HD44780 Display Störungen

Gast #1756481
Lesenswert?

Manuel schrieb:
> Woran liegts,

Willkommen in der Welt der EMV: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Vertr%C3%A4glichkeit

Manuel schrieb:
> bzw was kann man machen ?

Anschlussleitungen schirmen und/oder möglichst kurz ausführen. 
Versorgungsspannung blocken (100nF Kondensator möglichst nah an die 
Versorgungspins), Gehäuse aus Metall vorsehen... aber ohne genauere 
Angaben, wie dein "Projekt" aussieht, sind das alles nur allgemeine 
Phrasen.

- gerd
Gast #1756665
Lesenswert?

Ich entwickle einen Prototypen der Später in einem Gehäuse aus 
Stahlblech montiert wird.

Für die Entwicklung ist momentan alles freistehend und das 
Flachbandkabel von Entwicklungsboard zu Display ist zur zeit ca. 50 cm 
lang.
Gast #1756691
Lesenswert?

Ich empfehle Dir mehr Aufwand in die Fehlerbeschreibung und 
Ursachenforschung zu stecken. Die bisher genannten Gegenmaßnahmen sind 
spezifisch für bestimmte Wirkungsweisen der Störung. Da Du nicht weisst, 
wie die Störungen in das Gerät gelangen, sind sie eher als vorbeugend zu 
beurteilen.

Du schreibst "Störungen", aber was sind das für Störungen? Wie ist die 
Schaltung und das Layout?

Probiere doch mal das Gerät von einer Batterie zu versorgen. Was 
passiert dann?

Was siehst Du mit dem Oszilloskop auf den Stromversorgungsleitungen 1. 
des Gerätes, 2. nach dem Netzteil und 3. am Display?
Gast #1756703
Lesenswert?

Ungeachtet dessen was der Kollege "Grrr" geschrieben hat (was vollkommen 
korrekt war), bei dieser Aussage:

Manuel schrieb:
> das
> Flachbandkabel von Entwicklungsboard zu Display ist zur zeit ca. 50 cm
> lang.

kann ich nur sagen: "Herzlichen Glückwunsch zu dieser schönen Antenne!" 
;-)
Also, im Ernst, ein halber Meter Flachbandleitung ist schon ne Menge 
Holz und entspricht dem lambda(/2 oder /4) von einem "unbequemen" 
Frequenzbereich. Da kann das schon gut sein, dass der Trafo von deiner 
Lötstation da ordentlich reinstreut. ;) Setz da mal als erstes an!

- gerd
Gast #1756730
Lesenswert?

Also die Fehler am Display wirken sich so aus das immer wieder das 
aktuelle auszugebende Zeichen an mehreren Stellen am Display ausgegeben 
wird.
Zum "layout":
vom Entwicklungsboard/26pol wannenbuchse gehts über ein flachbandkabel ~ 
30cm zu einer kleinen Adapterplatine.  Weiter gehts dann mit einem 
14poligen Flachbandkabel ~20 cm weiter zum Display.
Auf der Adapterplatine befindet sich für die Versorgung ein 7805 mit 
2,2µF am Ein- und Ausgang. Spannung kommt von Steckernetteil

100nF direkt am Display bei der Versorgung hab ich schon probiert- half 
aber nichts.
Hab auch bereits versucht den 7805 von Batterie zu speisen - Half aber 
auch nichts.
oszi habe ich leider nicht zur Verfügung.
Ich hoffe mal das ein kürzen des Kabels hilft
Gast #1756744
Lesenswert?

Hmm. Du hast also keine Platine mit einem uC entwickelt, den Du mit dem 
Entwicklungsboard programmierst. Vielmehr nutzt Du den Prozessor auf dem 
Entwicklungsboard (sowas wie das STK500 ?) an dessen Ports Du das 
Display angeschlossen hast. Ist das richtig?

Wenn ja, dann hilft es natürlich nichts nur den 7805, der das Display 
versorgt von der Batterie zu betreiben. Du musst den ganzen Aufbau von 
einer Batterie speisen. Es geht ja gerade darum zu erkennen ob es sich 
hier um leitungsgebunden Störungen handelt oder nicht. Da ist jede 
Leitung die direkt oder indirekt zum Lötkolben führt hinderlich. Speist 
Du nur das Display von der Batterie kann eine leitungsgebundene Störung 
dennoch die Datenleitungen beeinflussen.

Leider ist die Beschreibung der Störung, im Zusammenhang mit Deinem 
ungeeigneten Versuch mit der Batterie nicht wirklich aussagekräftig. Es 
könnte sich immer noch um eine leitungsgebundene Störung handeln.
Gast #1756857
Lesenswert?

Grrrr schrieb:
> Du hast also keine Platine mit einem uC entwickelt, den Du mit dem
> Entwicklungsboard programmierst. Vielmehr nutzt Du den Prozessor auf dem
> Entwicklungsboard (sowas wie das STK500 ?) an dessen Ports Du das
> Display angeschlossen hast. Ist das richtig?

Ja richtig, ich nutze ein fertige Entwicklungsboard mit JTAG etc. alles 
drauf.
Führe die Datenleitungen über Pfostenstecker an Adapterplatine 
(Lochraster).
Das Entwicklungsboard selbst wird aktuell mit USB versorgt.
Werds auch hier mal mit einer Batterie versuchen
Gast #1757040
Lesenswert?

Hi

>Ich hatte mal das gleiche Problem, da half es.

Das heißt aber nicht, das es eine optimale Lösung war. Auf Grund der 
internen Schaltung der Eingangspins ist es günstiger die Eingänge auf H 
zu legen. GND bedeutet nur unnötigen Stromverbrauch.

MfG Spess

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren