Gast
#2531457
Hallo Ich habe eine spezielle Frage zur Serienterminierung bzw. dem Kurzschlussschutz von Datenleitungen. Die Sache ist die: Möchte mir einen kleinen "PC" mit Embedded Linux möglicherweise auch Android bauen. Ich verwende dafür ARM SODIMM Module mit einem SAM9G45 Prozessor. Auf den Modulen sind die notwendigen Speicher, die Spannungsversrogung und der Ethernet Chip bereits integriert. Alle restlichen Pins die nicht durch das Speicherinterface belegt sind, sind auf die Kontakte des SODIMM Moduls herausgeführt. Die Module sind relativ teuer, deshalb möchte ich etwaige Kurzschlüsse die z.B. durch einen Kurzschluss beim Messen (Messspitze verrutscht in einem Moment der Unachtsamkeit) verursacht werden können, durch schaltungstechnische Maßnamen verhindern. Es sollten die betreffenden Pins bei Kurschlüssen untereinander aber auch mit VCC und GND nicht beschädigt werden. Daher möchte ich im Experimentier- und Teststadium in alle zugänglichen Datenleitungen einen 825Ohm Widerstand in Serie schalten. 825Ohm deswegen, weil der ARM max. 8mA Strom pro Pin verträgt. Zur Sicherheit hab ich die Hälfte (4mA) genommen und komme so bei 3.3V auf 825Ohm. Ich frage mich nun, welche Auswirkungen das auf die Signalintegrität hat. Der Maximale I/o Takt beträgt 66MHz, wegen der hamonischen Schwingungen die das Rechtecksignal enthält, wird die effektive Frequenz, für die das Leiterplattendesign ausgelegt sein muss, wohl um einige Male größer sein. Der Serienwiderstand von 825Ohm ist ja im Prinzip eine Serienterminierung, nur halt mit einem falschen Wert :( (Ich hab mir den Artikel über Terminierung hier auf der Webseite durchgelesen) http://www.mikrocontroller.net/articles/Wellenwiderstand * CMOS Signale haben einen Ausgangswiderstände von 15-50Ohm. Die Frage die sich mir stellt, wie sollte der ARM 50Ohm Ausgangswiderstand haben, wenn er max. 8mA pro Pin verträgt. Bei 50Ohm wären das 66mA. Wenn ich den Ausgangswiderstand des ARM mit dem Ohmschen Gesetz ausrechne erhalte ich bei 3.3V und 8mA jedoch 412.5Ohm. Ist das wirklich der tatsächliche Ausgangswiderstand? Der ist nämlich ziemlich weit von 50Ohm entfernt. Bei 4mA ist der Ausgangswiderstand dann 825Ohm und würde mit meinem Terminierungswiderstand bzw. Wellenwiderstand von 825 übereinstimmen. Somit einen Spannungsteiler von 1:2 ergeben. Die Welle würde bis zum Ende der Leitung laufen dort reflektiert werden und am Ausgang VCC erzeugen. Hab ich das richtig verstanden? Schon einmal vielen Dank für eure Antworten! MfG Gregory
