Cadsoft Eagle

#2369556
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Chris schrieb:
> neues Bauteil selbst anlegen

Dave schrieb:
> Okay das sehe ich ein aber ich kenne doch die Maßen des Bauteils nicht

Dave schrieb:
> Es gibt in Eagle keinen passenden Trafo für die Current Transformer
> (TD76V) die ich verwenden will.

Dann hast Du doch die Maße und kannst das Bauteil anlegen!

Und ein Trafo ist ja wirklich nicht so kompliziert ... Du kannst z.B. 
einen beliebigen Trafo (muss kein Stromtrafo sein) nehmen und an Deine 
Bedürfnisse anpassen.

Gruß Dietrich
Gast #2369580
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Dave schrieb:
> Wie bekommt man UARTS galvannisch getrennt?
Zum Beispiel mittels Optokoppler. Hier solltest Du zunächst einmal die 
Parameter festlegen: Isolationsspannung, Baudrate usw.
Du kannst aber auch gleich etwas wie einen ADM3251E (oder was immer zu 
deiner Anwendung passen mag) nehmen.

Dave schrieb:
> Wäre jemand so nett und erstellt mir das Bauteil, den ich hab überhaupt
> keine Ahnung wie das gehen soll.
Sorry, aber das Forum ist kein Ersatz für deine Faulheit. RTFM
Gast #2370919
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Christian L. schrieb:
> Dave schrieb:
>> Ist in meinem Schaltplan alles richtig angeschlossen?
>
> Nein, der Reset ist nicht sinnvoll beschaltet. Außerdem fehlen dir noch
> diverse 100nF Abblockkondensatoren.
>
> LG Christian

Wo gehören den noch Abblockkondensatoren hin? Wieso ist der Reset nicht 
sinnvoll beschaltet?
#2371047
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Die Abblockkondensatoren gehören so dicht wie möglich an die 
Versorgungsspannungspins des µC.

Den Reset beschaltest du am besten mit einer RC Kombination (siehe auch 
Tutorial: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Selbstbau). 
Denn, der Reset muss für mindestens einen Takt low sein, damit der µC 
ihn erkennt. Gleichzeitig braucht der µC nach dem Anlegen der Spannung 
aber auch ein bischen, bis er selbst "hochgefahren" ist. Diese 
Zeitspanne überbrückt man am sichersten und einfachsten mit einer RC 
Tiefpass. Manchmal reicht auch schon ein Widerstand gegen +Ub von 220 
kOhm. Auf die Weise kannst du auch den Jumper einsparen.
Näheres dazu findet man aber auch im Datenblatt und in den Application 
Notes des Herstellers.

LG Christian
#2373890
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Dave schrieb:
> Okay also habe den Schaltplan jetzt geändert. Könnte vllt nochmal jemand
> drüber schauen. Meiner Meinung nach müsste jetzt alles stimmen.

Zu IC4 (ADUM1301):
- Wenn Du VCC1 und VCC2 und GND1 und GND2 zusammenschaltest, hast Du 
keine Potentialtrennung mehr, dann ist das IC überflüssig. Du musst VCC2 
und GND2 von der anderen Seite versorgen (ATMEGA640).
- Die Datenwege sind völlig falsch: RXD muss auf VOC, der zugehörige VIC 
geht dann an TXD des ATMEGA640 und entsprechend umgekehrt. Außerdem 
müssen die Ausgänge über VE1 bzw. VE2 enabled werden.

Zu V1 und Umgebung:
- Wozu ist das ganz gut?
- Was auch immer das Teil macht, die Schaltung ist viel zu hochohmig für 
den ADC2-Eingang.

Parallel zu R34 und R44 würde ich ein Platz für einen kleinen 
Kondensator vorsehen als Filter für höherfrequente Störungen im 
Messsignal.

Gruß Dietrich
#2373897
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Spendiere dem MAX232 auch einen 100nF Kondensator. Im Messteil musst du 
auch alle ICs mit Abblockkondensatoren versehen. So ganz klar wird mir 
die Funktion des Schaltungsteils, im Bereich A6 der Messung, nicht. Der 
linke Teil der Messung scheint ein PGA zu sein. Berücksichtige bei der 
Bestimmung der Verstärkung aber auch , dass deine Schalter einen recht 
hohen ON-Widerstand haben. Dadurch ergibt sich eine Parallelschaltung 
und leider keine ideale Überbrückung.

LG Christian
Gast #2374013
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Danke werde die Fehler beseitigen. hier der original schaltplan on 
atmel, hab diesen genommen und nur das kondensatornetzteil und die 
anzeige Z1 weggelassen. der rest stimmt (sollte) mit meinem 
übereinstimmen.
Gast #2389346
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Hallo Dave,

ich sags mal so:

hüstel...
Schmeiss den Entwurf weg un beginne von vorn, denn:

* Du hast noch Airwires
* Quarze, Blockkondensatoren viel zu weit weg von den ICs.
* Mischung SMD, bedrahtet.
* und so weiter und so fort....
* Bauteilplatzierung; ganz miese Verteilung
* Du hast (so weit man das "erkennen" kann jede menge Schlüsse)

Ausserdem kann man in dem Generierten PDF so gut wie nix erkennen.
Lass die Masseflächen erstmal weg.

Grüsse,
Marcus
Gast #2389565
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Dave schrieb:
> Wie soll den das funktionieren?

Die Größe der Platine sollte durch den Platzbedarf der Bauelemente 
bestimmt werden und nicht durch zentimeterlange Freileitungen.
Für's Handlöten muß zwischen SMD-Bauteilen allerdings soviel Platz 
bleiben, dass man sie mit einer Pinzette greifen kann und mit dem 
Lötkolben ans Pad kommt.
#2389568
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Dave schrieb:
> Kevin K. schrieb:
>> Und versuche mal, die Platine auf 1/4 der bislang verwendeten Fläche zu
>> routen.
>
> Wie soll den das funktionieren?

Indem du alles näher zusammenrückst ;)

Im Ernst: Die gerouteten Leiterbahnen solltest du eigentlich allesamt 
löschen und dann zuerst die Bauelemente sinnvoll platzieren. Das 
bekommst du LOCKER alles auf ein Viertel der Platinengröße, und noch 
dazu kannst du dir bei vernünftiger Platzierung auch gleich Dutzende 
Vias sparen und auf der Rückseite damit eine wesentlich durchgehendere 
Massefläche erstellen.
Gast #2390777
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Hallo Dave

>> Es hat schon einen Sinn das die Platine so groß ist.

Und der wäre ?

Quarze und Blockkondensatoren gehören NAH an die jeweiligen ICs. Und 
zwar im Millimeterbereich.
Die kleinere Kapazität sitzt näher beim IC; dann kommt die Grössere. 
Bsp: C34, C35


Meine Vorredner haben recht, was die Platinengrösse angeht, das Ganze 
geht locker auf 1/4 der Fläche.

Ich bin Dir noch eine Antwort wegen Mischung THT/SMD schuldig: Es kann 
gute Gründe geben, beide Technologien zu verwenden; es erschliesst sich 
aber auf Deiner Platine nicht, warum ausgechnet die LEDs und deren 
Vorwiderstände als SMD ausgeführt sind. Man kann das machen. Konsequent 
wäre es aber, dann auch z.B. die Blockkondensatoren, Schwinger für die 
uCs, usw. auch als SMD auszuführen.
Oder andersrum: Eben alles bedrahtet. Genug platz hast Du ja ....

 Genereller Tipp: Vesuche die Bauteile auf Deiner Platine so anzuordnen,
daß die Wege möglichst kurz und kreuzingsfrei werden. (Kreuzzingsfrei 
erreicht man so gut wie nie, aber man sollte danach streben)


Viel Erfolg weiterhin,
Marcus
#2391052
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Dave schrieb:
> Es hat schon einen Sinn das die Platine so groß ist.

D.h. du setzt die Platine nachher irgendwo ein, z.B. in ein Gehäuse? 
Dann vergess nicht die Bohrungen für Befestigungsschrauben etc im 
Layout! Selbst wenn man die Platine nachher selber fertigt macht es 
Sinn, die im Layout mit einzuzeichnen. Ein gern gemachter Fehler, dass 
zu vergessen und dann genau an der Stelle eine Leiterbahn zu routen. Ich 
spreche aus eigener Erfahrung ;)

Aber auch mit vorgegebener Platinengröße macht es Sinn, möglichst 
kompakt zu platzieren und zu routen. Mehr als ausreichend Platz zur 
Verfügung zu haben heißt nicht, dass man sich keine Gedanken mehr um die 
Bauteilplatzierung zu machen bräuchte! Eine gute Bauteilplatzierung hat 
nicht nur optische, sondern auch funktionelle Gründe :)

Hier im Forum gibt es ja immer wieder Leute, die ihr Layout einstellen 
und auch bereits etwas mehr Erfahrung damit haben (das soll keine Kritik 
an dir sein, jeder hat mal klein angefangen - und bei meinen Layouts 
würde wahrscheinlich auch jeder halbwegs fortgeschrittene Layouter die 
Hände über den Kopf schlagen...). Schau doch mal bei zwei oder drei 
Threads rein, wie die anderen sowas machen.
#2394738
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Hat sich da was geändert? Drosseln und Kondensatoren sind so weit von 
ihrer Bestimmung entfernt, das du sie getrost vergessen könntest. Mit 
der für den Mega8 vorgesehenen L-C-Filter würde ich nicht auch noch den 
Opamp versorgen.
Normal langt beim Op ein Kondi oder separater Filter.
Statt 3 Seiten Schaltpläne in ein layout zu werfen könnte man zumindest 
jede Seite der Bauteile in einer Gruppe positionieren.
Persönlich würde ich nur eine Seite nehmen und die vernünftig layouten 
un später die anderen Seiten dazu pasten.
#2394824
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Alle Leitungen haben nur 0,254mmm Breite. Die beiden Polygone (Top und 
Bottom) sind nicht angeschlossen. So ist das Ganze ein total instabiles 
Gebilde, besonders, wo alles so auseinandergezogen ist.

Du braucht mindestens einen soliden GND! Dazu kann ein Polygon 
verwendet werden: Name ändern nach "GND". Dann dürfen aber keine Inseln 
(=nur dünn oder garnicht angebundene Flächen) übrig bleiben: "Sperren" 
entfernen  bzw. verlegen, verbreitern der Leiterbahnen.

Auch alle anderen wichtigen Signale (z.B. auch Vcc) brauchen breitere 
Leitungen.

Stützkondensatoren müssen sehr habe an das zugehörige IC.

Bedenke: Jede Leitung hat einen ohmschen Widerstand, und noch schlimmer: 
eine Induktivität. Bei den Schaltzeiten eines µC hast Du so hohe 
Frequenzanteile, dass Du das Gerät als Hochfrequenzgerät betrachten 
musst!

Du bist leider noch weit von einer halbwegs vernünftigen Lösung 
entfernt.

Gruß Dietrich
Gast #2394914
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Wer es schafft mir innerhalb von 24std. ein funktionsfähiges und gut 
angeordnetes Layout zu liefern erhält von mir 10€. Bezahlung erfolgt per 
Paypal.

Jedoch sollte der Spannungsmessungs / Strommessungsteil so angeordnet 
wie i meinem Layout.

Ergebnisse bitte an folgende Emailadresse: mikrocontroller@gmx.net
Gast #2395962
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Es ist doch eigendlich sinnvoller wenn ich das Layout erst einmal für 
einen Schaltplan aufbaue und wenn dann alles okay ist diesen einfach 
dupliziere und dann alles auf ein Board setze. Ist das im eagle 
überhaupt möglich ??
(Firma: keine) #2418210
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Hallo,

also wenn ich mir den Plan anschaue, dann sehe ich da noch massig Platz 
zwischen Quarz und µC bzw. Abblockkondensatoren und µC. "So nah wie 
möglich" sehe ich da nicht. Dazu kommt, dass die Führung der 
Leiterbahnen, vorsichtig ausgedrückt, suboptimal ist.

Ich empfehle mal den folgenden Link + sämtliche darin verlinkten Artikel 
usw.:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Richtiges_Designen_von_Platinenlayouts
#2418237
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Daniel H. schrieb:
> Dazu kommt, dass die Führung der
> Leiterbahnen, vorsichtig ausgedrückt, suboptimal ist.

Wenn er sich auf den Autorouter verlaesst. Oder meinst du bei seiner 
Faulheit routet er von Hand?
Bei den langen Leiterbahnen muss er sich nicht wundern das dass 
EMV-Verhalten Grottenschlecht ist. Bei jeder kleinsten Stoerung duerfte 
das Geraet aussteigen.
Persönliche Seite #2418267
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Dave schrieb:
> Wer es schafft mir innerhalb von 24std. ein funktionsfähiges und gut
> angeordnetes Layout zu liefern erhält von mir 10€. Bezahlung erfolgt per
> Paypal.
>
> Jedoch sollte der Spannungsmessungs / Strommessungsteil so angeordnet
> wie i meinem Layout.
>
> Ergebnisse bitte an folgende Emailadresse: mikrocontroller@gmx.net

Leg nochmal 1500€ für ne Eagle-Pro Lizenz drauf dann mache ich dir das!
Gast #2418377
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schrott !, wie schon weiter oben geschildert,
das bissel routet man von Hand unter zuhilfenahme
von Brain V1.0, wenn du es nitt machen kannst dann
lass es machen,so wird das auf jedenfall nix

vlG
Charly
Gast #2418378
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David Fosselmann schrieb:
> Besser? oder genau so schlecht?

Grottenschlecht.

mal ne Frage: Hast du überhaupt schon mal Erfahrungen im Layouten 
gemacht? Ich meine das ganz prinzipiell, also nicht speziell auf 
irgendein Verfahren oder irgendein Layout-Programm bezogen.

Mein Tip: Besorge dir ein paar alte Schrott-Leiterplatten, z.B. aus ner 
alten Waschmaschine oder einem alten PC-Netzteil und studiere die. Du 
wirst anhand dieser Leiterplatten lernen, wie man Bauelemente plaziert, 
wie man sinnvolle Leiterzüge (Verlauf und Breite) zieht, wie man 
Masseflächen gestaltet (EMV, aber auch Funktionssicherheit der 
Schaltung), wie man Abstände einhält zwischen Schaltungsteilen mit 
unterschiedlichen Potentialen (Netz <---> Kleinspannung) usw. Kurzum, 
lerne Designregeln und lerne, den Sinn dieser Designregeln zu verstehen.

W.S.

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