NST als HV-Quelle im Kilohertzbereich schalten

Gast #1747372
Hallo,

ich plane, einen Neonsigntransformator als Vorstufe für ein Teslaprojekt 
zu benutzen.

Nenndaten 7,5kV // 60mA // ca. 500W

Der Trafo hat bisher schon bei einigen Experimenten mitgemacht und seine 
ausgewiesene Kurzschlussfähigkeit zufriedenstellend unter Beweis 
gestellt (wird nicht einmal Handwarm)

Davon ausgehend habe ich überlegt, ob es möglich ist, ihn mit einer 
höheren Frequenz zu betreiben, um mehr Leistung bereitzustellen.

Ich vermute ja, dass der Trafo zu massiv ist (Induktivität!) um mit 
Transistoren weit über die 50Hz hinauszugehen.

Überlegungen (nicht Wünsche) dazu:
* Es sollte möglich sein, ein relativ glattes Signal zu erzeugen, dabei 
lieber hohe Frequenz als hohe Glätt-Kapazität (um allgemein eine 
DC-Hochspannungsquelle zu haben)
=> Netzspannung zuvor Gleichrichten um keinen 50Hz-Ripple zu haben?
* Ganz weit her denke ich sogar an eine ZVS-Schaltung, aber bei so einem 
Klunker wird die Resonanzfrequenz wahrscheinlich auch nicht viel höher 
sein..
* Alles über den Haufen werfen und mit sekundärer Gleichrichtung 
glücklich werden? (aber wo bleibt dann der Spass am basteln... ;)

Hat jemand mit so etwas schon Erfahrungen gemacht?
Warte gespannt auf eure Ideen, Meinungen und Warnungen ;)
Gast
Einen Neontrafo mit mehreren kHz zu schalten kannste vergessen. Der Kern 
ist auf 50/60Hz optimiert, bei höheren Frequenzen geht der 
Blindwiderstand dermaßen rauf, daß keine Leistung mehr übertragen wird.

Alternative: ein Zeilentrafo aus einem alten Fernsehgerät. Hat 
ordentlich Leistung, (schafft einige 10VA), das Ferrit ist auf 16kHz 
ausgelegt, und schaft im Impulsbetrieb locker 80kV. Die Grenze liegt 
eigentlich nur bei Isolationsfestigkeit der Wicklung.
Gast
Hmm, dann kann ich aber besser den NST im Netzbetrieb nehmen, wenn ich 
Leistung brauche und eine Kaskade anschalten.

Hab übrigens 2 davon, 15kV AC sind also drin.
Mal Wurzel 2: 21kV sind auch nicht zu verachten

Mit nem Spannungsverdoppler bin ich leistungstechnisch ja immer noch 
über dem Flyback-Trafo...

Aber wie sieht es dann mit Glätten aus?
Zu dicker Kondensator macht bei Lichtbogenversuchen nen ordentlichen 
Knall, zu wenig und man hört die Netzfrequenz
gerade dieses Brummen möchte ich nicht haben..
Gast
Idee: Wie schaut es aus, wenn ich den magnetischen Kreis von so einem 
Trafo unterbreche? Oder sind Blechpakete so oder so nicht für hohe 
Frequenzen geeignet?
Gast
Habe ich auch schon drüber nachgedacht, aber wenn ich mich recht 
entsinne, liefern die die hohe Spannung nur zum zünden und erhalten 
danach nur noch den Strom aufrecht...
Gast
Naja, daher die Idee mit der hohen Frequenz, aber ist wohl net 
praktikabel..
Ich kauf mir n paar baugleiche Flybacks und schalte die sekundär 
parallel ;)
Addi schrieb:
> Naja, daher die Idee mit der hohen Frequenz, aber ist wohl net
> praktikabel..


Doch, praktikabel und technisch für höhere Frequenz als 50Hz. gelöst. 
Schrieb ich doch bereits deutlich: Ist kaufbar, macht das was Du 
gefordert hast.
Willst Du aber wohl nicht verstehen.

> Ich kauf mir n paar baugleiche Flybacks und schalte die sekundär
> parallel ;)

Langsam trollst Du nur noch.

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