/work-life-balance-die-20-besten-unternehmen-deutschlands-130.htmlHinweisgeber (vormals Ratgeber) schrieb:> Die Firmen leben von Leuten die alles für die Firma tun.
Wegen solchen Leuten, die nie gelernt haben ihren Wert richtig
einzuschätzen und entsprechend zu verhandeln, wegen solchen Leuten
kriegen dort alle weniger als sie haben könnten, nur die Eigentümer
machen sich lachend die Taschen voll.
Trauerspiel schrieb:> "Vor allem die Zugpferde der Wirtschaft wie BMW, die Deutsche Bank oder> Siemens bieten ihren Mitarbeitern einen Anspruch auf ein Sabbatical und> damit gehören sie zu den etwa 15 Prozent der deutschen Unternehmen, die> ihren Mitarbeitern diese Möglichkeit in festen Modellen bieten."
Jetzt schreibst du noch unter welchen Bedingungen dann sieht es wieder
ganz anders aus.
Sabatical darfst du dir erst mal mit Lebenzeitüberstundenkonto ansparen,
also für Jungspunde die gerade mal ein paar Jährchen dabei sind, egal ob
die auf Weltreise wollen oder ein Haus bauen. Wer stellt auch frisch
Leute ein damit die dann erst mal ein Jahr weg sind oder halbtags
arbeiten.
Dieses Werbegequatsche ist HR-PR um naive Deppen anzulocken.
Die Pleitebannk DB hat gerade ganz andere Sorgen, die sind froh über
jeden Mitarbeiter den sie los haben, durch Corona sieht das in anderen
Firmen auch nicht besser aus.
Sabatical ich lach mich tot. Ich kennen nen Ing der ist bei Audi, der
hat vor einem Jahr mal drei Monate bekommen weil sein Überstundenkonto
randvoll ist. Sabatical gibts dort theoretisch auch nur bekommt das
praktisch keiner.
html-heinz schrieb:> Sabatical darfst du dir erst mal mit Lebenzeitüberstundenkonto ansparen,> also für Jungspunde die gerade mal ein paar Jährchen dabei sind
...ist das nix
fehlte noch.
Berufskonformist schrieb:> Kann ich nicht bestätigen. Ich konnte schon einige augebrannte> Ingenieure sehen. Die werden nach einem halben Jahr oder mehr> Klinikaufenthalt wieder schrittweise auf die Arbeit vorbereitet.
Das ist in meinem Arbeitsumfeld quasi unvorstellbar. Meine Kollegen und
ich empfinden unsere Ingenieursarbeit als sehr entspannt, Stress gibt es
kaum. Vor allem im Home Office ist Erholung angesagt, da man sich seine
Arbeit fast völlig frei einteilen kann; so ist zwischendurch eine Pause
mit Sonne tanken im Liegestuhl überhaupt kein Problem. Danach Kaffee
trinken und ab ins nächste Meeting.
Berufsrevolutionär schrieb:> Und hinsichtlich der Arbeitslosenrate sieht es auch bei den Ingenieuren> deutlich besser aus als beim Durchschnitt:
Ja das liegt daran weil viele Ingenieure fachfremd für billiges Geld
arbeiten wofür sie kein Studium gebraucht hätten. Für 10-17€/h bekommt
ein Ingenieur eben auch irgend einen Job, wenn er nichts richtiges
findet.
Armin schrieb:> Ja das liegt daran weil viele Ingenieure fachfremd für billiges Geld> arbeiten wofür sie kein Studium gebraucht hätten.
Für 100k im Jahr Powerpoint-Folien zusammenzuklicken ist natürlich eine
viel höhere Kunst!
Handwerker schrieb:> Für 100k im Jahr Powerpoint-Folien zusammenzuklicken ist natürlich eine> viel höhere Kunst!
Leider ist das oft so. Sobald etwas abstraktes wie eine Entwicklung (HW
oder SW) in konkrete Zahlen gegossen wird (Mannstunden, Zieltermine,
Umsatzprognosen, Kosten) entsteht im Management der Eindruck, dass der-
oder diejenige das irgendwie unter Kontrolle hat oder beeinflussen kann.
Und der uralte Bimbes-Reflex, dass jeder, der maßgeblich am Geschäft
beteiligt ist, seinen Anteil (AT) braucht.
Aus Sicht der Kaufleute sind Entwickler Nerds. Und wenn es dann noch
SW-Fehler gibt oder HW zurückgerufen wird, dann wird offensichtlich,
wieviel perfekter ihre Arbeit ist.
In einigen Fällen mag das sogar gerechtfertigt sein, wo Kaufleute quasi
die Visionen verkaufen und die Entwicklung reine Dienstleistung ist.
Qwertz schrieb:> Das ist in meinem Arbeitsumfeld quasi unvorstellbar. Meine Kollegen und> ich empfinden unsere Ingenieursarbeit als sehr entspannt, Stress gibt es> kaum. Vor allem im Home Office ist Erholung angesagt, da man sich seine> Arbeit fast völlig frei einteilen kann; so ist zwischendurch eine Pause> mit Sonne tanken im Liegestuhl überhaupt kein Problem. Danach Kaffee> trinken und ab ins nächste Meeting.
Du gehörst auch zu einer Minderheit an. Du merkst es nur noch nicht,
weil du IGM verblendet bist.
Handwerker schrieb:> Für 100k im Jahr Powerpoint-Folien zusammenzuklicken ist natürlich eine> viel höhere Kunst!
In dieser kranken Gesellschaft ja :(
A. S. schrieb:> Aus Sicht der Kaufleute sind Entwickler Nerds.
Ich wage mal zu behaupten, dass wir Ingenieure sogar nur ein Stück
Scheiße für viele sind.
Also ich weiß nicht wie es euch so geht, aber ich werde bald nach 20
Jahren HW-Entwicklung meine Berufslaufbahn als Ingenieur beenden. Diese
undankbare Gesellschaft soll ihren Scheiß selbst entwickeln und zu
sehen, wie sie dieses Industrieland aufrecht erhalten.
AVR schrieb im Beitrag #6273967:
> Also ich weiß nicht wie es euch so geht, aber ich werde bald nach 20> Jahren HW-Entwicklung meine Berufslaufbahn als Ingenieur beenden. Diese> undankbare Gesellschaft soll ihren Scheiß selbst entwickeln und zu> sehen, wie sie dieses Industrieland aufrecht erhalten.
Geerbt oder nur extrem sparsam gelebt und viel investiert? Die meisten
brauchen dafür eher 30-35 Jahre.
Eingebettet schrieb:> Geerbt oder nur extrem sparsam gelebt und viel investiert? Die meisten> brauchen dafür eher 30-35 Jahre.
Ich lebe sparsam und habe auch investiert. Geerbt habe ich gar nichts.
Wenn man nicht wie der letzte Asoziale konsumiert, kann ordentlich was
angehäuft werden.
Ich will mit arbeiten ja nicht aufhören, sondern dieses Trauerspiel als
Ingenieur beenden.
AVR schrieb im Beitrag #6274077:
> Ich will mit arbeiten ja nicht aufhören, sondern dieses Trauerspiel als> Ingenieur beenden.
In welchem Beruf wird man denn besser behandelt und fairer bezahlt?
Eingebettet schrieb:> AVR schrieb im Beitrag #6274077:>> Ich will mit arbeiten ja nicht aufhören, sondern dieses Trauerspiel als>> Ingenieur beenden.>> In welchem Beruf wird man denn besser behandelt und fairer bezahlt?
Hatt das überhaupt was mit dem Beruf zu tun?
Liegt es nicht eher an persönlichen Durchsetzungsvermögen und
pragmatischer Flexibilität?!
Eingebettet schrieb:> AVR schrieb:> Ich will mit arbeiten ja nicht aufhören, sondern dieses Trauerspiel als> Ingenieur beenden.>> In welchem Beruf wird man denn besser behandelt und fairer bezahlt?
Gute Frage. Mir würde jetzt auch nicht viel einfallen. Vielleicht Pilot
oder Arzt, wenn man es gut erwischt hat. Aber das ist ja nichts, wo man
nach 20 Jahren als Ingenieur mal eben hinwechseln kann. Bleiben
eigentlich nur Aushilfsjobs als Alternative.
@AVR: An was hast du denn gedacht, wie du dich in Zukunft alternativ
beruflich austoben möchtest?
Qwertz schrieb:> @AVR: An was hast du denn gedacht, wie du dich in Zukunft alternativ> beruflich austoben möchtest?
Ich habe an IBN nachgedacht. Ja ich weiß...es ist immer noch was mit
Technik, aber dann hätte ich wenigstens das Theater mit Entwicklung
hinter mir.
AVR schrieb im Beitrag #6274112:
> Ich habe an IBN nachgedacht.
Oftmals mehr Geld, aber noch schlechtere Behandlung. Besonders wenn die
Linie steht. Man verliert auf Reisen viel Privatzeit in irgendwelchen
Hotels weit weg von seinem gewohnten Umfeld. Das ist nicht für jeden
etwas, aber manchen gefällt es sehr gut.
AVR schrieb im Beitrag #6273967:
> Du gehörst auch zu einer Minderheit an. Du merkst es nur noch nicht,> weil du IGM verblendet bist.
Glaub mir, IGM heißt lange nicht dass alles gut ist. Selbst unter IGM
Unternehmen und innerhalb des IGM Unternehmen selbst gibt es große
Unterschieede.
Eingebettet schrieb:> AVR schrieb:> Ich habe an IBN nachgedacht.>> Oftmals mehr Geld, aber noch schlechtere Behandlung. Besonders wenn die> Linie steht. Man verliert auf Reisen viel Privatzeit in irgendwelchen> Hotels weit weg von seinem gewohnten Umfeld. Das ist nicht für jeden> etwas, aber manchen gefällt es sehr gut.
Ja, da muss man schon ein ganz besonderer Typ Mensch sein, um weltweite
Inbetriebnahme als Betätigungsfeld gut zu finden. Da gibt es bald sonst
nicht mehr viel Anderes im Leben: Freunde, Ehefrau, Familie, geht alles
den Bach runter, es bleiben nur noch Alkohol und Nutten (wenn es gut
läuft). Nach ein paar Jahren ist man eine verkrachte Existenz.
@AVR: Das ist echt kranke Scheiße, hast du dir das gut überlegt, und
willst dir das mit Mitte 40 tatsächlich noch antun? Jetzt schon mein
herzliches Beileid, du wirst deinen vorherigen Job als Ingenieur sicher
noch schmerzlich vermissen.
Qwertz schrieb:> @AVR: Das ist echt kranke Scheiße, hast du dir das gut überlegt, und> willst dir das mit Mitte 40 tatsächlich noch antun? Jetzt schon mein> herzliches Beileid, du wirst deinen vorherigen Job als Ingenieur sicher> noch schmerzlich vermissen.
So ist es. Ich konnte schon einige Ingenieure beobachten, die einen
langweiligen gutbezahlten Job hatten und irgendwann meinten, Held
spielen und zeigen zu müssen, was alles in denen steckt. Viele davon
sind zu KMUs gegangen, weil dort Bürokratie und Politik eine geringere
Rolle spielen solle. Nicht alle, aber viele davon haben sich danach
getraut, beim alten Arbeitgeber anzurufen und unterwürfig nachzufragen,
ob sie an die alte Stelle zurückkehren dürften. Leider war die Antwort
stets negativ.
Eingebettet schrieb:> In welchem Beruf wird man denn besser behandelt und fairer bezahlt?
Jeder Job wo kein Dienstleisterparasit dazwischensitzt, Ingenieursberufe
gehören nicht dazu, 90% durchseucht mit Dienstleisterparasiten.
Schüler weiss alles besser schrieb:> Jeder Job wo kein Dienstleisterparasit dazwischensitzt, Ingenieursberufe> gehören nicht dazu, 90% durchseucht mit Dienstleisterparasiten.
Es sitzt immer jemand dazwischen. Eine ganze Kette vom Abbau des
Siliziums bis mehrere Stufen von Zulieferern rauf alles liefern was der
Tier-1 braucht, um die Elektronik zu produzieren und dem OEM
auszuliefern. Die Arbeit ist immer eine Dienstleistung, egal ob intern,
Tochter Unternehmen oder extern auf der Rechnung steht, bezahlt muss es
werden.
Eingebettet schrieb:> Schüler weiss alles besser schrieb:>> Jeder Job wo kein Dienstleisterparasit dazwischensitzt, Ingenieursberufe>> gehören nicht dazu, 90% durchseucht mit Dienstleisterparasiten.>> Es sitzt immer jemand dazwischen. Eine ganze Kette vom Abbau des> Siliziums bis mehrere Stufen von Zulieferern rauf alles liefern was der> Tier-1 braucht, um die Elektronik zu produzieren und dem OEM> auszuliefern. Die Arbeit ist immer eine Dienstleistung, egal ob intern,> Tochter Unternehmen oder extern auf der Rechnung steht, bezahlt muss es> werden.
Der wahre Diensteister ist aber der Ingenieur, er leistet die Arbeit.
Der Dienstleister dagegen leistet nichts, er kassiert nur ab und
verschlechtert die Arbeitsbedingungen für den Ingenieur zugunsten der
Flexibilität des Entleihers.