TPIC6B595 schaltet nicht mehr aus

Gast #3800986
Kaputtgemacht ?

Der TPIC6B595 begrenzt zwar die "Zündfunkenspannung" beim Abschalten der 
Magnetventile auf 50V,. aber wenn die ENegrie zu gross ist, legiert der 
MOSFET wegen Überhitzung durch.

Externe Freilaufdioden wären besser.
Gast #3800992
MaWin schrieb:
> Externe Freilaufdioden wären besser.

Die hab ich natürlich weggelassen - und mich dann gleich wieder dran 
erinnert.

Zitat Datenblatt: 'The device contains a built-in voltage clamp on the 
outputs for inductive transient protection. Power driver applications 
include relays, solenoids, and other medium-current or high-voltage 
loads.'

Da kann man sich dann wohl auch nicht drauf verlassen.
Gast #3801000
>Da kann man sich dann wohl auch nicht drauf verlassen.

Doch, aber die max. Belastbarkeit der internen Dioden ist sehr begrenzt. 
Das ist im Datenblatt gut beschrieben.

Bevor man nun genau prüft, ob das für den Anwendungsfall passt (oder 
dieser nicht genau definierbar ist), kann man meist besser externe 
Dioden setzen.
Gast #3953000
Frank K. schrieb:
> Idealerweise sind die Dioden so dicht wie möglich an den Spulen, um den
> beim Abschalten entstehenden Stromkreis so klein wie möglich zu halten.

Du meinst, ich sollte die Dioden zwischen die Anschlussfahnen löten?
#3953009
Frank K. schrieb:
> Idealerweise sind die Dioden so dicht wie möglich an den Spulen, um den
> beim Abschalten entstehenden Stromkreis so klein wie möglich zu halten.

Der Meinung bin ich auch, aber vor Kurzem gab es hier einen Beitrag, wo
jemand für diese Ansicht ganz böse angeraunzt wurde. Ich finde den 
leider
nicht mehr.

MfG Paul
Gast #3953027
Frank K. schrieb:
> Idealerweise sind die Dioden so dicht wie möglich an den Spulen, um den
> beim Abschalten entstehenden Stromkreis so klein wie möglich zu halten.

Und was macht dann die Induktivität der Zuleitungen beim Abschalten?
Eine herrliche Spannungsspitze, die in diesem Fall zum Glück weiterhin 
von den internen Dioden abgefangen würde.

Der Strom muss möglichst so weiter fließen können, wie er das vor dem 
Abschalten des FETs auch schon tat.
Persönliche Seite #3953064
Mike A. schrieb:
> Und was macht dann die Induktivität der Zuleitungen beim Abschalten?
> Eine herrliche Spannungsspitze, die in diesem Fall zum Glück weiterhin
> von den internen Dioden abgefangen würde.

... die allerdings auch deutlich weniger Energie hat, da die 
Induktivität der Zuleitung sehr viel kleiner sein dürfte als die 
Induktivität der Ventilspule.

edit: kleiner, kleiner muss es heißen
#3953165
Mike A. schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Idealerweise sind die Dioden so dicht wie möglich an den Spulen, um den
>> beim Abschalten entstehenden Stromkreis so klein wie möglich zu halten.
>
> Und was macht dann die Induktivität der Zuleitungen beim Abschalten?
> Eine herrliche Spannungsspitze, die in diesem Fall zum Glück weiterhin
> von den internen Dioden abgefangen würde.

Dann würdest Du auch beim Schalten von LEDs Probleme haben - die 
Induktivität der Zuleitung wäre die gleiche.

Sofern da nicht gerade ein 100m-Wickel dazwischen ist, ist die 
Induktivität der Zuleitung gegenüber der der Spule vernachlässigbar.

Weiterer Vorteil: Die elektromagnetischen Störungen beim Abschalten 
verringern sich, weil der Stromkreis und damit die abstrahlende Antenne 
kleiner wird.

fchk
Gast #3953623
Ich habe jetzt mal die BAV70 direkt vor dem TPIC vorgesehen. Da ist dann 
alles schön zusammen (die Anschlussleitungen haben eine Länge von ca. 25 
cm bei 12V/0.1A Normalbetrieb).
Wird schon schiefgehen.

Eine Diode zwischen den Anschlussfahnen kann ich immer noch einlöten.

Vielen Danke für Eure Antworten!

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