Hallo,
habe an meinem Bike mittlerweile 400 Euro im Rohr stecken (Sattel +
gefederte Sattelstütze), was der geübte Spitzbube mit passendem
Inbusschlüssel in der Hosentasche mal eben aus dem Rohr zieht und bei
Ebay versilbert.
Man könnte eine passende Stahlkugel in den Inbus einpressen, nur wie
bekomme ich die wieder raus? Es gibt einiges zu kaufen, aber die
Spitzbuben werden das Zeug kennen. Eine ganz individuelle und
einzigartige Lösung wäre angezeigt.
Dann mal her mit euren Ideen
Klaus
Mit einer guten Zange bekommt man alles ab. Notfalls nimmt man halt 'ne
Akku-Flex und das ganze Fahrrad.
Ansonsten würde ich sagen rundbohren, aber dann brauchst Du selbst
hinterher auch eine gute Zange. Das Beste vom Untauglichen ist meiner
Meinung nach eine Schraube mit Spezialkopf, wo der Bösewicht hoffentlich
nicht das passende Bit parat hat (5-Eck oder sowas) mit Schutzkegel
gegen Zangen (verhindern das Greifen damit weil die Zange abrutscht).
Bringt aber nicht so viel, es gibt etliche Gegenmaßnahmen wie die
Akkuflex (Schlitz reinschneiden, danach passt ein großer
Schraubendreher), Eisspray, ein Torx-Bit reinkloppen geht eigentlich
auch immer.
Darüber würde ich mir nun gar keine Gedanken machen. Mach einfach keinen
Schnellspanner dran und gut ist. Ich hab ne Absenkbare Stütze, außerdem
ist allein meine Gabel vermutlich mehr als dein ganzes Bike wert,
dennoch schließe ich es nur mit einem Schloss ab, wenn ich z.B. zum
einkaufen damit fahre. Allerdings lasse ich es nicht stundenlang allein.
Ansonsten könntest du, falls es dir so sehr am Herzen liegt, versuchen
mit möglichst seltenen Schrauben zu arbeiten. Vielzahn fällt mir dazu
ein oder ein simpler Vierkant Antrieb. Allerdings musst du dafür dann
jeweils passende Schrauben finden und die passenden Schlüssel, wissend,
dass man die dennoch mit einem mehr oder weniger passenden
Schlitzschraubendreher herausbekommt, nochzumal die Sattelstütze oft nur
mit 5-8Nm angezogen ist, was nicht wirklich viel ist.
Klaubär ;-) schrieb:> Höhe einstellen, festschweissen, fertig! Das hilft gegen Sattelklaubär!
und wenn das Teil defekt ist schmeißt man den Rahmen gleich mit weg?
Cleverer Schachzug.
Mikro-Farad-Fahrer schrieb im Beitrag #6442659:
> Ich staune immer wieder, was man für horrende Summen für ein Fahrrad> ausgeben kann bzw. darüber, daß jemand Willens und in der Lage ist,> diese auf den Tisch zu blättern.
Es kommt halt sehr auf den Einsatzzweck an.
Mikro-Farad-Fahrer schrieb im Beitrag #6442659:
> Ich staune immer wieder, was man für horrende Summen für ein Fahrrad> ausgeben kann bzw. darüber, daß jemand Willens und in der Lage ist,> diese auf den Tisch zu blättern.
Wo ist das Problem? Wenn man es sich leisten kann und freude daran hat,
warum nicht? Irgendein Hobby braucht man ja.
An den TO:
Das einfachste ist wohl irgendeinen nicht alltäglichen Schraubenkopf zu
verwenden. Das schreckt Gelegenheitsdiebe ab. Wer das Ding wirklich
will, holt es sich so und so.
Und ansonsten halt nicht lange unbeaufsichtigt lassen und auch wirklich
jedes mal in die verschlossene Garage stellen.
Klaus W. schrieb:> Es gibt einiges zu kaufen, aber die Spitzbuben werden das Zeug kennen.
Es gibt reihenweise 'tamper proof' Maschinengewindeschrauben als Ersatz
für deine Inbus zu kaufen, die nur mit Spezialschlüsseln aufgehen. Kauf
dir einfach eine.
> Eine ganz individuelle und einzigartige Lösung wäre angezeigt
Dann frag nicht "wie man das so macht' sondern denk dir selber was Neues
aus was noch keiner so macht.
Und wenn du den Sattel wirklich einigermaßen diebstahlsicher mit dem
Rahmen verbunden hast, dann wird eben das ganze Rad mitgenommen. Wenn
der Sattel alleine schon 400 Euro kostet dürfte das Fahrrad auch nicht
billig sein. Der potentielle Dieb muss nur dreist genug sein und das
Schloss oder die Schraube in Ruhe aufsägen, so als wäre es sein
Eigentum. Heute kümmert sich doch kein Mensch mehr darum, wenn jemand
auf der Straße herumhantiert, es sei denn du wohnst in einem kleinen
Dorf.
Ich hab ein Spiralschloss durch die Verstrebungen im Sattel gezogen.
Das würde man sicherlich auch ohne Schlüssel öffnen können,
aber alleine die Optik dürfte abschrecken.
Ansonsten sollte man in der grossen Stadt eher
mit einem optisch schrottreifen Rad unterwegs sein.
● Des I. schrieb:> Ansonsten sollte man in der grossen Stadt eher> mit einem optisch schrottreifen Rad unterwegs sein.
...un das dann rosa mit grünen Punkten anmalen.
W.P. schrieb:> Wenn> der Sattel alleine schon 400 Euro kostet dürfte das Fahrrad auch nicht> billig sein.
Ich lese das eher so, dass die Federstütze plus Sattel 400Euro kosten.
Das wiederum spricht nicht für höchstwertige Komponenten. Da dies die
Einzige Sorge zu sein scheint, die den TO bekümmert wird das restliche
Rad vermutlich ebenfalls nicht sonderlich gut ausgestattet sein. Ich
persönlich würde mir um meine Gabel mehr sorgen machen. Die ist nämlich
kaum abschließbar und mit nem 5-er Inbus sehr leicht zu demontieren.
Dabei kostet die allein schon mehr als das doppelte der hier angegebenen
Kombi. Bleibt der Bremssattel dran ist der Verlust noch höher. Aber
nunja, bisher ist sie noch dran.
Mikro-Farad-Fahrer schrieb im Beitrag #6442659:
> Ich staune immer wieder, was man für horrende Summen für ein Fahrrad> ausgeben kann bzw. darüber, daß jemand Willens und in der Lage ist,> diese auf den Tisch zu blättern.
Und ich staune immer wieder, wie man in einem Forum so missverstanden
werden kann:
1. Es ist ein Billigrad vom Discounter
2. Es geht weniger um den Sattel, als um die gefederter Sattelstütze
Beides zusammen kommt auf 400 Euro.
3. Bei einem Bike ist die unbequeme Sitzposition ein großes Problem.
Will man dieses Problem halbwegs lösen, muss man richtig Geld in die
Hand nehmen. Eine mittels Elastomer gefederte Billig-Sattelstütze hat
zum Beispiel kaum einen Wert.
4. Es geht nicht darum, das Bike irgendwo im Freien dauerhaft
abzustellen. Denn mit der schon erwähnten Akkuflex bekommt man am Ende
alles auf.
Es geht in meinem Fall um Einkaufsfahrten oder den Besuch im Cafe. Also
um den Gelegenheitsdieb. Bei unseren Supermärkten lungern immer
irgendwelche "Vögel" rum, die genau beobachten, wer da kommt und
einkaufen geht. Hier kann die Gelegenheit nicht besser sein, denn mit
dem passenden Inbusschlüssel ist der Diebstahl von Sattelstütze incl.
Sattel eine Sache von 10 Sekunden.
Christian B. schrieb:> Ich lese das eher so, dass die Federstütze plus Sattel 400Euro kosten.> Das wiederum spricht nicht für höchstwertige Komponenten.
Völlig richtig erkannt.
Wo gibt es so perfekt funktionierende Glaskugeln?
Kauf einfach Dein Fahrrad im Super- oder Baumarkt, dann klaut da auch
niemand was von ab. Mehr braucht der Mensch ohnehin nicht.
Wer glaubt das er angeberisch seine Goldbarren an die Strasse stellen
muss, dem ist eh nicht zu helfen.
Meine Meinung.
Ben B. schrieb:> Auch sowas wird geklaut damit man nicht nach Hause laufen muß.
Nach Hause? Mancher mag nicht einmal zu Fuß von der Kneipe zur S-Bahn
laufen.
Dagegen hilft aber ein Schnellspanner: einfach den Sattel nebst Stütze
immer mitnehmen. Das wehrt zumindest diese Tätergruppe ab.
Klaus W. schrieb:> Es geht in meinem Fall um Einkaufsfahrten oder den Besuch im Cafe. Also> um den Gelegenheitsdieb.
Auch da sollte das funktionieren.
Eine Moeglichkeit waere auch die Sattelstutze mit beliebiger Faerbe zu
ueberstreichen. Der Wiederverkaufswert geht damit gegen Null. Die
Funktionalitaet bleibt vollstaendig erhalten. Ich wuerde es nicht
machen, hab aber auch nicht solche Sorgen :)
Klaus W. schrieb:> Völlig richtig erkannt.> Wo gibt es so perfekt funktionierende Glaskugeln?
Brauch man dafür nicht, Satzzusammenhänge zu erfassen und zu verstehen
lern(t)en meine Kinder bereits in der Grundschule. Wenn man das damals
gelernte auf Post 1 anwendet kommt man zu dem Ergebnis.
Ganz einfach.
Eine normale Schraubschelle drüber legen und Festschweißen. Die muss man
dann zwar mit der Flex wieder öffnen aber das sollte reichen.
Und welcher Gauner ne Flex dabei hat, gegen den ist eh kaum ein Kraut
gewachsen.
Ich nehme an, die Sattelstütze ist deutlich fester mit dem Sattel
verbinden, so dass man dass nicht mal eben lösen kann? Dann würde ich
versuchen, den Sattel mit dem Rahmen zu verbinden, wie auch oben bereits
vorgeschlagen.
Alternativ / Besser: Das ganze häßlich machen. Irgend ein Gelumpe um die
gesamte Stange, oder gar über den Sattel, und dann mit Tesaband
festkleben.
Die teureren scheinen ein Parallelogramm zu haben. Vielleicht das
verstecken, und irgendwo einen unschönen Federbalg anbringen ... und den
mit Kabelbinden befestigen ;)
Vielleicht quer ein Loch durch den Inbus-Schraubenkopf bohren und einen
Spannstift einschlagen? Der Dieb braucht dann schon einen Hammer, einen
passenden Durchschlag und einen Inbusschlüssel...
Bin ich jetzt doof, weil mein komplettes Rad keine 500€ gekostet hat?
Kollege meinte letztens auch, er habe auch "erstmal neue Felgen für 2000
€ geholt ".
Ich verstehe das nicht :-(
Marek N. schrieb:> Kollege meinte letztens auch, er habe auch "erstmal neue Felgen für 2000> € geholt ".> Ich verstehe das nicht :-(
Andere geben das für eine hifi-taugliche Kaltgeräte-Netzleitung aus.
Marek N. schrieb:> Ich verstehe das nicht :-(
Ist halt das Ergebnis des Vergleich der Länge einen männlich Körperteil.
Ich persönlich liebe getarnte Teile. Bei mein Roller war 6 Jahre die
Sitzbank aufgeschnitten aber was man nicht gesehen hat, war das was
Wertvoll war. ;)
Wobei ich noch nicht einmal 10 Euro Felgen von 2000 Euro Felgen
unterscheiden kann. Und wenn mir einer meiner Freunde sagt er hat die
sage ich artig "Geile Teile" aber nur damit er mich mit nimmt und ich
nicht laufen muss. ;)
Achim H. schrieb:> Alternativ / Besser: Das ganze häßlich machen. Irgend ein Gelumpe um die> gesamte Stange, oder gar über den Sattel, und dann mit Tesaband> festkleben.
Am besten mit Panzertape, wenn etwas kaputt ist bzw. aussieht wirkt es
uninteressant für Diebe
Dieter schrieb:> Am besten mit Panzertape, wenn etwas kaputt ist bzw. aussieht wirkt es> uninteressant für Diebe
Und das Zeug ist ein prima Rostschutz. Besonders die "Einfuhrstellen"
sind da empfindlich.
Hm,
wie wäre es mit einem Vogelkotaufkleber?
Das werden die meisten in Ruhe lassen, und den Besitzer noch auslachen
aber das eklige Ding in Ruhe lassen...
Und selbst wenn das bekannt wird glaube ich kaum das jeder Dieb da erst
mal hinlangt um zu prüfen, ob der Schxxx echt ist.
mfg
Gast
Harald W. schrieb:> ● Des I. schrieb:>>> Ansonsten sollte man in der grossen Stadt eher>> mit einem optisch schrottreifen Rad unterwegs sein.>> ...un das dann rosa mit grünen Punkten anmalen.
Hast Du dabei an "Abenteuer in Rio" gedacht, wo sich der Protagonist als
Wette von Straßenkindern binnen kurzer Zeit ein Auto klauen läßt - in
rosa mit grünen Sternen.
Oder ist rosa mit grünen Sternen/Punkten länderübergreifend schon immer
ein stehender Begriff für ungewöhnliche Farbgebung? :)
Mittlerweile klopft man in Inbusschrauben eine Kugellagerkugel, um sie
zu sperren. Beispielsweise an diesen Doppelstabmattenzäunen, die man für
wertvolle Liegenschaften wie Leergutlagerplätze einsetzt. Die dafür
vorgesehenen Schrauben sind gehärtet und haben wohl eine entsprechende
Ausbuchtung. Für ein Einzelstück sollte aber Reindreschen reichen.
Marek N. schrieb:> Ich verstehe das nicht :-(
Musst du auch nicht. Es gibt Leute die nutzen ein Rad um damit von der
Haustür n paar meter in die Stadt zur Eisdiele zu rollen, dafür reicht
ein einfachstes Rad. Dann gibt es Leute, die fahren Touren über 100km am
Tag. Die brauchen was robusteres. Dann gibt es Leute, die fahren diese
Touren im Gelände (so wie ich). Da sind dann Sachen wie sehr gute
Bremsen und eine vernünftige Federung hinten und vorn eben Punkte die
wichtige Auswahlkriterien sind denn, diese Leute machen das zum Spaß.
D.h. es soll auch Spaß machen solch eine Tour zu fahren und nicht zur
Tortour werden. Tja, und wenn man dann noch die Standardmaße eines
Mitteleuropäers mit knapp 2m überschreitet ist man schnell in einem
Bereich wo man auf teure Spezialhersteller ausweichen muss die passende
Räder bauen damit man nicht aussieht wie ein Affe auf nem Schleifstein.
Ausserdem schmerzt es tierisch, wenn man auf einem zu kleinen Rad
unterwegs ist. Das macht keine Freude.
Und dann gibt es noch Leute, die fahren in Bikeparks und springen dort
roadgaps. Die wollen sicher nicht, dass das Rad bei der Landung
auseinanderfällt also setzen die auf gutes Material, was leider in den
allerseltensten Fällen billig ist. Das ist aber nichts für mich.
Ben B. schrieb:> Mit einer guten Zange bekommt man alles ab.
Hier sitzt der Inbuskopf versenkt, da hat die Zange keine Chance.
Diebstahl hemmende Schrauben mit speziellen Antrieben wären schonmal
eine gute und preiswerte Lösung. Leider gibt es die passenden Bits als
Set für schmalen Taler für jedermann.
Pitlock scheint mir der beste Tipp zu sein. 256 verschiedene Schlüssel
auf Bitebene werden auch nicht mal eben erwerbbar sein. Wären dann aber
mal eben nochmal 50 Euro incl. Versandkosten.
Klaubär ;-) schrieb:> Höhe einstellen, festschweissen, fertig!
der erste der Carbon mit Alu verschweisst bekommt 'n Bier ausgegeben
;)
Ich bin übrigens auch für "markieren"
Lasergravur (stichel zur Not) ist nicht teuer und
wenn Name und Telefonnummer eingraviert sind ist der Marktwert gleich
Null!
hilft natürlich nicht, weg ist's dennoch erstmal,
aber mit etwas Glück 'nur' im nächsten Busch/Mülleimer
falls es doch bei ebay auftaucht, haste ja deinen Namen drauf.
Nachdenken allerdings würd ich an Deiner Steller dann über Fahrradalarm,
(kapazitive sensoren merken wenn es jmd anfasst oder mit Metall berührt,
zwei drei 130dB piepser strategisch platziert und schon platzt dem
Greifling das Trommelfell ;))
Tagsüber macht das ausreichend Krach um Aufmerksamkeit zu erregen, und
Nachts gehört ein gutes Fahrrad eh hinter heimische Türen.
klar, macht mit Batterien ~200gramm mehr Gewicht aber immernoch besser
200gramm mehr als n Sattel weniger.
wenn es ne Schruabe sein muss, dann würde ich auf "diese runden"
setzen, hab ich erst ein- zweimal gesehen und mir fällt auch der Name
nicht ein,
im Prinzip ist der Schlüssel fast perfekt rund, leicht oval und hat
ich glaube eine winzige Aussparung (eher wie ne tropfenform etwa)
da greift auch kein Schlitzschlüssel mehr drin und sich da mit
Epoxidharz nen "zewitschlüssel" zu trocknen dauert in der Regel auch ne
Weile ;)
Kann man natürlich nicht sonderlich festballern, aber die max 10Nm
sollten schon gehen an ner Sattelstütze.
Nachteil: die sind natürlich gedacht zur versenkten Montage
idealerweise,
damit man auch keine Gripzange ansetzen kann... aber irgendwas ist ja
immer ;)
'sid
Schmier Deine Schrauben nicht nur im Gewinde, sondern an allen
Kontaktflächen mit Loctite 2701 o.ä. ein und zieh sie mit dem 4mm-Inbus
an wie üblich.
Wodurch die Schraube schon so gesichert ist, daß man sie meistens nur
noch nach Wärmezufuhr (Lötkolben mit > 80W od. Heißluftfön) wieder lösen
kann.
Anschließend bohrst Du den Inbus auf bzw. rund, weshalb kein Dieb mehr
eine Chance hat, einen Inbusschlüssel o.ä. zum Lösen der Schraube
anzusetzen.
Argumente, daß ein Dieb dann gleich das ganze Fahrrad klauen könnte,
gehen aus meiner Sicht an der Sache völlig vorbei!
Denn, wenn ein Fahrrad mit einem Stahl-Spiral-Drahtseil gesichert oder
irgendwo angehängt ist, müßte jemand schon mit einer
Betonstahl-Mattenschere oder einer Flex anrücken um diese Sicherung
"knacken" zu können.
Und so ein Vorgehen fällt auf!
Nein, um sowas geht es nicht, sondern nur darum, zu verhindern, daß ein
dreister Dieb wie selbstverständlich etwas "auf die Schnelle"
abschrauben und mitnehmen kann.
Was auch nicht weiter auffällt.
Eine rund aufgebohrte und noch dazu gesicherte Inbus-Schraube kann kein
Dieb mehr lösen.
Du aber auch nicht mehr so ohne weiteres. :D
Inbus-Schrauben, deren Innensechskant letztlich rund "abgewürgt" wurde,
erlebt man bei bestimmten KFZ-Reparaturen immer wieder mal.
Die letzte ultimative Lösung, nämlich eine Mutter aufzuschweißen, wählt
man dabei aber (noch) nicht. ;)
Sondern die vorletzte Lösung, die auf einer Abänderung des
Kraftangriffes in einer rundgedrehten Inbusschraube basiert.
Wenn im Inbus "nichts mehr geht", funktioniert das immer noch.
Dazu braucht man sowas:
https://www.ebay.de/itm/Steckschlussel-XZN-Innen-Vielzahn-Nusssatz-Stecknusse-Nuss-Innenvielzahn-Set-8tg-/331842785648
Allerdings in bestmöglicher Stahlqualität (Hazet o.ä., kann man auch
einzeln kaufen).
Das Bild verlinke ich nur, weil sich damit am besten erklären läßt, wie
der "Trick" der Abänderung des Kraftangriffes auf Vielzahn eigentlich
funktioniert.
Dazu muß man nur das Werkzeug in ein Stanz-Werkzeug umfunktionieren.
D.h. an einem stinknormalen Schleifbock (seitlich an der Schleifscheibe)
die Stirnseite des Werkzeugs (es dabei drehend) so hohl schleifen, daß
alle Zähne "giftig" spitz und scharf werden.
Anschließend kann man es per Hammerschlägen in einen abgerundeten Inbus
eintreiben und dadurch die Voraussetzung schaffen, dsß man eine
innerlich runde Inbusschraube auch wieder lösen kann.
Die Beschreibung des ganzen Sumses dauert viel länger als sowas zu tun.
Kannst Dir ja mal überlegen ob so eine Lösung für Dich tauglich sein
kann. :)
sid schrieb:> der erste der Carbon mit Alu verschweisst bekommt 'n Bier ausgegeben> ;)
wo soll an einem Zitat: "Discounterfahhrad" denn bitte Carbon verbaut
sein? und wer würde anders herum an ein Carbon Fahrrad eine gefederte
Sattelstütze anbauen? Beides eher sehr unwahrscheinliche Szenarien.
Ich bleib dabei, das ist die Mühe nicht wert. Mach einfach keinen
Schnellspanner dran, kleistere im Zweifel das ganze Gebilde noch mit
irgendwelcher Farbe an und fertig. Da interessiert sich doch niemand
ernsthaft für.
Rainer D. schrieb:> Kauf einfach Dein Fahrrad im Super- oder Baumarkt, dann klaut da auch> niemand was von ab. Mehr braucht der Mensch ohnehin nicht.> Wer glaubt das er angeberisch seine Goldbarren an die Strasse stellen> muss, dem ist eh nicht zu helfen.> Meine Meinung.
Die sind halt teilweise nicht mal verkehrssicher. Klar, kann man machen,
muss man aber nicht.
Marek N. schrieb:> Bin ich jetzt doof, weil mein komplettes Rad keine 500€ gekostet hat?
Möglicherweise:
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Sicherheit-Billig-Fahrraedern-oft-mangelhaft,fahrrad754.html
Ich schrieb:> Wo ist das Problem? Wenn man es sich leisten kann und freude daran hat,> warum nicht? Irgendein Hobby braucht man ja.
Ich kanns mir leisten, würde aber trotzdem für kein Hobby so viel Geld
ausgeben.
Marek N. schrieb:> Bin ich jetzt doof, weil mein komplettes Rad keine 500€ gekostet hat?
Dazu will ich nichts sagen :) Mein Fahrrad - eine Edelmarke aus
Frankreich - hat 173,00 Euro gekostet. Versteigerung.
Vielleicht kann man sich auch ne Abdeckung basteln, die die eigentliche
Schraube verdeckt. Die Abdeckung per versteckter Madenschraube(n)
befestigen. Das wird dann zumindest nichts mit hinlaufen, aufmachen,
mitnehmen.
F. F. schrieb:> Loctite 270. Geht nur mit warm machen wieder los. Andernfalls reißt die> Schraube ab oder der Innensechskant rund.
Nicht wirklich eine gute Idee: Der Spitzbube wird die Inbusschraube
runddrehen und aus Frust den teuren Sattel aufschlitzen. Zuhause kann
ich dann schauen, wie ich die festgeklebte Schraube mit rundem Inbus
wieder rausbekomme. Möglicherweise ist dann der Rahmen versaut, ein
besseres Eigentor kann man kaum schießen.
Ronald schrieb:> Diese Schrauben kennt jeder, auch Fahrraddiebe.
Sehe ich ebenso. Wäre ich ein Spitzbube, hätte ich neben den
Inbussschlüsseln solch ein Set in der Hosentasche.
Marek N. schrieb:
> Bin ich jetzt doof, weil mein komplettes Rad keine 500€ gekostet hat?
Gut möglich. Denn der Elektronenspeicher kostet alleine schon schlappe
800 Euro.
900ss D. schrieb:> Ich möchte auch Pitlock empfehlen. Ist nicht günstig aber gute Qualität.
Drauf wird es wohl hinauslaufen.
Wer bei hochwertigen Teilen mal A sagt, muss eben auch B sagen :-(
Joachim B. schrieb:> nur das hält erst mal einige auf!
Schon richtig: Aber eine einzige Schraube kostet incl. Porto 15 Euro,
das Bit nochmal das Gleiche. Wenn man keinen Laden hat, der die Teile
vorrätig hat, kann man sich auch was besseres bestellen.
> Wäre ich ein Spitzbube, hätte ich neben den> Inbussschlüsseln solch ein Set in der Hosentasche.
Wäre ich ein solcher, hätte ich eine Akkuflex.
Wahrscheinlich Makita, Millimeterscheibe Stahl, voller Akku.
Was nu?
Man kriegt alles irgendwie auseinander, zumal Du ja selbst keine
vollständig untrennbare Befestigung möchstest. Du kannst es den Dieben
nur möglichst schwierig machen und hoffen, daß sie sich dann ein anderes
Ziel suchen. Einen gut vorbereiteten Dieb, der sich mit sowas auskennt,
hältst Du (mit legalen Mitteln) nur Sekunden auf, völlig egal was Du
machst.
Viel Glück noch auf Deiner Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau.
Ben B. schrieb:> Einen gut vorbereiteten Dieb, der sich mit sowas auskennt, hältst Du> (mit legalen Mitteln) nur Sekunden auf, völlig egal was Du machst.
Keineswegs.
Ich hatte oben schon vorgeschlagen, Sattelstütze und Sattel einfach mit
ins Cafe zu nehmen. Den Helm lässt TO ja auch nicht am Fahrrad, nicht
wahr?
Ben B. schrieb:> Man kriegt alles irgendwie auseinander, zumal Du ja selbst keine> vollständig untrennbare Befestigung möchstest. Du kannst es den Dieben> nur möglichst schwierig machen und hoffen, daß sie sich dann ein anderes> Ziel suchen.
denke ich auch, mein Nachbar hatte schon einiges am Rad "verloren" alles
normale M-Schrauben, ich mit den Inbus und Loctite nichts!
Meinem Nachbarn wurde schon 3 Fahrräder geklaut mit popligen
Drahtschlössern mir keines und mit der Flex habe ich das Abus 30 Minuten
beackert, sogar mit Strom aus dem Pförtnerhäuschen vom Kaufhaus, aber
keiner fragte ob ich der Eigentümer bin.
Ben B. schrieb:> Wäre ich ein solcher, hätte ich eine Akkuflex.
Wenn einer deiner "Kunden" nur eine gute Sattelstütze mit gutem Sattel
"bestellt" hat, zuwas das ganze Bike klauen? Das muss man später nur
aufwändig im nächsten Gewässer entsorgen. Und zwischen einem
Imbusschlüssel oder einem speziellen Bit ist schon ein großer
Unterschied. Für die Akkuflex brauchst du richtig große Hosentaschen.
> Für die Akkuflex brauchst du richtig große Hosentaschen.
Es gibt auch Rucksäcke. Daher kein Argument.
Meine einfache Lösung stand schon oben: mit Thermoklebepistole Schraube
reichlich bekleckern. Inbus auspiepeln braucht Zeit und Zange auf
Schräge ansetzen macht auch weniger Spaß. Vorteil ist jedoch, daß der
Eigentümer seinen Sattel evtl. mal verstellen könnte.
vn nn schrieb:> Rainer D. schrieb:>> Kauf einfach Dein Fahrrad im Super- oder Baumarkt, dann klaut da auch>> niemand was von ab. Mehr braucht der Mensch ohnehin nicht.>> Wer glaubt das er angeberisch seine Goldbarren an die Strasse stellen>> muss, dem ist eh nicht zu helfen.>> Meine Meinung.>> Die sind halt teilweise nicht mal verkehrssicher. Klar, kann man machen,> muss man aber nicht.
Es scheint dass alle Jungspunde die so ein Fahrrad von den Eltern
kriegen als erstes die Schutzbleche abmontieren - aus Scham weil die so
billig-hässlich sind (war bei mir auch so).
100Ω W. schrieb:> Ich würde ein paar Runden Gaffatape um die wickeln. Das Zeug bekommt> nicht so einfach schnell ab.
Einen Hund beschaffen und zur Bewachung des Rades abrichten.
Eine niedrigschmelzende Legierung (Wood, Roses) in die Schraube löten
(nicht nur damit volllaufen lassen). Bekommt man sehr leicht wieder
raus, aber der Dieb weiß davon ja nichts. Und Akku-Flex´ sind ihm
sowieso ein Fremdwort, denn er ist zu 95% ein Junkie, der das Rad nur in
unter 5 Minuten zu Stoff machen will.
Und nein, Schneidbrenner und Rohrschneider hat er heute auch
vergessen...
Uwe S. schrieb:> denn er ist zu 95% ein Junkie, der das Rad nur in unter 5 Minuten zu> Stoff machen will.
Klar, gerade die haben sich auf Sättel spezialisiert!
Habe mir das alles hier nicht durchgelesen aber ich würde die Schraube
mit Loctite festkleben - ist mit den Inbusschlüssel dann garantiert
nicht lösbar.
Wenn du sie selbst lösen willst musst du die Teile z.B. mit Heißluftfön
oder Brenner auf 150°C erhitzen und kannst sie wieder lösen.
schönen Gruß,
Alex
Uwe S. schrieb:> Stimmt, das machen natürlich nur Sätteldiebstähler mit Abschluss...
Die wissen wenigstens, wo sie die Beute versilbern können. Ein Junkie
mittlerer Art und Güte ist froh, wenn er für ein komplettes Fahrrad 30
Euro bekommt. Ansonsten klaut er lieber Kaffee, Zigaretten oder Parfum;
da ist die Wertdichte deutlich höher.
Klaus W. schrieb:> Nicht wirklich eine gute Idee: Der Spitzbube wird die Inbusschraube> runddrehen und aus Frust den teuren Sattel aufschlitzen. Zuhause kann> ich dann schauen, wie ich die festgeklebte Schraube mit rundem Inbus> wieder rausbekomme.
Was ist das denn für eine bescheuerte Argumentation?
Dann kann er auch bei jeder anderen Lösung was kaputt machen.
Und wenn du die Schraube warm machst, bekommst du sie gut mit Torx raus.
Hauptsache man kann irgendeinen Scheiß schreiben, obwohl man null Ahnung
von der Technik hat.
Spinner!
> mit der Flex habe ich das Abus 30 Minuten beackert
Das nächste Mal empfehle ich, die Flex auch einzuschalten...
> Wenn einer deiner "Kunden" nur eine gute Sattelstütze mit> gutem Sattel "bestellt" hat, zuwas das ganze Bike klauen?
Beifang, der sich vor allem in Teilen gut auf einer beliebten
Internet-Auktionsplattform oder so verkaufen lässt.
> Das muss man später nur aufwändig im nächsten Gewässer entsorgen.
Nur den Rahmen um die Nummer loszuwerden.
Alternativ kann man die auch großzügig rausschleifen, dann wirds
schwierig, den Rahmen zuzuordnen wenn andere Teile dran sind, auch wenn
der offensichtlich gestohlen ist. Und dann wirds auch schwierig, für den
Diebstahl verknackt zu werden.
> Einen Hund beschaffen und zur Bewachung des Rades abrichten.
Okay, das würde funktionieren. :)
Stellen wir mal eine Wirtschaftlichkeitsrechnung auf. Was ist teurer,
ein gutes Fahrrad oder ein Hund plus zehn Jahre "Betriebskosten"? ;)
> Sattelstütze und Sattel einfach mit ins Cafe zu nehmen.
Selbst klauen ist ein Foul. Nee stimmt, das würde auch funktionieren,
aber jedes Mal den Sattel rauspopeln, hinterher wieder dranbauen und
einstellen... und der Rest eines guten Fahrrades ist weiterhin
diebstahlgefährdet.
> Den Helm lässt TO ja auch nicht am Fahrrad, nicht wahr?
Wer sowas klaut ... bemitleidenswert.
Ben B. schrieb:>> Wenn einer deiner "Kunden" nur eine gute Sattelstütze mit>> gutem Sattel "bestellt" hat, zuwas das ganze Bike klauen?> Beifang, der sich vor allem in Teilen gut auf einer beliebten> Internet-Auktionsplattform oder so verkaufen lässt.
Dass hier von einem Baumarkt-Rad der Holzklasse die Rede ist, hadt Du
benerkt?
Ben B. schrieb:> Selbst klauen ist ein Foul. Nee stimmt, das würde auch funktionieren,> aber jedes Mal den Sattel rauspopeln, hinterher wieder dranbauen und> einstellen...
Da hilft eine Wicklung Isoband um die Sattelstütze; oder Tesa ...
> und der Rest eines guten Fahrrades ist weiterhin> diebstahlgefährdet.
Das ist hier immer noch nicht Thema ...
>>> Den Helm lässt TO ja auch nicht am Fahrrad, nicht wahr?> Wer sowas klaut ... bemitleidenswert.
Darum ging es nicht. Das Argument bezieht sichcdarauf, dass TO womöglich
einwendet, er habe keine Lust, sich abzuschleppen.
Aber ich glaube eh nicht, dass hier ernsthaft nach einer Lösung des
Problems "Wie bleibe ich im Besitz meines Sattels?" gesucht wird;
vielmehr scheint es darum zu gehen, einen Holzweg zur Prachtallee
umzudefinieren.
sid schrieb:> wenn Name und Telefonnummer eingraviert sind> ist der Marktwert gleich Null!
Das wird beim klauen übersehen
und danach das Teil weg geworfen.
Weg ist das Ding dann trotzdem...
Ben B. schrieb:> Das Beste vom Untauglichen ist meiner> Meinung nach eine Schraube mit Spezialkopf, wo der Bösewicht hoffentlich> nicht das passende Bit parat hat (5-Eck oder sowas)
Leider kommt kein Anbieter auf die Idee, die Schrauben MIT dem passenden
Bit anzubieten. Muss man beides getrennt kaufen, wird es richtig teuer.
Der örtliche Händler hier hat mir das System IXOW empfohlen, da habe ich
zugegriffen:
https://www.ixow.com/en/e-shop/safering-keycode/
Ben B. schrieb:> Das nächste Mal empfehle ich, die Flex auch einzuschalten...
doofer Spruch, ich wollte ein Kettenglied durchflexen und nicht das
Fahrrad.
Eine gewisse Sorgfalt braucht Zeit und hast du schon mal ein Abus Klasse
8 am Kettenglied geflext?
Ich glaube nicht, also war dein Spruch dummquatsch!
Der erste Versuch mit einem handlichen Bolzenschneider hätte fast
denselben gekillt!
Joachim B. schrieb:> Ben B. schrieb:>> Das nächste Mal empfehle ich, die Flex auch einzuschalten...>> doofer Spruch, ich wollte ein Kettenglied durchflexen und nicht das> Fahrrad.
Ja, dann kommen rotierende Maschinen natürlich nicht in Frage ...
SCNR
sid schrieb:> wenn Name und Telefonnummer eingraviert sind> ist der Marktwert gleich Null!
Wird sich ähnlich verhalten, wenn man seine Sattelstütze mal verkaufen
will. Vielleicht nicht gleich Null, sondern nahezu gleich Null.
Gerhard O. schrieb:> Ich habe mal diese 8-32 Schrauben von Spae-Naur verwendet:
Das sieht gut aus, zumal dieses System hier unbekannt ist und nirgends
angeboten wird. Aber wie will man die Zollschrauben in ein M5 Gewinde
eindrehen? Wenn man erst eine Schelle anfertigen lassen muss, wird es
wieder richtig teuer.
sid schrieb:> Ich bin übrigens auch für "markieren"> Lasergravur (stichel zur Not) ist nicht teuer und> wenn Name und Telefonnummer eingraviert sind ist der Marktwert gleich> Null!>> hilft natürlich nicht, weg ist's dennoch erstmal,> aber mit etwas Glück 'nur' im nächsten Busch/Mülleimer>> falls es doch bei ebay auftaucht, haste ja deinen Namen drauf.
Klar, seit Fahrradrahmen, aber insb. Kfz. an zig Stellen irgendwelche
Individualnummern eingraviert oder eingeschlagen haben, werden die ja
auch nicht mehr gelaut, oder wenn, wieder irgendwo abgestellt..?
Glaubst Du das wirklich?
Seit Mitte der 80er hatte JEDES höherwertige Teil, dass über meine Firma
ging, eine im System gespeicherte Individualnummer, ggf. auch an
mehreren Stellen.
Abgeschreckt hat das keinen Dieb, auch wenn er das wusste.
In vielen Betriebsjahrzehnten wurden bei uns viele Geräte gestohlen und
alle dann ins polizeiliche Register eingetragen.
Bichts davon ist jemals wieder aufgetaucht, ausser wenn ein
Gebrauchtwarenkäufer/Hehler so ein Teil ausgerechnet bei uns wieder in
Zahlung geben oder reparieren lassen wollte.
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In den 00er Jahren wurde an der Schule meines Sohnes eine grosse
Fahrrad-Registriegungskampagne der Polizei durchgeführt.
Wir dort also mal direkt fünf Fahrrädern aufgeschlagen.
Ein Polizist hat graviert, der andere die rein mündlichen Angaben zum
Namen und Anschrift aufgenommen und den Fahrradpass ausgestellt.
Die Rahmennummer oder an zwei vorherige(!) polizeiliche
Registrierungen/Gravuren interessierten null!
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Wenn der 400,-€ Sattel/Stützen-Dieb eine Eigenverwertung anstrebt,
dürfte ihn die Gravur null interessieren oder er beseitigt diese.
Einen echter Hehler oder halbwegs professionellen Internet-VK
interessiert das ganze auch nur minimal, etwas Schmirgel oder
Stahlwolle beseitigt das Problem, ggf. noch etwas Lack.
> Nachdenken allerdings würd ich an Deiner Steller dann über Fahrradalarm,> (kapazitive sensoren merken wenn es jmd anfasst oder mit Metall berührt,> zwei drei 130dB piepser strategisch platziert und schon platzt dem> Greifling das Trommelfell ;))
Welche Komponenten würdest Du da empfehlen?
Eine 2000,-€ Alarmanlage, um die 400,-€ Geschichte zu schützen (zu
versuchen?)?
China-130dB-Piepser mit Uhrenbatterien, die in 0,1mm Abstand gemessen
wurden?
Oder 130dB in 10cm vom freien Auslass, die mittels Tempotaschentuch oder
Kaugummi quasi nicht mehr zu höhren sind?
> Tagsüber macht das ausreichend Krach um Aufmerksamkeit zu erregen
Wohnst Du im Wald?
> wenn es ne Schruabe sein muss, dann würde ich auf "diese runden"> setzen, hab ich erst ein- zweimal gesehen und mir fällt auch der Name> nicht ein,
Dann bist Du immerhin scho ein Experte..
> im Prinzip ist der Schlüssel fast perfekt rund, leicht oval und hat> ich glaube eine winzige Aussparung (eher wie ne tropfenform etwa)> da greift auch kein Schlitzschlüssel mehr drin und sich da mit> Epoxidharz nen "zewitschlüssel" zu trocknen dauert in der Regel auch ne> Weile ;)
Schon seit Jahrzehnten ärgern mich "Hersteller" mit den
unterschiedlichsten Schrauben, die ein Zerlegen der Geräte, etc.
möglichst verunmöglichen oder zumindest erschweren sollen.
I.d.R. mit Innenaufnahmen in 3-, 4-, 5-, bis 12-Kant in
unterschiedlichen Massen und das ganze mit und ohne Mittelstift.
Und natürlich auch als Oval mit Mittelstift/en oder Steg/en.
Möglichst versenkt, damit man nicht von aussen angreifen kann.
Schon seit Jahrzehnten habe ich mir dazu die Werkzeuge selber
angefertigt.
Gehärteter Sechskant-Werkzeugstahl unterschiedlicher Stärke am Ende per
Schleifmaschine zum Schraubenzieher mit konischer Klinge geschliffen und
einen Satz mit Diamantscheibe mit Nut in der Klinge versehen.
Wenn man sich mit halbwegs mit Drehmomenten auskennt, habe ich selten
mehr als zwei Versuche, die Auswahl richtig zu bestimmen.
Ein Schlag und Knarre/Knebel und die Sonderschraube der oben genannten
Arten gegen raus.
Und bei einer Sattelstütze muss die nur gelöst werden...
Deine Vorschläge hier im Vorum erinnern mir immer wieder daran, dass es
in Kochforen Leute gibt, die hinterfragen, wie man z.B. kochendes Wasser
herstellt oder weiss, wann Wasser kocht. :-)
100Ω W. schrieb:> Ich würde ein paar Runden Gaffatape um die wickeln. Das Zeug bekommt> nicht so einfach schnell ab.
Wenn man den Anfang hat geht das eigentlich genauso super wie
Isolierband ab.
Joachim B. schrieb:> Ben B. schrieb:>> Das nächste Mal empfehle ich, die Flex auch einzuschalten...>> doofer Spruch, ich wollte ein Kettenglied durchflexen und nicht das> Fahrrad. Eine gewisse Sorgfalt braucht Zeit ...
Klasse Spruch, trifft den Nagel auf den Kopf. Eine halbe Stunde für ein
Kettenglied ist schon mal eine Ansage. Mit der Arbeitsleistung braucht
man sich nicht beim Schlosser bewerben. Chancenlos :-)
Zeit ist Geld schrieb:> Arbeitsleistung
Klasse, einer der auch keine Ahnung von Physik hat!
Der kann hier prima Unfug schreiben, definiere mal Arbeitsleistung:
Arbeit * Leistung oder was?
Harald W. schrieb:> Sätteldiebe gehen eher in Pferdeställe. Das ist lukrativer.
Dann sollte TE seinen Drahtesel einfach nicht im Pferdestall abstellen.
Problem gelöst.
ths schrieb:> Das ist ein Elektronik-Forum: Schrumpfschlauch mit> Schmelzkleber!!! Das hält eine Weile auf.
...und eine Tesla-Spule dran :-)
Wer was klauen will, schafft das auch. Du kannst nur versuchen so
kreativ wie möglich zu sein.
Joachim B. schrieb:> Zeit ist Geld schrieb:>> Arbeitsleistung>> Klasse, einer der auch keine Ahnung von Physik hat!> Der kann hier prima Unfug schreiben, definiere mal Arbeitsleistung:>> Arbeit * Leistung oder was?
bei vielen nur Scheinleistung, auch ausserhalb der E-Technik.
Gelegentlich auch Blindleistung
Joachim B. schrieb:> doofer Spruch, ich wollte ein Kettenglied durchflexen und nicht das> Fahrrad
Meine Güte, von dir liest man immerwieder komischen Quatsch. Mein
erster Gedanke als ich dein "ich hab 30 Minuten mit der Flex
rumgerödelt" las, war exakt der selbe wie von Ben, du solltest die Flex
auch einschalten. Mein Chef würd mich erschießen, wenn ich ne halbe
Stunde bräuchte, um nem Kunden das Schloß zu öffnen, von welchem er den
Schlüssel abbrach.
Für ne Abus CityChain (Sicherheitsstufe 12) hab ich keine 30sek
gebraucht. Und auch hochwertige Bügelschlosser halten nicht länger
stand. Erfahrungswerte von sicher 30 geöffneten Schlossern allein in den
letzten 2 Jahren.
100Ω W. schrieb:> Ich würde ein paar Runden Gaffatape um die wickeln. Das Zeug bekommt> nicht so einfach schnell ab.
Ja, ne, ist klar.
Vermutlich ist unser Bildungssystem wirklich kaputt: Wer vor den 90er
aufgewachsen ist, hatte noch Werkunterricht. Da hat jeder mal so ein
Grundgefühl für Plastik, Holz und Metall bekommen.
Und heute? Heute reichen 3 Lagen Klebeband über eine Schraube, um eine
wortwörtlich "unlösbare" Situation zu erschaffen.
Hallo piefqwertzke
piefqwertzke schrieb:> Wie wäre es einen Inbusschlüsselmit Epoxidharzklebstoff einzukleben.> Dann wäre die Öffnung auf jeden Fall verschlossen.
Eine der besten Ideen.
Aber statt Epoxidharz besser Schnellklebstoff X60 verwenden, falls
verfügbar.
Siehe:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Schnellklebstoff_X60_-_%22Hottinger%22
Das Zeug kannst Du nur Ausbrennen oder mit einer Reissnadel aus der
Inbusöffnung pickern.
Praktisches Beispiel im Anhang:
AufschraubsicherungSchnellklebstoffX60_Bearbeitet_04Feb2021.jpg
Nachtrag: Persönlich habe ich mit einer Boruttisierung (Siehe
https://borumat.de/fahrrad-diebstahlschutz ) auch viel Erfolg gehabt.
Das funktioniert nicht nur bei Fahrrädern, sondern auch anderem Kram.
Je abgefuckter etwas aussieht, desdo weniger Zeit und Mühe investieren
potentionelle Diebe.
Vielleicht mehrere Methoden kombinieren?
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Das Zeug kannst Du nur Ausbrennen oder mit einer Reissnadel aus der> Inbusöffnung pickern.>> Praktisches Beispiel im Anhang:
Naja, sichere Schraube hin oder her. Das Schloss ist in wenigen Sekunden
geknackt ;)
https://youtu.be/cm8p4CmeOfk?t=100
Er braucht nur knapp 28 Sekunden...
Was ich durch diesen Kerl gelernt habe: Es gibt kein sicheres Schloss,
egal wie teuer, egal wo verbaut. Seine Videos sind überraschend
informativ und kurzweilig! Kann ich nur empfehlen.
https://www.youtube.com/c/lockpickinglawyer/videos
BTT: Er hat auch Fahrradschlösser getestet.
Hallo LockPickNick.
LockPickNick schrieb:> Er braucht nur knapp 28 Sekunden...>> Was ich durch diesen Kerl gelernt habe: Es gibt kein sicheres Schloss,> egal wie teuer, egal wo verbaut. Seine Videos sind überraschend> informativ und kurzweilig! Kann ich nur empfehlen.
Ich weiss.....ich bin in einer Schlosserei aufgewachsen. ;O)
Diese Lektion habe ich im Alter von 10 Jahren gelernt, als mein Vater
für ein Kiosk eine besonders einbruchsichere Tür gefertigt und montiert
hat, und die Einbrecher in der folgenden Nacht halt neben der Tür durch
die Wand gebrochen sind. ;O)
> https://youtu.be/cm8p4CmeOfk?t=100> Er braucht nur knapp 28 Sekunden...
Einen Profi kannst Du schwer stoppen. Aber die meisten sind keine
Profis, sondern Kiddies oder Junkies. Und gegen die hilft das gut.
Und da brauchst Du auch keine superteuren Schlösser. Eine gute
Baumarktqalität ist vollständig ausreichend.
Wenn das nicht langt, bist Du entweder zu reich, zu unbeliebt oder passt
nicht in die Gegend.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Anderer Ansatz: Lass die Schraube so aussehen, als ob du selbst schon
stundenlang versucht hättest, die Schraube zu öffnen. Also den Sechskant
nicht rundbohren, sondern mit einem alten Innensechskant verhunageln.
Den Außendurchmesser mit einer scharfen Wasserpumpenzange "behandeln".
Bisschen daran herumdremeln oder so... Hauptsache, die Schraube sieht
rostig und "zerstört" aus. Also ich als Dieb würde mir das nicht antun.
J. T. schrieb:> Meine Güte, von dir liest man immerwieder komischen Quatsch. Mein> erster Gedanke als ich dein "ich hab 30 Minuten mit der Flex> rumgerödelt" las, war exakt der selbe wie von Ben
war ja klar das immer Spezialisten mit perfektem Werkzeug und darin
geübt ums Eck kommen und immer alles besser können.
Ja wer Schlösser knacken zu seiner Profession erwählt hat hat gut reden.
Vielleicht habe ich mich dusslig angestellt oder das Schloss war gut,
wer weiss.
Wenn ich hier manchmal so ähnliches lese habe ich auch solche Gedanken
aber ich war nicht dabei und kenne nicht alle Umstände.
Klar hinterher ist man manchmal schlauer, aber das war mein erstes
Schloß und ich habs geschafft, ehrlich mir egal wenn alle anderen das
besser können.
Joachim B. schrieb:> war ja klar das immer Spezialisten mit perfektem Werkzeug und darin> geübt ums Eck kommen und immer alles besser können.
Danke für den Spezialisten. Aber wenn du ne labberige Flex als perfektes
Werkzeug betrachtest ist das deine Sichtweise. Sonderlich viel Übung
brauchte es auch nicht, die rotierende Kante der Trennscheibe gegen das
Schloss zu halten. Das hat damals gleich beim ersten Versuch geklappt.
In gleicher Geschwindigkeit wie es (beim gleichen Schloss) auch heute
gehen würde. In meiner Welt ist die Flex einfach ein gut geeignetes
Werkzeug um ein Schloss zu öffnen.
J. T. schrieb:> Danke für den Spezialisten. Aber wenn du ne labberige Flex als perfektes> Werkzeug betrachtest ist das deine Sichtweise.
ich meinte eher das es IMMER irgendwo Leute gibt die IMMER alles besser
können.
Wieviele Fussballtrainer in D gibt es VOR dem TV?