Sven L. schrieb: > Ganz schick wäre ja was mit TAE-Stecker, dann kann man die Dose nutzen > ohne irgendetwas ausbaue zu müssen. Ich wollte die Dose in ihrer Grundbeschaltung lassen, deshalb der einfache Ausgang über ein im Innern der Dose mit Schnellverbindern angeschlossenes Kabel. Somit bleibt die Hausverkabelung der TAE Dose bestehen und ist jederzeit ohne Eingriff wieder nutzbar! Eine Buchse im Adapter wäre natürlich super gewesen, war mir aber zu viel Aufwand. Das Ding muss 24/7 laufen und da hängen 3 kids am Wlan wie an einem lebenswichtigen Tropf. Denke die Verkabelung und auch die Zugentlastung in den Adaptern, das saubere Verlöten der Leitungen und die hochwertigen Klemmverbinder werden für eine ausfallsichere Lösung sorgen. Die Telefonleitung habe ich gewählt, um ein einheitlich optisches Bild im Keller zu hinterlassen, sieht dann weniger gefummelt aus.
Was mir noch aufgefallen ist: Ich habe diese Adapter als refurbished von einem Händler gekauft. Trotzdem sind es schon beide die Version 3.0. Jetzt habe ich bei TP-Link gesehen, dass es ein Update der Firmware gibt. Diese ist erst vor kurzem erschienen und ich überlege, die Dinger mit neuer Firmware zu bespielen, obwohl mir mein Kopf auch zu "never touch a running system" rät. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich das Diagnosetool auf meinen Laptop laden und darüber auch die Firmware updaten. Geht das dann einfach so über das Tool vom Sofa aus oder muss ich die Adapter einzeln per LAN Kabel mit dem Laptop verbinden? Was ratet ihr mir?
HJM schrieb: > Geht das dann > einfach so über das Tool vom Sofa aus oder muss ich die Adapter einzeln > per LAN Kabel mit dem Laptop verbinden? Was ratet ihr mir? Normalerweise schon.
Nochmals eine "Langzeit" Rückmeldung von mir. Jetzt läuft das Ganze seit gut einer Woche und die Verbindung ist absolut stabil und ich bin begeistert vom Umbau. Kein einziges Problem, keine Speedschwankungen, auch die Ping Zeiten sind super und die beiden Jungs, die ständig an der Playstation zocken haben keinerlei Probleme. Im Anhang aktuelle Bilder von vorhin, einmal am Hausanschluss an der dortigen Fritzbox, einmal unterm Dach an der Fritzbox, beides Wlan. Das Update der Firmware lasse ich erstmal sein, never touch usw.....
HJM schrieb: > Das Update der Firmware lasse ich erstmal sein, never touch usw..... Wenn bei der Update Datei nichts verbessert wird, was dir als Problem aufgefallen ist, ist das sicher das Vernünftigste.
Da meine Lan verbindung Wackelig ist, und ich leider nur eine 4Adrige Telefonleitung zum VDSL Router zur verfügung habe (ja habe drauf 100mbit lan gepatcht, ist auch wackelig) und ich kein WLAN Mesh betreiben will, habe ich 2 TP-Link Powerline Adapter auf 2-Draht umgebaut. Die Stecke ist nicht weit, meine Fritzbox sagt einen sync von 500Mbits, netto verbindung aufgrund der 100mbits Schnittstelle sind 100mbits. Vielleicht rüste ich noch auf Gbit auf. Es handelt sich hierbei um 2 TP-Link TL-PA4030 Adapter, fummelige Arbeit die Platine in das Gehäuse wieder einzubauen.
Ilias J. schrieb: > fummelige Arbeit > die Platine in das Gehäuse wieder einzubauen. Hat sich aber gelohnt. Gratulation zum erfolgreichen Umbau! Ich habe ja erst gedacht, das du die 2 Leitungen an die Treiberseite gelötet hast, aber wie ich dann sah, hast du den Trafo hochgekippt. Gar nicht so dumm :-)
Matthias S. schrieb: > Hat sich aber gelohnt. Gratulation zum erfolgreichen Umbau! Ich habe ja > erst gedacht, das du die 2 Leitungen an die Treiberseite gelötet hast, > aber wie ich dann sah, hast du den Trafo hochgekippt. Gar nicht so dumm > :-) Nee er hat ihn umgekehrt wieder eingeläutet mehr Sicherheit geht nicht ...
Glückwunsch zum erfolgreichen Umbau! Gute Idee mit dem umgekehrt eingelöteten Trafo!
Unser Nachbar hat sich gemeldet und meint, unser Adapter könnte für seine Störungen die Ursache sein. Er hat DSL (vermutlich VDSL?) und irgendwelche Probleme. Noch habe ich nicht mit ihm sprechen können. Vorab jedoch mal eine Frage in die Runde: Könnte die Telefonleitung zum Problem werden, wenn sein DSL und unser Adapter vom Erdgeschoss bis zum 1.OG (da wohnt er, wir unterm Dach) in diesem einen Telefonkabel parallel laufen? Ich möchte mich gerne technisch auf das Gespräch vorbereiten. Je nach Problematik werde ich natürlich anbieten, die Adapter mal abzuklemmen und sein Problem nachzuvollziehen. Ich vermute, das sein Telefonkabel das blau/rote sein könnte. Oder das weiß/gelbe. Das braun/weiße kommt bei uns im Dach an und wurde für den Umbau erfolgreich benutzt. Die Lösung läuft seit Monaten absolut störungsfrei (bei uns und auch beim Vermieter, der hängt mit seinem Modem wie auf dem Bild zu sehen an der TAE dose und dem zweiten blau/roten Adernpaar. Allerdings liegt hier natürlich NICHT unser Adapter dran.
Könnte die hier beschrieben Problematik damit zu tun haben? https://www.allnet.de/de/allnet-brand/produkte/pointopoint/ghn-lan-over-2-wire-and-coaxial/p/allnet-all-ghn101-2wire-ghn-bridge-konverter-bundle-fuer-2-draht-verbindungen/
HJM schrieb: > Je nach Problematik werde ich natürlich anbieten, die > Adapter mal abzuklemmen und sein Problem nachzuvollziehen. Das wird vermutlich das sinnvollste sein. Ich nehme mal an, das du korrekt die verdrillten Pärchen im Kabel per Dienst verwendet hast. Also ein Pärchen für DSL und ein Pärchen für 2-Draht PL - das ist nicht 100%ig gut zu sehen auf den Bildern. Ausserdem mal auf heise.de schauen, obs bekannte Verbindungs- und Übertragungsprobleme in deiner Region bei diesem Anbieter gibt.
Für üble DSL-Störungen kann ein normales Steckernetzteil verantwortlich sein. Ich habe das live erlebt, da war der Experte der T-Com mit speziellen Equipment da, dann hat man im Haus alles der Reihe nach abgeschaltet und am Ende war es das Steckernetzteil eines Solardatenloggers, der das DSL-Signal gestört hat. Wo anderds habe ich gesehen das eine def. Heizungsregelung (Ansteuerung der Heizkreispumpe über Triac) das DSL-Signal 2 Häuser weiter gestört hat. Da war die BNetzA da und hat mit unszusammen gemessen und getestet!
Super, schonmal danke für den Input! Das braun/ weiße verdrillte Kabelpaar war das einzig freie, das unterm Dach herausmessbar war, deshalb hatte ich das genommen! Das weiß/gelbe liegt zwar auch an der TAE Dose im DG, ist aber nicht mit dem weiß/gelben noch freien Paar unten im Keller verbunden. Wie die anderen 2 Pärchen verdrahtet sind und hingehen, weiß ich leider nicht. Ich vermute, das eines der Pärchen eben zum Nachbar ins 1.OG gehen und dort an einer TAE Dose enden, an der das DSL Modem von ihm wohl angeschlossen ist.
HJM schrieb: > Vorab jedoch mal eine Frage in die Runde: Könnte die Telefonleitung zum > Problem werden, wenn sein DSL und unser Adapter vom Erdgeschoss bis zum > 1.OG (da wohnt er, wir unterm Dach) in diesem einen Telefonkabel > parallel laufen? Wenn das Signal stört, wenn es via Stromleitung übertragen wird, würd ich davon ausgehen, das es auch stören kann, wenn es parallel im Telefonkabel läuft.
Es gibt doch bei der Telekom irgendwelche Papiere zu Trennbedinungen und was mit was in welchem Bündel oder Sternvierer etc. geschaltet werden darf und was nicht. Könnte nicht auch ein DSL in diesem Fall das andere DSL stören?
Ich gehe zu 99% davon aus das deine Fremdnutzung der Verursacher ist Man muss sich ja mal genau mit dem Thema welche Frequenzen nutzt DSL und welche Powerline auseinander setzen Sollte eine Fritzbox zur Verfügung stehen wenn auch nur testweise schaut euch den Frequenz Bereich an Zur testzwecke müssen keine Zugangsdaten eingegeben werden Siehe Anhang und die Legende zu den Grafiken Zu der vermuteten Frage ja es können sich mehrere DSL Anschlüsse im selben Kabel beeinflussen und auch stören
Sven L. schrieb: > Könnte nicht auch ein DSL in diesem Fall das andere DSL stören? Dafür gibt es Vectoring.
Thomas J. schrieb: > Sollte eine Fritzbox zur Verfügung stehen wenn auch nur testweise schaut > euch den Frequenz Bereich an > Zur testzwecke müssen keine Zugangsdaten eingegeben werden > > Siehe Anhang und die Legende zu den Grafiken Hallo Thomas, ich hoffe sehr, das unsere Kabelbelegung nicht die Ursache ist. Ich konnte gestern mit dem Nachbar sprechen. Wie ich vermute, scheint sich sein sync zur Vermittlungsstelle zu verlieren. Er sagt, das Bild beim Fernsehen würde ständig einfrieren. Leider ist er technisch nicht so sehr versiert. Ich habe ihm angeboten, sich das mal gemeinsam anzusehen, ich möchte gerne wissen, ob es tatsächlich eine Unterbrechung zur Vermittlungsstelle oder aber ein Problem in seinem WLAN ist. Und bei Aufkommen von Problemen mal die beiden Steckeradapter von mir probeweise abzuklemmen. Bitte erkläre mir noch, wie ich das mit dem von dir gezeigten Bild messen kann. Kann ich diese App auf dem iPhone ausführen? Wie heißt die App und was zeigt sie genau? So ganz verstehe ich die Grafik leider nicht.
Hier ein sehr gutes erklär Video von AVM https://youtu.be/8x7xYmHHR6M
Super, ich danke dir sehr!
Viktor schrieb: > Dafür gibt es Vectoring. Und das ist dort wo es grade das Problem gibt auch vorhanden?
Sven L. schrieb: > Viktor schrieb: >> Dafür gibt es Vectoring. > Und das ist dort wo es grade das Problem gibt auch vorhanden? Keine Ahnung, ob er das hat. Ich glaube er hat DSL 100 mbit. Mehr weiß ich noch nicht. Leider hat noch kein Treffen stattgefunden. Ich konnte ihm jedoch telefonisch bereits anbieten, gemeinsam mal die Tage nachzusehen. Den/die Fehler reproduzierbar nachvollziehen und dann meine Konstruktion mal versuchsweise abklemmen. Sein Techniker hätte ja das Teil im Keller mal ausstöpseln können, der meinte aber, das Empfangsteil müsste auch raus, sonst macht das keinen Sinn. Und er faselte was von mesh Adapter. Warum auch immer. Ich hoffe ja, das er eine fritzbox hat, um in den Einstellungen mal nachzusehen, was wir dort finden. Die Erklärvideos bei youtube sind Klasse.
HJM schrieb: > Und bei Aufkommen von Problemen mal die beiden Steckeradapter von mir > probeweise abzuklemmen. Ich kenne das Problem bereits. Damals 2011 hatte ich auf einem Sternvierer auf einem Paar die Powerline-Adapter und auf dem anderen ein Allnet-VDSL. Letzteres ist immer wieder mal ausgestiegen. Also abklemmen und testen. mfg mf
Hallo Achim, danke dir sehr. Ja, das befürchte ich auch, leider.
Nun ja, sollte wirklich die Powerlan- und die DSL-Verbindung in einem Kabel zusammen übertragen werden, dann ist das Problem doch vorprogrammiert, weil hausgemacht. Die Physik kann man nicht überlisten (beide Verfahren benutzen teilweise gleiche Frequenzbereiche, aber unterschiedliche und sich zusätzlich gegenseitg störende Modulationsverfahren) - diese Probleme sind ja nun auch schon seit mehr als 15 Jahre bekannt! Sauber und stabil bekommst Du das nur, wenn man die "zwei Paare in einem Kabel-Verlegung" verhinderst. Ich habe ca. 10 Jahre genau so eine Verbindung in einem ca. 30m langen "Postkabel"-Teilstück betreiben "müßen" und wirklich (wohl?) alles versucht. Man kann z.B. versuchen, die Frequenzbereiche etwas aufzuteilen (neudeutsch: gegenseitig notchen), aber auf die DSL-Verbindung und bzw. deren Sync hat man ja meist keinen/sehr beschränkten Zugang. Gelandet bin ich dann bei (uralten) 85 Mbit/s-Powerline-Adaptern, die haben dann ca. 22 Mbps dauerhaft übertragen (es gab da 'eh nur 25er DSL) und einer AVM 7362SL, weil bei diesen Geräten die o.g. Frequenz-/Sync-Einstellungen zumindest inoffiziell noch machbar waren. Man bastelt da aber immer wieder um das Problem herum, wirklich stabil wird/war das wohl nie... Suche Dir eine eigenständige Leitung bzw. Teilstück (ggf. gibt es im Haus unbenutzte Coax-Antennen- oder Klingelleitungen, "Hauslichtleitung" wäre z.B. ja auch zu prüfen, ggf. kann man ja auch "das Teilstück" zum Nachbar neu verlegen...), dann sollte es auch keinen selbstgemachten Streß mit dem Nachbarn geben.
powerlan schrieb: > Nun ja, > sollte wirklich die Powerlan- und die DSL-Verbindung > in einem Kabel zusammen übertragen werden, dann ist das Problem > doch vorprogrammiert, weil hausgemacht. > Die Physik kann man nicht überlisten (beide Verfahren > benutzen teilweise gleiche Frequenzbereiche, aber > unterschiedliche und sich zusätzlich gegenseitg störende > Modulationsverfahren) - diese Probleme sind ja nun auch schon > seit mehr als 15 Jahre bekannt! > > Suche Dir eine eigenständige Leitung bzw. Teilstück (ggf. gibt > es im Haus unbenutzte Coax-Antennen- oder Klingelleitungen, > "Hauslichtleitung" wäre z.B. ja auch zu prüfen, ggf. kann man ja > auch "das Teilstück" zum Nachbar neu verlegen...), dann sollte es > auch keinen selbstgemachten Streß mit dem Nachbarn geben. Genau so sehe ich das auch im selben Kabel wird es nicht's Ich könnte nicht so schön beschreiben wie du aber so ist es
Thomas J. schrieb: > Nun ja, >> sollte wirklich die Powerlan- und die DSL-Verbindung >> in einem Kabel zusammen übertragen werden, dann ist das Problem >> doch vorprogrammiert, weil hausgemacht. >> Die Physik kann man nicht überlisten (beide Verfahren >> benutzen teilweise gleiche Frequenzbereiche, aber >> unterschiedliche und sich zusätzlich gegenseitg störende >> Modulationsverfahren) - diese Probleme sind ja nun auch schon >> seit mehr als 15 Jahre bekannt! Wenn man die richtigen Powerline Adapter nimmt, stört nix. Die devolo Powerline Adapter haben eine Funktion implementiert, welche PLC Frequenzbereiche bei Bedarf abschaltet um das DSL nicht zu stören.
kenny schrieb: > Wenn man die richtigen Powerline Adapter nimmt, stört nix. > Die devolo Powerline Adapter haben eine Funktion implementiert, welche > PLC Frequenzbereiche bei Bedarf abschaltet um das DSL nicht zu stören. Ach, das hört sich sehr interessant an. Leider verfügt das Haus nur über Satellit, sonst hätte ich tatsächlich überlegt, das aufs Coaxkabel zu legen. Somit wären die devolo vielleicht einen Versuch wert (wenn auch teuer, denke ich). Gibt es da noch mehr Informationen zu? Mein Nachbar hat sich leider seit Tagen rar gemacht und noch nicht gemeldet. Somit konnten wir noch keinen Versuch starten, woran es liegt (wenn es leider auch mittlerweile ziemlich offensichtlich ist.)
HJM schrieb: > Mein Nachbar > hat sich leider seit Tagen rar gemacht und noch nicht gemeldet. Ist ja Urlaubszeit. Warte das doch erstmal ab, scheint ihm nicht so wichtig zu sein.
HJM schrieb: > (wenn auch teuer, denke ich) z.B. leider wohl nur hinter dem Paywall oder in der c't https://www.heise.de/hintergrund/VDSL-Stoerungen-Powerline-Optimierung-gegen-DSL-Unterbrechungen-6138639.html Auch die Devolo ändern nichts an der Physik, die "notchen" eben da ja auch, nur sind die für normals (mehr oder weniger geringes...) Übersprechen von Netzleitung zur DSL-Leitung gedacht, nicht für Paar neben Paar in einen Kabel. Testen kannst Du das aber gerne... OT zum Foren-Titel: Wenn Du Dich dann aber in solchen Preisbereichen bewegst, dann kannst Du aber auch gleich ein Paar eigener Vectoring-Adapter benutzen, genau für solche Fälle sind die gedacht! z.B. VC-231G https://www.planet.com.tw/en/product/vc-231g?c1=media-conversion&c2=ethernet-extender&c3=ethernet-over-phone-wire-extender Als Gegenstelle geht z.B. auch 'ne (vorhandene) Vectoring-Fritzbox (G.993.2 VDSL2 (Profile 17a/30a), G.993.5 G.vectoring), damit bist Du ggf. mit nur einem Gerät und ca. 130,- Euro dabei... und wohl auch dem Nachbarschaftsstreit los, weil technologiegleich... Günstiger wäre eben nur, s.o., eine eigene Kabel-(Teil-)strecke zu benutzen/erstellen.
Moin, ich habe mir günstig ein 3er Set Devolo dLAN Ethernet HIGHSPEED 85 (devolo dLAN HS ETH) gekauft und wollte diese jetzt auf 2-Draht umrüsten. Ist das Umrüsten bei diesem Modell möglich und falls ja wie? Ich hatte gehofft die Verbindung des Datentrafos zur Netzseite aufzutrennen und dann direkt meine beiden Adern an den Trafo anschließen zu können. So wie hier gemacht: Beitrag "Re: Ethernet über 2adrige Telefonleitung. Idee: Billige Powerline Adapter für z.B. 24V umbauen. Mögl" Leider finde ich auf der Platine nicht die entsprechende Stelle. Kann jemand helfen? Grüße Michael
Michael schrieb: > Leider finde ich auf der Platine nicht die entsprechende Stelle. Kann > jemand helfen? TR1 ist der Übertrager. Die beiden blauen Drähtchen sind die Einspeisung auf die Netzseite. Die löst du von der Platine und fühst sie auf das Zweidraht Kabel.
TR1 sollte der Signal Koppler sein.
Vielen Dank für die schnelle Hilfe! Ich habe allerdings gerade festgestellt, dass die drei Dlan Platinen etwas unterschiedlich aufgebaut sind. Eine ist wie im vorherigen Beitrag aufgebaut (MT 2070), die anderen beiden wie hier in den angehängten Fotos (MT 2050). TR1 hat hier 3 Adern. Blau, gelb und rot. Welche muss ich für meine 2-Draht Leitung nutzen? Grüße Michael
Michael schrieb: > TR1 hat hier 3 Adern. Blau, gelb und rot. Das sind sicher 6, weil auf der anderen Seite nochmal 3 Anschlüsse sind. Hier musst du mal gucken, welches Pärchen Richtung Netz geht. Leider hast du ja diesmal nicht die Leiterseite geknipst. 2 Wicklungen des Trafos gehen vermutlich direkt auf die Rechnerplatine, die andere Wicklung ist die Netzseite.
Hi Matthias, ja, du hast vollkommen Recht. Auf beiden Seiten sind 3 Anschlüsse. Hier noch einmal die Leiterseite. Wofür ist die dritte Ader und kannst du so erkennen welche beiden Adern ich nutzen muss? Grüße Michael
Hier ist es nochmal besser zu erkennen. Ich hätte jetzt gedacht die beiden Kontakte D14 auf der Leiterseite auftrennen. Kann das jemand bestätigen?
Michael schrieb: > Hier ist es nochmal besser zu erkennen. > > Ich hätte jetzt gedacht die beiden Kontakte D14 auf der Leiterseite > auftrennen. Kann das jemand bestätigen? Musst gucken, obs auf der Oberseite noch mehr Leiterbahnen Richtung Netz gibt, die auch aufgetrennt werden müssen. D14 selber ist eine Überspannungsschutzdiode, die drin bleiben könnte. Am besten ist es, den Trafo mal auszulöten, die beiden Drähte zu isolieren und den Trafo dann wieder einzulöten. Das erfordert ein wenig Geduld und Sorgfalt.
Hat auch ohne Trafo auslöten funktioniert, seitlich abgeschnitten und die beiden Adern angelötet, dann in Epoxidharz eingegossen. Nicht schön aber selten. Der Minitest funktioniert schon einmal. Es kommt die volle Datenmenge an. Morgen teste ich über eine ca. 100m lange Telefonleitung. Ich Danke für eure Hilfe, insbesondere dir Matthias!
Michael schrieb: > Nicht schön > aber selten. Nicht so selten, wie du vllt. glaubst :-P Ich hätte da ja noch ein wenig Schrumpfschlauch rübergezogen, damit es, wenn man aus Versehen zu dolle an den Drähten rupft, nicht gleich zu Kurzschlüssen kommt. Aber wenn du da eine andere Form der Zugentlastung erfunden hast, sollte es auch so klappen. Man könnte z.B. zwei Wagoklemmen mit Epoxy aufs Gehäuse kleben.
Ich möchte niemanden zu nahe treten aber die Lötstellen sehen sehr schlecht aus
Ja, das ist richtig. Habe mir keine große Mühe gemacht. Ist aber nicht schlimm, da diese in epoxidharz eingegossen sind. @Matthias Danke für den Tipp, habe Wagoklemmen an das Gehäuse geklebt. Habe die beiden Adapter jetzt über ein etwas über 100m langes Fernmeldekabel in Betrieb. Das Ergebnis lässt sich wirklich sehen. Ich habe nur marginale Verluste, den Speedtests nach eigentlich sogar überhaupt keine, was ich mir bei der Länge allerdings eigentlich kaum vorstellen kann. Was ich allerdings festgestellt habe ist, dass wenn ich zusätzlich zu den beiden 2-Draht Dlan Adaptern noch zusätzlich ein unmodifiziertes Dlan Set in Betrieb nehme, dieses durch meine 2-Draht Adapter gestört wird. Scheinbar speisen diese trotz aufgetrennter Wicklungen zur Netzseite weiterhin etwas in das Netz ein. Für mich allerdings nicht erheblich, da ich durch die 2-Draht Lösung kein Dlan mehr benötige.
Michael schrieb: > was ich mir bei der Länge allerdings eigentlich kaum > vorstellen kann. Warum nicht? Stell dir vor, über was für ein Kabelwirwarr sie eigentlich arbeiten müssen. Da ist so eine exklusive 2-Drahtleitung viel besser. Ich überbrücke mit 2 Devolos 80m über Alarmanlagenkabel - das ist das ganz dünne 3mm Kabel. Michael schrieb: > dieses durch meine 2-Draht Adapter gestört > wird. Scheinbar speisen diese trotz aufgetrennter Wicklungen zur > Netzseite weiterhin etwas in das Netz ein. Ich weiss zwar nicht, was Dlan sein soll, aber es kann sein, das deine Telefonleitung aufs Stromnetz einstrahlt. Die Datenempfänger sind recht empfindlich und empfangen evtl. etwas von der 2-Drahtleitung. Die Geräte können sich evtl. nicht entscheiden, ob die Dinger ins eigene Netz eingebunden werden sollen oder nicht. Guck mal mit einem Phasenprüfer, ob da was auf der Datenleitung Strom führt.
Matthias S. schrieb: > Ich weiss zwar nicht, was Dlan sein soll, aber es kann sein, das deine > Telefonleitung aufs Stromnetz einstrahlt. Jetzt echt? Im DLAN-Modifier-Thread? Das Problem ist das beides Leitungsgebundener Funk ist. Nicht umsonst gehen die Fumkamateur-Amateurfunker nachts rum und werfen Eier an die Fassaden der DLAN-Benutzer. Wenn die Leitung ausreichend ungeschirmt ist (gerade die alten "doofen" Dinger tun sich da hervor) radiot man den ganzen Bau zu. Die modernen können sich darüber austauschen, aber wenn von irgendwo Rauschpegel bis zum Kotzen reinstrahlt machen die halt auch nix mehr außer die Datenrate bis auf Null drehen.
Jens M. schrieb: > Im DLAN-Modifier-Thread? Wir haben das hier immer PL für PowerLine genannt. Dlan soll ausgeschrieben was heissen?
Kannte das früher so, soll glaube ich direct-LAN oder devolo-LAN heißen. Anbei der Aufbau, bei welchen die unmodifizierten powerline-Adapter durch die modifizierten gestört wurden. Es liegt keine Spannung auf den Adern des Fernmeldekabels an.
Matthias S. schrieb: > Dlan soll > ausgeschrieben was heissen? DLAN ist der Markenname von Devolo für die PLC-Produkte. Da das lange Jahre der einzige Anbieter war sollte man das kennen wenn man in dem Bereich unterwegs ist. Michael schrieb: > Es liegt keine Spannung auf den > Adern des Fernmeldekabels an. Es liegen aber nicht zufällig Stromleitungen parallel mit den Telefonstrippen, die evtl. auch noch an dem Stromkreis oder der Phase der PLC-Strecke hängen?
Das ist gut möglich. Das Foto ist noch vor dem Umbau auf 2-Draht. Aber es ist gut zu erkennen, dass die Kabel teils zusammen liegen. Über das schwarze Fernmeldekabel mittig läuft jetzt die 2-draht Verbindung.
Matthias S. schrieb: > Ich weiss zwar nicht, was Dlan sein soll, aber es kann sein, das deine > Telefonleitung aufs Stromnetz einstrahlt. Die Datenempfänger sind recht > empfindlich und empfangen evtl. etwas von der 2-Drahtleitung. Die Geräte > können sich evtl. nicht entscheiden, ob die Dinger ins eigene Netz > eingebunden werden sollen oder nicht. > Guck mal mit einem Phasenprüfer, ob da was auf der Datenleitung Strom > führt. Hey Leute bitte prüft so was nie mit einen PhasePrüfer bitte macht eine qualifizierte ISO Messungen mit den dazugehörigen Messgerät VDE 0701 / 0702 alles andere ist Glücksspiel
Wieso soll ich auf dem Fernmeldekabel (Datenleitung) eine Iso-Messung vornehmen, wenn es darum geht festzustellen ob auf dieser Spannung anliegt. Da reicht ein Multimeter völlig aus.
Es geht darum sicherzustellen, das die Kleinspannung sicher vom Netz getrennt ist. Bei anderen Umbauten, hat man zur sicheren Trennung zwischen Netz und Signal Bauteile ausgelötet und / oder Leiterbahnen durchbohrt!
Auch da hilft eine Iso-Messung nicht.
Ich merke das dieser Michael sehr beratungsresistent ist Da kann man leider nichts Unternehmen außer den Kopf zu schütteln muss er selber wissen was er da macht aber wir haben ihn gewarnt und aufgeklärt mehr geht leider nicht
Michael schrieb: > Auch da hilft eine Iso-Messung nicht. Und wieso nicht? Du weisst aber schon wie man das richtig prüfen würde? Ich würde L und N kurzschliesen und dort einen Pol des ISO-Messgerätes anschließen und beide Signaladern ebenfalls kurzschliesen und dort den 2. Pol anschließen. In anderen Umbauten hat man die Signalwicklung mit extra dick isolierten Adern neu gewickelt und die Enden so lang gelassen, das sie weit weg ist vom Übertrager bzw. netzspannungsführendem Teil der Schaltung.
Leider könnt ihr nicht lesen. Es geht darum, dass der Verdacht besteht, dass die Signale auf der 2-draht Leitung die plan Verbindung auf der 230V Leitung beeinflussen, sodass die unmodifizierte plan Verbindung auf der nym-leitung gestört wird. Mit einer Iso-Messung wird der Isolationswiderstand von einer Leitung geprüft, also ob Adern und Mantel beschädigt sind. Lesen müsste man heute noch können.
Da hat er augenscheinlich Recht, ihr könnt nicht lesen.
Um das übersprechen von der Modifikation auf das Stromnetz zu testen ist die 2draht Leitung mit der Frequenz zu beaufschlagen die im Betrieb genutzt wird und bei angezogener Netzeitung / Stecker zu messen wie stark das übersprechen ist geht halt nicht mit einem Multimeter Die ISO Messung bezieht sich auf die allgemeine Sicherheit und den gefährlichen Ratschlag eine sichere netztrennung mit einen Phasenprüfer zu machen Also kloppt euch jetzt nicht was wann wo und so und zurück zum Thema Das solche Modifikationen grenzwertig sind würde hier auch zu Tode diskutiert mir persönlich geht es hier um die 1. Machbarkeit 2. Forschen wie brauchbar ist das alles nach den Umbau 3. Elektrische Sicherheit nach der Modifikation 4. Niemand zu stören (z.b. DSL)
Michael schrieb: > Leider könnt ihr nicht lesen. Es geht darum, dass der Verdacht besteht, > dass die Signale auf der 2-draht Leitung die plan Verbindung auf der > 230V Leitung beeinflussen, sodass die unmodifizierte plan Verbindung auf > der nym-leitung gestört wird. > > Mit einer Iso-Messung wird der Isolationswiderstand von einer Leitung > geprüft, also ob Adern und Mantel beschädigt sind. > > Lesen müsste man heute noch können. Das mit der ISO-Messung bezog sich glaube eher auf: Thomas J. schrieb: > Matthias S. schrieb: >> Ich weiss zwar nicht, was Dlan sein soll, aber es kann sein, das deine >> Telefonleitung aufs Stromnetz einstrahlt. Die Datenempfänger sind recht >> empfindlich und empfangen evtl. etwas von der 2-Drahtleitung. Die Geräte >> können sich evtl. nicht entscheiden, ob die Dinger ins eigene Netz >> eingebunden werden sollen oder nicht. >> Guck mal mit einem Phasenprüfer, ob da was auf der Datenleitung Strom >> führt. > > Hey Leute bitte prüft so was nie mit einen PhasePrüfer bitte macht eine > qualifizierte ISO Messungen mit den dazugehörigen Messgerät VDE 0701 / > 0702 alles andere ist Glücksspiel Dabei meint der eine, das vielleicht irgend was auf die Datenleitung einkoppeklt und der andere hat eher bedenken bezügglich der el. Sicherheit, wahrscheinlich weil er sich die Bilder von Deinem Kunstwerk angeschaut hat. Aber mal davon abgesehen ist Dein Aufbau irgendwie strage. Koppel Dir dein PL doch einfach direkt aus ohne Umwege über Ethernet und weiteren Adapter. Habe das in meinem Aufbau damals auch so gemacht... Das was im PL-Adapter übrig war + kleiner Übertrager und somit konnte ich bei Bedarf auch wieder an's Stromnetz.
Sven L. schrieb: > Habe das in meinem Aufbau damals auch so gemacht... Das was im > PL-Adapter übrig war + kleiner Übertrager und somit konnte ich bei > Bedarf auch wieder an's Stromnetz. Den letzten Teil habe ich leider nicht verstanden, kannst du das nochmal genauer erklären? Mein DSL-Modem/Router steht im ausgebauten Dachboden. Das Fernmeldekabel befindet sich im Keller. Ich habe von Dachboden zu Keller keine freien Adern, weshalb für diesen Teil nur herkömmliche PL in Betracht kommt. Das Fernmeldekabel ist etwas über 100m lang und endet in einem ausgebauten Schuppen. Hier gibt es 4 freie Adern. Ich habe selbstverständlich zuvor bereits eine 10BASE-T/100BASE-TX Ethernetverbindung über die 4 Adern getestet, aber dabei kommt bei der Entfernung über das Fernmeldekabel nichts mehr an. Mit dem 2-draht Adapter funktioniert es jetzt ohne merkbare Verluste. Ohne ein neues Kabel durch das ganze Haus zu verlegen, kann ich auf dem Kabelstück Dachboden-Keller nicht auf herkömmliches PL verzichten. Allerdings habe ich für die Spannungsversorgung von dem 2-draht Adapter jetzt einfach eine Steckdose genommen welche auf einer anderen Phase liegt. Die PL Verbindung ist seitdem nicht mehr gestört. Wie gesagt auf den Adern des Fernmeldekabels liegt keine Spannung an. Meine Theorie war eigentlich, dass die umgebauten 2-draht Adapter trotz der aufgetrennter Wicklungen zur Netzseite irgendwie dennoch weiterhin Frequenzen über L und N auf die 230V Seite einspeisen. Oder eben das meine nym Kabel auf zu großer Kabellänge parallel zu dem Fernmeldekabel liegen und die eingespeisten Frequenzen auf den 2-adern des Fernmeldekabels jetzt die Frequenzen der PL Verbindung auf den nym-kabeln durch Interferenzen der elektromagnetischen Felder stören, aber nicht aufgrund beschädigter Mäntel oder Aderisolierungen.
Thomas J. schrieb: > und den > gefährlichen Ratschlag eine sichere netztrennung mit einen Phasenprüfer > zu machen Davon war nie die Rede. Erstens ist so eine Messung mit dem Phasenprüfer nicht gefährlich und zweitens ist das informativ und schnell zu machen, weil jeder sowas zu Hause hat. Das jetzt einer kommt und was von ISO Messung (warum nicht gleich E-Check vom Fachbetrieb?) vorschlägt, geht sicher an der Zielsetzung vorbei. Es gibt ja bereits eine sichere Trennung vom Netz, die Devolo konstruiert hat. Jens M. schrieb: > DLAN ist der Markenname von Devolo für die PLC-Produkte. Ach Gottchen. Ich merke mir doch nicht alle Markennamen, den sich so die Hersteller ausdenken. PL oder Powerline reicht mir da völlig. Immerhin stehts auch so im Threadtitel. Ist auch wieder mal bezeichnend für dieses Forum. Wenns darum geht, jemandem zu helfen, bleibt alles ruhig und einer macht sich die Mühe. Aber sobald jemand was von Phasenprüfer oder Lügenstift erzählt, schreien alle auf, die glauben, das sie dazu was sagen müssen - und hören auch nicht mehr auf, sondern fangen dann noch an, sich gegenseitig rund zu machen. Michael schrieb: > Oder eben das meine nym Kabel auf zu großer Kabellänge parallel zu dem > Fernmeldekabel liegen Das wirds sein. Die Datenleitungen hast du ja komplett abgetrennt und es gibt keine Verbindung mehr zum Netz in den Adaptern. Dafür ist der Übertrager ja da.
Matthias S. schrieb: > Ach Gottchen. Ich merke mir doch nicht alle Markennamen, den sich so die > Hersteller ausdenken. PL oder Powerline reicht mir da völlig. Immerhin > stehts auch so im Threadtitel. > Ist auch wieder mal bezeichnend für dieses Forum. Wenns darum geht, > jemandem zu helfen, bleibt alles ruhig und einer macht sich die Mühe. > Aber sobald jemand was von Phasenprüfer oder Lügenstift erzählt, > schreien alle auf, die glauben, das sie dazu was sagen müssen - und > hören auch nicht mehr auf, sondern fangen dann noch an, sich gegenseitig > rund zu machen. Da hast du Recht, du warst derjenige, welcher mir sehr geholfen hat. Nochmals vielen lieben Dank!
Moin zusammen, Dank dieses Threads konnte auch ich einem Kollegen eine zuverlässige Internet- und Netzwerk-Verbindung in seinem Hobby-Keller ermöglichen. Zur Verwendung kam ein altes Paar Devolo dLAN 200 AVmini. Der Übertrager ist nach dem öffnen sehr schnell identifiziert. Was nicht funktioniert hat: Vorhandene Telefon-Verkabelung des Altbaus mit nutzen. Diese Laufen zum großen Teil neben anderen VDSL-Leitungen, die nach Inbetriebnahme immer wieder die Synchronisierung verloren. - Die Powerline-Verbindung hingegen blieb bei etwa 100MBit/s. Nach etwas Suchen konnten wir eine weitere Verbindung ausfindig machen. Geschätzt etwa 50m - 2x0.75. Darüber läuft die Verbindung nun bei etwa 190MBit/s lt. Devolo Cockpit. - und das ohne VDSL-DeSync zu provozieren. Wenn ich nächstes Mal dort bin, mache ich noch Fotos für den Thread - das habe ich bisher versäumt.
Michael schrieb: > Den letzten Teil habe ich leider nicht verstanden, kannst du das nochmal > genauer erklären? Also mach einen nicht modifizierten PL Adapter auf und wickel da auf den Übertrager zusätzlich ein paar Windungen, die richtug FM-Kabel gehen. Die Adapter müssen dann natürlich anders gepaart werden... Softwareseitig.
Mein Nachbar hat sich leider seit Tagen rar gemacht und noch nicht gemeldet. Somit konnten wir noch keinen Versuch starten, woran es liegt (wenn es leider auch mittlerweile ziemlich offensichtlich ist.)
Es ist vollbracht. Ich wollte euch an der Lösung teilhaben lassen. Die Störungen kamen tatsächlich vom Adapter. Leider ist das Haus uralt und dementsprechend sind auch die Telefonleitungen nicht nur alt, sondern kreuz und quer durchs Haus verlegt, manche Adern haben schon keinen Durchgang mehr und scheinen unterwegs irgendwo gebrochen zu sein. So hat das Signal einen sehr langen Weg parallel mit dem DSL Signal zum Nachbarn. Das kommt im Haus sauber und am Telekom Router ziemlich "verstrahlt" an. Ich habe nun über den Nachbarn eine Mesh Lösung TP-Link Deco M4 AC1200 mit 3 Einheiten installiert. Die erste Einheit ca. 1 mtr. vom Telekom Router weg, damit die sich nicht gegenseitig stören, den nächsten in der Nähe des Treppenhauses (ca. 7-8 mtr. weg) und den dritten ein Stock höher im Treppenhaus direkt nach der Haustür in der Wohnung meiner Freundin. Klappt ganz gut und wir gehen jetzt über seinen Anschluss online. Da auch dieser über 100 mbit bringt, klappt das sehr gut und die Störungen sind weg. Die Adapter werde ich mal bei ebay reinstellen, kann sicher jemand noch gebrauchen.
So hat das Signal einen sehr langen Weg parallel mit dem DSL Signal zum Nachbarn. Das kommt im Haus sauber und am Telekom Router ziemlich "verstrahlt" an.
Vermutlich sind die echten Paare in den diversen Kabel entweder nicht mehr funktionsfähig oder schlecht bis gar nicht verdrillt. Das war zur Zeit des klassischen Telefons kein Problem und deswegen hat sich da nie jemand drum gekümmert. Nun sind da plötzlich Hochfrequenzsignale (zumindest HF aus der Sicht des alten Kabels) drauf und es kömmt zum Übersprechen.
Klappt ganz gut
Iist aber leider ein ständiger Energiefresser.
Hallo zusammen,
möchte geren ein Nebengebäude über eine vorhandene Telefonleitung ans LAN anbinden. Habe zwei AVM Fritz!Powerlein 1000E welche ich gerne umbauen möchte.
Weiter ohnen wurden diese ja bereits mal erwähnt, aber hierzu leider keine genaueren Angaben zu den erforderlichen modifikationen gemacht... Habe daher mal ein paar Bilder gemacht und hoffe Ihr könnt mir anhand derer die erforderlichen Eingriffe aufzeigen!?
VG
Hier ist es etwas anders, weil der Übertraher aus zwei Einspeisungen besteht. Ich würde empfehlen. dieb beiden C direkt am Netzeingang zu entfernen und auf die rot und gelb markierte Leitung zuzugreifen. Aber du musst auf jeden Fall dann nochmal messen, ob von den Datenleitungen keinerlei Verbindung zum Netz mehr besteht - auf der Oberseite der Platine gehts etwas drunter und drüber.
Hallo Matthias, vielen Dank für deinen Hinweis.
Haber zwischenzeitlich hier: http://cvieth.bplaced.net/elektronik_powerline_coax.html (weiter unten auf der Seite) eine Umbaudoku gefunden. Da wird nach den Kondensatoren abgegriffen... Ist es sinnvoll diese zusammen mit den 4,7 Ohm Widerständen drin zu lassen?
Allerdings erscheint mir da der Abstand zur Netzspannung ziemlich gering, wenn man die Kondensatoren nur so umdreht!?
Sollte man es eigentlich bei den drei Leitern belassen, oder die beiden auf L zusammengeführten trennen und über 4 Adern gehen?
VG
Ist es sinnvoll diese zusammen mit den 4,7 Ohm Widerständen drin zu lassen?
Nö, höchstens als Lötstützpunkte. Mir wäre das zu riskant, weil die C dann nur noch über eine Lötstelle fixiert wären.
Sollte man es eigentlich bei den drei Leitern belassen, oder die beiden auf L zusammengeführten trennen und über 4 Adern gehen?
Nichts ändern - das kriegst du nicht so ohne weiteres hin. Es sind übrigens nur 2 Leiter (rot und gelb im Bildchen). Die legst du auf deine Telefonleitung.
Nichts ändern - das kriegst du nicht so ohne weiteres hin. Es sind übrigens nur 2 Leiter (rot und gelb im Bildchen). Die legst du auf deine Telefonleitung.
Das wäre doch aber verschwendetes Potential... ohne den dritten Leiter vom PE ist schließlich kein MIMO möglich und man kann nicht die volle GBit Geschwindigkeit des 1000E erreichen!
Das wäre doch aber verschwendetes Potential
Was heisst verschwendet? Du hast doch eh nur 2 Adern auf einer Telefonleitung zur Verfügung.
über eine vorhandene Telefonleitung
Was heisst verschwendet? Du hast doch eh nur 2 Adern auf einer Telefonleitung zur Verfügung.
Ok das hätte ich genauer ausführen sollen: Das hier zur verfügung stehende Kabel hat 4 Adern. Daher ja auch die Frage, ob es ggf. Vorteile bringen könnte, die beiden gemeinsam auf L gelegten einzel zu übertragen.
die beiden gemeinsam auf L gelegten einzel zu übertragen
Ich habe mal eine Weile gewartet, aber niemand scheint da was zu wissen. Du wirst sicher die dritte Leitung benutzen können, musst aber peinlich darauf achten, das sie keinerlei Verbindung zum L des Gerätes mehr hat. Sonst kann es passieren, das du
- Die L beider PL Adapter miteinander verbindest (und damit die Hausnetze)
- Bei umdrehen eines Adapters L und N über die Telefonleitung verbindest. Das führt zur Zerstörung des Kabels und mit Sicherheit zum Kurzschluss auf dem Hausnetz.
Schaltest du alle Datenleitungen frei von jeglicher Verbindung mit dem Lichtnetz, sollte das klappen. Da PL Übertragung Kummer gewöhnt ist, wird ein Verdrillen oder paarige Übertragung vermutlich unnötig sein. Immerhin ist auch die Netzverkabelung im Haus aus Netzwerksicht eher chaotisch.
Halleluja! Durch absoluten Zufall bin ich auf dieses Thema gestoßen, nach dem ich sehr viel Zeit investiert habe um in eine MFH zwei Wohnungen performant miteinander zu vernetzen.
Wie viele hier, habe ich über eine alte 8-adrige Leitung weder Gigabit noch eine stabile 100Mbit Verbindung aufgebaut bekommen. Über PowerLine mit viel Gebastel und umhängen der L-Leiter bin ich am ende auch nie wirklich glücklich geworden.
Durch den Beitrag von HJM habe ich mich für die TP-Link TL-PA7010P (das P ist wichtig) entschieden. Der Umbau ist ja eigentlich hier die einfachste Variante. 4 Stück bei Kleinanzeigen für 50Euro gekauft, umgebaut und Tadaaaaa: >600MBit über 2 Adern. Ein Traum! Fast hätte ich eine sündhaft teure Lösung über Amazon gekauft...
Als Anregung zum Umbau ergänzend zu HJM noch ein paar Bilder wie man mit etwas Schrumpfschlauch und Heißkleber das ganze noch etwas verbessern kann.
BTW: Hat jemand einen Stern mit dem Umbau realisiert? Halbiert sich dann das Tempo / der Durchsatz?
Ich habe aktuell folgendes Setup:
DSL-Switch_A-100MBit(TK Kabel 1)-Switch_B-100MBit(TK Kabel 2)-SwitchC
Die TK Kabel 2 100MBit Strecken habe ich jetzt gegen eine der Umbaulösungen getauscht. Nun könnte ich entweder die zweite Strecke auch mit einem einzelnen PowerLine Pärchen ersetzen oder aber den Switch B "auslassen" und stattdessen einen dritten Adapter im Stern mit in Betrieb nehmen.
Ich nehme an, ich habe einen Performancevorteil wenn ich beide Strecken jeweils mit 2 Adaptern fahre als wenn ich einen Stern baue - also zumindest sofern ich von Switch C bis an switch A mit vielen Daten (Backup zb) möchte?
Grüße und ganz vielen Dank für diesen Thread.
Ich nehme an, ich habe einen Performancevorteil wenn ich beide Strecken jeweils mit 2 Adaptern fahre als wenn ich einen Stern baue
Das Bandbreitenverhalten wird durch den Umbau nicht verändert - wir trennen die Datenübertragung ja nur vom Lichtnetz. Schaltet man alle modifizierten PL Adapter parallel, ist das praktisch das gleiche, wie wenn man 3 vanilla Adapter in die Steckdosen steckt. Sollte also bei den Rezensionen oder Tests solcher Adapter herauszufinden sein.
Hat jemand einen Stern mit dem Umbau realisiert? Halbiert sich dann das Tempo / der Durchsatz?
Käme auf einen Versuch an. Ich würde - bei 3 Adaptern - aus einem Bauchgefühl heraus eher eine Bustopologie mit kurzem Stub statt einen Stern bauen.
Grund ist, dass der Sternpunkt einen Bruch der Leitungsimpedanz darstellt.
Andererseits muss eine Telefonleitung nur bei NF eine Impedanz von 600Ω haben.
Wenn du es ausprobieren kannst, bitte gerne :D
mfg mf
PS Man schrieb im Beitrag #7361916:
ergänzend zu HJM noch ein paar Bilder
Sieht doch gut aus 👍
Verstehe eure Anmerkungen. So habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich hatte bisher den einfachen Gedanken, dass die Geräte "jeweils an den Enden" über die "Mittelstation" als Vermittler kommunizieren. Aber das ist ja eigentlich gar nicht nötig, wenn die Kisten intelligent den besten Weg suchen um zwischen den Clients zu vermitteln.
Vielleicht muss ich das mal zu Papier bringen. Genug Adern um alle Adapter miteinander zu verbinden wären vorhanden. Man könnte letztendlich sogar einen Ring aufbauen. Das wird aber wohl tatsächlich aus Testberichten herauszulesen sein. Im Stromnetz würde ja das gleiche passieren.
Hab nun etwas rum probiert. Einfach verkabeln, die Dinger routen sich dann durch die Kabelstrecken. Im tpPCL kann man (wenn man die Teile anständig mit Namen versieht) relativ schnell sehen, wie und in welcher Geschwindigkeit Kommunikation stattfindet. Ich selber habe mich dann für das Konstrukt aus 3 Geräten entschieden um einen in Reserve zu haben. Evtl. versuche ich noch mal ein paar parallel Kabelwege zu bauen, scheint aber nicht wirklich notwendig zu sein.
Ansonsten gerne noch ein kurzes Update zum TL-PA7010P was mir gestern noch aufgefallen ist. Die Hardware Version v3 (steht hinten auf den Gerät drauf) ist etwas einfacher umzubauen als die v1. Die v1 hat kürzere Lötstifte. Die lassen sich zwar einfacher auslöten aber dann nicht so toll mit dem Klingedraht verbinden. Für den halbwegs geübten absolut gar kein Problem, für einen Lötanfänger kann das aber ggf eine Hürde sein.
Man könnte letztendlich sogar einen Ring aufbauen.
Den Ring wird es im realen Leben eher nur in UK usw. geben.
Danke für den Testbericht und die Umbauanleitung.
mfg mf
Können die Dinger mittlerweile auch Repeaterbetrieb? Das wäre mir neu.
Durch den Beitrag von HJM habe ich mich für die TP-Link TL-PA7010P (das P ist wichtig) entschieden. Der Umbau ist ja eigentlich hier die einfachste Variante. 4 Stück bei Kleinanzeigen für 50Euro gekauft, umgebaut und Tadaaaaa:
600MBit über 2 Adern. Ein Traum! Fast hätte ich eine sündhaft teure Lösung über Amazon gekauft...
Als Anregung zum Umbau ergänzend zu HJM noch ein paar Bilder wie man mit etwas Schrumpfschlauch und Heißkleber das ganze noch etwas verbessern kann.
Ja, prima, freut mich, das es nun auch bei dir funktioniert! Und die Geschwindigkeit, Respekt.
Meine beiden Adapter biete ich nun zum Verkauf an. Falls jemand Interesse hat, PN.
Wer nicht basteln will:
https://www.amazon.de/GIGA-Copper-Ethernet-Telefonkabel-Netto-Bandbreite-schwarz/dp/B095N85B8M
Der Hersteller gibt recht hohe Datenraten an, s. Anhang.
Wer nicht basteln will:
https://www.amazon.de/GIGA-Copper-Ethernet-Telefonkabel-Netto-Bandbreite-schwarz/dp/B095N85B8M
Der Hersteller gibt recht hohe Datenraten an, s. Anhang.
Ok aber 259 Euro sind nicht bei jedem über und der bastelspaß bleibt auf der Strecke
Die Devolo-Gigabridge für ~220€ bläst bei mir auch deutlich 1700MBit/s über etwa 30m einfache zweiadrige Telefonleitung. Zumindest in jeweils eine Richtung kann ich ein GBit-LAN voll auslasten, beide Richtungen gleichzeitig kann ich leider nicht testen.
Bastelspaß = 0, zugegeben, aber schicke Geräte, die aus dem Karton stabil funktionieren und tun was sie sollen.
Hallo!
Für meine Bachelorarbeit möchte ich die Ladekommunikation zwischen E-Auto und Ladesäule simulieren. Da ich nur mit geringer Spannung arbeiten darf, bin ich gezwungen meinen Aufbau etwas zu vereinfachen (kein Home Plug Green Phy). Ich möchte also nun zwischen 2 Raspberry Pis eine Power Line Verbindung aufbauen.
Leider gibt es keine (bezahlbaren/verfügbaren) Module, die einem dies für 12V oder weniger ermöglichen. Also muss ich wohl selber ran. Ich bin leider kein Profi was Elektrotechnik angeht😑.
Ich habe mir TP-Link TL-PA411 AV600 Adapter gekauft, da ich schon mal auf folgenden Ansatz gestoßen bin (eigentlich wollte ich auch die AV500 kaufen aber Amazon hat mir einfach die falschen gesendet...):
https://www.ip-phone-forum.de/threads/ethernet-powerline-adapter-f%C3%BCr-12v-dc.260240/post-2362177
Leider funktioniert das bei mir so nicht, weil meine Adapter etwas anders aussehen. Ich habe diesen Forum schon komplett überflogen, allerdings blicke ich noch nicht zu 100% durch.
Ich schicke euch mal Bilder von diesen Adaptern, vlt kann mir ja einer weiterhelfen oder mir sagen ob mein Vorhaben überhaupt möglich ist😅
Vielen Dank für eure Hilfe!
ob mein Vorhaben überhaupt möglich ist
Ja, geht.
Hinter dem Schaltnetzteil muss halt jeweils die Spannung eingespeist werden, die das Schaltnetzteil erzeugt. Sehe ich auf IMG_20231213_123212.jpg aber nicht.
mfg mf
Du solltest auch sicherstellen, das die 12V Verbindungen nicht mit ihren Abblockkondensatoren die Daten einfach aufsaugen. Heisst, 12V Speisung über Drosseln führen, die die Daten blocken und davor die Daten einspeisen/abgreifen.
Für weitere Infos solltest du bitte mal ein Verdrahtungsschema deiner Mimik zeichnen und hier einstellen. Im Moment ist mir z.B. nicht klar, was du wie simulieren willst, denn 12V kommen beim Type 2 Stecker überhaupt nicht vor. Es gibt dort 2 signalling Pins, die der Ladestation/Wallbox ihren Bedarf mitteilen.
Danke für eure schnellen Antworten!
Hinter dem Schaltnetzteil muss halt jeweils die Spannung eingespeist werden, die das Schaltnetzteil erzeugt.
Ich muss mich leider entschuldigen, denn meine Fachkenntnisse in dem Bereich sind limitiert😅
Also soweit ich es richtig verstanden habe, müsste ich hinter dem Schaltnetzteil Spannung anlegen? Also so wie ich es hier in den beiden Bildern gemacht habe ?
Du solltest auch sicherstellen, das die 12V Verbindungen nicht mit ihren Abblockkondensatoren die Daten einfach aufsaugen. Heisst, 12V Speisung über Drosseln führen, die die Daten blocken und davor die Daten einspeisen/abgreifen.
Das verstehe ich jetzt leider nicht so ganz😅 Meinst du, dass die Daten, die ja in diesem Fall als Wellen auf der Leitung liegen, die Stromversorgung beeinflussen können oder anders rum ?
Also soweit ich weiß erfolgt die Ladekommunikation zum einen über ein PWM welches sich im Bereich von -12 bis 12V bewegt (Low Level Communication) und zum anderen wenn möglich über die High Level Communication mithilfe einer PLC.
Aber das ist jetzt für meinen Aufbau eigentlich nicht relevant. Ich darf sowieso nur Spannung bis 12V verwenden😑.
Im Grunde versuche ich mit dem Versuchsaufbau, die High Level Communication, welche ja über den Control Pilot mithilfe von PowerLineCommunication funktioniert, soweit es mir möglich ist, realitätsnah nachzubauen. Mein Fokus liegt dann aber eher auf der Software Seite (da ich technische Informatik studiere).
Ich kann dir meinen grundsätzlichen Aufbau mal sehr grob darstellen, vlt verstehst du dann was ich vor habe😀
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Falls ich mich irgendwo unklar ausgedrückt habe, fragt gerne nochmal genauer nach.
Ich kann dir meinen grundsätzlichen Aufbau mal sehr grob darstellen, vlt verstehst du dann was ich vor habe😀
Ehrlich gesagt, nein. Wofür sind denn die 12V Leitungen, wenns in dem Fall wieder der bekannte Klingeldraht tut? Ich vermute also, das an den 12V noch irgendeine Sorte von Verbraucher auf der einen, und eine Speisung an der anderen Seite hängt - die hast du aber nicht gezeichnet.
Meinst du, dass die Daten, die ja in diesem Fall als Wellen auf der Leitung liegen, die Stromversorgung beeinflussen können oder anders rum ?
12V Speisungen enden beim Verbraucher typisch erstmal in einer Siebkette, die als eines der ersten Bauteile einen Elko besitzt, der von Plus nach Minus geschaltet ist. Seine Aufgabe besteht darin, höherfrequente Anteile auf der Versorgung wegzufiltern - und genau das ist PLC. Wird also weggefiltert.
soweit es mir möglich ist, realitätsnah nachzubauen.
Su bist von der Realität bei deinem Modell aber sehr, sehr weit entfernt.
Also vlt sollte ich nochmal anders ansetzen und erklären, wie ich es verstehe. Korrigiere mich gerne!
Ich möchte die Ladekommunikation zwischen dem Elektroauto und einer Ladesäule als Simulation nachbauen. Ich orientiere mich an der ISO15118. Es gibt hier genau 2 Arten der Kommunikation. Diese Kommunikation findet über den Control Pilot und den Protective Earth Pin statt. Sobald eine physische Verbindung zwischen dem Electric Vehicle Charging Controler (EVCC) und Electric Vehicle Supply Equipment Charging Controller (SECC) anliegt, tauschen die beiden Informationen aus.
Dies geht zum einen über die LowLevelCommunication: Dies funktioniert über ein PWM welches an dem Control Pilot und am Protective Earth Pins anliegt. Dabei sendet das Fahrzeug Informationen, indem es die Spannung zwischen 12 und -12V anpasst. Die Ladesäule sendet Informationen, indem sie den duty cycle des PWMs zwischen 0 und 100% anpasst.
In der High Level Communication findet die Kommunikation über PLC statt. Hierbei können komplexere Dinge ausgetauscht werden. Dies läuft nach dem OSI-Model ab. Logischerweise muss ich mit dem physical layer beginnen. Wenn ich mich nun zu 100% an die ISO15118 halten wollen würden, dann müsste ich korrekterweise HomePlugGreenPhy modems verwenden. Dies wäre aber viel zu teuer und zu komplex.
Was ich nun möchte, ist diesen ersten physical layer zu vereinfachen und nicht den HPGP-Standard, sondern einfach den HomePlug AV zu verwenden.
Deshalb möchte ich nun 2 Powerline Adapter umbauen, da es mir nicht erlaubt ist mehr als 12V zu verwenden. Für eine Powerline Communication ist es doch notwendig, Strom auf der Leitung zu haben, oder etwa nicht ? Also was nun PLC angeht, kenne ich mich noch nicht so ganz aus. Allerdings möchte ich nun auch nicht ewig viel Zeit damit verschwenden, denn mein Fokus liegt wie gesagt eher auf Software.
Mein Versuchsaufbau ist eben, dass ich 2 Raspberry Pis habe, welche als EVCC und SECC fungieren. Diese möchte ich nun wie auch bei der richtigen Ladekommunikation (High Level) über PLC kommunizieren lassen. Deshalb möchte ich nun eine PLC für 12V umbauen. Inwiefern dies dann „sehr sehr weit“ von der Realität entfernt sein soll verstehe ich nicht? Aber vlt habe ich mich bloß nicht richtig ausgedrückt und du hast nicht ganz verstanden, was ich vorhabe.
Was genau du mir mit der 12V Speisung erklären möchtest, verstehe ich nicht wirklich. Könntest du das nochmal so erklären, dass es ein Laie auch versteht, (wenn es denn jetzt überhaupt noch relevant für meinen Versuchsaufbau ist)?😅
Ich hoffe du verstehst jetzt, was ich vorhabe und kannst mir helfen😁
Vielen Dank für deine Hilfe!
Könntest du das nochmal so erklären, dass es ein Laie auch versteht, (wenn es denn jetzt überhaupt noch relevant für meinen Versuchsaufbau ist)?
Es ist mehr als je zuvor relevant, da PL Signale normalerweise eben nicht auf 12V Leitungen hausieren. Mal doch mal bitte in deinen Versuchaufbau die 12V Speisung und den 12V Verbraucher mit rein. Dein Bild ist übrigens kein PNG, sondern ein JPG. Aber egal, ich mal dir mal eine Speisung und einen Verbraucher rein und markiere dir, wo HF Sperren rein müssen. Die bestehen im einfachsten Fall aus je zwei HF-Drosseln (> 100µH) in der Plus- und Masseleitung. '12V Netzteil' ist das Ladegerät.
Allerdings möchte ich nun auch nicht ewig viel Zeit damit verschwenden, denn mein Fokus liegt wie gesagt eher auf Software.
Jaja, Software kann jeder, aber die Hardware muss spielen, sonst nützt das nix - das wird von euch Softwerkern gerne mal vergessen.
Ich hoffe du verstehst jetzt, was ich vorhabe und kannst mir helfen😁
So lala. Ich sehe was du vorhast, aber verstehen tue ich es nicht - bzw. den Sinn dahinter. Eine unsinnige Beschränkung auf praxisferne Spannungen ist ja nicht wirklich sinnvoll. Mein Auto ist ein 60 Volt Modell, aber nicht mal E-Roller laden mit 12V.
Wenn in deiner Bachelorarbeit nur die High-Level-Kommunikation im Fokus stehen soll, schmeiß die Powerline-Adapter raus und nimm einen Hub, an dem beide Enden und ein dritter Rechner mit Wireshark zu Demo- und Debugzwecken hängt. Auf Biegen und Brechen das für den akademischen Zweck auf zwei Drähte zu verlagern, ergibt für mich keinen Sinn.
mfg mf
Mal doch mal bitte in deinen Versuchaufbau die 12V Speisung und den 12V Verbraucher mit rein
Du hast die Intention des TE nicht verstanden. Er will lediglich die Kommunikation nachbauen und braucht keine Speisung/Senke.
Ich würde ihm allerdings auch das raten: Achim M. schrieb im Beitrag #7560018:
schmeiß die Powerline-Adapter raus und nimm einen Hub
Für eine Powerline Communication ist es doch notwendig, Strom auf der Leitung zu haben, oder etwa nicht ?
Nein, das ist Kabelgebundener Funk, dem ist relativ egal worüber er käuft. Das mit dem Powerline kommt daher, das man die 50Hz für die Versorgung und die k- bzw. MHz für die Daten gut trennen kann und dann installationsfreundlich mit nur einem "Stecker rein" fertig ist. Das Prinzip ist ähnlich der Sat-Fernsehsteckdose: das ist auch nur ein Kabel, aber trotzdem drei vollkommen verschiedene Anwendungen: Einmal DC hoch zur Schüssel, einmal Radio und einmal Sat wieder runter. Schön durch eine Frequenzweiche getrennt.
Inwiefern dies dann „sehr sehr weit“ von der Realität entfernt sein soll verstehe ich nicht?
Du simulierst einen Prozess mit falschen Geräten auf einem falschen Bus. Keins deiner Programme läuft an einem echten Gerät, keins deiner Geräte läuft mit echtem Programm. Du könntest genau so gut 2 Programme auf einem Rechner laufen lassen die via 127.0.0.1 Daten schicken, das wäre nicht weniger schräg.
Was genau du mir mit der 12V Speisung erklären möchtest, verstehe ich nicht wirklich.
Er meint: da du nicht an 230V spielen darfst und solltest, solltest du herausfinden welche Spannung das interne Netzteil des Gerätes benutzt, und die dann mit einem geprüften zugelassenen Netzteil einspeisen. So ist der zerbastelte Adapter im Schutzkleinspannungsbereich und gefahrlos zu nutzen. Dazu muss man das Teil aber reichlich zerlegen... Macht aber eigentlich keinen Sinn, weil du genau so gut direkt RxD und TxD benutzen könntest. Oder zwei GPIOs die PE und Pilot spielen.
Dieses ganze Projekt ist soo akademisch, das schmerzt ja schon wenn man da mal aus der Sicht eines dritten drübernachdenkt. Ein Mess/Prüf/Simulationsgerät, das man an ein Auto stecken kann (oder an eine Wallbox) und das dann mit Tasten und Lampen das jeweils andere Gerät in verschiedene Betriebsmodi bringen kann, das hätte ich verstanden. Aber mit ungeeigneter Hardware und ungeeigneten Controller auf einem ungeeigneten System Software zu faken, die so tut als würde sie was sinnvolles machen, das ist irgendwie absurd.
Also erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten!😀
Software kann jeder
Ach ja ? Wenn es so einfach ist, wie heißt dann deine erfolgreiche App?
Wenn in deiner Bachelorarbeit nur die High-Level-Kommunikation im Fokus stehen soll, schmeiß die Powerline-Adapter raus und nimm einen Hub, an dem beide Enden und ein dritter Rechner mit Wireshark zu Demo- und Debugzwecken hängt.
Mh also ich verstehe was du meinst, aber jetzt einfach Ethernet Kabel zwischen den 2 Raspberry Pis zu verwenden, finde ich auch etwas blöd.
Angenommen ich mache sowohl die HLC als auch die LLC. Dann müsste ich ja zwischen den 2 Pis ein PWM senden und dies den Anforderungen entsprechend anpassen. Wäre es denn möglich mithilfe der Adapter anschließend PLC auf das PWM auf zu modulieren?
Nein, das ist Kabelgebundener Funk, dem ist relativ egal worüber er käuft. Das mit dem Powerline kommt daher, das man die 50Hz für die Versorgung und die k- bzw. MHz für die Daten gut trennen kann und dann installationsfreundlich mit nur einem "Stecker rein" fertig ist. Das Prinzip ist ähnlich der Sat-Fernsehsteckdose: das ist auch nur ein Kabel, aber trotzdem drei vollkommen verschiedene Anwendungen: Einmal DC hoch zur Schüssel, einmal Radio und einmal Sat wieder runter. Schön durch eine Frequenzweiche getrennt.
Ah danke für die Erklärung, das wusste ich nicht!
Du simulierst einen Prozess mit falschen Geräten auf einem falschen Bus. Keins deiner Programme läuft an einem echten Gerät, keins deiner Geräte läuft mit echtem Programm. Du könntest genau so gut 2 Programme auf einem Rechner laufen lassen die via 127.0.0.1 Daten schicken, das wäre nicht weniger schräg.
Naja aber jetzt sag mir mal wie ich im Zuge meiner Bachelorarbeit mit echten Geräten auf dem echten Bus arbeiten soll. Dazu müsste ich meine Bachelorarbeit schon bei einem Automobilkonzern schreiben, denn der Staat hat nicht einfach so mal 50.000€ für meine Bachelorarbeit. Wie gesagt ich möchte das ganze ja auch nur simulieren.
solltest du herausfinden welche Spannung das interne Netzteil des Gerätes benutzt, und die dann mit einem geprüften zugelassenen Netzteil einspeisen
Ah okay jetzt versteh ich was er meinte, Danke.
Ich weiß schon das das Projekt akademisch ist und euch das vlt nicht so gefallen mag. Dennoch muss ich es trotzdem umsetzen. Es geht ja wie gesagt auch nicht darum, dass es der Realität entspricht. Es ist eher für Lernzwecke und soll simulieren wie die Ladekommunikation ungefähr abläuft und dabei geht es eher darum, dass es von außen den Anschein erweckt, realitätsnah zu sein.
Also um das vlt nochmal abschließend zu sagen, ich bin euch sehr sehr dankbar für eure Hilfe, aber es nützt mir nichts wenn ihr euch darauf konzentriert, dass mein Projekt ja nicht der Realität entspricht und keinen Sinn ergibt.
Ich möchte mein Projekt so umsetzen, wie ich es jetzt geplant habe, ich gehe ja auch in meiner Bachelorarbeit darauf ein, dass es nicht der Realität entspricht und warum, aber ich brauche jetzt eher Hilfe bei meinem Aufbau😅
Mh also ich verstehe was du meinst, aber jetzt einfach Ethernet Kabel zwischen den 2 Raspberry Pis zu verwenden, finde ich auch etwas blöd.
Ah, ich sehe du verstehst das Problem... Du kannst natürlich noch eine Laser-Richtstrecke und ein wenig WLAN, LTE und LoRaWAN einstreuen, das ändert aber nix dran das deine beiden Geräte nur Simulanten sind. Da du gleichzeitig Weiß und Schwarz spielst bist du immer gleichzeitig Matt und doch Gewinner.
Dazu müsste ich meine Bachelorarbeit schon bei einem Automobilkonzern schreiben, denn der Staat hat nicht einfach so mal 50.000€ für meine Bachelorarbeit.
Es würde reichen, Zugriff auf ein entsprechendes Fahrzeug zu haben. Die Specs sind m.W. verfügbar, bau einen Diagnoseschnüffeladapter. Dann lernst du was...
Es ist eher für Lernzwecke und soll simulieren wie die Ladekommunikation ungefähr abläuft und dabei geht es eher darum, dass es von außen den Anschein erweckt, realitätsnah zu sein.
Dann brauchts keinen EoP-Adapter. Bau aus Lego ein Haus für die Wallbox und ein Bruder-Auto für das Fahrzeugende und tadaa, ein paar LEDs drin oder ein Display und fertig. Bloß weil da Daten umgebaut übertragen werden wird deine Note nicht besser.
@Mods: Das gleitet ja schon ein wenig ab hier. Kann man das in einen neuen Thread verschieben?
Ich möchte mein Projekt so umsetzen, wie ich es jetzt geplant habe, ich gehe ja auch in meiner Bachelorarbeit darauf ein, dass es nicht der Realität entspricht und warum, aber ich brauche jetzt eher Hilfe bei meinem Aufbau
Wie mein Vorschreiber schon geschrieben hat: Das was Du machen möchtest ist in keiner Weise sinnvoll. Du möchstest die High-Level-Kommunikation zwischen 2 Geräten simulieren. Da lasse ich es mir gefallen, dafür 2 Raspis herzunehmen (um die 2 Geräte zu veranschaulichen). In deinem Fall "reden" die 2 Raspis über Ethernet miteinander - vollkommen in Ordnung und entspricht nicht der Realität, aber soll ja auch nur eine Simulation sein. Aber das Ethernet in irgendwas anderes zu übersetzen, das ebenfalls nicht der Realität entspricht - das ist wirklich vollkommen sinnfrei.
Wie mein Vorschreiber schon geschrieben hat: Das was Du machen möchtest ist in keiner Weise sinnvoll. Du möchstest die High-Level-Kommunikation zwischen 2 Geräten simulieren. Da lasse ich es mir gefallen, dafür 2 Raspis herzunehmen (um die 2 Geräte zu veranschaulichen). In deinem Fall "reden" die 2 Raspis über Ethernet miteinander - vollkommen in Ordnung und entspricht nicht der Realität, aber soll ja auch nur eine Simulation sein.
Sehe ich genauso. Wenn man das ganze Thema aus dem Blickwinkel des OSI-Schichtenmodells betrachtet, ist für die Demonstration einer High-Level-Kommunikation der weit darunterliegende Physical Layer total irrelevant.
Der TO soll daher ein Ethernet-Kabel nehmen. Dabei kann er sogar behaupten:
"Seht her, das läuft mit jedem Medium, über welches man IP fahren kann, sogar mit einem simplen Kabel - ohne weitere Adapter."
Es ist echt frustrierend zu sehen, wie hier einige nur darauf aus sind, sich als Experten aufzuspielen, statt wirklich bei meinem Projekt bzw meiner eigentlichen Frage weiterzuhelfen. Sieht so aus, als müsste ich woanders nach Antworten suchen, die mir wirklich was bringen.
Ihr scheint ein Problem mit Akademikern zu haben, aber das ist euer Problem. Ich war hier, um Infos zum Aufbau einer PLC mit Adaptern zu bekommen, nicht um eure Meinungen zu meinem Projekt oder eure eigenen Selbstwertproblemen zu diskutieren.
Eure Meinung, ob das sinnvoll ist oder nicht, habe ich nie erfragt und das habe ich auch schon mehrfach klargestellt!
Es würde reichen, Zugriff auf ein entsprechendes Fahrzeug zu haben. Die Specs sind m.W. verfügbar, bau einen Diagnoseschnüffeladapter. Dann lernst du was...
Ah, du scheinst ja richtig Durchblick zu haben bei meinem Thema. Aber was du vorschlägst, passt überhaupt nicht dazu. Und wie soll ich bitte an ein Fahrzeug kommen bzw an die Erlaubnis an einem zu experimentieren? Sieht so aus, als ob du keine Ahnung hast, wie es an einer Uni oder Hochschule läuft.
Bau aus Lego ein Haus für die Wallbox und ein Bruder-Auto für das Fahrzeugende und tadaa, ein paar LEDs drin oder ein Display und fertig. Bloß weil da Daten umgebaut übertragen werden wird deine Note nicht besser.
Danke für den Vorschlag, Jens M.! Mit Lego zu arbeiten, passt ja fast zu deinem kindlichen Ansatz hier. Vielleicht solltest du das selber mal ausprobieren!
Na gut, dann such ich mir die Infos eben selbst, wenn hier überwiegend selbstgefällige Hardware-Nerds unterwegs sind. Immerhin gab's ein paar nette Leute hier, die auch wirklich an einer Lösung interessiert waren aber die sind wohl eher die Ausnahme. Schade.
wie es an einer Uni oder Hochschule läuft.
Besser nicht drüber nachdenken. Ich bin hier jedenfalls raus.
Software kann jeder
Ach ja ? Wenn es so einfach ist, wie heißt dann deine erfolgreiche App?
Ich bin eben nicht jeder. Bei mir geht Hardware und Software zusammen, wie überhaupt bei vielen hier - ein Blick in die Projektecke reicht da schon. Aber wenn es dich beruhigt, ich war schon im TV mit meinen Künsten.
Ah, du scheinst ja richtig Durchblick zu haben bei meinem Thema. Aber was du vorschlägst, passt überhaupt nicht dazu.
Ich hab die Befürchtung, das ich schon mehr mit Wallboxen und den entsprechenden Fahrzeugsteuerungsgeräten zu tun hatte als du... Und das als Nichtakademiker. Rein aus der Praxis raus. Ich hab zumindest mal mit Geräten gearbeitet und sie mitentwickelt, die der Wallbox beliebige Zustände geben können und sie entsprechend steuern, so wie es der komplette Fahrzeugzyklus erfordert.
Und wie soll ich bitte an ein Fahrzeug kommen bzw an die Erlaubnis an einem zu experimentieren?
Viele Leute haben eins in der Garage. Aber ich weiß nicht, was der Titel bzw. die Aufgabe deiner Arbeit ist, zugegeben. Ich stelle mir sowas vor wie "Simulationssoftware zur Simulation einer simulierten Kommunikation zwischen Wallbox und Fahrzeug unter Verwendung simulierter artfremder Hardware". Ich will dir nix schlechtes und wünsche dir alles gute für deinen Titel und dein Leben, aber m.E. sollte sowas doch einen Lernzweck haben. Wenn nicht sogar einen Lebenszweck, i.a.W. "könnte man verkaufen". Seh ich hier nicht.
Na gut, dann such ich mir die Infos eben selbst,
Findest du alles hier im Thread. EoP-Gerät öffnen, Netzteilspannung messen (vorsicht, Lebensgefahr!), Datenleitung identifizieren. Dann mit geprüftem sicherem Netzteil eben diese DC-Versorgung imitieren, dann kann der modifizierte Adapter sicher betrieben werden. Die Datenleitung nach dem Trafo, die normal ins Netz geht, via nahezu beliebiger Leitung zum zweiten (identisch modifizierten) Gerät führen. An beide Geräte Computer der Wahl via LAN anschließen. Läuft. Der Benoter wird sich (so hoffe ich zumindest) aber fragen, wozu die transparente LAN-EoP-Brücke dient. Sie erweitert oder beschränkt weder die Funktionalität noch die Reichweite des LAN-Kabels, und sie simuliert auch keinerlei Funktion des zu untersuchenden Prozesses. Im Original wird Powerline-ähnliches Zeug halt auch nur eingesetzt, weil man damit über relative scheißegale Strippe eine LAN/IP-Verbindung aufbauen kann. Man hätte genau so gut eine RJ45-Leitung mit in den Ladestecker integrieren können, aber der ist halt zickig wenn er nicht gut gesteckt wird. Du baust es halt ein, weil deine Simulation ansonsten genau gar nichts damit zu tun hat, und du so als Alibi sagen kannst "naja, die Datenübertragung läuft hier mit Geräten, die zumindest schon mal den gleichen Namen des Standards haben, sofern man da mit Wildcards arbeitet". Find ich sehr schräg, ehrlich gesagt.
Alternativ kann man die devolo Giga Bridge nutzen. Diese koppelt das PLC Signal auf Coax oder Twisted Pair aus, somit ist kein Umbau vorhandener Adapter nötig.
Alternativ nimm' halt WLAN oder Bluetooth oder 433Mhz oder 866Mhz, und verkauf' deine Arbeit als nächstes großes Ding, weil es damit dann in der echten Anwendung kein Spezial-Typ2-Ladekabel mehr benötigt, sondern jede 08/15 CEE-Verlängerung reichen würde.
Na gut, dann such ich mir die Infos eben selbst, wenn hier überwiegend selbstgefällige Hardware-Nerds unterwegs sind.
Man kann die Argumente der Kritiker versuchen nachzuvollziehen, oder man kann stur auf dem Standpunkt beharren, schon das Richtige und Sinnvolle zu machen. Du gehörst wohl zu Letzteren.
So ich habe nun die nächste Generation vor mir liegen TP-Link PG2400P nach dem G.hn2400 Standart.
Den will ich nun auch umbauen. Jemand eine Idee? Schätze mal der T703 (durchlicht-rechte Seite) Bezeichnung Mnova MS2183 2416J
Finde leider kein Datenblatt dazu.
Moin Stefan
Die Vorgehensweise ist doch immer die selbe den mini übertragen sauber vom Netz trennen und dann die 2polige Seite herausführen wenn noch Spannungen z.b.12vdc mitübertragen werden soll dann bitte an die schutzschaltung denken
Mittlerweile sind Ethernet-auf-Zweidraht-Umsetzer sehr günstig zu bekommen, da muss man mit PowerLan o.ä. eigentlich nicht mehr herumexperimentieren.
https://de.aliexpress.com/item/1005007494929346.html
Sowas schafft 100 MBit vollduplex auf einer Doppelader - maximale Leitungslänge 300m (ob dann noch 100 MBit ankommen, weiß ich allerdings nicht).
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