STM32 Einführung

OP #4966354
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temp schrieb:
> Und wieder so eine Verarsche für die Einsteiger. Nach dieser
> Lektüre
> glaubt jeder ohne die STM32-Libs kann man die Dinger nicht
> programmieren.

Man braucht ja nicht allem nachzulaufen. Zum Teil sind trotzdem 
nützliche Infos enthalten.

Aber man kann von den Libs Erfahrung gewinnen und sich nützliche 
Methoden abkupfern. Man ist ja nicht gezwungen alles gedankenlos zu 
gebrauchen. Gewisse notwendige Initialisierungsprozeduren lassen sich 
wegen der HW sowieso nicht vermeiden. Da ist es ja ganz gut wenn man ein 
Beispiel dafür hat. Versuche mal z.B die Clock und due Frequenzteiler 
der Peripherien und PLL Initialisation ohne abzuschauen nur nach dem 
Datenblatt zu realisieren, dann wirst auch Du schwitzen.

Die HW Pointer Definierungen der SFRs die dort enthalten sind auch ohne 
Gebrauch der Libs sehr nützlich. Die Std Peripheral Lib ist eine sehr 
nützliche Resource.

Nützliche Nuggets an Info findet man überall.
Moderator Persönliche Seite #4966502
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Ich stimme Gerhard zu.

In dem Buch erhält man eine recht detaillierte Einführung (auch in die 
StdLib), die sehr viele der Fragen, die hier immer auftauchen, 
beantwortet. Insbesondere wird auch die Verzeichnis-Struktur der StdLib 
und CMSIS erklärt ("Was steht überhaupt wo?"). Dazu gibt es Erklärungen 
zum Linkerscript und Makefiles, auch alles Dinge, vor denen Anfänger 
oftmals ratlos stehen.
Weiterhin gibt es eine Liste der ST-Dokumente, die man haben sollte - in 
der Masse der Datenblätter ist das für Anfänger auch nicht ganz einfach.

Es wird auch darauf hingewiesen, wo die entsprechenden 
Registerdefinitionen stehen, wenn man diese ohne StdLib nutzen möchte.

Meiner Meinung nach ist das (nach grobem Überfliegen) ein wirklich gutes 
Buch für Anfänger.

Meinen Respekt hat der Autor jedenfalls.
Gast #4966514
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Ich finde das Buch auch sehr gut strukturiert und sehr umfassend, man 
kann seine Zeit problemlos mit dem Lesen wesentlich schlechterer Werke 
verschwenden.

Aber o tempora, o mores. Bei uns hiess es noch "eim geschenkten Gaul 
guckt man nicht aufs Maul." Heute wird ein von einem sehr kompetenten 
Autor in Profiqualität geschriebenes für umme ins Netz gestelltes Buch 
verrissen, weil einem ein Teilaspekt davon nicht passt. So nach dem 
Motto "was für eine Frechheit, mir zuzumuten, fünf Minuten meiner Zeit 
danach zu suchen, was mir eh schon stinkt. Was ich da an WhatsApp 
Nachrichten hätte schreiben können."

200+ Seiten geballtes Wissen in ein Buch zu bringen und verdaulich 
aufzubereiten ist echte Arbeit. Das darf man auch mal würdigen, auch 
wenn einem vielleicht nicht jedes Komma gefällt. Die Erwartungshaltung 
"Ich verlange vom Internet, dass es mir Alles jederzeit umsonst genau so 
wie ich es lesen will in den offenen Mund schiebt" ist zum 
Horizontalreiern.

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