Pt1000 mit AD7711

Gast #1477511
Der AD7792 schaut echt gut aus und ist für meine Anwendung denk ich 
vollkommen ausreichend. Jetz brauch ich nur noch einen sauberen Code für 
einen Atmega, für die Ansteuerung!
Gast #1491120
Hallo,

ich hab mir den AD7792 nochmal genau angeschaut und dazu sind mir diese 
Fragen dazu eingefallen:

- Im Datenblatt (Seite 29) wird eine Schaltung für einen RTD (bei mir 
PT1000) vorgeschlagen. Leider nur 3-Leiter Messung. Es wäre aber eine 
4-Leiter Messung bei meinen Fall besser. Gibt es Alternativen?

- Es wird immer eine Referenzspannung von 2,5V vorgeschlagen. Bei 2,5V 
haben ich dann einen Strom von 2,5mA durch den Pt1000. Dies scheint ein 
bisschen viel zu sein?! Eigenerwärmung lässt grüßen! Gehts auch ohne? 
Vorteile, Nachteile?

sofar
#1491165
dann hast du den aufbau nicht verstanden.

der ad7792 hat zwei konstantstromquellen, die können jeweils -> 1mA, 
210µA, 10µA

je nach gewähltem strom, wählst du deinen Vref-widerstand um eine 
passende referenzspannung zu kriegen, sinnvoll ist im bereich von 2-2.5V

da Iexc aber 2x durch den widerstand fließt, bitte doppelt reinrechnen 
;)

ich verwende 210µA und kann selbst bei einem sehr kleinen PT1000 keine 
nennenswerte eigenerwärmung feststellen. vorallem weil man ja die 
currents nicht permanent eingeschaltet haben muss.
#1491187
Franz S. schrieb:
> Hallo,
>
> ich hab mir den AD7792 nochmal genau angeschaut und dazu sind mir diese
> Fragen dazu eingefallen:
>
> - Im Datenblatt (Seite 29) wird eine Schaltung für einen RTD (bei mir
> PT1000) vorgeschlagen. Leider nur 3-Leiter Messung. Es wäre aber eine
> 4-Leiter Messung bei meinen Fall besser. Gibt es Alternativen?
>
> - Es wird immer eine Referenzspannung von 2,5V vorgeschlagen. Bei 2,5V
> haben ich dann einen Strom von 2,5mA durch den Pt1000. Dies scheint ein
> bisschen viel zu sein?! Eigenerwärmung lässt grüßen! Gehts auch ohne?
> Vorteile, Nachteile?

Wo wird dort die Referenzspannung vorgeschlagen?
Die Referenzspannung wird über einen Referenzwiderstand und den 
Messstrom erzeugt, der Strom durch den PT wird durch die internen 
Stromquellen des AD779x bestimmt (10, 20, 210, 420 und 1000 uA). Das 
ganze ist ratiometrisch, d.h. das Ergebnis ist unabhängig von der 
Referenzspannung.
Erklärung zur 4-Leiter-Schaltung z.B. hier
http://www.analog.com/static/imported-files/application_notes/AN709_0.pdf
Allerdings sollte man sich die Ströme an den Referenzeingängen ansehen, 
da diese meistens wesentlich höher sind, als die Ströme an den normalen 
AD-Eingängen (teilweise Faktor 100 und mehr) und so zu Messfehlern 
führen können. Ausgleichbar entweder in Software oder man misst den 
Referenzwiderstand an einem normalen AD-Eingang (zwei Messungen und 
Spannungsreferenz (interne reicht bei passender Auslegung) nötig).

> sofar

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