VMS 4.1 PIC 18f65j50 Firmware über ICSP einspielen?

OP #4853412
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Moin und ein frohes neues Jahr in die Runde!

Ich hoffe, hier kann mir jemand weiterhelfen.
Ich habe ein American Audio VMS 4.1 (ein MIDI- Mischpult & Soundkarte) 
repariert, bei dem durch Anschließen eines falschen Netzteils der 
Spannungswandler buchstäblich durchgebrannt war.
Jetzt funktioniert elektrisch alles wieder einwandfrei, nur wird die 
Kiste am Computer über USB nicht mehr erkannt (unter Windows wird zwar 
zumindest erkannt, daß irgend etwas mit USB verbunden wird, aber es kann 
kein Gerät identifiziert werden).

In dem Ding werkelt ein PIC 18f65j50 , der offenbar die Firmware enthält 
und auch für den USB zuständig ist und dort vermute ich den Fehler:

 - entweder ist der PIC kaputt oder
 - der PIC hat seine Firmware "vergessen"

ich habe vom Hersteller eine Firmwaredatei (eine .syx), die aber nur 
über USB mit einem Loader eingespielt werden kann, was nicht geht, weil 
es kein USB-Gerät gibt.

Das Board hat aber einen Steckanschluß zur direkten ICSP - 
Programmierung des PIC mittels Programmer.

Nun meine Fragen:

 - Gibt es eine Möglichkeit, die Firmware.SYX in ein Format zu bringen, 
mit dem der Programmer etwas anfangen kann oder sind das komplett 
unterschiedliche Dinge, sprich die zur Verfügung gestellte "Firmware" 
nicht wirklich das "Programm" des PIC?

 - Und gibt es eine Möglichkeit, den PIC im eingebauten Zustand auf 
Funktion zu prüfen oder zu testen, ob das Programm noch korrekt drauf 
ist?

 - kann man evtl. die Firmware, wenn noch vorhanden, auch über ICSP 
auslesen (sofern nicht geschützt, natürlich)?

Vielen Dank schonmal,
Sisco
#4853959
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Hallo Manuel,
deiner Beschreibung nach scheint mir, dass der Pic Schaden genommen hat.
Über ICSP könnte man evtl. mit dem Programmer testen, ob der Pic
noch erkannt wird, die Firmware ist leider fast immer durch Codeprotect 
vor dem Auslesen geschützt.
Eine Firmware wird normalerweise mit einem .hex File in den PIC 
gebrannt,
ich glaube, mit dem von dir genannten file geht das nicht....
freundliche Grüsse Jochen-Paul
OP #4854075
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Hm, danke erstmal für die Antwort; das habe ich schon befürchtet. Ich 
habe mit PICs bisher nichts zu tun gehabt, nur mit Atmel. Werde mir dann 
mal einen PicKit- Klon besorgen und schauen, was der sagt.

Wie sieht das beim PIC aus; hat der von sich aus eine Art Grundprogramm, 
das ihn über USB eigentlich ansprechbar machen sollte oder ist die 
USB-Verbindung Teil der Firmware und somit ohne Firmware auch nicht 
vorhanden?
Gast #4854246
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Wenn du einen neuen PIC kaufst ist der leer.
Da ist nichts drauf um mit USB zu kommunizieren.
Ich schätze mal auf dem Pic war ein Bootloader
drauf, der die Verbindung mit dem PC herstellen
kann um ihn dann zu programmieren. Die Software die
dir geschickt wurde, wird wahrscheinlich nur die
Anwendersoftware sein und kein Bootloader enthalten.
Somit kannst du das Gerät in den Müll werfen.
Oder mal beim Hersteller nachfragen ob sie dir
einen neuen PIC zuschicken.
OP #4854323
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Okay, gibt es denn für den Bootloader irgend einen Standart? Denn ich 
habe ja eine Firmware zum draufladen. Wenn es ein Standartprogramm zur 
USB-Kommunikation gibt, könnte ich doch damit den PIC ansprechbar machen 
und dann die richtige Firmware drauspielen. Oder ist der Bootloader 
immer ein Teil der Firmware, der beim Upload erhalten bleiben und darum 
individuell vom Hersteller kommen muß?
OP #4856991
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Soooo, okay, ich habe jetzt hier ein PicKit3 und ein Macbook mit 
installiertem MPLab X IDE.
Nun ist aber das englische Manual leider offenbar für die 
Windoof-Version geschrieben, die offenbar vollkommen anders aussieht und 
funktioniert.

Wenn ich jetzt als Debug-Device das PicKit auswählen will, gibt es einen 
Fehler, daß angeblich das Kit bereits anderweitig verwendet wird.

Kann mir jemand auf die Sprünge helfen, wie ich einfach nur "quick & 
dirty" eine Verbindung zum PIC im Board aufbauen kann, um zu sehen, ob 
er überhaupt noch erkannt wird?

Die Steckverbindung ist klar, die Pins auf dem Board sind korrekt mit 
dem PicKit verbunden (soweit ich das beurteilen kann). Nur ist mir 
unklar, wie ich der Software sage, sie soll mal nachsehen, was dran 
hängt... oO
Gast #4857298
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Vielleicht hat es ja auch nur die Überspannungsdioden am USB-Port 
gekillt?
Das der Pic seine Firmware vergisst ist zwar denkbar, würde ich aber als 
eher unwahrscheinlich beziffern - eher raucht er ganz ab.
OP #4857320
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Also, buchstäblich in Rauch aufgegangen war ein TP211A, der zwischen der 
Spannungsversorgung über USB und dem Netzteil "vermitteln" sollte. 
Diesen schwarzen Fleck auf der Platine hat der Vorbesitzer offenbar 
einfach überbrückt und die Versorgung fest für das Netzteil verkabelt 
und die USB-Spannung praktisch abgeklemmt. Dabei hat er aber die Schäden 
auf der Platine nicht repariert, so daß es nach kurzem Betrieb bei mir 
plötzlich erst brutzelig roch und dann gar nichts mehr ging.
Darauf ging ich dann auf Fehlersuche.

Den TPS2111A habe ich ersetzt und auf eine externe Miniplatine 
ausgelagert, das verbrannte Platinenstück durch Verkabelung ersetzt und 
alle Verbindungen nochmal mit dem Schaltplan abgeglichen und 
durchgemessen. Es kommt jetzt überall das da an, was und wo es soll.
Das Gerät lässt sich auch einschalten, macht einen kurzen 
Startselbsttest, der über LEDs die Firmwareversion anzeigt und ist als 
reines Hardwaremischpult nutzbar. Nur die Intelligenz ist "stumm" und es 
wird am USB kein Gerät erkannt.
Windoof macht zwar "PalimPalim", mehr aber auch nicht. Ob da nur erkannt 
wird, daß ein Verbrauchen angesteckt wird oder ob wirklich irgendwelche 
Daten übertragen werden, weiß ich nicht.

NAch Schaltplan sind die Datenleitungen des USB direkt mit dem PIC 
verbunden (und laut Messung sind sie das auch wirklich) und die 
Stromversorgung eben über den Muxer, was ja auch funktioniert, da ich 
jetzt das Board im Testbetrieb auch wieder nur über USB powern kann.

Ich finde es zwar seltsam, daß beim Start die LED die richtige Firmware 
anzeigen, weiß aber nicht, ob das wirklich direkt über den PIC 
realisiert ist und wenn, ob nicht trotzdem einfach ein Teil der Firmware 
noch zuckt...

Kann ich denn irgendwie die USB-Kommunikation abhören oder prüfen, ob da 
überhaupt etwas ausgetauscht wird?
Gast #4857334
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So wie Du es beschreibst, hat sich der Eingangs des PICs, der für USB 
zuständig ist, verabschiedet. Den wirst Du wohl auch nicht mehr zum 
Leben bekommen. Ich vermute mal, der hat eine Kernschmelze hintersich.
Hast Du die USB Leitung mal im ausgeschalteten Zustand gegen VCC bzw. 
GND gemessen? - Könnte mir vorstellen, dass dies niederohmig ist.

Sollte dem der Fall sein, kannst Du versuchen, das Ding "frei zu 
brennen". Die Chancen es zu retten sind aber relativ gering.
OP #4857375
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Also gegen VCC sind's um 6 MOhm und gegen GND um 10MOhm. Evtl. mess' ich 
aber da auch meine Finger mit ;-)
Ne, also Niederohmig gegen Masse oder VCC is da nix.
Bei mir lief die Kiste auch erst noch normal und hat sich dann im 
Normalbetrieb verabschiedet (also nicht durch neue Überspannung o.ä.) Ch 
denke mal, daß bei mir einfach eine der sowieso schon verkohlten 
Leiterbahnen ganz abgeraucht ist und dann eben Ende der 
Energieversorgung war.
Es kann aber eben sein, daß beim Messen irgendwo etwas gebrückt worden 
ist, was nicht hätte sollen o.ä. . Also jedenfalls eigentlich nichts, 
was den PIC hätte braten können...
Aber vielleicht kann er ja beim ursprünglichen "Überspannungsunfall" 
eine Macke bekommen haben. Da muß denke ich mal mindestens ein 
12V-Netzgerät statt des zugehörigen 6V eingestöpselt worden sein; der 
Muxer hatte jedenfalls ein Loch in die Platine gebrannt...
OP #4857425
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Falls damit jemand etwas anfangen kann, hier die Ausgabe vom MPLAB IPE:

2017-01-09 18:35:07 +0100 - Completed loading IPE.


*****************************************************

Connecting to MPLAB PICkit 3...

Currently loaded firmware on PICkit 3
Firmware Suite Version.....01.46.14
Firmware type..............PIC18FJ

Target voltage detected
Target device PIC18F65J50 found.
Device ID Revision = 3
2017-01-09 18:40:24 +0100 - Reading...

The following memory area(s) will be read:
program memory: start address = 0x0, end address = 0x7ff7
configuration memory

Reading...
Read complete
2017-01-09 18:40:30 +0100 - Read complete

2017-01-09 18:40:59 +0100 - Verifying...

Verifying...

The following memory areas(s) will be verified:
program memory: start address = 0x0, end address = 0x7ff7
configuration memory

configuration memory
Address: 7ff8 Expected Value: 80 Received Value: 0
Verify failed
2017-01-09 18:41:05 +0100 - Verify failed
OP #4859006
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Für den Mac benötigt man keine speziellen Treiber und das Gerät lief ja 
auch bis zum Totalausfall an dem Computer.
Zusätzlich habe ich es testweise auch an einen Windiws- und einen 
Linuxrechner angeschlossen. Die Treiber auf dem Windowsrechner benötigt 
man aber auch nur für die Nutzung mit der DJ-Software, das USB-Gerät 
sollte auch ohne erkannt werden. Keiner der Recher sieht aber ein 
USB-Gerät, nur Windows mekdet, daß etwas an den Anschluss gesteckt 
wurde, mehr aber auch nicht.
Mein Fazit ist, daß entweder keine oder nur eine gestörte Komminikation 
über den USB läuft. Jedenfalls funktioniert offenbar schon die 
"Begrüßung" nicht.
OP #4861096
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Der Hersteller ist leider nicht bereit, mir die Firmware als Hexdatei 
zur Verfügung zu stellen (ist ja auch verständlich). Aber immerhin 
bekomme ich ein neues Mainboard zu vertretbaren Konditionen. So habe ich 
dann wieder ein funktionierendes VMS4.1 und kann die alte Platine noch 
als Grundlage für ein Bastelprojekt "Midi-Controller" nehmen, das dann 
eben einen eigenen PIC oder ATMega als Hirn bekommt. Auch gut. Oder 
vielleicht fällt mir ja doch noch ein Weg ein, wie ich aus der 
Firmware-Bin ein nutzbares Hexfile machen kann o.ä...
OP #5334150
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Den Schaltplan habe ich freundlicherweise ganz unkompliziert vom Support 
des Herstellers auf meine Mailanfrage bekommen. Die waren da sehr 
hilfsbereit und sind sogar ins Lager gerannt, um mir ein Foto von einer 
unbeschädigten Platine zu schicken, damit ich weiß, wie das Layout an 
der verbrannten Stelle aussah. :-)
Gast #5335457
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Vielen Dank. Habe mir das PDF runter geladen, wenn du also Bedenken 
wegen der rechtmäßigkeit hast, kannst du die Datei wieder entfernen. 
Jetzt schau ich mal ob ich das Teil repariert bekomme.
OP #5335650
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Gerne, viel Erfolg!
Meins läuft mit dem neuen Board immernoch 1A. Auf dem alten war bei mir 
tatsächlich der USB-Teil des PIC gegrillt und damit nur noch für 
Bastelprojekte brauchbar.
Bei dem Link war nur die Frage, ob man hier im Forum extern verlinken 
darf. Bei der Datei gehe ich einfach mal davon aus, daß das okay ist. 
Wenn jemand etwas dagegen hat, genügt ein kurzer Hinweis und ich nehme 
sie sofort offline.
Gast #5335906
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Es sieht nicht gut aus mit dem VMS4.1. Der PIC läuft irgendwie nicht 
hoch. Spannungen liegen alle am PIC an, Oszillation 4MHz ist auch da, 
aber an keinem Pin ist irgend eine Kommunikation zu messen (USB, I2C,). 
Der PIC gibt das POWERON Signal nicht aus, was die restlichen Spannungen 
einschalten soll.
Entweder bleibt er beim initialisieren irgend einer Komponente hängen 
oder er ist tot. Meinst du, du könntest die Firmware  auch mal hochladen 
?
Ich würde probieren einen neuen PIC mit dem Standard Bootloader von 
Microchip auszustatten und so deine Firmware irgendwie in den Controller 
zu bekommen.
OP #5336203
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Das funktioniert leider so nicht, weil die "Firmware" offenbar gar nicht 
wirklich die Firmware ist, sondern nur ein Teil davon. Es muß ein 
funktionierender OriginalChip da sein, der mit der extra Updatesoftware 
von American Audio kommunizieren kann und nur mit der kann man dan die 
"Firmwaredatei" einspielen. Es muß also irgend ein Grundprogramm auf dem 
Chip vorhanden sein, das die Verbindung zu der Windowssoftware 
herstellt. Ist ja auch logisch, sonst könnte jeder einfach beliebig die 
PICs clonen...
Gast #5340793
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Manuel J. schrieb:
> Das funktioniert leider so nicht, weil die "Firmware" offenbar gar nicht
> wirklich die Firmware ist, sondern nur ein Teil davon. Es muß ein
> funktionierender OriginalChip da sein, der mit der extra Updatesoftware
> von American Audio kommunizieren kann und nur mit der kann man dan die
> "Firmwaredatei" einspielen. Es muß also irgend ein Grundprogramm auf dem
> Chip vorhanden sein, das die Verbindung zu der Windowssoftware
> herstellt. Ist ja auch logisch, sonst könnte jeder einfach beliebig die
> PICs clonen...

Ich hätte zuerst einen alternativen Bootloader: 
http://www.ucapps.de/mios_bootstrap_newbies.html auf dem PIC 
installiert.
Der PIC wird dann als DMX/MIDI Interface am PC erkannt. Damit sollte 
sich das Firmware File dann einspielen lassen.
Gast #5352088
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Hallo Manuel, vielen dank für die Files.
Wie ich es vor hatte mit dem alternativen Bootloader hat es leider nicht 
funktioniert.
Ich habe daher mal das .syx File analysiert, was es damit auf sich hat 
und herausgefunden dass das im Musikerbereich ein sehr weit 
verbreitetets Format ist um z.B. Daten von Synthesizern zu sichern oder 
eben zurückzuspielen.
Also habe ich nachdem mir die Datenstruktur klar war ein Perl Programm 
geschrieben, welches mir die .syx Datei in eine .hex Datei umwandelt.
Das Ergebnis habe ich mir dann mit einem Decompiler angeschaut (MPLAB 
X).

Mein Plan war, auf den Bootloader zu pfeifen und das .hex File beginnend 
z.B. bei Adresse 0x0020 zu schreiben. An diese Adresse wäre ich dann per 
simplem GOTO 0x0020 am Reset Vector gesprungen.
Leider habe ich jedoch festgestellt dass einfach zu viel Code fehlt, 
nichtmal das initialisieren der I/O konnte ich feststellen.
Die Aktion ist daher hiermit beendet.
OP #5352475
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Hm, dann hast Du jetzt bestätigt, was ich schon vermutet hatte. Da ist 
einfache eine Art feste, proprietäre  Grundfirmware auf dem Chip, in die 
man zwar Bausteine nachladen kann, die aber zu nichts kompatibel ist und 
bei der man die Bausteine für sich genommen nicht verwenden kann. 
Eigentlich ein schlau konstruierter Schutz, nur eben blöd für uns... ;-)

Ich hab das Board immernoch rumliegen und finde keine Zeit aber 
irgendwann gehe ich das Projekt mal an, eine eigene Firmware zu 
erstellen, um mit dem board noch was anfangen zu können, ist ja an sich 
eine prima Bastelgrundlage... :-)
Gast #6079091
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Hallo, ich habe einen VMS4.1-Controller mit dem gleichen Problem.
Ich denke, das Mikrofon wurde deprogrammiert, da Windows es nicht 
erkennt und ich überprüft habe, dass das Mikrofon kein POWERON-Signal 
ausgibt.
Könnten Sie die Programmierung eines Mikrofons klonen, das in Ordnung 
ist?
OP #6079376
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Moin,
nein, der Microchip (nicht Mikrofon, da hat der Google-Übersetzer Mist 
gebaut :-) ) ist geschützt, so daß man ihn nicht auslesen kann und der 
Hersteller gibt natürlich in keiner Form eine Datei zum neu 
programmieren heraus. Es gibt nur ein Update, das aber auch nicht mit 
einer defekten Firmware funktioniert, weil zum Einspielen des Updates 
ein funktionierender Chip benötigt wird.
Ich davon aus, daß bei dem Ding der Teil abraucht, der für USB und 
Kommunikation zuständig ist - und dann geht eben nichts mehr.
Man kann nur einen neuen PIC kaufen und selbst eine neue Firmware 
entwickeln. Ich habe so etwas noch als Spaßprojekt im Hinterkopf, das 
Board liegt dafür noch in der Bastelkiste bereit. Für das Pult habe ich 
aber vom Hersteller zähneknirschend eine neue Hauptplatine gekauft (rund 
100 Euro waren das, glaube ich).
Tja, tut mir leid aber auch mit dem PIC-Kit kommt man leider nicht 
weiter als nur den Tod festzustellen... :-(
Gast #6087354
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Hallo nochmal
Ich habe den Mikrocontroller mit dem pickit3 getestet und die 
Überprüfung ist in Ordnung und sagt, es hat Programmierung und beginnt 
bei Adresse 0x0000.
Ich habe die Untersuchung mit dem elektrischen Schema fortgesetzt und 
sehe, dass das Rücksetzsignal konstant auf "low (0 Volt)" ist, so dass 
der Audioprozessor kontinuierlich zurückgesetzt wird.
Beim Anschließen eines externen Netzteils sehe ich, dass der 
Mikrocontroller an den Zweigen 14 und 15, bei denen es sich um die D + - 
und D- USB-Signale handelt, ungefähr 1 Volt hat, ohne dass das USB-Kabel 
an den PC angeschlossen ist.
Wenn ich auch das USB-Kabel an den PC anschließe, fallen die Signale D + 
und D auf 0 Volt.
Ich denke der Mikrocontroller ist definitiv nicht richtig.
OP #6087500
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Das klingt, als ob auch bei Dir mindesten der USB-Teil hinüber ist. 
Damit bleibt Dir wohl nur ein neues Board als Option. Oder Du setzt 
einen neuen PIC ein, mußt dann aber eine eigene Firmware entwickeln.
Als Grundlage für ein eigenes Bastelprojekt ist das Board sicher noch 
gut, für den Einsatz im Pult aber wohl eher nicht mehr geeignet. :-(

Viel schlimmer ist, daß offenbar auch die Software nicht mehr 
weiterentwickelt wird, so daß das Pult mit dem neuesten Mac-OS nicht 
mehr funktioniert, ohne eine neue Software zu kaufen... und dann zu 
hoffen...
Gast #6854835
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Hallo,
Ich habe ein ähnliches Problem mit dem VMS4.1. Er lässt sich bei mir 
nicht einschalten. Es war zwar nach einer halben stunde Herumprobieren 
für 20 min. die volle Funktion am Gerät aber dann viel es plötzlich 
wieder aus. Ein Musikladen mit Reparaturmöglichkeit hat sich das Gerät 
angesehen aber leider nichts feststellen können.
Meiner Meinung nach könnte es fast nur ein defektes Mainboar sein oder?

 Nun bin ich leider nicht so technisch begabt dass ich mich mit PIC und 
bootloader auskenne. Ich würde mir aber dennoch einfach ein neues 
Mainboard besorgen und dieses dementsprechend anstecken. Nun meine 
Frage: Muss ich dann irgendetwas programmieren? Oder ist es plug an play 
und mit ein bisschen gluck funktioniert er wieder.

Vielen Dank vorab für eure Hilfe.
Danke :)

https://www.adjparts.eu/inputoutputpcbvms4-1.html
OP #6854881
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Moin,
wenn das Ding läuft und nach einiger Zeit ausfällt, kann das alles 
Mögliche sein. Bis hin zur externen Spannungsversorgung. Betreibst Du 
das Gerät nur über USB am Computer oder mit Strom über ein 
Steckernetzteil?
Bevor ich die Hauptplatine tausche, würde ich erstmal die 
Spannungsversorgung als Fehlerquelle sicher ausschließen.
Die Hauptplatine ist eigentlich das komplette Gerät. Bekommst Du die 
heute überhaupt noch als Ersatzteil?
Das nächste Problem ist, daß das VMS 4.1 nur mit der mitgelieferten 
Software funktioniert, die nicht mehr supportet wird und zumindest beim 
Mac auf aktuellen Geräten nicht mehr läuft. Da muß man dann eine 
aktuelle Abboversion neu KAUFEN und und immer wieder bezahlen, um das 
Gerät nutzen zu können. Darum würde ich mir gut überlegen, jetzt nochmal 
so viel Geld in eine Reparatur zu stecken...

Achso, zur eigentlichen Frage: Die Hauptplatine tauschen ist reines 
"schrauben und Stecker verbinden", da mußt Du eigentlich nichts 
programmieren. Fehler darf man trotzdem nicht machen... ;-)
#6854920
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Hallo, danke für deine Antwort :)
Die Spannungsversorgung als Fehlerquelle selbst ist ausgeschlossen. Die 
liefert konstant 6V (gemessen) und fällt auch nicht aus.

Jap die Hauptplatine gibt es noch um ca. 180€
Die Software funktioniert zumindest in den 20 min wo das Gerät gelaufen 
ist. Da habe ich den Controller ohne Probleme mit VDJ verbinden können 
und die Regler haben funktioniert.
Ich habe bereits beim ersten Versuch in einem Forum gestöbert da hies es 
zuerst die Lizenz kaufen dann bekommt man die Mappingsoftware und dann 
funktionierts. Gesagt getan habe mir eine Dauerlizenz gekauft. (Bitte 
frag nicht. komplett idio.... )
So mein Problem ich habe das Gerät Gebraucht gekauft. Mir wurde 
versichert das der funktioniert und alles passt. Dann konnte ich ihn 
leider nicht besichtigen da der Verkäufer ins Krankenhaus musste und ich 
hab ihn gutgläubig und bisl aus Mitleid gekauft und zuschicken lassen..
Zuhause angesteckt - nichts gegangen.

Mit einen neuen Controller würde ich ca. auf 200-300€ kommen wobei 
natürlich nicht als standalon mixer undundund.. Somit wenn ich ihn mit 
200€ retten kann wärs immer noch günstiger...
Gast #6854938
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Wenn ein Gerät ein paar Minuten normal läuft und dann plötzlich 
ausfällt, riecht das geradezu nach einem thermischen Fehler. Also schau 
erst mal, ob bestimmte Teile warm oder heiss werden, die dann mit 
Kältespray kühlen, wenn es dann wieder geht, hast Du zumindest schon mal 
den Bereich wo's klemmt. Dann evtl. Lötstellen genauestens untersuchen, 
Leiterbahnen auf Haarrisse prüfen. Evtl. gibt es auch Elkos, die sich 
aufplustern.
OP #6855001
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Ja, denke ich auch. Das, was Du da hast, ist sicher eine schöne 
Bastelgrundlage aber selbst, wenn man weiß, was man tut, ist da bei 
Deinem Fehlerbild die Suche so aufwändig, daß es sich einfach nur lohnt, 
wenn man da Spaß dran hat oder das als „Übungsprojekt“ macht. Soweit ich 
mich erinnere, sind auf der Platine keine Bauteile, die ich jetzt bei 
einem thermischen Problem direkt im Verdacht hätte. Bliebe eine marode 
Leiterbahn, die z.B. bei Erwärmung den Kontakt verliert. Aber wie willst 
Du das ausmessen?
Und msl ehrlich, bei den Preisen, die Du da genannt hast, plus 
Ersatzteile, plus  Ersatzteile, plus Lizenz, plus, daß Fu nicht weißt, 
was das Ding noch für Macken hat... da bekommst Du locker was aktuelles 
neues mit Software und Garantie.

Übrigens: meins habe ich damals auch gebraucht als angeblich voll intakt 
sind gekauft... würde ich nicht wieder tun. Dieses Modell hat für den 
Ynetzteilanschluß die selben Stecker, wie auch damalige externe 
Festplatten, nur daß die mitunter 12V hatten. Darum gibt (oder gab) es 
dieses Pult so oft gebraucht als angeblich intakt - weil nämlich oft 
versehentlich 12v da durchgejagt wurden und dabei entweder gleich alles 
gegrillt oder eben, wie bei mir, der Hauptprozessor beschädigt wurde, 
was erst zu Deinem Fehlerbild führt und dann irgendwann zum 
Totalausfall... und dann hilft nur die neue Hauptplatine ;-)

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