Identifizierung Bauteil, Widerstand

Gast #6689359
Hallo,

ich bräuchte mal eure Hilfe bei der Identifizierung eines Widerstandes.
Sind die Farben Braun-Schwarz-Orange-Gold und 1k oder wie seht ihr das?
Schwarz und Gold sind klar, aber bei den anderen Beiden bin ich mir 
nicht sicher.
Messen kann ich nicht, da defekt und einen Schaltplan habe ich auch 
nicht dafür, falls die Frage kommen sollte.
Leistung ist 2W?

Danke euch schon mal.
Mike
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Gast
H. H. schrieb:
> Zeig doch mal die Platine. Sicher kann man anhand derer die Funktion
> erkennen, und dann auf einen plausiblen Wert kommen.

Ok, wenn das was hilft. Der Widerstand ist zwischen Eingangsseitig 
Gleichrichter (KBP206) und Ausgangsseitig einem Trafo geschalten.
Den Rest der Schaltung hab ich noch nicht verfolgt. Das wird dann auch 
ein paar Tage dauern.
Ist übrigens ein Netzteil 110-220V / 5V.

Gustl B. schrieb:
> Da wären jetzt farbige Bilder nicht schlecht.

Bei mir wird das Bild in Farbe angezeigt. Hab ich beim Hochladen was 
falsch gemacht?
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Die Farben sind ja kaum erkennbar. Der dritte Ring scheint mir aber eher 
ein brauner zu sein der durch Hitze ausgeblichen ist. Das wären dann 100 
Ohm was mir bei der Bauform auch wahrscheinlicher erscheint. Wenn mann 
wüsste wo der drin war könnte man das besser analysieren.
Gast
Sebastian W. schrieb:
> Nein, aber die Farben des Widerstands kommen auf dem Foto ganz schlecht
> rüber. Beleuchtest du beim Fotografieren eventuell mit LED-Licht?

Ja, von der Handykamera. Hab noch mal ein paar weitere gemacht, unter 
verschiedenen Lichtverhältnissen, aber die sind meiner Meinung nach noch 
schlechter. Das vom ersten Post sieht relativ original aus. Also keine 
verfälschten Farben.
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Gast
Steffen W. schrieb:
> wäre übrigens 10 kOhm

Ja hab ich wohl falsch abgelesen oder die Null vergessen.

Steffen W. schrieb:
> Ein bissel mit Bilbearbeitung rumgespielt und schon sieht man mehr.
> Der dritte Ring ist braun - also 100 Ohm.

Cool, danke.
Ist das dann normal, dass zwei verschiedene Braun-Töne verwendet wurden 
oder ist das alterungsbedingt?
Von der Größe her ist das einer mit 2 Watt oder?
Gast
Rainer Z. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Vor der Schaltung her passen 100 Ohm, aber keine 2W. Merkwürdig...
>
> Ja, aber 10 kOhm und 2W würden noch weniger passen. Nach meinem
> Farbsehen sind ist der dritte Ring ebenfalls ziemlich deutlich braun.

Es wundert mich ja nur, dass der durchgebrannt sein soll, wo doch 2W 
schon deutlich überdimensioniert erscheinen.
Gast
Steffen W. schrieb:
> Ein bissel mit Bilbearbeitung rumgespielt und schon sieht man
> mehr.
> Der dritte Ring ist braun - also 100 Ohm.

Aber warum hat er eine so deutlich andere Farbe als der erste Ring?
Der erste Ring könnte ja auch mal rot gewesen sein, dann wären es 200 
Ohm.
Wenn ich mir bei Digikey das Bild des Yageo RSF200JB-73-200R 200 OHM 2W 
5% Widerstands ansehe und mir den etwas gealtert vorstelle könnte das 
auch passen.

https://media.digikey.com/photos/Yageo%20Photos/RSF200JB-200R.jpg
Gast
Stefan schrieb:
> Aber warum hat er eine so deutlich andere Farbe als der erste Ring?
> D

Ja warum ist der Widerstand kaputt ?
.Zu heiss geworden im Bereich der Widerstandsschicht ?
.Warum sollte darunter nicht die Farbe leiden.

Aber der Widerstand ist weder ein inrush current limiter noch ein shunt 
zur Strommessung noch ein snubber, sondern wohl der start up Widerstand, 
der nicht dauernd 350V aushalten muss und auch einiges an Leistung, was 
kleine nicht können
Bloss als startup-Widerstand wären selbst 10k zu niederohmig, eher 100k 
was zu gelbem Ring und 1.2W Dauerverlust führt.

Der mike soll nicht so faul sein, und von der handvoll grobmotorischer 
THT  Bauteile auf Primärseite mal die Verschaltung abzeichnen und mit 
der Grundschaltung aus dem Datenblatt des IC (3844?)  vergleichen.
Gast
mike schrieb:
> ich bräuchte mal eure Hilfe bei der Identifizierung eines Widerstandes.

Auch wenn der Zustand "Widerstand kaputt" möglicherweise digital ist, 
hat das mit Fragen rund um Mikrocontroller und sonstige digitale 
Elektronik wenig zu tun.
H. H. schrieb:
> Nö, der hängt in Reihe mit der Versorgungswicklung.

Ja, und wenn es dann eine 5 V-Versorgung ist, würden bei einem 100 
Ohm-Widerstand 0,05 A fließen. Da wäre ein 2W-Widerstand mehr als 
ausreichend dimensioniert, selbst wenn vor einen Spannungsregler die 
Spannung auf der Sekundärseite des Trafos noch geringfügig höher ist.

Bei einem höheren Widerstand als 100 Ohm macht eine 2W-Ausführung erst 
recht keinen Sinn.
Gast
H. H. schrieb:
> Nö, der hängt in Reihe mit der Versorgungswicklung.

Ein Versorgungswickelung die über den Winderstand an plus 320V hängt ?

Ich befürchte eher, man kann aus den Photos die Schaltung nicht wirklich 
erkennen. Aber so lange der TE zu faul ist, bleibt es schönen 
Rätselraten.

Wenn ich vom Brückengleichrichter zum Siebelko die GND Leitung weiter 
verfolge, lande ich direkt neben dem Anschluss der Versorgungswicklung 
an dem der Widerstand angeschlossen ist, der mit seiner anderen Seite an 
plus 320V hängt.

Dazwischen ist kein Millimeter Abstand und es ist ziemlich braun.

Dort hat er aber nicht gelötet, um den Widerstand raus zu kriegen, der 
sitzt ja entfernt davon am Rand.

Es geht aber noch ein Bauteil von diesem Anschluss der 
Versorgungswicklung ab. An welches Bauteil auch immer. Der andere 
Anschluss der Versorgungswicklung sollte an die Diode D2 führen.

Aber letztlich ist das ohne Schaltplan geraten, und es macht keinen 
Sinn. Die Versorgungswicklung sollte an GND.
Gast
MaWin schrieb:
> Ein Versorgungswickelung die über den Winderstand an plus 320V hängt ?

Oha, du hast Recht, das ist ja Plus des ZK, nicht Minus. Dann ist das 
wirklich der Anlaufwiderstand, und dann passen 100 Ohm ganz und gar 
nicht. Dafür sind 2W auf einmal völlig plausibel...
Gast
Steffen W. schrieb:
> ...mit Bildbearbeitung rumgespielt

Ich habe da auch noch mal dran rumgespielt. Beide Ringe müssten Braun 
sein (100R), auch Wenn es zwei unterschiedliche Brauns sind, aber Braun 
ist und bleibt nun mal Braun und wird dann aber auch wie ein richtiges 
Braun behandelt und gezählt!
Angehängte Dateien:
Gast
Adolf Fiedler schrieb:
> Steffen W. schrieb:
>> ...mit Bildbearbeitung rumgespielt
>
> Ich habe da auch noch mal dran rumgespielt. Beide Ringe müssten Braun
> sein (100R), auch Wenn es zwei unterschiedliche Brauns sind, aber Braun
> ist und bleibt nun mal Braun und wird dann aber auch wie ein richtiges
> Braun behandelt und gezählt!

Nachdem klar ist, dass es sich um den Anlaufwiderstand handelt, sind 100 
Ohm völlig indiskutabel, 100kOhm würden viel ehr passen.
Gast
H. H. schrieb:
> 100kOhm würden viel ehr passen.

Dann müsste das Gelb durch Temperatureinflüsse schön gleichmäßig über 
die Zeit, so nach und nach, Braun geworden sein. Das kann zwar sein, 
wäre mir für meinen Geschmack aber zu gleichmäßig.

Orange und Braun sind sich da schon ähnlicher (10k).
Gast
Adolf Fiedler schrieb:
> H. H. schrieb:
>> 100kOhm würden viel ehr passen.
>
> Dann müsste das Gelb durch Temperatureinflüsse schön gleichmäßig über
> die Zeit, so nach und nach, Braun geworden sein. Das kann zwar sein,
> wäre mir für meinen Geschmack aber zu gleichmäßig.
>
> Orange und Braun sind sich da schon ähnlicher (10k).

10k sind aber als Anlaufwiderstand indiskutabel.
Gast
Hey Leute, ihr seit super.
Hätte nicht gedacht, dass sich so viele daran beteiligen und dass dass 
es dann doch so kompliziert wird.
Ich werde versuchen euch bis morgen einen Schaltplan zu liefern.
Und danke schon mal.
Gast
MaWin schrieb:
> Der mike soll nicht so faul sein, und von der handvoll grobmotorischer
> THT  Bauteile auf Primärseite mal die Verschaltung abzeichnen und mit
> der Grundschaltung aus dem Datenblatt des IC (3844?)  vergleichen.

MaWin schrieb:
> Wenn ich vom Brückengleichrichter zum Siebelko die GND Leitung weiter
> verfolge, lande ich direkt neben dem Anschluss der Versorgungswicklung
> an dem der Widerstand angeschlossen ist, der mit seiner anderen Seite an
> plus 320V hängt.

Ja.

In einem Datenblatt habe ich dazu 39K/2W gefunden.
In anderen 100K.

http://pdf.datasheetcatalog.com/datasheets/diodes/AP3842G_AP3843G_AP3844G_AP3845G_thru_AP3845GUMTR-E1.pdf
mike schrieb:
> Ist das dann normal, dass zwei verschiedene Braun-Töne verwendet wurden
> oder ist das alterungsbedingt?

Durch Hitze verändern sich Farben, in der Mitte eines Widerstandes
ist es am wärmsten, nämlich genau in dem Bereich, wo der dritte oder
vierte Ring den Widerstand angibt...

Also kann aus rot (dunkelrot) leicht ein Braunton entstehen oder
auch orange, je nach Farbe und Trägerfarbe...

Die Meisten haben bis jetzt mehrheitlich 100 R vor Augen, wenn man
aber die Schaltung sieht, dann kann man das richtig erspähen,
je nach Anwendung...
Beitrag #6690849 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6690850 wurde von einem Moderator gelöscht.
Franz Josef Wasserkopf schrieb im Beitrag #6690850:
> Der Mann ist gefährlicher als sein Widerstand weil einfach nur Superdumm
> - ein Intelligenzbestiensimulierer mit viel Zeit für gar nichts.

Na dann!

bin jetzt gespannt zu den Meinungen dazu...

Franz Josef Wasserkopf schrieb im Beitrag #6690849:
> Japp und deine runzlige Vorhaut will auch keiner hier jemals blicken -
> auf nimmer Wiedersehn - Du Troll

Auch dazu...

Wasserkopf ist sicher ein guter Name für einen gepflegten Auftritt...
Gast
Also wie versprochen ein Schaltplan.
Hatte aber nicht so viel Zeit und bin auch nicht so weit gekommen wie 
ich eigentlich vor hatte.
Den Rest und die fehlenden Werte reiche ich noch nach, falls 
erforderlich.

Wenn ich mir eure Antworten so durchlese, ist das doch schwieriger als 
ich dachte.

MaWin schrieb:
> Der mike soll nicht so faul sein, und von der handvoll grobmotorischer
> THT  Bauteile auf Primärseite mal die Verschaltung abzeichnen und mit
> der Grundschaltung aus dem Datenblatt des IC (3844?)  vergleichen.

Ich hab dazu dieses Datenblatt gefunden
https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/53204/FAIRCHILD/KA3844B.html
hat mich aber nicht weitergebracht.
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Gast
W.A. schrieb:
> mike schrieb:
>> Den Rest und die fehlenden Werte reiche ich noch nach, falls
>> erforderlich.
>
> Jetzt wäre es ganz witzig zu wissen, wo sich der große Unbekannt im
> Schaltplan befindet?

Was genau meinst du?
Gast
Primärseite sollte jetzt eigentlich soweit fertig sein.
Eine Frage noch zum U2 (4N35). Muss der so geschalten sein, dass Pin 6 
frei bleibt?
Ich hab auch statt dem R3 mal einen 10k Widerstand eingelötet und kurz 
laufen lassen. Also grundsätzlich funktioniert das Netzteil damit 
wieder. War 1/4 Watt und wurde schnell heiß. Keine Ahnung, ob nicht das 
die eigentliche Ursache war.
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Gast
So, melde mich wieder zurück.
Vielen Dank auch noch für die bisherige Hilfe.

Hab eine gute und eine schlechte Nachricht.
Zuerst die Gute.
Der Widerstand hat gepasst. Hatte den alten nochmal gemessen und je nach 
dem wie man ihn hält und biegt zeigt er mal 100k an.
Conrad hatte den nur in 3 Watt aber wenn man den alten und neuen 
Widerstand nebeneinander hält, ist das die richtige Größe.

Gut, soviel dazu.
Das Netzteil ließ sich einschalten und hat mal kurz geraucht -> R7 nun 
defekt. (war ja klar, dass das nicht der einzige Fehler war)
Hab dann die meisten Bauteile nochmal nachgemessen.
Trafo, Dioden, Gleichrichter (siehe Bild) sind i.O.

Q1 scheint mir defekt zu sein. (Bin mir aber nicht 100% sicher)
Kann ich für den P5NA80 den STP7NK80Z als Ersatz nehmen?
P5NA80 
https://datasheetspdf.com/pdf-file/1009569/STMicroelectronics/P5NA80/1
STP7NK80Z 
https://www.reichelt.de/mosfet-n-ch-z-dio-800v-5-2a-125w-1-8r-to220-stp7nk80z-p257413.html?&trstct=pos_0&nbc=1

Der C7 sollte 100pF haben? (Aufdruck 101). Gemessen hab ich 40pF.

Ich hab den Schaltplan etwas aktualisiert und auch aufgrund einiger 
Beschwerden etwas umgezeichnet. Sieht jetzt etwas anders aus, aber 
besser???
Werde morgen wenn ich Zeit habe, ansonsten am Wochenende den Plan noch 
um die Sekundärseite ergänzen.
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