Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Aktivbox leiser geworden


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von Boomi (Gast)


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Hallo zusammen,

Beim Betrieb eines 200W-PA-Aktivlautsprechers musste ich feststellen, 
dass die Lautstärke seit dem letzten Gebrauch deutlich abgenommen hat. 
Auf der maximalen Einstellung höchstens angenehme Zimmerlautstärke. Die 
Platine sieht in Ordnung aus, das Auxkabel werde ich bei gelegenheit 
austauschen.
Der Sound is abgesehen von der Lautstärke noch super, habe also 
Schwierigkeiten das Problem zu lokalisieren.

Jemand Ideen? :)

Danke, Boomi

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Boomi schrieb:
> dass die Lautstärke seit dem letzten Gebrauch deutlich abgenommen hat.
Mit der selben Signalquelle und gleichem Eingangspegel?

von Old P. (Gast)


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Hat das Ding einen -20dB-Schalter?
Wenn sich der Klang nicht wirklich verändert hat, könnte die Endstufe 
noch ok sein. Ich würde in den Vorstufen suchen. Allerdings schreibst Du 
nichts zu Deinen Elektronikkenntnissen. Ohne solche wird das nichts.

Old-Papa

von Boomi (Gast)


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Danke für eure Antworten,

ja Signalquelle und Eingangspegel waren die gleichen. Kein 
-20db-Schalter vorhanden.

Ich bin gelernter Elektroniker für Betriebstechnik, also nicht ganz 
ahnungslos :)

von Spannungsteiler (Gast)


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Boomi schrieb:
> Ich bin gelernter Elektroniker für Betriebstechnik, also nicht ganz
> ahnungslos :)

Dein Lösungsansatz interessiert mich auch :-)

von HildeK (Gast)


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Boomi schrieb:
> das Auxkabel werde ich bei gelegenheit
> austauschen.

Wie gespeist? Mit symmetrischem Kabel? Wechsle mal das Kabel.

von Boomi (Gast)


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Ich verwende einen DMX-AUX-Adapter, einige Meter lang. Ich habe den auf 
äußere Schäden überprüft aber nichts zu beanstanden gefunden. Trotzdem 
werde ich Ersatz besorgen und testen, ist ja die "einfachste" 
Fehlerquelle :)

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Boomi schrieb:
> Ich verwende einen DMX-AUX-Adapter, einige Meter lang.
Ähem, DMX? Das erinnnert mich an ein Protokoll für Lampensteuerung...

von Boomi (Gast)


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sorry, meinte XLR...

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Boomi schrieb:
> Ich habe den auf äußere Schäden überprüft
Ich hätte mal die Stecker aufgeschraubt, die Löststellen angeschaut und 
das Kabel durchgemessen...

: Bearbeitet durch Moderator
von HildeK (Gast)


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Boomi schrieb:
> DMX-AUX-Adapter

DMX verwechselt mit XLR haben wir geklärt. Aber was für ein Stecker ist 
AUX?
Es gibt an Pulten, Aktivboxen etc. bestenfalls neben XLR 6.3mm Klinke 
und manchmal noch Cinch, sehr selten Klinke mit 3.5mm.
Die Eingänge sind bei XLR und bei 6.3mm Klinke differentiell. Wenn eine 
der beiden offen ist, könnte es schon sein, dass der Pegel deutlich 
runter geht - je nach Schaltung.

von Harald (Gast)


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Ok sorry, diesmal ausführlicher. Ich verwende ein XLR auf 3,5mm-Klinke. 
Letztesmal (vor 2-3 Wochen) hatte die Aktivbox noch ordentlich Leistung, 
heute mit der gleichen Quelle und dem gleichen Kabel nur noch 
"Zimmerlautstärke".

von Adele (Gast)


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Harald schrieb:
> Ok sorry, diesmal ausführlicher. Ich verwende ein XLR auf
> 3,5mm-Klinke.
> Letztesmal (vor 2-3 Wochen) hatte die Aktivbox noch ordentlich Leistung,
> heute mit der gleichen Quelle und dem gleichen Kabel nur noch
> "Zimmerlautstärke".

Ist "Boomi" auch deiner Meinung? ;-)

von Harald (Gast)


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Entschuldigt, nach dem Mittagessen ist das ganze Blut im Magen ;)

Harald alias Boomi 8-)

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Wenn dort Lötstellen oder anderes, wie Wackelkabel im Spiel sind, würde 
sich das durch ein Springen der Lautstärke bemerkbar machen. Ich glaube 
eher, dass da eine Vorstufe hin ist, oder aber eine Endbrücke nur noch 
halb funktioniert  oder versorgt wird.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Harald schrieb:
> Ich verwende ein XLR auf 3,5mm-Klinke.
Sind diese Angaben nach dem üblichen Motto "Quelle-Ziel"? Auf welcher 
Seite sitzt die Box? Was ist die Quelle?

von Harald (Gast)


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Die Quelle steckt an der Klinke und Die Box hat die XLR-Buchse.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Harald schrieb:
> Die Quelle steckt an der Klinke
... und ist ein Kopfhörerausgang?

BTW:
Ganz schön anstrengend, diese Salamitaktik :-/

von Adele (Gast)


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Jürgen S. schrieb:
> Wenn dort Lötstellen oder anderes, wie Wackelkabel im Spiel sind, würde
> sich das durch ein Springen der Lautstärke bemerkbar machen.

Es kann auch sein, daß HilkeK recht hat, bei dieser Erklärung wird die 
Lautstärke auch nicht springen:

HildeK schrieb:
> Die Eingänge sind bei XLR und bei 6.3mm Klinke differentiell. Wenn eine
> der beiden offen ist, könnte es schon sein, dass der Pegel deutlich
> runter geht - je nach Schaltung.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
Frage:
Aktivbox hat ein separates 230V Netzteil?
Dann einmal die Stromaufnahme auf der Primärseite messen und mit der 
intakten Box vergleichen. Hat die defekte Box bei Aussteuerung eine 
bemerkenswert niedrigere Stromaufnahme, kommt der Tipp:

Worauf ich tippe:

Bei Power-Amps dieser Größenordnungen werden meistens die 
Endtransistoren parallelgeschaltet, um auf den "hohen" Strom zu kommen.
Interessanterweise hört man bei durchgeknallten (tauben - nicht 
durchlegierten) Endtransistoren noch die Treiber, deren Leistung für 
"leise" Lautstärken durchaus ausreicht.
Je nach Schaltungsprinzip werden die dicken Endtransistoren erst bei 
höherer Lautstärke aufgesteuert, so dass ein Leistungsverlust erst bei 
deren Defekt bemerkt wird.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Harald (Gast)


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Entschuldigt wenn ich für euch nötige Infos unterschlage. Es mag sein 
dass ich den Nutzen bestimmer Infos falsch einschätze und sie deshalb 
nicht nenne. Aber ohne jetzt respektlos klingen zu wollen: Dass bei 
einem XLR-3.5mm-Klinken-Adapter der XLR an der Box sitzt war jedem 
einzelnen von euch klar und auch dass die 3.5mm Klinke 
höchstwahrscheinlich ein Kopfhörerausgang ist muss ich meiner Meinung 
nach nicht zwingend erwähnen (außer es würde sich tatsächlich um etwas 
anderes handeln).
Nicht falsch verstehen, ich schätze die Hilfe die mir angeboten wird 
aber dieser permanente nachfragen von (aus meiner Sicht) 
offensichtlichen Infos in diesem belehrendem Ton find ich unpassend.

Nochmal: Ich meine das nicht böse und freue mich über die Hilfe.

Wem es hilft: es handelt sich um einen MC Crypt PA 10/2 (und ja, ich 
weiss dass es eher im "Billigsegment" angesiedelt ist.)

Liebe Grüße an alle :)

von Harald (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Bei Power-Amps dieser Größenordnungen werden meistens die
> Endtransistoren parallelgeschaltet, um auf den "hohen" Strom zu kommen.
> Interessanterweise hört man bei durchgeknallten (tauben - nicht
> durchlegierten) Endtransistoren noch die Treiber, deren Leistung für
> "leise" Lautstärken durchaus ausreicht.
> Je nach Schaltungsprinzip werden die dicken Endtransistoren erst bei
> höherer Lautstärke aufgesteuert, so dass ein Leistungsverlust erst bei
> deren Defekt bemerkt wird.


Hallo und danke Gustav,
in diesen Fall würden die dicken Endtransistoren aber nicht mehr erwärmt 
werden oder? ...was mit einer Wärmebildkamera nachprüfbar wäre.

von Gerd E. (robberknight)


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Boomi schrieb:
> Beim Betrieb eines 200W-PA-Aktivlautsprechers musste ich feststellen,
> dass die Lautstärke seit dem letzten Gebrauch deutlich abgenommen hat.

Eine mögliche Erklärung: Du bist seit dem letzten Betrieb der Box 
taub(er) geworden  ;)

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Harald schrieb:
> Dass bei einem XLR-3.5mm-Klinken-Adapter der XLR an der Box sitzt war
> jedem einzelnen von euch klar
Nein, klar war das nicht. Meine Aktivbox hat z.B. neben dem XLR auch 
einen 3,5mm KlinkenEINGANG.

> und auch dass die 3.5mm Klinke höchstwahrscheinlich ein Kopfhörerausgang
> ist muss ich meiner Meinung nach nicht zwingend erwähnen (außer es würde
> sich tatsächlich um etwas anderes handeln).
Musst du nicht. Aber wenn man das von Anfang an weiß, dann muss man 
nicht blind herumraten. Und man glaubt es kaum, wie unterschiedlich 
Ausgangspunkte sein können.

Jetzt kommt es noch drauf an, wie dieses Kabel beschaltet ist...

Denn wenn es ein differentielles Kabel von Klinke nach XLR ist, dann 
kommt bei einem idealen Monosignal aus dem Verstärker gar nix heraus, 
weil sich zwischen den beiden Signalleitungen (Kophörerkanälen) keine 
Differenz einstellt.

Dreh mal zum Test die Balance des Kopfhörerausgangs auf eine Seite und 
dann auf die andere (ich nehme jetzt mal einfach an, dass dein 
unbekanntes Gerät so eine Einstellmöglichkeit hat, denn das ist ja ganz 
handelsüblich).

: Bearbeitet durch Moderator
von Karl B. (gustav)


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Harald schrieb:
> MC Crypt PA 10/2

Hi,
finde nur ein Bild von der Rückseite im Net.
Da steht 120VA Netzeingangsleistung drauf.
Sonst kein Schaltbild oder Vergleichbares.

(Dann kann der Verstärker dauernd keine 200W am Lautsprecher bringen.
OK.)

Bei angenommenen 2x 80 V +- Speisespannung und Ruhestrom 300mA (über den 
Daumen gepeilt), zieht das Ding ohne Ansteuerung theoretisch ca. 0,2 A 
primärseitig.

Ist da schon ein Unterschied zwischen guter und als defekt angenommener 
Box,
dann passe ich.

Ist es anders herum, also wie oben gesagt,
dann könnte es an den durchgeschlagenen (taub gewordenen) 
Endstufentransistoren liegen. Es müssten dann aber beide (+-)Zweige 
gleichermaßen betroffen sein, sonst gäbe es einen Ausfall aufgrund 
enormen DC-Offsets.

ciao
gustav

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Karl B. schrieb:
> Harald schrieb:
>> MC Crypt PA 10/2
> finde nur ein Bild von der Rückseite im Net.
Das ist diese Rappelkiste dort:
https://www.conrad.de/de/mc-crypt-pa-102-aktiv-pa-box-303644.html
https://www.amazon.de/Mc-Crypt-Aktiv-PA-Box-Leistung/dp/B003A61R6W
Da schreibt keiner was von 200W.

von Harald (Gast)


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Hallo Lothar,

Entschuldige, du hast natürlich Recht.

Bei dem unbekannten Gerät handelt es sich um verschiedene Geräte von 
Handys über mp3-player bis hin zu Laptops.

Die Box läuft auf beiden Seiten der Balance-Einstellung.

@Gustav
Primärseitig zieht die Box 70mA bei +-45VDC Speisespannung

von Harald (Gast)


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Entschuldige, ich war nicht zu hause. Es handelt sich um die 12/2A

von Harald (Gast)


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Nach kurzer Überprüfung kann ich sagen, dass beide "dicken" 
Endstufentransistoren "kalt" sind

von Henning (Gast)


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Hallo Harald,

gute Bilder (scharf) von dem Verstärkermodul in möglicherweise 
ausgebautem Zustand - wenn es einfach möglich ist - würden helfen.
Dann kann man auch Tips geben, wo man Fehler suchen kann.

;-)

Gruß Henning

von Harald (Gast)


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Hier sind einige Fotos. Platine vorerst noch nicht abmontiert.

von Michael W. (Gast)


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Im ersten Bild sehen mir die beiden 'sichtbaren' der 3 großen Elkos 
'offen' aus - will sagen, wenn man das Bild vergrößert betrachtet, sehen 
die 'Längsnähte' auf beiden C's etwas geöffnet aus...

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Michael W. schrieb:
> auf beiden C's etwas geöffnet aus...
Zumindest auf dem unteren. Und wenn das der Ausgangsentkopplungs-Elko 
wäre...

EDIT:
...dann würde er bei voller Laustärke wegen der Verlustleistung heiß. 
Wird er das? Wird überhaupt irgendwas heiß?

: Bearbeitet durch Moderator
von Siggi (Gast)


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Benutzt doch erstmal eine andere Source um den Fehler einzugrenzen !!!

von Harald (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> ...dann würde er bei voller Laustärke wegen der Verlustleistung heiß.
> Wird er das? Wird überhaupt irgendwas heiß?

Nein die Elkos werden nicht heiss, nur die Transistoren foto1 mitte und 
links, bzw. foto2 ganz oben rechts werden heiss.

Die Elkos sind alle geschlossen, der Schatten täuscht eventuell.

Ich habe mehrere Signalquellen verwendet, es ist mit allen das selbe :-/

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Harald schrieb:
> Nein die Elkos werden nicht heiss, nur die Transistoren foto1 mitte und
> links, bzw. foto2 ganz oben rechts werden heiss.
Das Problem liegt wie erwartet nicht im Leistungsteil der Box. Wenn da 
was faul ist, dann hört man das auch am veränderten Sound (Kratzig, 
Blechern, ...). Aber damit soll ja alles ok sein. Bis auf die geringere 
Lautstärke.

von MM (Gast)


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Sind die Emitterwiderstände der Leistungstransistoren hochohmig und 
haben die Endtransistoren einen BE-/ CE-Schluss?

Je nach Schaltungsausführung sorgen dann die Treibertransistoren für die 
viel zuleise Wiedergabe.

von Boomi (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Das Problem liegt wie erwartet nicht im Leistungsteil der Box.

Da bin ich schonmal erleichert.

MM schrieb:
> haben die Endtransistoren einen BE-/ CE-Schluss?

Das werde ich heute nachmittag überprüfen, danke :)

von Peter D. (peda)


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Harald schrieb:
> Hier sind einige Fotos. Platine vorerst noch nicht abmontiert.

Ich würde das Lautstärkepoti (Bild 2: B5K) verdächtigen.

von nhyjmk (Gast)


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Vielleicht haben aber auch die Nachbarn die Box manipuliert, weil sie 
die Nase voll hatten?

nhyjmk

von Boomi (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Ich würde das Lautstärkepoti (Bild 2: B5K) verdächtigen.

Den Poti habe ich durchgemessen, der scheint i.O. zu sein.

von Karl B. (gustav)


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Lothar M. schrieb:
> Da schreibt keiner was von 200W.

OK,
bezog mich auf:
Boomi schrieb:
> 200W-PA-Aktivlautsprechers

Harald schrieb:
> Primärseitig zieht die Box 70mA bei +-45VDC Speisespannung

Das sieht doch schon 'mal nicht schlecht aus.

Noch etwas,
ist die Lautstärkeminderung von leise bis laut immer gleich groß 
bemerkbar, oder kommt der Verstärker bei etwas mehr Power nicht mehr auf 
die geforderte Lautstärke ab einem bestimmten Punkt ?

Die Tendenz geht auch nach den Vorposts mehr in Richtung 
Vorstufendefekt.
Gibt es da noch irgendwelche Jumper für einschleifbare "Enhancer", wie 
ist der Signalweg ?

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Boomi (Gast)


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das mit der Lautstärkeänderung ist schwer zu sagen da von Anfang an die 
Lautstärke subjektiv nicht linear war sondern (geschätzt) das letzte 
Fünftel(?) keinen merklichen Unterschied gemacht hat. Schwer zu sagen ob 
der Bereich sich vergrößert hat. Da es schon ein paar Wochen her ist 
kann ich auch leider im unteren Bereich nicht so viel dazu sagen.

Bzgl Jumper werde ich nocheinmal nachsehen, denke aber nicht dass welche 
vorhanden waren.

Was genau zum Signalweg möchtest du wissen, bzw. welche Infos sind 
relevant?

Bzgl. der Leitung...die 3 XLR-Anschlüsse müssten direkt auf die 3 
Klinken-Segmente verbunden sein, oder? Hier messe ich von einem Segment 
Durchgang auf zwei der XLR-Anschlüsse (welche habe ich gerade nicht im 
Kopf).

von HildeK (Gast)


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Boomi schrieb:
> Bzgl. der Leitung...die 3 XLR-Anschlüsse müssten direkt auf die 3
> Klinken-Segmente verbunden sein, oder? Hier messe ich von einem Segment
> Durchgang auf zwei der XLR-Anschlüsse (welche habe ich gerade nicht im
> Kopf).

Der XLR ist ein Monoeingang. Auf der XLR-Seite müssten 1 und 3 verbunden 
sein, 1 ist GND. Pin 2 muss Verbindung mindestens zum Tip, meist aber zu 
Tip und Ring haben. Ggf. ist da noch ein Widerstand zwischen 1 und 3 
drin.
Auf der Klinkenseite müssten Tip und Ring verbunden sein (ggf. 
Widerstand, s.o.), wenn ich davon ausgehe, dass das Stereosignal L+R 
einfach kurzgeschlossen bzw. addiert wird. Sonst hättest du nur eine 
Seite des Stereosignals auf dem Lautsprecher.

Harald schrieb:
> Dass bei
> einem XLR-3.5mm-Klinken-Adapter der XLR an der Box sitzt war jedem
> einzelnen von euch klar und auch dass die 3.5mm Klinke
> höchstwahrscheinlich ein Kopfhörerausgang ist muss ich meiner Meinung
> nach nicht zwingend erwähnen

Doch. Auch ich hatte mir was anderes vorgestellt. In der PA-Technik sind 
3.5mm Klinken unüblich, jedoch wird durchaus mit 6.3mm Stereo-Klinke das 
selbe gemacht wie mit XLR. Du hattest nichts von 3.5mm erwähnt, du 
hattest nichts von der Art der Quelle erwähnt, nur Klinke <-> XLR.
Ich hab ein Pult, das am Ausgang 6.3mm Klinke differentiell hat und die 
Aktivbox hat sowohl 6.3mm Klinke diff. und XLR diff. als Eingang.

von Karl B. (gustav)


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HildeK schrieb:
> Ich hab ein Pult, das am Ausgang 6.3mm Klinke differentiell hat und die
> Aktivbox hat sowohl 6.3mm Klinke diff. und XLR diff. als Eingang.

Hi,
im Bild so etwas?

ciao
gustav

von Boomi (Gast)


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Diese beiden Transistoren sind gelblich angelaufen und sind an den 
Lötstellen leicht bräunlich...
Wie kann ich sie am besten auf Funktion prüfen ohne sie auszubauen?

von HildeK (Gast)


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Karl B. schrieb:
> im Bild so etwas?

Ja, fast - nur ist der XLR in dem Fall männlich. Diese Variante käme nur 
in Frage, wenn vom Pult mit XLR weggefahren wird und am Aktiv-LS nur 
diffenetielle Klinge steckbar ist. Aber es wurde ja inzwischen geklärt, 
dass das hier nicht vorliegt, sondern ein normaler 3.5mm 
Stereoklinkenstecker an einen MPR-Player o.ä. angesteckt wird. Das war 
nur meine Erklärung dazu, dass man nicht automatisch mit den Aussagen 
des TO auf das korrekte Setup schließen kann.

Boomi schrieb:
> Diese beiden Transistoren sind gelblich angelaufen und sind an den
> Lötstellen leicht bräunlich...

An den Transistoren sehe ich noch nichts ungewöhnliches, höchstens Reste 
der Wärmeleitpaste. Die Lötstellen zeigen, dass diese Transistoren schon 
mal gewechselt wurden. Das sind einfach die Reste vom Flußmittel, das 
danach nicht entfernt wurde und hat auch keinen negativen Einfluss. So 
sieht das halt aus, wenn man sie händisch auslötet und dann wieder 
einlötet - die anderen Lötstellen wurde auf der Lötwelle gemacht und die 
Platine ggf. danach gereinigt.

Die Transistoren kannst du nur dann testen, wenn du sie ausbaust und an 
eine geeignete Testschaltung / Meßgerät anschließt. Sind es FETs oder 
bipolare Transistoren?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Boomi schrieb:
> Wie kann ich sie am besten auf Funktion prüfen ohne sie auszubauen?

Sieht mir nach den Spannungsreglern für die Vorstufe aus. Da sollten am 
Ausgang z.B. +/-15V stehen und am Eingang die Versorgungsspannungen der 
Endstufe, könnten z.B. +/-30-40V sein. Warm werden dürfen sie, aber 
nicht kochen, sehen wie 1-2A Typen aus.
Der Eingang zu den Reglern ist im Allgemeinen der mittlere Pin 
(Kollektor). zwischen den äusseren Pins sollten etwa 0,7V stehen und 
gegen Masse gemessen dann die +/-15V. Der eine regelt die negative, der 
andere Transistor die positive Spannung.
Vorsicht, abrutschen beim Messen kostet viel bzw. die Endstufe.

: Bearbeitet durch User
von BobDylan (Gast)


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Es deutet alles darauf hin, dass es schlicht und ergreifend am Kabel 
liegt...

von So isses (Gast)


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@Matthias S

Was denn nun, Spannungsregler oder Transistor ?


@Boomi Ohne Schaltplan klappt die Fehlersuche und Reparatur
nicht. Man kann das Gerät nicht mit Vermutungen überprüfen, einer meint 
das Poti, der nächste glaubt das Kabel, ein anderer schreibt was von 
Spannungsregler, im nächsten Satz schreibt er Transistor usw. Also 
Schaltplan besorgen und dann mit Logik
den Fehler oder die Ursache suchen.

Die beiden Transistoren hast du in 10 sec ausgelötet,
dann kannst du sie auch vernünftig durchmessen.

von Karl B. (gustav)


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So isses schrieb:
> Also
> Schaltplan besorgen und dann mit Logik
> den Fehler oder die Ursache suchen.

Leichter gesagt als getan.

Karl B. schrieb:
> Hi,
> finde nur ein Bild von der Rückseite im Net.
> Da steht 120VA Netzeingangsleistung drauf.
> Sonst kein Schaltbild oder Vergleichbares.

Wer findet den Link zum Schaltbild?

ciao
gustav

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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So isses schrieb:
> @Matthias S
>
> Was denn nun, Spannungsregler oder Transistor ?

Transistor als Spannungsregler (aka Längsregler) geschaltet. Das ist 
doch nun wirklich nicht schwer, oder? Erkennbar vor allem daran, das da 
an der Basis u.a. eine Z-Diode hängt.
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204131.htm

Dreibeinregler vertragen oft nicht die hohe Eingangsspannung, die für 
die Speisung der Endstufe gedacht ist. Deswegen nehmen viele Schaltungen 
den guten alten Längsregler. So werden die Dinger auch warm.

: Bearbeitet durch User
von BobDylan (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Boomi schrieb:
>> dass die Lautstärke seit dem letzten Gebrauch deutlich abgenommen hat.
> Mit der selben Signalquelle und gleichem Eingangspegel?

Und vor allem: mit der selben Strippe??? Ich fürchte nämlich, dass der 
TE ein mehr oder weniger selbstgefertigtes Kabel benutzt, bei dem Tip 
der 3,5er Klinke auf Pin 2 (oder 3) Und Ring auf Pin 3 (oder 2) des 
XLR-Steckers gelötet ist.

Denn die Fehlerbeschreibung des TE passt ganz genau dazu.

von Karl B. (gustav)


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BobDylan schrieb:
> Und vor allem: mit der selben Strippe??? Ich fürchte nämlich, dass der
> TE ein mehr oder weniger selbstgefertigtes Kabel benutzt, bei dem Tip
> der 3,5er Klinke auf Pin 2 (oder 3) Und Ring auf Pin 3 (oder 2) des
> XLR-Steckers gelötet ist.

Hi,
also bin selbst etwas erstaunt.
Das Bild zeigt also einen asymmetrischen Mikrophonanschluss.
Sollte der TO das auch so vorfinden?

ciao
gustav

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Karl B. schrieb:
> Wer findet den Link zum Schaltbild?

Zur besagten Box hab ich nix gefunden. Da aber "Mc Crypt" das (eigene) 
Rad nicht immer wieder neu erfindet wird es zur Not auch der Schaltplan 
einer Endstufe tun.

Siehe Anhang.

von BobDylan (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Sollte der TO das auch so vorfinden?

Weiß ich nicht. Aber wenn, dann sollte der TE von rot zu blau im 
XLR-Stecker eine Brücke löten, und hört in seiner Box den linken Kanal 
der Quelle in der Lautstärke, die die Quelle hergibt. Die grüne Strippe 
bleibt unangeschlossen.

Ich vermute, dass der TE auch noch eine zweite Box hat (wg. Sterero), 
dann muss für diese Box der Grüne auf Pin 2 des XLR, und der Schirm auf 
1+3. Dann hört er auf der zweiten Box den rechten Kanal.

Er braucht also ein sogenanntes Y-Kabel, um in vollen Hörgenuss zu 
kommen (wenn man bei Mc.Crypt von sowas überhaupt sprechen kann).

von BobDylan (Gast)


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Nachschlag: hab mir das verlinkte McCrypt-Schaltbild angesehen: da ist 
die XLR-Buchse falsch beschriftet, oder "in echt" sogar falsch belegt. 
Traue ich denen zu.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
habe gerade 'mal das Mikrophonkabel ausprobiert.
Da war eine Unterbrechung auf dem "Ring". Habe es repariert.
Jetzt kommt das Überraschende:
Wenn ich das symmetrisch beschaltete Mikrophon (mit ca. 10 m 
Verlängerung)
an die Soundkarte des PC anschließe und auf Mikrophon-Eingang gehe, höre 
ich das Mikro gut. (Mono, da die Pinne für rechts und links an der 
Eingangs-Buchse durch die Software virtuell verbunden sind. Mikro und 
Line-In benutzen dieselbe Buchse.)
Nehme ich Line in, ist das Mikro nur auf dem linken Kanal zu hören 
(natürlich ziemlich leise).
Bei Line In hätte ich eigentlich erwartet, dass auf rechtem und linkem 
Kanal zwei um 180 Grad verdrehte Signale zu hören gewesen wären, da nur 
die Kapazität der "Masse"-Ummantelung des Kabels die "Rückführung" des 
Signals bewerkstelligte.

Die Phantomspeisung für's Mikro (1,5 Volt Batterie) ist dabei 
eingeschaltet.
Oder es hat die NF auch über die Phantomspeisung eine Rückführung.
Wohlgemerkt es brummt nicht, also ist die Abschirmung intakt.

Soweit die Probe auf's Exempel für einen Mikrophon-Anschluss.

Wie nun die Eingangsbeschaltung des eingangs erwähnten Verstärkers 
tatsächlich ist, sollte der TO noch einmal abchecken.

Könnte durchaus sein, dass er das NF-Signal "nur" als Übersprechen hört.
BobDylan schrieb:
> da ist
> die XLR-Buchse falsch beschriftet, oder "in echt" sogar falsch belegt.
> Traue ich denen zu.
Der Masse-Kontakt ist zumindest bei der Buchse "voreilend", daran kann 
man das schon sehen, das es dann Pin 1 sein muss.



ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Gast)


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Hallo,
wenn die Kiste eine Zeit lang gut funktioniert hat, werden wohl 
Schaltung und Kabelbelegung ansich brauchbar sein.
Wenn die Schaltung ähnlich der oben gezeigten ist, könnte auch der 
Eingangs-OPV im Orkus sein. Voriges Jahr habe ich mein letztes analoges 
Mischpult restauriert (32 Kanäle) Auch dort waren ein paar Kanäle sehr 
leise bzw. blubberten. Nachdem ich Elkos und Anderes in Verdacht und 
gewechselt hatte, waren es letztlich die Eingangs-OPVs (TL072 und TL071) 
der defekten Kanäle.
Im rauhen Alltagsbetrieb kann da schon mal ein ulkiger Impuls rein 
kommen.

Old-Papa

von Boomi (Gast)


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BobDylan schrieb:
> Ich fürchte nämlich, dass der
> TE ein mehr oder weniger selbstgefertigtes Kabel benutzt

Hallo Bob,
nein, ich verwende lediglich ein selbstgekauftes vom großen C (ohne 
nachträgliche Bearbeitung) :)
BobDylan schrieb:
> Ich vermute, dass der TE auch noch eine zweite Box hat

nein, ich verwende momentan nur diese eine.

sorry für die kurze Antwort, werde mir heute Abend die anderen Antworten 
zu Gemüte führen,

schönen Tag an alle! :)

Boomi

von Karl B. (gustav)


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Hi,
noch einmal zu Kabeln:

Hier die Antwort des Mikrophonhersteller-Supports:

"...Das Mikrofon kann sowohl mit Batterie- als auch mit Phantomspeisung 
(12 – 48V) arbeiten.
Letzteres ist problemlos auch bei eingelegter Batterie möglich.
Die korrekte Belegung für ein symmetrisches Kabel XLR -> Klinke finden 
Sie im Anhang.
Alternativ sind solche Kabel in guter Qualität für kleines Geld in jedem 
gut sortierten Fachhandel erhältlich: Link zu T*mann..."

Das nur zur Vervollständigung.

ciao
gustav

von Günther (Gast)


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Das ist genau der Grund, warum ich mir nie Aktivboxen kaufen würde (gute 
Lautsprecher vorausgesetzt - bei 200 Euro Brüllwürfeln ist das was 
anderes). Wenn man 2K oder mehr Euro für ein Lautsprecherpaar ausgibt, 
sollte man damit auch die nächsten 20 Jahre zufrieden sein können - und 
ist es i.d.R. auch.
Aktive LS werden aber vermutlich nicht solange halten (man sieht ja, wie 
oft die Subwoofer-Verstärker ihren Geist aufgeben), daher mache ich 
einen weiten Bogen um Aktiv-LS.

von Karl B. (gustav)


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Günther schrieb:
> Aktive LS werden aber vermutlich nicht solange halten

Hi, da gibt es aber auch Gegebeispiele.
Beim WDR z.B. waren oder sind noch im kleinen Sendesaal Aktivboxen in 
der Beschallungsanlage vorhanden.
Ein Vorteil, der immer wieder für den Hausgebrauch genannt wird, soll 
die optimale Anpassung der Verstärker an die Lautsprecher sein.
Es fällt eine "unkalkulierbare", längere Strippe vom Verstärker zum LS 
weg.

Nachteil wäre natürlich, dass insgesamt zwei "Strippen" gebraucht 
werden, eine für die Netzleitung und eine für die NF-Ansteuerung, wo 
sich auch gewisse Probs einschleichen können, (wie man hier in diesem 
Beispiel auch vermuten könnte.)

ciao
gustav

von Günther (Gast)


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Ich behaupte ja nicht, dass Aktivlautsprecher keine Vorteile haben. Ganz 
unbestreitbar lassen sich aktiv die einzelnen Chassis besser aneinander 
anpassen. Ich (aber das ist halt meine persönliche Meinung) hätte keine 
Lust in 10 Jahren an den Dingern rumbasteln zu müssen, weil Elkos 
ausgetrocknet sind, sie irgendeine Einstellung vergessen haben oder sich 
versehentlich verstellt haben (IR Codes falsch interpretiert) etc.
Und ob die Lautsprecher beim WDR noch nie eine Reparatur benötigten weiß 
ja keiner.
Wer Geld wie Heu hat und dem das egal ist, der kann dann auch damit 
leben, die Dinger nach 10 Jahren zu tauschen oder reparieren zu lassen.

von HildeK (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Ein Vorteil, der immer wieder für den Hausgebrauch genannt wird, soll
> die optimale Anpassung der Verstärker an die Lautsprecher sein.
Nicht nur für den Hausgebrauch.
> Es fällt eine "unkalkulierbare", längere Strippe vom Verstärker zum LS
> weg.
Die ist so kalkulierbar wie eine XLR-Leitung, die jedoch entweder im 
Multicore oder in der aktiven Stagebox eh schon bis in die Nähe der Box 
liegt. Was aber wegfällt, sind die externen Endstufen.
Die zwei 'Srippen' stören mich auch.

von Mitleser (Gast)


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Was ist denn in den Weichen der passiven LS drin?

Ich vermute keine Elkos, die kaputtgehen können und die man dann 
austauschen müsste, wozu es einen Lötkolben braucht, denn man nicht 
daheim hat und der auch viel zu schwer ist, zu bedienen?

Es gibt wohl kaum ein Bauteil dass sich so schnell und sicher 
austauschen lässt wie ein Elko mit dicken Drähten

von Günther (Gast)


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Mitleser schrieb:
> Was ist denn in den Weichen der passiven LS drin?

Wenn es hochwertige LS sind, sind da nur Folienkondensatoren drin.

Es geht mir doch nicht darum, ob man es reparieren 'kann'. Mir geht es 
darum, dass (für mich) gute Lautsprecher (wie gesagt, wie sprechen hier 
von der x-tausend Euro Kategorie) spielen sollen ... immer gleich ... 
ohne Ausfälle .... viele viele Jahre lang. Ich sehe es meinem teuren KEF 
Subwoofer, der eigentlich nur für Filme ins Spiel kommt: alle 5 Jahre 
muss ich den Verstärker ausbauen und nach einem Fehler suchen. Es ist 
immer was anderes.
Was ich beim Subwoofer gerade noch so tolerieren kann (ich bin jedesmal 
kurz davor ihn auszutauschen, aber da jeder gute Sub ein Aktiv-Sub ist, 
ändert es auch nichts), ist für mich ein No-Go für Hifi-Lautsprecher.
Aber mir ist doch egal, wer was kauft und später damit Probleme hat .... 
ich wollte nur einen Tipp geben worüber man auch längerfristig 
nachdenken sollte.

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Adele schrieb:
> Es kann auch sein, daß HilkeK recht hat, bei dieser Erklärung wird die
> Lautstärke auch nicht springen:

Ganz sicher, allerdings sollte man es merken, wenn man mit einem Kabel 
die volle und mit einem anderen die halbe Lautstärke hat. Das habe Ich 
aus der Beschreibung des TEs jetzt so nicht ersehen können :-)


Günther schrieb:
> Ich sehe es meinem teuren KEF
> Subwoofer, der eigentlich nur für Filme ins Spiel kommt: alle 5 Jahre
> muss ich den Verstärker ausbauen und nach einem Fehler suchen. Es ist
> immer was anderes.

Sehr interessante Aussage!

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