Hallo Leute, es hat mal wieder einen grösseren Wohnungsbrand durch eine Powerbank gegeben. Kann man einen solchen Brand mit Winterstreusand löschen, sodas es Sinn macht, sich einen Eimer mit Sand auf den Balkon zu stellen?
Besser die Powerbank auf den Balkon stellen.
Besser die Powerbank auf den Balkon stellen.
Laden dort ist oft auf Grund fehlender Steckdosen nicht möglich.
Metall/Asche Eimer mit Deckel!
NICHT LUFTDICHT!
Sonst baust du einen Druckbehälter der dir Bersten könnte.
Trockener Sand, möglichst fein, in der Mitte einen Blumentopf der wiederum mit Sand befüllt ist, Blumentopf raus, brennender Akku rein, Sand aus dem Blumentopf auf den Akku!
Deckel drauf und Feuerlöscher (Pulver/CO2) parat halten sollte da was austreten (heißer Sand aus dem Druckausgleichsloch oder Spalt am Deckel)
Rauch und Gestank wirst du in so einem Fall erdulden müssen.
Löschen ist unwahrscheinlich, aber kontrolliert im Sand Ausbrennen lassen, je nach Zelle geht das binnen 60-80 Sekunden.
Vorsicht! Erst abkühlen lassen, dann öffnen!
Ist allerdings Vorsicht geboten, da entsteht Flusssäure und Fenster aufreißen gehört zur absoluten Pflicht! Möglichst wenig Gase der Verbrennung einatmen.
Ist auch nur für kleine bis mittlere Akkus sinnvoll.
Kilo S. schrieb:
da entsteht Flusssäure
Aus was?
Aus dem Fluss, der zum Löschen benutzt wurde!
Aus was?
Ja, die Gefahr besteht auch komplett ohne flüssiges Wasser.
Fluorwasserstoff + Schleimhäute (Augen, Nase, Mund, Lunge) oder auf verschwitzte Haut, trifft, verbindet es sich sekundenschnell damit und wird direkt zu flüssiger Flusssäure.
H. H. schrieb:
Kilo S. schrieb:
da entsteht Flusssäure
Aus was?
Aus dem Fluss, der zum Löschen benutzt wurde!
Ah, der Phlegethon.
trifft, verbindet es sich sekundenschnell damit und wird direkt zu flüssiger Flusssäure. https://shop.draeger.com/blog/Safety-Shop/Brennende-Batterien-entsteht-tatsaechlich-das-Atemgift-Fluorwasserstoff
Keinerlei konkrete Angaben oder gar Mengen. Nur ein Werbeblock um die eigenen Schutzprodukte und Messgeräte zu vermarkten.
Klar, so lange irgendwo Teflon-Produkte bei einem Brand dabei sind entsteht Fluorwasserstoff und damit Flussäure.
Also auch wenn die Küche brennt und in der Küche eine Teflonpfanne steht. Genau wie die GLeitfüße von Computermäusen, Zahnseide, Outdoor Jacken, ja sogar Gleitbeschichtung von Rasierklingen. Bei alldem ensteht ebenfalls Flussäure beim Verbrennen.
Es gibt spezielles Feuerlöschgranulat:
https://www.rc-multistore.com/extron-fireballs-brandschutz-feuerloeschgranulat-fuer-lithium-akkus-1-liter-x3361
Klar, so lange irgendwo Teflon-Produkte bei einem Brand dabei sind entsteht Fluorwasserstoff und damit Flussäure.
Daher, Verbrennungsgase nicht einatmen und für ordentlich Belüftung Sorgen.
Selbst wenn es nur wenig ist, man will es grundsätzlich nicht im Körper haben.
Es gibt spezielles Feuerlöschgranulat: https://www.rc-multistore.com/extron-fireballs-brandschutz-feuerloeschgranulat-fuer-lithium-akkus-1-liter-x3361
Gibts im Baumarkt viel billiger: Blähglas.
Selbst wenn es nur wenig ist, man will es grundsätzlich nicht im Körper haben.
Sofort alle Zähne ziehen lassen!
Sofort alle Zähne ziehen lassen!
Gute Idee! Und was mache ich mit den Knochen? Die bestehen auch aus Calciumphosphat. Am besten direkt einäschern, um auf Nummer sicher zu gehen...
;-)
... durch eine Powerbank gegeben. ...
Zum Löschen nehme ich immer die CLR-Taste. Die löscht schnell und materialschonend.
Kilo S. schrieb:
Selbst wenn es nur wenig ist, man will es grundsätzlich nicht im Körper haben.
Sofort alle Zähne ziehen lassen!
Aber Achtung! Die Zähne nicht verbrennen! Denn darin könnte Quecksilber (Amalgam) enthalten sein!
Das mit der Flussäure scheint aber ein ernsteres Thema zu sein. Ich hatte das mal als relativ chemieunkundiger Nachrecherchiert, wohl selbst bei Akkus in Pedelec-Größe kann schon soviel Flußsäure entstehen, dass es tödlich enden kann. Das Wässern kompletter Akkupacks / Autos zu Brandschutzzwecken ist wohl auch umstritten.
Im Rahmen der schleppend hochfahrenden Produktion bei Northvolt in Schweden war es ja auch zu mehreren ungeklärten Mitarbeiter Todesfällen gekommen - und es gab Presseberichte, dass ein Gabelstaplerhersteller seine Servicemitarbeiter aus Sicherheitsgründen nicht mehr in das Werk entsendet. Ob das mit - etwas übertrieben gesagt - lecker Pfützen oder Anhaftungen zu tun hat - vermute ich.
Auch normale klassische Blei-Säurebatterien haben da schon übles Potential. Und Flußsäure ist ja sowas wie die Pest der Elektoindustrie.
Ich hab mir in einer Garage mal eine Ladung Batterieausgasungen - die vermutlich Schwefelwasserstoffhaltig waren - eingeatmet. Das war also nicht das normale Knallgas, sondern das Ladegerät hatte überladen bzw. einen Zellschluß nicht erkannt. War die Batterie eines meiner alten Autos. Ich habe umgehend nach ein zwei Atemzügen die große Husterei angefangen und der konsultierte Giftnotruf empfahl eine Nacht im Krankenhaus wegen Emboliegefahr. Das hab ich unvernünftigerweise nicht gemacht, aber überlebt. Mit Flußsäuredämpfen hätte das wohl nochmal eine üblere Qualität bekommen.
Und Ausgasungen die sich irgendwo niederschlagen sind auch nicht toll. Ich empfehle "Nicht Nachmachen" : mit einer Jeans im Winter an einem draußen abgestellten noch kalten gebrauchten Staplerakku / Solarspeicher Batterietrog vorbeizuschuppern, der grade beginnt Tauwasser auf der Oberfläche des kalten Metalltrogs zu entwickeln. Ja - das ist aggressiver als man denkt. Es endet dann nach zwei Stunden mit einer Flasche kortisonhaltiger Pampe von der Hausärztin zum Hintern einreiben und der mehrstündigen Hoffnung, dass es nicht schlimmer jucken wird ... ist so ähnlich wie Sexseuchenangst nach Missetaten...
Das mit der Flussäure scheint aber ein ernsteres Thema zu sein.
Angst essen Seele auf.
In den Zellen stecken jedenfalls keine Fluorverbindungen.
Aha, also mittlerweile als Leitsalz drin.
"Lithiumhexafluorphosphat (LiPF6) und Lithiumtetrafluorborat (LiBF4)"
Allerdings sind das außerordentlich stabile Verbindungen, da sehe ich auch im Brandfall keine nennenswerte Freisetzung von HF.
Aha, also mittlerweile als Leitsalz drin. "Lithiumhexafluorphosphat (LiPF6) und Lithiumtetrafluorborat (LiBF4)"
Wenn 22 Jahre zurück auch noch durch "mittlerweile" abgedeckt wird, dann mag das stimmen. Denn mindestens so alt ist eine heruntergeladene Webseite hier auf meiner Platte, die zumindest schon von LiBF4 spricht ...
Allerdings sind das außerordentlich stabile Verbindungen,
Und diese Seite https://www.chemie.de/news/1167322/fluor-recycling-fuer-lithium-ionen-akkus.html meint eher, dass diese Salze nun alles andere als stabil sind, wenn die an frische und feuchte Luft gerade ...
Und diese Seite https://www.chemie.de/news/1167322/fluor-recycling-fuer-lithium-ionen-akkus.html meint eher, dass diese Salze nun alles andere als stabil sind, wenn die an frische und feuchte Luft gerade ...
Entspricht nicht meinen Erfahrungen aus der Zeit meiner Dissertation in Chemie.
Also Witze hin oder her.
Es gibt Vorsichtig und übervorsichtig.
"Für den Fall das" wäre ich einfach lieber übervorsichtig in dem Fall.
Das hat nix mit Angst zu tun!
Aber ich hänge nun mal an meiner Gesundheit und finde das andere lieber gewarnt sein sollten, das es möglich ist.
Klar will Dräger auch verkaufen aber so ganz haltlos ist es eben auch nicht.
Und generell, Rauchgase (bin selbst Raucher!) sind nun mal ungesund, egal aus welcher Quelle.
Neben Blausäure aus Zigaretten muss ich mir nicht noch mehr zumuten.
Entspricht nicht meinen Erfahrungen aus der Zeit meiner Dissertation in Chemie.
Dann lass uns doch bitte nicht dumm sterben, schau mal über die Chemie der aktuellen Zellen (hast du ja bereits) und informiere uns!
Wäre schon dreist wenn Dräger da Halbwahrheiten verbreitet.
ich empfehle einen eimer Wasser. Besonders der Kühleffekt hilft da besser, als bei Sand etc.
das Durfte ich unterwegs mal mit einem (nicht meinem) E-Bike Akku ausprobieren.
Also auch keine modernen Verbrenner-Autos mehr fahren, da sind deutlich mehr Fluorverbindungen in der Klimaanlage drin. Google mal nach R1234yf und Rauchgase. Und der Verbrenner hat dann noch 20-60l Brandbeschleuniger kostenlos mit dabei.
Aber da stört es nicht. Nur bei den bösen Li-Akkus da muss man natürlich viel vorsichtiger sein. Wenn man überlegt wie viele Millionen Powerpacks in Europas Wohnungen rumfliegen und wie selten es deshalb zum Brand kommt, dann sind ausbrennende Autos auf den Autobahnen aber ein häufigeres Phänomen.
Also mal die Kirche im Dorf lassen. Die meisten Tote durch Rauchgase sind auch ohne Flussäure gestorben und genau so tot.
Nachtrag: Brennende Akkus sind kein Spaß, aber da werden so viele toxische Gase frei, da macht die kleine Menge HF das nicht mehr viel schlimmer. Brennende Verbrennerautos erzeugen aber genau so toxische Rauchgase.
Bei Bränden leichtfertig Tür "zum Lüften öffnen" kann zu neuer Sauerstoffzufuhr und Rauchgasexplosion / Flash führen. Feuerwehrmänner sind da sehr vorsichtig geworden beim Tür öffnen. https://de.wikipedia.org/wiki/Flashover
ich empfehle einen eimer Wasser. Besonders der Kühleffekt hilft da besser, als bei Sand etc.
Nach diversen verfehlten Einschätzungen hat sich bei den Feuerwehren Wasser durchgesetzt.
Also: Man hänge die Powerbank mit einem Kunststoffaden über ein Aquarium mit Wasser, wenn sie zu heiß wird oder gar brennt, fällt sie rein und bekommt ihre Wärme entzogen.
Bei Bränden leichtfertig Tür "zum Lüften öffnen" kann zu neuer Sauerstoffzufuhr und Rauchgasexplosion / Flash führen. Feuerwehrmänner sind da sehr vorsichtig geworden beim Tür öffnen. https://de.wikipedia.org/wiki/Flashover
Hauptsache, auch mal irgendetwas einwerfen...
ich empfehle einen eimer Wasser. Besonders der Kühleffekt hilft da besser, als bei Sand etc. das Durfte ich unterwegs mal mit einem (nicht meinem) E-Bike Akku ausprobieren.
Glaube kein Wort davon.
Soviel Wasser, dass das etwas bei einem Pedelec-/E-Bike-Akkubrand nutzt, kannst Du nicht einmal in einem Fahrradanhänger mitführen.
Erst recht wirst Du den brennenden Akkupack nicht mehr händisch entnehmen und in ein zufällig mitgeführtes Behältnis legen, wo mitgeführtes Wasser eine nennenswerte Kühlwirkung entfalten kann.
https://www.bsbrandschutz.de/artikel/verhalten-bei-braenden-mit-lithium-ionen-akkus-4103821.html
Artikel ist gespreichert, das scheint Fundiert und erleichtert mir künftige Diskussionen über den Umgang mit Akkus.
Glaube kein Wort davon. Soviel Wasser, dass das etwas bei einem Pedelec-/E-Bike-Akkubrand nutzt, kannst Du nicht einmal in einem Fahrradanhänger mitführen.
Glaub was du willst. Die akkus brennen ja in der Regel nicht am Wegesrand, sondern beim Laden. Die erste durchgehende Zelle reicht aber zum auslösen des Rauchmelders. Die nachbarzellen ziehen dann bald mit. Ich vermute etwa 30s- 60s hat man zum raustragen, während der Zeit kann ein zweiter helfer schon einen kleinen Mülleimer auskippen und am Außenwasserhahn mit wasser vollaufen lassen. Später, wenn schon mehrere zellen hörbar durchgelüftet haben, sollte man sicherlich nicht mehr versuchen, in den Raum zu gehen.
Ich vermute etwa 30s- 60s hat man zum raustragen,
Während die Zelle dir kochendes Elektrolyt, CU, Graphit und seperatorreste entgegenspuckt?
Na denn, wer auf Schmerzen steht.
Also ich kann "sehr warme" Sachen, dank viel Hornhaut, kurze Zeit anfassen und weniger Sekunden halten, bis es zu warm oder danach schmerzhaft wird.
Aber das ist ne andere Nummer.
So eine Zelle muss beim bemerken des aufblasen, noch vor dem ersten qualmen am besten, schon aus der Hand in den Eimer gewandert sein.
Und Sand schon deswegen, weil kein Wasserdampf die Sicht behindert, man sich ungern 40-50L Wasser in der Bude hinstellen will die regelmäßigen Wechsel wollen oder umkippen können, 50L Wasser auf dem Boden! Da kommt Freude auf.
Brackwasserduft in der Bude kommt bestimmt geil!
Und der WAF, unendlich unterirdisch...
Es ging nie um das löschen, was ich auch erwähnt habe, sondern um das kontrollierte ausbrennen lassen von KLEINEN bis MITTLEREN Akkus.
Einzelne Zellen, pouches aus einer Powerbank oder Tablet usw..
Ralf X. schrieb:
Glaube kein Wort davon. Soviel Wasser, dass das etwas bei einem Pedelec-/E-Bike-Akkubrand nutzt, kannst Du nicht einmal in einem Fahrradanhänger mitführen.
Glaub was du willst. Die akkus brennen ja in der Regel nicht am Wegesrand, sondern beim Laden.
ich empfehle einen eimer Wasser. Besonders der Kühleffekt hilft da besser, als bei Sand etc. das Durfte ich unterwegs mal mit einem (nicht meinem) E-Bike Akku ausprobieren.
Merkst Du den Widerspruch?
Merkst Du den Widerspruch?
Merkst Du Deinen.
Ein Eimer Wasser geht durchaus.
Brennende EAutos wurden auch in einen Wassercontainer geworfen.
Beim Radakku reicht ein Eimer.
Du darfst dafuer nicht im Kopf die Eimer des Sandspielzeugs fuer Deine Kinder Haben.
Du darfst dafuer nicht im Kopf die Eimer des Sandspielzeugs fuer Deine Kinder Haben.
Oh, oh, oh... Du baust ab! Deine Kommentare werden qualitativ schlechter, noch deutlich mehr als vorher schon!
Spring mal beim Arzt rein!
Was ist ein Ascheeimer?
Kennst du, stand immer neben dem Holz/Kohle Ofen in der Küche oder Stube. Haben heute auch noch Leute mit Öfen oder Kamin.
Keine redet über Plastik Spielzeugeimer.
Spring mal beim Arzt rein!
Schreibt Kilo, der fuer eine simple Powerbank ..
40-50L Wasser
braucht. Ist doch klar, dass die "gegensaetzliche Überdimensionierung" dann auch aus Gruenden der Ausgewogenheit hierhin gehoert.
Brennende EAutos wurden auch in einen Wassercontainer geworfen.
Ein Porsche war eine Woche im Feuerwehrcontainer und immer noch nicht abgekühlt. Ich weiß nicht, wie oft Ihr das Wasser für einen Fahrradakku im Eimer nachfüllen möchtet.
Der Porsche-Akku und dessen festes Gehaeuse sind eine ganz andere Liga.
Ein Eimer Wasser geht durchaus.
Merkst du es noch?
In Zusammenhang mit Lithium wird Wasser zu Brennstoff. Die Reaktion von Wasser mit Lithium findet auch Unterwasser statt und ist exotherm.
Mit Wasser kannst du allenfalls die Umgebung kühlen, aber nicht die Hitze erzeugende Reaktion unterbinden.
Im 10 Liter Blecheimer auf dem Balkon/im Garten würde sich das Wasser also erst auf Siedetemperatur erhitzen und dann (mit weiteren 20MJ Energieeintrag) verdampfen.
Bräuchte wohl einen ziemlich dicken Akku.
In Zusammenhang mit Lithium wird Wasser zu Brennstoff. Die Reaktion von Wasser mit Lithium findet auch Unterwasser statt und ist exotherm.
Im Akku sind alle Verbindungen vorhanden so dass eine vollständige Reaktion auf das niedrigste Energieniveau stattfinden kann. Genau das passiert ja kontrolliert beim Entladen.
Da brauch es kein Wasser von außen und nachdem der Akku entladen oder thermisch durchgegangen ist, ist auch kein metallisches Lithium vorhanden um mit dem Wasser zu reagieren.
Merkst du es noch? In Zusammenhang mit Lithium wird Wasser zu Brennstoff. Die Reaktion von Wasser mit Lithium findet auch Unterwasser statt und ist exotherm.
Fuer 10l Wasser brauchst Du 800Wh bis es heiss ist und nochmal das Gleiche um 1l zu verdampfen.
In einem gängigen Lithium-Ionen-Akku sind etwa 2 bis 3 Gramm Lithium pro 100 Wattstunden (Wh) Kapazität enthalten.
12Wh pro Gramm Li wird zusaetzlich frei beim Verbrennen.
es wird nicht das Wasser zum Brennstoff,
sondern daraus entstehender Wasserstoff,
wenn Alkalimetalle damit reagieren.
Del *.PB
es wird nicht das Wasser zum Brennstoff, sondern daraus entstehender Wasserstoff,
... und was meinst du, was mit dem Wasserstoff passiert, wenn er mit Luftsauerstoff zusammen kommt und ausreichend Anregungsenergie zur Verfügung steht?
Er verbrennt (Knallgasreaktion).
Dass Lithium oder ein Akku unter Wasser brennen heist nicht, dass Wasser ungeeignet ist. Es bedeutet nur, dass man damit nicht löschen kann. Aber sehr wohl kühlen.
Zudem ist der Begriff "Akku" irreführend: Während es beim Handy einen Akku gibt, der sich vermutlich vollständig zerlegt, ist es spätestens beim E-Bike ein Akkupack. Wenn dadurch nicht alle hochgehen, ist das Problem deutlich reduziert.
Ob der Akkupack oder das Auto jetzt 10 Minuten oder 10 Tage im Wasser verbleiben müssen, ... völlig egal.
Das ist echt typisch.
Ich sag ja deine Kommentare werden schlechter.
Schreibt Kilo, der fuer eine simple Powerbank ..
Eine Eimer Sand nimmt!
Ich sag es auch wie es ist, ich habe keinen Eimer Sand mehr hier stehen.
Nicht den Platz zu.
Aber wenn ich den Platz hätte, wäre einer da.
Der Eimer wich einem Pulverlöscher, einen alten schaltkasten aus dickem Metall ohne Sandfüllung, auf einer Steinplatte, habe ich trotzdem hier Liegen.
Nicht annähernd so sicher wie der Eimer Sand, jedoch halbwegs, wirklich nur halbwegs, sicherer als ohne jegliche umhausung die selbst feuerfest ist. Wird es dem Blech zu heiß und es brennt durch hab ich auch die A Karte.
Wenn ihr euch auf eure Feuerfestigkeit und Chemieresistenz bzw. Medizin und Regenerationsfähigkeiten eures Körper verlassen wollt, Bitte.
Ich lege Wert auf ein Mindestmaß an Sicherheit. Kinder, Frau, Haustiere!
Da hängt nicht nur mein Arsch dran!
Warum kein Wasser?
Bisschen schlecht wenn man eventuell beim laden auf Nummer sicher gehen will und die Powerbank oder was auch immer gerne beim laden sicher ablegen will.
Ich mach mir die Panik nicht und am Bindfaden hängend über Wasser, sicher keine Lösung auf die ich dauerhaft Bock hätte.
Alles weitere wurde ja bereits gesagt, ich habe eine günstige, praktikable Methode genannt im Privathaushalt ohne viel "TamTam" oder kosten so einen Brand eines kleinen Akku einzudämmen und kontrolliert Ausbrennen zu lassen.
Wasser hat dafür definitiv zu viele potentielle Nachteile!
Feuerlöscher ist zusätzlich Pflicht, sei es auch nur ein kleiner, den man für den Notfall im Auto günstig bekommt!
Der gehört in eine verantwortungsvolle "Bastelecke", wie der Lötkolben, einfach dazu!
STANDARDMÄSSIG!
es hat mal wieder einen grösseren Wohnungsbrand durch eine Powerbank gegeben. Kann man einen solchen Brand mit Winterstreusand löschen, sodas es Sinn macht, sich einen Eimer mit Sand auf den Balkon zu stellen?
Die Antworten hier im Thread haben mich zu der Erkenntnis gebracht, das Sand als Löschmittel gegenüber Wasser keine Vorteile bietet. Meinetwegen kann dieser Thread deshalb gelöscht werden.
Ingrid
Ich versuche, demnächst einen gefüllten 20 l Wassereimer mitzuführen, wenn ich mit Pedelec unterwegs bin.
Flip B. hat so ähnlich ja auch positive Erfahrung gemacht.
Ich versuche, demnächst einen gefüllten 20 l Wassereimer mitzuführen, wenn ich mit Pedelec unterwegs bin.
Ein 30 Liter Bierfass lässt sich universeller einsetzen.
Ich versuche, demnächst einen gefüllten 20 l Wassereimer mitzuführen, wenn ich mit Pedelec unterwegs bin.
Besser wäre ein Wassersack...
Die Antworten hier im Thread haben mich zu der Erkenntnis gebracht, das Sand als Löschmittel gegenüber Wasser keine Vorteile bietet. Meinetwegen kann dieser Thread deshalb gelöscht werden.
Nix kapiert.
Auch wenn sich die Reaktion nicht stoppen lässt, gibt es zig unterschiedliche Möglichkeiten, wann und wie man die Gefährdung und Brandfolgen eindämmen kann oder sollte, falls die Möglichkeiten zur Hand sind.
Pech nur, dass das idR. nicht der Fall ist.
Ingrid
Frau spricht ein Machtwort!? Viel Spass noch.
oder sollte, falls die Möglichkeiten zur Hand sind. Pech nur, dass das idR. nicht der Fall ist.
Ingrid
Frau spricht ein Machtwort!?
Ralf X. schrieb:
oder sollte, falls die Möglichkeiten zur Hand sind. Pech nur, dass das idR. nicht der Fall ist.
Ingrid
Frau spricht ein Machtwort!?
Wow, diese Plattform vermittelt doch echt neues Wissen. *grins
Nach einigen tausend recycelten Zellen bin ich immer noch auf die erste gespannt die durchgeht. Bis dahin reicht der Blecheimer in der Werkstatt.
Meinetwegen kann dieser Thread deshalb gelöscht werden.
Mit Sand oder mit Wasser?
Mit viel Wasser und Schaum darauf.
Vor mir auf dem Tisch ein Krug voller Bier
Eine weiße Mütze von Schaum darauf
So hab ich es gerne, so sitz ich oft hier
... (R Mey)
Pech nur, dass das idR. nicht der Fall ist.
Eigentlich geht es darum, sich im Vorfeld ein paar Gedanken zu machen um dann im überraschenden Ernstfall nicht kopflos zu agieren.
In der Wohnung sollte man z.B. "wissen", aus welchen Fenstern man gefahrlos brennende Sachen werfen kann. Ob Badewanne/Dusche/Waschplatz aus Plastik sind oder eine größere Brandlast haben
Unterwegs sollte man sich im Klaren sein, dass Platz drumherum meist völlig ausreichend ist. Dann kann man immer noch Sand draufwerfen oder einfach warten.
Und wenn bei einer Party Colaflaschen stehen, dann braucht bei einem entzündeten Tischtuch nicht erst jemand zum Wasserhahn rennen.
Ralf X. schrieb:
Pech nur, dass das idR. nicht der Fall ist.
Eigentlich geht es darum, sich im Vorfeld ein paar Gedanken zu machen um dann im überraschenden Ernstfall nicht kopflos zu agieren.
Prima, wenn das die Leute machen.
IdR. ist das aber nicht der Fall, wenige haben es drauf, adhoc die richtige Reaktion zu zeigen.
In der Wohnung sollte man z.B. "wissen", aus welchen Fenstern man gefahrlos brennende Sachen werfen kann.
Aus offenen und dem nächsten erreichbaren?
(wenn man weiss, was unten drunten ist?)
Das Fenster im Anhang musste in meiner Kindheit in den 60ern bis Anfang der 70er mehrmals dran glauben.
Wenn sich ein Einmachglas mit Schwarzpulver einen Funken einfängt, muss man schnell sein.
Damals 3 bis 4 mm Einfachverglasung, bei Doppel- oder Dreifachverglasung keine Chance.
Ob Badewanne/Dusche/Waschplatz aus Plastik sind oder eine größere Brandlast haben
Das hat nur Sinn, wenn darin liegend geladen wird und man durchgehend daneben hockt...
Unterwegs sollte man sich im Klaren sein, dass Platz drumherum meist völlig ausreichend ist. Dann kann man immer noch Sand draufwerfen oder einfach warten.
Frage ist dann meist nur, ob man den Sand dabei hat... :-)
Aber wenn manche sogar volle 20 l Wassereimer oder 30 l Bierfässer dabei haben, sollten solche Fälle auch unproblematisch ablaufen.
schade, hab grad kein Popcorn mehr
Was ist ein Ascheeimer? Kennst du, stand immer neben dem Holz/Kohle Ofen in der Küche oder Stube. Haben heute auch noch Leute mit Öfen oder Kamin.
Bei uns gab es nie einen separaten Ascheeimer. Wir haben die vollen Aschekästen direkt in die Aschetonne geleert.
Ein 30 Liter Bierfass lässt sich universeller einsetzen.
Kann man Akkubrände mit Bier löschen?
Wenn sich ein Einmachglas mit Schwarzpulver einen Funken einfängt,
Wo hattest du denn Schwarzpulver her? Meine Versuche des Selbstherstellens führten damals immer nur zu Rauch- und Stinkbomben. Irgendeinen unerwähnten Trick muß es dabei geben, selbst die Mythbusters heben es nicht geschafft, Schwarzpulver herzustellen.
Nebenbei: Wie bekommt man denn LiPos zum Brennen? Ich habe ein paar aufgeblähte (was ist da eigentlich für ein Gas drin?), aber die sind tot. Da kommt weder eine Spannung raus, noch geht Strom rein.
Beim Versenken im Wassereimer geht es hauptsächlich, bzw nahezu ausschließlich darum die Zellen die sich neben der durchgehenden befinden so weit zu kühlen dass diese sich nicht auch noch an dem Feuerwerk beteiligen.
Das ist auch der Gedanke beim Versenken ganzer Autos.
Jedoch ist es insbesondere bei Autos sehr schwierig die einzelne Zelle kühlen zu können solange der Pack noch nicht großflächig aufgebrannt ist.
Einen Brand IN einer Zelle zu löschen ist nicht mehr möglich.
Litium brennt nicht unter Wasser
aber die sind tot.
Dazu braucht es lebendige. Wenn man die ausreichend misshandelt können sie Dentriten ausbilden die intern einen Kurzschluss erzeugen. Wenn sie dann naoch ausreichend teilgeladen sind, wird die gespeicherte Energie schnell in Wärme umgewandelt.
Oder durch Überlastung gehen sie thermisch durch und der Separator schmilzt oder zersetzt sich.
Feuerwerk
Das Stichwort der Stichwoerter. Noch rund 100 Tage, dann ist es wieder soweit.
Beim Versenken im Wassereimer geht es hauptsächlich, bzw nahezu ausschließlich darum die Zellen die sich neben der durchgehenden befinden so weit zu kühlen dass diese sich nicht auch noch an dem Feuerwerk beteiligen.
Nicht nur.
Das ist auch der Gedanke beim Versenken ganzer Autos.
Das gibt Sicherheit gegen eine erneute Entzündung, weil im Wasser die notwendige Zündtemperatur nicht erreicht werden kann.
Jedoch ist es insbesondere bei Autos sehr schwierig die einzelne Zelle kühlen zu können solange der Pack noch nicht großflächig aufgebrannt ist.
Entgegen früherer Bedenken hat sich bei den Feuerwehren der Einsatz von Wasser durchgesetzt, viel Wasser und sogar mit Lanze ins Pack eingestochen.
Einen Brand IN einer Zelle zu löschen ist nicht mehr möglich.
Das bezweifele ich. Eine für Feuer zwingende Voraussetzung ist Wärme und Wasser wirkt als Löschmittel, weil es diese entzieht.
Kann man Akkubrände mit Bier löschen?
Mit diesen hier wird es langsam schwierig: https://www.gq-magazin.de/lifestyle/artikel/die-4-starksten-biere-der-welt-sind-nichts-fur-schwache-lebern
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