Für eine kleine Uhr bin ich auf der Suche nach einem Low Power uC, am
besten ein Atmel oder ein Pic.
Versorgt wird die Uhr mit einer CR2032, sollte also mit 3V laufen.
I2C mit 400kHz bis 1Mhz sollte auch drin sein.
Möglichst kleine Bauform wäre auch nicht schlecht
Als RTC kommt aller vorraussicht ein M41T62LC6F zum Einsatz, hat damit
schonmal jemand Erfahrung gemacht ?
LiPoFeFaFu schrieb:> Versorgt wird die Uhr mit einer CR2032, sollte also mit 3V laufen.
Die hat kurz vor leer nur ca. 2 Volt Spannung übrig. Das dürfte für
ältere AVR und PIC zuwenig sein.
> I2C mit 400kHz bis 1Mhz sollte auch drin sein.
Das wird wohl nix. Eine 2032 liefert nur ca. 1mA als "Dauerlast". Die
damit erreichbaren µC Taktfrequenzen dürften 1 MHz I²C eher nicht
zulassen.
Es gibt übrigens Low-Power µCs mit LCD und RTC integriert (siehe EFM32
Serie bei Silabs). Deren STKs haben sogar ein CR2032 Batteriefach:
https://www.silabs.com/products/mcu/lowpower/Pages/efm32-g8xx-stk.aspx
Jim Meba schrieb:> Die> damit erreichbaren µC Taktfrequenzen dürften 1 MHz I²C eher nicht> zulassen.
Schön wäre es gewesen :/ Es wird allerdings kein LCD im herkömmlichen
Sinne angesteuert, sondern ein weiteres I2C 'Gerät', welches dann eine
Anzeige schaltet. Dessen SCL Frequenz geht maximal von 100-1000kHz, also
wenn der uC die 400Mhz der RTC schafft, sollte auch die Anzeige gehen...
LiPoFeFaFu schrieb:> Dessen SCL Frequenz geht maximal von 100-1000kHz, also> wenn der uC die 400Mhz der RTC schafft, sollte auch die Anzeige gehen...
Die Maximalgeschwindigkeit meines Autos beträgt laut Fahrzeugschein 178
km/h und laut GPS Messung 205 km/h. Wird mein Auto also unterhalb von
178 km/h nicht korrekt funktionieren?
Deine Angabe "maximal von 100-1000kHz" ist Unsinn.
Jim Meba schrieb:> Das dürfte für ältere AVR und PIC zuwenig sein.
Einen neueren nehmen. ;-) AVRs zumindest gibt es schon lange bis
1,8 V hinunter.
Die zulässige Dauerlast von CR-Rundzellen wird aber gern mal
überschätzt. Auch die Impulslast darf nicht sehr hoch sein, da sollte
man einen dicken Elko oder KerKo mit an Bord haben.
Warum überhaupt ne separate RTC?
Bei wenig benötigter Rechenleistung kann man den Controller direkt mit
32kHz takten.
Bei höherer benötigter Rechenleistung kann man bei einigen Controllern
einen asynchronen Timer mit einem Uhrenquarz takten.
So spart man sich den Stromverbrauch des I2C-Interface und der
zusätzlichen RTC.
Ansonsten kann man mit diversen Stromsparmodi die Stromaufnahme
erheblich drücken.
Flo schrieb:> Warum überhaupt ne separate RTC?
Ja, warum?
> Bei wenig benötigter Rechenleistung kann man den Controller direkt mit> 32kHz takten.
Naja. Ich halte da nichts von. Aber...
> Bei höherer benötigter Rechenleistung kann man bei einigen Controllern> einen asynchronen Timer mit einem Uhrenquarz takten.> So spart man sich den Stromverbrauch des I2C-Interface und der> zusätzlichen RTC.
Atmega48..328 P(A). Aber da kannst du dir die Finger wundtippen,
irgendwie kommt dieser Tip nie an.
> Ansonsten kann man mit diversen Stromsparmodi die Stromaufnahme> erheblich drücken.
0,75µA
mfg.
Magnus M. schrieb:> Deine Angabe "maximal von 100-1000kHz" ist Unsinn.
Sry da kann ich dir jetzt nicht ganz folgen, laut Datenblatt sollte die
SCL Frequenz bei mind 100kHz liegen, maximal bei 1000kHz....
Flo schrieb:> Warum überhaupt ne separate RTC?> Bei wenig benötigter Rechenleistung kann man den Controller direkt mit> 32kHz takten.> Bei höherer benötigter Rechenleistung kann man bei einigen Controllern> einen asynchronen Timer mit einem Uhrenquarz takten.> So spart man sich den Stromverbrauch des I2C-Interface und der> zusätzlichen RTC.
Das ist eine gute Frage. Allerdings, was braucht weniger Strom im Schlaf
und kann sich alles merken? Die Uhrzeit soll nur auf Knopfdruck
angezeigt werden, den Rest kann der uC gerne pennen...
Es ist mein erstes Projekt, dass so wenig wie möglich Strom verbrauchen
soll wenn es nicht gebraucht wird.
Jörg Wunsch schrieb:> Einen neueren nehmen. ;-) AVRs zumindest gibt es schon lange bis> 1,8 V hinunter.
Hast du mir ein Beispiel ? :)
LiPoFeFaFu schrieb:> Jörg Wunsch schrieb:>> Einen neueren nehmen. ;-) AVRs zumindest gibt es schon lange bis>> 1,8 V hinunter.>> Hast du mir ein Beispiel ? :)
Ich blätter gerade im Datenblatt vom ATtiny43U, falls du den meinst
Thomas Eckmann schrieb:> Atmega48..328 P(A). Aber da kannst du dir die Finger wundtippen,> irgendwie kommt dieser Tip nie an.
Ohne Multiprozessorsystem kann das doch nichts taugen ;-)
LiPoFeFaFu schrieb:> Magnus M. schrieb:>> Deine Angabe "maximal von 100-1000kHz" ist Unsinn.>> Sry da kann ich dir jetzt nicht ganz folgen, laut Datenblatt sollte die> SCL Frequenz bei mind 100kHz liegen, maximal bei 1000kHz....
Na dann vergleiche mal Deine Aussage [Zitat]
"laut Datenblatt sollte die SCL Frequenz bei mind 100kHz liegen, maximal
bei 1000kHz"
mit Deiner Aussage [Zitat]
"maximal von 100-1000kHz"
Fällt der Groschen?
Magnus M. schrieb:> LiPoFeFaFu schrieb:>> Magnus M. schrieb:>>> Deine Angabe "maximal von 100-1000kHz" ist Unsinn.>>>> Sry da kann ich dir jetzt nicht ganz folgen, laut Datenblatt sollte die>> SCL Frequenz bei mind 100kHz liegen, maximal bei 1000kHz....>> Na dann vergleiche mal Deine Aussage [Zitat]> "laut Datenblatt sollte die SCL Frequenz bei mind 100kHz liegen, maximal> bei 1000kHz">> mit Deiner Aussage [Zitat]> "maximal von 100-1000kHz">> Fällt der Groschen?
Ja sry, ich meinte den maximalen Minimalwert ;)
Was wäre denn das "weitere I2C-Gerät" das die Anzeige schaltet?
Das sollte man auch noch wegoptimieren können, damit die Uhr aus einem
einzigen Controller bestehen kann. :-)
LiPoFeFaFu schrieb:> Ich blätter gerade im Datenblatt vom ATtiny43U, falls du den meinst
Naja, so ziemlich alle AVRs, die in den letzten 10 Jahren auf den
Markt gekommen sind, sind 1,8-V-fähig (bis vor 5 Jahren teilweise
mit explizit dafür ausgewiesenen Suffix-Buchstaben "V").
Es ist also im Wesentlichen eine Frage, was du da sonst noch dran
hängen willst. Vielleicht willst du ja auch einen XmegaB nehmen und
das LC-Display direkt ansteuern. ;-)
Flo schrieb:> Was wäre denn das "weitere I2C-Gerät" das die Anzeige schaltet?> Das sollte man auch noch wegoptimieren können, damit die Uhr aus einem> einzigen Controller bestehen kann. :-)
Das ist leider nicht möglich ;)
LiPoFeFaFu schrieb:> anscheinend auch eine RTC eingebaut
Naja, so viel oder so wenig wie praktisch jeder andere Controller aus
diesem Jahrtausend: den 32-kHz-Quarz musst du schon noch selbst draußen
dranpappen, und ob die Uhr nun nur Sekunden oder Gregorianischen
Kalender zählt, das entscheidet deine Software.
Insofern unterscheidet sich das Teil kaum von einem gängigen AVR oder
PIC.
Sleepströme im Nanoamperebereich sind gut für die Marketingabteilung.
Praktische Relevanz haben sie wenig, denn die beteiligten Batterien
dominieren dann irgendwann die Ruhe-Verlustleistung.
Jörg Wunsch schrieb:> Insofern unterscheidet sich das Teil kaum von einem gängigen AVR oder> PIC.
Genau deswegen bin ich ja hier :)
ich suche einen uC, der i2C hat, mit 2-3V läuft und wenn er nicht
gebraucht wird so wenig wie möglich verbraucht.
Ob es jetzt ein PIC wird, ein AVR oder ein ARM, ist nicht relevant.
LiPoFeFaFu schrieb:> so wenig wie möglich verbraucht.
Unsinnige Forderung.
„So wenig, dass es nicht ins Gewicht fällt“ (weil die Batterie sich
stärker selbst entlädt) wäre die sinnvolle Forderung, und das schaffen
von den in Frage kommenden (kleineren) Controllern vermutlich 50 %.
Jörg Wunsch schrieb:> „So wenig, dass es nicht ins Gewicht fällt“ (weil die Batterie sich> stärker selbst entlädt) wäre die sinnvolle Forderung, und das schaffen> von den in Frage kommenden (kleineren) Controllern vermutlich 50 %.
Na dann ist doch alles wunderbar :)
LiPoFeFaFu schrieb:> Versorgt wird die Uhr mit einer CR2032, sollte also mit 3V laufen.> I2C mit 400kHz bis 1Mhz sollte auch drin sein.> Möglichst kleine Bauform wäre auch nicht schlecht>> Als RTC kommt aller vorraussicht ein M41T62LC6F zum Einsatz, hat damit> schonmal jemand Erfahrung gemacht ?
Etwas widersprüchliches Design. Wenn du nen µC an einer Batterie laufen
lässt dann brauchst du doch keine zusätzliche Echtzeituhr. Einmal pro
Sekunde die Zeit zu zählen und alle 24 Stunden Kalenderverwaltung macht
jeder moderne Controller mit links.
Du hast dann auch alles unter Software Kontrolle und ein Teil weniger
zum rumärgern. Nicht mal ne I2C Schnittstelle brauchst du, das geht mit
SoftI2C genau so gut.
Stromsparend an einen Uhrenquartz geklemmt läuft das ganze mit genau der
gleichen Präzision wie eine RTC. Wie sollte es auch anders sein?
Wenn du unbedingt mehr speed willst schalte halt den internen Oszillator
ein. Ist aber unnötiger Stromverbrauch. Die meisten I2C Chips haben
statisches design und würden auch mit 10 Hz funktionieren.
Meiner einer bekommt Pics mit 32kHz Schwinger auf unter 50nA im deep
sleep. Die wachen dann einmal auf wenn der Counter voll ist, machen was
Sie sollen und schnarchen weiter. Das geht bei allen anderen Herstellern
wohl genau so.
Jörg Wunsch schrieb:> „So wenig, dass es nicht ins Gewicht fällt“ (weil die Batterie sich> stärker selbst entlädt) wäre die sinnvolle Forderung, und das schaffen> von den in Frage kommenden (kleineren) Controllern vermutlich 50 %.
Nun laut diesem Datenblatt
http://data.energizer.com/PDFs/cr2032.pdf
beträgt die Selbstentladung ~1%/a bei 240mAh Kapazität.
Das sind dann 2,4mAh per anno. Da Jahr hat 365x24 h = 8760h.
Ergo ist der Selbstentladestrom 2,4mAh / 8760h = 0.00027397 mA = ca.
275nA.
Meine 50nA erhöhen die "Selbstentladung" also um ca. 20%.
Dafür wiederum ist es interessant, wieviel man wirklich für den
Betrieb an Energie benötigt. Da helfen die schillernden Sleepströme
aus dem Datenblatt auch nicht. Viel zu rechnen ist bei so'ner Uhr
auch nicht, also braucht man auch nicht weiter nach µA/MIPS oder
sowas zu gucken. Entscheidend ist dann oft, wie lange das sekündliche
Aufwachen selbst dauert. Das dümmste, was man tun könnte, wäre die
Taktung des Controllers durch einen zweiten Quarz vornehmen zu lassen,
denn diese brauchen ewige Zeit zum Anschwingen. Entweder (wie schon
erwähnt) den Controller gleich vom 32-kHz-Quarz takten lassen (der muss
ja ohnehin durchlaufen), oder (falls die Rechenleistung damit nicht
ausreicht) von einem RC-Oszillator, der schnell im Anschwingen ist.
Jörg Wunsch schrieb:> Dafür wiederum ist es interessant, wieviel man wirklich für den> Betrieb an Energie benötigt
Schon klar. Um das zu bewerten muss man aber den "Energieverbrauch" über
einen größeren Zeitraum sehen. Die ganze Optimiererei nützt aber nichts
wenn die Batterie mit den Fingern reingefummelt wird. Dann baut die
Fett-Salz-Schweiss Mischung dem Strom einen Sonderweg.
> Entweder (wie schon> erwähnt) den Controller gleich vom 32-kHz-Quarz takten lassen (der muss> ja ohnehin durchlaufen),
Wenn ich dazu komme will ich den 32kHz Quarz nur noch zum kalibrieren
des internen Schwingers verwenden und sonst einfach abschalten.
Problem ist aber immer die Temperaturdrift. Quarze in der Armbanduhr
haben ja einen super Quarzofen (den Träger des Teils außer bei Fieber
;-). Durch Temperaturmessung -> Abgleich sollte das eigentlich auch
erreichbar sein. Hat das schon mal einer gemacht?
> oder (falls die Rechenleistung damit nicht> ausreicht) von einem RC-Oszillator, der schnell im Anschwingen ist.
Was aber bei Uhrenanwendungen keinen Sinn macht wg. der Drift. Pics
können den internen Takt beliebig rauf und runter schalten. Da kann man
die rechenintensiven Sachen mit 16Mhz und den Rest mit 32kHz beackern.
Das wird bei anderen Herstellern nicht anders sein.
X4U schrieb:> Die ganze Optimiererei nützt aber nichts> wenn die Batterie mit den Fingern reingefummelt wird.
Oder wenn Flussmittelreste allmählich Feuchtigkeit aufsammeln.
> Wenn ich dazu komme will ich den 32kHz Quarz nur noch zum kalibrieren> des internen Schwingers verwenden und sonst einfach abschalten.
Für eine Uhr lohnt das nicht, die Drift des RC-Oszillators ist da
zu hoch, und die 32-kHz-Oszillatoren sind auf so geringe
Betriebsströme getrimmt, dass das auch aus 'ner CR2032 eine Ewigkeit
hält.
>> oder (falls die Rechenleistung damit nicht>> ausreicht) von einem RC-Oszillator, der schnell im Anschwingen ist.> Was aber bei Uhrenanwendungen keinen Sinn macht wg. der Drift.
Solange man die Uhr aus dem 32-kHz-Quarz betreibt und den schnellen
RC-Takt nur für die Verarbeitung benutzt, ist das ja kein Thema.
> Das wird bei anderen Herstellern nicht anders sein.
So ist es, über clock prescaler, Umschaltung der Taktquelle (beim AVR
ab Xmega auch zur Laufzeit) etc.
Habe ich aber bislang nur selten gebraucht. Solange man alle Events
per Interrupt bekommen kann, ist es meist effektiver, zwischendurch
in einen mehr oder minder tiefen Schlaf zu fallen. Die Schalterei
würde am ehesten dann lohnen, wenn man auf irgendein Ereignis pollen
muss.
Ich versuche mal zu summieren ?
Keine RTC -> da Stromfresser
Irgendeinen uC ,der mit 1.8 bis 3V klarkommt, am besten mit 32khz
(32,768),damit er selber die Uhrzeit rechnen kann, wobei aber die 32khz
zu langsam für die I2C Verbindung ist, also noch einen RC-Oszillator,
der beim Aufwachen mal kurz übernimmt um rechnen zu lasssen ?
Jörg Wunsch schrieb:> Für eine Uhr lohnt das nicht,
Wohl wahr, für andere Anwendungen schon. Bei den Steuerungen die ich so
baue halten die Li..-Zellen erfahrungsgemäß 10-15 Jahre und sind fest
eingelötet (sind auch größer als CR2032). Da ist das schon interessant.
> Oder wenn Flussmittelreste allmählich Feuchtigkeit aufsammeln.
An der Batterie Flussmittelreste entfernen steht bei mir in der
Checkliste.
Die messe ich auch mit 4 Stellen hinterm Komma nach, da kann sehen ob
sie isoliert ist oder eben nicht.
So ein Kinderkram ;-)
Schaut mal da -> http://www.zoom.sjr-ulm.de/index.php?id=266
Im unteren Film sieht man bei ca. 5:20 eine Uhr mit einer 2032.
Die 2032 sieht man nicht, ist auf der Rückseite.
Der Controller ist ein PIC18F24J11 mit integriertem RTCC Modul.
Die Anzeige besteht aus 12 zweifarbigen LEDs.
Rot -> Stunden
Grün -> Minuten (durch Blinken wird Minutengenau angezeigt)
Orange -> Sekunden
LiPoFeFaFu schrieb:> Ich versuche mal zu summieren ?> Keine RTC -> da Stromfresser
und unnötig. Die macht auch nichts anderes als interne Register weiter
zählen. Den Kalender kannst du inkl. länderspezifischer
Sommer/Winterzeit Schaltsekunden etc. in Software nachbilden. Da gibt es
im Netz gute Beispiele.
Falls die Politik dann auf die Idee kommt das ganze "neu zu gestalten"
(wäre nicht das erste mal) ist es auch ohne Löterei anzupassen.
> Irgendeinen uC ,der mit 1.8 bis 3V klarkommt, am besten mit 32khz> (32,768),damit er selber die Uhrzeit rechnen kann,
Korrekt
> wobei aber die 32khz> zu langsam für die I2C Verbindung ist,
Einfach testen, sollte auch mit 32kHz laufen
> also noch einen RC-Oszillator,> der beim Aufwachen mal kurz übernimmt um rechnen zu lasssen ?
Brauchst du nicht,es sei den du willst mehr Batterien verkaufen. Fahr
den internen Oszillator hoch und rechne damit. Leg in der Zeit den
Quartz auf den internen Timer um die Zeit weiter zu zählen.
LiPoFeFaFu schrieb:> wobei aber die 32khz zu langsam für die I2C Verbindung ist
Wieso das denn? Wer sagt das?
I²C hat keine minimale Taktfrequenz. Die ergibt sich erst aus der zu
übermittelnden Datenmenge und wie lange das jeweils brauchen darf.
>Es ist mein erstes Projekt, dass so wenig wie möglich Strom verbrauchen
soll wenn es nicht gebraucht wird.
Lowpower ist ambitioes. Von der Wahl der Komponenten her muss man
aufpassen, von der Wahl der Programmstruktur her auch. Es benoetigt
viele Tricks um auf die per Spezifikation moeglichen uA
herunterzukommen. Das erste Mal wird's noch nicht so klappen. Ich wuerd
auch eine externe RTC verwenden. Die hat den Vorteil, noch weniger Strom
zu benoetigen, und sie laeuft waehrend dem Debuggen und reprogrammieren
weiter. Eine 1302 oder aehnlich ist mit 300nA spezifiziert.
Irgendwo benoetugt man dann noch einen spannungsregler, der mehr bringen
muss als als wenn man ihn weglaesst. Ich hab zB 1.8V Schaltregler, die
benoetigen 10uA Eigenverbrauch. Kann man das unterbieten, will man das
unterbieten ? Dann moechte man noch etwas Peripherie ansteuern koennen,
die aber mit 1.8V noch nicht laeuft, muss daher die Spannung kurz
erhoehen, usw...
qwerty schrieb:> Welches? Beim M41T62LC6F lese ich 0 bis 400kHz:> http://www.st.com/web/en/resource/technical/document/datasheet/CD00019860.pdf> Seite 34
Dieses, welches das Display ansteuert. Es wurde ja einvernehmlich
geklärt das eine RTC aus dem Spiel ist.
Passend zum Namen
Jetzt Nicht schrieb:> Lowpower ist ambitioes. Von der Wahl der Komponenten her muss man> aufpassen,
Deswegen keine RTC
> von der Wahl der Programmstruktur her auch. Es benoetigt> viele Tricks um auf die per Spezifikation moeglichen uA> herunterzukommen. Das erste Mal wird's noch nicht so klappen. Ich wuerd> auch eine externe RTC verwenden. Die hat den Vorteil, noch weniger Strom> zu benoetigen, und sie laeuft waehrend dem Debuggen und reprogrammieren> weiter. Eine 1302 oder aehnlich ist mit 300nA spezifiziert
Benötigt aber wieder ne I2C verbindung
>> Irgendwo benoetugt man dann noch einen spannungsregler
für was ?
> muss als als wenn man ihn weglaesst. Ich hab zB 1.8V Schaltregler, die> benoetigen 10uA Eigenverbrauch. Kann man das unterbieten, will man das> unterbieten ? Dann moechte man noch etwas Peripherie ansteuern koennen,> die aber mit 1.8V noch nicht laeuft, muss daher die Spannung kurz> erhoehen, usw...
Muss man nicht, jedenfalls nicht in meinem Fall.
LiPoFeFaFu schrieb:> Das Datenblatt des I2C Geräts ? Da steht nunmal 100khz als Minimum..
Dann drehst du halt den internen Quarz hoch wenn du auf IC2 schreibst.
Jetzt Nicht schrieb:> Irgendwo benoetugt man dann noch einen spannungsregler
Bei einer Batterie mit Umax=3V?
qwerty schrieb:> Welcher uC hat so etwas?
Ziehe eine Ereigniskarte, ersetze Quarz mit interner Oszillator, gehe
nicht über los und ziehe keine 2000 ein.
LiPoFeFaFu schrieb:> Das Datenblatt des I2C Geräts ? Da steht nunmal 100khz als Minimum....
Das kann nicht sein. Entweder irgendeine Minimalfrequenz oder I2C. Der
I2C-Standard sagt, daß der Bus beliebig langsam sein kann. Geht das
nicht, ist es nicht I2C.
MfG Klaus
Klaus schrieb:> Das kann nicht sein. Entweder irgendeine Minimalfrequenz oder I2C. Der> I2C-Standard sagt, daß der Bus beliebig langsam sein kann. Geht das> nicht, ist es nicht I2C.
Dann nenne ihn doch I2C mit der Ausnahme von 100 kHz Minimum Takt. Es
wird wohl nicht grundlos im Datenblatt stehen.
X4U schrieb:> Dann nenne ihn doch I2C mit der Ausnahme von 100 kHz Minimum Takt. Es> wird wohl nicht grundlos im Datenblatt stehen.
Das du das so nennen kannst, ist klar. Das aber beides in einem
Datenblatt geschrieben ist, ohne das da NXP die Veröffentlichung
untersagt hat, scheint mir fraglich. Selbst Atmel muß TWI schreiben.
Steht das also wirklich da drin?
LiPoFeFaFu schrieb:> Es wird allerdings kein LCD im herkömmlichen> Sinne angesteuert, sondern ein weiteres I2C 'Gerät', welches dann eine> Anzeige schaltet.
Ich kann in diesem Thread keinen Link auf das Datenblatt von diesem
'Gerät' finden, daher gehe ich davon aus, daß die 100kHz einfach Unsinn
sind.
MfG Klaus
Klaus schrieb:> Steht das also wirklich da drin?
Nein. In einer Tabelle mit der Überschrift 'I2C Timing Characteristics'
steht als erstes 'fSCL - SCL Frequenz - min 100 kHz - max 1000kHz' da
geh ich einfach mal davon aus, das SCL zwischen diesen beiden Werten
übertragen können sollte.
Klaus schrieb:> Ich kann in diesem Thread keinen Link auf das Datenblatt von diesem> 'Gerät' finden, daher gehe ich davon aus, daß die 100kHz einfach Unsinn> sind.
Deswegen nenne ich es immer nur 'Gerät'. Ich darf es nicht hier posten.
LiPoFeFaFu schrieb:> Axel Schwenke schrieb:>> Wieso das denn? Wer sagt das?>> Das Datenblatt des I2C Geräts ? Da steht nunmal 100khz als Minimum....
Zeigen! Ich glaube bis auf weiteres erstmal nur, daß du kein Datenblatt
lesen kannst.
Naja, dann kannst du deinen Controller halt nicht selbst mit 32 kHz
takten. Ist aber nicht wirklich ein Beinbruch. „I²C“ hätten sie dann
besser nicht dran schreiben sollen. ;-)
Jörg Wunsch schrieb:> Naja, dann kannst du deinen Controller halt nicht selbst mit 32 kHz> takten. Ist aber nicht wirklich ein Beinbruch. „I²C“ hätten sie dann> besser nicht dran schreiben sollen. ;-)
dafür wird dann halt der interne genommen...
Flo schrieb:> Soll das "Gerät" auch mit der CR2032 versorgt werden?> Was braucht das "Gerät"?
ja
Noch einer schrieb:> Hmmm, darfst du uns verraten, für wen dieses Gerät ist? Für das Militär?> Für die Geheimdienste, für das Finanzamt, für die Content-Maffia...?
Vieeeeel schlimmer, für den Verbraucher O.o
Bonzzo schrieb:> Weshalb man einen 1.8V Spannungsregler braucht ? Na, um den doppelten> Strom aus der Batterie zu bekommen, ohne zu verheizen
Wo ein Wille, da ein Holzweg ;-).
Wenn ich z.B die Grafiken dieser Seite:
http://www.low-powerdesign.com/121312-article-extending-battery-life.htm
richtig interpretiere dann saugst du aus einer CR2032 zwischen 1,8 und
1,6 V immerhin noch ca. 1mAh.
Danach ist FEP Fundamental End Point . Was wohl mit rien ne va plus
übersetzt werden kann. Oder auch "Wie Flasche leer".
Ob sich dafür dein Spannungsregler lohnt?
Das deckt sich auch mit den Datenblättern die ich kenne. Da ist bei 1,8V
ebenso Ende im Gelände.
Impulslasten vermeiden ist wichtiger. Die gesamte Kapazität gibt Sie nur
her wenn die Schaltung nicht zu gierig ist (Imax 500µA).
LiPoFeFaFu schrieb:> Vieeeeel schlimmer, für den Verbraucher O.o
Du armer Kerl.