Hallo ich bin neu hier, aber hab mal gleich an Anliegen an euch.
Ich spiele Basketball und will mir für draußen eine große LED oder LCD
Spieluhr bauen. Die Zahlen sollten draußen gut zu lesen sein, und auch
schon an die 20cm groß.
Die Uhr soll sowohl vorwärts als auch rückwärts laufen können und dabei
eine einfache Einstellmöglichkeit für den Countdownwert haben. Eine
Kabelfernbedienung mit Start, Stopp, Reset wäre eine optionale
Möglichkeit. Gerne mit Tonausgabe bei Ablauf des Countowns.
Format des Displays wäre H:MM:SS
Später könnte ich mir eine Erweiterung zum Punktezählen sehr gut
vorstellen. Dann käme für Heim und Gast jeweils ein dreistelliges
Display hinzu.
Ich kann sehr gut löten, aber keine Schaltpläne erstellen oder ohne
Anleitung besonders gut lesen. Ist so ein Projekt für mich überhaupt
realisierbar? Ich würde da viel auf eure Hilfe setzen. Das ganze sollte
von den Kosten in einem überschaubaren Rahmen bleiben.
Ich freue mich auf eure Beiträge
MfG
Pat
Das Projekt ist meiner Schätzung nach in ca. 2 Monaten durchziehbar,
wenn du dran bleibst. Kosten für die Bauteile bei geschicktem Einkauf
und einfallsreichem Design der "LED-Anzeigeplatine" zwischen 50 und
100€.
Alles nötige ist hier in der Artikelsammlung speziell AVR-Tutorial
und im AVR-GCC-Tutorial beschrieben. Projekte mit "Riesigen
LED-Anzeigen" dürften auch im Netz rumgeistern. Von einem Projekt hier
im Forum weiss ich auch.
Dein Fahrplan könnte so aussehen:
Wie werden LEDs per µC angesteuert.
Wie werden Tasten ausgewertet.
Wie werden LEDs in Serie zu einem Strang geschaltet und über
"Transistoren als Schalter" angesteuert.
Wie benutzt man einen Timer des µC.
Wie sieht eine 7-Segmentanzeige aus und wie baut man die mit
LED-Strängen nach.
Wie multiplext man mehrere 7-Segmentanzeigen.
Hi
Na dann erzähl mal, welche Ausbildung du hast. Gut Löten kann ein
Klempner auch.... Gestern hat mein Kollege die gleiche Idee gehabt,
gleiche Sportart, daher die Nachfrage. Du kommst nicht zufällig aus dem
Raum Göttingen ?
Egal, der Weg ist bereits genannt, wobei ich dazu tendiere, die Anzeige
nicht mit Tasten zu bedienen, sondern an einen PC zu hängen. Da wäre
dann die Bedienung halt etwas einfacher und das Ding kann universell
eingesetzt werden.
Gruß oldmax
Ein Bekannter von mir hat diese Displays gebaut.
Die Segmente sind aus je ca. 10 wießen LEDs gebaut. Die Ansteuerung
erfolgt über serielle Schieberegister und ULNxxx Treiber.
Die Schieberegister haben den tollen Nebeneffekt, daß die Ziffern
"durchgerollt" werden.
Wow, danke für die vielen Antworten. Besonders der SparkFun Link hat mir
viel geholfen, da ist das ganze ja recht einfach beschrieben. YouTube
hat auch einige gut erklärte Videos parat. Wenn man sich das in kleine
einzelne Schritte zerlegt, sieht es gar nicht mehr so kompliziert aus.
Eine Steuerung per PC wäre denke ich die bessere Lösung. Ich werde heute
Abend bzw. morgen mir eine Grafik erstellen wie das ganze später
aussehen soll. Vielleicht könnt ihr mir dann ja helfen eine
Einkaufsliste zu erstellen.
oldmax schrieb:> Gestern hat mein Kollege die gleiche Idee gehabt,> gleiche Sportart, daher die Nachfrage. Du kommst nicht zufällig aus dem> Raum Göttingen ?
Aus Göttingen komme ich nicht. Ist hier aber auch noch Niedersachsen,
komme aus dem Raum Osnabrück.
Vielleicht können wir mit einee 24 Sekundenuhr anfangen (24 sec.
Countdown mit Ton und Signallicht am Ende + Start/Stopp/Reset), das wäre
bestimmt der leichtere Einstieg in das Pojekt.
So die Zeichnung für die Shot Clock ist fertig.
Habe nochmal die offiziellen Regeln nachgelesen. Für beide Zeitanzeigen
sollte bei Auflauf ein Signal ertönen und ein roter LED-Schlauch
aufleuchten. Zusätzlich beim Ablauf der 24 sec. soll der rote Kreis
aufleuchten. Beim Stopp der gelben Zeit, stoppt die rote auch. Wobei die
rote nicht auto mit der gelben wieder beginnt.
Die gelbe Zeit hat das Format "MM:SS" und die rote "SS"
Wenn es geht soll das ganze mittels Funk gesteuert werden. Die zwei Shot
Clocks sollen sowohl paralell als auch getrennt geschaltet werden
können.
Ich würde jetzt erst die Uhren basteln und mich dann um die Technik
kümmern. Wo bekomme ich denn die LEDs her? Kann mir einer die Schriftart
für die Ziffern verraten, damit ich mit Schablonen machen kann?
Oder wie würdet ihr an die Sache rangehen?
Grüße
Pat
Und hier eine Zeichnung vom späteren Scoreboard. Die Uhren müssten
nachher synchron mit den zwei kleinen Anzeigen laufen.
Was würdet ihr mit für LEDs empfehlen wenn die größten Zahlen nachher 30
cm hoch sein sollen? Mit fertige LED-Leisten wird mir das ganze ein
bißchen teuer.
Hat jmd sowas schon mal gebaut und kann mir Tipps geben? Gebaut bekomme
ich das leicht nur bei der Technik und Ansteuerung brauche ich Hilfe.
@ bremair (Gast)
>Und hier eine Zeichnung vom späteren Scoreboard. Die Uhren müssten>nachher synchron mit den zwei kleinen Anzeigen laufen.
Kein großes Problem.
>Was würdet ihr mit für LEDs empfehlen wenn die größten Zahlen nachher 30>cm hoch sein sollen?
Keine Ahnung, wahrscheinlich 10mm oder gar 20mm LEDs. Aber wenn das Ding
draussen in der direkten Sonne noch lesbar sein soll, hast du sowieso
ein Problem.
Da brauchst du mindestens einen Kontrastfilter, z.B. aus braunem
Plexiglas.
Oder man nimmt gleich mechanische Klappanzeigen, die haben kein
Kontrastproblem. Such mal im Forum, da gab es vor einiger Zeit mal einen
Link auf eine Quelle.
> Mit fertige LED-Leisten wird mir das ganze ein bißchen teuer.
Wenn du glaubst, das ganze für 100 EUR über die Bühne zu ziehen, liegst
du meilenweit daneben.
Ich würde das Ganze mal vorsichtig auf 500 EUR++ schätzen, nur das
Material versteht sich.
>Hat jmd sowas schon mal gebaut und kann mir Tipps geben?
Ich, wenn gleich deutlich kleiner.
Beitrag "Re: Leckströme beim TLC5922"
Steuerung über einen kleinen ATmega8515. Verbindung zur Anzeige über
RS232, spätern dann auf Funkmodule umgerüstet. Die Anzeigen sind fertige
Module von Reichelt, 100mm hoch, 6,50EUR pro Stück.
> Gebaut bekomme ich das leicht nur bei der Technik und Ansteuerung brauche ich
Hilfe.
;-)
Ein paar LEDs verlöten und ein paar Schrauben festziehen kann ja jeder
IKEA-Depp. Der Rest ist aber bisweilen kniffelig. Und ich fürchte, es
gibt kein fertiges Projekt, das auf deine speziellen Wünsche
zugeschnitten ist.
MfG
Falk
@Falk, 500 Euro halt ich fürnen viel zu hohen Wert!
Mit 100 bis höchstens 200 würde ich rechnen.
Klar wenn man jeden Print bei PCB-Pool machen lässt kommt man natürlich
schnell auf 100 nur für die Prints ...
Es sind 17 "7-Segment-Anzeigen" (hab beim Spielstand für jede Seite noch
ne zusätzliche Zifeer) Ziffern, den Rest kann man erstmal
vernachlässigen.
Ich würde den 3 Ziffern oben rechts und links jeweils einen µC
spendieren den man übern Uart mit der Zahl füttert.
Selbiges für die zwei Spielständer.
Für die Zeit in der Mitte das gleiche Spiel.
Für die Anzeige wo 24 und 3 mit <> steht ebenfalls einen Controller der
mit Werten über'n Uart gefüttert wird.
Dann noch ein großer Mega, am besten mit zwei Uarts um die
einzutragenden Werte vom PC erhält, das ganze Verarbeitet und an die
Aktoren die entsprechenden Werte schickt.
So ist das ganze ziemlich Modular aufgebaut und kann auch leicht
erweitert werden, oder auch Sachen leicht weggelassen werden die man
nicht braucht.
Das gibt 6 µCs für die Aktoren und einen für für's Gehirn.
ich rechne da mal mit 20 Euro für die µCs, dann nen haufen hühnerfutter,
auch so 20 Euro, und jetz kommt dass was ich nich richtig abschätzen
kann, die Anzeigen, da werden sicherlich paar 1000 Leds fällig wenn man
selber baut, und fertige Module kosten auch nen haufen Geld.
Was aber nich flexibler sein dürfte als nen Bussystem im inneren, ist
wahrscheinlich einfach ne riesen LED-Matrix aufzubauen, auf der kann man
dann alles mögliche Anzeigen.
Dürfte aber auch etwas teuer werden würd ich mal sagen.
Gruss
David
David S. schrieb:> Es sind 17 "7-Segment-Anzeigen" (hab beim Spielstand für jede Seite noch> ne zusätzliche Zifeer) Ziffern, den Rest kann man erstmal> vernachlässigen.
17 Anzeigen und 100 bis 200 Euro?
Das passt nicht
> Ich würde den 3 Ziffern oben rechts und links jeweils einen µC> spendieren den man übern Uart mit der Zahl füttert.> Selbiges für die zwei Spielständer.
Au weia.
Schon wieder einer der meint die Dinge werden einfacher, wenn man nur
möglichst viele sinnlose µC ins System einbaut.
Port Expander über Schieberegister. Dein Software Aufbau wird sich über
die Einfachheit freuen.
David S. schrieb:> die Anzeigen, da werden sicherlich paar 1000 Leds fällig wenn man> selber baut, und fertige Module kosten auch nen haufen Geld.
und genau die machen die 500€ locker aus.
du kannst hier nicht einfach 2Cent Standard-LEDs nehmen sondern musst
schon sehr helle nehmen, wenn die auch bei Sonne noch sichtbar sein
sollen.
20Cent solltest du pro LED rechnen.
Treiber ICs brauchst du auch ein ganz paar. die kosten auch noch was.
@ David S. (david1)
>@Falk, 500 Euro halt ich fürnen viel zu hohen Wert!>Mit 100 bis höchstens 200 würde ich rechnen.
Na dann rechne mal . . .
>Klar wenn man jeden Print bei PCB-Pool machen lässt kommt man natürlich>schnell auf 100 nur für die Prints ...
Hmmm, komisch, ich hab sowas ne Nummer kleiner gebaut, und es waren 250
EUR Material.
>Es sind 17 "7-Segment-Anzeigen" (hab beim Spielstand für jede Seite noch>ne zusätzliche Zifeer) Ziffern, den Rest kann man erstmal>vernachlässigen.
100 EUR/17 Anzeigen = 5,80 EUR/Anzeige, incl. MEchanik, Verkabelung etc.
Sportlich.
>Ich würde den 3 Ziffern oben rechts und links jeweils einen µC>spendieren den man übern Uart mit der Zahl füttert.>Selbiges für die zwei Spielständer.
Ohje. Sollen die uCs geschlossen Selbstmord begehen, weil denen
todlangweilig wird? EIN kleiner uC ala ATmega8 schafft das locker, und
pfeift nebenbei noch La Paloma.
>Für die Zeit in der Mitte das gleiche Spiel.
Trauerspiel.
>Für die Anzeige wo 24 und 3 mit <> steht ebenfalls einen Controller der>mit Werten über'n Uart gefüttert wird.
Kriegst du Umsatzbeteiligung bei Atmel & Co?
>Dann noch ein großer Mega, am besten mit zwei Uarts um die>einzutragenden Werte vom PC erhält, das ganze Verarbeitet und an die>Aktoren die entsprechenden Werte schickt.
[ ] Du kennst dich mit Mikrocontrollern aus.
>Das gibt 6 µCs für die Aktoren und einen für für's Gehirn.>ich rechne da mal mit 20 Euro für die µCs, dann nen haufen hühnerfutter,>auch so 20 Euro,
Das ist mal sehr knapp. Der Krümelklram addiert sich fix.
> und jetz kommt dass was ich nich richtig abschätzen>kann, die Anzeigen, da werden sicherlich paar 1000 Leds fällig wenn man>selber baut, und fertige Module kosten auch nen haufen Geld.
Hmmm, Teufel oder Belzebub?
>Dürfte aber auch etwas teuer werden würd ich mal sagen.
Bei deinem Hintergrundwissen eine grundsolide Aussage ;-)
Mein Tip. Poste im Forum Markt eine solide, sachliche Anzeige und such
dir jemanden, der von der Materie Ahnung hat. Du selber wirst das so
nicht gebacken kriegen, zumindest nicht in erträglicher Zeit.
MfG
Falk
Hi
Leute, was soll dieser beleidigende und aggressive Ton in einer
Diskussion. Sicherlich habt ihr recht, wenn das kein Projekt ist, was
man für Peanuts herstellt und sicherlich geht's auch nicht unter
hundert, eher weit drüber.... Aber im Moment scheint's am Wetteer zu
lieegen, Diskussionen an der Sache vorbei in Richtung Frustabbau zu
führen.
Ok, wieder zur Sache. Mein Kollege kam auch auf die Idee, weil eine "Uhr
von der Stange" über 600 € kosten sollte. Er kann auch nich mit
Controllern, aber ich hab ihm gesagt, ob in seinem Verein jemand ist,
der unter Anleitung sich sowas zutraut... daher die Frage nach Standort.
Ich selbst hab für ein solches Projekt nur bedingt Zeit...
@bremair
Auf welche Ausbildung, bzw. welches Grundwissen in Elektrotechnik /
Elektronik kannst du dich stützen ? Nur wenn du ein wenig Grundwissen
mitbringst, ist es möglich, mit einem solchen Projekt in die
Controllertechnik einzusteigen. Kosten ... na ja, machen wir uns nix
vor, es wird nicht billig. Aber was du lernen wirst, ist vielleicht auch
was wert.
Der preiswerteste Einstieg wid wohl sein, die Steuerung auf PC zu
programmieren und die Anzeige durch serielle Datenverbindung zu steuern,
wobei der engesetzte Controller die Zeitbasis wohl selber machen sollte.
Man kann das aber auch auf PC machen, wenn man eine Programmiersprache
verfügbar hat und diese auch einzusetzen weiß.
Solltest du da Hilfe brauchen, dann schick eine PN. Da kann ich dir dann
sagen, ob's Sinn macht oder nicht. Möglicherweise ist Telefon der Kurze
weg und dank Flat nicht mit Kosten verbunden.
Gruß oldmax
Martin Vogel schrieb:> Der preiswerteste Einstieg wid wohl sein, die Steuerung auf PC zu> programmieren und die Anzeige durch serielle Datenverbindung zu steuern,
Da die Anzeige mit Abstand das teuerste ist, ist die Frage der Steuerung
eigentlich nur eine Aufwandsfrage.
PC-Programme lassen sich schbell zusammenklicken und mit wenig Code
hinterfüttern.
ein Pollin-Funkmodul-Empfänder in der Anzeige und einen entweder am PC,
oder in einem kleinen zusätzlichen Gerät, als Fernbedienung.
Eine Fernbedienung will natürlich auch erst gebaut werden, der PC ist da
u nd braucht nur noch den Seriell(oder USB)->Funk-Aapter
> wobei der engesetzte Controller die Zeitbasis wohl selber machen sollte.
Dafür ist sowiso der Controller zuständig, notfalls wenns ganz genau
sein soll eben eine RTC. Die 2€ Mehraufwand fallen auch nicht auf.
@bremair:
Vorschlag: Fang erstmal mit dem größten Brocken bei dem Projekt an: Dem
Bau der Anzeige(n).
D.h. kauf Dir auf eBay mal nen ordentlichen Satz 5mm LEDs in grün und
versuch einfach mal auf nem Holzbrett eine Ziffer so einer Anzeige
aufzubauen. Vorwiderstände nicht vergessen!
Dazu besorgst Du Dir noch ein Netzteil mit ordentlich Spannung (z.B. 24V
DC) das auch ein paar Ampere an Strom liefern kann.
Am Ende sollten an dem Brettchen dann acht Drähte rauskommen, einer für
die Spannungsversorgung (+) und der Rest um die einzelnen Segmente
anzusteuern...
Wenn Du die erste Ziffer fertig gestellt hast wirst Du schon eine recht
gute Idee vom Umfang Deines Projekts haben. Die Entwicklung der
Steuerhardware und Software ist da eher noch das kleinste Problem (und
auch das kostengünstigste...).
Ergänzung zu Pedas Vorschlag:
Statt der Anzeigen mit gemeinsamer Kathode hat Reichelt dieselben mit
gemeinsamer Anode für weniger Geld unter Bestellnummer "SA 40-19 RT".
Einfach 12+X Volt an die Anoden, die Kathoden über geeignete Widerstände
an einen ULN2803 und ein Schieberegister (74 595) anschließen, dann die
Daten reinschieben.
Macht pro Anzeigeelement einen knappen Zehner.
@Vlad: Im Datenblatt stehen Tatsächlich 105mcd. Da hat Farnell sich
vertan.
Martin Vogel schrieb:> Ok, wieder zur Sache. Mein Kollege kam auch auf die Idee, weil eine "Uhr> von der Stange" über 600 € kosten sollte.
Ich würde das dann fertig kaufen. Ich bezweifle, das Du es wirklich
billiger bekommen wirst. Es sind ja nicht nur die LEDs, die Geld kosten.
Da sind die großen Platinen, der Rahmen, die Frontscheibe, die Steuerung
und dann noch die viele zeit und der viele Frust der produziert wird.
Es ist einfach kein Projekt für den Einstieg. Und Du wirst hier keine
fertige Lösung bekommen. Das ist nicht üblich und auch verständlich,
denn es ist einfach sehr viel Arbeit. Derartige Anzeigen sind wie
gezeigt immer wieder Thema und es gibt bisher keine universelle
Billig-Lösung. Zumal einfache Lösungen gar nicht so teuer sind:
http://www.favero.com/de1_elektronische_led_anzeigetafel_punktez%C3%A4hler_f%C3%BCr_multi_sport-1.html
Klaus schrieb:> Ich würde das dann fertig kaufen. Ich bezweifle, das Du es wirklich> billiger bekommen wirst. Es sind ja nicht nur die LEDs, die Geld kosten.> Da sind die großen Platinen, der Rahmen, die Frontscheibe, die Steuerung
Ich habe mir das mal bei FAVERO
http://www.favero.com/de1_elektronische_led_anzeigetafel_punktezahler_fur_basketball_spiel_maxi-57.html
zusammengestellt und bin bei 4.292 EUR gelandet. Das ist noch ein sehr
günstiger Preis. Kauft man original Strametel wär man locker bei 7-8.000
EUR. Da sieht man mal die Gewinnspanne und günstiger muss man das selber
allemal hinbekommen.
Ich fand erstmal mit dem Bau der zwei 24 sek. Anzeigen an. Wenn ich die
Ausmaße hab, gehts an die LEDs
Hi
> bin bei 4.292 EUR gelandet
Dann würd ich darüber nachdenken, ob's überhaupt "Bastelwerk" sein muß,
oder ob es ein alter PC mit irgendeiner Software nicht auch tut....
Großanzeigen auf Monitor darstellen sollte kein Problem sein. Ein 22"
liegt bei 200 €, ein alter PC ebenfalls. Visual Basic gibbet kostenlos,
muß ja nicht die neueste Version sein. Mit Delphi6 (ist auch kostenlos
soweit ich weiß) wär's auch kein Problem. Zeitgenauigkeit ist auch
gegeben, da Now-Startzeit einen ziemlich genauen Wert liefert. Zumindest
bei Delphi. Anzeigewerte über Timer im 100ms Takt auffrischen und gut
is. Zeitaufwand: ein verregneter Nachmittag. Na ja, wenn's denn etwas
mehr sein darf, die Datenbank zur Erfassung und Archivierung der Daten
gibt's mit ein wenig Mehraufwand auch dazu....
Gruß oldmax
Ich habe mehr an sowas in dieser Richtung gedacht
http://www.youtube.com/watch?v=yhoq1hGIG1Y
Wenn ich mir die 7 Segment Displays selber mache, was für eine Platte
nehme ich denn dann am besten als Abdeckung? Weißes oder schwarzes
Plexiglas bzw. wo bekomme ich den besten Kontrast mit hin? Ziffern
sollen teils rot,teils gelb werden.
Hi
Nichts gegen deinen Basteltrieb, aber es verwundert schon, das du von
Kosten im Rahmen sprichst und dann eine "preiswerte" Lösung erst gar
nicht in Betracht ziehst. Eine Großanzeige auf einem Bildschirm
darzustellen, ist doch gar kein Problem und du kannst den Monitor so
gestalten, wie's beliebt. Wenn ein 22" ler zu klein ist, dann häng einen
LCD-Bildschirm drann, der Monitoreigenschaft hat. Das dürfte dann auch
in der hintersten Reihe ohne Brille zu lesen sein. Bei einem erwarteten
Budget von über 4000€ würd ich mal drüber nachdenken. Zumal du nur Teile
hast, noch nix fertiges.
Gruß oldmax
Hi oldmax,
klar wären 22'' Monitore eine Alternative, aber mein Court steht draußen
und die beiden kleinen Uhren sollen (wasser)fest mit der Korbanlage
verbunden werden. Ein passendes Eisengestell ist bereits in der Planung.
Da scheiden die Monitore denke ich aus. Mein Budget liegt im hunderter
Bereich. Eine professionelle Anlage würde um die 5.000 € liegen.
bremair schrieb:> Plexiglas bzw. wo bekomme ich den besten Kontrast mit hin? Ziffern> sollen teils rot,teils gelb werden.
Das Filternde Plexiglas sollte immer dieselbe Farbe haben, wie die
Anzeige, vor der sie steckt.
Ist auch logisch: Eine rote Plexiglasscheibe lässt rot fast ungehindert
durch und alle anderen Farben mehr oder weniger nicht. Genau deshalb
erscheint sie ja schliesslich rot. Eine gelbe Scheibe ist deswegen Gelb,
weil sie Gelb durchlässt und alle anderen Farben mehr oder weniger
nicht, etc.
Eine klare duchsichtige Scheibe kannst du als Wetterschutz nehmen. Den
Kontrast verbessert sie aber nicht.
bremair schrieb:> Eine professionelle Anlage würde um die 5.000 € liegen.
Wenn Dein Selbstbau endlich fertig ist, wirst Du mindesten das doppelte
ausgegeben haben.
Du wirst z.B. erstmal viel zu lichtschwache LEDs kaufen, die verbauen
und dann wegschmeißen.
Dann wirst Du ordentlich Geld auf der Suche nach einer blendfreien,
kontrastreichen Filterscheibe ausgeben.
Die Elektronik wird auch nicht auf Anhieb laufen, dafür aber viele
Transistoren und teure lichtstarke LEDs ihren Geist aufgeben.
Temperatursensoren und Lüfter nicht vergessen, viele LEDs auf engem Raum
können sehr heiß werden.
Für Außenlicht tauglich scheidet ein 22 Zoll-LCD natürlich total aus.
Peter
Ganz nettes Projekt, schon etwas Aufwand, aber durchaus machbar.
Leds bekommt man zu fairen Preisen hier: http://ledsee.com
Ansteuerung wird wirklich etwas aufwändiger aber auch hier hab ich eine
Empfehlung, nämlich das Ganze mit TLC5940's machen siehe hier:
http://www.thebox.myzen.co.uk/Hardware/Mini_Monome.html
Nur eben nicht RGB...
LG