Beginner FPGA Board ALINX AX309

OP #5211773
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Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich mit FPGA.
Interesse war da immer, aber bisher habe ich mich nicht drüber getraut.

Ich muss sagen, ich bin so was von begeistert! :)


Zuerst hatte ich große Probleme, diese Denkweise zu verstehen.
Ich komme ja aus der Controller Ecke und bin mit AVR und ARM vertraut.
Aber so nach und nach wachse ich in die Materie rein.



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Angefangen habe ich mit dem Mojo v3.

Das war genau das richtige für mich.
Ein AVR und ein Spartan 6 auf einem Board.
Kein JTAG motwendig, weil der AVR das Bitstream überträgt.
Super simple Tutorials wo alles Schritt für Schritt erklärt wird.
Sogar eine kleine Mini CPU wird realisiert.




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Nun habe ich mir dieses AX309 mit JTAG und LCD Schirm geholt.

Nach schmerzhaften Kampf mit Windwos10 - Xilinx ISE - JTAG funktioniert 
nun alles tadellos.

Das Board hat alles was das Herz begehrt:
- 256 MBit SDRAM
- 16 MBit Flash
- EEPROM
- RTC
- VGA
- Speaker
- USB <--> UART
- LEDs und Taster und Siebensegment
- µSD Card
- LCD Schirm mit 380x240 Pixel RGB


Die Doku ist fabelhaft.
Und es gibt Beispiel Code für alle Komponenten


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Momentan zieht es mich zu einer Mischung aus Controller und FPGA.
Es gibt da ja so chinesische Boards mit ARM und Altera.

ICore 3:
https://de.aliexpress.com/store/product/ICore3-ARM-FPGA-dual-core-board-Ethernet-high-speed-USB-STM32F407-industrial-control-board/1314127_32791212942.html

Aber jetzt habe ich entdeckt, dass es das ja auch in einem Chip gibt: 
ZYNC

Jetzt lacht mich der Arty-Z7 an:
https://shop.trenz-electronic.de/de/28138-Bundle-Arty-Z7-20-APSoC-Zynq-7000-Development-Board-mit-Xilinx-Voucher

Allerdings scheint das Ding extrem komplex zu sein ...
OP #5211833
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chris schrieb:
>>Angefangen habe ich mit dem Mojo v3
> Die haben ja schon einige "Shields" und eine eigene IDE:
> https://embeddedmicro.com/products.html
> Braucht man den Xilinx-Editor zusätzlich?

Inzwischen ist die Mojo IDE so weit, dass man keine andere Oberfläche 
mehr braucht.

Es ist sogar so, dass man inzwischen auf Verilog verzichten kann!
Der Erfinder des Mojo hat eine neue, sehr simple Sprache entwickelt: 
Lucid

Mit Lucid deckt man 90% aller Dinge ab.
Auch state machines lassen sich ganz einfach bauen.
Die Syntax ist Verilog ähnlich aber total vereinfacht,

Man kann auch Verilog und Lucid beliebig mischen.
Also nicht ganz beliebig, aber halt module in Lucid und Module in 
Verilog.

Leider kein VHDL Support bislang ...

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Die ISE braucht man trotzdem.

Weil die Mojo IDE auf Kommandozeilen Ebene die Xilinx Tools nützt.
OP #5211941
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chris schrieb:
>>Leider kein VHDL Support bislang ...
>
> Das ist aber sehr schade, wo doch hier alles in VHDL gemacht wird.

Man kann den Mojo schon in VHDL programmieren.
Aber dann ist halt nichts mit der Mojo IDE.

Der Bitstream ist ja derselbe, egal ob Verilog oder VHDL.
Den kann man mit dem Mojo uploder in den Spartan und/oder in den flash 
schreiben.

Und die ganze Test und Debug Umgebung die der AVR am Mojo zur Verfügung 
stellt, die funktioniert natürlich genauso unter VHDL.



Insgesamt ist der Mojo ein tolles Instrument für Anfänger
#5748806
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Crafter C. schrieb:
> Ich hab auch so ein AX309 board bestellt, aber wie kann man es
> programmieren, braucht man dan zusätzliche Software oder geht
> es auch über die Xilinx ISE?

Zum Programmieren kannst du Xilinx Impact nehmen (das ist ein Teil von 
Xilinx ISE). Du brauchst aber einen Programmieradapter (z.B. Xilinx 
Platform Cable USB), wenn bei deinem Board keiner mitgeliefert wurde.

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