Hallo zusammen,
Beim Betrieb eines 200W-PA-Aktivlautsprechers musste ich feststellen,
dass die Lautstärke seit dem letzten Gebrauch deutlich abgenommen hat.
Auf der maximalen Einstellung höchstens angenehme Zimmerlautstärke. Die
Platine sieht in Ordnung aus, das Auxkabel werde ich bei gelegenheit
austauschen.
Der Sound is abgesehen von der Lautstärke noch super, habe also
Schwierigkeiten das Problem zu lokalisieren.
Jemand Ideen? :)
Danke, Boomi
Hat das Ding einen -20dB-Schalter?
Wenn sich der Klang nicht wirklich verändert hat, könnte die Endstufe
noch ok sein. Ich würde in den Vorstufen suchen. Allerdings schreibst Du
nichts zu Deinen Elektronikkenntnissen. Ohne solche wird das nichts.
Old-Papa
Danke für eure Antworten,
ja Signalquelle und Eingangspegel waren die gleichen. Kein
-20db-Schalter vorhanden.
Ich bin gelernter Elektroniker für Betriebstechnik, also nicht ganz
ahnungslos :)
Ich verwende einen DMX-AUX-Adapter, einige Meter lang. Ich habe den auf
äußere Schäden überprüft aber nichts zu beanstanden gefunden. Trotzdem
werde ich Ersatz besorgen und testen, ist ja die "einfachste"
Fehlerquelle :)
Boomi schrieb:> Ich habe den auf äußere Schäden überprüft
Ich hätte mal die Stecker aufgeschraubt, die Löststellen angeschaut und
das Kabel durchgemessen...
Boomi schrieb:> DMX-AUX-Adapter
DMX verwechselt mit XLR haben wir geklärt. Aber was für ein Stecker ist
AUX?
Es gibt an Pulten, Aktivboxen etc. bestenfalls neben XLR 6.3mm Klinke
und manchmal noch Cinch, sehr selten Klinke mit 3.5mm.
Die Eingänge sind bei XLR und bei 6.3mm Klinke differentiell. Wenn eine
der beiden offen ist, könnte es schon sein, dass der Pegel deutlich
runter geht - je nach Schaltung.
Ok sorry, diesmal ausführlicher. Ich verwende ein XLR auf 3,5mm-Klinke.
Letztesmal (vor 2-3 Wochen) hatte die Aktivbox noch ordentlich Leistung,
heute mit der gleichen Quelle und dem gleichen Kabel nur noch
"Zimmerlautstärke".
Harald schrieb:> Ok sorry, diesmal ausführlicher. Ich verwende ein XLR auf> 3,5mm-Klinke.> Letztesmal (vor 2-3 Wochen) hatte die Aktivbox noch ordentlich Leistung,> heute mit der gleichen Quelle und dem gleichen Kabel nur noch> "Zimmerlautstärke".
Ist "Boomi" auch deiner Meinung? ;-)
Wenn dort Lötstellen oder anderes, wie Wackelkabel im Spiel sind, würde
sich das durch ein Springen der Lautstärke bemerkbar machen. Ich glaube
eher, dass da eine Vorstufe hin ist, oder aber eine Endbrücke nur noch
halb funktioniert oder versorgt wird.
Harald schrieb:> Ich verwende ein XLR auf 3,5mm-Klinke.
Sind diese Angaben nach dem üblichen Motto "Quelle-Ziel"? Auf welcher
Seite sitzt die Box? Was ist die Quelle?
Jürgen S. schrieb:> Wenn dort Lötstellen oder anderes, wie Wackelkabel im Spiel sind, würde> sich das durch ein Springen der Lautstärke bemerkbar machen.
Es kann auch sein, daß HilkeK recht hat, bei dieser Erklärung wird die
Lautstärke auch nicht springen:
HildeK schrieb:> Die Eingänge sind bei XLR und bei 6.3mm Klinke differentiell. Wenn eine> der beiden offen ist, könnte es schon sein, dass der Pegel deutlich> runter geht - je nach Schaltung.
Hi,
Frage:
Aktivbox hat ein separates 230V Netzteil?
Dann einmal die Stromaufnahme auf der Primärseite messen und mit der
intakten Box vergleichen. Hat die defekte Box bei Aussteuerung eine
bemerkenswert niedrigere Stromaufnahme, kommt der Tipp:
Worauf ich tippe:
Bei Power-Amps dieser Größenordnungen werden meistens die
Endtransistoren parallelgeschaltet, um auf den "hohen" Strom zu kommen.
Interessanterweise hört man bei durchgeknallten (tauben - nicht
durchlegierten) Endtransistoren noch die Treiber, deren Leistung für
"leise" Lautstärken durchaus ausreicht.
Je nach Schaltungsprinzip werden die dicken Endtransistoren erst bei
höherer Lautstärke aufgesteuert, so dass ein Leistungsverlust erst bei
deren Defekt bemerkt wird.
ciao
gustav
Entschuldigt wenn ich für euch nötige Infos unterschlage. Es mag sein
dass ich den Nutzen bestimmer Infos falsch einschätze und sie deshalb
nicht nenne. Aber ohne jetzt respektlos klingen zu wollen: Dass bei
einem XLR-3.5mm-Klinken-Adapter der XLR an der Box sitzt war jedem
einzelnen von euch klar und auch dass die 3.5mm Klinke
höchstwahrscheinlich ein Kopfhörerausgang ist muss ich meiner Meinung
nach nicht zwingend erwähnen (außer es würde sich tatsächlich um etwas
anderes handeln).
Nicht falsch verstehen, ich schätze die Hilfe die mir angeboten wird
aber dieser permanente nachfragen von (aus meiner Sicht)
offensichtlichen Infos in diesem belehrendem Ton find ich unpassend.
Nochmal: Ich meine das nicht böse und freue mich über die Hilfe.
Wem es hilft: es handelt sich um einen MC Crypt PA 10/2 (und ja, ich
weiss dass es eher im "Billigsegment" angesiedelt ist.)
Liebe Grüße an alle :)
Karl B. schrieb:> Bei Power-Amps dieser Größenordnungen werden meistens die> Endtransistoren parallelgeschaltet, um auf den "hohen" Strom zu kommen.> Interessanterweise hört man bei durchgeknallten (tauben - nicht> durchlegierten) Endtransistoren noch die Treiber, deren Leistung für> "leise" Lautstärken durchaus ausreicht.> Je nach Schaltungsprinzip werden die dicken Endtransistoren erst bei> höherer Lautstärke aufgesteuert, so dass ein Leistungsverlust erst bei> deren Defekt bemerkt wird.
Hallo und danke Gustav,
in diesen Fall würden die dicken Endtransistoren aber nicht mehr erwärmt
werden oder? ...was mit einer Wärmebildkamera nachprüfbar wäre.
Boomi schrieb:> Beim Betrieb eines 200W-PA-Aktivlautsprechers musste ich feststellen,> dass die Lautstärke seit dem letzten Gebrauch deutlich abgenommen hat.
Eine mögliche Erklärung: Du bist seit dem letzten Betrieb der Box
taub(er) geworden ;)
Harald schrieb:> Dass bei einem XLR-3.5mm-Klinken-Adapter der XLR an der Box sitzt war> jedem einzelnen von euch klar
Nein, klar war das nicht. Meine Aktivbox hat z.B. neben dem XLR auch
einen 3,5mm KlinkenEINGANG.
> und auch dass die 3.5mm Klinke höchstwahrscheinlich ein Kopfhörerausgang> ist muss ich meiner Meinung nach nicht zwingend erwähnen (außer es würde> sich tatsächlich um etwas anderes handeln).Musst du nicht. Aber wenn man das von Anfang an weiß, dann muss man
nicht blind herumraten. Und man glaubt es kaum, wie unterschiedlich
Ausgangspunkte sein können.
Jetzt kommt es noch drauf an, wie dieses Kabel beschaltet ist...
Denn wenn es ein differentielles Kabel von Klinke nach XLR ist, dann
kommt bei einem idealen Monosignal aus dem Verstärker gar nix heraus,
weil sich zwischen den beiden Signalleitungen (Kophörerkanälen) keine
Differenz einstellt.
Dreh mal zum Test die Balance des Kopfhörerausgangs auf eine Seite und
dann auf die andere (ich nehme jetzt mal einfach an, dass dein
unbekanntes Gerät so eine Einstellmöglichkeit hat, denn das ist ja ganz
handelsüblich).
Harald schrieb:> MC Crypt PA 10/2
Hi,
finde nur ein Bild von der Rückseite im Net.
Da steht 120VA Netzeingangsleistung drauf.
Sonst kein Schaltbild oder Vergleichbares.
(Dann kann der Verstärker dauernd keine 200W am Lautsprecher bringen.
OK.)
Bei angenommenen 2x 80 V +- Speisespannung und Ruhestrom 300mA (über den
Daumen gepeilt), zieht das Ding ohne Ansteuerung theoretisch ca. 0,2 A
primärseitig.
Ist da schon ein Unterschied zwischen guter und als defekt angenommener
Box,
dann passe ich.
Ist es anders herum, also wie oben gesagt,
dann könnte es an den durchgeschlagenen (taub gewordenen)
Endstufentransistoren liegen. Es müssten dann aber beide (+-)Zweige
gleichermaßen betroffen sein, sonst gäbe es einen Ausfall aufgrund
enormen DC-Offsets.
ciao
gustav
Hallo Lothar,
Entschuldige, du hast natürlich Recht.
Bei dem unbekannten Gerät handelt es sich um verschiedene Geräte von
Handys über mp3-player bis hin zu Laptops.
Die Box läuft auf beiden Seiten der Balance-Einstellung.
@Gustav
Primärseitig zieht die Box 70mA bei +-45VDC Speisespannung
Hallo Harald,
gute Bilder (scharf) von dem Verstärkermodul in möglicherweise
ausgebautem Zustand - wenn es einfach möglich ist - würden helfen.
Dann kann man auch Tips geben, wo man Fehler suchen kann.
;-)
Gruß Henning
Im ersten Bild sehen mir die beiden 'sichtbaren' der 3 großen Elkos
'offen' aus - will sagen, wenn man das Bild vergrößert betrachtet, sehen
die 'Längsnähte' auf beiden C's etwas geöffnet aus...
Michael W. schrieb:> auf beiden C's etwas geöffnet aus...
Zumindest auf dem unteren. Und wenn das der Ausgangsentkopplungs-Elko
wäre...
EDIT:
...dann würde er bei voller Laustärke wegen der Verlustleistung heiß.
Wird er das? Wird überhaupt irgendwas heiß?
Lothar M. schrieb:> ...dann würde er bei voller Laustärke wegen der Verlustleistung heiß.> Wird er das? Wird überhaupt irgendwas heiß?
Nein die Elkos werden nicht heiss, nur die Transistoren foto1 mitte und
links, bzw. foto2 ganz oben rechts werden heiss.
Die Elkos sind alle geschlossen, der Schatten täuscht eventuell.
Ich habe mehrere Signalquellen verwendet, es ist mit allen das selbe :-/
Harald schrieb:> Nein die Elkos werden nicht heiss, nur die Transistoren foto1 mitte und> links, bzw. foto2 ganz oben rechts werden heiss.
Das Problem liegt wie erwartet nicht im Leistungsteil der Box. Wenn da
was faul ist, dann hört man das auch am veränderten Sound (Kratzig,
Blechern, ...). Aber damit soll ja alles ok sein. Bis auf die geringere
Lautstärke.
Sind die Emitterwiderstände der Leistungstransistoren hochohmig und
haben die Endtransistoren einen BE-/ CE-Schluss?
Je nach Schaltungsausführung sorgen dann die Treibertransistoren für die
viel zuleise Wiedergabe.
Lothar M. schrieb:> Das Problem liegt wie erwartet nicht im Leistungsteil der Box.
Da bin ich schonmal erleichert.
MM schrieb:> haben die Endtransistoren einen BE-/ CE-Schluss?
Das werde ich heute nachmittag überprüfen, danke :)
Lothar M. schrieb:> Da schreibt keiner was von 200W.
OK,
bezog mich auf:
Boomi schrieb:> 200W-PA-AktivlautsprechersHarald schrieb:> Primärseitig zieht die Box 70mA bei +-45VDC Speisespannung
Das sieht doch schon 'mal nicht schlecht aus.
Noch etwas,
ist die Lautstärkeminderung von leise bis laut immer gleich groß
bemerkbar, oder kommt der Verstärker bei etwas mehr Power nicht mehr auf
die geforderte Lautstärke ab einem bestimmten Punkt ?
Die Tendenz geht auch nach den Vorposts mehr in Richtung
Vorstufendefekt.
Gibt es da noch irgendwelche Jumper für einschleifbare "Enhancer", wie
ist der Signalweg ?
ciao
gustav
das mit der Lautstärkeänderung ist schwer zu sagen da von Anfang an die
Lautstärke subjektiv nicht linear war sondern (geschätzt) das letzte
Fünftel(?) keinen merklichen Unterschied gemacht hat. Schwer zu sagen ob
der Bereich sich vergrößert hat. Da es schon ein paar Wochen her ist
kann ich auch leider im unteren Bereich nicht so viel dazu sagen.
Bzgl Jumper werde ich nocheinmal nachsehen, denke aber nicht dass welche
vorhanden waren.
Was genau zum Signalweg möchtest du wissen, bzw. welche Infos sind
relevant?
Bzgl. der Leitung...die 3 XLR-Anschlüsse müssten direkt auf die 3
Klinken-Segmente verbunden sein, oder? Hier messe ich von einem Segment
Durchgang auf zwei der XLR-Anschlüsse (welche habe ich gerade nicht im
Kopf).
Boomi schrieb:> Bzgl. der Leitung...die 3 XLR-Anschlüsse müssten direkt auf die 3> Klinken-Segmente verbunden sein, oder? Hier messe ich von einem Segment> Durchgang auf zwei der XLR-Anschlüsse (welche habe ich gerade nicht im> Kopf).
Der XLR ist ein Monoeingang. Auf der XLR-Seite müssten 1 und 3 verbunden
sein, 1 ist GND. Pin 2 muss Verbindung mindestens zum Tip, meist aber zu
Tip und Ring haben. Ggf. ist da noch ein Widerstand zwischen 1 und 3
drin.
Auf der Klinkenseite müssten Tip und Ring verbunden sein (ggf.
Widerstand, s.o.), wenn ich davon ausgehe, dass das Stereosignal L+R
einfach kurzgeschlossen bzw. addiert wird. Sonst hättest du nur eine
Seite des Stereosignals auf dem Lautsprecher.
Harald schrieb:> Dass bei> einem XLR-3.5mm-Klinken-Adapter der XLR an der Box sitzt war jedem> einzelnen von euch klar und auch dass die 3.5mm Klinke> höchstwahrscheinlich ein Kopfhörerausgang ist muss ich meiner Meinung> nach nicht zwingend erwähnen
Doch. Auch ich hatte mir was anderes vorgestellt. In der PA-Technik sind
3.5mm Klinken unüblich, jedoch wird durchaus mit 6.3mm Stereo-Klinke das
selbe gemacht wie mit XLR. Du hattest nichts von 3.5mm erwähnt, du
hattest nichts von der Art der Quelle erwähnt, nur Klinke <-> XLR.
Ich hab ein Pult, das am Ausgang 6.3mm Klinke differentiell hat und die
Aktivbox hat sowohl 6.3mm Klinke diff. und XLR diff. als Eingang.
HildeK schrieb:> Ich hab ein Pult, das am Ausgang 6.3mm Klinke differentiell hat und die> Aktivbox hat sowohl 6.3mm Klinke diff. und XLR diff. als Eingang.
Hi,
im Bild so etwas?
ciao
gustav
Diese beiden Transistoren sind gelblich angelaufen und sind an den
Lötstellen leicht bräunlich...
Wie kann ich sie am besten auf Funktion prüfen ohne sie auszubauen?
Karl B. schrieb:> im Bild so etwas?
Ja, fast - nur ist der XLR in dem Fall männlich. Diese Variante käme nur
in Frage, wenn vom Pult mit XLR weggefahren wird und am Aktiv-LS nur
diffenetielle Klinge steckbar ist. Aber es wurde ja inzwischen geklärt,
dass das hier nicht vorliegt, sondern ein normaler 3.5mm
Stereoklinkenstecker an einen MPR-Player o.ä. angesteckt wird. Das war
nur meine Erklärung dazu, dass man nicht automatisch mit den Aussagen
des TO auf das korrekte Setup schließen kann.
Boomi schrieb:> Diese beiden Transistoren sind gelblich angelaufen und sind an den> Lötstellen leicht bräunlich...
An den Transistoren sehe ich noch nichts ungewöhnliches, höchstens Reste
der Wärmeleitpaste. Die Lötstellen zeigen, dass diese Transistoren schon
mal gewechselt wurden. Das sind einfach die Reste vom Flußmittel, das
danach nicht entfernt wurde und hat auch keinen negativen Einfluss. So
sieht das halt aus, wenn man sie händisch auslötet und dann wieder
einlötet - die anderen Lötstellen wurde auf der Lötwelle gemacht und die
Platine ggf. danach gereinigt.
Die Transistoren kannst du nur dann testen, wenn du sie ausbaust und an
eine geeignete Testschaltung / Meßgerät anschließt. Sind es FETs oder
bipolare Transistoren?
Boomi schrieb:> Wie kann ich sie am besten auf Funktion prüfen ohne sie auszubauen?
Sieht mir nach den Spannungsreglern für die Vorstufe aus. Da sollten am
Ausgang z.B. +/-15V stehen und am Eingang die Versorgungsspannungen der
Endstufe, könnten z.B. +/-30-40V sein. Warm werden dürfen sie, aber
nicht kochen, sehen wie 1-2A Typen aus.
Der Eingang zu den Reglern ist im Allgemeinen der mittlere Pin
(Kollektor). zwischen den äusseren Pins sollten etwa 0,7V stehen und
gegen Masse gemessen dann die +/-15V. Der eine regelt die negative, der
andere Transistor die positive Spannung.
Vorsicht, abrutschen beim Messen kostet viel bzw. die Endstufe.
@Matthias S
Was denn nun, Spannungsregler oder Transistor ?
@Boomi Ohne Schaltplan klappt die Fehlersuche und Reparatur
nicht. Man kann das Gerät nicht mit Vermutungen überprüfen, einer meint
das Poti, der nächste glaubt das Kabel, ein anderer schreibt was von
Spannungsregler, im nächsten Satz schreibt er Transistor usw. Also
Schaltplan besorgen und dann mit Logik
den Fehler oder die Ursache suchen.
Die beiden Transistoren hast du in 10 sec ausgelötet,
dann kannst du sie auch vernünftig durchmessen.
So isses schrieb:> Also> Schaltplan besorgen und dann mit Logik> den Fehler oder die Ursache suchen.
Leichter gesagt als getan.
Karl B. schrieb:> Hi,> finde nur ein Bild von der Rückseite im Net.> Da steht 120VA Netzeingangsleistung drauf.> Sonst kein Schaltbild oder Vergleichbares.
Wer findet den Link zum Schaltbild?
ciao
gustav
So isses schrieb:> @Matthias S>> Was denn nun, Spannungsregler oder Transistor ?
Transistor als Spannungsregler (aka Längsregler) geschaltet. Das ist
doch nun wirklich nicht schwer, oder? Erkennbar vor allem daran, das da
an der Basis u.a. eine Z-Diode hängt.
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204131.htm
Dreibeinregler vertragen oft nicht die hohe Eingangsspannung, die für
die Speisung der Endstufe gedacht ist. Deswegen nehmen viele Schaltungen
den guten alten Längsregler. So werden die Dinger auch warm.
Lothar M. schrieb:> Boomi schrieb:>> dass die Lautstärke seit dem letzten Gebrauch deutlich abgenommen hat.> Mit der selben Signalquelle und gleichem Eingangspegel?
Und vor allem: mit der selben Strippe??? Ich fürchte nämlich, dass der
TE ein mehr oder weniger selbstgefertigtes Kabel benutzt, bei dem Tip
der 3,5er Klinke auf Pin 2 (oder 3) Und Ring auf Pin 3 (oder 2) des
XLR-Steckers gelötet ist.
Denn die Fehlerbeschreibung des TE passt ganz genau dazu.
BobDylan schrieb:> Und vor allem: mit der selben Strippe??? Ich fürchte nämlich, dass der> TE ein mehr oder weniger selbstgefertigtes Kabel benutzt, bei dem Tip> der 3,5er Klinke auf Pin 2 (oder 3) Und Ring auf Pin 3 (oder 2) des> XLR-Steckers gelötet ist.
Hi,
also bin selbst etwas erstaunt.
Das Bild zeigt also einen asymmetrischen Mikrophonanschluss.
Sollte der TO das auch so vorfinden?
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> Wer findet den Link zum Schaltbild?
Zur besagten Box hab ich nix gefunden. Da aber "Mc Crypt" das (eigene)
Rad nicht immer wieder neu erfindet wird es zur Not auch der Schaltplan
einer Endstufe tun.
Siehe Anhang.
Karl B. schrieb:> Sollte der TO das auch so vorfinden?
Weiß ich nicht. Aber wenn, dann sollte der TE von rot zu blau im
XLR-Stecker eine Brücke löten, und hört in seiner Box den linken Kanal
der Quelle in der Lautstärke, die die Quelle hergibt. Die grüne Strippe
bleibt unangeschlossen.
Ich vermute, dass der TE auch noch eine zweite Box hat (wg. Sterero),
dann muss für diese Box der Grüne auf Pin 2 des XLR, und der Schirm auf
1+3. Dann hört er auf der zweiten Box den rechten Kanal.
Er braucht also ein sogenanntes Y-Kabel, um in vollen Hörgenuss zu
kommen (wenn man bei Mc.Crypt von sowas überhaupt sprechen kann).
Nachschlag: hab mir das verlinkte McCrypt-Schaltbild angesehen: da ist
die XLR-Buchse falsch beschriftet, oder "in echt" sogar falsch belegt.
Traue ich denen zu.
Hi,
habe gerade 'mal das Mikrophonkabel ausprobiert.
Da war eine Unterbrechung auf dem "Ring". Habe es repariert.
Jetzt kommt das Überraschende:
Wenn ich das symmetrisch beschaltete Mikrophon (mit ca. 10 m
Verlängerung)
an die Soundkarte des PC anschließe und auf Mikrophon-Eingang gehe, höre
ich das Mikro gut. (Mono, da die Pinne für rechts und links an der
Eingangs-Buchse durch die Software virtuell verbunden sind. Mikro und
Line-In benutzen dieselbe Buchse.)
Nehme ich Line in, ist das Mikro nur auf dem linken Kanal zu hören
(natürlich ziemlich leise).
Bei Line In hätte ich eigentlich erwartet, dass auf rechtem und linkem
Kanal zwei um 180 Grad verdrehte Signale zu hören gewesen wären, da nur
die Kapazität der "Masse"-Ummantelung des Kabels die "Rückführung" des
Signals bewerkstelligte.
Die Phantomspeisung für's Mikro (1,5 Volt Batterie) ist dabei
eingeschaltet.
Oder es hat die NF auch über die Phantomspeisung eine Rückführung.
Wohlgemerkt es brummt nicht, also ist die Abschirmung intakt.
Soweit die Probe auf's Exempel für einen Mikrophon-Anschluss.
Wie nun die Eingangsbeschaltung des eingangs erwähnten Verstärkers
tatsächlich ist, sollte der TO noch einmal abchecken.
Könnte durchaus sein, dass er das NF-Signal "nur" als Übersprechen hört.
BobDylan schrieb:> da ist> die XLR-Buchse falsch beschriftet, oder "in echt" sogar falsch belegt.> Traue ich denen zu.
Der Masse-Kontakt ist zumindest bei der Buchse "voreilend", daran kann
man das schon sehen, das es dann Pin 1 sein muss.
ciao
gustav
Hallo,
wenn die Kiste eine Zeit lang gut funktioniert hat, werden wohl
Schaltung und Kabelbelegung ansich brauchbar sein.
Wenn die Schaltung ähnlich der oben gezeigten ist, könnte auch der
Eingangs-OPV im Orkus sein. Voriges Jahr habe ich mein letztes analoges
Mischpult restauriert (32 Kanäle) Auch dort waren ein paar Kanäle sehr
leise bzw. blubberten. Nachdem ich Elkos und Anderes in Verdacht und
gewechselt hatte, waren es letztlich die Eingangs-OPVs (TL072 und TL071)
der defekten Kanäle.
Im rauhen Alltagsbetrieb kann da schon mal ein ulkiger Impuls rein
kommen.
Old-Papa
BobDylan schrieb:> Ich fürchte nämlich, dass der> TE ein mehr oder weniger selbstgefertigtes Kabel benutzt
Hallo Bob,
nein, ich verwende lediglich ein selbstgekauftes vom großen C (ohne
nachträgliche Bearbeitung) :)
BobDylan schrieb:> Ich vermute, dass der TE auch noch eine zweite Box hat
nein, ich verwende momentan nur diese eine.
sorry für die kurze Antwort, werde mir heute Abend die anderen Antworten
zu Gemüte führen,
schönen Tag an alle! :)
Boomi
Hi,
noch einmal zu Kabeln:
Hier die Antwort des Mikrophonhersteller-Supports:
"...Das Mikrofon kann sowohl mit Batterie- als auch mit Phantomspeisung
(12 – 48V) arbeiten.
Letzteres ist problemlos auch bei eingelegter Batterie möglich.
Die korrekte Belegung für ein symmetrisches Kabel XLR -> Klinke finden
Sie im Anhang.
Alternativ sind solche Kabel in guter Qualität für kleines Geld in jedem
gut sortierten Fachhandel erhältlich: Link zu T*mann..."
Das nur zur Vervollständigung.
ciao
gustav
Das ist genau der Grund, warum ich mir nie Aktivboxen kaufen würde (gute
Lautsprecher vorausgesetzt - bei 200 Euro Brüllwürfeln ist das was
anderes). Wenn man 2K oder mehr Euro für ein Lautsprecherpaar ausgibt,
sollte man damit auch die nächsten 20 Jahre zufrieden sein können - und
ist es i.d.R. auch.
Aktive LS werden aber vermutlich nicht solange halten (man sieht ja, wie
oft die Subwoofer-Verstärker ihren Geist aufgeben), daher mache ich
einen weiten Bogen um Aktiv-LS.
Günther schrieb:> Aktive LS werden aber vermutlich nicht solange halten
Hi, da gibt es aber auch Gegebeispiele.
Beim WDR z.B. waren oder sind noch im kleinen Sendesaal Aktivboxen in
der Beschallungsanlage vorhanden.
Ein Vorteil, der immer wieder für den Hausgebrauch genannt wird, soll
die optimale Anpassung der Verstärker an die Lautsprecher sein.
Es fällt eine "unkalkulierbare", längere Strippe vom Verstärker zum LS
weg.
Nachteil wäre natürlich, dass insgesamt zwei "Strippen" gebraucht
werden, eine für die Netzleitung und eine für die NF-Ansteuerung, wo
sich auch gewisse Probs einschleichen können, (wie man hier in diesem
Beispiel auch vermuten könnte.)
ciao
gustav
Ich behaupte ja nicht, dass Aktivlautsprecher keine Vorteile haben. Ganz
unbestreitbar lassen sich aktiv die einzelnen Chassis besser aneinander
anpassen. Ich (aber das ist halt meine persönliche Meinung) hätte keine
Lust in 10 Jahren an den Dingern rumbasteln zu müssen, weil Elkos
ausgetrocknet sind, sie irgendeine Einstellung vergessen haben oder sich
versehentlich verstellt haben (IR Codes falsch interpretiert) etc.
Und ob die Lautsprecher beim WDR noch nie eine Reparatur benötigten weiß
ja keiner.
Wer Geld wie Heu hat und dem das egal ist, der kann dann auch damit
leben, die Dinger nach 10 Jahren zu tauschen oder reparieren zu lassen.
Karl B. schrieb:> Ein Vorteil, der immer wieder für den Hausgebrauch genannt wird, soll> die optimale Anpassung der Verstärker an die Lautsprecher sein.
Nicht nur für den Hausgebrauch.
> Es fällt eine "unkalkulierbare", längere Strippe vom Verstärker zum LS> weg.
Die ist so kalkulierbar wie eine XLR-Leitung, die jedoch entweder im
Multicore oder in der aktiven Stagebox eh schon bis in die Nähe der Box
liegt. Was aber wegfällt, sind die externen Endstufen.
Die zwei 'Srippen' stören mich auch.
Was ist denn in den Weichen der passiven LS drin?
Ich vermute keine Elkos, die kaputtgehen können und die man dann
austauschen müsste, wozu es einen Lötkolben braucht, denn man nicht
daheim hat und der auch viel zu schwer ist, zu bedienen?
Es gibt wohl kaum ein Bauteil dass sich so schnell und sicher
austauschen lässt wie ein Elko mit dicken Drähten
Mitleser schrieb:> Was ist denn in den Weichen der passiven LS drin?
Wenn es hochwertige LS sind, sind da nur Folienkondensatoren drin.
Es geht mir doch nicht darum, ob man es reparieren 'kann'. Mir geht es
darum, dass (für mich) gute Lautsprecher (wie gesagt, wie sprechen hier
von der x-tausend Euro Kategorie) spielen sollen ... immer gleich ...
ohne Ausfälle .... viele viele Jahre lang. Ich sehe es meinem teuren KEF
Subwoofer, der eigentlich nur für Filme ins Spiel kommt: alle 5 Jahre
muss ich den Verstärker ausbauen und nach einem Fehler suchen. Es ist
immer was anderes.
Was ich beim Subwoofer gerade noch so tolerieren kann (ich bin jedesmal
kurz davor ihn auszutauschen, aber da jeder gute Sub ein Aktiv-Sub ist,
ändert es auch nichts), ist für mich ein No-Go für Hifi-Lautsprecher.
Aber mir ist doch egal, wer was kauft und später damit Probleme hat ....
ich wollte nur einen Tipp geben worüber man auch längerfristig
nachdenken sollte.
Adele schrieb:> Es kann auch sein, daß HilkeK recht hat, bei dieser Erklärung wird die> Lautstärke auch nicht springen:
Ganz sicher, allerdings sollte man es merken, wenn man mit einem Kabel
die volle und mit einem anderen die halbe Lautstärke hat. Das habe Ich
aus der Beschreibung des TEs jetzt so nicht ersehen können :-)
Günther schrieb:> Ich sehe es meinem teuren KEF> Subwoofer, der eigentlich nur für Filme ins Spiel kommt: alle 5 Jahre> muss ich den Verstärker ausbauen und nach einem Fehler suchen. Es ist> immer was anderes.
Sehr interessante Aussage!