Hallo, ich habe mir hier eine folgende Schaltung überlegt, ich habe hier
in Forum schon mal gelesen das manche das gleiche als Hausaufgabe
hatten. Ich bin Hobby Bastler und wollte selber so ein
Hitzdrahtanemometer bauen. Im Anhang ist ein Schaltplan.
Wenn der PT 12 Ohm ist dann ist er bei ca. 200°C (ca.200mA) wenn er
niederohmiger wird dann steigt die Spannung am OUT. Das soll sich dann
von 12 - 8 Ohm bewegen. Die Elkos müsste man nochmal schauen.
Könnte Ihr mir was dazu sagen?
Als erstes habe ich ein Differenzierer dann kommt ein Verstärker mit
Gleichrichter . Mit dem Gleichrichter bin ich mir nicht sicher (mit der
Diode) müsste ich die da lassen?
Mach mal eine Fehlerechnung. Welchen Temperatur- Fehler verurscaht ein
Offset von 1mV ? Welcher Fehler ist tolerierbar ? Und daraus, welcher
Offset ist akzeptierbar ? Differenzierer ist das falsche Wort, das
bedeutet Zeitabhaengigkeit - Subtahierer waer besser.
Marek schrieb:> Die Schaltung ist ja fast gleich wie meine:-)
Es gibt übrigens noch ein anderes Messverfahren, bei dem der Sensor auf
konstanter Temperatur gehalten wird. Dazu wird die Brücke (gepuffert)
über den OP-Ausgang versorgt. Wird der Sensor durch Luftströmung
abgekühlt, muss zusätzlich Energie zugeführt werden durch Erhöung der OP
Ausgangsspannung. Diese ist auch das Ausgangssignal (-Offset).
gk
Im Prinzip schon. R6 würde ich weglassen und Q1 als PNP. Ich habe
soetwas schon einmal gebaut, Habe die Unterlagen aber nicht mehr. Damals
ging es um eher geringe Luftsträmungen. Ein Suchkriterium wäre auch
Variometer.
gk
Gk:
Also um mir eine Fachmeinung einzuholen: ich möchte eine Luftströmung
von ca 40 – 50 m/s messen. Also im Prinzip sollten beide Möglichkeiten
gehen. Weißt Du noch was Du für ein OP hattest?(für die zweite
Schaltung) Schade das Du die Unterlagen nicht mehr hast. Was gibt es
eigentlich für Möglichkeit um den selbst gebauten Sensor zu Kalibrieren
? (muss zu geben habe noch nicht Google bemüht).
Marek schrieb:> Also um mir eine Fachmeinung einzuholen:
Da muss ich leider passen. Ich wollte damals nur nachweisen, dass ein
alternatives Lüftungssystem den gleichen Luftstrom erzeugt wie ein
Vergleichssystem. Dadurch entfiel die absolute Kalibrierung, z.B. in
m/s.
Als OP hatte ich damals sicherlich einen 741.
gk
Marek schrieb:> Was gibt es> eigentlich für Möglichkeit um den selbst gebauten Sensor zu Kalibrieren
Einstellbarer Lüfter und einen hinreichend genauen Anemometer leihen.
Udo Schmitt :
> Einstellbarer Lüfter und einen hinreichend genauen Anemometer leihen.
Das heist dann Spannung Messen Ablesen z.B bei 100mV = 1m/S und so
weiter....
Marek schrieb:> Aber warum meinst Du das ein PNP besser ist?
Um Deinen NPN Transistor durchzusteuern brauchst Du an der Basis etwa
0,7 V mehr wie am Emitter. Selbst bei einem Rail-to-Rail Ausgang Deines
OPs geht das nicht, weil das V1 + 0,7 V bedeuten würde.
Einen PNP Transistor bekommst Du selbst mit einem none Rail-to-Rail-OP
und notfalls mit Darlington sogar noch voll durchgesteuert ( ca. 0.3V ).
Du musst nur den + und -Eingang des OP's tauschen.
gk
gk schrieb:> Marek schrieb:>> Aber warum meinst Du das ein PNP besser ist?>> Um Deinen NPN Transistor durchzusteuern brauchst Du an der Basis etwa> 0,7 V mehr wie am Emitter. Selbst bei einem Rail-to-Rail Ausgang Deines> OPs geht das nicht, weil das V1 + 0,7 V bedeuten würde.>> Einen PNP Transistor bekommst Du selbst mit einem none Rail-to-Rail-OP> und notfalls mit Darlington sogar noch voll durchgesteuert ( ca. 0.3V ).>> Du musst nur den + und -Eingang des OP's tauschen.>> gk
Die Schaltung ist mehr oder weniger das, was z.B. IST vorschlägt
http://www.ist-ag.com/eh/ist-ag/resource.nsf/imgref/Download_nFS5.pdf/$FILE/nFS5.pdf
Ok Danke. Ich habe aber auch die Schaltung in LTSpice aufgebaut die
klappt aber auch nicht wirklich, wenn der Heizer sinkt (abkühlt) dann
geht die Spannung am Ausgang OUT in die knie (nach unten) verstehe ich
da was flasch?
Ich habe noch eine Frage, wenn ich nun meine Schaltung (die Erste) Temp.
Kompensiere möchte könnte ich einen zweiten Pt der hochohmige wäre in
die Brücke schalten oder? Oder könnte man das auch rechnerisch machen?
Marek schrieb:> klappt aber auch nicht wirklich
Emitter des PNP an Plus ?
Marek schrieb:> Oder könnte man das auch rechnerisch machen?
Das musst Du rechnerisch machen, indem Du Dir nämlich erstmal
ausrechnest, wie groß Dein Temperaturfehler ist und mit welcher Methode
Du das kompensieren kannst.
gk
gk schrieb:> Emitter des PNP an Plus ?
Diese Frage bezog sich auf die von mir empfohlene Variante mit PNP
Transistor. Damit diese funktioniert, muss natürlich der Emitter an Plus
und der Kollektor an die Brücke. Mit steigendem Basistrom gegen Masse
(am OP-Ausgang) steigt die Spannung an der Brücke. Nur zur Klarstellung.
Marek schrieb:> Hat keiner eine Idee?
Poste mal die konkrete Schaltung eventuell mit Spannungswerten und was
genau nicht geht. Vielleicht ist ja der + und - Eingang des OP's
verdreht. Ein Metalldraht ist zum Beispiel ein Kaltleiter. Deine PT12,
keine Ahnung was das ist, eventuell ein Heißleiter. Und dann dreht sich
die Wirkungsrichtung um.
gk
So der pt2 ist ein Heizer der ist bei 12 Ohm (200mA) 200°C der Pt1 ist
ein Temp.Fühler wenn der Heizer sich bei kommender Luft abkühlt soll die
Spannung am Ausgang steigen . Bereich wäre von 12 Ohm bis 8.1 Ohm. Das
heißt von 200°C bis 42°C. Also der Pt1 soll die Temp. Kompensieren
Ich habe das so verstanden wie ich grade die Schaltung aufgebaut habe ,
wie es bei einem npn Tr. Ist das ist mir klar. Es ging darum wenn der Pt
niederohmig wird sinkt die Spannung am OUT, im Datenblatt steigt die
aber (in IST). Ich habe die Schaltung versucht auf mein Heizer (12 Ohm
anzupassen)
Eine eigene Frage?
Dieser Thread ist über 14 Jahre alt.
Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.