NPN am STM32L4 ohne Basisvorwiderstand?

OP #7248510
Servus!

In diesem LED-Beispiel könnte man doch den Port auf Open-Drain+Pull-Up 
konfigurieren und die Widerstände zwischen Port und Basis einsparen. Wer 
wagt es? Oder benutzt hier jemand den GPIO-Lock-Mechanismus vom STM32?

Ja, die internen Pull sind für mehr als 2 bis 5mA zu hochohmig, aber für 
die LEDs sind sie genau richtig. Ja, beim Reset in finsterer Nacht sieht 
man die LEDs evt. glimmen, na und?
Angehängte Dateien:
Gast
eigensicher ist das dann nicht mehr. Besser machst statt den beiden 
eingezeichneten Widerständen einen in den Emitterzweig. Dann hast auch 
gleich Konstantstrom.
Gast
Bauform B. schrieb:
> Wer wagt es?

Ich würde sie lieber einbauen, damit man die Hardware nicht kaputt 
programmieren kann. Für so ein "Feature" hatte ich damals meinen ersten 
Computer (C64) verflucht.

Nur waren damals die betroffenen IC gesockelt und für wenige Mark zu 
kaufen. Heute tauschst du den Mikrocontroller nicht mehr so einfach aus.
Bauform B. schrieb:
> In diesem LED-Beispiel könnte man doch den Port auf Open-Drain+Pull-Up
> konfigurieren und die Widerstände zwischen Port und Basis einsparen. Wer
> wagt es?

Es geht zwar nur um ein Beispiel, aber was soll der Unfug 3 Widerstände 
einsparen zu wollen? Das billigste Bauteil in der Elektronik überhaupt.

Zudem könnte man im Beispiel auf die Transistoren verzichten, die LEDs 
können vom uC auch direkt angesteuert werden, natürlich über 
Vorwiderstände.
OP
Stefan F. schrieb:
> Ich würde sie lieber einbauen, damit man die Hardware nicht kaputt
> programmieren kann.

Deswegen kann man die Pin-Konfiguration bis zum nächsten Reset 
einfrieren (GPIO->LOCKR). Das hilft doch ganz gut gegen "kaputt 
programmieren", aber gegen Hardware-Fehler helfen eben nur echte 
Widerstände. Deswegen benutzt das wohl auch niemand?
Beitrag #7248679 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7248691 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7248702 wurde von einem Moderator gelöscht.
Für Status-LEDs habe ich noch nie Treibertransistoren benötigt.
Wenn man unbedingt blaue LEDs braucht, hängt man die mit Vorwiderstand 
gegen die 5V und schaltet low aktiv.
Man kann auch rote LEDs von ner 3,3V CPU gegen 5V schalten. Die glimmen 
dann ganz schwach, wenn aus.
Beitrag #7248740 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast
Peter D. schrieb:
> Wenn man unbedingt blaue LEDs braucht, hängt man die mit Vorwiderstand
> gegen die 5V und schaltet low aktiv.

Was Du machst, ist Deine Sache und keinesfalls allgemeingültig.

Man schaltet LEDs auch gerne per Transistor an eine andere 
Spannungsebene, das hängt vom individuellen Aufbau ab.

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