Ausgangspegel in dBm

OP
Guten Morgen!

Also das einzige was ich wirklich nachvollziehen kann ist

Upp = 2 * Wurzel(2) * Ueff

Wie ihr auf Ueff kommt verstehe ich nicht.

4 dBm sind 2,512 mW. Gehe ich mit dem in die Formel

U = Wurzel( P * 0,0001 * R )

kommt bei mir ganz was anderes heraus.

BG
Andreas
Gast
Ganz einfach:

Die Angabe in dBm ist, sofern nicht separat angegeben, das Verhältnis 
der Leistung bezogen auf 1mW und an einer Last von 50Ω.

Spannung Spitze-Spitze:
Uss

Amplitude oder Scheiterwert der Spannung:
Û = Uss/2

Effektivwert der Spannung:
Ueff = Û/Wurzel(2)

Leistungsverhältnis bezogen auf 50Ω und 1mW:
P [dBm] = 10 * log{ ( Ueff^2 / 50Ω) / 1mW}
OP
@Sven:

Die Spannungsangaben dort sind die Effektivwerte oder?

@All:

Habe mich da jetzt noch ein wenig damit gequält.

Also 4 dBm entspricht 1 Vpp an 50 Ohm. Das wiederum sind 0,354 Veff.

Leistungsangabe:

Effektivspannung:

Peak-to-Peak Spannung:

Stimmt das nun so?

BG
Andreas
Moderator Persönliche Seite
Andreas Riegebauer schrieb:
> Stimmt das nun so?

Im Prinzip schon, aber nur dann, wenn deine Last auch in
Leistungsanpassung betrieben wird.  Eigentlich werden dBm-Werte
nur bei solchen Quellen angegeben, bei denen man mit Leistungs-
anpassung arbeitet (und bei denen interessiert dann niemanden mehr
irgendeine Spitze-Spitze-Spannung).

Um welche Quelle geht's denn und welche Last?
OP
Danke erstmal für die Hilfe.


Ich habe einen Netzwerkanalysator. Der hat einen 50 Ohm Ausgang mit max. 
4dBm. Da ich diesen auch als VFO verwenden kann möchte ich damit einen 
NE612 ansteuern und einen Direct Conversion Receiver draus machen zum 
testen. Kann ich den dann direkt dranhängen oder was muss ich dabei 
beachten? Der NE612 benötigt am Oszillatoreingang eine Spannung von 200 
- 300 mVpp.

BG
Andreas
Moderator Persönliche Seite
Andreas Riegebauer schrieb:
> Kann ich den dann direkt dranhängen oder was muss ich dabei
> beachten?

Für den NE/SA612 gibt's im Datenblatt keine Angabe über seine
Eingangsimpedanz an Pin 6.  Du kannst davon ausgehen, dass diese
viel größer ist als 50 Ω (zumindest der ohmsche Anteil).  Entsprechend
steigt die Ausgangsspannung des NWA an auf einen Wert, den dir ohne
Messung niemand prognostizieren kann.  Man könnte vor dem Koppelkonden-
sator an Pin 6 noch einen 50-Ω-Lastwiderstand anbringen.  Da dein NWA
aber ohnehin zu viel Pegel rauswirft, brauchst du noch eine
Dämpfung, da kannst du den Widerstand gleich integrieren.  Gehen wir
mal von 300 mVpp aus, das sind 212 mVeff, oder -0,45 dBm.  Du brauchst
also ein Dämpfungsglied von ca. 4,5 dB.  Als Pi-Glied rechnet mir
qucs aus: R1 = R3 = 197 Ω, R2 = 27 Ω.  R3 kannst du nun auch gleich
mit dem 50-Ω-Abschluss parallel schalten, dann wird dieser Widerstand
zu 39.9 Ω.
Hallo,

nutzt Du den NWT vom Funkamateur? Ich habe das gleiche versucht und habe 
ein 6dB Dämpfungsglied am Ausgang des NWT verwendet. Ist eine nette 
Spielerei, ohne ordentliche Vorselektion nicht vernünftig zu gebrauchen. 
Mit einem Ringmischer IE-500 klappt das besser und Du hast ein 50 Ohm 
System. Allerdings benötigt der Ringmischer eine Leistung von +7dbm am 
Oszillatoreingang. Mit den 4dbm vom NWT gings nicht so gut.

Guckst Du hier 
http://www.arrl.org/files/file/Technology/tis/info/pdf/9301032.pdf

73 Sven
Leute, nebelt nicht so herum sondern haltet Euch an die exakte 
Definition:

OdBm = 1mW

Diesen Wert hat man in den Urzeiten der Telefontechnik als Bezugswert 
festgelegt.

Das ist erst einmal unabhängig vom Lastwiderstand.

Danach:

in einem 50-Ohm-System gehören zu 0 dB ca. 225 mV

in einem 600-Ohm System gehören dazu ca. 700mV (rechnets genau aus)

Die Spannung ist selbstverständlich der Effektivwert.

4dBm sind also 10 exp 0,4 mW, etwa 2,5 mW, egal an welchem Widerstand.

an einem 50-Ohm -Widerstand gehört zu den 2,5 mW entsprechend P = UxU/R
eine Spannung von etwa 354mV (selbstverständlich effektiv)

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