PIC Programmierung ICSP über RS-485 o.ä.???

Gast #30171
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Hallo Ihr Freaks,

habe ne Frage zur PIC Programmierung, da ich noch nicht solange mit µC 
arbeite und erst am einarbeiten in die PIC Familie bin!

Die neuen PIC Flash Controller können ja mittels ICSP in der Schaltung 
programmiert werden, allerdings sollte das Programmierkabel laut Forum 
nicht länger als ein 1/2 Meter sein! So weit so gut, das heist ich muss 
die Platine mit dem Controller immer relativ nah am 
Programmiergerät(ICD2 o.ä.) haben, um das Ding programmieren zu können!

Allerdings habe ich das Problem, dass meine Aplikation in einer 
Maschiene verbaut ist, und ich den PIC gerne von weiter weg 
programmieren möchte, d.h. ist kann das Programmierkabel nicht mehr 
direkt anschließen(ca. 10-20m)!

Wie kann man sowas machen, die Umgebung ist "relativ versucht" mit, 
elektrische Felder, magnetische Felder usw.

Kann man die Programmierleitung "umsetzen" auf RS485 o.ä., um "sauber" 
Signale wieder am PIC zu bekommen?

Hat jemand Erfahrung damit, bzw. schon mal sowas gemacht?

Gruß


C.
#30172
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Ich weiß jetzt nicht, ob es bei den PICs etwas ähnliches gibt, aber z.B. 
die Atmel T89C51Rx2 oder die ATMega können IAP (In Application 
Programming).

D.h. man kann mit einem Bootloader den restlichen Bereich des Flash über 
ein beliebiges Interface umprogrammieren, z.B. über RS-232 oder 
Infrarot.

Bei den T89C51Rx2 ist von Haus aus schon ein Bootloader über RS-232 
einprogrammiert. Man muß also nur einen MAX232 anschließen und je nach 
Baudrate kann man dann ein beliebig langes Programmierkabel nehmen. Die 
Baudrate wird automatisch erkannt.

Für die ATMega gibt es bestimmt im Web auch schon fertige Bootloader, 
die man dann einmalig reinprogrammieren muß.


Peter
Gast #30173
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Bei den PIC´s lässt sich das nur bei Controllern realisieren, die auch 
selbst ihren Flash beschreiben können. Bei den 16Fxx ist das nur bei der 
16F87x-Serie der Fall. Bei den 17Cxx (OTP-Eprom oder UV-löschbar) und 
18Fxx geht das denke ich generell.

In den Aplication-Notes von Microchip sind Beispiele für einen solchen 
Bootloader enthalten.

MfG
Steffen

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