Aus den "Microcontroller news from STMicroelectronics - March 2015"
"STM32 users can now choose from three different integrated development
environments, all free of charge, from leading vendors: Ac6 System
Workbench, CooCox CoIDE, and Keil MDK-ARM. There are no code-size
limitations and all the necessary STM32 configuration files for MCUs or
boards are supported. Moreover, Keil's free MDK-ARM environment for
STM32 MCUs aids the transition from legacy 8-bit to 32-bit Cortex M0/M0+
cores by supporting the STM32F0 and STM32L0 series without any
restrictions.These IDE vendors provide technical support and regular
software updates"
http://links.st-microelectronics.mkt5947.com/ctt?kn=19&ms=MTE3MzU3NTIS1&r=ODg2MjQyMjA0ODAS1&b=0&j=NDY0MTIyMzQxS0&mt=1&rt=0
Keil gratis für STM32F0 und STM32L0 ist mir neu, das wäre schon nicht
schlecht. Ac6 hab ich noch nie gehört...
Zunächst mal danke für die Information, Martin.
Allerdings hat die Sache, zumindest für mich, ein paar kleine Haken:
(Falls ich hier den einen oder anderen Irrtum begangen haben sollte,
bitte ich um Hinweis).
- CoCox, Raisonance und AC6 downloads gehen erst nach Anmeldung
mit email-Adresse.
- microPro ist nicht kostenlos.
- IAR hat die bekannten Limitierungen Größen- und Zeit-begrenzten
Versionen. (Das widerspricht also leider der Aussage: Alles Kostenlos
und ohne Begrenzung).
- Auf der /Greenwill/-Seite finde ich nichts zum herunterladen.
Positiv hingegen (unter gewissen Vorbehalten):
- Von der /ARM/-Software nehme ich an, dass sie ohne Anmeldung
funktioniert. (ohne das ich versucht habe die Community Version zu
installieren und zu aktivieren) - also mit Vorbehalt.
- Keil geht ohne Anmeldung (ohne das ich das tatsächlich versucht
habe). Aber Download-Link und Lizenz-Schlüssel sind vorhanden.
OK. Das sind, soweit ich sehen konnte, alle "relevanten" Compiler/IDEs
die für mich interessant waren. Ich hatte die Suchergebnisse nach
STM32 gefiltert.
Ich selbst bin von Keil nicht so begeistert (aus Erfahrung). ARM könnte
ich mal versuchen.
Bitflüsterer schrieb:> Von der /ARM/-Software nehme ich an
Falls du DS5 meinst: nur die Pro-Version unterstützt Cortex-M und ich
glaube kaum, dass die verschenkt wird, oder doch?
Micha schrieb:> Bitflüsterer schrieb:>> Von der /ARM/-Software nehme ich an> Falls du DS5 meinst: nur die Pro-Version unterstützt Cortex-M und ich> glaube kaum, dass die verschenkt wird, oder doch?
Die Community-Version unterstütz Cortex-M nicht. Habe ich gar nicht
darauf geachtet, weil ich auf der STM-Seite nach STM32 gefiltert hatte
und davon ausging, das alle Filterergebnisse dann auch alle STM32
unterstützen.
Guter Hinweis. Danke.
Markus M. schrieb:> Schau Dir auch mal emBlocks an.>> Dort bin ich hängen geblieben, da mich CooCox mit ihren trägen und buggy> Eclipse-UI genervt hat.
Kann ich nur bestätigen. Ich habe aus demselben Grund auf EM::Blocks
gewechselt und bin seitdem sehr zufrieden. Schnelle IDE und alles, was
man braucht.
Frank M. schrieb:> ann ich nur bestätigen. Ich habe aus demselben Grund auf EM::Blocks> gewechselt und bin seitdem sehr zufrieden. Schnelle IDE und alles, was> man braucht.
Dito.... habe komplettes "Arduino Template" hier abgelegt, mundgerecht.
Klicken auf .epb und alles ist fertig vor einem.
Beitrag "Em::Blocks Template für STM32F429 Discovery (fix und fertig Stand 3.2015)"
Alternativ aber gleiche Oberfläche, nur mit noch mehr uC im Wizard
drin ist EmIDE von Segger.
Alles die gleiche CodeBlocks Soße...
moin moin,
>>Keil gratis für STM32F0 und STM32L0 ist mir neu, das wäre schon nicht
habe das Keil mdk474 mit STM32F103 und STM32F407 am laufen.
Nur im Debug-Modus wird ein Limit für ROM+RAM bei 32K angezeigt.
Peter
Pieter schrieb:> moin moin,>>>>Keil gratis für STM32F0 und STM32L0 ist mir neu, das wäre schon nicht>> habe das Keil mdk474 mit STM32F103 und STM32F407 am laufen.> Nur im Debug-Modus wird ein Limit für ROM+RAM bei 32K angezeigt.>> Peter
Das sind ja auch keine Cortex M0/M0+, sondern M3 bzw M4. Für die kostet
Keil ab 32kB (und die sind fix erreicht, insbesondere wenn man ein RTOS
und die komische HAL und LCD Libs benutzt) eine richtig fette Stange
Geld.
edit: Normalerweise macht der Linker über 32kB auch nicht mehr mit.
Bitflüsterer schrieb:> - IAR hat die bekannten Limitierungen Größen- und Zeit-begrenzten> Versionen. (Das widerspricht also leider der Aussage: Alles Kostenlos> und ohne Begrenzung).
Er schrieb nix von IAR. Erst lesen, dann tippen
Also, wenn man sich nicht blöd anstellt, kommt man mit 32 K schon ganz
schön weit. Gilt nicht für einen Brocken a la LPC4088, aber wenn ich mir
die kleinen billigeren Dinger von NXP, ST, Freescale und Infineon
anschaue, dann ist bei recht vielen nicht mehr als 32 K Flash verbaut
und der reicht dann auch zumeist für das, wofür men nen 32..48 Pinner
einsetzt.
Und wenn jemand dann doch mit seinen Aufgaben wächst und irgendwann was
Größeres basteln will, kann er ja immer noch auf den GCC umsteigen. Wer
mit nem Keil oder IAR das selbständige Essen mit Messer&Gabel erlernt
hat, für den ist das dann auch keine Hürde mehr.
W.S.
Markus M. schrieb:> Schau Dir auch mal emBlocks an.>> Dort bin ich hängen geblieben, da mich CooCox mit ihren trägen und buggy> Eclipse-UI genervt hat.
Wird das denn auch vernünftig gepflegt? Die letzte Version ist von
Oktober 2014...
Tim schrieb:> Markus M. schrieb:>> Schau Dir auch mal emBlocks an.>>>> Dort bin ich hängen geblieben, da mich CooCox mit ihren trägen und buggy>> Eclipse-UI genervt hat.>> Wird das denn auch vernünftig gepflegt? Die letzte Version ist von> Oktober 2014...
Besser als so manch andere IDE! Und das forum ist relativ aktiv und es
wird wohl auch weiter entwickelt. Das teil macht jetzt schon Spaß.
CooCox hatte ich auch schon probiert, war ziemlich buggy, hab dann
Rowley gekauft. Lieber zahle ich etwas und es funktioniert. IAR & Co
sind aber für den Hobbybereich völlig unbezahlbar, die personal license
von Rowley ist mit $150 noch im erträglichen Bereich. Und es hat
durchaus pfiffige Lösungen (wie die hierarchische
Projekteigenschaftsverwaltung), von denen sich IAR noch eine Scheibe
abschneiden könnte.
Tim schrieb:> Die letzte Version ist von> Oktober 2014...
Es soll noch Software geben, die 1/2 Jahr unverändert bleibt, ja sogar 2
Jahre bei der Arduino IDE...
Martin schrieb:> hab dann> Rowley gekauft. Lieber zahle ich etwas und es funktioniert.
Wobei sich die Frage durchaus stellt wofür die eigentlich Geld nehmen?
Eclipse IDE und GCC sind OpenSource. Leider war ich 2008 auch mal so
blöde aber es lief alles sofort ohne jede Frickelei.
Behaupten ja es sei alles eine Eigenntwicklung, nur sieht die schon
seeeeehr ähnlich aus. Da sie das so betonen scheint es ja schonmal Ärger
gegeben zu haben.
CrossStudio Integrated Development Environment. This is our own,
natively built, IDE which takes care of edit, build, download, and
debugging over SWD/JTAG.
GNU GCC and Clang/LLVM C/C++ toolchains.
The CrossWorks Debugger. Our multi-core debugger able to seamlessly
debug applications built from within the IDE or applications built with
external toolchains.
The CrossWorks C Library. This is our own non-GPL and non-LGPL C runtime
library is designed from the ground up for embedded processor
applications.
The CrossWorks Tasking Library, known as CTL. CTL is a royalty-free
tasking library that provides a multi-priority, preemptive, task
switching and synchronization facility.
Hi,
habe gesehen bei der nächsten Version von emBlocks ("emBlitz") soll
irgendeine Art der Lizensierung eingeführt werden?!
Das würde ja dann die Karten wieder neu mischen...
Grüße
Markus
Markus M. schrieb:> Hi,>> habe gesehen bei der nächsten Version von emBlocks ("emBlitz") soll> irgendeine Art der Lizensierung eingeführt werden?!>> Das würde ja dann die Karten wieder neu mischen...>> Grüße> Markus
Hallo!
emBitz (ohne L) gibt's hier als Beta:
http://www.emblocks.org/web/downloads-main
Die Lizenzierung schreckt erstmal ab, ABER: Laut dem Autor sollen damit
nur bestimmte Zusatzfunktionen freigeschaltet werden. Die Grundsätzliche
IDE inklusive Debugging und allem soll frei bleiben. Hoffen wir, dass es
dabei bleibt ;-)
Es wird hauptsächlich Features wie Live-Variablen usw. betreffen.
Der Vorteil von emBitz wird (zumindest für mich) sein, dass C++ viel
besser unterstützt wird.
Guest schrieb:> Wer tut sich denn da noch so einen Eclipse Frickelkram an?
Wenn es läuft, dann läufts.
Viele "Hersteller" benutzen es als Grundlage, es geht also.
hp-freund schrieb:> Guest schrieb:>> Wer tut sich denn da noch so einen Eclipse Frickelkram an?>> Wenn es läuft, dann läufts.> Viele "Hersteller" benutzen es als Grundlage, es geht also.
Ja, aber nicht weil es so geil ist sondern weil es kostenlos ist.
Ich habe auch schon gute Eclipse Umsetzungen erlebt aber das ist leider
die Ausnahme.
Der Kram von Segger fällt halt eher unter die Kategorie auspacken und
funktioniert und nicht "wenn es läuft...". Daher benutze ich
mittlerweile lieber sowas.
Ich versteh nicht, was ihr alle für Probleme mit eclipse habt. Man
braucht bloß GCC, JLink-Software, das ARM Plugin installieren, ein paar
Pfade für includes und Macros zu definieren, und Linkerscript+Startup
hineinkopieren. Keine kommerzielle, eingeschränkte, auf eine bestimmte
Cortex-M Familie (wie STM32), auf eine einziges Betriebssystem fixierte
IDE nötig.
Aber lieber im Forum rumjammern wie schlimm eclipse ist...
für umme schrieb:> Klingt nach Stunden voll Spass.
Wenn man es nicht schafft in einer GUI ein paar Knöpfe zu drücken
vielleicht... wie schwierig muss es dann erst sein, C-Code zu schreiben.
Christian J. schrieb:>> hab dann>> Rowley gekauft. Lieber zahle ich etwas und es funktioniert.>> Wobei sich die Frage durchaus stellt wofür die eigentlich Geld nehmen?> Eclipse IDE und GCC sind OpenSource. Leider war ich 2008 auch mal so> blöde aber es lief alles sofort ohne jede Frickelei.
Ich bin auch mit der 150$ Version von Crossworks unterwegs. Hat zwar am
Anfang auch etwas gedauert, aber den Debugger möchte ich nicht mehr
missen. Allein das debug_printf() ist ein Alleinstellingsmerkmal?. Auch
die zyklische Aktualisierung von Variablen im Watch-Fenster (alle halbe
Sekunde) findet man bei keiner Eclipse Lösung. Bevor bei Eclipse die
Orgie mit dem gdb-Server beim Starten des Debuggers gelaufen ist, habe
ich mit Crossworks schon 3 Fehler behoben.
Die IDE ist für mich nicht so wichtig. Alle Projekte können auch mit den
gnu-arm-tools übersetzt werden. Und sie sind in dieser Form auch als
externe Projekte in Crossworks debugbar. Dafür lege ich gerne 150$ auf
den Tisch und hole mir dafür lieber nichts was nur im entferntesten nach
Java riecht auf den Rechner.
Wenn man wie ich nicht mit den HAL Libs der Hersteller arbeitet sondern
nur mit den Registern, ist die Sicht auf die Hardwareregister und deren
lesbare Aufbereitung ein Segen. Das leisten sonst nur noch die
Hersteller wie Keil und IAR, jedenfalls wenn es (fast) das gesamte
Sortiment an Cortexen der verschiedenen Hersteller abdecken soll. In
dieser Beziehung: Danke Rowley, dass ihr das für meinen privaten Bedarf
für diesen Preis anbietet!
temp schrieb:> Allein das debug_printf() ist ein Alleinstellingsmerkmal?
Wie das? printf und Ausgabe direkt in die IDE kann eclipse (und andere)
auch.
temp schrieb:> uch> die zyklische Aktualisierung von Variablen im Watch-Fenster (alle halbe> Sekunde) findet man bei keiner Eclipse Lösung.
Das stimmt sogar. Segger hat aber für den JLink eine extra Software
dafür (gratis)...
temp schrieb:> Bevor bei Eclipse die> Orgie mit dem gdb-Server beim Starten des Debuggers gelaufen ist, habe> ich mit Crossworks schon 3 Fehler behoben.
Unter Linux läuft das schneller...
temp schrieb:> Und sie sind in dieser Form auch als> externe Projekte in Crossworks debugbar.
Wie in eclipse bzw. GDB
temp schrieb:> hole mir dafür lieber nichts was nur im entferntesten nach> Java riecht auf den Rechner.
In eclipse siehst du keine einzige Zeile Java-Code, wenn du es nicht
willst, versprochen.
temp schrieb:> st die Sicht auf die Hardwareregister und deren> lesbare Aufbereitung ein Segen. Das leisten sonst nur noch die> Hersteller wie Keil und IAR, jedenfalls wenn es (fast) das gesamte> Sortiment an Cortexen der verschiedenen Hersteller abdecken soll.
Und eclipse eben, mit dem Plugin.
Programmierer schrieb:> Ich versteh nicht, was ihr alle für Probleme mit eclipse habt. Man> braucht bloß GCC, JLink-Software, das ARM Plugin installieren, ein paar> Pfade für includes und Macros zu definieren, und Linkerscript+Startup> hineinkopieren. Keine kommerzielle, eingeschränkte, auf eine bestimmte> Cortex-M Familie (wie STM32), auf eine einziges Betriebssystem fixierte> IDE nötig.> Aber lieber im Forum rumjammern wie schlimm eclipse ist...
Zeig mir eine Anleitung, die genau beschrieben wurde und reibungslos
funktioniert hat. Ich habe bis jetzt keine gefunden und bei denen, die
ich gefunden habe, gab es immer Probleme. Es lief nie fehlerfrei, bei
einen lag es an fehlerhaften Java Dings, bei anderem gab es Probleme
mit dem Linker.
Das Interessante daran ist, dass an der Stellen, wo man eigentlich
eine genaue Beschreibung bräuchte, wird nur kurz erwähnt was zu tun ist
und an der Stellen, wo jeder Dau verstehen würde, werden Romane
geschrieben.
PS: Deswegen wäre es wirklich hilfreich, wenn ST so eine fertige
Eclipselösung zur Verfügung stellen würde.
Christian schrieb:> PS: Deswegen wäre es wirklich hilfreich, wenn ST so eine fertige> Eclipselösung zur Verfügung stellen würde.
STability-Studio wäre ein schöner Name ;-)
>Wenn man es nicht schafft in einer GUI ein paar Knöpfe zu drücken>vielleicht... wie schwierig muss es dann erst sein, C-Code zu schreiben.http://www.amazon.de/ARM-Cortex-M3-Mikrocontroller-Einstieg-Professional/dp/3826694759/ref=pd_sim_14_1?ie=UTF8&refRID=1XWQ505K3E51N76HKNS1
Wenn man in diesem sehr guten Buch zu Cortex-M3 40 Seiten braucht um die
Konfiguration einer Eclipse Umgebung zu beschreiben (Kapitel 3), 10
Seiten für das Zusammensuchen der benötigten Plugins und Tools (Kapitel
1.4.2) und unter Anhang D Hinweise, was alles schief geht mit CDT und
Updates zu vermeiden sind so wie der Author (und ich selbst ) aus
eigener Erfahrung berichtet, dann kommt einem C-Code auf einmal recht
leicht vor.
Vor allem, da es zu C einen verbindlichen Standard gibt. Für das
zusammenwirken mehrerer PlugIns aus diversen Quellen für C+ARM leider
nicht.
Neben den sehr guten Infos zur Programmierung von ARM Cortexen hat das
Buch mir vor allem eins gelehrt, Finger weg von Eclipse+ARM wenn ich
programmieren will und nicht konfigurieren. Und ich würde sonst was
geben für eine gute kostenlose IDE (ein Widerspruch in sich !).
Nur meine persönliche Erfahrung, aber laut WWW bin ich damit nicht
allein.
Da es scheinbar keine vollständigen Anleitungen für aktuelle Versionsn
von Eclipse+STM32+GCC gibt, habe ich mal im Wiki beschrieben, wie ich
das einrichte (gibt auch andere Möglichkeiten). Ist teilweise etwas
umständlich, aber im Endeffekt sehr flexibel. Die Hauptschwierigkeit
besteht darin, die Library von ST zurechtzurupfen und mit
Includes/Makros zu konfigurieren.
Siehe hier: STM32 Eclipse JLink Linux/Windows
Christian schrieb:> PS: Läuft dieser Jlink Softwarepaket auch mit eingebauten SWD?
Hä? SWD ist das Interface zwischen uC und Debugger (zB. J-Link), wo soll
das eingebaut sein?
Niklas G. schrieb:> Hä? SWD ist das Interface zwischen uC und Debugger (zB. J-Link), wo soll> das eingebaut sein?
Die Frage bezieht sich offenbar auf die diversen Discovery boards von
ST, wo ein Cortex-M3/M4 drauf ist und zusätzlich ein J-Link-Interface
on-board.
Darüber wird doch hier im Forum des öfteren diskutiert!
Ich möchte Deine Bemühungen, uns Eclipse näher zu bringen, nicht
schlecht machen, aber da Dir offenbar die Discoverys von ST unbekannt
sind, scheint mir Deine "Anleitung" für die Installation von Eclipse nur
für Eclipse-freeks interessant zu sein. Hab mir Deine Beschreibung kurz
überflogen, nach Kochbuch wie man das ganze in relativ kurzer Zeit (1
Stunde) installieren kann, sieht das nicht gerade aus!
Dazu kommt noch, dass die meisten hier wohl die Beispiele von ST
möglichst einfach nachvollziehen möchten. Also ein von ST vorgegebenes
(Attolic basiert ja auf GCC) Projekt ausprobieren und modifizieren
möchten!
Fritz schrieb:> Die Frage bezieht sich offenbar auf die diversen Discovery boards von> ST, wo ein Cortex-M3/M4 drauf ist und zusätzlich ein J-Link-Interface> on-board.
Das ist kein J-Link-Interface, sondern ein ST-Link. Der implementiert
das SWD-Interface, aber er ist kein "eingebautes SWD" (daher meine
Verwirrung).
Dies ist natürlich nicht kompatibel, da sich die Anleitung eben auf
JLink und nicht ST-Link bezieht. Das kompilieren bei Verwendung vom
ST-Link ist natürlich identisch, aber zum Debuggen muss beim ST-Link
OpenOCD verwendet werden. Da kann ja mal jemand mit mehr Erfahrung etwas
zu schreiben.
Fritz schrieb:> Ich möchte Deine Bemühungen, uns Eclipse näher zu bringen, nicht> schlecht machen, aber da Dir offenbar die Discoverys von ST unbekannt> sind
Sind sie nicht, sie sind sogar im Artikel erwähnt...
Fritz schrieb:> Hab mir Deine Beschreibung kurz> überflogen, nach Kochbuch wie man das ganze in relativ kurzer Zeit (1> Stunde) installieren kann, sieht das nicht gerade aus!
Kannst du ja mal ausprobieren und mir Unklarheiten berichten. Ich finde
es ist sehr ausführlich und Kochbuchmäßig beschrieben.
Fritz schrieb:> Also ein von ST vorgegebenes> (Attolic basiert ja auf GCC) Projekt ausprobieren und modifizieren> möchten!
Das geht natürlich und ist noch einfacher. Dazu müssen die
Eclipse-Einstellungen wie im Artikel übernommen werden, aber die
Vorbereitung der ST Library entfällt, da man sie ja mit hineinkopiert.
Alternativ kopiert man sich nur den Sourcecode (ohne Library) den man
braucht in sein eigenes Projekt.
Fritz schrieb:> Die Frage bezieht sich offenbar auf die diversen Discovery boards von> ST, wo ein Cortex-M3/M4 drauf ist und zusätzlich ein J-Link-Interface> on-board.
Die ST Discovery Boards habe keinen J-Link drauf, sondern einen ST-Link.
Dieser ST-Link Läuft nicht mit der Software von J-Link (aka Segger)!
Entweder das ST-Link-Tool von STM verwenden oder z.B. OpenOCD.
Fritz schrieb:> Also ein von ST vorgegebenes> (Attolic basiert ja auf GCC) Projekt ausprobieren und modifizieren> möchten!
PS: Man kann nicht alles haben. Auch wenn das TrueSTUDIO auf GCC basiert
sind die eclipse-Einstellungen völlig unterschiedlich, weswegen sie neu
gemacht werden müssen. Wenn du ein TrueSTUDIO Projekt 1:1 übernehmen
willst, kauf dir TrueSTUDIO.
Ich verwende kate + makefile + shell. Das ist besser als jede IDE, da
das für fast jede Zielplatform funktioniert. Man verliert auch nichts an
konfort: Es gibt eine primitive Autovervollständigung (aber wer benötigt
die schon?), und es werden alle Files aus dem git-projekt in der
Baumansicht angezeigt. Was will man mehr?
>Die ST Discovery Boards habe keinen J-Link drauf, sondern einen ST-Link.>Dieser ST-Link Läuft nicht mit der Software von J-Link (aka Segger)!>Entweder das ST-Link-Tool von STM verwenden oder z.B. OpenOCD.
Oder das st-util von Texane. Oder blackmagic (hat den Vorteil,
dass der gdbserver auf dem Mikrocontroller läuft, d.h. es ist kein
separater
gdbserver auf Hostseite notwendig.
http://embdev.net/articles/STM_Discovery_as_Black_Magic_Probe
klausr schrieb:> Die ST Discovery Boards habe keinen J-Link drauf, sondern einen ST-Link.> Dieser ST-Link Läuft nicht mit der Software von J-Link (aka Segger)!> Entweder das ST-Link-Tool von STM verwenden oder z.B. OpenOCD.
Man kann aber problemlos einen J-Link anschließen. Alle nötigen
Leitungen liegen auf der Stiftleisten. Gibt auch eine PDF Anleitung von
Segger für die Discovery Boards was man wo anklemmen muss. Eigentlich
ganz easy.
Weil der C-Compiler von MikroE (MikroC pro for xxx) ein rauchender
Haufen ****** ist?
Hier sind einige böse Bugs des Compiler aufgefallen, ich erinnere mich
an ein Codebeispiel bei dem die Adressgenerierung von array[i] |= 1<<1
oder so komplett in die Hosen gegangen ist.
Die Bibliotheken sind closed-source und beschränkt, erweitern ist nicht
möglich. Einbinden der CMSIS oder gar ST standard peripheral library ist
nicht möglich weil es ich mit Namen der internen Bibliothek
überschneidet. Einige C-Schlüsselwörter werden nicht vom Compiler
verstanden (ich weiß es gerade nicht mehr, inline oder static glaube
ich), an C++ ist gar nicht zu denken.
ST standard peripheral library gibt es für Mikroe aber...
Alles andere habe ich jetzt nicht nachgesehen
Static geht zumindest auch..
Welche Version hattest Du ausprobiert?
Mikroe hat seit 2 Jahren deutliche Sprünge gemacht
Hat jemand schon AC6 probiert? Klingt auf den ersten Blick wie eclipse
plus alle Plugin und alles fertig eingestellt. Also eigentlich gar nicht
schlecht
Was spricht denn gegen Eclipse? Ich fand das im Vergleich zu Em::blocks
und CooCox eigentlich am besten. Schritt-für-Schritt Anleitung:
http://gnuarmeclipse.livius.net/blog/
Diese "bleeding-edge-toolchain" soll auch sehr gut sein, habe ich aber
noch nicht ausprobiert, also ob die besser oder schlechter ist, als die
"gnuarmeclipse"^^:
http://sourceforge.net/projects/bleeding-edge/
Wer hat mit einer von denen Erfahrungen?
Jonathan schrieb:> Hat jemand schon AC6 probiert?
Wenn du damit SW4STM32 meinst - ja, ich habe das Teil probiert.
Nervig/ umständlich ist hier die Import-Funktion für Projekte. Ein "Load
Projekt" Menupunkt gibt es afaik nicht und man muss sich durch einige
Dialoge klicken um ein Projekt zu laden. Aber sonst scheint die IDE gut
zu sein. Praktischerweis sind die im F7 Cube (v1.1.0) abgelegten
Projekte direkt in dieses Tool (neben Keil und IAR Projekten) einlesbar.
Das ist hilfreich beim "Erstkontakt".
Ich hatte vorher mit Coocox/ Em::Blocks programmiert, musste allerdings
das Tool wechseln, da beide den M7 noch nicht kennen.
Uwe N. schrieb:> Aber sonst scheint die IDE gut> zu sein.
Das klingt doch nicht schlecht. Wie findest du SW4STM32 im Verlgiech zu
emblocks oder CooCox? Also würdest du ohne die M7 Problematik auch
SW4STM32 nutzen?
Jonathan schrieb:> Das klingt doch nicht schlecht. Wie findest du SW4STM32 im Verlgiech zu> emblocks oder CooCox? Also würdest du ohne die M7 Problematik auch> SW4STM32 nutzen?
Das kann ich noch nicht wirklich genau beantworten:) Ich habe erst seit
ein paar Wochen mit den STM32 zu tun, so das für mich erstmal alles neu
war.
Grob gesagt komme ich mit em::Blocks etwas besser klar als mit Coocox.
D.h., auch ohne die "M7 Problematik" würde es langfristig entweder auf
SW4STM32 oder em::Blocks herauslaufen.
Alles klar. Danke für die Info. ich habs mir auch mal installiert. Was
ich jedoch witzig fand, dass man für die Linux Version den webmaster
eine Mail schreiben muss um Beta Test zu werden. Auch etwas merkwürdig
diese Handhabung.
Jonathan schrieb:> Was ich jedoch witzig fand, ...
Na ja. Ich bin bei jedem Versuch mir da was genauer anzusehen jedes mal
bei der Registrierung angekommen. Und nun noch das?
Ich kann irgendwie über so etwas nicht lachen.
Schade, aber dann eben nicht.
Michael S. schrieb:> Dieses Trio funktioniert sehr schön,
Jepp.
Hab ich auch.
Wenn das dann noch von CubeMX unterstützt wird, wäre alles andere
überflüssig ;-)
Hi,
weiß jemand, ob es in EM:Blocks diese Funktion von CoIDE gibt, bei
MouseOver den Funktionscode zu zeigen und sogar bearbeiten zu können?
Gruß
Bernd
Nett ist von Freescale noch der Codewarrior.
Aber mittlerweile mache ich alles was mit Cortex-M ist nur noch mit
vim,makefile,gcc und zum debuggen ddd oder nemiver(wenn man gnome mag)
Für die PICs nehme ich MPLABX dazu muss man sagen das Microchip in
Sachen "alles aus einer Hand" echt gute Arbeit leistet..
Und alles was größer ist (fürs BeagleBone/Phyboards mit Linux usw. mit
vielen libs,headern,sourcen wird Eclipse benutzt läuft auch ganz gut mit
dem ssh debuggen usw.)
emBlocks hab ich mir mal mit wine angeschaut aber solange es da keinen
native Linux Port für gibt ist es noch nicht so interessant.
Hab auchmal versucht statt Eclipse CodeBlocks zu verwenden weil das
schon schneller läuft als Eclipse aber an irgend einer Stelle ist es mir
immer auf den Sack gegangen weil dann man irgendwas nicht einzustellen
war oder nur extrem versteckt zu finden...
...beim emBlocks scheint es irgendwie nicht weiterzugehen, keine 2.x
Release mehr und das neue Ding ist auch noch nicht fertig.
Irgendwie scheint das Projekt auf Sparflamme zu laufen :-(