Hallo,
ich habe folgende Frage. Der MISO Pin des Displays ist gleichzeitig der
D/C Pin.
Ich habe bisher das Display nur einseitig angesteuert, d.h nur MOSI
benutzt und den D/C Pin von einen anderen Mikrocontroller Pin
angesteuert.
Konkret heist das, wenn ich ein Kommando sende, habe ich den D/C Pin
solange auf HIGH gesetzt, bis das Kommando raus ist. Beim Daten senden,
muss er dann einfach auf Low bleiben. Bisher habe ich das Display so
angesteuert, da ich manchmal Fehler habe, möchte ich nun gerne die
gesendeten Daten auch wieder empfangen und vergleichen.
Nun frage ich mich, wie das gehen soll über MISO/D/C.
Wenn ich ein Kommando sende, muss MISO/ D/C ja dauerhaft auf High
sein???
Da können dann ja keine Daten über die Leitung zurückgesendet werden ?
Das ist mir doch sehr supekt.
Heinz schrieb:> Nun frage ich mich, wie das gehen soll über MISO/D/C.
Das sind zwei verschiedene Schnittstellen, SPI mit Miso, Mosi, Sck und
SS und eine serielle mit clk, din, c/d und cs. Im Datenblatt werden die
als 3- und 4-line serial interface bezeichnet (ich gehe von einem
ST7735-Chip aus).
Worauf der Chip hört, wird mit dem SPI4W-Pin festgelegt.
Vielen Dank für die Info.
Hast Du zufällig eine Info, wie die Ansteuerung über SPI ohne D/C dann
genau funktionieren soll ?
Ich habe mich an folgende Anleitung orientiert. Er hat aber ein anderes
Display mit getrennten MISO / D/C Pins.
Hier wird aber MOSI , CLK , D/C , SS benutzt und außerdem auch MISO.
http://w8bh.net/avr/AvrTFT.pdf
Interessant wäre es für mich auf die SPI Schnittstelle umzuschalten um
die Daten zu vergleichen.
Ich habe es gefunden, bei 4 line serial interface wird ein 9. Bit vorne
angehängt, welches entscheidet, ob Kommando oder Parameter.
Naja jedenfalls ist im Datenblatt auch beschrieben, dass man Daten
auslesen kann. Frage ist aber noch, ob die gesendeten Daten trotzdem im
Kreis laufen, also an MISO des Displays wieder im Kreis rauslaufen. Naja
ein Versuch macht wohl klug.
Hallo,
zumindest bei meinem 1,8" mit ST7735 gibt es kein MISO, nur SCK, DIN,
/CS und D/C.
Ich hatte allerdings auch bisher keinen Anlaß, Daten zurückbekommen zu
wollen. Wenn SPI da ein Problem hat, sollte man bseer die Ursache suchen
und beseitigen.
Gruß aus Berlin
Michael
Habe ein längeres Kabel. Die Fehler halten sich in Grenzen, aber
Ressourcen wären genug da, um eben Byte für Byte zu überprüfen.
Naja das ganze geht aber nicht.
Man hat ja nichtmal Zugang zum Controller, um den SPI4W Pin
umzuschalten.
Heinz schrieb:> Habe ein längeres Kabel.
Dann würde ich mich mal um die Physik des Kabels kümmern
und nicht im Datensumpf herumstochern.
Sieht aus wie: Programmierer hat keine Ahnung was auf
der Leitung passiert.
Hard Werka schrieb:> Heinz schrieb:>> Habe ein längeres Kabel.>> Dann würde ich mich mal um die Physik des Kabels kümmern> und nicht im Datensumpf herumstochern.>> Sieht aus wie: Programmierer hat keine Ahnung was auf> der Leitung passiert.
Das hat inhaltlich Potential für eine Masterarbeit. Speicheroszilloskop
ebenfalls nicht vorhanden. Das wäre dann im Physiksumpf herumstochern
und dutzende verschiedene Meinungen anhören um kleine Pixelfehler zu
korrigieren.
Gebe Dir zwar recht, dass die Hardware grundsolide sein sollte, aber
manchmal ist es einfach einfacher ein Byte nochmal zu schreiben.
Heinz schrieb:> Das hat inhaltlich Potential für eine Masterarbeit. Speicheroszilloskop> ebenfalls nicht vorhanden.
Die Topologie einer Signalleitung zu "debuggen" ist wesentlich
einfacher als im Datensumpf herumzustochern.
Heinz schrieb:> aber> manchmal ist es einfach einfacher ein Byte nochmal zu schreiben.
Pfusche weiter so und werde glücklich.
Heinz schrieb:> Das hat inhaltlich Potential für eine Masterarbeit.
Meistens sind dann solche Lösungen Die bewährten Lösungen und in Open
Source manifestiert. Und alle wunderen sich immmer wieder.
Gerade für einen „Master“ wäre es doch wichtig der Ursache auf den Grund
zu gehen und dort den Fehler zu beheben als schon mal gleich einen
workaround einbauen zu wollen.
Und außerdem wird das zurücklegen min genau so fehlerträchtig sein wie
das Schreiben. Wodurch du in eine endlos Schleife gelangst.
Auch das hätte einem „Master“ klar sein sollen.