XMEGA pins defekt?

Gast #3508129
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Hallo,

es gibt an alles Exemplaren meiner XMEGAs(256A3U) einige Datenpins, die 
sich nicht ansprechen lassen und die immer auf High liegen. Selbst, wenn 
ich den kompletten Port als Ausgang schalte und alle Pins des Ports auf 
Low setze, bleiben diese Pins auf High. Das kann ich zum einen 
nachmessen und zum anderen sehe ich im Debugger, dass die entsprechenden 
Bits im IN-Register high sind.

Genauer handelt es sich um eine Adapterplatine (X3DIL) von der Firma 
Reusch-Elektronik. Diese habe ich dann in eine Steckplatine gesteckt, 
wobei ich aber vorher extra noch die kompletten Bahnreihen solange mit 
dem Tastkopf abgetastet habe, bis sie entladen waren und ich auf dem 
Oszi keine Spannungsspitzen mehr gesehen habe.

Nun habe ich einfach mal angenommen, dass alle µC tatsächlich defekt 
sind und habe fünf neue bestellt. Und gleich der erste, den ich getestet 
habe, hat das gleiche Problem. Woran kann das liegen? Kommen die µC 
schon defekt bei mir an? Bei der Beschaltung der Adapterplatine halte 
ich mich ans Datenblatt und mein Programm sieht so aus:

1
#include <avr/io.h>
2

3
int main(void)
4
{
5
  PORTB.DIR = 0xFF;
6
  PORTB.OUT = 0x00;
7
  while(1){}
8
}


Grüße

Peter
Gast #3508170
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Hallo,

die Ports funktionieren bei mir in verschiedensten Xmega-Typen!
Deine 2 Zeilen sind richtig!

Ich bin mir sicher, dass irgend was mit Spannungsversorgung / 
Verdrahtung nicht stimmt! Misst du WIRKLICH den richtigen Portpin?
Macht er wirklich single-step?

Tipp:
Halte den Controller in Reset (/RESET= 0) und mache 10k 
Pulldown-Widerstand
an die Testleitung des Portpins. Jetzt MUSS low-Pegel sein!
Sonst hast du einen Ub-Schluss / Massefehler.

Also zuerst noch mal ALLES nachprüfen! (Keine Schikane, sondern 
Erfahrung)
Dann teste die einzelnen Pins im Debug-Modus:
Unter I/O-View bei PORTB kannst du bei Klick auf die DIR- und OUT-Bits 
diese toggeln. Sie müssen sofort reagieren!

ACHTUNG:
Kurz geschlossene OUT-Portpins (nach +Ub/GND) gehen unweigerlich sofort 
kaputt!!
Dann behalten sie irgend einen "unkoscheren" Pegel, auch als Eingang 
kann er dann defekt sein.

Prinzipiell:
Wenn man Periperiemodule aktiviert, werden oft die entsprechenden 
Portpins
vom Modul gesteuert - und reagieren dann nicht mehr auf OUT.
Gast #3508179
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JTAG, okay... Daran hätte ich überhaupt nicht gedacht. Das hat drei von 
vier Pins benutzbar gemacht. Ich gehe mal davon aus, dass der vierte Pin 
(anderer Port) auf ähnliche Weise blockiert wird. Das krieg ich dann 
schon raus.

Wenn man den reinen Chip verbaut, sieht man ja, welche Pins belegt sind 
und welche nicht, aber diese Adapterplatine suggeriert einem rein 
optisch erstmal 64 unbelegte Pins.

Danke!


@Alexxx:
Auch wenn es in diesem Fall etwas anderes war, trotzdem danke! Ich weiß 
es zu schätzen, wenn man antwortet und hilft, ohne dass es dabei nur 
darum geht, seine Beitragszahl zu erhöhen. :)

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