Thermoelement Typ K, LM335, OpAmp

OP #2997157
Lesenswert?

Hallo,

ich will zwei Thermoelement Typ K mit dem AVR erfassen.
Soweit ich mich hier durchgelesen habe könnte ich einn 
Operationsverstärker mit 2xDifferenzverstärker verwenden. Die 
Kaltstellenkompensation würde ich mit dem LM335 direkt an beiden 
Differenzverstärker parallel abziehen. An den Dann müsste ich jeweils 
die Thermoelement noch an die Op's verbinden und gut verstärken. Bin ich 
bis jetzt auf der richtigen Bahn?

Wie sieht es mit dem Filtern der Signale aus? Im mV Bereich haben 
Signalstörung großen einfluss auf das Ergenis.

Wenn jemand mir einen guten Operationsverstärker empfehlen kann oder 
evtl. bereits Schaltungen gebaut hat, wäre ich dankbar.

Gruß Nook
OP #2997433
Lesenswert?

ich benötige sowieso die paltinentemperatur. daher werde ich dem LM335 
direkt am AVR anschließen und die Thermoelemente dann jeweils 
verstärken.

mehr fehlt nur noch ein verstärker und paar infos zum anschließen der 
thermoelemente. das mit K+ K- ist mir noch etwas unklar. ich werd mal 
eine skizze zeichen von der schaltung. der lt1013 als Op sollte gehen?
Gast #2997453
Lesenswert?

Hallo,

du stellst dir die Kompensation etwas einfach vor und auch die 
Verstärkung ist nicht ohne.
Das Signal von den K-Typ Elementen ist nicht recht viel grösser als die 
Temperaturdrift der meisten OPs und vom Offset gar nicht zu sprechen.

Wenn OP, dann OPA335
siehe auch Beispielschaltung im Datenblatt Seite 9
Gast #2997521
Lesenswert?

> Wie sieht es mit dem Filtern der Signale aus?

Temperaturen ändern sich langsam, man kann also stark filtern, auch in 
Software.

> Wenn jemand mir einen guten Operationsverstärker empfehlen kann

Hängt von der benötigten Präzision ab, und die hängt vor allem von der 
Stabilität der Vergleichsspannung ab, also wohl der internen Referenz 
des uC.

Über die macht z.B. der ATmega8 keine Angabe, nur daß ihr Initialwert 
recht ungenau ist, man also auf jeden Fall kalibrieren muß (hinterher 
ist sie normalerweise um den Faktor 1000 stabiler als die 
Versorgungsspannung, aber eine konkrete Angabe habe ich nicht gefunden).

Bei 39uV/K sollte der OpAm weniger OffsetDRIFT haben. Die OffsetSPANNUNG 
darf aber höher sein, weil ja sowieso kalibriert werden muß.

Muß die Schaltung ohne Kalibrierung gleich genauer als 1 GradC sein, 
dann braucht man eine extrem teure externe Referenz (VRE100CA, REF5050 
high grade) und einen OpAmp mit weniger als 25uV Offset (OPA188, AD8671)
Gast #2998126
Lesenswert?

125uA Offsetspannung macht natürlich 4 Grad ungenau,
aber wenn du 1% Widerstände nimmst ist das eh egal.

Es können nur Temperaturen beginnend ein paar Grad
über der Umgebungstemperatur gemessen werden, aber
das kann ja in Ordnung sein.
OP #2998145
Lesenswert?

ich werde 0,1% widerstände verwenden. (preislich verkraftbar)
gedacht ist zwischen 400 bis 1300Grad. die Kaltstellenkompensation mache 
ich dann im Atmega, da muss ich nur die umgebungstemperatur abziehen.

wie kommst du auf die 125uA Offsetspannung?

kann ich den eingang sp filtern mit den tiefpass?
Gast #2998162
Lesenswert?

> wie kommst du auf die 125uA Offsetspannung?

Es sollen natürlich 125uV sein,
du hast OPA2336U gesagt, also die beste Variante.
Mit dem billigsten OPA2336 wären es 2.5mV, also
65K mögliche Abweichung.

> kann ich den eingang sp filtern mit den tiefpass?

Ja, hast du doch getan, und beide haben ca. 1kOhm.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren