Hi,
es gibt ja inzwischen solche PIC32MZ mit 2D-GPU und 256kByte SRAM / 32MB
DDR2-RAM:
http://www.microchip.com/wwwproducts/en/pic32mz1025dab176
Die haben ein 24-Bit-LCD-Interface. Mit einem LVDS-Serializer wie den
SN75LVDS83B kann man große TFTs mit LVDS-Interface ansteuern.
Meine PIC32 Wetterstation könnte auch ein Upgrade vertragen. Da käme der
Chip gerade recht.
Problem:
Ich habe schon mal eine (kleine) GLCD-Lib geschrieben, drum habe ich
eine grobe Vorstellung, wie aufwändig es sein würde, eine halbwegs
schöne GUI auf so große Displays zu bringen. Wenn man bei 0 anfängt.
Will ich hier nicht ;-)
Die Frage wäre:
Welche GLCD-Lib benutzt man für sowas?
Gibts was offenes?
Lothar schrieb:> PICianer schrieb:>> Meine PIC32 Wetterstation könnte auch ein Upgrade vertragen>> Wenn schon ein PIC32 im Einsatz ist kann das vielleicht lohnen. Es gibt> z.B. das hier:>> http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/30003033E.pdf
Danke, das sehe ich mir mal an.
> Aber eventuell wäre es einfacher und billiger ein Pi 1A+ zu nehmen. Oder> kann der PIC32 im Bereich I/O was das ein Pi nicht kann?
Man sollte SOCs und µC nie in den gleichen Topf werfen.
Den PIC würde man meist ohne Betriebssystem laufen lassen (oder ein
kleines RTOS verwenden), der Raspberry PI ist ein vollwertiger
Linux-Rechner. Die Art wie man sowas programmiert und die Features der
Teile sind nicht wirklich vergleichbar.
Meine Anwendung ist eher ein Grenzfall. Ich vermute aber, wenn das Ziel
rein die Wetterstation ist, ist der Raspberry PI die sinnvollere Wahl.
Aber hier geht es mir um die Beschäftigung mit dem Grafikdingen und dem
konkreten µC. Natürlich muss sich ein möglicher Mehraufwand im
sinnvollen Rahmen halten. Ob das so ist, versuche ich herauszufinden.
Doch doch,
Ich habe mal selbst ein Projekt gemacht mit dem Raspberry Pi, FreeRTOS
und einer Grafiklib die µGFX (https://ugfx.io/) heißt.
Die ist eh zu empfehlen für deinen Fall (gratis und da sind einige tolle
Features drin), egal, ob du der Raspberry ohne OS (oder mit FreeRTOS)
oder den PIC32 nimmst.
Das Problem mit Bare Metal auf dem RPi ist, dass es kein echtes
Treiberpaket gibt, es gibt zwar hier und da ein paar Source Codes, die
du übernehmen kannst (siehe "Circle"), aber wenn etwas davon nicht
funktionniert, dann musst du dir die Register selbst raussuchen, und das
ist auf jeden Fall nicht so gut dokumentiert wie beim PIC.
Viel Spaß bei deinem Projekt!
macload1 schrieb:> Doch doch,> Ich habe mal selbst ein Projekt gemacht mit dem Raspberry Pi, FreeRTOS> und einer Grafiklib die µGFX (https://ugfx.io/) heißt.> Die ist eh zu empfehlen für deinen Fall (gratis und da sind einige tolle> Features drin), egal, ob du der Raspberry ohne OS (oder mit FreeRTOS)> oder den PIC32 nimmst.> Das Problem mit Bare Metal auf dem RPi ist, dass es kein echtes> Treiberpaket gibt, es gibt zwar hier und da ein paar Source Codes, die> du übernehmen kannst (siehe "Circle"), aber wenn etwas davon nicht> funktionniert, dann musst du dir die Register selbst raussuchen, und das> ist auf jeden Fall nicht so gut dokumentiert wie beim PIC.> Viel Spaß bei deinem Projekt!
Danke, das klingt sinnvoll. Die Lib werde ich mir ansehen.
Aber vermutlich nicht auf dem Raspberry PI.
macload1 schrieb:> Das Problem mit Bare Metal auf dem RPi ist, dass es kein echtes> Treiberpaket gibt, es gibt zwar hier und da ein paar Source Codes, die> du übernehmen kannst (siehe "Circle"), aber wenn etwas davon nicht> funktionniert, dann musst du dir die Register selbst raussuchen
Deswegen hatte ich ultibo oder RiscOS pico empfohlen. Bei ultibo wird
grade massiv an den Treibern gearbeitet, insbesondere bei der Grafik
fehlt es aber noch. RiscOS pico ist eine Single-Task Version von RiscOS
und funktioniert wie Bare Metal mit einer Core Library. Es gibt hier
keine Latenz, sogar PWM im ns Bereich ist möglich.