Unorthodoxer Pegelwandler

Gast #205521
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Hallo Leute,

ich habe folgende Situation : Mein AVR läuft auf 5V (und da muss er
auch laufen). Daneben läuft ein VS1003 auf mixed 2.5V und 3.3V - dabei
ist 3.3V die Logik- und IO-Spannung (ist prinzipbedingt auch nicht zu
ändern).
Jetzt müssen natürlich ein paar Signale von der 5V-Welt in die
3.3V-Welt und auch ein paar anders herum. Die Richtung 3.3V->5V ist
kein Problem - das bringt man mit einem Bustransceiver hin, da der AVR
auch einen 3.3V-Pegel gerne als logische eins interpretiert. Die andere
Richtung sollte man eigentlich mit einem Pegelwandler oder einem
74LCV244 o.Ä. erledigen. Da ich aber keine Lust habe, wegen so einem
Steinchen den Reichelt zu bemühen, habe ich eine Frage zu meiner
angedachten Alternativlösung : Einen Spannungsteiler aus zwei
5kOhm-Widerstänen am AVR-Pin und den Mittelabgriff desselben an einen
Bustranceiver, der mit einer Spannung von 3.3V läuft. Der sollte dann
saubere Pegel aus den 2.5V erstellen.
Hat diese Lösung irgendwelche gravierenden Lösung (mal abgesehen von
Unüblichkeit und erhöhtem Bauteilbedarf ?

Vielen Dank für Eure Antwort, Daniel.
Gast #205523
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Hallo Daniel,

der einfachste und sparsamste Weg ist einfach auf den Bustreiber zu
verzichten und nur einen Spannungsteiler oder eine Kombination von
Z-Diode und Widerstand für die Wandlung von 5V auf 3,3V einzusetzen.
Die Spannungsteilervariante funktioniert bei mir in Verbindung mit
einem PIC16F877 einwandfrei.
Dagegen stellte es ein unerwartetes Problem dar, dass der PIC auf
einigen (nicht allen !) TTL-Eingängen die 3,3V nicht korrekt
interpretiert hat. Die "quick and dirty"-Lösung war hier eine
einfachst gehaltene Treiberstufe mit NPN-Transistor. Aber solche
Probleme wird es ja hoffentlich bei dem Atmel-Teil nicht geben ;)

Gruß
Konrad
Gast #205524
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Hallo.

Ich wandele auch mit Z-Diode/Widerstand zwischen den Volt-Welten.
Bisher wäre mir auch noch nicht aufgefallen, das mein AVR die 3,3V
als HIGH erkennt, aber vielleicht übertrage ich auf den Wandlern
nicht oft genug und lange genug oder schnell genug Daten, das der
Fehler mal zu Tage treten kann.

Für nen VS1011b liegt hier aber auch nen 74lcv244 oder so rum,
habe nur beide noch nicht angerührt ;)

Gruss,
Tim
Gast #205526
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In der Regel reicht auch ein hochohmiger Widerstand für die Wandlung
5V->3.3V. Die meisten Chips haben interne Schutzdioden gegen Vcc, so
dass man nur noch den Strom durch die Dioden begrenzen muss. Wieviel
die vertragen steht im Datenblatt. Aber lieber etwas weniger Strom
fließen lassen. Hat ja keinen Sinn pro Pin 1mA zu verbraten.
Gast #205529
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"was spricht gegen einen 74HC125 ??"

Der HC125 hat am Eingang eine Diode nach VCC. Das heisst, daß bei
Eingangspannungen oberhalb VCC+Flussspannung(Diode) ein Strom vom
Eingang nach VCC fliesst. Beim HC4050 oder HC4049(invertierend) fehlt
diese Diode und es ist noch ein zusätzlicher Vorwiderstand vorhanden.
Diese Typen sind speziell für die Pegelumsetzung ausgelegt. Abgesehen
davon hat ein HC4050 6 Gatter und der HC125 nur 4.

Mfg HG

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