Optokoppler zieht Ausgang nicht auf Masse

Gast #3186720
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Hallo Leute,

ich habe die Schaltung (siehe Anhang) aufgebaut. Nur leider habe ich das 
Problem, das der Optokoppler (CNY17) den Ausgang nie komplett auf Masse 
gezogen bekommt. Ich habe immer einen Gelichspannungsanteil von ca. 1,6 
V im Ausgangssignal (siehe Oszibild). Der Rf ist in der Schaltung mit 
200 Ohm bestückt. CTR des Optos ist 160-320% (CNY17-4). Als Last hängt 
am Ausgang des Optos ein invertierender Buffer (SN7406N).
Irgendwelche groben schnitzer die ich gemacht habe?
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Gast #3186741
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Mike schrieb:
> Wie soll er auch, wenn du ihn zwischen +5V und Eingang (2) anschließt.

Ja, hab ich mich wohl falsch ausgedrückt ;-). Klar der Optokoppler zieht 
auf +5V hoch. Lässt mich schlussfolgern das der 10k evtl. zu groß 
dimensioniert ist und es nicht schafft den dahintergeschalteten Buffer 
auf Masse zu ziehen. Liege ich mit der Annahme richtig?
#3186751
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@ CNC (Gast)

>auf +5V hoch. Lässt mich schlussfolgern das der 10k evtl. zu groß
>dimensioniert ist und es nicht schafft den dahintergeschalteten Buffer
>auf Masse zu ziehen. Liege ich mit der Annahme richtig?

Ja. Die originalen TTLs wie dein SN7406N ziehen bei LOIW 1,6mA aus dem 
EINGANG!
Gast #3186757
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Hmm, uncool. So ist das wenn man die Schaltung auf einem Breadboard 
aufbaut, da alles funktioniert und in der Schaltung nicht mehr...
So wie ich das sehe hab ich mindestens zwei Optionen:
- 7406 durch einen Pinkompatiblen Typ ersetzen der den Eingang weniger 
belastet
- Noch einen Verstärker zwischenschalten
Gast #3186762
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Mike schrieb:
> Ja. Günstiger ist es andersrum, d.h. Optokoppler zieht die -1.6mA nach
> Gnd und ein 10kΩ zieht nach +5V (wo der Eingang sowieso von selbst
> hinflutscht).

Ja dann habe ich die Signale wieder invertiert. Problem ist auch, dass 
ich die Schaltung mit ca. 16 Optos schon zusammengelötet habe, was sich 
jetzt als Fehler herausstellt. Bräuchte eine "minimal invasive" Lösung.
#3186810
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CNC schrieb:
> Was haltet ihr den von den SN74HC14N? Hab ich jetzt noch hier
> herumliegen, die anderen müsste ich erst noch erwerben.

Der geht auch wenn du kein Openkollektor/Opendrain brauchst.
Ist eigentlich sogar die bessere Loesung da er noch einen Schmittrigger 
enthaelt und sowas gegen deine langsamen Flanken vom Optokoppler tut.

Und der ist auch Pinkompatibel.

74HC050 gibt es nicht wenn schon dann 74HC4050. Aber das ist ein 
nichtinvertierender Treiber und hat eine ander Belegung.
Gast #3186945
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Hehe, hab jetzt mal den 74HC405 durch den SN74HC14N ersetzt. Also das 
Problem mit dem Gleichanteil ist jetzt weg :-). Jetzt macht aber ein 
dahintergeschalteter HCF4503 Probleme. Ja so ist das wenn man eine 
Uraltschaltung (über die ich nichtmal einen Schaltplan habe) erweitern 
will.
So wie ich das sehe, macht der HCF4503 eine Aufwärtswandlung der Signale 
von 5V auf 15V. Es kommt wie immer nichts am Ausgang raus...
Gast #3186959
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CNC schrieb:
> So wie ich das sehe, macht der HCF4503 eine Aufwärtswandlung der Signale
> von 5V auf 15V. Es kommt wie immer nichts am Ausgang raus...

Erzähl doch einfach mal, was da noch alles kommt. Dann wird es 
vielleicht einfacher, eine Lösung zu finden. Diese 
Stück-für-Stück-Hangelei von einer Stufe zur nächsten, ohne zu wissen, 
wohin das führt, macht die Sache etwas uneffektiv.
Gast #3186973
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karadur schrieb:
> Pullup an den 4503 und Diode vom Eingang zum Ausgang des 74HC14. Dein
> High-Pegel reicht sonst nicht.

Hmm, ja hatte ich auch vermutet. Was mich wundert das es vorher 
funktioniert hatte, also mit der originalen Steuerung (ISEL CNC 
Schrittmotorsteuerung).

Mike schrieb:
> Erzähl doch einfach mal, was da noch alles kommt. Dann wird es
> vielleicht einfacher, eine Lösung zu finden. Diese
> Stück-für-Stück-Hangelei von einer Stufe zur nächsten, ohne zu wissen,
> wohin das führt, macht die Sache etwas uneffektiv.

Dann fang ich mal von vorne an.

Es handelt sich um eine alte ISEL CNC Steuerung, die jetzt auf LinuxCNC 
umgebaut wird, deswegen die Optokoppler. Um Parallelport und Steuerung 
galvanisch zu trennen.
Da zwei Achsen allerdings 5-Phasige Berger-Lahr Schrittmotoren besitzen, 
muss die bestehende Endstufe weiterhin genutzt werden. Vor etlichen 
Jahren
wurde dann mal von Studenten im Rahmen einer Diplomarbeit eine Anpassung 
der ISEL Steuerungspegel (5V) auf das von der Bereger-Lahr benötige 
Spannungsprofil (15V) vorgenommen.
Gast #3187001
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Mike schrieb:
> Warum steuerst du nicht die HCF4503 direkt mit den Optokopplern?

Das liegt einfach am modularen Aufbau. Es gibt / gab einen Einschub auf 
dem ein ISEL Steuerkarte eingesetzt war. Diese Steuerkarte hat die 
Befehle die man ihr über RS232 gesendet hat über "dekodiert" und in 
Steuersignale für die Schrittmotoren umgewandelt. Die Karte hat sich 
auch um das ganze Timing etc. gekümmert. Da ich aber nicht so auf 
Herstellerspezifischen Schnick-Schnack stehe, habe ich besagt 
Steuerkarte durch eine Selbstbau Optokopplerkarte ersetzt. Ich will 
quasi nur einen Einschub wechseln müssen wenn ich mal von LinuxCNC nach 
ISEL überschwenken will oder umgekehrt.

Ich hab mal ein Bild angehängt: Ganz unten sieht man meine 
Optokopplerkarte. An dieser stelle war vorher die ISEl Steuerkarte. Es 
muss also zwingend der bestehende Aufbau verwendet werden, ich will nur 
diese eine Karte austauschen können!!!
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