Hallo,
ich erhielt Werbung, daß man auch DSL vom Stromanbieter bekommen kann
(EnBW). Laufen die Daten dann über die Stromleitung oder nutzen die die
Kupferleitungen der Telekom? Ich vermute das Zweite.
Herbert
Herbert schrieb:> Hallo,>> ich erhielt Werbung, daß man auch DSL vom Stromanbieter bekommen kann> (EnBW).
Die EnBW hat eine Tochter, die NetComBW, die machen das.
> Laufen die Daten dann über die Stromleitung oder nutzen die die> Kupferleitungen der Telekom? Ich vermute das Zweite.
Je nach Ausbaugebiet FTTC oder FTTB / FTTH.
Gefördert werden nur noch die letzten Varianten.
Sven L. schrieb:> Gefördert werden nur noch die letzten Varianten.
Du hast ihm jetzt aber richtig Arbeit übergeholfen, jetzt kann er sich
erstmal über deine Abkürzungen schlau machen.
Tja das mit der Werbung ist schon ein feiner Trick.
Sven L. schrieb:> Anstatt hier rumzusabbeln,
Ei ei ei, ne Reaktionszeit von nur 3 Minuten und dann ein solches
Gebashe.
Vllt. sollte dir erst mal Einer die Abkürzungen erklären, und seine
Frage war eigentl. auf einem ganz anderen Level.
Im Kd-Kontakt kann ich mir solche wie Dich nicht vorstellen.
Ist das selbe als wenn ich Strom von LIDL beziehe.
Was nebenbei gesagt vor einigen Wochen noch beworben wurde.
Lies das Kleingedruckte Da steht "Vertragspartner ist ******" . und
DAS ist das einzige was zählt auf den bunten Wisch.
Schlaumaier schrieb:> Ist das selbe als wenn ich Strom von LIDL beziehe.
Full ack, genau das gleiche Werbe-Prinzip als Argument wie vom TO oben
dargelegt. Keine Erklärung über welche Wege und wie das dann technisch
bei ihm vor Ort ankommt.
Gerald K. schrieb:> Meist werden Lichtwellenleiter auf der Hochspannungstrasse mitverlegt.
Bei der Bahn im Kabelgraben daneben oder auf der Schienentrasse direkt
mitten auf den Schwellen.
Der TO wird abe sicher nicht unter einem Hoch-U-Mast wohnen, wo dann von
dort oben ein Kabel zu ihm runter kommt.
Niemand schrieb:> Der TO wird abe sicher nicht unter einem Hoch-U-Mast wohnen, wo dann von> dort oben ein Kabel zu ihm runter kommt.
Auch in den unternen Versorgungsebenen werden Lichtleiter verlegt. Die
Energieversorger brauchen eine IP Anbindung für ihre Smartmeter.
Gerald K. schrieb:> Niemand schrieb:>> Der TO wird abe sicher nicht unter einem Hoch-U-Mast wohnen, wo dann von>> dort oben ein Kabel zu ihm runter kommt.>> Auch in den unternen Versorgungsebenen werden Lichtleiter verlegt.
Das ist aber, zumindest hier in Bayern oder Thüringen, noch recht
unüblich.
> Die Energieversorger brauchen eine IP Anbindung für ihre Smartmeter.
Und deshalb bauen sie zusätzlich zu den TK-Anbietern noch ein eigenes
Gf-Netz in jedes Haus?
Reinhard S. schrieb:>> Auch in den unternen Versorgungsebenen werden Lichtleiter verlegt.>> Das ist aber, zumindest hier in Bayern oder Thüringen, noch recht> unüblich.
Ich habe es in BaWü wiederholt gesehen, das die NetzeBW in Ihre Gräben
Microrohrverbände mitleget.
>>> Die Energieversorger brauchen eine IP Anbindung für ihre Smartmeter.>> Und deshalb bauen sie zusätzlich zu den TK-Anbietern noch ein eigenes> Gf-Netz in jedes Haus?
Das glaube ich eher auch nicht.
Alledings ist es bei der Breitbandförderung wohl so, das wenn ein
Anbieter ausbaut, mindestens 4 Fasern in ein Gebäude gelegt werden
müssen.
Reinhard S. schrieb:> Und deshalb bauen sie zusätzlich zu den TK-Anbietern noch ein eigenes> Gf-Netz in jedes Haus?
Nein.
Bis zur Trafostation mit Glasfaser und dann über die Stromleitung,
ähnlich wie PowerLan *).
Warum sollten sich die Stromversorger Zugang über das IP Netz der Kunden
verschaffen?
Ich habe zwar ein Smartmeter, aber die Infrastruktur zur Fernablesung
funktioniert noch nicht.
Selbstablesung wird den Kunden bei Smartmeter nicht zugemutet, also wird
einmal im Jahr der Zähler vom Kundenservice abgelesen.
*) Powerline Communication, kurz PLC). siehe
https://www.tt.com/artikel/12967242/smart-meter-bei-datenuebertragung-geht-der-trend-zu-funk
Sven L. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>>> Auch in den unternen Versorgungsebenen werden Lichtleiter verlegt.>>>> Das ist aber, zumindest hier in Bayern oder Thüringen, noch recht>> unüblich.> Ich habe es in BaWü wiederholt gesehen, das die NetzeBW in Ihre Gräben> Microrohrverbände mitleget.
Das würde für sie sprechen.
> Alledings ist es bei der Breitbandförderung wohl so, das wenn ein> Anbieter ausbaut, mindestens 4 Fasern in ein Gebäude gelegt werden> müssen.
Bei Bundesförderung (Landesförderung hat meist andere Bedingungen) und
auch nur bis zum "Kollokationspunkt". Bei Telekom-Ausbauten ist das der
graue Kasten auf der Straße oder bei großen Häusern (17WE und größer)
sogar der Abschlusspunkt im Haus. Dementsprechend witzlos ist das.
Gerald K. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Und deshalb bauen sie zusätzlich zu den TK-Anbietern noch ein eigenes>> Gf-Netz in jedes Haus?>> Nein.> Bis zur Trafostation mit Glasfaser und dann über die Stromleitung,> ähnlich wie PowerLan *).
Macht ein Netzbetreiber das wirklich noch im großen Stil? Dachte, die
haben das alle eingestellt.
Gerald K. schrieb:> Warum sollten sich die Stromversorger Zugang über das IP Netz der Kunden> verschaffen?
Weils das einfachste ist?
Bei mir gibt es einen regionalen Energieversorger, der parallel ein
Glasfasernetz auf dem Lande aufbaut.
https://www.vereinigte-stadtwerke.de/media/
In Schleswig-Holstein geht das.
Reinhard S. schrieb:> Weils das einfachste ist?
Kann der Kunde gezwungen werden seine IP Anbindung zur Verfügung zu
stellen. Vielleicht auch für den Nachbarn der über keinen eigenen
Interntanschluß verfügt?
Gerald K. schrieb:> Kann der Kunde gezwungen werden seine IP Anbindung zur Verfügung zu> stellen. Vielleicht auch für den Nachbarn der über keinen eigenen> Interntanschluß verfügt?NEIN. Was aber teilweise möglich ist, ist das er seinen Router zur
Verfügung stellt als "Zugangspunkt". Das geht aber weder über seine IP
noch seine Bandbreite. Und auch nur wenn der Router gemietet ist.
Machen die Kabelnetzanbieter gerne. Nennt sich HOMESPOT.
z.b.
https://zuhauseplus.vodafone.de/internet-telefon/wlan-hotspots/homespot-service.html