Also folgender Sachverhalt:
Wir haben im Haus leider nur normale 8-adrige Telefonkabel liegen.
Nun möchte ich neben meinem Büro andere Räume mit Ethernet versorgen
(DSL Speed reicht), habe aber nur 2 Adern in der 8er Leitung frei. Hätte
ich 4 Adern frei könnte ich 10MBit Ethernet versuchen - geht aber nicht.
Mir sind nun nur 3 Möglichkeiten bekannt:
1) VDSL über diese beiden noch freien Leitungen
2) Powerlan (also über das Stromnetz)
3) Wlan
Möglichkeit 1 scheidet aus, da sauteuer
Möglichkeit 2: haben wir momentan in Betrieb, aber das ist nicht
wirklich befriedigend: Alle Wandwarzen (kleine Wand-Netzteile) als
Schaltnetzteile verseuchen die Stromleitungen mit Signalen und Powerline
geht in die Knie.
Möglichkeit 3: Ist durch die Betondecken nicht wirklich befriedigend und
außerdem will ich es nicht einsetzen.
Jetzt habe ich folgende Idee und habe die Hoffnung, dass sich vielleicht
schon mal jemand damit beschäftigt hat: Wie wäre es mit Powerlan über
die beiden noch freien Adern der Telefonleitung. Nein, keine Angst, da
will ich nun nicht 230 V drauf legen. Nur es müsste doch möglich sein,
auf die Leitung ein 12-48V 50Hz Sinussignal zu legen und die
Powerline-Adapter umzubauen, so dass sie auch bei den geringeren
Spannungen arbeiten.
Hat hierzu jemand eine Idee oder bereits einmal eine Lösung gesehen ?
Danke
Peter
Du könntest auch satelitel richtfunk nehmen, ist kein wlan so gesehen.
Du sendest zum nächsten telco sateliten und empfängst mit separaten sat
antenne in jedem raum (im prinzip Sat modems). Wird günstiger als VDSL
und abhörsicher.
mal im ernst , geht nciht einfach die paar meter kabel verlegen ?
Was ist "DSL Speed" ? Was für entfernung ?, wie viele räume ?, wie viele
concurent connections ? Warum nicht WLAN ??? 12-48V 50Hz Sinussignal ???
Da brauchst nicht viel umzubauen.
Es gibt Powerline-Adapter, die einen separaten 2-draht anschluss haben.
z.B. der hier
Produktbeschreibung :
AV128 PhoneLine Ethernet Adapter
Internet + Netzwerk über vorhandeneTelefonleitungen verteilen
Die AV PhoneLine Ethernet Bridge von Corinex erlaubt die Nutzung der
vorhandenen Telefonkabel als Netzwerk im ganzen Haus und das mit bis zu
128 MB/s und Entfernung / Kabelllängen von bis zu 600m!
Corinex AV PhoneLine Ethernet Adapter
Die Corinex AV Phoneline Ethernet Adapter ermöglicht Ihnen die
Einrichtung eines Netzwerks im ganzen Haus wobei hierfür die
existierenden Telefonleitungen genutzt werden. Zusätzliche
Netzwerkverkabelung ist somit ebenfalls nicht notwendig.
Verbinden Sie einfach die AV Phoneline Ethernet Bridge mit
Telefonsteckdose an der Wand um den Internetzugang und Netzwerkdienste
über das Telefonkabel im gesamten Haus verteilen zukönnen. Am
Ethernetanschluss der PhoneLine Adapter können beliebige Geräte wie PC,
Notebook, DSL Modem, Set-Top-Boxen, Kameras, Drucker usw. anschliessen.
Die hohe Geschwindigkeit von 128 MB/s reicht auch für Video und Audio
Streaming aus.
PS: Wir haben diese Geräte im Einsatz und nutzen die SprechKabel der
Klingelanlage.
Es ist ein Mehrparteienmietshaus, Powerlan ging wegen getrennten
Stromkreisen der Wohungen nicht, Wlan geht nicht gut über mehrere
Stockwerke mit Stahlbetondecken. Lankabel ziehen würde der Vermieter
niemals zulassen.
Mit den Dingern klappts hevorragend über die Sprechkabel der
Klingelanlage. 128 Mbit schaffen sie zwar nicht, aber es reicht dicke,
um einen 32 Mbit Internetanschluss zu sharen.
Peter schrieb:
> Ahh, so was gibt es auch! Das habe ich schon mal gesucht und nicht> gefunden. Guter Tipp! Danke.> Peter
Hehe, flatterte eben durch meinen RSS-Reader, dann sah ich diesen Thread
;)
nee, ich meinte nicht den Heise-Artikel (aber auch dafür Danke!) sondern
den Tipp mit den Corix Dingern davor. Diese Corinex AV PhoneLine
Ethernet Adapter scheinen genau das zu sein was ist brauche. Und sie
sind zudem auch bezahlbar.
Gibt es noch andere Hersteller von ähnlichen Geräten? Ansonsten werde
ich sicher von den Corix Adaptern 2 Stück kaufen und dann auch berichten
(das dauert aber noch ein ein paar Wochen).
Peter
Wie gesagt, bei uns läufts ausreichend schnell und stabil über die
Sprechleitung der Klingelanlage. Die Sprechleitung ist garantiert alles
andere als optimal, da die einfach komplett durchgeschliffen ist. Ein
anderes freies Adernpaar, das durchgängig verbunden ist, haben wir
leider nicht gefunden.
also, hier wie versprochen der Bericht:
Ich habe mir ein Paket mit mehreren Corinex Cable LAN Adaptern gekauft
und installiert und kann nur sagen: SUPER!
Die Dinger sind perfekt um Internet und Netzwerk über ein vorhandenes
Antennenkabel zu verteilen - ein gleichzeitiges Fernsehen über das Kabel
ist kein Problem, da die Frequenzen unterschiedlich sind. Das Ergebnis:
Null Störungen und eine perfekte Verbindung. Wenn ich mir den Ärger der
letzten 2 Jahre mit Powerline ansehe (WLAN klappt eh nicht vernünftig
bei Verbindungen in ein anderes Stockwerk), hätte ich das mal schon viel
eher machen sollen.
Ich habe aus dem Corinex Paket nun noch 2 Stück Cable Lan Adapter übrig
und diese bei Ebay eingestellt. Wer also Interesse hat, kann hier ein
2er Set ab 1 Euro ersteigern:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=330360421821
evtl. ist auch Sofortkauf möglich - mailt mich einfach mal über Ebay an.
Ich kann die Dinger nur wärmstens empfehlen!
Ein Tipp für alle verzweifelten: Die Adapter die ich habe, sind für
Antennenkabel gedacht, es gibt von Corinex auch Adapter für normale
Telefonkabel. Ich gehe mal davon aus, dass die genauso gut
funktionieren. Für den Aufbau eines Netzwerks im ganzen Haus über 2
freie Drähte gibt es m.E. keine bessere und günstigere Lösung.
Nochmals 1000 Dank an XPS, der mich auf die Idee mit den Corinex
Adaptern gebracht hat.
noch ein letzter Nachtrag: statt eines Antennenkabels kann man auch eine
normale 2-adrige Telefonleitung nehmen. Da stimmt dann zwar die Impedanz
nicht und die Reichweite wird dann vermutlich nicht mehr 1000 Meter
betragen, aber es funktioniert tadellos ohne Geschwindigkeitseinbruch.
Für ein Einfamlienhaus kann man also auch statt Antennenkabeln einfach 2
freie Adern der Telefonleitung als Netzwerk mißbrauchen - also genau
das, was ich Eingangs fragte.
Peter
Ich benutze daheim "Line21" von Merten bzw. Rutenbeck. 4 Adern, aber
analoges Telefon und Netzwerk gleichzeitig (Du müsstest also ein Pärchen
einbringen, bekommst es faktisch aber wieder), bis 15 M sogar echte 100
MBit.
Wie oben schon erwähnt, der letzten C't-Zeitung lag eine Werbung von
MOBOTIX bei.
"Ethernet mit PoE. Via2-Drahtleitung"
Es ist alles sehr schön dargestellt.
Jetzt muss ich diesen alten Thread mal wieder ausgraben.
Ich stehe vor einem ähnlichen Problem.
Die Sache ist die: Powerline-Adaptersets gibt es inzwischen sooo
unglaublich günstig. ~25€ für ein Set. Ich hab hier zwei Stück
"Technaxx" auf dem Schreibtisch liegen (gibs bei Reichelt) und einen mal
aufgeschraubt.
Aha, InTellon5500 und InTellon1200 Chips(und ein Realtek für ETH PHY).
Die InTellons kann man Googeln, aber keine Datenblätter finden, weil
InTellon jetzt Atheros und somit Qualcomm gehört.
Es findet sich eingangsseitig die Schaltung im Anhang wieder, die ich
auch hier www.belfuse.com/Data/Datasheets/0557-7700-xx-INT5500.pdf
auf Seite 3 gefunden hab.
Ich hatte vor, die Schaltung an der roten Linie aufzutrennen und an die
"roten Kringel" je eine Klemme anzubringen, um dann in ein
Telefonkabel(nicht am Netz!!) einzuspeisen.
Am anderen Ende kommt dann auch ein modifizierter Adapter hin. Ich weiß,
dass die Teile im Frequenzbereich bis paar 10MHz arbeiten. Das
Telefonkabel ist ca. 600m lang und fest zwischen zwei Gebäuden
Hauptsächlich unter der Erde verlegt.
Weiß einer von euch, was es mit dem Line-Sync auf sich hat?
Meint ihr das geht prinzipiell?
mfg mf
Wenn mir kommerzielle Lösungen vorgeschlagen werden, bitte mit Preis für
zwei Endgeräte, und bei Lösungen mit Basisstation auch den Preis der
Basisstation.
Die Gesamtsumme bewegt sich sicher unterhalb der 25 bis jetzt
investierten Euros....
Ich kann die "ja lass das Basteln sein guck hier nur 500€
Komplettlösung" Leute verstehen, aber mir ist das zu teuer.
mfg mf
Mini Float schrieb:> Weiß einer von euch, was es mit dem Line-Sync auf sich hat?
Nein, das weiß ich nicht.
Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass der Hersteller den
Optokoppler zum Spaß eingebaut hat.
Ich würde mir ein kleines Inselnetz mit einem Klingeltrafo bauen. Daran
kannst du den Übertrager und den Optokoppler anschließen.
Den Vorwiderstand vom Optokoppler natürlich anpassen.
Mini Float schrieb:> Ich kann die "ja lass das Basteln sein guck hier nur 500€> Komplettlösung" Leute verstehen, aber mir ist das zu teuer.
Mir auch.
Nur ne Vermutung:
Das Linesync bekommt ja nur eine Halbwelle und synchronisiert vielleicht
da drauf. Oder es wird benutzt um 60/50Hz Netze zu erkennen.
Oder ganz simpel eine Art "sense" ob es überhaupt an einem Netz hängt.
Das könnte man herausfinden indem man einfach an OC1 Kollektor und
Emitter brückt wenn diese Powerline ganz regulär seinen Dienst versieht.
Also, ich habe die zwei Adapter nun anders modifiziert:
Direkt am Übertrager aufgetrennt und auf Kupferdoppelader aufgelegt(blau
im Anhang).
War nun eine Woche über eine Entfernung von ca. 300-400m über mal
100-Doppelader und 200-Doppelader und mehrere Patchstellen(LSA-Leisten)
im Einsatz. Pingzeit meist 3ms-4ms, ab und zu mal 12ms(seehr seltenst),
Geschwindigkeit für Internetanschluss mehr als ausreichend(20-30MBit/s).
Es scheint also zu funktionieren.
Der Line-Sync wurde "am Netz" gelassen. Grundüberlegung dazu war, dass
die Dosenlan-Adapter im unmodifizierten Zustand auch über die 3~ Phasen
hinweg funktioniert haben. Also kann nur die Messung der Frequenz der
Netzspannung zum korrekten Setzen von Filtern oder zeitlicher Bestimmung
"guter Sendezeitpunkte" innerhalb einer Vollwelle der Zweck sein.
Der Test an ~900m ungeschirmter Telefon-Doppelader verlief allerdings
negativ. Die war noch auf Trommel aufgewickelt, da könnte sich durch
kapazitive Kopplung oder andere Dreckeffekte was eingeschlichen haben.
mfg mf
PS: Die Inselnetz-Idee hatten wir auch schon, aber haben es erstmal
"ohne" probiert. :D
Vielen Dank fuer all die Informationen, minifloat. Da Ich bei mir auf
Grund einer neuen Internetverbindung eine Verbindung mit mehr als
100MBit/s in den Keller gebraucht habe, und nur ein Kupferpaar zur
verfuegung habe, habe Ich das ganze mal selbst versucht. Habe mir zwei
MSI ePower 1000HD gekauft.
Laut Reviews sollen die Teile bei guten Bedingungen 250MBit/s Netto
Durchsatz schaffen. Das ganze hat auch ueber Steckdose soweit
funktioniert.
Hab die Teile dann geoeffnet. Ist ne Sandwich Platine mit unten Power
Supply, Standby Controller, Optokoppler und Steckverbindern. Oben sind
dann der mediaXtream und der Ethernet Chip. Die beiden Platinen sind mit
einem grossen (> 10 Pin) und einem kleinen (2 Pin) Steckverbinder
verbunden. Hab dann erstmal viel mit dem Multimeter gemessen und nach
einiger Zeit war es dann klar. Die 2 Pin verbindung bringt die 240V nach
oben, wo dann das Signal dazukommt. Habe dann die 2-Pin Verbindung nach
unten getrennt und stattdessen 2 Kabel oben angeloetet.
Ich habe das ganze gerade im Testbetrieb, zuerst mit 25m Kabel, da hatte
ich volle 250MBit/s. Jetzt verwende ich 100m aufgerolltes Kabel, damit
bekomme Ich immernoch gut ueber 200MBit/s, Netto natuerlich :)
Packetverlust ist soweit 0%, Ping-Zeiten bewegen sich zwischen 1-3ms,
mit seltenen Ausreissern bis 10ms, aber auch nur bei schnellem
Datentransfer. Da Ich das ganze fuer ~15m Leitung verwende ist das ideal
:)
Vielen Dank nochmal!
- Axel
Hallo Axel,
vielen Dank für deinen Artikel. Ich stehe vor einem ähnlichen Problem.
Wir sind gerade umgezogen (Altenteiler) und wohnen ca. 200m vom Haupthof
entfernt. Da wir derzeit noch keinen Telefonanschluss haben und die
Telekom dafür auch noch einige Zeit benötigt, wollte ich das verlegte
Telefon-Erdkabel zur Übertragung von Netzwerkdaten verwenden.
Hierbei bin ich auf diesen Thread gestoßen, da die dafür erhältlichen
kommerziellen Lösungen einfach zu teuer für eine temporäre Nutzung sind.
Leider war der MSI ePower 1000HD nicht kurzfristig lieferbar. Ich habe
deshalb den 500er bestellt und gehofft, das diese vom Platinen-Layout
her identisch oder ähnlich sind, sich deine Lösung also auch hier
anwenden lässt.
Auf den Platinen findet sich leider nur ein 14poliger Verbindungsstecker
und nicht wie von dir beschrieben zusätzlich ein 2poliger.
Ich habe nun bereits einige Stunden mit dem Multimeter verbracht, komme
aber nicht drauf, wo ich das Signal abzweigen bzw. auf das Telefonkabel
legen muss.
Kannst du mir weiterhelfen bzw. mir ein paar Tipps geben, wo ich
ansetzen muss?
Ich habe einige Fotos von den Platinen angehängt.
Vielen Dank!
Schau dir mal auf der unteren Platine den R7 und R8 an. Miss ob
dazwischen die Netzspannung anliegt. Wenn ja, loete die beiden
Widerstaende aus und verbinde das Telefonkabel mit der Seite die keine
Netzspannung hat. Aber vorsichtig sein dass nichts mehr auf die
Netzspannung geht.
Ich bin mir leider bei der Platine ohne zu messen nicht sicher. Auf
jedenfall suchst du nach einem Baustein der an der einen Seite direkt
aufs Netz geht und auf der anderen Seite ein ungefaeht 40-50 V Signal
hat. Ich habe nicht die 40-50V direkt auf die Telefonleitung gelegt
sondern die Seite der Netzversorgung gekappt und daran die
Telefonleitung gehaengt.
Warum geht ihr nicht einfach hin und macht folgendes:
Habe ich auch schon gemacht.
Ich habe PLC Adapter genommen, die auch an 115V laufen. Bei 96 Volt
liefen die dann auch noch.
Ich hatte einen kleinen Trafo mit 2x48V. verwendet.
Diesen habe ich so angeschlossen, dass zwischen den Adern 96V anstanden,
und gegen Erde die 48V.
Dann habe ich die PLC Teile (Devolo DLAN) ohne jegliche Modifikation
direkt angeschlossen.
Funktionierte einwandfrei.
Y-(ST)-Y hatte mit knapp 100V auf einer DA keine Probleme. Das ist sogar
noch dicke innerhalb der Spec vom Hersteller gewesen. Die Spec sagte
300V Maximum. Bei 96V AC ist der Spitzenwert noch weit von 300V
entfernt.
Einen Vorteil hatte das ganze: Ich konnte auf der Clientseite alle
Gerätschaften ohne extra Stromanschluss und ohne Frickelei betreiben,
Das Netzteil des WLAN AP lief ohne Modifikation an 96V AC.
Mittlerweile habe ich aber auf GBE und POE umgestellt, aus
Performancegründen.
Hey,
ich klinke mich hier auch mal ein^^ Ich bräuchte im Keller Internet,
jedoch liegt nach oben nur ein 4 adriges Telefon-Kabel. 2 Adern werden
für DSL benutzt (analoges Telefon ist quasi nicht vorhanden, nur noch
VoIP), wodruch noch 2 Adern frei sind. Länge ist etwa 20-30m.
Könnte ich über die 2 freien Adern auch noch ein Ethernet-Signal
übertragen, ohne dass das DSL-Signal gestört wird? Datenrate muss nicht
hoch sein... 1 MBits stabil würde völlig reichen.
Könnte ich da einen "alten" 14Mbits modifizierten Adapter nehmen? Wir
habe 6000er DSL... das geht ja bis etwa 2 Mhz... die 14Mbits Adapter
funken ab 4 Mhz aufwärts bis 27 Mhz (wenn man wiki glauben darf).
Sollte doch gehen, oder? Kennt jemand einen Adapter den man leicht
modifzierne kann?
Oder was wäre eine Alternaitve? RS485? Nur wie dadrüber Ethernet?
Wäre nett wenn mir da einer von euch 2-Draht-Ethernet spezialisten
helfen könnte ;)
Viele Grüße
Julian
Julian W. schrieb:> Könnte ich über die 2 freien Adern auch noch ein Ethernet-Signal> übertragen
Nein, da Ethernet 4 Adern braucht.
> Könnte ich da einen "alten" 14Mbits modifizierten Adapter nehmen? Wir> habe 6000er DSL... das geht ja bis etwa 2 Mhz... die 14Mbits Adapter> funken ab 4 Mhz aufwärts bis 27 Mhz (wenn man wiki glauben darf).> Sollte doch gehen, oder?
Sollte gehen, aber sicher kannst du erste sein, wenn du es ausprobiert
hast.
> Kennt jemand einen Adapter den man leicht modifzierne kann?
Nimm doch einen, wo schon hier im Diskussionsfaden beschrieben ist, wie
man ihn umbaut.
Nunja die oben erwähnten "funken" ja alle ab 2Mhz... da würde bei mir ja
noch das DSL-Signal liegen... und ich denke DSL würde sich dadrüber
nicht sehr freuen ;)
Daher denke ich wäre so ein "alter" 14Mbits besser, der erst ab 4Mhz
funkt. Der sollte das DSL-Signal doch weniger stören, welches bis etwa
2-3Mhz geht, oder?
Julian W. schrieb:> ich klinke mich hier auch mal ein^^[...usw...]
Pack doch den Router in den Keller und schick Ethernet und
Telefon/ISDN-Rohsignal nach dem Splitter über 2+2Adern nach oben.
Die von mir benutzten Powerline-Adapter brachten auf einem
Vierdraht-Telefonkabel auch schon ein Allnet-VDSL außer Tritt. Als wir
dann eine zusätzliche ungeschirmte Doppelader für unsere Adapter zu den
LSA-Leisten geführt hatten, gabs keine Probleme mehr.
mfg mf
Hm, wie sieht das denn mit der HF-Abstrahlung bei Verwendung einer
Telefonleitung aus?
Powerline - so wie gedacht - strahlt ja doch nicht unerheblich.
Und dann die Idee mit der Antennenleitung.
Ist ja gut, käme mir gelegen
(DSL lite soll aus dem Keller ins Wohnzimmer,
es liegt nur eine Antennenleitung)
Aber wie wird sich das auf den Sat-Empfang auswirken?
Gibt es Erfahrungswerte? (theoretisch sind die Frequenzen ja so
verschieden, dass nichts passieren dürfte...)
Nur ob das dann so gut ist, wenn das Powerline-Signal über die Antenne
auf dem Dach abgestrahlt wird... (Amateur-WLAN ;-) )
Einen Antennenverstärker will ich da eigentlich nicht zwischenschalten.
Der würde zwar für die nötige Rückwärtsdämpfung sorgen, aber wieder
Energie brauchen.
Dann müsste man den mit jedem Radio an der Antennenanlage ein- und
ausschalten können... (damit er nicht immer sinnlos Energie aufnimmt)
Viiieeel zu aufwändig.
Grüße vom Mitleser
ein Lesender schrieb:> Powerline - so wie gedacht - strahlt ja doch nicht unerheblich.
Das sollte nicht mehr sein, als die Bundesnetzagentur erlaubt ;-)
ein Lesender schrieb:> Hm, wie sieht das denn mit der HF-Abstrahlung bei Verwendung einer> Telefonleitung aus?
Da die Leitungen, für die Powerline eigentlich gedacht ist, ebenfalls
überhaupt nicht geschirmt sind, dürfte sich das nicht großartig
unterscheiden. Telephonleitung könnte sogar einen Tick günstiger sein,
da sie verdrillt ist (wenn auch nicht so dichtmaschig wie
Netzwerkkabel).
Wenn man nur R7 + R8 auslötet (und nicht die Leitungen in blau
durchtrennt), liegt doch u. U. die Phase bzw Null einseitig auf ?!
Das auf beiden Powerline Modulen kann doch knallen oder ?
es müsste sehr viel einfacher über normales ethernet 802.3 xx gehen.
zuerst vorne weg:
im ausgangspost hast du geschrieben mit 4 adern könntest du 10mbit
ethernet realisieren. das ist zwar nicht falsch, aber auch nicht ganz
vollständig. mit 4 adern ginge auch 100mbit (100base-tx): tx+, tx-, rx+,
rx-. wie du siehst getrennte adern für senden/empfangen.
dieses konzept wurde bei einigen gigabit-ethernet-substandards über den
haufen geworfen. statt getrennte adern für senden/empfangen jetzt
vollduplex. senden/empfangen geht also jeweils über ein adernpaar.
bei 1000mbit also rechnerisch bei den gefordereten 4 adernpaaren: pro
adernpaar 250mbit/s.
ich habe mal einen artikel gelesen, in dem für automotive ethernet
standards vorgestellt wurden, die ebenfalls nur mit einem adernpaar
auskamen.
statt 250mbit/s wurden nur 100mbit/s effektiv genutzt (wenn ich mich
recht erinnere). leider finde ich den artikel nicht mehr. aber es
müssten definitv lösungen für dein problem exisitieren
Hat von Euch jemand die Spannung an der Platine gemessen.
Im Bild von Stefan sind die schwarzen Kreise Masse.
Welche Spannung liegt and den rot gekennzeichneten an?
3,3V ?
Hallo Thomas,
kannst du die Fotos als .jpg und in einer größeren Auflösung hochladen?
Man kann die Bauteile auf dem ersten Bild und die Schrift auf dem
zweiten Bild nicht erkennen.
Thomas Abraham schrieb:> die Bilder sind in PNG weil ich in die Bilder Gezeichnet habe und im JPG> werden die Farben Verwaschen...
Das Problem kenne ich, kann man aber mit der richtigen Einstellung
umgehen. Bei IrfanView heißt die Option "Farben Subsampling
deaktivieren".
Wenn du es nicht selber machen kannst, kannst du mir die großen
Originale auch als .bmp per Mail schicken, ich mach dann unverwaschene
.jpg daraus und stell sie hier ein.
Edit: Die Bilder sind angehängt.
@Mods: Bitte löschen: 1-1.PNG, 2-1.PNG, 1-1.jpg(200 KB)
so ich bin weiter die Übertragung Zwischen den Steckern ohne
Netzspannung Funktioniert
da bei meinen beiden ALL1693 die Netzteile aufgeraucht waren
habe ich sie extern mit 12V und 3,3V versorgt
und die Daten Übertrager auf der Netzspannungsseite 1:1 Verbunden
alls ohne Netzsynchronisation
Fazit ja es ist Möglich mit einen (all1693) über eine Doppelader ohnen
Hilfsspannung eine Netzwerk Übertragung Realisieren und die Powerlan
Adapter wahlweise mit Integrierten oder Externer Stromquelle (Akkus /
Batterien) Betreiben den den Allnet Geräten wird auch nichts mit der
Netzspannung Synchronisiert
aber Achtung der Datenübertrager vorher vollständig vom Stromnetz
Trennen
alle Bauteile Auslöten
R 222
R 221
C 226
D 205
D 206
nach VDE ist ein Abstand von 3mm zu der Netzspannung einzuhalten
honypony schrieb:> alles sehr schön. kann man denn auch eine kleine gleichspannung mit> übertragen?
das habe ich nicht getestet aber warum nicht dann müßten folgende
Bauteile Angepaßt werden
R 222
R 221
C 226
D 205
D 206
der All1693 sollte aus Sicherheitsgründen dann extern Versorgt werden
bei 3,3V = 600mA
bei 12V = 20mA
diese spannungen würde man dann doch idealerweise aus den übertragenen
z.b. 24V erzeugen, oder wie meinst du das?
an welcher stelle wird denn das signal eigentlich aufmoduliert? T202?
würde man die gleichspannung einfach durch den übertrager fließen
lassen? das scheint ja fast schon zu einfach :)
die restliche schutzbeschaltung wäre ja erstmal hinfällig, bzw. müsste
schlicht gebrückt werden, oder?
honypony schrieb:> würde man die gleichspannung einfach durch den übertrager fließen> lassen? das scheint ja fast schon zu einfach :)> die restliche schutzbeschaltung wäre ja erstmal hinfällig, bzw. müsste> schlicht gebrückt werden, oder?
Fremdspannungen am Übertrager nur mit Schutzschaltung
am übertrager soll die Fremdspannung nicht Großer als 10 sein laut
Hersteller D 205(D 206 SAC 10 = Sperrspannung bei 11,4 V
Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Umbau von TP-Link
Powerline-Adaptern PA2* oder PA5*?
Dort liegt alles auf einer Platine und es ist extrem schwierig, die
Schaltung zu analysieren.
Mit den Devolo, die hier rumliegen, sieht das sehr gut aus, sollte
klappen. Bei denen existiert eine klare Trennung jenseits des
Datenübertragers, die leicht aufzutrennen und herauszuführen ist.
Matthias Sch. schrieb:> Mit den Devolo, die hier rumliegen, sieht das sehr gut aus, sollte> klappen. Bei denen existiert eine klare Trennung jenseits des> Datenübertragers, die leicht aufzutrennen und herauszuführen ist.
Kannst Du mir die genaue Typenbezeichnung der Devolo-Teile nennen?
Danke.
OM schrieb:>> Kannst Du mir die genaue Typenbezeichnung der Devolo-Teile nennen?> Danke.
Die 'Basisstation' heisst "dLAN Highspeed Ethernet II' die MT ist 2172.
Die Accesspoints heissen "dLAN Wireless Extender' und haben die MT 2093.
Blaues Gehäuse.
Moin Moin,
nachdem Powerlan bei mir vom Büro ins Wohnzimmer (ca. 15m Luftlinie)
erbärmliche 25mbit schafft - zum Vergleich, runter in den Keller schafft
es 180mbit... :-o
Hab ich mir mal die MSI ePower 500HD bestellt, da Stefan Hamann ja schon
geschrieben hatte, das die sich super umbauen lassen...
Lange Rede, kurzer Sinn: Sie laufen großartig!! Hab die vorhandenen
Telefonkabel genutzt - einfach zwei Litzen im Büro auf a2 und b2
geklemmt - im Wohnzimmer das gleiche und einen TAE-N Stecker besorgt, wo
a2 und b2 belegt sind... So kann ich schön Lan und Telefon über eine
Dose machen... Man muss nur aufpassen, das man erst das Telefon
einsteckt, bevor man die "Powerlan" Adapter einsteckt, da man sonst
schön sein Powerline Signal auf die Leitung von der Telekom drauf
hängt... Ka, ob das soooo gut kommt... Aber dafür hat man eine
Frauentaugliche Variante, bei der keine Kabel irgendwo rumhängen...
Wie Stefan Hamann schon sagt, einfach R7, R8, C13 und C14 ausgelötet...
Stefan spricht zwar von den Widerständen R7 und R8 und zusätzlich die
SMD Widerstände auf der Unterseite - aber ich denke mal er meinte die
Kondensatoren - oder? ;-)
Anbei noch ein paar Bilder...
Klares Fazit: Geile Sache, läuft super... DANKE!!
Viele Grüße,
Micha
Habe jetzt mal den TP-Link Powerline-Adapter PA210 zerlegt und die
Schaltung analysiert. Der Schaltungs-Teil auf der Netzspannungs-Seite
ist nahezu identisch mit dem o.g. Schaltbild im Beitrag von Joachim K.
(danke dafür!).
Um die Sicherheitsabstände einzuhalten, habe ich diverse Verbindungen
durch Bohrungen in der Platine unterbrochen, da es auf 3 Ebenen
Leiterbahnen gibt.
Im Prinzip ist es wie im o.g. Schaltbild dargestellt an der roten Linie
unterbrochen, allerdings habe ich damit auch den Optokoppler (Linesync)
vom Stromnetz getrennt.
Nun funktioniert zwar die Verbindung, ich habe aber auch auf kurzen
Kabelstrecken nur ca. 10Mbit wo ich vorher über das Stromnetz ca. 30Mbit
hatte.
Jetzt ist die Frage, an was das liegt:
- fehlende Linesync
- andere Eigenschaften der Zweidrahtleitung im Vergleich zum Stromnetz
- Zweidraht nicht direkt am Übertrager angeschlossen (wie Michael R. das
gemacht hat)
Hat jemand noch Tips oder Ideen dazu?
So, nun habe ich die Ursache gefunden. Zum Testen hatte ich immer meine
modifizierten Adapter zwischen Rechner und einem serienmäßigen Adapter
geschaltet, also erst die Verbindung vom Router über 2 Adapter per
Stromnetz und von da aus Verbindung über die modifizierten Adapter über
Telefonkabel zum Rechner.
Das scheint nicht zu harmonieren.
Wenn ich die Verbindung vom Router zum Rechner nur über die
modifizierten Adapter über die Telefonverkabelung im Haus (ca. 40m)
herstelle, komme ich auf die selben Geschwindigkeiten wie der Verbindung
über Stromnetz.
Fazit: Der Umbau war erfolgreich!
Die TP-Link PA210 gibt es bei EB im 2er-Kit für 21 Euro!
Für den Umbau von 2 Adaptern brauche ich jetzt ca. 1h.
Die Idee 'Billige Powerline Adapter umbauen für Ethernet über 2adrige
Telefonleitung' funktioniert!
Naja, die selbe Geschwindigkeit ist aber ja nicht unbedingt ein Erfolg,
oder? Auf ner freien Telefonleitung, sollte er doch auch auf 40m noch
relativ nah am Maximum sein...
Grüße,
Michael
Die 30Mbit bisher waren durch die Bandbreite meines LTE-Zugangs
begrenzt.
Hab jetzt mal im Netzwerk getestet und komme dort auf konstant 70Mbit
bei ca. 10m frei liegende ungeschirmte zweiadrige Telefonleitung.
Da bin ich zufrieden, vor allem, wenn ich solche Testergebnisse bzgl.
der Netto-Geschwindigkeit von Powerlineadaptern lese:
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/kopiertest-10-gbyte-1201973.html
Da komme ich mit meinen umgebauten 200er-Adaptern ja schon in den
Bereich der 500er!
OM schrieb:> Die 30Mbit bisher waren durch die Bandbreite meines LTE-Zugangs> begrenzt.> Hab jetzt mal im Netzwerk getestet und komme dort auf konstant 70Mbit> bei ca. 10m frei liegende ungeschirmte zweiadrige Telefonleitung.> Da bin ich zufrieden, vor allem, wenn ich solche Testergebnisse bzgl.> der Netto-Geschwindigkeit von Powerlineadaptern lese:>> http://www.pc-magazin.de/ratgeber/kopiertest-10-gbyte-1201973.html>> Da komme ich mit meinen umgebauten 200er-Adaptern ja schon in den> Bereich der 500er!
Wenn Du die Leitungen aufsplittest und daraus eine Loop machst, hast nen
Kurzwellensender :-)
Nur also info. ETH macht auch half duplex, da braucht man dann nur die
Hälfte Adern Paare. Sogar Gigabit auch wenn dies z.b Cisco nicht
unterstützt andere Hersteller aber schon.
Wenn du ein Ader paar frei hast bei cat5 kabel dann nimm ETH, bei tel
kabel wie z.b. gegensprechanlage hingegen nimmt man powermodems , am
besten solche welche auch über Draht funktionieren.
Also mich würde mal ernsthaft interessieren, ob ihr mit Eurem
Powerline-Gebastel wirklich Probleme löst oder welche schafft... nehmt
mal 'nen Kurzwellenempfänger und hört Euch mal im Radio an, was das
tolle Powerline so kann...
Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=zlJvUwSZqNE
Falk Schilling schrieb:> nehmt> mal 'nen Kurzwellenempfänger und hört Euch mal im Radio an, was das> tolle Powerline so kann...
Das gute am Umrüsten auf 'richtiges' symmetrisches Kabel ist doch
gerade, das es weniger abstrahlt als bei der normalerweise benutzten
Wechselstromnetz Installation.
Das freiliegende Telefonkabel war ja nur eine Versuchsanordnung, um die
max. Bandbreite der Verbindung zu testen.
Verwendet man die vorhandenen Telefonkabel der Hausinstallation und sind
diese geschirmt wie in meinem Fall, dann ist die Abstrahlung fast weg,
jedenfalls weitaus geringer, als bei den Stromleitungen.
Vermieden wird auch die Störung anderer sensibler Geräte am Stromnetz
(von denen in diesem Thread schon berichtet wurde) und anderen Geräten,
die mit Funktechnik im betroffenen Frequenzbereich arbeiten.
chris schrieb:> Wenn du ein Ader paar frei hast bei cat5 kabel dann nimm ETH, bei tel> kabel wie z.b. gegensprechanlage hingegen nimmt man powermodems , am> besten solche welche auch über Draht funktionieren.
Du meinst z.B. dieses 'Powermodem'?
http://devolo.com/de/dLAN-Professional/dLAN-Powerline/dLAN-500-AVpro-UNI/
Da kosten 2 Stück halt 400 Euro.
Hier ging es um günstigere Alternativen.
Alex W. schrieb:> Wenn Du die Leitungen aufsplittest und daraus eine Loop machst, hast nen> Kurzwellensender :-)
Ja super, dann habe ich damit auch noch Datenübertragung per Funk
realisiert - wie nennt man das nochmal: WLAN!
Hallo,
dank diesem tollen Thema hier habe ich es nun doch mal ausprobiert,
die Idee kam mir schon vor Jahren aber aus Angst vor zwei todgelöteten
PowerLAN Adaptern habe ich es immer gelassen :)
Testobjekt: Netgear audiostream/PowerLAN Set XAUB2511, bei Mediamarkt
gab es das für nur 28€ im Regal, keine Ahnung warum es so günstig war,
es hat sich aber durch die "dicke" Bauform perfekt zum Basteln geeignet.
Zwei unterschiedliche Adapter sind enthalten, XAU2511 und XAV1601.
Der XAU2511 ist extrem einfach um zu bauen, die zwei entsprechenden Pins
sind sogar etwas abgesetzt von den anderen daher einfach zu erkennen.
Diese kann man zur Seite biegen und aus dem Gehäuse führen.
Beim XAV1601 sieht es etwas anders aus, hier liegen die beiden Pins
direkt bei den restlichen aber sind trotzdem ganz einfach so zu
erkennen.
Aber: Die Übertragung auf die zweite Platine erfolgt bei diesem Adapter
vor dem "Überträger" oder wie man es nennt (Vier Anschlüsse rein, ein
paar Wicklungen und zwei Anschlüsse wieder raus). Daher habe ich bei
Leitung a das nächstliegende Bauteil ausgelötet (groß) und auf der
anderen
Seite ein ausreichend großes Stück aus der Leiterbahn entfernt.
Die Versorgung läuft weiterhin über 230V und die integrierte Dose
funktioniert daher auch noch.
Ein voller Erfolg :)
Nach 250 Meter zusammengeflicktem Stromkabel kommen in beide Richtungen
80Mbit/s laut iperf an was der maximal möglichen Geschwindigkeit
entspricht, denn bei 10 Meter ist es nicht mehr. (OK 2-3Mbit/s vll)
Vor dem Umbau an zwei Steckdosen im selben Raum haben die Dinger nicht
so viel geschafft (ca.60Mbit), und eine Richtung war immer 1/3 langsamer
:)
Mit einem Teil (75 Meter) der auch dieses Mal verwendeten Kabel am
Stromnetz blieben nur ca 25Mbit/s.
Interessant ist das die Verbindung auch über eine Ader funktioniert !!!
Da kommt man auf 50Mbit/s in beide Richtungen.
Klingt wie ein Witz, aber es geht auch von Heizkörper zu Heizkörper
sowie Waschbeckenanschluss zu Waschbeckenanschluss, aber nur mit
10-40Mbit/s je nach Richtung vom Keller zum Dach :) Die Rohre sind
natürlich aus Metall aber die Verbindungsstücke scheinen stark zu
dämpfen.
Warte auf weitere 800 Meter Kabel am Stück :) :) :)
Nun hoffe ich das jemand meine Fragen beantworten kann.
Warum funktioniert es auf einer Ader und wie ist der Zusammenang der
unterschiedlichen Geschwindigkeiten (80 auf 2 und 50 auf einer Ader) ?
Wäre es in Ordnung beide Adern einfach zusammen auf einen Draht zu
legen ? Untereinander austauschen geht ohne Probleme.
Gibt es bei PowerLAN eine maximale Signallaufzeit die eine Strecke über
X Meter verhindert ?
Mal ganz theoretisch, zwei Häuser stehen einen Kilometer voneinander
entfernt an einer (stillgelegten!!!) Eisenbahnstrecke. Es wird nur
eine Ader an eine Schienenseite angeschlossen denn die sind ja bestimmt
eh durch Masse untereinander verbunden.
Fall1: An beiden Enden sind die Schienen vom Rest der Strecke durch
Rückbau von Bahnübergängen abgetrennt.
Fall2: Die Strecke verläuft auf beiden Seiten nach den Anschlüssen der
Modems noch weiter (hunderte Meter bis Kilometer)
Wie gesagt ich habe nicht vor das wirklich zu testen, aber würde das
funktionieren ?
Mit freundlichen Grüßen
powerlan schrieb:> Klingt wie ein Witz, aber es geht auch von Heizkörper zu Heizkörper> sowie Waschbeckenanschluss zu Waschbeckenanschluss, aber nur mit> 10-40Mbit/s je nach Richtung vom Keller zum Dach :) Die Rohre sind> natürlich aus Metall aber die Verbindungsstücke scheinen stark zu> dämpfen.
hast du das Signal Potentialfrei aus dem Adapter Abgegriffen?
zu den Rohren es ist ja so das diese mit der Gebäudeerde verbunden sind
(Potentialausgleich) das ist ja Überall im Haus Verbunden alles was ein
PE Hat
das Signal scheint wohl weil es in HF Bereich Liegt auch einpolig
übertragen zu werden mit minderer Qualität
du kannst den selbst versuch machen mit deinen Kabelanschluß am TV Gerät
wenn du den Schirm Trennst an Antennenkabel bekommt du ja auch noch ein
Bild / Ton aber nicht mehr in der gewohnten Qualität ;-)
Hallo
Ich warne ausdrücklich davor eine Modifikation an
PowerLAN/DLAN/Powerline
Adaptern vorzunehmen da dies unter Umständen sehr gefährlich sein und
bis zum Tod führen kann !!!
-------------------------------------------------------------------
Mit 500 Meter gehen noch 18Mbit/s, 800 Meter sind zu viel.
Irgendwo dazwischen liegt die Grenze.
@Thomas Abraham
Bei beiden Adaptern greife ich das Signal am Ausgang (230V Seite)
des "Überträgers" ab, dahinter ist sonst alles uterbrochen Es ist
keine Spannung auf der Leitung messbar und keine Ader liegt auf Masse,
daher denke ich ja oder ? Anfassen kann man es auch :)
Das Beispiel mit dem Kabel TV ist nachvollziehbar aber wenn ich da nur
die Masse verbinde sollte doch garnichts ankommen, und nur der
Innenleiter
allein bringt ein abgeschwächtes Signal. Bei meinen Adaptern kann ich
aber wahlweise nur eine Seite (egal welche) verbinden oder beide und
das lässt sich untereinander noch austauschen daher es geht immer.
Wenn das eine Masse und das andere Signal wäre dann könnte man es auch
super an Koax Kabel anschliessen. Hat jemand eine Idee wie das am besten
geht ? Sinn der Umbauaktion war eigentlich das Powerlan Netzwerk ohne
Störungen und die hohe Spannung zu betreiben, die Spannung ist ja jetzt
weg aber der Rest noch nicht OK.
@Zeiger
Für Bilder von innen ist es leider zu spät, habe ich vergessen und jetzt
ist schon was verklebt... Bei den von mir genutzten Adaptern ist es aber
so einfach das jeder der sich ernsthaft daran traut sofort erkennen
sollte
wo die Anschlüsse sind. Sonst bitte nicht versuchen, da liegen am Ende
nur ein paar Milimeter abgekratzte Leiterbahn zwischen Leben und Tod :)
Das XAUB2511 Set ist aber auf jeden Fall geeignet, nur die Schrauben
sind
echt fies.
Die Idee finde ich klasse, vor allem, wenn man aus Sicherheitsgründen
ein externes Netzteil verwendet.
Powerline läuft ja auch mit mehreren Adaptern. Könnte ich also auf ein
sternförmiges Telefonnetz einen "Sender" am Verteiler anschließen und
daran z.B. 5 Doppeladern in verscheidene Wohnungen? In jeder Wohnung
dann ein weiterer Adapter als Empfänger? So dass sich 5 Nutzer einen
100/2,5er Kabelanschluss teilen?
Wenn ich das richtig verstanden habe, braucht es 3,3V+12V mit
gemeinsamer Masse als Stromversorgung. Ich könnte also 12V auf die
Leitung legen und die anderen Geräte damit versorgen (wenn ich die 3,3V
aus den 12 erzeuge). Die orignale Netzschaltung müsste ich dann aber
entfernen, oder stört die nicht?
Ole U. schrieb:> Die Idee finde ich klasse, vor allem, wenn man aus Sicherheitsgründen> ein externes Netzteil verwendet.>> Powerline läuft ja auch mit mehreren Adaptern. Könnte ich also auf ein> sternförmiges Telefonnetz einen "Sender" am Verteiler anschließen und> daran z.B. 5 Doppeladern in verscheidene Wohnungen? In jeder Wohnung> dann ein weiterer Adapter als Empfänger? So dass sich 5 Nutzer einen> 100/2,5er Kabelanschluss teilen?>> Wenn ich das richtig verstanden habe, braucht es 3,3V+12V mit> gemeinsamer Masse als Stromversorgung. Ich könnte also 12V auf die> Leitung legen und die anderen Geräte damit versorgen (wenn ich die 3,3V> aus den 12 erzeuge). Die orignale Netzschaltung müsste ich dann aber> entfernen, oder stört die nicht?
du mußt auf jeden Fall dafür sorgen das der sichere Betrieb Jeder Zeit
Möglich ist
es kommt auf das Leiterplatten Layout an ob das Eigene Netzteil weit
genug weg ist vom Übertrager Poste mal nen Foto von Beiden Seiten der
Leiterplatte
um zu sehen wie dein Aufbau ist
am besten machst du ne Iso Messung mit 500V nach VDE 0701 / 0702 nach
dem Umbau um Sicherheit zu Garantieren sonst wird das Ganze sehr
Gefährlich
Ole U. schrieb:> Powerline läuft ja auch mit mehreren Adaptern. Könnte ich also auf ein> sternförmiges Telefonnetz einen "Sender" am Verteiler anschließen und> daran z.B. 5 Doppeladern in verscheidene Wohnungen? In jeder Wohnung> dann ein weiterer Adapter als Empfänger? So dass sich 5 Nutzer einen> 100/2,5er Kabelanschluss teilen?
Jo, warum nicht? Das ist ja der Witz auch bei den originalen Powerline
Dingsen. Wir diskutieren hier ja nicht den Software Layer, sondern nur
das Medium. Meine Devolos kommen dazu in 2 Ausführungen. Einmal die
'Basis', an die z.B. der Router angeschlossen wird und dann die
'Extender' (meine haben noch WLAN), an die die Kunden (Clienten)
rankommen.
Ole U. schrieb:> Ich könnte also 12V auf die> Leitung legen und die anderen Geräte damit versorgen (wenn ich die 3,3V> aus den 12 erzeuge). Die orignale Netzschaltung müsste ich dann aber> entfernen, oder stört die nicht?
Warum willst du den Strom für die Klienten auch noch bezahlen? Das
sollen die ruhig selber tun. Theoretisch sollte es aber gehen, nur der
Aufwand, das aus den PL Adaptern rauszufrickeln, ist m.E. viel zu hoch.
Ausserdem fängst du dir damit nur wieder Probleme mit
Potentialunterschieden usw. ein.
Hallo Zusammen,
hab grade mit großem Interesse den Thread gelesen, den ich zufällig
gefunden habe.
Dazu mehrere Fragen:
-laufen Eurere umgebauten Geräte immer noch stabil?
-Wie habt Ihr das Signal, welches Ihr auf die Telefonleitung koppeln
wollt nach außen geführt, wenn Ihr das ursprüngliche Netzteil
weiterverwendet...
-Speist jemand von Euch die Remotestellen über das Einspeisende Gerät
oder habt Ihr einfach irgendwo auf der Leitung ein Netzgerät?
Danke!
Sven L. schrieb:> -Wie habt Ihr das Signal, welches Ihr auf die Telefonleitung koppeln> wollt nach außen geführt, wenn Ihr das ursprüngliche Netzteil> weiterverwendet...
Du musst halt die Einspeisung des Datensignals auf die Netzleitung
auftrennen und z.B. auf Klemmen führen. Das muss natürlich mit beiden
Datenleitungen gemacht werden, dafür ist in den PL Adaptern meistens ein
Übertrager mit X2 Kondensatoren oder nur X2 Kondensatoren zuständig.
> -Speist jemand von Euch die Remotestellen über das Einspeisende Gerät> oder habt Ihr einfach irgendwo auf der Leitung ein Netzgerät?
Die PL Adapter stecken doch schon in der Steckdose und beziehen daher
auch ihre Versorgung. Ich jedenfalls habe das alles so gelassen, da
sowohl an der Basis als auch an den Klienten Netzversorgung vorhanden
war. Ich habe also die PL Adapter mit einer 2-pol Klemmleiste
verschönert, auf der nur die beiden Datenleitungen sind.
> -laufen Eurere umgebauten Geräte immer noch stabil?
Wesentlich besser als im Originalzustand über Powerline. Die Datenraten
sind hoch und stabil.
Danke für die Schnelle und ausführliche Antwort von Dir!
Ich habe mir jetzt auch paar PL-Adpter geschossen zum testen.
Du hast geschrieben, dass Du eine 2 polige Klemmleiste verwendetst für
die Datenleitung.
Wie muss ich mir das vorstellen? Ganznormale Schraubklemmen für
Printmontage, die Pins durch das Gehäuse gebohrt und Rückseitig
verlötet, oder hast Du irgend eine elegante Klemme, die ich nicht kenne.
Ich habe in Richtung Klinken oder Holsteckerbuchse überlegt, finde die
aber unschön, da eigentlich für anderen Zweck. Auch Dieodenbuchse fände
ich nicht so toll. Am schönsten. wäre RJ11, Problem ist halt die
Befestigung, Metallschrauben fallen aus, da sonst die SKII verletzt ist.
Sven L. schrieb:> Am schönsten. wäre RJ11
Reichelt hat Buchsen mit einem ca. 1mm Kragen an zwei Seiten, daran mit
Sekundenkleber fixiert und dann Epoxy rundherum gab bis jetzt gute
Ergebnisse.
Sven L. schrieb:> Wie muss ich mir das vorstellen? Ganznormale Schraubklemmen für> Printmontage, die Pins durch das Gehäuse gebohrt und Rückseitig> verlötet
Genauso. Ich verklebe die Klemmleiste dann mit Epoxy und lasse auf der
Rückseite auch noch was rüberlaufen, sobald die Datenleitungen verlötet
sind und Schrumpfschlauch drüber ist.
Mit einem sauber gesägten/gedremelten Ausschnitt lassen sich auch RJ11
mit Kragen gut fixieren, wie Panorama das beschreibt. Mir erschienen die
Klemmleisten etwas universeller, da ich dann auch mal
Telefoninstallationsleitung oder anderes störrisches Kabel reinklemmen
kann.
Hallo Zusammen,
nach dem ich hier im Thread Informationen über einige Umbauten erhalten
habe, soll nun auch mein Umbau kurz geschildert werden.
Bei meinen Adaptern handelt es sich um Allnet ALL1685 / 85MBit/s.
Die Adapter sind mit 4 Sicherheitschrauben (3-Eck) verschraubt. Da ich
gerade keinen passenden Schraubendreher zu Hand hatte, habe ich mir eine
M4 Kreuzschlitzschraube am Schleifbock entsprechend zurecht geschliffen
um die Schrauben letztendlich mit einem Kreuzschlitzschrabendreher
enzfernen zu können.
Im Gerät selbst ist noch eine normale Kreuzschlitzschraube, die den
Steckereinsatz mit dem Gehäuse verindet.
Vom elektrischen Aufbau ähnelt der Adapter allen bereits beschriebenen
Adaptern.
3 Widerstände und eine Diode in Reihe gehen zum Optokoppler für den
Line-Sync. Diesen habe ich unverändert gelassen.
Ein Kondensator, parallel dazu zwei im Reihe geschaltete Widerstände
führen zum Koppelübertrager.
Schutzdioden, wie im Schaltplan, welcher weiter oben gepostet wurde,
gezeigt sind, waren bei mir keine vorhanden!
Die beiden SMD Widerstände und den THT Kondensator (großes Rechteck im
Bild) habe ich ausgelötet.
In die Platine habe ich ein Loch gebohrt (kleines Rechteck im Bild) um
das andere Ende des Übertragers vom Netz zu trennen.
An die Pins des Übertrages habe ich anschließend Litzen angelötet und
diese durch etwas Heißkleber gesichert.
Das ganze habe ich bisher nur auf kürzester Distanz getestet, aber der
Umbau hat soweit funktioniert.
Das ganze habe ich momentan mehr aus Interesse umgebaut, da ich bei mir
mit einer strukturierten Verkabelung recht gut ausgestattet bin.
Danke auch nochmal an Matze für seine Hinweie zur Klemme!
Ach und da man ja Schwabe ist und nichts wegwerfen mag, baut man sich
mit den ausgebauten Bauteilen wieder einen Umsetzer von Telefonleitung
auf "echtes" Powerline.
Ich habe dazu mal testweise einen keinen Ringkern, dessen Daten ich
nicht genauer kenne genommen und mit je 10 Windungen isolierten
Kupferdraht (Durchmesser 0,5mm) bewickelt.
Dazu eine Klemme, den aus dem Powerlineadapter ausgelöteten Kondensator,
die beiden Widerstände und eine zweite Klemme zum anschließen der
Telefonleitung.
Somit könnte man nun also gemischt fahren, was das ganze unter Umständen
noch etwas flexibler macht.
Hallo zusammen,
wirklich ein sehr interessanter Thread!
Bitte nicht gleich steinigen:
Könnte man das statt über Telefondraht auch über 6mmm² Solar-Kabel
machen, an denen allerdings so um die 700V DC (bis 1000V) anliegen?
Evtl. passiv mit Spulen das Signal aufmodulieren?
Ciao
Michael
Könnte grundsätzlich schon gehen, aber da Solarleitungen ja am Ende wie
ein großer Ring gelegt werden, könnte ich mir vorstellen, das Du
ungewollt eine riesen Antenne baust und dies könnte Ärger geben.
Bei Telefonleitung handelt es sich ja um abgeschirmte und verdrillte
Paare, so das die Abstrahlung eher gering sein soll.
Ich habe bei meinen Experimenten beim Umbau der PL-Adapter zum Teil
deutlich gemerkt, das diese sogar nur mit einem Draht verbunden über das
Stromnetz Daten empfangen!
Da ziehst Du am Ende wirklich leichter Klingelleitung oder
Telefonleitung!
Nachdem in diesem Thread schon schon einige Vorgänger erfolgreich ihre
Powerlan Adapter umgebaut haben, hat das mich ermuntert, meine zwei
Devolo Mikrolink dlan duo auch umzubauen.
Problem : Fritzbox und LAN im Keller Computerrraum, WLAN soll ins
Dachgeschoss, für einfaches Surfen über den 1&1 1024er DSL Anschluss im
Keller. Repeater funktionieren nicht.
Altes unbenutzes Fernseh- Koaxkabel geht vom Keller in jedes Stockwerk.
Die versprochenen 14 Mbit des Devolo dlan Duo sollten dafür reichen.
Das Hochfrequenzsignal wird bei L15 und L16 in die Netzleitung
eingespeist (Abb.1).
Da es sich um eine Multilayerplatine handelt, muss man vorher bei
Durchlicht prüfen, wo Kreuzungen liegen. In den rot umrandeten Bereichen
herrscht freie Bahn und die Leiterbahnen lassen sich mit einem feinen
Rosenbohrer "wegdremeln" (Abb.1,2).
Die dabei entstehenden 4-5 mm Luftlinie zur Netzspannung hinterlassen
dann auch ein ruhiges Gewissen (Abb.3).
Der eine Schnitt geht von unten unter Zerstörung von L15. Da aufpassen,
weil nach 4mm eine Leiterbahn kreuzt.
Der andere geht zwischen dem 0,0047uF Kondensator und dem Trafo auf der
Oberseite. R1, R2, C1 und D14 bleiben erhalten. DIe Anschlussdrähte
lassen sich durch den Schlitz führen (Abb.4,5).
Nochmals vielen Dank an Joachim K. für den Schaltplan! Im Dachgeschoss
wurde ein alter Netgear Ex6100 als Accesspoint angeschlossen. Beim Down-
und Upload Speedtest ergeben sich keine Unterschiede zwischen Powerlan
mit WLAN im Dach und LAN im Keller.
Fazit: funktioniert einwandfrei !
Mir kam die Idee mit dem Powerline Signal Laser zu Modulieren. TX und RX
sind getrennt auf der Platine, müsste doch möglich sein. Dieser
Amateurfunker überträgt Videosignale bei 15 Mhz.
http://home.arcor.de/w_fritz/Laser/TX.htmlhttp://home.arcor.de/w_fritz/Laser/RX.html
Man müsste doch mit Anpassungen der Schaltungen (weglassen der FM
(De)Modulation) Powerline über Laser machen können.
Simeon schrieb:> Man müsste doch mit Anpassungen der Schaltungen (weglassen der FM> (De)Modulation) Powerline über Laser machen können.
Probiers aus. Als erster Test reicht vermutlich auch 'ne IR LED und eine
passende Fotodiode mit (Breitband-)Verstärkerchen. Allerdings könnte ein
Oszi nützlich sein, am besten mit 2 Kanälen.
Offtopic, aber zur LED + Fotodiode:
Sehr viel langsamer, dafür auch mit einer LED, wird hier Audio per Licht
übertragen. Allerdings nicht Freistrahl- oder in einem Lichtleiter,
sondern durch einen Wasserstrahl:
https://www.youtube.com/watch?v=SmNLuugyjc0
Ist die Frage, ob die LED und der Verstärker noch schneller können für
den Bereich von Mbit/s.
Danke Jungs für die Idee!
Ich ärgere mich hier die ganze Zeit noch mit einem Stück BNC Netzwerk in
der Bude herum, ich komme nicht hinter den Trockenbau um eine neue
Strippe zu ziehen, so das ich hier von meinem Arbeitsrechner zum DSL
Modem (aus dem eh nur 6Mbit/s rausfallen) nur ein dünnes Netzwerk habe.
Beim Surfen stört das nicht weiter, aber wenn ich von der Workstation zu
einem Notebook was schaufeln will schlafen mir die Füße ein..
Da ich auch noch eine NetGear Schachtel mit XAVN2001 und XAV2001
unbenutzt herumstehen habe werde ich mal probieren das über das RG58 zu
schicken.
Powerline selbst wollte ich bisher hier nicht benutzen, ich habe auch
noch ein paar schicke Kurzwellenempfänger die ich ab und an mal
einschalten möchte...
Ich werde berichten.
Gruß,
Holm
Hallo,
ich habe gespannt diesen Thread gelesen und habe exakt das selbe Problem
wie der Verfasser.
Nur ein Adapter über die Telefonleitung würde mir etwas helfen.
Ich hatte zuhause noch 2 Tenda AV1000 Adapter und habe diese nun
geöffnet, bin aber nun etwas unschlüssig welche Leitungen ich auftrennen
muss.
Daher mal hier die Bilder.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Stefan W. schrieb:> unten_vorderseite.jpg
T2 ist der zuständige Datentrafo, den schicken die Jungs (Mut haben sie
ja) über die 6 polige Pfostenfeldleiste, die direkt am Netz hängt, auf
die untere Platine.
Du kannst also die Pfostenfeldbuchse vom Netzboard abtrennen und da ein
verdrilltes Kabel ankoppeln. Die Stifte aus dem Powerboard solltest du
am besten entfernen. Die beiden richtigen Anschlüsse wären die, die auf
dem Netzboard angeschlossen sind, also die äusseren unteren Kontakte auf
Bild 'oben_ru_ckseite.jpg'
Ich hab sie dir mal eingekringelt auf 'unten_r_ckseite.jpg'.
Stefan W. schrieb:> Langstrecken-Test folgt noch heute Abend.
Und? Wie siehts aus? Eine Rückmeldung, ob positiv oder negativ, könnte
etwaige Nachahmer mit der gleichen Hardware glücklich machen oder vom
Holzweg fernhalten :-)
So...
Tests nun abgeschlossen ;-)
funktioniert hervorragend...
Telefonkabel müsste ca. 25m lang lang sein, Verbindung steht bei
965Mbit.
Klappt echt super.
Vielen vielen Dank für die Hilfe.
Viele Grüße
Stefan
Hallo,
zur Zeit versuche ich mich an zwei Fritz! Powerline 500E.
Keine Ahnung wer bei wem kopiert hat, die Platinen sind genau gleich
scheinbar, Bilder dazu findet man in Beitrag von Stefan am 01.01.2012.
(dort heissen sie MSI epower 500hd)
Der Umbau wäre kein Problem solange man das integrierte Netzteil nutzt.
Ich möchte aber gerne nur die obere Platine(Netzwerk) nutzen und dazu
eine externe Versorgung.
Leider funktioniert dieser Teil nicht wenn man einfach 9-12V und 3,3V
anschliesst. :(
Mir ist aufgefallen das es noch einen pin mit 1,8V gibt, wird der
vielleicht auch noch gebraucht und wenn ja für was ?
Hat jemand eine Idee wie man die Adapter am besten an einer externen
Quelle betreibt ?
Mit freundlichen Grüßen
powerlan schrieb:> Ich möchte aber gerne nur die obere Platine(Netzwerk) nutzen und dazu> eine externe Versorgung.
Das wird nicht richtig funktionieren, denn der PL Adapter hat z.B. auch
noch den Line Sync Optokoppler, der von den 50Hz des Netzes getaktet
wird.
Dann verweigert die Kiste die Funktion - ist bei meinen Devolo auch so.
Du musst die Schüssel also irgendwie aus einem Wechselrichter o. ä.
antreiben oder zumindest die Existenz der 50Hz heucheln. Dabei kann man
natürlich die Schaltung schon so ändern, das das nicht 230V~ sein
müssen, aber um die Wechselspannung kommst du nicht drumherum. Firmware
umtippen wird nicht in Frage kommen.
Wenn die Netzspannung zur Synchronisation benoetigt wird, bedeutet es
das auch die umgebauten Adapter immer am gleichen Netz haengen muessen ?
Also wuerde ein Wechselrichter + Akku an jeder
Seite auch nicht funktionieren ?
powerlan schrieb:> Wenn die Netzspannung zur Synchronisation benoetigt wird, bedeutet es> das auch die umgebauten Adapter immer am gleichen Netz haengen muessen ?
Nö, PL Adapter kann man mit Phasenkopplern auf verschiedenen
Netzen/Phasen betreiben.
Aber wenn gar kein Netz detektiert wird, weil die 50Hz fehlen, geht das
PL mit Fug und recht davon aus, das da keine Verbindung ist - den Modus
gibts in der Praxis ja gar nicht, denn ohne 50Hz Ticker hat das PL ja
auch gar keine Versorgung. Die 50Hz sind also zur Funktion einfach
notwendig.
Thomas Abraham schrieb 2014:
"so ich bin weiter die Übertragung Zwischen den Steckern ohne
Netzspannung Funktioniert
da bei meinen beiden ALL1693 die Netzteile aufgeraucht waren
habe ich sie extern mit 12V und 3,3V versorgt
und die Daten Übertrager auf der Netzspannungsseite 1:1 Verbunden
alls ohne Netzsynchronisation"
Wie kommt es das hier die Versorgung ohne 230V und/oder 50Hz
über extern 3,3V und 12V funktioniert
Ist das bei jedem Adapter unterschiedlich ?
powerlan schrieb:> Wie kommt es das hier die Versorgung ohne 230V und/oder 50Hz> über extern 3,3V und 12V funktioniert>> Ist das bei jedem Adapter unterschiedlich ?
also beim Devolo dLAN® 85 HSmini klappt das auch
Wofür sind denn die 2V ? Die gibt es bei meinen Fritz Adaptern auch aber
ich habe sie bisher ignoriert :) Sind die vll zum (ein)schalten, so wie
bei einem GPIO port ??
So wie ich das auf deinen Bildern verstehe versorgst Du das mit einem
Regler für 2V, einem für 3,3V, und den 12 Volt der Versorgung.
Die Daten greifst Du an der Stelle ab an der sie auch im Originalzustand
auf den "Stecker" (230V) gehen ja ?
powerlan schrieb:> Wofür sind denn die 2V ? Die gibt es bei meinen Fritz Adaptern auch aber> ich habe sie bisher ignoriert :) Sind die vll zum (ein)schalten, so wie> bei einem GPIO port ??>> So wie ich das auf deinen Bildern verstehe versorgst Du das mit einem> Regler für 2V, einem für 3,3V, und den 12 Volt der Versorgung.>> Die Daten greifst Du an der Stelle ab an der sie auch im Originalzustand> auf den "Stecker" (230V) gehen ja ?
1. Ohne die 2V Ging es nicht warum auch immer
2. Die 12V gehen durch
3. Ich habe den Übertrager auf der Netzseite Abgetrennt
Und Isoliert Angezapft
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Wer den Adapter mit Netzspannung Weiterbetreiben und die Daten über z.B.
Telefonkabel möchte achtet bitte auf eine gründliche Trennung und
Isolation zur Netzspannung
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Auch wenn es nicht wirklich hier hin passt :)
Man kann Strom über ein Koaxkabel schicken und an beiden Enden
zusätzlich vom Innenleiter ein Stück Draht um die Antenne eines AP bzw.
client wickeln.
Habe das auf 70 Meter getestet und trotz Testverkabelung bekommt der
client ca. -50dbm Signal und 35 Mbit/s, wie gesagt nur zum Test
verkabelt und das geht schon, hätte ich nicht gedacht, immerhin gibt es
keine direkte Verbindung zwischen Antennen und Koax.
Das mit dem Strom ist für aussen wo es sonst keinen gibt, ein 19,5V
Laptop Netzteil auf der einen Seite und ein 8-28V auf 5V
Spannungswandler aus dem Modellbau auf der anderen bringen Reserve wenn
der Strom steigt und die Spannung sinkt (schon extrem bei meinem Kabel).
Wenn man es im Haus mit vorhandenem Koax nutzen will lässt man das mit
dem Strom weg und überträgt nur Kontaktfrei auf beiden Seiten das Wlan
Signal auf die Leitung.
Warum Koax ? Weil es billig ist und sich darüber vorhandene bzw billige
hardware nutzen lässt.
multiwan schrieb:> Warum Koax ? Weil es billig ist und sich darüber vorhandene bzw billige> hardware nutzen lässt.
Wirklich sinnvoll ist das, wenn man noch ne alte Kabel-TV Verdrahtung im
Haus hat und sowieso schon alles auf Satellit umgestellt hätte.
Allerdings muss man die alten TV-Dosen entfernen, weil die 2,4GHz nicht
durchlassen und auch noch wegdämpfen.
Köönte sogar reichen, wenn man in die benachbarte Steckdose dann einen
Repeater steckt und die Antenne in die Nähe der Koaxverdrahtung bringt.
Moin,
ich hatte noch zwei MSI Mega ePower 85 Version II rum liegen. Auch dort
direkt am Überträger oben die Leiterbahnen durchtrennt, auf beiden
seiten der Platine!!! Kabel angelötet, läuft... war jetzt nur ein Kurzes
stück Kabel aber mehr ist denke ich auch drin.
Man erkennt gut die beiden 200K Widerstände und die Pins der Kapazität
auf der anderen Seite. Die Dioden fehlen auch hier anscheinend.
Grüße
So, ich hab um 2 gebäude zu verbinden mal die Devolo dLAN® 500 AVpro UNI
gekauft. Das System ersätzt nun eine VDSL Bridge. ~160m Kabel, 3 LSA
Leisten. Up/Downlowad liegt bei 10-12Mb/s das Devolo Cockbit sagt mir
~250Mbit/s ;) in beide Richtungen.
Bei der VDSL Bridge liefen die Allnet teile ganz gut, nach 3 jahren viel
ein Modem aber regelmäßig aus :D, drei mal hab ich das Spiel mitgemacht.
Mit der Alternative von Planet hatte ich aber kaum Upload Leistung oder
keine Stabil verbindung auf der Distanz, obwohl die Zahlen aus dem
Datenblatt das hergeben sollten. Vielleicht hatte ein Modem auch ein
knax weg...
Hallo,
das ganze geht duch ein Telefonkabel 20x2x0,6, ca. 40m und der Rest
durch ein uhraltes Telefon Erdkabel unter einer Straße entlang mit
entsprechenden Adern. Durch das Kabel laufen noch ISDN, Analaog (auch
Fax), sowie Digitalekanäle für Systemtelefone einer Telefonanlage. Läuft
alles einwandfrei bis jetzt, der einzige Nachteil zu den VDSL Modems ist
das die Adern nicht weiter genutzt werden können. Wir mussten alte
Leitung austauschen und so ware ein Adernpaar für eine andere
Übertragungsart frei. Ping zeiten liegen bei max. 3ms.
Mr.T schrieb:> das ganze geht duch ein Telefonkabel 20x2x0,6, ca. 40m und der Rest> durch ein uhraltes Telefon Erdkabel unter einer Straße entlang mit> entsprechenden Adern.
Klingt doch gut - danke für deine Antwort.
Falls jemand Interesse hat: ich würde 2 Stück Corinex HD200 abgeben, die
sind direkt und ohne Umbau genau für so etwas geeignet.
Das sind 200 MBit Adapter für 2-Drahtleitungen.
Kostet neu über 100 Euro, ich gebe ein Set (2 Stück) für zusammen 55,-
plus Versand ab.
Die Dinger sind ideal um Internet auch an entfernte Räume zu bekommen.
Ich hatte das Büro meiner Frau über ein Antennen-Kabel daran angebunden.
Leider haben überall im Haus Antennenkabel, aber keine LAN Kabel liegen.
Die Antennenkabel aller Zimmer laufen ja an einer Stelle zusammen. Dort
habe ich dann die beiden in Frage kommenden Zimmer miteinander
verbunden. Dann noch in jeden Raum einen der Corinex Adapter und die
Internetverbindung steht und zwar ganz schön flott (habe es aber nicht
gemessen).
Vermutlich könnte man mit diesen Adaptern auch normale (ungenutzte) 2
drähtige Telefonleitungen für den Datentransfer nutzen.
Links:
https://www.amazon.de/Corinex-CXC-HD200-W2H-KOAXIAL/dp/B002647RJA/
Die beiden Adapter sind schon "gepaart", d.h. einfach nur Einstecken und
los gehts.
Bei Interesse bitte eine Mail an elektronik24 at arcor.de
Danke
Halli Hallo,
ich habe mal wieder einen neuen Powerline Adapter mit MIMO Technologie
und möchte nun das ganze auf eine 120m Telefonleitung legen.
Wenn ich es richtig sehe sind die beiden T101 und T102 die
Datenübertrager.
Nur welche Kabel muss ich denn nun anlöten bei 4 Ausgängen aus dem
Trafo?
Hoffe ihr könnt mir wieder helfen?
Viele Grüße
Stefan
StefanW. schrieb:> Nur welche Kabel muss ich denn nun anlöten bei 4 Ausgängen aus dem> Trafo?
Das kann man bei diesem Foto nicht sagen. Irgendwo wird das alles
zusammengeführt und aufs Netz gegeben. Du solltest also mal den Bereich
zwischen den Trafos und dem Netzeingang mal datailliert von oben und
unten fotografieren. Das weisse Kleckszeug machts allerdings nicht
einfacher.
Hi, habe es hinbekommen.
Die MIMO Technologie verwendet 3 Kabel, über L, N, und Schutzleiter.
Habe die Widerstände R17 R18 R19 und R20 ausgelötet, von der anderen
Seite kommt die Hochspannung.
R18 und R19 laufen zusammen, R17 und R20 sind jeweils eine Leitung.
Macht 3 Leitungen. Läuft über 120m Telefonkabel und mehrere Verteiler
auf 670Mbit
Funzt 1a...
Hallo,
Ich habe gerade einen TP Link TL-PA4010 zerlegt. Auf der Platine sind so
wie es aussieht 3 Verbindungen über Bauteile zur Datenseite. 1 mal eine
Art Trafo, da sind auf der Daten Seite 12V AC zu messen(Zur
Spannnungsversorgung?). Das andere Bauteil ist eine Art Übertrager, da
könnten die Daten Drüber gehen. Und das Dritte Bauteil da hab ich keine
Ahnung.
Kann mir anhand der Bilder einer sagen ob es funktionieren würde das
Bauteil das ich mit "Daten" bezeichnet habe auszulöten und dort 2 Drähte
anzuschliesen(auf der Niederspannungsseite) ?
MFG
Andi
Andreas B. schrieb:> auf der Niederspannungsseite
Das wird nicht funktionieren, da der Ausgangstreiber und die
Empfangsschaltung von einem Transformator ausgehen.
Du wirst also den Trafo auf der 'Hochspannungsseite' vom Netz abtrennen
müssen und dann dein Drahtpärchen auf diese Wicklung auflegen.
Vielen Dank, gut zu wissen. Dann muss ich nur noch den Trennungsabstand
herbekommen...
Wofür ist das Bauteil in der Mitte mit den "???" ? Ist das ein
Optokoppler? Kann der bleiben ? Und was macht der ? Ist das der
mysteriöse "LineSync"?
Jede Menge gute Infos hier im Forum, danke!
Hier gibt es aehnliche Mods:
https://forum.openrov.com/t/teardown-of-a-homeplug-adapter/305/100
Interessant ist es auch, unveraenderte Adapter einfach am Glaettungselko
der PSU mit der richtigen Gleichspannung zu fuettern und fertig.
Zu dem Line-Sync steht beim Querlesen des 'Homeplug AV and IEEE 1901'
Buches, dass durch die Phasenabhaengigkeit des Rauschens auf der
Stromleitung (durch diverse fiese China- und Nicht-China-Geraete usw.)
eine Messung der Phasenlage riesige Vorteile im Planen der PLC
communications bringt. Eine 50Hz Welle dauert im Sinne des Homeplug
Kommunikation ja wirklich Ewigkeiten.
Mir scheint, dass man bei den meisten Mods die Line-Sync einfach
ignorieren kann. Bei den meisten wird das einfach auf High gepullt. Ohne
AC auf den Draehten macht die Phasenmessung durch den Modemchip dann ja
eh keinen Sinn.
Susan
Moin!
Will hier keine Leiche ausgraben.
Ich möchte mich nur bei den Leuten bedanken die mich auf die Idee
gebracht haben einen tp-link Adapter zu modifizieren.
Top!
Statt vorher 10Mbit über eine ungeklemmte Telefonleitung gibt es jetzt
knappe 300Mbit.
Vielen Dank dafür.
Hallo,
ich habe hier ein Paar Powerline Adapter TP-Link TL-PA411 Kit.
Möchte die auch gern umbauen. Der Aufbau ist ähnlich dem im Beitrag vom
07.04.2017 von Andreas B., zumindest datentechnisch ist offenbar der
gleiche Trafo "T2", oben links verbaut.
Da ich es ziemlich aufwändig finde, die einzelnen Bauelemente
auszulöten, würde ich gern den Trafo T2 auf der 230V-Seite von der
Leiterplatte ablöten und an die beiden Beinchen meine 2-Draht-Leitung
anbinden. Den Rest würde ich dann so lassen. Kann man das so machen,
sofern die 3mm Mindestabstand eingehalten wird?
MfG
crypt
Karsten M. schrieb:> Kann man das so machen,> sofern die 3mm Mindestabstand eingehalten wird?
Bei meinen Devolo hab ichs auch so gemacht. Trafo hochbiegen,
Schrumpfschlauchstücke rüberziehen, Drähte ran, Schlauch schrumpfen. Ich
habs dann auf Aderklemmen geführt, die ich auf das Gehäuse gepappt habe.
@ Matthias S.
So ähnlich hatte ich das auch vor. Wollte den T2 noch zusätzlich mit
Heißkleber sicher fixieren, damit der wirklich dort bleibt, wo ich ihn
haben will. Den Anschluss der 2-Draht Leitung wollte ich irgendwie
steckbar machen, bin aber auch für andere Vorschläge dankbar. Was für
"Aderklemmen" hast Du genommen?
MfG
crypt
Hallo Zusammen,
erstmal vielen Dank an euch alle hier für die hervorragenden Hinweise.
Weiss ich sehr zu schätzen. Darum wollte ich auch mal was zurück geben,
und nicht immer nur lesen und "klüger" werden.
Hier ein paar Bilder und Info's für ein Fritz!Powerline 1240E Pärchen zu
modden. 1. Mod ist der hier gefragte 2- Draht Mod bzw. eigentlich ja
3-Draht mitlerweile. und 2. Mod ist eine DC Anbindung anstelle der AC
Stromversorgung.
Inspiriert durch den Hinweiß von StefanW. Habe ich die Platine genauer
untersucht. Anstelle aber der Widerstände habe ich die Kondensatoren
entnommen. So konnte ich die doppelte Leitung von Ader 1 (L1) gleich auf
einmal abgreifen, und hatte für Ader 2 und 3 (N und PE) gleich ideale
Bohrungen in der Platine zum durchstecken und festlöten. Es erschien mir
auch sinnvoller die Kondensatoren zu entnehmen da die Leitungen bis zu
den Kondensatoren nach einer definierten Länge aussahen.
Das ganze habe ich dann mal über ca. 25m Netzwerkkabel getestet, bzw.
nur den ersten 3 Adern davon. Und habe direkt mal volle Nenn-Bandbreite
als Verbindungsqualität angezeigt bekommen. Ca. 1200Mbit/s. An meiner
Steckdosenleiste vorher kam ich grab mal auf ca. 350Mbit/s obwohl es
gerade mal nur 30cm auf AC waren.
Zur DC Versorgung braucht man wohl 10.5V. Die habe ich zumindest raus
gemessen und mit meinem Tischnetzteil konnte ich beide 1240E auch damit
betreiben. Es gibt einen unbenutzen 2-Pin Platz auf der Platine am Rand.
Gleich hinter AC Trafo. Der zum Trafo hin gewannte Pin ist Masse.
Zum Aufschrauben braucht man einen Torx 6 und einen kleinen
Schlitzschraubendreher um ganz leicht in ca. der Mitte am Rand
einzustechen. Dann springt das Gehäuse auch schon sofort auf und Makken
hinterlässt es auch keine.
Leider bietet ACUWA keine Datenblätter an. Hätte mich gerne mal in den
AS-159 näher eingelesen.
Danke fürs lesen und bitte weiter so.
Cheers
Marcel
Ich beteibe hier irgendwelche Netgear PLC Adapter als Bridge, hab die
Kondensatoren für die Einkopplung ins Netz abgetrennt und "telefoniere"
mit 150Mbits (oder so) über ein RG58 Kabel...funzt, sonst könntet Ihr
nix lesen..
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> und "telefoniere"> mit 150Mbits (oder so) über ein RG58 Kabel
Mit meinen Devolos sinds 90 MBit über 100m Alarmanlagenkabel - dieses
dünne 3mm Kabel. Allerdings können die Kisten auch nur 100MBit.
Wieviel Meter sinds bei dir?
Also erstmal vieln Dank an alle die sich hier die Mühe gemacht haben und
die verschiedenen Adapter für die Anwendung auf Klingeldraht umgebogen
haben. Ich plane derzeit bei meinen Eltern im Zuge der ISDN->IP
Umstellung 2 Access Points zu setzen und da die Vorhandene Verkabelung
gelinde gesagt schwierig ist, kommen mir diese Adapter sehr gelegen.
Allerdings hätte ich eine Frage bezüglich einer Spannungsversorgung ala
POE:
Könnte man die Schaltung in dem unten zitierten Beitrag aus diesem
Thread an jeden Überträger basteln um so eine Versorgung zu realisieren?
Oder müssten eventuell Werte angepasst werden? Wenn ja, nach welchem
Prnzip?
Thomas A. schrieb:> honypony schrieb:>> würde man die gleichspannung einfach durch den übertrager fließen>> lassen? das scheint ja fast schon zu einfach :)>> die restliche schutzbeschaltung wäre ja erstmal hinfällig, bzw. müsste>> schlicht gebrückt werden, oder?
Philippe schrieb:> Könnte man die Schaltung in dem unten zitierten Beitrag aus diesem> Thread an jeden Überträger basteln um so eine Versorgung zu realisieren?
Das hängt sehr von der Schaltung des PL Adapters ab. Ausserdem spielt
der Spannungsabfall über die 2-Drahtleitung eine Rolle, so das echtes
POE ja eine recht hohe Spannung transportiert, die jedes Gerät dann mit
einem DC/DC Wandler auf die Höhe bringt, die es benötigt.
Bei den meisten Mods hier werden recht dünne Kabel benutzt
(Telefonleitungen, Alarmanlagenleitungen, irgendwelche freien CAT
Pärchen), so das es sicher sinnvoll wäre, sich nicht auf die
Spannungskonstanz über das Kabel zu verlassen.
Aber warum sollen die User am Endpunkt nicht auch den Strom fürs Adapter
übernehmen? Normalerweise hat ein Internetbenutzer auch Strom im Haus
liegen :-P
Matthias S. schrieb:> recht hohe Spannung
Naja, ich hätte jetzt spontan mit 48V gearbeitet, dass hab ich nämlich
selbst schon so in betrieb hier für ein paar Arduinos im Keller. Wäre ja
PoE Standard. Das bedingt natürlich DC/DC Wandler um diese wieder auf
für Router und AccessPoints verwertbare Spannungen zu regeln. Das ist
mir schon klar.
Matthias S. schrieb:> Aber warum sollen die User am Endpunkt nicht auch den Strom fürs Adapter> übernehmen? Normalerweise hat ein Internetbenutzer auch Strom im Haus> liegen :-P
Wenn man nur 1 Steckdose am Ort hat wird das ganze schon etwas
komplizierter. Ich hatte nämlich erst an diese Adapter hier gedacht:
https://www.amazon.de/gp/product/B01NAYUP7W/ref=ox_sc_sfl_title_1?ie=UTF8&psc=1&smid=AW6RGODU1Q6UA
Die wurden hier schon geöffnet und umgebaut.
Als Alternative gäbe es z.B. noch diese:
https://www.amazon.de/Tenda-Powerline-HomePlug-Steckdose-kompatibel/dp/B01636EXIY/ref=pd_sbs_147_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=JKN94YSPPAH9W98ED7JK
Da weis ich allerdings nicht, wie die von innen aussehen. Und die
äquivalenten Produkte von AVM und Co. mit ~Gigabit finde ich preislich
total überzogen. 10-20% Aufschlag sind ja noch erträglich aber teilweise
über 100% mehr sind nicht mehr vertretbar. Da kann ich gleich CAT-6
Verlegekabel besorgen und irgendwie versuchen das alte Telefonkabel mit
diesem zu ersetzen.
Vor dem Umbau würde ich eh erstmal versuchen ob es akzeptabel auf der
"normalen" Netzleitung läuft. Ich finde eine P2P Lösung wie bei einem
Netzwerkkabel allerdings irgendwie eleganter ;)
Hallo zusammen,
ich habe schon einiges zu diesem Thema mittlerweile gelesen, ein paar
letzte Fragen hätte ich noch und hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.
1) Zur Vorgehensweise: Ihr nehmt billige Homeplug-Adapter, trennt dort
die Seite zum Übertrager (dem Stromnetz) auf und schließt einfach eine
2-Draht-Leitung an, richtig?
2) Ich würde gerne die Homeplug-Adapter nur mit Gleichstrom betreiben
(Erster Adapter mit DC -> 2 Draht-Leitung -> Zweiter Adapter mit DC),
das haben manche ja schon geschafft...welche Geräte sind hierfür zu
empfehlen? Und, wieso funktioniert das denn überhaupt?
Danke für Eure Mithilfe!
Steffen H. schrieb:> 1) Zur Vorgehensweise: Ihr nehmt billige Homeplug-Adapter, trennt dort> die Seite zum Übertrager (dem Stromnetz) auf und schließt einfach eine> 2-Draht-Leitung an, richtig?
Korrekt.
> 2) Ich würde gerne die Homeplug-Adapter nur mit Gleichstrom betreiben> (Erster Adapter mit DC -> 2 Draht-Leitung -> Zweiter Adapter mit DC),> das haben manche ja schon geschafft...welche Geräte sind hierfür zu> empfehlen? Und,
Im Prinzip hat jeder der Adapter ein Schaltnetzteil drin, das die
benötigte Spannung liefert. Welche Adapter da besonders geeignet sind,
weiß ich nicht.
Von Mobotix glaube ich gehört zu haben, das es soetwas fertig gibt.
> wieso funktioniert das denn überhaupt?
Weil auf die Versorgungsspannung egal ob AC oder DC ein Signal
aufmoduliert wird. Damit der Übertrager nicht zuviel bekommt wird mit
einem R-C-Glied entkoppelt. Bei kleinerer Spannung muss man die Werte
von R und C ggf. anpassen.
Vielen vielen Dank an Alle, die hier für Input gesorgt haben.
Habe gestern Abend erfolgreich 2 CSL 900 Mbit Adapter umgebaut. Da hab
ich vor ein paar Wochen mal beim Rausverkauf vier Stück für 26€
bekommen.
Vom Aufbau sind die ähnlich wie die Tenda weiter oben, nur noch etwas
einfacher. Der Pfostenstecker welcher getrennt werden muss ist nur
zweipolig - da kann man nichts verkehrt machen.
Testverkabelung mit ~10m altem Lautsprecherkabel verbindet mit 650 Mbit
Als Ergänzung:
Ich habe damit jetzt das ganze Haus über 4 Etagen verkabelt.
Erdgeschoss/1. Stock (2 Anschlüsse)/Dachboden über Antennenkabel,
Keller/Erdgeschoss/1.Stock(geht zum Adapter der auch am Antennenkabel
hängt) über Klingeldraht. Insgesamt hängen fünf Adapter dran. Die
Software sagt ~650 Mbit an allen Anschlüssen.
Das läuft 1a und komplett störungsfrei bisher. Habe mir noch 4 Adapter
besorgt, unter anderem 2 Tenda PH3. Die sind NICHT mehr identisch mit
den Adaptern weiter oben. Platine sagt Rev. 1.3.
Es ist nur noch eine Platine, Ist aber auch relativ einfach umzubauen.
Habe einfach den Trafo auf der Netzseite getrennt und da zwei Drähte
dran - wie weiter oben im Thread bei diversen anderen Adaptern schon
beschrieben. Läuft perfekt.
Hallo,
ich stehe auch vor dem Problem LAN vom Keller in den dritten Stock zu
bringen. Mir stehen 4 Adern einer alten Sprechanlage zu Verfügung.
Welche Adapter sind denn am einfachsten umzubauen?
Peter schrieb:> Welche Adapter sind denn am einfachsten umzubauen?
So gut wie jedes, aber wenn es so deutlich ist wie bei diesem hier,
wirds nochmal etwa einfacher:
Beitrag "TP-Link DLAN Powerline Adapter ist mausetot"
Hier ist der Datenübertrager, den es in jedem PL Adapter gibt, deutlich
mit 2 Leitungen an der Netzteil Platine angeschlossen und leicht
trennbar. Die beiden Leitungen legst du sodann auf ein Pärchen deiner
Leitung - und machst das gleiche bei der Gegenstelle. Das ganze
vorzugsweise über Anschlussklemmen, damit du die Drähtchen des
Übertragers nicht abreisst.
Auf dem zweiten Bild oben links auf, auf der unteren Platine, das müsste
der Übertrager zur Signalkoppelung sein. Der grüne Ringkern mit
Schrumpfschlauch drüber, rot und blau bewickelt.
Da müsstest Du ansetzen.
Matthias S. schrieb:> Holm T. schrieb:>> und "telefoniere">> mit 150Mbits (oder so) über ein RG58 Kabel>> Mit meinen Devolos sinds 90 MBit über 100m Alarmanlagenkabel - dieses> dünne 3mm Kabel. Allerdings können die Kisten auch nur 100MBit.> Wieviel Meter sinds bei dir?
..uh heute erst gelesen...
es sind nur ca. 20m die bei mir überbrückt werden müssen, Kabel ziehen
wäer aber deutlich nerviger (Trockenbau, teilweise in der abgehangenen
Decke verlegt, ich komme nicht ran..)
Gruß,
Holm
Hi zusammen,
erstmal herzlichen Dank für diesen genialen Thread. Habe einiges über
die Funktionsweise von Powerline Adaptern gelernt und mir zugetraut das
auch mal zu versuchen.
Ich habe einen TP-Link TL-PA9020 Adapter mit "bis zu 2000Mbit/s"
zerlegen. Bin ja mal gespannt was der so Netto aus meinen 3
Klingeldrähtchen (MIMO) raus bekommt ;)
Die Platine ist direkt an die eingeklebten Steckerpfosten gelötet und
mir sind die Sicherungen beim Auslöten etwas angeschmort, aber hoffe das
ist noch alles im grünen Bereich :)
Jetzt zur den eigentlichen Fragen. Wäre froh wenn ich ein bisschen
Feedback zu meiner Analyse:
1) Blau - Wird über C1x0 auf der Rückseite eingekoppelt. Einfach raus
löten und 1. Kabel an die rechte Seite.
2) Gelb - CY2 auf der Vorderseite raus, wird nur für einkoppeln genutzt
(ganze Schaltung braucht sonst kein PE). Kabel direkt an Trafo um
möglichst weit weg vom Eingang zu sein
3) Braun - CX2 auf der Vorderseite raus. Kabel an die Stelle von CX2.
Ich frage deswegen weil mich die Bezeichnungen CX2/CY2 an X- und
Y-Entstörkondensatoren erinnert hat. Aber ich baue hier jetzt nichts
essentielles aus oder? :) Wie ich das sehe werden die ja nur fürs
einkoppeln genutzt.
Auf der Netzteilseite sehe ich noch ein CX1, ich vermute das ist dann
ein Entsörerer für das Schaltnetzteil oder?
Danke schonmal für eure Mühe,
Sascha
Sascha Z schrieb:> Ich habe einen TP-Link TL-PA9020 Adapter mit "bis zu 2000Mbit/s"> zerlegen. Bin ja mal gespannt was der so Netto aus meinen 3> Klingeldrähtchen (MIMO) raus bekommt ;)
Da sind ja zwei Übertrager drin => Versuch es mal mal testweise mit 2
x Twisted-Pairs direkt an den Übertragern - dann sollte das Übersprechen
am geringsten sein. Oder auch mal 2 Drähtchen + Schirm (HF-Sau-Mode).
BTW,
da ist ja viel Alu verbaut - wie viel Watt verheizen die denn im Idle
Betrieb (Verbindung steht, keine Daten)?
Sascha Z schrieb:> Ich frage deswegen weil mich die Bezeichnungen CX2/CY2 an X- und> Y-Entstörkondensatoren erinnert hat.
Naja, das sind nicht unbedingt Entstörkondensatoren, sondern eben
erstmal einfach nur netzspannungsfest.
Theoretisch sollte deine Analyse passen, ich würde von der mittleren
Drossel '101' noch ein wenig von dem Klebezeug entfernen, damit du keine
Leiterbahn übersiehst, die da evtl. drunter ist.
CAT0 schrieb:> Da sind ja zwei Übertrager drin => Versuch es mal mal testweise mit 2> x Twisted-Pairs direkt an den Übertragern - dann sollte das Übersprechen> am geringsten sein.
Allerdings kann man dann nur 2 PL Adapter verbinden (über Kreuz). Lässt
man das auf der 3-Draht Mimo Methode, dann können da auch mehr Adapter
teilnehmen.
Hallo.
Regelt sich der Pegel auf der x Zweidrahtleitung automatisch auf ein
Minimum oder strahle ich dann munter zu viele Störungen ab?
Ich fahre hier um Moment über 4 Adern einer alten Telefonleitung
"normales" Ethernet mit 100MBit. Das reicht aber ab und zu nicht aus.
Dann ruckeln Videos etc. Es geht halt nicht nur Internet drüber sondern
auch TV.
Da überlege ich mit Mimo powerlan auf gbit zu kommen. Länge der Leitung
max 20m. 2 Doppeladern.
Martin
Matthias S. schrieb:> Allerdings kann man dann nur 2 PL Adapter verbinden (über Kreuz).
Sicher? Machen die nicht Rx und Tx auf beiden 'Kanälen'?
Da sind ja große DSP-Heizungen drin..
CAT0 schrieb:> Sicher? Machen die nicht Rx und Tx auf beiden 'Kanälen'?
Warum sollten sie dann 2 Übertrager verbauen? Aber man kann es ja
probieren, wenn man 3 Mimo Dingerchen hat.
Martin schrieb:> Ich fahre hier um Moment über 4 Adern einer alten Telefonleitung> "normales" Ethernet mit 100MBit. Das reicht aber ab und zu nicht aus.> Dann ruckeln Videos etc. Es geht halt nicht nur Internet drüber sondern> auch TV.
Dann hast du aber noch ein anderes Problem. 100MBit reicht ja locker für
UHD/4k in H264:
https://www.ultra-hdtv.net/ultra-hd-4k-sender-wie-viel-datenrate-wird-benoetigt/
Martin schrieb:> Regelt sich der Pegel auf der x Zweidrahtleitung automatisch auf ein> Minimum oder strahle ich dann munter zu viele Störungen ab?
Keine Ahnung - aber wenn das (V)DSL langsamer wird sind die Störungen
zu hoch..
> Ich fahre hier um Moment über 4 Adern einer alten Telefonleitung> "normales" Ethernet mit 100MBit. Das reicht aber ab und zu nicht aus.> Dann ruckeln Videos etc. Es geht halt nicht nur Internet drüber sondern> auch TV.
Da würde ich in Richtung Priorisierung & co schauen - vielleicht ein
einfacher Switch mit Port-Based-Prio?
Hallo,
Tolles Projekt, eine solche Lösung habe ich gesucht...
Nutze ein Fernmeldekabel (3x4x0,6) ca. 75m zum Nebengebäude. Leider ist
damit wohl nur Fast Ethernet (100MBit/s) möglich:
Beitrag "Gigabit-LAN über ein vorhandenes Fernmeldekabel zum Nebengebäude"
Würde daher gerne den FRITZ!Powerline 1000E modifizieren. Kann mir
jemand sagen was ich bei diesem Modell genau umbauen muss?
Schon mal Danke und Grüße,
Matthew
LastBoyScout schrieb:> Würde daher gerne den FRITZ!Powerline 1000E modifizieren. Kann mir> jemand sagen was ich bei diesem Modell genau umbauen muss?
Warum verwendest Du nicht einen der oben beschriebenen Adapter?
Ich weiß es jetzt nicht genau, aber da ist sicher auch was mit GBE
dabei...
Sven L. schrieb:> Warum verwendest Du nicht einen der oben beschriebenen Adapter?>> Ich weiß es jetzt nicht genau, aber da ist sicher auch was mit GBE> dabei...
Mit GBE habe ich nur den qualifizierten Beitrag von Marcel (11.10.2017
18:42) gefunden. Aber er verwendet einen 1240E welcher auch WLAN mit an
Bord hat und das brauche / möchte ich nicht.
Sven L. schrieb:> Dann wirst Du deinen Adapter öffnen müssen und Bilder einstellen> und dann kann versucht werden Dir zu helfen!
Hm... wollte sie eigentlich erst kaufen wenn klar ist das sie auch
verwendbar sind.
LastBoyScout schrieb:> Hm... wollte sie eigentlich erst kaufen wenn klar ist das sie auch> verwendbar sind.
Dann kauf dir fertige Geräte für TP-Verkabelung.
LastBoyScout schrieb:> Hm... wollte sie eigentlich erst kaufen wenn klar ist das sie auch> verwendbar sind.
Das kann und wird dir hier niemand garantieren - vor allem die von dir
gewünschte Datenrate.
googler schrieb:> Auf> https://pclab.pl/art77930-8.html> hab ich 'n Bild gefunden.
Super, bei mir lieferte die Bildersuche nichts nutzbares... /Google´s
Filter liefert jedem ein anderes Suchergebniss/ :-(
Dank Handwerklichem Geschick kann ich ganz gut mit dem Lötkolben
umgehen, bin jedoch kein Elektronik Experte... *Kann mir anhand des
Bildes jemand sagen ob es geb und was modifiziert werden muss!?*
unten eher rechts im Bild siehst Du die Koppelübertrager.
An dieser Stelle muss modifiziert werden.
Das man sollte sich den Thread nochmal durchlesen, da wurde schon mal
irgend wo über geräte mit zwei Übertragern diskutiert.
Zur Einschätzung wäre es aber auch sinnvoll die Platine von unten zu
kennen.
Ich selbst habe mal ein paar billige Allnet Geräte modifiziert, meine
Bilder findest Du auch oben, da war jedoch nur ein Übertrager drin.
Wahrscheinlich ist bei den AVM-teilen einer für senden und einer für
empfangen zuständig. wenn dem so wäre, dann könnte man mittels 2
Adernpaaren senden und empfangen jeweils kreuzen und gut ist.
Sowas muss man aber probieren und ggf. Lehrgeld zahlen!
Alexander S. schrieb:> ...Gigabit-PLC sind für die beiden> Übertragungswege N-PE und L-PE
Nicht ganz, lt. dem o.g. Beitrag von Marcel vom 11.10.2017 sind die
beiden Übertragungswege wohl L-N und L-PE.
Udo A. schrieb:> ...lt. dem o.g. Beitrag von Marcel vom 11.10.2017 sind die> beiden Übertragungswege wohl L-N und L-PE.
Ich hätte in meinem Kabel vier Adern frei... Welche Bauteile müssen denn
entfernt oder ausgetauscht werden und wo kommen dann die Kabel drauf?
Müssen die Signalleitungen zum zweiten Gerät eigentlich gekreuzt werden?
LastBoyScout schrieb:> Welche Bauteile müssen denn entfernt oder> ausgetauscht werden und wo kommen dann> die Kabel drauf?
Prinzipiell arbeiten alle Powerline-Geräte nach der gleichen
techn. Lösung, es sollte sich damit wohl auch alle Geräte umbauen
lassen, "aber sicherlich steckt eben auch der Teufel im Detail".
Es wurde doch schon gesagt, ohne 2 bis 3 sauberen Fotos beidseitig der
Platine des AVM 1000E und ggf. Deiner weiteren Unterstützung wirst Du
hier nicht weiter kommen.
Im Bild ist der "Daten-Trafo" ;-) gekennzeichnet, von dem muß man sich
bis zu L/N/PE des Schucko-Steckers zurückarbeiten, aber ohne "schöne"
beidseitige Fotos kann Dir da keiner weiter helfen!
Auch solltes Du Dir Gedanken über die Stromversorgung der restlichen
Schaltung machen. Lt. dem o.g. Beitrag von Marcel vom 11.10.2017 hat er
seine Adapter dann separat per DC versorgt, ist die sauberste Lösung,
aber ohne Fotos und ggf. Deiner weiteren Unterstützung kann Dir da
keiner weiter helfen!
Ob dann auf Deiner Übertragungsstrecke auch "Gigabit-LAN über ein
vorhandenes Fernmeldekabel zum Nebengebäude" übertragen werden?
Möglich, wahrscheinlich,
aber:
> Sowas muss man aber probieren und ggf. Lehrgeld zahlen!
Selbstverständlich sollen die Paare der beiden Überträger NICHT
überkreuzt werden! Denn (wie richtig vermutet) erfolgt die Übertragung
im Duplex, auf zwei unabhängigen, aber gebündelten Kanälen. Die
Stromkabel in der Wand werden ja (hoffentlich!!!) auch nicht überkreuzt.
;-)
Hier ist Matthias offensichtlich etwas durcheinandergekommen...
Kleine Idee zur Ergänzung: Man könnte wahrscheinlich auch zwei
2-Kanal-Adapter und zwei 1-Kanal-Adapter auf einem Sternvierer parallel
betreiben.
Beispiel:
Paar 1: Ader 1+2
Paar 2: Ader 2+3
Paar 3: Ader 3+4
Adapterpaar 1 (MIMO): Paare 1 und 2
Adapterpaar 2 (Ohne MIMO): Paar 3
Möchte man die hinter den Adaptern resultierenden Ethernet-Kanäle dann
zu einem bündeln, müsste man an beiden "Enden" (Stellen) Switches mit
Maschenvernetzungs-Unterstützung anschließen.
Und selbst diese Konfigurationen sollten mit mehr als nur zwei Stellen
funktionieren. Bleibt nur die Frage, ob man >2 Stellen über Stern- oder
Bus-Verkabelung verbinden soll. Mit dem Wellenkrams kenne ich mich nur
wenig aus.
Du hast aber schon gesehen, das man für einen der Adapter Hausnummer
200€ bezahlt?
Stichworte, die bei der Suche nach ähnlichen Geräten helfen:
g.hn
MoCA
VDSL Master
Kostenmäßig liegt man bei allen entweder bei ca. 400€/Link oder die sind
aus Unobtainium.
Eine günstige Lösung, die zuverlässig 100MBit bidirektional durch eine
Telefonleitung von 30-50m pumpt, kenne ich nicht.
Ich hab Adapter aus der vor-g.hn-Generation im Betrieb, von Allnet,
180€/Paar.
Die sind ihr Geld wert, zuverlässig und unaffällig, außerdem
transparent, können aber nur 50MBit oder so, SMB schafft knapp 3MB/s
darüber.
Leider nicht mehr kaufbar.
Jens M. schrieb:> Du hast aber schon gesehen, das man für einen der Adapter Hausnummer> 200€ bezahlt?
Ich habe Sowas selbstgebaut hier im Einsatz (über Koax), aber ich habe
auch Kunden. Mir geht ess um die Verfügbarkeit der Technologie und im
Ergebnis ist das für einen Kunden immernoch weit billiger ein
vorhandenes Koax Kabel aufpimpen zu können, als eine Firma zu bezahlen
die da TP oder Glas legt, einverstanden?
Nachtrag: Schon allein die Tatsache das das Ding rechteckig und
stapelbar im Blechgehäuse daher kommt ist doch ein Hinweis darauf das es
Geld kostet.
Consumer-Geräte zeichnen sich dadurch aus, das sie in einem irgendwie an
ein abgelutschtes Bonbon erinnerndes, stylisches mit blauen LEDs
beleuchtetes Gehäuse haben, das ein Maximum an Platz einnimmt und
keineswegs stapelbar ist.
Gruß,
Holm
Jens M. schrieb:> Du hast aber schon gesehen, das man für einen der Adapter Hausnummer> 200€ bezahlt?
Als Non-Bastellösung kannte ich bisher auch nur die AllNet Dinger, heute
hab ich was mit mehr Bumms gefunden und sicherlich hat auch der ein
oder andere an sowas Interesse.
Falls du dich auf die dlan 500 avpro beziehst:
A kann ich nicht finden wie schnell die auf der Zweidrahtleitung sind
und B steht auf der dlan-Seite, das es die Teile nur noch im Abverkauf
gibt.
Zukunftssichere Lösung ist was anderes.
Und zugegebenermaßen habe ich die Aussage "Faktor 10 reicht nicht" nicht
in irgendeinen Zusammenhang bringen können.
Falls du dich dabei auf meine Adapter beziehst: die schaffen laut
Anleitung 600m und 192Mbit, und haben 2 LAN-Ports mit 100MBit. Leider
geht nur 600m oder 192MBit, und auch das nur unter Laborbedingungen
und selbst dann nicht symmetrisch.
g.hn kann angeblich via Koax 800MBit sym, mit Zweidraht immer noch
300/500Mbit über Wohnungsübliche Längen.
@TO
Sind die 2 Adern verdrillt? Wenn ja könntest Du probieren die alte
10Base Technologie (das waren die Netzwerke mit den BNC Kabeln, weitere
Infos hier https://de.wikipedia.org/wiki/10BASE2) zu benutzen. Du darfst
dann aber keine hohe Geschwindigkeit erwarten, mehr wie 10Mbit sind
nicht drin. Hinzu kommt noch das sich die Geschwindig keit bei mehreren
Hosts aufteilt.
Du brauchst lediglich eine passende Netzwerkkarte oder Hubs die einen
BNC Anschluß haben bzw. passende Adapter. Ich habe so etwas mal zwischen
meinem Haus und der Garage mit verdrilltem Klingeldraht (ca. 40m)
gemacht. Hat problemlos funktioniert. War damals aber noch mit Novell
DOS. Wenn ich mich recht entsinne hat der Client sogar über Netzwerk
gebootet. Wie gesagt nicht super schnell war aber für meine Zwecke
ausreichend.
Es spricht auch nichts dagegen es einfach mal auszuprobieren.
Google mal nach der Bezeichnung von dem Ding auf dem da UMEC steht, das
ist ein Übertrager der die Netzwerktechnik von der Netzseite trennt.
Du soltlest ne Anschlußbelegung finden können..auf der Netzseite werden
die Signale vom Trafo über Kondensatoren auf die 230V eingespeist, dort
mußt Du trennen, nicht auf der Elektronik-Seite vom Trafo.
Ich habe so eine Mimik am laufen, allerdings habe ich RG58 Koax statt
Klingeldraht dran.. das ist bei mir ne Netgear Mimik, AV200 oder so..
Gruß,
Holm
Ich finde dazu nichts im Internet oder suche falsch naja
Ich erkenne das die zwei äußeren kontakte von dem Bauteil durch gehen
und die innen liegend sind auf der Netzseite verbunden und Richtung
Netzwerk nicht belegt
Also wenn ich das UMEC Bauteil entferne bin ich richtig?
Daniel N. schrieb:> Hallo liebe Leute>> Ich habe zwei dlan 550 duo + von Devolo>> Diese möchte ich modifizieren um über eine unbenutzte zwei oeder drei?> adrige Telefonleitung die Daten zu schicken>> Kann mir jemand sagen was ich entfernen muss?>> Danke
Drei Adern sind nicht möglich, da dies ein SISO Gerät ist.
Daniel N. schrieb:> Ich finde dazu nichts im Internet oder suche falsch naja>> Ich erkenne das die zwei äußeren kontakte von dem Bauteil durch gehen> und die innen liegend sind auf der Netzseite verbunden und Richtung> Netzwerk nicht belegt>>> Also wenn ich das UMEC Bauteil entferne bin ich richtig?
Nein, Du sollst den Trafo lassen wo er ist, aber die Seite die zum Netz
geht auftrennen und von Trafo auf Deine Leitung einspeisen.
Lasse Vorsicht walten, da liegen 230V an!
Gruß,
Holm
Habe dir mal die Netzseite vom Trafo markiert.
Theoretisch könntest du dort, wo die Widerstände R42 R43 R58 R59 sind,
die Telefonleitung anschließen, aber dort liegt 230 V Netzspannung an.
Vorsicht:
Du brauchst von der Seite mit der Schutzkleinspannung zur Netzseite
einen Isolationsabstand (Kriechstrecke). Der Übertrager (Trafo) trennt
beide Seiten sicher und ist auch ausreichend groß um diese Strecke
einzuhalten. Bei den großen braunen Kondensatoren fehlt dieser Platz.
Daher wirst du den Übertrager auslöten müssen und woanders festkleben.
Dann mit dünnen Drähtchen von der Kleinspannungsseite zum Übertrager
gehen und an der anderen (der alten Netzseite) kannst du dann das
Telefonkabel anschließen.