Hallo zusammen. Ich möchte einen Lautsprecher einer Box mit
verschiedenen Frequenzen ansteuern, gibt es eine günstige Lösung dafür?
Es gibt ja diese Frequenzgeneratoren als Software, geht das auch
einfacher?
Definiere "einfacher".
Einfacher und vor allem automatisierbarer geht es sicher nicht, solange
es nur um reine Audiosignale geht. Mit einem Rechner kannst du bei
Bedarf dann einfach auch mal unterschiedliches Rauschen ausgeben oder
auch beliebige andere Audiosignale.
Lothar M. schrieb:> Definiere "einfacher"
Vielleicht ist ein echter Frequenzgenerator besser als eine Software?
Ich will im Bereich von 10Hz bis z.B. 50MHz oder 100MHz arbeiten. Es
soll ein normaler Lautsprecher aus einer Hifi Box damit angesteuert
werden. Ich habe nur keine Ahnung auf was ich alles achten muss. Der
Generator muss den Widerstand des Lautsprechers vertragen habe ich
gelesen also z.B. 8 Ohm.
Nimmm Audacity und generiere dir die gewünschten Signale. Brenne sie auf
eine CD oder mache mp3-Dateien draus.
Einfach ist es auch, einen Signalgenerator zu kaufen und an einen
Verstärker anzuschließen ...
Jetzt erst gesehen:
B. Steinhauer schrieb:> Ich will im Bereich von 10Hz bis z.B. 50MHz oder 100MHz arbeiten.
Was willst denn du mit 50MHz oder 100MHz an einem HiFi-Lautsprecher?
michael_ schrieb:> Schrieb ich doch, gibt es hier fertig:
Die fangen doch erst bei 20Hz an und hören schon bei 20kHz auf :-)!
Zugegeben, 50MHz gehen mit Audacity auch nicht ...
Horst schrieb:> HildeK schrieb:>> 50MHz gehen mit Audacity auch nicht ...>> Kein Problem, mit Lautsprechern auch nicht.
Sag das mal den Hifi-Esoterikern.
HildeK schrieb:> Nimmm Audacity und generiere dir die gewünschten Signale. Brenne sie auf> eine CD oder mache mp3-Dateien draus.
Die mp3-Datei möchte ich mal sehen, in der Signale mit bis zu 100 MHz
unterzubringen sind.
B. Steinhauer schrieb:> Ich will im Bereich von 10Hz bis z.B. 50MHz oder 100MHz arbeiten. Es> soll ein normaler Lautsprecher aus einer Hifi Box damit angesteuert> werden.
Kann es sein dass Du keinerlei Ahnung hast was die Maßeinheit Hertz
bedeutet?
Allein wenn man den Titel des Threads liest kommt einem
das kalte Grausen.
Und wenn man dann hier reinschaut bekommt man es auch
noch bestätigt. Die Überschrift sagt schon alles.
B. Steinhauer schrieb:> Doch weis ich und auch, dass der Lautsprecher das nicht kann, aber ich> will einen Generator der das kann!
Nun, dann kauf einen passenden Funktionsgenerator. Anders wird es nicht
gehen.
Kostet? Klar, billig ist anders. Bis 50MHz gibbet Bausätze beim iBäh, ob
die was taugen weiß ich nicht.
Old-Papa
HildeK schrieb:> Einfach ist es auch, einen Signalgenerator zu kaufen und an einen> Verstärker anzuschließen ...
Kannst du mir einen Empfehlen? Für die Auswahl fehtl mir das nötige
Wissen bzw. ich übersehe mit Sicherheit etwas wichtiges wenn ich das
alleine ausuche. Wäre super wenn ihr mir Empfehlungen geben könntet.
Hallo,
> Doch weis ich und auch, dass der Lautsprecher das nicht kann, aber ich> will einen Generator der das kann!
Vielleicht ist das das richtige für dich:
https://www.batronix.com/versand/funktionsgeneratoren/Rigol-DG4102.html
Unter Zubehör findest du dann noch den Verstärker Rigol PA1011 um den
Lautsprecher zu treiben (geht allerdings nur bis 1MHz).
rhf
HildeK schrieb:> Jetzt erst gesehen:>> B. Steinhauer schrieb:>> Ich will im Bereich von 10Hz bis z.B. 50MHz oder 100MHz arbeiten.>> Was willst denn du mit 50MHz oder 100MHz an einem HiFi-Lautsprecher?
Das ist wie das mit den vergoldeten USB-Kabeln. Nur mit 50MHz kann man
verifizieren, dass der Bachblütengespülte Rosenquarz im Lautsprecher
wirklich einen runderen Klang produziert.
Nein, im Ernst:
Was hast du vor?
Weil 50MHz Rechteck erzeugen ginge recht einfach, ein Sinus wird teuer.
Führe doch mal näher aus, dann kann man auch sinnvolle Empfehlungen
geben.
Hmm schrieb:> HildeK schrieb:>> Jetzt erst gesehen:>>>> B. Steinhauer schrieb:>>> Ich will im Bereich von 10Hz bis z.B. 50MHz oder 100MHz arbeiten.>>>> Was willst denn du mit 50MHz oder 100MHz an einem HiFi-Lautsprecher?>> Das ist wie das mit den vergoldeten USB-Kabeln. Nur mit 50MHz kann man> verifizieren, dass der Bachblütengespülte Rosenquarz im Lautsprecher> wirklich einen runderen Klang produziert.
Aha, das wusste ich noch nicht :-). Mit welchem Aufnehmer kann man das
verifizieren? Zumindest mein Ohr geht so weit nicht ...
Roland F. schrieb:> (geht allerdings nur bis 1MHz)
Ja, allerdings "geht" der bei DC - also Null Hz los.
Aber:
Wenn ich einen audiophilen Tonfrequenz-Ölpapierkondensator aus der
ehemaligen CCCP in den Eingang dazuimplementiere, so dass der Verstärker
erst bei 10Hz "losgeht" - würde dadurch die obere Grenzfrequenz des
Verstärkers nicht auch um den Faktor 10 erhöht werden?
B. Steinhauer schrieb:> Doch weis ich und auch, dass der Lautsprecher das nicht kann, aber> ich> will einen Generator der das kann!
Und was hat das ganze dann mit einem Lautsprecher zu tun?
Du willst einen Lautsprecher mit 100MHz ansteuern, weißt aber genau, daß
der Lautsprecher das gar nicht kann und willst trotzdem einen Generator?
Fragen über Fragen... :-)
npn schrieb:> Du willst einen Lautsprecher mit 100MHz ansteuern
Ich sehe erst jetzt welchen Humbug ich da geschrieben habe. Ich meinte
100KHz! Auch das kann der LS nicht aber ich habe Reserve und das ist
gut.
npn schrieb:> B. Steinhauer schrieb:>> Doch weis ich und auch, dass der Lautsprecher das nicht kann, aber>> ich>> will einen Generator der das kann!>> Und was hat das ganze dann mit einem Lautsprecher zu tun?> Du willst einen Lautsprecher mit 100MHz ansteuern, weißt aber genau, daß> der Lautsprecher das gar nicht kann und willst trotzdem einen Generator?> Fragen über Fragen... :-)
Gute Fragen :-(
Das ESB eines Lautsprechers ist etwa sowas:
R (8Ohm) in Serie L(xxxµH)
Parallel dazu:
C (>xxpF)
Was bei 100MHz passiert, hängt nur noch von der parasitären Kapazität
ab, die Wicklung und die Membran tut GAR nichts mehr. Aus Audiosicht
sind sämtiche Messungen Mumpitz.
Darum soll er mal erklären, warum er das tun will.
Selbst für Class-D ist nur <1MHz relevant.
B. Steinhauer schrieb:> Ich sehe erst jetzt welchen Humbug ich da geschrieben habe. Ich meinte> 100KHz! Auch das kann der LS nicht aber ich habe Reserve und das ist> gut.
> Das ESB eines Lautsprechers ist etwa sowas:> R (8Ohm) in Serie L(xxxµH)> Parallel dazu:> C (>xxpF)
Unterhalb seiner Resonanzfrequenz (die hängt u.a. von den
Einbauverhältnissen ab) verhält sich ein Lautsprecher kapazitiv.
B. Steinhauer schrieb:> B. Steinhauer schrieb:>> Ich sehe erst jetzt welchen Humbug ich da geschrieben habe. Ich meinte>> 100KHz! Auch das kann der LS nicht aber ich habe Reserve und das ist>> gut.
Ist es das? Ich sage, es ist kontraproduktiv.
Dein Gehör geht ohnehin nur bis höchstens 22kHz, wenn du jung bist. Bei
mir ist um 17kHz schon Schluss.
Frequenzen darüber kann es PHYSIKALISCH nicht wahrnehmen. Da fehlen die
Sensoren im Gehör.
Und das heißt auch (nach Fourier):
Du kannst auch zum Beispiel einen Rechteck mit 12kHz von einem Sinus
nicht mehr unterscheiden. Weil die die dazu nötigen Oberwellen nicht
mehr wahrnehmen kannst.
Das heißt:
In jeder physikalisch begründbaren Art und Weise ist der Frequenzgang
eines Lautsprechers für Audiowiedergabe bei > z.B. 30kHz völlig
irrelevent.
Glaubst du nicht? Hiermit kannst du das einfach am PC ausprobieren:
https://www.heise.de/download/product/multisine-23470
Das reicht dir nicht?
Nun, es gibt weitere Faktoren:
Die üblichen Tonquellen sind mit 44100Hz gesamplet, was die Wiedergabe
von Frequenzen >22050Hz ein sinnloses Unterfangen macht. Die
Informationen gibt es schlicht nicht, weder auf einer CD, und erst recht
nicht auf einer Schallplatte.
Elektrofan schrieb:>> Das ESB eines Lautsprechers ist etwa sowas:>> R (8Ohm) in Serie L(xxxµH)>> Parallel dazu:>> C (>xxpF)>> Unterhalb seiner Resonanzfrequenz (die hängt u.a. von den> Einbauverhältnissen ab) verhält sich ein Lautsprecher kapazitiv.
Danke für die Ergänzung! Da hast du recht.
Mein ESB stimmt zwar schon, für tiefe und hohe Frequenzen. Es
vernachlässigt aber die Membrane.
Anbei ein paar Messwerte mit einer Messbrücke gemacht:
120 Hz: 7,7Ohm 930µH
300 Hz: 8,5Ohm 1300µH
400 Hz: 18Ohm 600µH
500 Hz: 12Ohm 87µF <-- kapazitiv
1000 Hz: 8Ohm, 237µF <-- kapazitiv
7000 Hz: 8Ohm, 37µH
Darüber gehts gegen 200µH. Ist ein sehr kleiner Speaker, aber was
anderes hab ich nicht hier.
Das ist so ähnlich wie ein Quarz.
B. Steinhauer schrieb:> Ich will im Bereich von 10Hz bis z.B. 50MHz oder 100MHz arbeiten
Willst du damit testen, ob sich der Lautsprecher als Antenne für einen
UKW-Sender eignet?
Ich vermute mal, dass da einfachere Lösungen wie Dipol oder Groundplane
um ein Vielfaches besser geeignet sind.
Jobst Q. schrieb:> Willst du damit testen, ob sich der Lautsprecher als Antenne für einen> UKW-Sender eignet?B. Steinhauer schrieb:> Ich sehe erst jetzt welchen Humbug ich da geschrieben habe. Ich meinte> 100KHz! Auch das kann der LS nicht aber ich habe Reserve und das ist> gut.
Habe mein Gehör gerade mal mit den MP3-Testsignalen überprüft, ich hör
nur noch bis 11000 Hz (49 Jahre alt). Deswegen hör ich bei unserem alten
Röhrenfernseher das 15625 Hz Piepsen vom Zeilentrafo auch nicht mehr,
was ich sonst immer gehört habe. Und ich habe mich schon so gefreut,
dass das Piepsen jetzt endlich weg ist, weil ich dachte der Trafo hat
sich im Laufe der Zeit einen dicken schallisolierenden Staubmantel
zugelegt. Schade. :)
Dangerseeker3000 schrieb:> Bei der o.g. Seite mit den Produkten für die Audio-Kette handelt> es sich> doch wohl um Satire, oder?
Nöööö, alles ernst gemeint :-)
Es gibt immer paar Dumme, die für sowas viel Geld bezahlen...
Dangerseeker3000 schrieb:> Bei der o.g. Seite mit den Produkten für die Audio-Kette handelt es sich> doch wohl um Satire, oder?
Jetzt habe ich Bauchschmerzen vom Lachen :-)
Die Seite ist echt der Hammer. Der ISIS-Alpha, für Kondesnatoren (sic).
Schon die Startseite ist der Hammer:
http://schallwand.com/
Was bin ich dumm, und gehe arbeiten, wenn Leute, die solche Dinge
kaufen, frei herumlaufen dürfen.
Hallo,
> Bei der o.g. Seite mit den Produkten für die Audio-Kette handelt es sich> doch wohl um Satire, oder?
Äh... natürlich nicht!
Das alles kannst du kaufen und damit deine HighEnd-HiFi-Komponenten
entscheidend verbessern (zumindest laut Aussage des Anbieter).
Ich kann jedenfalls die Wirksamkeit der Produkte nur bestätigen: immer
wenn ich müde oder abgespannt bin oder einfach mal schlechte Laune habe,
lese ich mir die Erfahrungsberichte der Anwender durch:
http://schallwand.com/epages/154df95e-fad5-42b6-8b65-da6916336b53.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/154df95e-fad5-42b6-8b65-da6916336b53/Categories/Redaktionelle_Seite
Schlagartig sind alle negativen Einflüsse wie weggezaubert und meine
Stimmung steigt erheblich an. Und das Beste: das funktioniert sogar ohne
das ich ein solches Produkt kaufen brauche. Was will man mehr?
rhf
Vielleicht können wir wieder zum Thema kommen, ich bitte um viele
Vorschläge für einen Frequenzgenerator mit dem ich Lautsprecher
ansteuern kann, idealerweise einer den ich an meine HiFi Anlage
anschließe. Frequenzbereich ungefähr 10 - 100kHz.
Es ist mir dabei egal ob ich das hören kann und ob der Lautsprecher das
abspielen kann. Bitte helft einem hilflosen Forenuser der euch um hilfe
anbettelt :-)
Aber vielen Dank für den Link, jetzt habe ich eine Basissatz von techn.
Daten die ich als Vergleich heranziehen kann. Ich gehe davon aus, dass
ich das an eine gewöhnliche Anlage anschließen kann?
Für schnelles zwischendurch und immer dabei messen und spielen, hab ich
ne App* auf dem Schlaufon. Mit Klinke zu Cinch-Adapter passt das auch
wunderbar an eine Anlage.
*Function Generator Pro für Iphone. Geht zwar nur bis 21khz, aber für
einfache Arbeiten reichts.
Gruß
Markus
Vielen High-End-Audiofans ist es gar nicht bewusst, was herauskommt,
wenn man die angeblich immer und überall für jeden Fortschritt
notwendige Digitalsierung anwendet.
Ein 4kHz-Sinussignal am Ausgang eines CD-Spielers sieht dann so aus, wie
im Anhang.
Hi
Wenn Du Das nun durch einen 'Fostag Maximus' (
https://www.psiram.com/de/index.php/Fostac_Maximus ) durch jagst,
wodurch die ganzen links drehenden Elektronen gleich gerichtet werden
(oder so, bis Da schon etwas raus), wird Das wesentlich besser.
Vll. kann man sogar auf ein oder zwei µm Gold-Auflage am USB-Stecker
verzichten.
MfG
PS: Den Link nicht auf nüchternen Magen konsumieren !!
Elektrofan schrieb:> Vielen High-End-Audiofans ist es gar nicht bewusst, was herauskommt,> wenn man die angeblich immer und überall für jeden Fortschritt> notwendige Digitalsierung anwendet.> Ein 4kHz-Sinussignal am Ausgang eines CD-Spielers sieht dann so aus, wie> im Anhang.
Blödsinn! Bei 16 Bit / 44,1 kHz Auflösung eines CD-Players hättest Du
wieviele Stufen?
Old-Papa
Old P. schrieb:> Blödsinn!
Eher nicht!
44.1kHz zu 4kHz sind 11 Abtastwerte pro Periode - genau das ist
dargestellt.
Ob das 8, 12, 16 oder 24 Bit sind, ist auf dem Bild eh nicht erkennbar.
Was aber fehlt, ist das Filter am Ausgang, sonst könntest du es nicht
von einem analogen Signal unterscheiden.
> 44.1kHz zu 4kHz sind 11 Abtastwerte pro Periode - genau das ist> dargestellt.
Richtig. Das PCM-Signal sieht in der Tat so aus. Theoretisch. Praktisch
sieht es sogar noch schlechter aus, weil es gedithert gespeichert wurde
und jitternd aufgezeichnet wurde. Früher wurde es auch noch jitternd
ausgelesen.
Wobei:
> Ob das 8, 12, 16 oder 24 Bit sind, ist auf dem Bild eh nicht erkennbar.
So ist es. Allerdings ist das durchaus entscheidend, weil man trotz
grober zeitlicher Abtastung noch ein gutes Signal hinbekommt, wenn die
Amplitudenauflösung stimmt, denn:
> Was aber fehlt, ist das Filter am Ausgang,
... welcher bis auf die Phasenverschiebung und Artefakten um den
Nyqusitbereich herum, das Signal weitgehend glättet.
> sonst könntest du es nicht> von einem analogen Signal unterscheiden.
Bei 4kHz werden die meisten es so oder so nicht unterscheiden können,
weil die erste Oberwelle bei 12kHz liegt, die kaum noch gut genug gehört
wird.
Ungeglättet darf es aber dennoch nicht ausgeben werden, da der
Lautsprecher da überfahren wird und mit Resonanzen der Spiegelfrequenzen
reagiert, die oft deutlich hörbar sind.
Hallo,
> Ich gehe davon aus, dass ich das an eine gewöhnliche Anlage> anschließen kann?
Ja, kannst du. Du benötigst natürlich noch entsprechende Adapter vom
Generatorausgang auf die Eingänge deines Verstärkers.
Ich würde dir aber eher zu diesem Gerät raten:
https://www.batronix.com/versand/oszilloskope/Rigol-DS1074Z-S.html
Mit der Oszilloskopfunktion kannst du sowohl Amplitude als auch Frequenz
darstellen und der eingebaute Frequenzgenerator erzeugt das gewünschte
Signal. Außerdem ist das Gerät sogar noch deutlich preiswerter als der
von mir zuerst vorgeschlagene Funktionsgenerator.
rhf
Hallo,
> Vielen High-End-Audiofans ist es gar nicht bewusst, was herauskommt,> wenn man die angeblich immer und überall für jeden Fortschritt> notwendige Digitalsierung anwendet.> Ein 4kHz-Sinussignal am Ausgang eines CD-Spielers sieht dann so aus, wie> im Anhang.
Das im Anhang abgebildete ist ein 4KHz-Sinussignal, das direkt vom
Ausgang eines CD-Players abgenommen wurde.
rhf
Elektrofan schrieb:> Ein 4kHz-Sinussignal am Ausgang eines CD-Spielers sieht dann so aus, wie> im Anhang.
Theorie
Roland F. schrieb:> Das im Anhang abgebildete ist ein 4KHz-Sinussignal, das direkt vom> Ausgang eines CD-Players abgenommen wurde.
vs. Praxis
denn der CD Player wird es ja nicht ungefiltert ausgeben
aber echt? hast du eine WAV Datei digital gerechnet erstellt und eine CD
gebrannt?
oder woher hattest du das 4 kHz auf CD?
Ich müsste mal meine Test CDs suchen ob da auch 4kHz Sample drauf sind.
> Ich gehe davon aus, dass> ich das an eine gewöhnliche Anlage anschließen kann?
Ja. Ein entsprechendes Verbindungskabel wirst Du Dir aber selbst basteln
müssen.
Elektrofan schrieb:> Vielen High-End-Audiofans ist es gar nicht bewusst, was herauskommt,> wenn man die angeblich immer und überall für jeden Fortschritt> notwendige Digitalsierung anwendet.> Ein 4kHz-Sinussignal am Ausgang eines CD-Spielers sieht dann so aus, wie> im Anhang.
Was ist das bitte, ein 4-Bit-DAC? Ein Pegel von 16µV?
Mach doch mal die Messung bei einem normalen AC97-DAC mit 24Bit.
Ja, wirklich, der DAC hat damit eine Auflösung (nicht Genauigkeit) von
<1µV (!). Selbst ein 4mV-Sinus hat damit schon 4000 Stufen.
Bei 16Bit bist du immer noch bei irgenwas <100µV.
Dein Scope hat 8 Bit, jetzt kannst du selber rechnen, ob du in der Lage
sein wirst, die Stufen aufzulösen.
Verzapf hier sowas nicht, HIER machst du dich damit lächerlich.
PS:
Ja, bei z.B. 20kHz wird es stufig, wegen der zeitlichen Auflösung. Aber
Da ist der Fourier, der uns sagt, dass man diese Stufen nicht hören
kann, weil sie Oberwellen produzieren, die bei >20kHz liegen.
Wie oben schon beschrieben kann der geneigte Skeptiker diesen Umstand
mit multisine für Window schnell selber verifizieren.
Es hat gute Gründe, warum die Spannungsauflösung bei Audio groß gewählt
wird, die zeitliche Auflösung eher gering.
Bleib ruhig. Er hat das Bild sicher übertrieben dargestellt, damit der
Effekt sofort ohne Lupe auf dem Bildschirm zu sehen ist.
Es geht doch nur darum, daß das analoge Tonsignal durch die
digitalisierung verformt wird. Und das ist für einen echten Audiophilen
nicht akzeptabel. Sollte es jedenfalls nicht, ansonsten sind jegliche
Diskussionen um nicht hörbare Frequenzen und Verzerrungen völlig
lächerlich.
Entweder will man eine perfekte Anlage haben (dann ist CD Tabu), oder
man gibt sich mit Kompromissen zufrieden.
Aber man kann nicht auf der einen Seite vergoldete Sauerstoff-freie
Einzeladern auf Mahagoni Blöcke verlegen, und spezielle Lampen zur
förderung der reinen Klangverteilung im Raum installieren, um damit
letztendlich Musik von iTunes zu genießen.
Ich gehe ja auch nicht in einen Konzertsaal, um mir dort ein Schlagzeug
aus Ikeas Kleinkinderecke anzuhören.
Stefan U. schrieb:> Diese menschen meinen das> vollkommen ernst
Glaube ich nicht. Es wird eher so sein, dass diese Menschen bei jeder
Bestellung auf der Auslegware rumkullern, und sich vor lauter Lachen den
Bauch halten.
Stefan U. schrieb:> Bleib ruhig. Er hat das Bild sicher übertrieben dargestellt, damit der> Effekt sofort ohne Lupe auf dem Bildschirm zu sehen ist.
Nein, er hat das schon als Behauptung geschrieben!
> Es geht doch nur darum, daß das analoge Tonsignal durch die> digitalisierung verformt wird. Und das ist für einen echten Audiophilen> nicht akzeptabel.
Ja, das Signal wird verformt, hat sogar zunächst Stufen, doch
nachfolgende Filter gleichen das aus. Es kommt also keineswegs so zackig
am "CD-Player am Ausgang raus" raus, wie der Kollege behauptet.
> Sollte es jedenfalls nicht, ansonsten sind jegliche> Diskussionen um nicht hörbare Frequenzen und Verzerrungen völlig> lächerlich.
Blödsinn!
Auch bei einer "guten alten Vinyl" wird das ursprüngliche Signal
verformt. Erstens durch den Tonabnehmer (System und Nadel), dann durch
die weiteren elektronischen Komponenten, dann durch die Pappen (egal was
die Edelschmieden so behaupten) anschlie0end durch den Abhörraum und
zuletzt durch die mehr oder weniger abgenutzten Öhrchen des
"Audiophilen". Sogar auf dem Weg vom Trommelfell zum Gehirn gehen
Informationen verloren und es kommen andere dazu (Druckempfindlichkeit
des Körpers).
Das alles sind Bedingungen und Auswirkungen, die das ursprüngliche
Signal eh im Gehirn anders ankommen lassen, als die Kollegen Musiker es
gespielt haben. Da macht es kaum noch einen Unterschied, ob als
Signalquelle nun ein Analoges Gerät oder ein digitales zur Verfügung
steht.
Aber man konnte schon immer den "Edelmenschen" altes Zuegs für teuer
Geld verkaufen. Davon leben ganze Brangen.
Old-Papa
> Auch bei einer "guten alten Vinyl" wird das ursprüngliche Signal> verformt.
Ebenso bei Röhren. Aber diese Verzerrungen gehören für den allgemeinen
Audiophilen zum gewünschten Effekt, der den Klang noch weiter veredelt.
Natürlich nur, wenn manauch das richtige "original" Equipment im
Wohnzimmer stehen hat. Wohingegen digital erzeugte Veränderungen
unerwünscht, da unnatürlich sind.
Mir ist schon klar, daß das blödsinn ist, aber so ticken diese Leute.
Ich kenne zwei persönlich. Gespräche über ihr Lieblingsthema sind immer
ein bisschen peinlich, zum fremdschämen. Ansonsten sind beide nämlich
durchauf nette und ernst zu nehmende Techniker.
Old P. schrieb:> Stefan U. schrieb:>> Bleib ruhig. Er hat das Bild sicher übertrieben dargestellt, damit der>> Effekt sofort ohne Lupe auf dem Bildschirm zu sehen ist.>> Nein, er hat das schon als Behauptung geschrieben!
Das Problem ist halt, dass hier Welten aufeinandertreffen.
Eine Seite argumentiert technisch und faktenbasiert.
Die andere nur mit Gefühlen.
Das ist komplett unvereinbar.
Ich meine, mal ganz nüchtern betrachtet:
Die elektrische Seite ist doch hier gar nicht das Problem. Aus
signaltheoretischer Sicht kommt das Signal supersauber aus dem CD-Player
heraus. Also zumindest Verglichen mit dem, was dahinter kommt:
- Störgeräusche (Umgebung)
- Die Lautsprechermembran
- Die Lautsprecherbox
- Das Zimmer, mit der ganzen Akustik (Reflexionen, Interferenzen)
Da wird tausendmal mehr verhunzt als auf der elektrischen Seite. Drum
ärgert man sich als Techniker schon, wenn die ganzen ESO-Spinner hier
völlig unqualifiziert den 16- oder 24-Bit-DAC bekritteln.
Roland F. schrieb:> Das im Anhang abgebildete ist ein 4KHz-Sinussignal, das direkt vom> Ausgang eines CD-Players abgenommen wurde.
Jetzt fehlt als Vergleich nur noch ein 4kHz-Ton, wie er z.B. aus
einer Geige oder Trompete herauskommt. Ich möchte wetten, das das
auch kein reiner Sinus ist.
Hallo,
> Ich kanns nicht glauben, das MUSS Satire sein. Genial.
Du musst dich einfach von den Zwängen frei machen, alles messen und
wissenschaftlich nachweisen zu müssen und einfach daran glauben und
schon ist das alles völlig plausibel. Nur Mut, das klappt schon.
rhf
P.S.
Mir gefällt übrigens besonders die folgende Rückmeldung eines
offensichtlich zufriedenen Kunden: (Suchstichworte) "die kleinen weißen
OULinsen,".
Mir war bisher gar nicht klar, das die Erkenntnis, das sich Universum
ausdehnt offensichtlich auch im täglichen Leben erfahrbar ist.
Andererseits sagt meiner Frau (WAF leider 0) die durch das Tuning
zusätzliche optische Aufwertung der Schallwandler nicht recht zu und so
muss hier alles beim alten bleiben, schade.
Hallo Mike
> Ein praktisches Programm: Soundkarten Oszilloskop, das auch einen> Funktionsgenerator (bzw. zwei - für Links+Rechst) enthält:
Daran hatte ich auch gedacht, allerdings beschränkt sich der
Frequenzgang auf 20Hz bis 20Khz, gefordert waren aber obenherum 100KHz.
rhf
Software-mässig mit Generator und Aufnahmeprogramm erstellt,
ergibt sich genau das Bild von oben.
Bei 4 kHz Sinussignal und ca. 44 kHz Abtastrate gibt es eben
deutliche Stufen.
Nachgeschaltete Filter sorgen dann dafür, dass besseres,
"glattgebügeltes" Signal herauskommt.
Für 'richtige' Hifi-Esoteriker sind solche Korrekturmassnahmen
vermutlich der Horror ...
Bei einer Test-CD ist der Spannungs Ausgangspegel je nach Frequenz
unterschiedlich, da ist Hörschwelle des Gehörs berücksichtigt. Bei ca.
4kHz hat der Mensch etwa seine maximale Hörschwelle.
Bei einem Frequenzgenerator muss man also jedesmal wenn man eine neue
Frequenz einstellt den Pegel ebenfalls neu einstellen.
Tut man das nicht z.B. vom Test von 50Hz auf 4kHz hat man schnell nen
Hörschaden. Bei 50Hz auf 20kHz dürfte der Hochtöner das Zeitliche
segnen.
Harald W. schrieb:> Jetzt fehlt als Vergleich nur noch ein 4kHz-Ton, wie er z.B. aus> einer Geige oder Trompete herauskommt. Ich möchte wetten, das das> auch kein reiner Sinus ist.
Die Wette würdest du gewinnen. Denn wenn es ein Sinus wäre, würde es
nicht nach Geige oder Trompete klingen. Eine Flöte kommt da schon etwas
näher an einen Sinus...
Elektrofan schrieb:> Wer hätte das gedacht ? ;-)
Also Ich denke, den Meisten ist bewusst, dass Streichinstrumente keinen
Sinus abgeben können. Ein Beispiel hatten wir ja die Tage:
Beitrag "Re: Gleit- und Haftreibung bei der Geige"Erwin D. schrieb:> Eine Flöte kommt da schon etwas näher an einen Sinus...
Nicht so wirklich. Eher Dreieck. Cembali und Gitarren sind noch am
Nähesten am Sinus, wenn die Transiente (Zupfen) durch ist, wobei die
beim Cembalo sehr dominant ist und synthetisch mit einem ausklingenden
Rechteck gut abgebildet wird.
Roland F. schrieb:> Das im Anhang abgebildete ist ein 4KHz-Sinussignal, das direkt vom> Ausgang eines CD-Players abgenommen wurde.
Das ist aber der Analogausgang nach dem Wandler und zeigt nicht die
Realität. Nimm Dir mal einen 1.000 kHz + 10.000 kHz Sinus und sample das
mit 44,1, gehe dann auf die CD und wieder raus. Dann bei mathematisch
vergleichen. Was sehen wir?
Hmm schrieb:> Die elektrische Seite ist doch hier gar nicht das Problem. Aus> signaltheoretischer Sicht kommt das Signal supersauber aus dem CD-Player> heraus.
Das stimmt nicht so 100%. Man kann mathematisch zeigen, dass man bei
44,1kHz ziemliche Kompromisse mit den Filtern machen muss und immer
lineare Deformation im Frequenz- und Phasengang bekommt, die auch in den
hörbaren Bereich hinein reicht. Das ist nur oft nicht- oder kaum
bemerkt, weil der Signalanteil dort oben gering ist und zudem
Lautsprecher und Ohren nicht richtig mitspielen.
Richtig ist, dass 1) Lautsprecher das Signal durchaus mehr verhunzen und
zwar deutlich mehr- und dass 2) allerspätestens mit 192kHz /24Bit die
digitale Auflösung reicht, um alles Hörbare perfekt abzuspeichern und
wiederzugeben.
Es bleibt aber besonders bei CDs der Fakt, dass gerade die unsaubere
Repräsentation der Höhen ihre Probleme bei der Wiedergabe mit Hochtönern
macht. Zudem ist Deformation nicht gleich Deformation:
> - Das Zimmer, mit der ganzen Akustik (Reflexionen, Interferenzen)> Da wird tausendmal mehr verhunzt als auf der elektrischen Seite.
Ja, aber in anderer Weise. Das sind Echos, die den Stereoraum anders
erscheinen lassen, als es aufgenommen wurde, wobei schon die Aufnahme in
2-Kanal bekannterweise eine arge Reduktion der Realität darstellt.
Ungeachtet dessen bleibt Klangdeformation z.T. deutlich hörbar.
Besonders Jitter kann da zuschlagen und zwar bei Aufnahme und Widergabe
und da ist die Abtastfrequenz ein wichtiger Punkt. Z.B. hat es einen PLL
einfacher sich auf 192kHz zu trimmen, als wenn es gerade die knapp
bemessenen 44,1 sind.
Bleibt die Frage nach der Möglichkeit, durch analoge Weichen und Filter
und DSPs etwas an der HF-Situation und etwaiger Schärfe im Signal zu
ändern. Das ist in der Tat möglich und die Praxis zeigt, dass ganz
bestimmte Oberwellenkonstellationen als unangenehm und andere als
angenehm wahrgenommen werden. Das eingehende Material kann also sehr
wohl zielführend bearbeitet werden.
Darauf propft sich aber noch Subjektivität der Hörer: Man ist an einen
gewissen Klang gewöhnt und steht bei sich ändernder Technik vor dem
Problem, dass es nicht wie gewohnt klingt. Das erklärt dann, warum viele
Menschen den "runden" Klang der Schallplatte mögen und anderen wiederum
sauber klingende Lautsprecher zu "langweilig" und "kalt" sind. Das sind
die Begriffe, die man hört und die Ich auch nachvollziehen kann. Zudem
wurde früher Musik anders gemischt, klingt also auf heutigen sterilen
(guten!) Lautsprechern zu langweilig, weil die Artefakte fehlen. Auch
die Röhre mischt wie die Schallplatte mehr oder weniger deterministische
Artefakte rein, glättet hohe Amplitudenänderungen und reagiert mit
Resonanzen - z.B. der Nadel. Musik, die für Platte gemischt wurde und
dort gut klingt, hört sich auf CD eben anders an und Musik, die wenig
Oberwellendynamik hat, klingt auf Röhrenverstärkern eben einfach besser.
Als Beispiel zu diesem Punkt sei bemerkt, dass Du heute in Tonstudios
immer öfter das Thema hast, wieder eine Mischung mit reduziertem Stereo
und Höhenanhebung zu bringen, weil sie auf Platte soll und eine weitere
mit Absenkung, weil sie auf DVD soll sowie eine ohne Phasenstereo, weil
sie ins Internet (MPG) soll.
Das Ganze ist also zumindest an dem Punkt keine Esotherik, sondern
einfach Hörgewohnheit und Physik. Man muss da das künstlerische Hören
vom technischen Messen unterscheiden. Auch deshalb taugt Audio-Equipment
nur bedingt für Messtechnik. Mit 44,1 und 16 Bit wird man nicht weit
kommen. Genau genommen nicht mal bis 4kHz!
Hallo Jürgen,
> Das ist aber der Analogausgang nach dem Wandler...
Stimmt.
> und zeigt nicht die Realität.
Es zeigt genau die Realität. Was vor dem analogen Ausgang passiert ist
völlig unerheblich, entscheidend ist das Signal das der angeschlossene
Verstärker am Eingang erhält.
> Nimm Dir mal einen 1.000 kHz + 10.000 kHz Sinus...> ... Was sehen wir?
Ja, was?
rhf
Hallo Jürgen,
> Man kann mathematisch zeigen, dass man bei 44,1kHz ziemliche> Kompromisse mit den Filtern machen muss und immer lineare> Deformation im Frequenz- und Phasengang bekommt, die auch in den> hörbaren Bereich hinein reicht.
Das stimmt und genau deshalb haben Philips und Sony von Anfang an in
ihren CD-Playern ein 4-fach-Oversampling angewendet, um nicht so extrem
steilflankige Filter einsetzten zu müssen (die ersten Modelle hatten
deshalb sogar nur 14-Bit-DA-Wandler, weil es zu diesem Zeitpunkt noch
keine ausreichend schnelle 16-Bit-Wandler gab).
> Mit 44,1 und 16 Bit wird man nicht weit kommen. Genau genommen nicht mal> bis 4kHz!
Was gefällt dir an dem 4KHz-Sinussignal von CD nicht?
rhf
Ich kann mir vorstellen, dass so manche Musik nach durchlaufen all der
verfälschenden Komponenten, bei so manchem Audiophilen viel angenehmer
im Gehirn ankommt, als es die Musiker gespielt haben.
Ihr seht das einfach falsch, das sind alles Soundveredler.
Martin HR (horo) schrieb:
>> Bei 4 kHz Sinussignal und ca. 44 kHz Abtastrate gibt es eben>> deutliche Stufen.> Stichwort "Oversampling"
Stimmt, wobei frühe CD-Spieler z.T. wohl nur 4-fach über-abtasteten
und 14 bit nutzten.
Roland F. schrieb:> Das stimmt und genau deshalb haben Philips und Sony von Anfang an in> ihren CD-Playern ein 4-fach-Oversampling angewendet, um nicht so extrem> steilflankige Filter einsetzten zu müssen
Das oversampling löst oder mindert im Grunde nur einige Probleme der
digitalen Signalverarbeitung, weil eine Filterung allein in der analogen
Domäne kompliziert ist, wenn es so "eng" zugeht und mit digitalen
Filtern - besonders (oder auch "nur") bei starker Überabtastung man
beliebige Stufen und Tiefen von Architekturen erreichen kann, ohne
Verzerrungen und Rauschen hinein zu bekommen, daher ist da mehr
Potenzial. Zudem bieten digitale Filter Optionen, die analog nicht
gehen.
Ein oversampling wird daher bei der Gewinnung und Wiedergabe immer
angewendet, behebt aber nicht grundsätzlich das Problem, dass man keinen
Filter hinbekommt, der bei 16kHz voll "offen" und bei 20kHz voll "zu"
ist und gleichzeitig keinerlei ripple oder sonstige Unschönheiten im
Stopband hat. Das gibt es einfach nicht. Von daher ist die Filterung für
44,1 und auch die Speicherung in 16 Bit generell immer mit einem Verlust
behaftet und die Rekonstruktion ebenfalls.
Theoretisch kann man natürlich mit 44,1 und 24 Bit das Meiste
hinbekommen und umgekehrt auch mit 192kHz und 16Bit, aber so richtig mit
breiter Brust zu behaupten, Audiosignale seien unhörbar unverfälscht in
der digitalen Domäne speicherbar und auch wiederholbar, geht eben erst
mit 192kHz24Bit und dies auch nur bei dafür optimierten Filtern, die
auch nicht überall zu Anwendung kommen, sei es in Soundkarten oder
Zuspielern. Von daher haben die Audiophilen durchaus Recht mit der
Kritik an der CD. Ob sie mit Platten oder gar Tonband-Cassetten besser
dran waren, sei dahingestellt. Mit Tonbändern der Studerklasse WAR man
in jedem Fall besser dran.
Zurückkommend auf die Frage der Lautsprecherthematik:
auch da hat sich viel getan. Partielle Membranschwingungen,
Oberwellendämpfung, Resonanzunterdrückung in der Zeitachse und
Intermodulation hat man dank DSP-Technik heute gut im Griff, zumindest
in den Systemen der Oberklasse. Dasselbe gilt für die Resonanzen der
Gehäuse und Chassis: Da ist auch mechanisch heute ganz ein ganz anderes
Kaliber zu bekommen, als noch vor 20 Jahren, als man die noch nicht so
detailliert mit 4D-FEM simulieren konnte.
Zu der 4kHz-Thematik: Dem Oszi-bild kann man nicht ansehen, welche
Phasenverschiebung es zwischen Original und Kopie gab und die wäre bei
einem Ton auch unerheblich. Interessanter wären schon Pulsvorgänge, also
4kHz an/aus und Frequenzsprünge. So die Mikros das mitmachen und es sich
in den Signal abbildet (auch dort sind ja Filter drin) ist das mehr, als
lohnenswert, das einmal auszuprobieren. Für messtechnische Aufgaben ist
eine Überabtastung für die Speicherung von wenigstens Faktor 10 bei
voller Wortbreite nötig und da spielen AA-Filter an wenigstens 2 Stellen
eine wesentliche Rolle. Die CD tut da ihr Übriges.
Wir werden aber immer mehr OT :-)
Der TE will ja nur mehrere Frequenzen auf dem Lautsprecher haben. Das
Einfachste ist, einmal kurz anzuschalten, dann hat man locker 10
Resonanzen des Systems auf dem analyzer. Das Problem auch heutiger
Lautsprecher ist daher in der Tat, wirklich nur eine einzige Frequenz
auszugeben :-)
Ich mache das mal so: an die Lautsprecheranschlüsse einen Drehko 0-250
pF anlöten, dann ein Wechselfeld in den Raum reinstrahlen. Die
Membranbewegungen des Lautsprechers werden mit einem Laserstrahl
abgetastet und das sich ergebende Muster mittels PC ausgewertet.
Tester schrieb:> Ich mache das mal so: an die Lautsprecheranschlüsse einen Drehko> 0-250> pF anlöten, dann ein Wechselfeld in den Raum reinstrahlen. Die> Membranbewegungen des Lautsprechers werden mit einem Laserstrahl> abgetastet und das sich ergebende Muster mittels PC ausgewertet.
...in Rätseln du sprichst :-)
Kommt der Drehko an die Lautsprecheranschlüsse des Verstärkers?
Oder kommt er an den Lautsprecher selbst?
Oder wird er in Reihe zum Lautsprecher geschaltet?
Was sollen die paar pF bewirken an einem 4Ohm-Lautsprecher?
Was für ein Wechselfeld?
Wo kommt es her, wie ist es beschaffen und wie wird es
in den Raum "gestrahlt"?
Wie passiert die "Abtastung" des Laserstrahls?
Welche "Muster" ergeben sich?
Wie werden sie "ausgewertet"?
Hallo Jürgen,
> Interessanter wären schon Pulsvorgänge,...
Das mag sein, aber...
> also 4kHz an/aus und Frequenzsprünge.
...es ging hier um ein 4KHz-Sinussignal und nicht um einen (mit
Oberwellen angereicherten) Sinusimpuls. Zur Erinnerung: die ganze
Abtasttheorie basiert auf auf der höchsten, in einem Signal enthaltenen
Frequenzkomponente.
> Wir werden aber immer mehr OT :-)
Da gebe ich dir allerdings recht.
rhf
Roland F. schrieb:> ...es ging hier um ein 4KHz-Sinussignal und nicht um einen (mit> Oberwellen angereicherten) Sinusimpuls. Zur Erinnerung: die ganze> Abtasttheorie basiert auf auf der höchsten, in einem Signal enthaltenen> Frequenzkomponente.
Richtig und mit Abtastfrequenzen im Bereich von 60% und mehr von
Nyquist, also konkret z.B. 12kHz kriegt man Phasen und
Schwingungsprobleme. Und diese 12kHz gibt es schon beim schnellen
Anstieg eines 1kHz Sinus-Signals. Darauf wollte Ich hinweisen und daher
sind die hier andiskutierten audiophilen Überlegungen durchaus nicht
ganz aus der Luft gegriffen, was die Qualität von Verstärkern und
Wandlern angeht. All die haben bandbegrenzende Filter, die gerade in dem
Bereich allesmögliche Lustige veranstalten.
BobDylan schrieb:> Wenn ich einen audiophilen Tonfrequenz-Ölpapierkondensator aus der> ehemaligen CCCP in den Eingang dazuimplementiere, so dass der Verstärker> erst bei 10Hz "losgeht" - würde dadurch die obere Grenzfrequenz des> Verstärkers nicht auch um den Faktor 10 erhöht werden?
Wenn man richtig falsch rechnen kann, stimmt's sogar ... ;-)
10 / 0 (DC) != 10
Damit kommt man dann selbstverständlich auf unendliche Frequenzen. ;-)
B. Steinhauer schrieb:> Frequenzbereich ungefähr 10 - 100kHz.> Es ist mir dabei egal ob ich das hören kann und ob der Lautsprecher das> abspielen kann.
Und welchen Zweck, außer Hochtöner(ver)heizung soll das haben?
Was spricht gegen eine Soundkarte mit 192kHz?
Elektrofan schrieb:> Ein 4kHz-Sinussignal am Ausgang eines CD-Spielers sieht dann so aus, wie> im Anhang.
Dann hat der Hersteller aber ganz übel etwas verbockt. Am Ausgang des
CD-Players ist ein Sinus. Mit irgendwas bei 0.01% Klirrfaktor.
Dein Signal (Klirrfaktor ehr bei 20%) nach dem ADC enthält neben dem
Nutzsignal von 4kHz noch ein mit 4kHz amplidudenmoduliertes
Sägezahnsignal von 40kHz. Einfache Aufgabe für ein Filter.
Hmm schrieb:> Was ist das bitte, ein 4-Bit-DAC? Ein Pegel von 16µV?
Nicht die Spannungsauflösung ist das Problem, sondern die Auflösung der
Zeit. Zeichne einen Sinus aus 11 waagerechten Strichen. Dann sieht das
so aus.
Harald W. schrieb:> Jetzt fehlt als Vergleich nur noch ein 4kHz-Ton, wie er z.B. aus> einer Geige oder Trompete herauskommt. Ich möchte wetten, das das> auch kein reiner Sinus ist.
Geige und Trompete hören sich deswegen ja auch absolut gleich an ...
Martin H. schrieb:> Stichwort "Oversampling"
... oder auch analoge Filterung ...
Roland F. schrieb:> Das stimmt und genau deshalb haben Philips und Sony von Anfang an in> ihren CD-Playern ein 4-fach-Oversampling angewendet, um nicht so extrem> steilflankige Filter einsetzten zu müssen (die ersten Modelle hatten> deshalb sogar nur 14-Bit-DA-Wandler, weil es zu diesem Zeitpunkt noch> keine ausreichend schnelle 16-Bit-Wandler gab).
Mein CDP-101 (erster CD-Player - von Sony) hat einen 16-Bit Wandler
CX20017 für beide Kanäle und kein Oversampling. Aber dafür ein fettes
Ausgangsfilter mit einigen Spulen.
Bei den billigeren Nachfolgemodellen wurden aber billigere 14-Bit
Wandler eingebaut. Für die gab es dann die Emphasis.
Es gab 16-Bit Wandler, aber sie waren einfach zu teuer.
Digitalfilter kamen erst ca. 2 Jahre später. Und da waren dann auch
16-Bit Wandler erschwinglich.
>> Mit 44,1 und 16 Bit wird man nicht weit kommen. Genau genommen nicht mal>> bis 4kHz!>> Was gefällt dir an dem 4KHz-Sinussignal von CD nicht?
Für Messungen (darauf bezog sich der Satz) sind die für Audio
gebräuchlichen Filter nicht brauchbar und die Wandler nicht genau genug.
Hier ist z.B. Klirrfaktor wichtigeres Merkmal.
Gruß
Jobst
Hallo Jürgen,
> ...und mit Abtastfrequenzen im Bereich von 60% und mehr von> Nyquist, also konkret z.B. 12kHz kriegt man Phasen und> Schwingungsprobleme.
Interessant. Wie sieht das konkret aus? Zeig doch mal ein Eingangs- und
ein Ausgangs-Signal, um die Veränderungen zu verdeutlichen.
> Und diese 12kHz gibt es schon beim schnellen Anstieg eines> 1kHz Sinus-Signals.
Was ist der "schnelle Anstieg eines 1KHz-Sinus-Signals"? Gibt es auch
langsame Anstiege?
rhf
Roland F. schrieb:> Was ist der "schnelle Anstieg eines 1KHz-Sinus-Signals"? Gibt es auch> langsame Anstiege?
Klar gibt es auch die. Warum auch nicht? Genauso wie ein Auto schnell
oder langsam fahren kann, kann auch ein Anstieg schnell oder langsam
erfolgen. Gemessen wird die Anstiegsgeschwindigkeit zum Beispiel in
V/µs.
Hallo Erwin,
> Klar gibt es auch die. Warum auch nicht? Genauso wie ein Auto schnell> oder langsam fahren kann, kann auch ein Anstieg schnell oder langsam> erfolgen. Gemessen wird die Anstiegsgeschwindigkeit zum Beispiel in> V/µs.
Damit wir uns richtig verstehen: es gibt also schnelle und langsame
Anstiege eines 1KHz-Signals?
rhf
Roland F. schrieb:> Damit wir uns richtig verstehen: es gibt also schnelle und langsame> Anstiege eines 1KHz-Signals?
was denkst du über die Anstiegsgeschwindigkeit eines 1kHz, Rechteck-,
Dreieck-, Sinus-signal?
Roland F. schrieb:> Hallo Erwin,>>> Klar gibt es auch die. Warum auch nicht? Genauso wie ein Auto schnell>> oder langsam fahren kann, kann auch ein Anstieg schnell oder langsam>> erfolgen. Gemessen wird die Anstiegsgeschwindigkeit zum Beispiel in>> V/µs.>> Damit wir uns richtig verstehen: es gibt also schnelle und langsame> Anstiege eines 1KHz-Signals?>> rhf
Wir verstehen uns schon richtig. Es gibt auch schnelle und langsame
Autos!
Das Signal kann zum Beispiel in einer Sekunde von Null auf einen
bestimmten Wert ansteigen oder es kann für den gleichen Anstieg eine
Stunde brauchen.
rhf und wie kommst Du jetzt an eine 12KHz Komponente in deinem 1KHz
Signal?
Bei Audio scheinen hier alle durchzudrehen...
Der Anstieg dU/dt ist die erste zeitliche Ableitung des Signals.
Von einem Sinus also der Cosinus. Mit genau gleicher Frequenz.
Sinus, Cosinus Ableiten und Integrieren war zu meinem Zeiten normaler
Mathe Oberstufenstoff.
Hallo,
> Erwin D. schrieb:>> Gemessen wird die Anstiegsgeschwindigkeit zum Beispiel in>> V/µs.>> Also gibt es schnelle und langsame "Sinusse mit 1 KHz"?
Ja genau, das ist meine Frage.
rhf
Roland F. schrieb:>> Also gibt es schnelle und langsame "Sinusse mit 1 KHz"?>> Ja genau, das ist meine Frage.
Sinus folgt ja einer mathematischen Funktion, die kann man nicht
verschnellern bei einer festgelegten Frequenz...
Christian K. schrieb:> Bei Audio scheinen hier alle durchzudrehen...
So sieht es aus :-)
> Der Anstieg dU/dt ist die erste zeitliche Ableitung des Signals.> Sinus, Cosinus Ableiten und Integrieren war zu meinem Zeiten normaler> Mathe Oberstufenstoff.
Bei uns am Gymnasium auch, allerdings haben wir eine sogenannte totale
Ableitung durchgeführt und dabei auch die Amplitudenänderung mit
berücksichtigt und um die ging es ja:
Wenn ein Signal schnell ansteigt, multiplizieren sich die
Amplitudenänderung und der Anstieg, der durch die Frequenz definiert
wird und dies schlägt sich natürlich auch in der Ableitung nieder.
Konkret gilt da die Ableitung nach der Produktregel. Wirklich
verwunderlich, wie kompliziert das Audio so ist :-)
Mani W. schrieb:> Also gibt es schnelle und langsame "Sinusse mit 1 KHz"?
Ja, weil man sowohl mit Synthesizern, als auch mit realen
Musikinstrumenten sehr hohe Amplitudenänderungen in kurzen Zeiträumen
erzeugen kann - im einfachsten Fall durch das ledigliche Einschalten des
Tones ausserhalb des Nulldurchgangs. Ein sehr schönes Beispiel für reale
musikalische Klänge mit scheinbar tiefen Frequenzen sind die großen
Orchesterpauken.
Und damit erklärt sich auch mein Beispiel, dass es bei einer "normalen"
Frequenz von 1kHz, bei der viele Audiospezis noch keinerlei Probleme in
Sachen Bandbegrenzung oder Filterfrequenzgang erwarten, dennoch zu einer
Signaldeformation kommt, wenn die Amplitude steigt und die effektive
Spannungsänderung in die Region >10...15kHz kommt, wo einige Filter in
den Geräten schon beginnen, "ihr eigenes Ding" zu machen.
Jobst M. schrieb:> Und welchen Zweck, außer Hochtöner(ver)heizung soll das haben?> Was spricht gegen eine Soundkarte mit 192kHz?
Bei den Soundkarten muss man ein wenig aufpassen: Dass die auf 192kHz
sampelt, heißt nicht, dass sie bis 96kHz aufnehmen kann, wie manch einer
meint. Eine richtig gebaute Audiokarte nimmt schlauerweise nur bis 20kHz
linear auf und rollt dann gegen spätestens 80kHz aus. Die meisten tun
das früher oder implizieren bei einer Wandlung auf 96kHz eine
ausdrückliche Bandbegrenzung beim Wandeln.
Schon wenn Du 50kHz aufnehmen möchtest, bietet der Audiomarkt nichts
mehr käufliches an, das man verwenden könnte, ohne dass man es
modifizieren müsste. Das Thema haben wir beim Ultraschall durch.
> Harald W. schrieb:>> Jetzt fehlt als Vergleich nur noch ein 4kHz-Ton, wie er z.B. aus>> einer Geige oder Trompete herauskommt. Ich möchte wetten, das das>> auch kein reiner Sinus ist.>> Geige und Trompete hören sich deswegen ja auch absolut gleich an ...
Das ist noch kein Gegenargument gegen Haralds Einwurf, weil sich diese
beiden Instrumente in dem Frequenzbereich in der Tat nicht sehr
unterscheiden, was das relative Oberwellenverhältnis angeht, auch wenn
man das bei der Geige vermuten würde.
Nein, der Unterschied ist abgesehen davon, dass beide ohnehin vorwiegend
auf anderen Frequenzen arbeiten, ein anderer: Es geht um die Formanten,
also die Verlaufsform des Frequenzgangs über die Zeit, welche sich durch
das Einschwingen der Resonanzen ergibt, die den Ton macht. Das merkt
man, wenn man mit Samples arbeitet. Kurz geratene Samples von
Instrumenten mit wenig Oberwellenänderungen haben einfach nur ein
irgendwie geartetes Spektrum, dass sich nur schwer einem Instrument
zuordnen lässt.
Jürgen S. schrieb:> dennoch zu einer> Signaldeformation kommt, wenn die Amplitude steigt und die effektive> Spannungsänderung in die Region >10...15kHz kommt, wo einige Filter in> den Geräten schon beginnen, "ihr eigenes Ding" zu machen.
Das hat aber mit dem ursprünglichen Sinus weniger zu tun...
Hallo Jürgen,
> Wenn ein Signal schnell ansteigt, multiplizieren sich die> Amplitudenänderung und der Anstieg, der durch die Frequenz definiert> wird und dies schlägt sich natürlich auch in der Ableitung nieder.> Konkret gilt da die Ableitung nach der Produktregel. Wirklich> verwunderlich, wie kompliziert das Audio so ist :-)
Ja und? Es entsteht doch nur dann ein Problem, wenn die Hardware nicht
in der Lage ist der Amplitudenveränderung zu folgen (b.t.w.: rechne doch
mal aus wie groß dieser Wert maximal für 1KHz und z.B. 2V ist und
vergleiche ihn mit der Slewrate gäniger Operationsverstärker).
> ...im einfachsten Fall durch das ledigliche Einschalten des> Tones ausserhalb des Nulldurchgangs.
Das ist aber kein Sinus, über den wir hier geredet haben. Spielt aber eh
keine Rolle: vor einem AD-Wandler sitzt in der Regel ein Tiefpass, der
alle Frequenzen oberhalb der halben Wandlungsfrequenz weg filtert. Somit
werden einem solchen "Signalimpuls" die entsprechenden Oberwellen
entnommen. Was dann übrig bleibt ist das eigentliche Signal, das
verarbeitet wird.
rhf
Erwin D. schrieb:> Genauso wie ein Auto schnell> oder langsam fahren kann, kann auch ein Anstieg schnell oder langsam> erfolgen.
Wobei ein "Anstieg" von über 20% für ein Auto schon schwierig
zu bewältigen ist. :-)
Jürgen S. schrieb:>> Geige und Trompete hören sich deswegen ja auch absolut gleich an ...> Das ist noch kein Gegenargument gegen Haralds Einwurf, weil sich diese> beiden Instrumente in dem Frequenzbereich in der Tat nicht sehr> unterscheiden, was das relative Oberwellenverhältnis angeht, auch wenn> man das bei der Geige vermuten würde.
Interessanter wäre vielleicht ein Hörvergleich bei 8kHz. Theoretisch
dürfte es da keinen Unterschied geben, da die meisten Menschen keine
16 kHz mehr hören können. Da ich kein Musiker bin, weiss ich auch
nicht so genau, ob meine Instrumentenauswahl sinnvoll war. Viel-
leicht gibt es ja andere Instrumente, die bei gleichem Grundton
grössere Klangunterschiede haben.
oh man:
An und Abschwellen eines Tons im Zeitbereich ist die Multiplikation im
Zeitbereich mit der Hüllkurve. Das entspricht im Frequenzbereich der
Faltung der Transformierten des Tons (Sinus nur ein senkrechter Strich
im Frequenzbereich) und der Transformierten der Hüllkurve (z.B. einer
sin(x)/x oder si Funktion). Kommt also der Sinus "verschmiert" mit der
Fourier Transformierten der Hüllkurve heraus.
So und wie soll nun bei einem Instrument oder Stimme die Hüllkurve viel
breitbandiger wie der Ton selbst sein?
Das geht in Ansätzen nur bei Resonatoren mit sehr kleinem Q wie z.B.
einer Trommel.
Aber auch da ist das menschliche Ohr mit seiner begrenzten Bandbreite
von anfangs mal 20Khz am Ende.
Warum gehen technisch so einfache Sachverhalte gleich im Voodoo unter?
Harald W. schrieb:> Interessanter wäre vielleicht ein Hörvergleich bei 8kHz. Theoretisch> dürfte es da keinen Unterschied geben, da die meisten Menschen keine> 16 kHz mehr hören können.
Aber auch nur theoretisch ;-)
> Da ich kein Musiker bin, weiss ich auch> nicht so genau, ob meine Instrumentenauswahl sinnvoll war. Viel-> leicht gibt es ja andere Instrumente, die bei gleichem Grundton> grössere Klangunterschiede haben.
Die Klangunterschiede kommen vor allem daher, dass eben keine
Sinussignale erzeugt werden. Die meisten Menschen können sehrwohl noch
über 16kHz hören, aber eben nicht so gut. Und ich kann durchaus noch ein
8kHz-Sinus von einem 8kHz Dreieck akustisch unterscheiden. Bei mir ist
ein Abfall von immerhin über 6db bei 16kHz gemessen worden (länger her).
Aber dennoch habe ich das Signal bei etwas mehr Lautstärke hören können.
Den Rest mach irgendwie das Gehirn aus den in den vorhergehenden
Jahrzehnten gespeicherten Erfahrungen.
Letzte Woche habe ich wieder hinter meinen Pulten gestanden (zusammen
mit einem Freund) und eine Sängerin nebst Band abgemischt. Obwohl ich ja
angeblich keine "Höhen" mehr wahrnehmen kann (zurzeit über 65), habe ich
den Sound gut hinbekommen. Publikum, Sängerin und Band waren zufrieden
(trotz akustischem Müllhaufen als Saal)
Das alles hat aber mit der Fragestellung des TE nun wirklich nichts mehr
zu tun.
Old-Papa
Old P. schrieb:> Die Klangunterschiede kommen vor allem daher, dass eben keine> Sinussignale erzeugt werden.
Das ist der Punkt. Man kann sich zwar technisch und mathematisch über
die Qualität von Ü-Systemen unterhalten, muss aber im Auge behalten, was
davon dann in der Praxis auftaucht und wie:
Roland F. schrieb:> Ja und? Es entsteht doch nur dann ein Problem, wenn die Hardware nicht> in der Lage ist der Amplitudenveränderung zu folgen
Das ist ja das Problem, weil die Filter träge sind. Träge im Sinne eines
exakten Befolgens auf 16 oder mehr Bit genau.
Roland F. schrieb:> Das ist aber kein Sinus, über den wir hier geredet haben.
Das ist aber das, worüber Ich gesprochen habe, um den Blick auf das
reale Problem zu lenken und was praktisch bei der Tonausgabe mit
Lautsprechern passiert. Der Aufhänger war ja, ob man einerseits mit der
digitalen Speicherung hinkommt und die Rekonstruktion perfekt gelingt
und ob andererseits die Unterschiede, die manche in den Höhen hören
begründbar- oder Einbildung ist.
Will heißen: Die Darstellung mit dem 4kHz als Sinus, als Folge eines
Filters und Beispiel eines CD-Spielerausgangs ist für sich gesehen
stimmig, er beschreibt aber nicht vollständig das, was real passiert. Es
gibt praktisch keine Musik, die konstante Sinustöne produziert. Selbst
unter Missachtung aller Oberwellen, gibt es immer Frequenz und
Amplitudenmodulation, auf die die Filter reagiere und diese sind
praktisch NIE! in einem eingeschwungenen Zustand, wie es in dem
4kHz-Oszi-Bild dargestellt wird.
> keine Rolle: vor einem AD-Wandler sitzt in der Regel ein Tiefpass, der> alle Frequenzen oberhalb der halben Wandlungsfrequenz weg filtert.
Genau das ist der große und ständig gemachte Denkfehler! Einen solchen
TP gibt es eben nicht. Den gibt es bei Weitem nicht. Das ist eine reine
theoretische Betrachtung, die zwar grundsätzlich in sich stimmt, aber in
der Praxis nur mit Kompromissen angenähert wird, was besonders bei
44,1kHz nicht gut hinzubekommen ist. Daher arbeiten Messsysteme immer
mit sehr viel obersampling und speichern es auch oversampelt. So, wie es
weiter oben dargestellt wurde, nämlich:
"CD-Spieler mit AD-Wandler und 4fach oversampling" ist das zwar zunächst
auch der Fall, praktisch erfolgt aber eine Speicherung mit der einfachen
44,1-Frequenz.
Christian K. schrieb:> Das geht in Ansätzen nur bei Resonatoren mit sehr kleinem Q wie z.B.> einer Trommel.
Die hatte Ich ja nicht ohne Grund als Beispiel genannt. Man kann es aber
noch etwas einfacher formulieren und einen Techno-Bass nehmen, den man
zu jeder beliebigen Phase ansprechen kann, was auch passiert:
Synthesizer tun das regelmäßig und es ranken sich Tausende Diskussionen
unter Produzenten über 2 Dekaden in den Musikforen hinweg um allein die
Frage, wie man das filtern soll, um den Klang zu optimieren, bwz anders
herum gedacht, wie man bei akustischen Aufnahmen von Bass Drums bei z.B.
Rockmusik, die Mikrofone gaten soll, damit der Klang knackig wird.
Natürlich ist das dann kein reiner Sinuston mit fest Frequenz mehr.
Darüber sind sich alle einig. Mir kam es bei meinem Beispiel aber darauf
an, genau darauf hinzuweisen, dass ein scheinbar niederfrequenter
Sinuston in der Praxis realer Musik eben durchaus Oberwellen haben kann,
die in den Bereich der Übertragungsgrenze gelangen. Der statische 4kHz
Sinus ist da genau genommen kein Problemfall. Ein hart abgeschnittener
Bass hingegen hat einen unendliche Anstiegszeit. Dazwischen gibt es
alles Denkbare, z.B. hohe Druckschwankungen bei Interferenzen von
Stimmen. Diese müsste man korrekt übertragen, damit sie das ohr richtig
(als gfs "nicht") hört.
> Aber auch da ist das menschliche Ohr mit seiner begrenzten Bandbreite> von anfangs mal 20Khz am Ende.
Das Ohr vielleicht, aber zunächst landen wir ja mit den Tönen in der
Elektronik und damit bei der Frage, was die aus einem solchen Signal
macht und im Weiteren bei der Frage, was eine Lautsprechermembran damit
macht.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Sowohl bei der Elektronik, als
auch den Lautsprechern muss man sich überlegen, wie man es hinbekommt,
hörbare 16kHz möglichst perfekt zu übertragen, aber für die Speicherung
Frequenzen jenseits Nyquist/2 wegzuhalten. Das schon gelingt nicht.
Weiter muss unhörbarer Schall von den Lautsprechern fernzuhalten werden,
weil diese mit solch hohen Signalanteilen nicht Vernünftiges anfangen
können und nur Störungen produzieren, die wieder Spiegelfrequenzen nach
unten einkoppeln können - es sei denn, sie wären gute Filter und würden
mit einem geditherten Signal / Rauschen angesteuert, wie es in der
96kHz-Theorie propagiert wird: (flache Filterkurve ab 20kHz bei der
Aufnahmen, Speicherung mit Bandbreite bis etwa 40kHz, Bandbegrenzung
erst am letzten AMP vor dem Lautsprecher und damit volle Kontrolle über
den Frequenzgang in den Höhen).
Lautsprecher sind aber kein guten linearen Filter, die man mit einem
mathematisch perfekten Dither ansteuern kann und die dann das perfekte
Signal bilden.
Sie sind es wegen ihrer Magnetik nicht und sie sind es wegen ihrer
Mechanik nicht und daher gibt es dort immer einen Kompromiss in den
Höhen.
Jeder hat da so seine eigene Strategien, damit umzugehen, z.B. haben die
meisten Hochtöner deutlich mehr Potenzial, als nur 20kHz Bandbreite (ein
bekannter "paradisischer" Monitorhersteller arbeitet z.B. mit
Schallwandlern bis 50kHz!) und das Hintrimmern der Höhen hin zu einem
linearen Frequenzgang ist bei passiven Weichen die Hauptaufgabe des
Designers.
Lautsprechermembranen neigen dazu, ihre eigenen Resonanzen und
Partialschwingungen zu produzieren und erzeugen damit Höhen, die im
Signal gar nicht drinstecken, durchaus auch Ultraschall. Darauf
reagieren aber die Ohren, soweit sie es wahrnehmen können (auch etwas
Ultraschall) und eben deshalb hören sich die 4kHz - selbst wenn sie ein
perfekter Sinus sind, auf anderen Lautsprechern unterschiedlich an.
Wir haben also eine Filterkurve beim ADC und eine Speicherung in einem
reduzierten Format mit mehr oder weniger Signalverzerrung. Dann haben
wir eine DAC mit einem Delta-Sigma oder einem linearen Wandler und eine
Rekonstruktion durch einen Analogfilter mit mehr oder weniger
Überabtastung und digitaler Verzerrung, um diesen Filter anzusteuern. Ab
dann geht es per Analogkabel ins Feld und dieses Signal sieht bei jedem
Wandler und Zuspieler anders aus. Das ist mal mehr, als sicher. Jede
Soundkarte, jeder Studiowandler und jedes Digitalpult mit DAC macht
daraus was anders.
Harald W. schrieb:> Interessanter wäre vielleicht ein Hörvergleich bei 8kHz. Theoretisch> dürfte es da keinen Unterschied geben,
Das Problem ist, dass Du von den Instrumenten erst einmal die 8kHz
isolieren müsstest. Könnte man das, erhielte man einen 8kHz Sinus mit
einer bestimmten Hüllkurve, die durch das Instrument erzeugt wird. Das
wird das markante sein. Oberwellen interessieren da schon weit früher
nicht mehr.
Ob man diese Schwebungen gut genug hören kann, daß man es einordnen
kann, weiß Ich nicht. Vermutlich nicht. Vermutlich kann man es höchstens
messen, wobei es schon ein Akt wäre, das messtechnisch
herauszupräparieren.
> Vielleicht gibt es ja andere Instrumente, die bei gleichem Grundton> grössere Klangunterschiede haben.
Was den Grundklang, also nicht den Verlauf über die Zeit, sondern
wirklich einen statischen Ton angeht, kann man das so richtig nur, wenn
sie z.B. viele ungerade Oberwellen produzieren und andere nicht. Mithin
ist es ja die Hüllkurve über die Oberwellen, die der Klangsynthese aus
relativ einfachen mathematischen Wellen "Musiktöne" macht.
Hier mal abschließend eine kleine Grafik, die den Frequenzgang eines ADC
für 192kHz zeigt. Grün sind etwa die unteren 20kHz, gelb der
ungewünschte Ultraschallbereich und Orange Spiegelfrequenzen im
Ultraschallbereich.
Diese Frequenzen >0,5 fs produzieren bekannterweise Aliasinformationen,
also falsche Signalinformation und wie man sieht ist, ist oberhalb der
Nyquist reichlich Empfindlichkeit. Dabei ist der rote Bereich besonders
kritisch, weil dieser direkt hörbar ist, während Ultraschall nur an den
Nichtlinearitäten Probleme generiert.
Bei 96kHz wird der Filter auf ungefähr der halben Frequenz betrieben,
sprich, der gelbe Bereich wird kleiner und bei 48kHz rangiert er von
etwa 0,4 bis 0,6. Die Kurve wird aber nicht steiler, es sei denn man
verwendet stärker verzerrende Filter im Stoppband / Passband. Diese muss
man für diesen Wandler extern generieren.
Wenn man aber mal davon ausgeht, dass der Hersteller analoge und
digitale Filterung einigermaßen kann (und der Chip macht eifreig von
beidem Gebrauch), darf man unterstellen, dass nur sehr wenig Raum für
Verbesserung ist, es sei denn, man hat einen ganz bestimmten Fokus wie
z.B. Ultraschall bei verringerten Anforderungen an die Güte.
Fürs 44,1-Audio kann man getrost davon ausgehen, dass man mit welchen
digitalen oder analogen Filtern auch immer nur schlechtere Ergebnisse
erzielen kann. Trotzdem wird überall immer wieder Nyquist herunter
gebetet und behauptet, dass man unterhalb der halben Samplefrequenz
alles rekonstruieren könne und solche Ideen sind dann die Konsequenz
dieser Überlegung:
Beitrag "Wie Sinus erzeugen?"
Mani W. schrieb:> Für Interessierte an Klangformung habe ich etwas angehängt...
Nun ja, die Oberwellenverhältnisse mögen für einen eingeschwungenen Ton
in etwa stimmen, aber besonders beim Klavier sieht man ja das Problem,
dass es doch der Verlauf der Obertöne, also deren Abklingen ist, die den
charakteristischen Klang macht, will heißen: Den Mischer, der dort
abgebildet ist, um die primären Frequenzen zu mischen, müsste man in
Echtzeit steuern. Genau das machen klassische Synthesizer mit den LFOs.
Rainer V. schrieb:> ... und wenn ich dann sehe, dass ein Beitrag mit dem Titel "Lautsprecher> mit Frequenz ansteuern" über hundert Antworten bekommt...
Roland Franz hat mit dem OT gefangen:
Beitrag "Re: Lautsprecher mit Frequenz ansteuern"
:D
Aber im Ernst: So OT ist das ja nicht, besonders die Aspekte zu den
Oberwellen, denn der TE möchte ja immerhin noch mit 100kHz ansteuern,
wie man weiter oben lesen kann.
Warum und wozu wissen wir aber leider nicht.
Jürgen S. schrieb:> Genau das machen klassische Synthesizer mit den LFOs.
Auch VCA (Voltage controlled Amplifier) und
VCF (Voltage controlled Filter) bzw.
RFM (Resonanz Filter Modul)
spielen dabei eine Rolle, zumindest beim Formant, der verwendet
subtraktive Klangformung...
Vermutlich steckt etwas ganz banales dahinter. Er möchte vielleicht das
Bass-Reflex Rohr einer selbstgebauten Lautsprecherbox abstimmen oder das
Frequenz-Spektrum ermitteln.
Stefan U. schrieb:> Er möchte vielleicht das> Bass-Reflex Rohr einer selbstgebauten Lautsprecherbox abstimmen oder das> Frequenz-Spektrum ermitteln.
Bis 100 KHz?
Mani W. schrieb:>> Er möchte vielleicht das>> Bass-Reflex Rohr einer selbstgebauten Lautsprecherbox abstimmen> Bis 100 KHz?
Dafür gibts Höhenreflexröhren. :-)
Joe F. schrieb:> Karlotte.
Die Karlotte wird das aber nicht wahrnehmen...
Ah so, Du meinst den Erdbereich mit Terra-Hz...
Also doch ein Bassreflexröhrchen für hohe Bässe?
Mani W. schrieb:> Jürgen S. schrieb:>> Genau das machen klassische Synthesizer mit den LFOs.> Auch VCA (Voltage controlled Amplifier)
Völlig, richtig - DEN hätte Ich nennen sollen, denn der LFO steuert
diesen ja nur und erzeugt keine direkten Signalbeitrag - zumindest bei
normalen Synthies. :-) :-) :-)
> VCF (Voltage controlled Filter) bzw.> RFM (Resonanz Filter Modul)
Die Filter sind allerdings in der Regel so ausgelegt, dass sie so ohne
Weiteres keine Sprünge drauf addieren und das Signal wesentlich
versteilern. Besonders der Resonanzfilter läuft ja über mehrere Perioden
hoch und würde einen Sprung eher glätten.
Jürgen S. schrieb:> Völlig, richtig - DEN hätte Ich nennen sollen, denn der LFO steuert> diesen ja nur und erzeugt keine direkten Signalbeitrag - zumindest bei> normalen Synthies. :-) :-) :-)
Die LFOs in meinem FORMANT sind zur Modulation von Frequenz der VCOs,
zur Modulation der VCAs (Tremolo), zur Modulation der Filter (12dB und
24dB (Low- High- Bandpass) bzw. dem RFM (Resonanzfiltermodul) gedacht,
während die eigentliche Hüllkurve des Lautstärken und Klangverlaufes
durch die ADSR Module erfolgt...
ADSR erzeugt Attack, Decay, Sustain, Release (Hüllkurve)
und steuert dann eben
wieder VCA, VCO, VCF um diverse Klangformen zu bilden...
Stefan U. schrieb:> Vermutlich steckt etwas ganz banales dahinter. Er möchte vielleicht das> Bass-Reflex Rohr einer selbstgebauten Lautsprecherbox abstimmen oder das> Frequenz-Spektrum ermitteln.
Dafür braucht man aber immer nur eine Frequenz und nicht mehrere
gleichzeitg, wie der TO. Da der TO sich nicht mehr meldet, wissen wir,
was wir von diesem Betrag zu halten ist. Wenigstens hat er einige gute
Beiträge generiert.
Mani W. schrieb:> Die LFOs in meinem FORMANT sind zur Modulation von Frequenz der VCOs,> zur Modulation der VCAs (Tremolo), zur Modulation ...
Du willst mir jetzt aber nicht den Aufbau von Synthies erklären, oder?
:D
> ADSR erzeugt Attack, Decay, Sustain, Release
Ich verwende inzwischen für alle Modulationsquellen ein Standardmodul,
das immer wieder gleich aufgebaut ist und leichter programmiert werden
kann.
Es ist im Prinzip auch eine Art von ADSR-Kurve, aber mit 8 Parametern,
ähnlich wie in den "e-mu" Geräten, allerdings liegt parallel noch ein
OSC mit 16 verschiedenen Verlaufsformen mit Scaler und Offset, der über
Tiefe und Frequenz mit der ADSR multipliziert werden kann und
bedarfsweise von dem Tastentrigger angeworfen wird. Dessen Ausgang kann
skaliert und verschoben werden, um dann als Steuersignal zu agieren. Das
erspart mir umständliches Routen von LFOs irgendwohin, wo Ich gerade
einen brauche: Es ist überall einer da. Die laufen allerdings mit bis zu
1/16 der Samplefrequenz und können auch als Ringmodulator und Scatterer
auf Tonfrequenz arbeiten. sind damit eigentlich FFOs. Somit hat jede
Taste ihren eigenen LFO-Satz die auch individuell arbeiten, weil sie
sich an ihrer eigenen Taste orientieren können.