Platinen belichten: Vorlage Öl und Papier

Gast #2292057
Hallo,

möchte heute mal die oben genannte Methode testen...meine Fragen:

Wie bekomme ich die Vorlage an die Platine, wenn ich darunter noch einen 
Pappstreifen wegziehen will ("Film" soll ja nicht verrutschen, soll eine 
Belichtungsreihe werden)

Wie bekomm ich das Öl von der belichteten Platine runter? Spüli und 
Wasser dürften dem Fotolack doch nicht schaden oder?



Wär gut wenn ihr mal schreibt wie ihr das so macht...
#2292217
ich schrieb:
> wenn ich darunter noch einen Pappstreifen wegziehen will

Warum darunter. Die Vorlage kommt mit der bedruckten Seite auf die 
Kupferschicht (eher Photolackschicht) und der Abdeckstreifen kommt 
darauf.

Vor allem wenn du feinere Strukturen (Leiterbahnen dünner als 0.4 mm 
sage ich jetzt mal) im Layout hast, solltest du zusätzlich dafür sorgen, 
dass die Vorlage dicht auf der Platine liegt, also keine Luft (auch 
nicht 0.1 mm) zwischen Platine und Vorlage. Z.B. eine Glasplatte 
(Bilderrahmen zerlegen) nehmen.

ich schrieb:
> "Film" soll ja nicht verrutschen

musst du am besten an der Platine befestigen. Viele machen's mit 
Klebeband, nur wie gut es auf dem geölten Papier klebt??

Hinweis: Belichten ist der kritischte Schritt an dem ganzen 
Platinenherstellungsprozess. Hier musst du besonders sorgfältig 
arbeiten. Bei mir hat es die ersten paar versuche daran gescheitert. 
Kaum richtig belichtet, schon hat alles bestens gepasst.
Gast #2292234
Hallo,


danke für die Antworten.

Mit darunter meinte ich auch zwischen Glasfläche und Platine+Schablone.


Problem ist, das mein Drucker auf Folie extrem fleckig etc. druckt und 
ich kein Solvent zur Verfügung habe (bzw hatte ich mal eine Flasche, das 
hat aber nicht wirklich funktioniert)



Den anderen Thread werd ich mir mal angucken.
#2292253
Für Belichtungstests schneide ich die Platine immer in Stücke von ca. 
1,5x1,5cm, und belichte jedes Stück komplett. Dann kann nichts 
verrutschen. Um die Platine ins Ätzbad zu hängen (nur so kann man 
sichergehen, dass die Belichtung wirklich passt!), bohre ich vorher ein 
Loch in eine Ecke und ziehe einen Draht durch.

Wenn ich mit geöltem Papier arbeite, wische ich es nach dem Ölen 
gründlich mit Papiertüchern ab und lasse es eine halbe Stunde trocknen. 
Dann hinterlässt es keine sichtbaren Rückstände mehr auf der Platine. 
Und der Rest bleibt im Entwickler hängen, den ich jedesmal neu 
ansetze...
Gast #2292440
Wenn man mit weißem Papier arbeitet, sollte man solches verwenden, das 
keine optischen Aufheller enthält (unter Schwarzlicht leuchtet). 
Ansonsten: Gut Flutsch!
Gast #2293325
Hallo,

also die ersten Test gingen schon aber wirklichsoo verwendbar war es 
noch nicht....werde heute die Sache ev. nochmal fortführen.

Im Kaufland war das Herlitz Transparentpapier leider alle, sonst hätte 
ich das mal probiert.


Hatte allerdings eine Platine von 2006;) Allerdings Bungard...sollte 
trotzdem noch gehen...als nächstes hab ich noch welche da, die bis 2010 
haltbar waren^^

Wie erkenne ich, ob es an dem Platinenalter liegt?
Gast #2293362
Wenn du schon etwas testen willst und damit Neuland betrittst dann 
solltest du nicht mit zwei Fragezeichen einen Test machen.Wie willst du 
dann Fehler zuordnen?Wars die alte Platine oder die Vorlage oder oder 
oder ????

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