Hallo,
was bedeutet genau die Angabe 15 Impulse / 30 Rasterungen pro Umdrehung
bei einem Encoder? Die Rasterungen sind mir klar, aber die Impulse
nicht.
Wenn man sich für einen Encoder + Drucktaster entschieden hat - ist es
sinnvoller für den Drucktaster einen Shaft von 0.5mm oder 1.5mm zu
wählen? Was ist besser zu bedienen?
Was bedeutet bei einem Encoder die Angabe "Changeover angle"?
Welche Größe / Höhe ist für einen Encoder sinnvoll zu wählen, damit man
danach auch noch passende Knöpfe dafür bekommt? 4.5mm, 8.5mm?
Gruß
Bernd
Bernd Schuster wrote:
> was bedeutet genau die Angabe 15 Impulse / 30 Rasterungen pro Umdrehung> bei einem Encoder? Die Rasterungen sind mir klar, aber die Impulse> nicht.
Das sind Gray-Codes pro Umdrehung. Wobei alle mir bekannten Encoder mehr
Codes als Rastungen haben, typisch 2 bis 4 mal soviel.
Guggst du hier
Drehgeber> Wenn man sich für einen Encoder + Drucktaster entschieden hat - ist es> sinnvoller für den Drucktaster einen Shaft von 0.5mm oder 1.5mm zu> wählen? Was ist besser zu bedienen?
Vollkommen egal, da du sowieso noch einen Drehknopf anschauben musst.
MFg
Falk
Bernd Schuster wrote:
> Hallo,>> was bedeutet genau die Angabe 15 Impulse / 30 Rasterungen pro Umdrehung> bei einem Encoder? Die Rasterungen sind mir klar, aber die Impulse> nicht.>>> Wenn man sich für einen Encoder + Drucktaster entschieden hat - ist es> sinnvoller für den Drucktaster einen Shaft von 0.5mm oder 1.5mm zu> wählen? Was ist besser zu bedienen?>> Was bedeutet bei einem Encoder die Angabe "Changeover angle"?>> Welche Größe / Höhe ist für einen Encoder sinnvoll zu wählen, damit man> danach auch noch passende Knöpfe dafür bekommt? 4.5mm, 8.5mm?>> Gruß> Bernd
Bernd Schuster wrote:
> was bedeutet genau die Angabe 15 Impulse / 30 Rasterungen pro Umdrehung> bei einem Encoder? Die Rasterungen sind mir klar, aber die Impulse> nicht.
Das sind Gray-Codes pro Umdrehung. Wobei alle mir bekannten Encoder mehr
Codes als Rastungen haben, typisch 2 bis 4 mal soviel.
Guggst du hier
Drehgeber> Wenn man sich für einen Encoder + Drucktaster entschieden hat - ist es> sinnvoller für den Drucktaster einen Shaft von 0.5mm oder 1.5mm zu> wählen? Was ist besser zu bedienen?
Vollkommen egal, da du sowieso noch einen Drehknopf anschauben musst.
MFg
Falk
ok, d.h. man verwendet zwei normale I/O-Pins und fragt die über einen
Timer (intern) einfach schneller ab, als sie sich ändern können.
Wird hardware-technisch noch ein RC-Glied (welche Größenordnung, wenn
ja) dazwischengeschaltet, um mögliche Störungen noch weiter zu
minimieren?
Der Encoder ist für die Navigation durch ein LCD Menü gedacht.
Bernd
@ Bernd Schuster (mms)
>ok, d.h. man verwendet zwei normale I/O-Pins und fragt die über einen>Timer (intern) einfach schneller ab, als sie sich ändern können.
Ja.
>Wird hardware-technisch noch ein RC-Glied (welche Größenordnung, wenn>ja) dazwischengeschaltet, um mögliche Störungen noch weiter zu>minimieren?
Kann man machen, ist aber eher Luxus. Pi mal Daumen würde ich sagen
100kOhm+10nF, macht 1ms Zeitkonstante.
Mfg
Falk
d.h. so ein Drehgeber wird einfach an zwei I/O-Pins angeschlossen und
fertig - die Fehleranfälligkeit durch Prellen ist so gering, dass man
hardware-technisch eigentlich gar nichts machen muss...
bei normalen Tasten wird häufig die software-entprellung gemacht - wie
von peter hier auch beschrieben... wie gut ist die entprellung hier
hardware-technisch mit einem RC-Glied? Oder verwendet man dafür noch
andere Bauteile?
Platz auf der Platine hätte ich und könnte locker ein RC-Glied
platzieren um auf eine software-entprellung verzichten zu können, wenn
denn die Hardware-Variante funktioniert.
Bernd
@ Bernd Schuster (mms)
>d.h. so ein Drehgeber wird einfach an zwei I/O-Pins angeschlossen und>fertig - die Fehleranfälligkeit durch Prellen ist so gering, dass man>hardware-technisch eigentlich gar nichts machen muss...
Bei korrekter Auswertung macht Prellen gar nichts, das wird
prinzipbedingt entprellt.
>bei normalen Tasten wird häufig die software-entprellung gemacht - wie
Das steckt automatisch in dem richtigen Algorithmus drin.
>von peter hier auch beschrieben... wie gut ist die entprellung hier>hardware-technisch mit einem RC-Glied? Oder verwendet man dafür noch
Überperfekt.
>andere Bauteile?
Welche denn?
>platzieren um auf eine software-entprellung verzichten zu können, wenn
Die ist so oder so drin, die kann man nicht ausbauen. Die drei Zeilen
zur Encoderauswertung sprengen auch beim kleinsten uC den
Programmspeicher nicht.
MfG
Falk
ok d.h. um überperfekt zu sein, ein RC-Glied an alle Taster und Encoder
mit ner Zeitkonstante von ca. 1ms und fertig...
Hardware-technisch hab ich gelesen, dass man FlipFlops gerne einsetzt
bei Taster
Bernd
@ Bernd Schuster (mms)
>ok d.h. um überperfekt zu sein, ein RC-Glied an alle Taster und Encoder>mit ner Zeitkonstante von ca. 1ms und fertig...
Bist du Hypochonder und Versicherungsvertreter?
>Hardware-technisch hab ich gelesen, dass man FlipFlops gerne einsetzt>bei Taster
???
Zum Entprellen? Das kann man mit RS-FlipFlops maachen, das geht aber nur
mit Umschaltern.
Entprellung
Wie bereit MEHRFACH gesagt, mach es so wie in den Links angegeben und
alles wird super laufen.
MfG
Falk
>Bist du Hypochonder und Versicherungsvertreter?
nichts von beiden - noch viel zu jung dafür... :)
aber noch eine frage - welche Bedeutung hat bei den Datenblätter von
Encodern die Angabe von Spannung und Strom? z.B. Rating 0.5mA 5V DC?
Meine Platine hat als VCC = 3.3V
Bernd
@ Bernd Schuster (mms)
>aber noch eine frage - welche Bedeutung hat bei den Datenblätter von>Encodern die Angabe von Spannung und Strom? z.B. Rating 0.5mA 5V DC?
Die Schalter vertragen maximal 5V, dabei fliessen ca. 0,5mA. Was sich
auch ganz gut mit den eingebauten 10kOhm Pull-ups deckt ;-)
>Meine Platine hat als VCC = 3.3V
Klemm an und es passt.
Mfg
Falk