Simon :-) schrieb:> Was kann mit einem ARM realisiert werden, was mit einem PIC32 nicht> möglich ist?
Sorry, aber die Frage macht so wirklich keinen Sinn. Erst gestern wurde
ein ahnliches Thema ins Offtopic-Forum verschoben weils unter uns
Betschwestern im Elektronik-Forum einfach unsinnig ist sich solche
Fragen überhaupt zu stellen. Sowas steht in den Datenblättern der
konkreten Derivate die man vergleicht.Punkt.
Loonix schrieb:> Erst gestern wurde> ein ahnliches Thema ins Offtopic-Forum verschoben weils unter uns> Betschwestern im Elektronik-Forum einfach unsinnig ist sich solche> Fragen überhaupt zu stellen
Und dieser Thread gestern wurde auch von einem "Simon :-) (Gast)"
eröffnet.
Ganz allgemein:
Bei µControllern vergleicht man u.a.:
- Rechenleistung, Datenbusbreite
- Peripherals
- Stromverbrauch
- Chipkosten
- notwendige Einarbeitung
- Verfügbarkeit
ARM punktet ganz klar in Sachen Stromverbrauch (s. Grossteil mobiler
Geräte), und Verfügbarkeit (in wer-weiss-wie-vielen Microcontrollern
steckt ein ARM Core).
Rechenleistung haben alle irgendwo **grins**, nun muss abgewogen werden,
wie viel Leistung man braucht, und welchen Stromverbrauch man sich
leisten kann, sowie welche Peripherals Flash SRAM die verschiedenen
Microcontroller mitbringen.
Die Frage ist genau so, wie:
- Was kann ich mit einem Mercedes, was ein Audi nicht kann?
- was kann ein Häuschen im Grünen, was ein Stadthäuschen nicht kann?
Dipl.Ing.(FH) (Elektro) schrieb:> ARM punktet ganz klar in Sachen Stromverbrauch (s. Grossteil mobiler
Deiner eigenen Argumentation folgend ist das eine Feststellung a la
"Audi hat einen niedrigeren Spritverbrauch als andere Autos" ;)
> Geräte), und Verfügbarkeit (in wer-weiss-wie-vielen Microcontrollern> steckt ein ARM Core).
Auch der MIPS-Kern steckt in mehreren Controllern.
Dipl.Ing.(FH) (Elektro) schrieb:> es war ein Beispiel. Von MIPS war nicht die Rede ^^
Doch der PIC32 ist ein Mips.
Aber da ist wieder das Problem wie was vergleichen was man nicht
vergleichen kann ?
K. J. schrieb:> Aber da ist wieder das Problem wie was vergleichen was man nicht> vergleichen kann ?
Yep. Man kann ARM mit MIPS vergleichen (Architekturen), man kann
Cortex-M3 mit MIPS32 M4K vergleichen (Cores), man kann STM32 mit PIC32
vergleichen (Controller-Familien), aber ARM mit PIC32 zu vergleichen
ergibt keinen Sinn.
Was kann mit Englisch ausgedrückt werden, was nicht auch mit Deutsch
geht?
- Nichts - klingt nur anders
- Tja, trotzdem spricht die Welt Englisch
- Pech für alle PIC32-Anhänger...
Robert schrieb:> - Tja, trotzdem spricht die Welt Englisch
(Hr.Teufel?)
Deren Marktanteil in allen Ehren aber die Welt dreht sich nicht nur um
ARM, das müssen auch Fanboys irgendwann zugeben.
>> - Pech für alle PIC32-Anhänger...
Aus einem uC nen Anhänger basteln? Ein Fanboy, sag ich doch... ;)
Jetzt einen MIPS basierten Controller anstelle eines ARM basierten zu
nehmen ist wie wenn du dir noch 1998 einen Amiga statt eines PCs zum
arbeiten gekauft hättest. Kann man machen. Dann sollte man sich aber
auch nicht wundern, wenn man alleine da steht. ;-)
>Jetzt einen MIPS basierten Controller anstelle eines ARM basierten zu>nehmen ist wie wenn du dir noch 1998 einen Amiga statt eines PCs zum>arbeiten gekauft hättest. Kann man machen. Dann sollte man sich aber>auch nicht wundern, wenn man alleine da steht. ;-)
Hätten wir alle 1998 nur Amigas gekauft, dann hätten wir die Heute noch
und Intel wäre vermutlich pleite. Also kauft PIC32! =D *Nicht ernst
gemeint*
Robert schrieb:> Was kann mit Englisch ausgedrückt werden, was nicht auch mit Deutsch> geht?> - Tja, trotzdem spricht die Welt Englisch
Nunja - Neben Englisch hast du aber noch große Chancen mit Französich,
Spanisch und Russisch in vielen Teilen der Welt, die deutlich größer
sind als das jeweilige Ursprungsland, weiterzukommen.
Wenn man jetzt noch die -native Speakers- mit einbezieht, dann kann man
auch noch Chinesich und Indisch mit einbeziehen.
> - Pech für alle PIC32-Anhänger...
Naja, wie ist eine Meinungsfrage. Natürlich ist ARM (welche ARM
Architektur eigendlich genau?) GEFÜHLT am weitesten verbreitet. Aber
MIPS ist dennoch ein großer Mitspieler.
Deiner Argumentation zu folge müsste man aber diese "komischen AVR32"
sofort begraben... Den diese sind mit Ihrer properitären Architektur im
Gegensatz zu dem PIC32 mit MIPS Kern wirklich Exoten im Vergleich.
... schrieb:> Jetzt einen MIPS basierten Controller anstelle eines ARM basierten zu> nehmen ist wie wenn du dir noch 1998 einen Amiga statt eines PCs zum> arbeiten gekauft hättest. Kann man machen. Dann sollte man sich aber> auch nicht wundern, wenn man alleine da steht. ;-)
Naja - Gefühlt würde ich aber sagen das der AMIGA in 1998 Vergleich eher
auf die 32Bit AVRs zutrifft. Die MIPS sind dann eher die Apples.
Sind bekannt - geringere Verbreitung als die PCs- haben aber
ausreichende Verbreitung um auch auf langer Sicht in Ihrem Bereich
mitspielen zu könen.
Trotzdem ist die Fragestellung in Ihrer Art und Weise natürlich ein
wenig "Unsinnig"
Gruß
Carsten
Gibts es nicht auch bei ARM/MIPS etc eine Vergleichsmöglichkeit wie es
bei PCs die Mega/Giga-Flops oder Benchmarks sind? Da macht es ja auch
kein Unterschied, was oder wieviel die CPU und die GPU macht. Da zählt
letztendlich ja nur, wieviel Aufgaben einer bestimmten Rechenart schafft
er in 1 Sekunde. Habe mal was von DMIPS/MHz oder Coremarks gelesen. Kann
man anhand damit evtl ARM und MIPS vergleichen?
Carsten Sch. schrieb:> Aber MIPS ist dennoch ein großer Mitspieler.
Hab ich grade bei Wikipedia entdeckt:
ARM:
* Apple: iPods (ARM7TDMI SoC), iPhone (Samsung ARM1176JZF, Apple
A4), iPod touch (ARM11), iPad (Apple A4)
* Canon: IXY Digital 700 Kamera (Eigenentwicklung, ARM-basiert)
* Hewlett-Packard: HP-49/50 Grafikfähiger Taschenrechner (ARM9TDMI)
* Linksys: NSLU2 Netzwerkspeicher/NAS [Intel XScale IXP420]
* Nintendo: Game Boy Advance (ARM7), Nintendo DS (ARM7, ARM9)
* Palm: PocketPC PDAs und Smartphones (Intel XScale und Samsung
SC32442 – ARM9)
* Sony: verschiedene Mobiltelefone, Network Walkman
(Eigenentwicklung, ARM-basiert)
MIPS:
* AVM: FRITZ!Box WLAN/Telefonie-Router
* SGI: Server und Workstations wie Indy, Onyx und Origin (R2000 bis
R12000)
* Sony PlayStation, PlayStation Portable Spielkonsolen
* Nintendo 64 Spielkonsole
* Linksys WRT54G und zahlreiche ähnliche Geräte[2]
* MikroTik[3] RouterBOARD
War für mich mal interessant zu sehen, was wo drin steckt.
DMIPS = Dhrystone-MIPS, ein im Controller-Sektor verbreiteter
Trivialbenchmark, der dem Akronym MIPS = Meaningless Indicator of
Processor Speed neues Leben einhaucht.
ich schrieb:> Habe mal was von DMIPS/MHz oder Coremarks gelesen. Kann> man anhand damit evtl ARM und MIPS vergleichen?
Bringt auch nicht viel. Normale PICs (pic14, pic16 Architektur) z.B.
arbeiten intern nur mit 1/4 des Taktes, hätten bei dem Vergleich also
immer nur ein viertel des AVR-Wertes. Stört aber in der Praxis nicht,
weil man die dann einfach mit z.B 40MHz rennen lässt, was einem AVR dann
schon zuviel wäre.
Eher interressant: MIPS pro Watt bei Stromspar-Anwendungen
oder MIPS pro cm² Platinenfläche (Notwendige Spannungsregler
dazunehmen!)
oder ...
Und bei vielen Anwendungen sind die MIPS auch wurscht, weil z.B. die
intterrupt-Latenz oder die verfügbaren Bibliotheken ausschlaggebend
sind.
Also: Generelle Vergleiche sind meistens Mist. Nur speziell auf eine
Anwendung zugeschnitten kann man vielleicht sagen "*Hier* ist der PIC32
ein wenig im Vorteil" oder "Der NXP-LPCxxx-ARM kann das ein wenig
besser".
Anstatt wie viele meiner Vorredner schlau wirken zu wollen, versuche ich
es mal mit einem konstruktiven Beitrag zum Thema:
Bisher habe ich von keiner Aufgabe gehört, die man mit einem ARM aber
nicht mit einem PIC32 lösen könnte. Ich denke man sollte aber auch
bedenken, welche Firma die besten Libraries und einen kostenlosen
Compiler (auf GCC Basis) + Debugger anbietet, der einfach vom Normaluser
zu nutzen ist (ohne dass man sich die IDE selbst zusammenstricken muss)
- und da steht momentan Microchip mit dem PIC32 vorne. Was nützt der
beste Microcontroller, wenn man einen Compiler für 4000 EUR braucht oder
alle Libs selber schreiben muss? Aus dieser Sicht kann man IMHO mit
einem PIC32 mit Microchip Libs mehr machen:
http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&nodeId=2680&dDocName=en547784
Der FreeRTOS Port für den PIC32 ist soweit ich sehe auch ganz gut.
Da soll mir mal einer einen ARM Cortex-M3 Anbieter nennen, der diese
Sachen "aus einer Hand" anbietet. Ich bin zumindest kurz davor, mich für
den PIC32 zu entscheiden.
ARM ist schön und gut, aber ARM verkauft keine Mikrocontroller - die
werden von ST, TI, NXP, etc. angeboten, und ob die zuverlässiger sind
als Microchip, wage ich zu bezweifeln.
Ansonsten kann der MIPS mit dem Cortex-M3 anscheinend auch gut mithalten
bzw. ist sogar besser:
http://www.bdti.com/MyBDTI/pubs/m4k.pdf
Grüße,
Anguel
Anguel S. schrieb:> Der FreeRTOS Port für den PIC32 ist soweit ich sehe auch ganz gut.>> Da soll mir mal einer einen ARM Cortex-M3 Anbieter nennen, der diese>> Sachen "aus einer Hand" anbietet.>
FreeRTOS für ARM Cortex-M3 läuft auch tiptop.
> ARM ist schön und gut, aber ARM verkauft keine Mikrocontroller - die>> werden von ST, TI, NXP, etc. angeboten, und ob die zuverlässiger sind>> als Microchip, wage ich zu bezweifeln.
Das ist meiner Ansicht nach ein grosses Plus für ARM. Stichwort 2nd
source. Und ARM bemüht sich extrem, ST, TI, NXP etc. wirklich
codekompatibel zu halten (Stichwort CMSIS)
Letztendlich bin ich aber auch der Meinung, dass es nicht so sehr drauf
ankommt, wofür man sich entscheidet. Einen ordentlichen HAL einbauen,
und dann kann man seine Software auch von einem dressierten Affen
abarbeiten lassen.
Naja, ARM wird von GCC seit Jahr und Tag recht gut unterstützt,
Debugging mit OpenOCD. Das, was du da schreibst, trifft wohl nur
dann zu, wenn man partout das (X+1). UI eines Herstellers für sein
Produkt erwartet. Wenn man stattdessen für die Arbeit mit i386,
AVR, ARM und wasweißichnichtalles nicht jedesmal ein neues UI mit
neuen Tastenbelegungen, neuer Suche "wo finde ich hier was?" usw.
haben will, dann sieht die Welt wohl etwas anders aus. Für mich
wären auf jeden Fall bei sowas Entscheidungsbasis:
. darf ich mir das Betriebssystem meiner Wahl benutzen, oder bin
ich darauf angewiesen, das zu haben, was der Controllerhersteller
favorisiert?
. darf ich in meiner gewohnten Umgebung weiterarbeiten?
. wenn mal was nicht geht, kann ich es selbst reparieren, oder ist
der Hersteller in der Lage, bei einem kritischen Fehler auch in
annehmbar kurzer Zeit zu reagieren?
. bei Bibliotheken würde ich prinzipiell einer solchen mit freigegebenem
Quellcode den Vorzug vor einer rein binären Variante geben, und
sei's nur, weil man sowas auch als Beispiel für eigene Routinen
benutzen kann (das soll nicht heißen, dass sie deshalb nicht auch
vom Hersteller selbst gepflegt werden kann)
Simon Huwyler schrieb:> Das ist meiner Ansicht nach ein grosses Plus für ARM. Stichwort 2nd> source. Und ARM bemüht sich extrem, ST, TI, NXP etc. wirklich> codekompatibel zu halten (Stichwort CMSIS)
Halt...der MIPS-Kern ist nicht von Microchip. So schnell entstehen
eben Gerüchte durch Halbwissen und/oder Halbwahrheiten.
Hi,
Ich reihe mich hier mal ein. Eine Anwendung ist mit dem PIC32 ein
Grauss, und zwar feldorientierte Regelung von Syncronmaschinen da ist
der STM32 den ich zurzeit da für nehme von der Perepherie her besser,
Ich habe aber auch schon den dsPic benutzt, der kann das auch. Von daher
hinkt dieser Vergleich immer. Was der eine Controller an Perepherie
nicht hat hat der andere egal ob unter den ARMs oder ne ds/PIC/32,
Zu den Libs, ich bin mit den Libs von ST recht zufrieden. Klar sie sind
nicht die schnellsten, aber das sind die von Microchip auch net. Das
liegt eben daran das die so allgemein gültig wie möglich geschrieben
sind.
Von daher, nimmt man den Controller der einem für die Anwendung am
ehersten zu sagt.
MfG
Tec
Loonix schrieb:> Simon Huwyler schrieb:>> Das ist meiner Ansicht nach ein grosses Plus für ARM. Stichwort 2nd>> source. Und ARM bemüht sich extrem, ST, TI, NXP etc. wirklich>> codekompatibel zu halten (Stichwort CMSIS)>> Halt...der MIPS-Kern ist nicht von Microchip. So schnell entstehen> eben Gerüchte durch Halbwissen und/oder Halbwahrheiten.
Stimmt, hast recht, für den MIPS-Kern gilt das natürlich auch. Ich
antwortete nur auf die Argumentation, dass ARM "nur" durch
Fremdhersteller in Silizium vertreten sind, und dass das ein Nachteil
sei. Also Fazit: Es ist kein Nachteil für ARM, sondern ein Vorteil
sowohl für ARM als auch für PIC32, nö, eben, MIPS.
Tec Nologic schrieb:> Eine Anwendung ist mit dem PIC32 ein> Grauss, und zwar feldorientierte Regelung von Syncronmaschinen da ist> der STM32 den ich zurzeit da für nehme von der Perepherie her besser,
Was genau ist das Problem beim PIC32? Interessiert mich, da ich mich
noch nicht entschieden habe :)
Simon Huwyler schrieb:> Anguel S. schrieb:>> ARM ist schön und gut, aber ARM verkauft keine Mikrocontroller - die>> werden von ST, TI, NXP, etc. angeboten, und ob die zuverlässiger sind>> als Microchip, wage ich zu bezweifeln.>> Das ist meiner Ansicht nach ein grosses Plus für ARM. Stichwort 2nd> source. Und ARM bemüht sich extrem, ST, TI, NXP etc. wirklich> codekompatibel zu halten (Stichwort CMSIS)
Auch die Peripheriebibliotheken?
Ich meinte eigentlich, dass Microchip eine sehr stabile Firma ist, die
auf sowas spezialisiert ist, während bei ST und TI die
Mikrocontroller-Sachen neben vielen anderen Produkten laufen. Außerdem
werde ich ST schon aus dem Grunde nicht nehmen, dass deren Flash-Seite
im Jahre 2011 nicht mal läuft - ständig "not found". Wie soll man da
etwas finden? Das müssen völlige Idioten sein, die haben sich damit
komplett aus den Google-Suchergebnissen herausgeschossen. Außerdem finde
ich deren Eval-Boards zu spartanisch.
> Was genau ist das Problem beim PIC32? Interessiert mich, da ich mich> noch nicht entschieden habe :)
Es gibt keins. Sind ordentlich schnell und bieten jede Menge
Peripherie. Das gilt aber gleichermaßen für die ARM basierten
Controller.
Ich nutze schon länger Produkte von Microchip (18F und PIC32) und bin
sehr zufrieden. Die Libs sind gut, und mit Ethernet, USB, FAT, CAN,
Grafik, ... ist eigentlich alles dabei was man sich wünscht. Auch die
Microchip FAEs sind sehr zuvorkommend und hilfbereit.
Hans W. schrieb:>> Was genau ist das Problem beim PIC32? Interessiert mich, da ich mich>> noch nicht entschieden habe :)> Es gibt keins.
Ach, bist du denn der Autor von
Beitrag "Re: ARM vs. PIC32" ?
An den war nämlich die Frage gerichtet.
Ich werde auch nur mit den PIC32 anfangen, weil ich vorher schon viel
mit 8bit PICs gemacht habe. Denke viele, die sich am Anfang für die AVRs
entschieden haben, bleiben bei Atmel und somit ARM.
Habe nur mal gehört, dass Microchip mehr auf Multimedia Wert legt, wobei
ich nicht weiß was da dran ist.
Anguel S. schrieb:> spartanisch.
ha, wortwitz "SPARTAN-isch"^^
Anguel S. schrieb:>> Das ist meiner Ansicht nach ein grosses Plus für ARM. Stichwort 2nd>>> source. Und ARM bemüht sich extrem, ST, TI, NXP etc. wirklich>>> codekompatibel zu halten (Stichwort CMSIS)>> Auch die Peripheriebibliotheken?
So merkwürdig es klingt: Die Idee geht in diese Richtung, ja. Ich habe
aber absichtlich das Verb "bemühen" verwendet. :-)
Naja, Microchip ist meines Wissens vor nicht soooo langer Zeit mit
8Bittern (den Ur-Pics) auf dem Markt erschienen. Und diese Ur-Pics waren
damals schon um etwa ein Jahrzehnt veraltet (Akkumulatormaschinen, keine
conditional branches, HW-Stack --> Kaum ein Compiler wollte sich damit
rumschlagen).
Wie gesagt: so sehr kenne ich mich mit Microchip nicht aus. Mein
Bauchgefühl, mit Erinnerung an diesen Pic-Knorz lässt mich diese Firma
einfach nicht soooo professionell in dieser Sparte erscheinen,
verglichen mit z.B. dem grössten Halbleiterunternehmen Europas (ST)
(zugegeben - von deren eigenen 8-Bit-Architektur ich wenig bis gar
nichts weiss).
Ausserdem muss ich als Schweizer ja fast zu STM32 halten! ;-) Wer hat's
erfunden?
Simon Huwyler schrieb:> Naja, Microchip ist meines Wissens vor nicht soooo langer Zeit mit> 8Bittern (den Ur-Pics) auf dem Markt erschienen.
Ja, nicht sooo lange her, so 1976, 1977 ungefähr. ;-)
Sicher?? wow, das wusste ich nicht. Eben, wie schon geschrieben, ich
sprach von Bauchgefühl. Auch bin ich überzeugt, dass PIC32 überhaupt
nichts mehr mit PIC zu tun hat.
Und ich bin immernoch der Meinung, dass es nicht soooo drauf an kommt,
welche Hardware man reitet - solange man das Reiten beherrscht. :-)
Jörg Wunsch schrieb:> Ja, nicht sooo lange her, so 1976, 1977 ungefähr. ;-)
Damals ist zwar der erste PIC aufgekreuzt, der Vorläufer der 12-Bit
PICs, aber nicht von Microchip sondern von General Instrument. Microchip
hat die erst 1989 aufgekauft.
A. K. schrieb:> Jörg Wunsch schrieb:>>> Ja, nicht sooo lange her, so 1976, 1977 ungefähr. ;-)>> Damals ist zwar der erste PIC aufgekreuzt, recht ähnlich den PIC10/12,> aber nicht von Microchip sondern von General Instrument. Microchip hat> die erst 1989 aufgekauft.
BLÖDSINN
MICROCHIP IST die IC Sparte von GENERAL INSTRUMENTS...
Wurde nur 1989 Ausgegründet.
Wie bei vielen anderen Halbleitersparten großer Unternehmen auch der
Fall.(z.B. bei Motorola, Siemens, Oder um beim Thema zu bleiben : NXP
was mal Phillips war)
Immer dieses Halbwissen...
Aber das passt auch zu den tollen PIC vs. AVR vergleichen wo dann immer
ein Baustein ausgesucht wird der von MC bereits in den frühen 90er
Jahren auf den MArkt gebracht wurde mit einem nach 2000 auf den Markt
gekommenden AVR verglichen wird... (Und NEIN, es liegt daran das es
keine Leistugnsfähigeren , aktuellen PICs gäbe)
Gruß
Carsten
Simon Huwyler schrieb:> Auch bin ich überzeugt, dass PIC32 überhaupt> nichts mehr mit PIC zu tun hat.
Naja der Core, aber die Peripherals sind sogar mehr oder weniger noch zu
den alten PICs kompatibel ;) Microchip eben...
> Und ich bin immernoch der Meinung, dass es nicht soooo drauf an kommt,> welche Hardware man reitet - solange man das Reiten beherrscht. :-)
Naja, manche haben aber nicht mal einen Sattel :)
Ich denke, dass es wirklich wichtiger ist, dass man passende Boards und
gute fertige Bibliotheken hat, als die paar DMIPS mehr oder weniger und
den Rest verstecken die Compiler mittlerweile auch.
Loonix schrieb:> Robert schrieb:>> - Tja, trotzdem spricht die Welt Englisch>> (Hr.Teufel?)>>
Ne Ne, das ist ein anderer Robert. Schau nach, ich bin angemeldet und
poste immer mit vollem Namen.
Kommentar zum Thema Deutsch / Englisch.
Man kann den Stackpointer durchaus als Kellerstapelzeiger beschreiben,
allerdings wissen dann viele Techniker (deutsche) nicht mehr welche
Geheimsprache gesprochen wird ;-)
Das Beispiel ist aus meiner Studienzeit und der Prof. hat das damals
ernst gemeint.
Robert
Robert Teufel schrieb:> Man kann den Stackpointer durchaus als Kellerstapelzeiger beschreiben,
Im Ernst? Ich dachte dass der Stapelspeicher die Alternative des
Kellerspeichers sei, nicht des Kellerstapelspeichers, es sich also um
den Kellerzeiger handeln müsse. ;-)