Schutz des Arbeitsplatzes mit 10mAFI

Gast #2342569
Macht es Sinn, wenn man sich einen Elektronikbastelplatz einrichten 
will, wo man einen Lötkolben stehen hat, ein Labornetzteil, nen Oszi und 
vielleicht später noch mehr, den Bereich gesondert mit einem 
10mA-FI-Schutzschalter versieht zusätzlich zu dem normalen 
30mA-FI-Schutzschalter?

http://www.ebay.de/itm/ABB-F202-A-16-0-01-FI-Schutzschalter-16A-10mA-2-polig-/190499892810?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item2c5aadae4a

an so einen hab ich beispielsweise gedacht.
Da kann man doch auch einen zwischensteckbaren Personenschutzschalter 
nehmen (DI-Schalter) und sich das Gebastel an der Verteilung sparen?

Habe so ein Ding schon lange für den Bastelplatz (irgendwie lande ich 
immer wieder in schönen, FI-losen Altbauwohnungen ;)...
Gast
> Ja, weil der spätestens bei 10mA auslöst, der 30 mA löst frühestens bei
> 15 mA aus swiw.

Bei wesentlich höheren Fehlströmem könnTen auch beide reagieren (was 
z.B. bei losen Schrauben im Blechgehäuse durchaus vorkommen kann).
Gast
Moin
ich würde keine FI in Reihe schalten.
Wenn Du Pech hast, summieren sich die Fehler Ströme bis ins Quadrat und 
Du hast das Gegenteil erreicht was Du wolltest.
Den Arbeitsplatz mit einen extra FI , getrennt von sonstigen 
Stromkreisen, zu sichern, halte ich schon für sinnvoll.

Ein FI schützt aber nur gegen Berührung mit dem Netz.


Gruß HolgerR
HolgerR schrieb:
> Moin
> ich würde keine FI in Reihe schalten.

Würde ich auch nicht.

> Wenn Du Pech hast, summieren sich die Fehler Ströme bis ins Quadrat und

Warum sollte sich hier etwas quadratisch summieren?

> Du hast das Gegenteil erreicht was Du wolltest.

Stimmt wieder!

> Den Arbeitsplatz mit einen extra FI , getrennt von sonstigen
> Stromkreisen, zu sichern, halte ich schon für sinnvoll.

Ich auch

> Ein FI schützt aber nur gegen Berührung mit dem Netz.

Aha, ich dachte ein FI kann auch ansprechen, wenn in einem Gerät 
unerlaubte Leckströme gegen Masse fließen. Da muss ich gar nix berühren.
>
>
> Gruß HolgerR

Gruß Michael K-Punkt
Andy D. schrieb:
> Na, hochohmig sollte ein FU-Schalter besser nicht sein, sonst
>
> unterbricht er ja die Erdung.


Insbesondere, weil der Fehlerspannungsschutzschalter nicht in der PE 
Leitung sitzt, gell.

> Also muss er wohl über den Strom gehen.

Allein weil da schon SPANNUNG ein Wortbestandteil ist, muß Dir da 
eigentlich DEIN Irrtum bewußt werden.
Andy D. schrieb:
> Ob eingeschleift oder Hilfserder ändert nichts daran dass da ein
> Elektromagnet drin wirkt, und da sind Ströme entscheidend.

vorher:

> sonst  unterbricht er ja die Erdung.

Dann:

> Dass da eine  Spannung als Ansprechkriterium definiert ist ändert da
>  auch nichts  dran.


Du laberst Dir echt einen Mist zurecht.

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